Attentat
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Book Information
Author Description
Harald Gilbers, geboren 1969, stammt aus Moers am Niederrhein und lebt derzeit in Ostrhauderfehn. Er studierte Anglistik und Geschichte in Augsburg und München. Anschließend arbeitete er zunächst als Feuilleton-Redakteur beim Fernsehen, bevor er als freier Theaterregisseur tätig wurde. Sein Romandebüt »Germania«, der erste Fall für Kommissar Oppenheimer, erhielt 2014 den Friedrich-Glauser-Preis und wurde bislang in acht Sprachen übersetzt. In Japan schaffte es der Roman gleich auf zwei Jahres-Bestenlisten mit ausländischen Krimis. Die Fortsetzung, »Odins Söhne«, wurde 2016 in Frankreich mit dem Prix Historia als bester historischer Kriminalroman ausgezeichnet.
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„Attentat“ ist der bisher letzte oder hoffentlich „nur“ der aktuellste Band aus Harald Gilbers Oppenheimer-Reihe. Interessant und gut recherchiert wie immer, aber mir hat das übliche „Oppenheimer-Flair“ gefehlt. Oppenheimer ist eben Polizist, kein Agent. Ganz besonders vermisst habe ich die familiären Aspekte, die sonst einen nicht unerheblichen Raum einnehmen und dieses Mal ebenso wichtig gewesen wären wie in den Bänden zuvor. Wie verzweifelt oder aber gefühlskalt muss eine Mutter sein, um ihr Kind einfach so bei völlig fremden Menschen abzuladen wie unnützen Ballast? Und was macht das mit diesem Kind? Auch die Gespräche mit Hilde haben mir gefehlt, praktisch alles, was in der Vergangenheit das besonders Menschliche vermittelt hat. Immerhin hat Oppenheimer einmal mehr bewiesen, wie gut er in seinem Job ist und wie viel dieser Job mit Einfühlungsvermögen und der Fähigkeit, sich selbst zurückzunehmen zu tun hat. Spannend auch, wie sich Vogler, exemplarisch für sicherlich unzählige SS-/Wehrmachtsangehörige, durchmogelt, ohne dass seine Vergangenheit ans Licht kommt.
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Harald Gilbers, geboren 1969, stammt aus Moers am Niederrhein und lebt derzeit in Ostrhauderfehn. Er studierte Anglistik und Geschichte in Augsburg und München. Anschließend arbeitete er zunächst als Feuilleton-Redakteur beim Fernsehen, bevor er als freier Theaterregisseur tätig wurde. Sein Romandebüt »Germania«, der erste Fall für Kommissar Oppenheimer, erhielt 2014 den Friedrich-Glauser-Preis und wurde bislang in acht Sprachen übersetzt. In Japan schaffte es der Roman gleich auf zwei Jahres-Bestenlisten mit ausländischen Krimis. Die Fortsetzung, »Odins Söhne«, wurde 2016 in Frankreich mit dem Prix Historia als bester historischer Kriminalroman ausgezeichnet.
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„Attentat“ ist der bisher letzte oder hoffentlich „nur“ der aktuellste Band aus Harald Gilbers Oppenheimer-Reihe. Interessant und gut recherchiert wie immer, aber mir hat das übliche „Oppenheimer-Flair“ gefehlt. Oppenheimer ist eben Polizist, kein Agent. Ganz besonders vermisst habe ich die familiären Aspekte, die sonst einen nicht unerheblichen Raum einnehmen und dieses Mal ebenso wichtig gewesen wären wie in den Bänden zuvor. Wie verzweifelt oder aber gefühlskalt muss eine Mutter sein, um ihr Kind einfach so bei völlig fremden Menschen abzuladen wie unnützen Ballast? Und was macht das mit diesem Kind? Auch die Gespräche mit Hilde haben mir gefehlt, praktisch alles, was in der Vergangenheit das besonders Menschliche vermittelt hat. Immerhin hat Oppenheimer einmal mehr bewiesen, wie gut er in seinem Job ist und wie viel dieser Job mit Einfühlungsvermögen und der Fähigkeit, sich selbst zurückzunehmen zu tun hat. Spannend auch, wie sich Vogler, exemplarisch für sicherlich unzählige SS-/Wehrmachtsangehörige, durchmogelt, ohne dass seine Vergangenheit ans Licht kommt.




