Seeker (Riders, Band 2)

Seeker (Riders, Band 2)

Hardback
2.01

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Description

New York Times and USA Today bestselling author Veronica Rossi's new fantasy adventure in the Rider series -- Seeker .

When Daryn claimed she was seeing “visions” during her sophomore year of high school, no one believed the truth. She wasn’t losing her mind, she was gaining the Sight―the ability to see the future. If she just paid attention to the visions, they’d provide her with clues and show her how she could help people. Really help them. Daryn embraced her role as a Seeker. The work she did was important. She saved lives.

Until Sebastian.

Sebastian was her first―and worst―mistake.

Since the moment she inadvertently sealed him in a dark dimension with Samrael―the last surviving demon in the Kindred―guilt has plagued her. Daryn knows Sebastian is alive and waiting for help. It’s up to her to rescue him. But now that she needs the Sight more than ever to guide her, the visions have stopped.

Daryn must rely on her instincts, her intelligence, and on blind faith to lead the riders who are counting on her in search of Sebastian. As they delve into a shadowy realm where nothing is as it seems and where Samrael is steadily amassing power, Daryn faces the ultimate test. Will she have to become evil to destroy evil? The very fate of humankind rests in the answer.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
352
Price
10.24 €

Posts

1
All
2

! ACHTUNG – ENTHÄLT SPOILER ZUM VORGÄNGER ! Die Handlung war letztendlich mein Hauptproblem. Ich fand die Idee unheimlich cool. Aber hatte ich erwartet, in diesem Teil mehr Antworten dazu zu erhalten, warum ausgerechnet diese vier zu den apokalyptischen Reitern geworden sind und zu welchem Zweck, dann lag ich falsch, denn das wird nie geklärt. Wo also ist die Epik, die ich mir von der Idee erhofft habe? Man erfährt irgendwie nichts zu den Hintergründen, weder in Bezug auf ihre Kräfte noch auf die Dämonen, und das ist unheimlich schade, weil das Ganze einfach so viel Potenzial gehabt hätte, das jetzt kümmerlich im Sand verkommt. Anstelle epischer Kämpfe oder zumindest irgendwelcher weltbewegender Ereignisse dümpelt die Handlung gefühlt nämlich eher herum, es passiert nicht wirklich viel und gegen Ende begann ich endgültig, das Interesse zu verlieren und schneller zu lesen. Hinzu kam, dass ich oft die Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte und nicht verstanden haben, warum die Charaktere Dinge taten, die sie taten ... manchmal wirkte es einfach vollkommen random, und das hat mich erst gestört und führte dann am Ende dazu, dass mir die Handlung endgültig egal wurde. Dabei mag ich die Charaktere und gerade auch die Freundschaft zwischen Gideon, Marcus und Jode. Ich mochte die Dialoge zwischen ihnen. Die Neckereien, aber auch das Vertrauen und das Zusammenstehen. Davon hätte ich gerne mehr gehabt, aber für meinen Geschmack hat ab irgendeinem Punkt die Liebesgeschichte zu viel Raum eingenommen, denn plötzlich ging es nur noch darum, dass die beiden sich näherkommen, die Konflikte zwischen den beiden, bla, bla, bla. Nicht, weil ich die Charaktere nicht mochte oder dass die beiden zusammengekommen sind, aber weil es gefühlt nur noch darum geht und sich alle Gedanken darum drehten - Stichwort verschenktes Potenzial. Dabei mochte ich Gideon als Protagonisten, ich mochte es, dass er nicht perfekt ist, sondern Ecken und Kanten hat und sie sich eingesteht - also vor allem seinen Jähzorn. Ich mochte seine Beziehung zu seinem Pferd und zu den anderen Reitern, ich mochte seine Art, die manchmal leicht spöttisch ist und oft für unterhaltsame Dialoge sorgte. Ich mochte sein strategisches Handeln und ihn einfach generell als Charakter. Seine Perspektive wechselt in diesem Band mit Daryn ab, und auch wenn ich zugebe, dass ich Gideons Passage lieber mochte, war sie mir durchaus sympathisch, aber ja, wie gesagt, Liebesgeschichte und so. Was ich allerdings ganz gut fand, war die Auseinandersetzung mit Gideons fehlender Hand und der Prothese, zumindest soweit ich das beurteilen kann - jedenfalls mochte ich es, dass er zwar sauer ist, dass Samrael ihm seine Hand genommen hat, das Fehlen dieser aber nicht als etwas angesehen wird, das ihn schlechter oder unvollständiger macht. Weniger gelungen fand zumindest ich die Darstellung der Depression von Daryns Mutter - die Beschreibung, dass die sich wochenlang in ihrem Schlafzimmer einschließt und weint, hat etwas unnötig stereotypisches und ich fand die Auseinandersetzung insgesamt unzureichend. Die Charaktere und die Idee hätten so viel Potenzial zu einer richtig coolen Story gehabt, das allerdings komplett verschenkt wurde, und auch wenn der Schreibstil an sich fesselnd war, habe ich die letzten Seiten fast überflogen. Was schade ist, aber die Handlung konnte mich einfach gar nicht überzeugen. Fazit: Tolle Dynamik zwischen vielschichtigen Charakteren und eine coole Idee mit viel Potenzial, das leider komplett verschenkt wird. Die Hintergründe bleiben komplett ungeklärt und statt eines epischen Showdowns passiert nicht wirklich viel und die Handlungen der Charaktere blieben für mich oft unnachvollziehbar und willkürlich. Zudem nahm mir die Liebesgeschichte zu viel Platz ein, sodass beispielsweise die Freundschaft leider in den Hintergrund trat.

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