Aller Anfang ist Hölle

Aller Anfang ist Hölle

Hardback
4.2122
ActionAll AgeUnterweltRiley Blackthorne

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Description

Die siebzehnjährige Riley, einzige Tochter des legendären Dämonenfängers Paul Blackthorne, hat schon immer davon geträumt, in seine Fußstapfen zu treten. Jetzt ergreift sie die Chance, sich zu beweisen. Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren – nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglich, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
544
Price
17.50 €

Posts

18
All
5

**5 von 5 Sternen – Ein fantastischer Einstieg in eine aufregende Dämonenwelt!** *„Aller Anfang ist Hölle“* hat mich von der ersten Seite an mitgerissen! Als großer Fan von Urban Fantasy war ich auf dieses Buch besonders gespannt, und es hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Die Autorin schafft es, eine packende Geschichte zu erzählen, die den Leser in eine düstere, aber faszinierende Welt voller Dämonen, Geheimnisse und magischer Kämpfe entführt. **Positives:** Riley ist eine unglaublich sympathische Protagonistin. Als siebzehnjährige Tochter des legendären Dämonenfängers Paul Blackthorne träumt sie davon, selbst in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten und Dämonen zu jagen. Ihre Reise von einer „normalen“ Teenagerin zur Dämonenfängerin ist spannend und emotional packend. Besonders gut gefällt mir, dass Riley trotz ihrer Stärke und Tapferkeit auch ihre eigenen Unsicherheiten und Ängste zeigt, was sie zu einer sehr menschlichen und greifbaren Figur macht. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist nachvollziehbar und faszinierend. Die Geschichte ist in zwei Perspektiven erzählt – einmal aus Rileys Sicht und dann auch aus der Sicht von Beck, einem weiteren Dämonenfänger. Diese wechselnden Perspektiven geben einen tiefen Einblick in beide Charaktere, was die Geschichte noch spannender macht. Ich konnte mich dadurch viel besser in die Entscheidungen, Gedanken und Gefühle der beiden hineinversetzen. Besonders die Dynamik zwischen Riley und Beck fand ich klasse – sie ist sowohl spannend als auch emotional, mit einer Prise Romantik, die die Geschichte noch fesselnder macht. Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, ist unglaublich gut durchdacht. Dämonen, die in den Städten ihr Unwesen treiben, Dämonenfänger, die sich diesen bedrohlichen Kreaturen stellen – das Setting ist originell und erfrischend. Die Dämonen sind nicht nur eindimensional böse Wesen, sondern es gibt vielschichtige, interessante Aspekte in ihrer Beschreibung. Auch die Schauplätze und die Atmosphäre wurden hervorragend eingefangen – man kann sich richtig in die Welt hineinversetzen und fühlt sich, als wäre man selbst dabei, wenn Riley auf Dämonenjagd geht. Ein weiteres Highlight ist der Aufbau der Geschichte, die immer wieder mit unerwarteten Wendungen überrascht. Der Spannungsbogen wird kontinuierlich gehalten, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Und auch das Ende – wow! Es lässt einen mit vielen Fragen zurück und macht definitiv Lust auf mehr. **Fazit:** *„Aller Anfang ist Hölle“* ist der perfekte Start in eine aufregende Dämonenjäger-Geschichte. Die Autorin schafft es, eine einzigartige und packende Welt zu erschaffen, die mit faszinierenden Charakteren und einer spannenden Handlung überzeugt. Die Erzählweise ist mitreißend, und die Wechsel zwischen den Perspektiven sorgen für eine tolle Abwechslung. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen und kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf Urban Fantasy, spannende Dämonenjagd und tiefgründige Charaktere steht. Uneingeschränkte 5 von 5 Sternen!

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4

Ich habe das Buch schon mit 14 gelesen und liebe es einfach so sehr. Aber ihr Freund... muss ich wirklich mehr sagen.

4

Ein unterhaltsamer Einstieg in die Welt der Dämonenfänger Atlantas

Riley Blackthorne ist eine Dämonenfängerin in Ausbildung. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihres Vaters, einem Meister seines Fachs, von Dämonen gefürchtet, bei den Menschen angesehen. Als ein ziemlich einfach erscheinender Auftrag für Riley – einen Dämonen ersten Grades in der Uni-Bibliothek einzufangen – gründlich daneben geht, beginnt eine wahre Talfahrt für sie. Als dann auch noch Rileys Dad stirbt, bricht für die Siebzehnjährige eine Welt zusammen, denn nun hat sie keine Familie mehr, außer dem Jungen, den ihr Vater zuletzt ausbildete: Denver Beck; aber der hasst sie – oder? Doch damit nicht genug, scheinen die Dämonen nicht nur Rileys Namen zu kennen, sondern es sogar irgendwie auf sie abgesehen zu haben. Während sie des Nachts das Grab ihres Vaters bewacht, damit dieser nicht von hinterhältigen Nekromanten wiederauferweckt und zu einem willenlosen Untoten gemacht wird, hat Riley allerhand um die Ohren … bis die Dämonen zum großen Kampf rüsten … Manchmal ist es wirklich schwierig, ein Hörbuch zu hören, und sofort eintauchen zu können. Meist muss ich mich erst an den Sprecher/die Sprecherin gewöhnen. Doch bei diesem Hörbuch hat mich Sprecherin Luise Helm gleich zu Anfang absolut in ihren Bann gezogen. Sie spricht einfach fantastisch und legt so viel Emotionen und Echtheit in ihre Stimme, dass es einfach Spaß macht, ihr zu lauschen. Selten darf man einer so angenehmen Stimme zuhören, die dazu noch perfekt das Gelesene betont. Luise Helm ist hier wirklich etwas ganz besonderes gelungen, und sie ist für mich das Highlight dieses Hörbuchs. Die Geschichte verspricht viel Potenzial: Dämonen und ein junges Mädchen, dass ihnen den Kampf ansagt. Meine Erwartung war demzufolge eine Dämonenfängerin professioneller Natur, vielleicht ein wenig hart und kaltblütig – und ein bisschen in Richtung Buffy. Doch Riley ist ganz anders, durch und durch Teenager; hat mit Schule und Verliebtheiten zu kämpfen und steht in ihrer Ausbildung zur Dämonenfängerin noch sehr weit vorn – sie ist ängstlich, naiv und ziemlich hilflos. Die Figur von Riley macht vom Beginn bis zum Ende dieses Buches eine extreme Wandlung durch, wie man das wohl auch voraussehen könnte. Denn die Hilflose wird natürlich irgendwann nicht mehr hilflos sein, wenngleich sie zum Ende dieses Romans noch weit davon entfernt scheint, ist sie doch etwas tougher und durchsetzungsfähiger geworden. Manche Nebencharaktere wurden wirklich gut ausgearbeitet, so z.B. Beck, der mir unheimlich sympathisch war. Andere, wie Rileys Freund Simon und ihr Schulfreund Peter, blieben relativ blass für meinen Geschmack. Diesen ersten Band der Reihe würde ich nicht unbedingt als spannend bezeichnen. Oftmals plätschert das Geschehen mehr vor sich hin und zieht sich. Dennoch ist es ein solider Auftakt, der noch einiges Potenzial verspricht; gelesen von einer wunderbaren Sprecherin, die daraus noch viel mehr machte. Schade ist nur, dass man nicht gleich mit Band 2 weiterhören kann, denn von den Folgebänden (Band 2+3), die als Print- und Ebookausgabe bereits erhältlich sind, ist bislang leider keine Hörbuchfassung verfügbar. Ich hätte sofort zugeschlagen. Fazit: „Aller Anfang ist Hölle“ ist ein unterhaltsamer Einstieg in die Welt der Dämonenfänger Atlantas an der Seite der siebzehnjährigen Riley Blackthorne. Hier und da hätte die Geschichte zwar etwas mehr Abenteuer und Spannung vertragen können, wurde jedoch Dank einer wirklich grandiosen Sprecherin nie langweilig. Luise Helm konnte die Gefühle der Figuren wunderbar echt wiedergeben und hat damit eine ganz eigene Atmosphäre in diesem Roman geschaffen, die definitiv Lust auf mehr von der Autorin sowie von der Sprecherin macht.

Achtung enthält Spoiler

Der Schreibstil von Jana Oliver ist wunderbar und ganz anders als die "House of Night"-Serie. Es liest sich viel flüssiger und ist nicht so umgangssprachlich. Dieser Schreibstil unterscheidet sich gänzlich von Cast.
 Die Autorin hat eine wunderbare Spannung darin aufgebaut, so dass es bis zum Ende spannend bleibt und man direkt den nächsten Band lesen möchte.
Es gibt keine ellenlange Einführung in das Jahr 2018, sondern erlebt die Heldin des Buches mitten in Aktion.
Riley zerlegt eine Unibibliothek, um einen Dämon zu fangen. Sie ist nicht perfekt und Frauen in der Fängerzunft sind ungern gesehen, aber sie beißt sich durch, hat ihren eigenen Kopf, hört ungern auf Ältere und ihr passieren tollpatschige Dinge.
Ein Charakter, der 100%ig keine Mary Sue geworden ist. 
Jana Oliver hat es unter anderen auch geschafft die Nebendarsteller sehr gut rüber zu bringen. Auch die Liebeleien bleiben im Hintergrund und es gibt fantastische Jungs, die um Riley herum laufen. Sie sind alle so unterschiedlich wie Tag und Nacht, doch ein Hormonchaos wie in "House of Night" bleibt dem Leser zum Glück ersparrt und für Riley gibt es nur einen Favoriten. Im Vordergrund der Geschichte steht das Dämonenfangen und ihre Ausbildung, um Geld zu bekommen für die Miete, Essen und alles was dazu gehört. Denn Riley steht mit einem Mal ganz alleine im Leben. Ihre Mutter ist seit Jahren tot und ihr Vater wird im Laufe des Buches von einem Dämon umgebracht. Aus diesem Grund muss sie mehrere Nächste auf dem Friedhof verbringen, damit niemand die Leiche ihres Vaters widerbeleb und als billige Arbeitskraft verkauft.
 Während der Trauerzeit steht ihr Beck zur Seite und versucht auf seine grobe Art das Beste für sie zu erreichen. Beck ist ein ehemaliger Schüler ihres Vaters und Riley und er bekommen sich immer wieder in die Haare. Die Streitereien haben es in sich und man kann die Beweggründe beider Seiten verstehen, wo man sich oft selbst fragt: Wie würde ich das wohl angehen? Das Buch ist abwechselnd aus Rileys Sicht geschrieben und aus Becks. Die Spannung in dem Buch ist gut verteilt und es gibt auch ruhigere Momente. Das Dämonenfangen und die dazugehörigen Hintergrundinformationen sind sehr gut ausgearbeitet, so dass es glaubwürdig und verständlich ist. Die verschiedenen Arten der Dämonen werden im Laufe der Handlung sehr gut erklärt und von kleinen Kleptodämonen, die meine Lieblingsdämonen sind, bis hin zu Geodämonen gibt es alles.
 Das Ende verspricht auf eine spannende Fortsetzung, die bereits im Verlag erschienen ist. 
Es bleiben Fragen offen, wie: Warum kennen die Dämonen Rileys Namen, obwohl das nicht möglich sein kann? Wer hat ihren Vater wiederbelebt und in die Zunft geschickt, um die Fänger zu warnen? Wie geht es nach dem großen Finale weiter? Wer hat den Kampf überlebt? Wie geht es weiter? Welche Rolle spielt der Packt zwischen Riley und den Engeln? Wir geht es mit Riley und ihrem Freund weiter?
 Das Buch ist für junge Erwachsene sehr gut geeignet, aber auch erwachsene Leser kommen auf ihre Kosten. Jana Oliver hat viele gute und neue Ideen in dem Buch umgesetzt, was es zu einem spannenden und unterhaltsamen Roman macht.
 Wer die Serie "Supernatural" mag, wird das Buch lieben.

Achtung enthält Spoiler
5

Eins meiner Lieblingsbüchern!

Ein super Einstieg für Leute, die sich zum ersten Mal an Fantasy Bücher wagen wollen! Das Buch (die komplette Reihe) habe ich bereits als Teenager geliebt und daran hat sich als Erwachsene nichts geändert! Es gibt Fantasy, Romance und Spannung und auch emotionale Stellen. Kann es nur weiterempfehlen!

4.5

Ein Jammer dass das Buch nicht mehr verkauft wird. So ein toller Stil und so eine schöne Welt. Die Charaktere sind auch alle super! Ich würde es immer empfehlen.

4

Die Rezension findet ihr auch auf meinem Blog: http://theghostwritersbooks.blogspot.de/ Was hat sich denn da in mein Regal geschlichen? Ein kleiner Re-Read, muss auch mal sein, meint ihr nicht? War auf alle Fälle interessant... Beim ersten Mal war ich ja noch nicht so überzeugt von diesem Buch und ich glaube ich habe sogar raus gefunden warum, aber dazu später mehr. Die Welt in der Riley und ihr Vater leben kann man wohl guten Mutes als dystopisch bezeichnen, die Wirtschaft scheint völlig zusammen gebrochen zu sein und dem folgten natürlich alle anderen Bereich des Lebens. Man weiß zwar nicht wie es dazu gekommen ist, aber das macht mit nicht so viel, schließlich schafft Mrs. Oliver es die Folgen gut darzustellen, so dass man nicht wirklich nach dem warum fragt. Hinzukommen dann noch die Dämonen, die des Nachts ihr Unwesen treiben. Man weiß zwar auch hier nicht, wo die her kommen, aber auch das hat mich nicht sonderlich gestört. Warum stört mich eigentlich beides nicht? Das liegt aller Wahrscheinlichkeit nach daran, dass man merkt, dass hinter diesen ganzen Sachen einiges an Arbeit und Gedanken steckt. Es fühlt sich einfach solide und gut durchdacht an. Dann ist es manchmal gar nicht so wichtig alles zu wissen, selbst wenn man das gerne möchte. Man kann sich einfach auch mal zurück lehnen und es hinnehmen. Ähnliches ist mir dieses Mal mit den Figuren aufgefallen. Keine Figur macht einen eindimensionalen Eindruck. Nehmen wir Riley. Sie ist ein Teenager, mit einem Haufen „normaler“ Sorgen, wo wird sie zur Schule gehen, wer sind ihre Klassenkammeraden, schafft sie ihre Hausaufgaben. Freunde, Familie, Verlieben, das ganze Programm eben. Aber sie hat auch andere Sorgen, ihre Ausbildung zur Dämonenfängerin, Denver Beck, warum die Dämonen ihren Namen kennen, ihr Ausbilder... Man bekommt einfach ein gutes Bild vermittelt. Selbst bei Figuren, die man nicht so mag bekommt man dieses Gefühl. Beispielsweise Rileys Ausbilder. Es wird zwar sehr deutlich, dass er ein Trinker und ein Arschloch sondergleichen ist, aber es wirkt nie einfach nur wie eine Behauptung, sondern man kann es wirklich nachvollziehen, man kann sich sogar vorstellen, dass es dazu eine Geschichte gibt. Man kann mit diesen Figuren leiden, wenn ihnen schlimmes passiert und man kann mit ihnen Lachen. Es scheint auch hinter ihnen eine Menge Arbeit zu stecken. Sie sind durchdacht und ausgearbeitet und eben nicht einfach nur so auf das Spielfeld gestellt. Und das macht sie so gelungen. Sie könnte den Klepto fangen. Das würde ihr fünfundsiebzig Dollar einbringen, Geld, das sie dringend brauchte. [...] Riley erhob sich von der Couch. Blitzschnell war der Klepto verschwunden, zusammen mit seinem Beutel. Vor ein paar Tagen war er noch nicht so fix gewesen. „Wow. Das war ja glatt Überschallgeschwindigkeit.“ [...] „Pass bloß auf, dass dich niemand anderes sieht, riet sie ihm. „Und gib mir mein N zurück - auf der Stelle!“ Etwas Unscharfes bewegte sich in Richtung Tastatur und zurück zum Regal. Die Taste steckte wieder an ihrem Platz, ohne dass ein einziges Schimpfwort gefallen wäre. Aller Anfang ist die Hölle, Jana Oliver, Seite 267 Die Einzigen, die mich gestört haben und sie waren auch der Grund für die Schlechtere Bewertung beim letzten Mal, sind die Engel. Sie treten im Verlauf des Buches zwar immer mal wieder auf, aber zu erkennen geben sie sich erst am Ende. Und dann auf eine Art und Weise, die ich „overpowered“ nennen würde. Dadurch werden ihre Motive nicht wirklich klar und sie wirken nicht so rund wie alle anderen Figuren. Was wirklich schade war. Dieser Re-Read hat mich dazu gebracht dieses Buch noch mal zu überdenken. Und ich glaube, ich habe dem Buch beim letzten Mal Unrecht getan. Es war nicht so schlecht wie die Engel es haben aussehen lassen. Jetzt freue ich mich wirklich auf den zweiten Band. 8 von 10 Punkten Bemerkenswert!

4

Würdest du dein Leben riskieren, für eine bessere Welt? Erster Satz: Riley Blackthorne verdrehte die Augen. Inhalt: Riley Blackthorne, lebt in einer Welt voller Gefahren oder besser: In einer Welt voller Dämonen. Doch davon lässt sich das junge Mädchen nicht einschüchtern. Stattdessen beweist sie täglich ihren Mut und zieht mit ihrem Vater los, um jene Dämonen einzufangen. Denn sie und ihr Vater sind Dämonenfänger - Wobei Riley noch in ihrer Ausbildung ist. Obwohl es ein harter, außergewöhnlicher und sehr gefährlicher Job ist, liebt sie ihn. Fast so sehr, wie sie für ihren Kollegen, den jungen und sehr gläubigen Simon schwärmt. Doch Zeit um ein übliches Teenagerleben zu führen bleibt nicht, denn eine Veränderung geht vor sich. Es rollt eine Bedrohung an, die sich ungestoppt ihren Weg in das Hier und Jetzt bahnt, direkt aus dem Tor der Hölle. Denn obwohl Dämonen Einzelgänger - und Kämpfer sind, ereignen sich merkwürdige Dinge, die daran zweifeln lassen, dass die Geschöpfe der Unterwelt wirklich so dumm und berechenbar sind, wie erwartet. Ehe Riley sich der Situation wirklich bewusst wird, scheint es schon so spät - Denn der Kampf hat schon begonnen! Idee/ Umsetzung: Wie Mutig bist du? Würdest du in einer Welt voller Gafahren, voller Dämonen, deine Stärke beweisen und selbst in den Kampf ziehen? Riley würde direkt laut "ja" schreien und sich dann in den Kampf stürzen. Denn mag ihr Traum auch noch so gefährlich und vielleicht auch leichtsinnig sein, will sie die Welt zu einem sicherem Ort machen und Dämonenfängerin werden. An diesem Job hängt ihr ganzes Herzblut. Dabei ist die Idee der Dämonenfänger an sich, keine Neue. Trotzdem schafft Jana Oliver es "Aller Anfang ist Hölle", in sein ganz eigenes Rampenlicht zu rücken und damit von den anderen Werken abzugrenzen. Dabei bedient sie sich der Zutaten: einer starken, mutigen Protagonistin, einer ereignisreichen und spannenden Handlung sowie einer gewissen Frische und Frechheit. Alles zusammen, in einem Topf, ergibt dann dieses, sehr gelungene und lesenwerte Werk. Schreibstil: Müsste ich den Schreibstil der Autorin in drei Wörter zusammenfassen, dann würde ich sagen: "frech, düster und bewegend". Frech - weil die Figuren immer genau jenes sagen, was sie sagen wollen, frei heraus ohne große Reflexion. Düster - Weil Jana Oliver, die Stimmung von Riley, von Beck und der gesamten Handlung im Buch, sehr gut transportieren kann. Bewegend - Weil zwischen der "großen", übernatürlichen und fantastischen Dämonenjagd, auch ganz menschliche Inhalte im Zentrum des Buches zu finden sind. Dabei wechselt die Perspektive immer wieder von Riley zu Beck, was es dem Leser nicht nur ermöglicht, einen Blick in deren Leben und Gefühlswelt zu werfen, sondern auch: Einen umfassenden Blick auf das Geschehen zu erhaschen. Die Buchstaben von Jana Oliver sind weder enorm poetisch, noch besonders verpielt, passen aber auf ihre eigene Art und Weise, genau zu dem Charakter der Geschichte. Charaktere: Durch den ständigen Perspektivwechsel zwischen Riley und Beck, bekommen wir sehr gute Einblicke in dessen Gefühlswelt. Diese könnte unterschiedlicher und zu gleich auch ähnlicher, gar nicht sein. Riley ist eine sehr starker, mutiger und eigenwilliger Charakter, womit sie direkt im völligen Kontrast zu vielen anderen, weiblichen Protagonistinnen steht. Genau jenes hat mir an ihr so unglaublich zugesagt. Sie redet unverblümt heraus, was sie denkt, handelt impulsiv und gibt den Glauben nie auf. Auch wenn es teilweise etwas unrealistisch war, dass sie einige Schicksalsschläge etwas zu "schnell", wie ich finde, verdaut hat, so hat es mir Spaß gemacht, sie durch dieses Abenteuer zu begleiten. Beck hingegen ist zwar ihr starker und stürmischer Gegenspieler, jedoch eher verschlossen. Nur wir als Leser, dürfen einen Blick hinter die Fassade werfen um ansatzweise verstehen zu können, warum er eben so kantig ist, wie er ist. Doch auch wenn er nach Außen Schroff und Grob wirken soll, habe ich gerade ihn, direkt in mein Herz geschlossen. Nach und nach, hat er sich dann auch zu meinem Lieblingscharakter der Geschichte gemausert. Cover/ Innengestaltung: Das neue Cover, es wurde ja zwischenzeitlich geändert, gefällt mir wirklich sehr gut. Es steht nicht nur in direktem Bezug zur Geschichte, sondern strahlt auch ein wenig seines Charakters aus. Die erste Version, mit dem blauen Schriftzug, wirkt in meinen Augen einfach zu grob und kantig - Das Mädchen sieht nicht so weiblich aus, wie Riley beschrieben wird. Deshalb bin ich der Ansicht, dass der Coverwechsel, dem Buch sehr gut getan hat. Die Innengestaltung ist relativ einfach gehalten: Sie wird immer von der gleichen Verzierung, wie auch einer Kapitelnummer eingeleitet. Fazit: Wie Mutig bist du? Würdest du in einer Welt voller Gafahren, voller Dämonen, deine Stärke beweisen und selbst in den Kampf ziehen? Selbst wenn du diese Fragen verneinen würdest, so könntest du dich doch, in ein spannendes und abwechslungsreiches Abenteuer stürzen, ohne dabei selbst in Gefahr zu geraten. Alles was du dafür benötigst, ist eine Portion Leselust und "Aller Anfang ist Hölle" von Jana Oliver. Mit diesen zwei Reisezutaten, kann deiner Dämonenjagd mit Riley und Beck, nichts mehr im Wege stehen. Dabei musst du nicht fürchten, dass deine Beiden, beschützenden Protagonisten die Flucht ergreifen, denn Riley wie auch Beck, strotzen vor Mut und Willenskraft, die sie nur allzu gerne im Kampf gegen das Böse mobilisieren. Stattdessen kann man sich als Leser ganz enspannt zurücklehnen, sich durch den angenehmen Schreibstil quer durch die kleine Buchstabenwelt des Werkes tragen lassen und in einer dunklen und dämonischen Welt versinken. Klar hat dieses Werk durchaus auch Schwächen, aber diese übersieht man ihm gerne, denn trotz allem, vermag es in erster Linie zu unterhalten wie auch fesseln und überrascht am Ende, mit einer schockierenden Wende. Ihr wollt mehr, mehr, mehr? Dann stürzt euch ins Abenteuer, so wie ich und werdet ein Teil dieser Geschichte! - Klare Empfehlung!

3

Meine Meinung: Es ist wirklich schwierig, dieses Buch richtig zu bewerten, da mir Teile davon gefallen haben, aber es manchmal an der Umsetzung gehabter hat. Aber fangen wir am besten vom Anfang an, bei dem man direkt in die Geschehnisse schlittert, in der Riley gerade einen Dämon fangen muss, da sie eine Dämonenfängerin ist, genauso wie ihr Vater und viele andere. Zwar bestehen diese Dämonen hier nicht als getarnte Menschen, sondern sehen eigentlich teilweise ganz putzig aus, wie haarige Haustiere – zumindest Dämonen der niederen Klassen. Riley ist mutig und scheut sich nicht davor, Vollgas im Kampf gegen die Ungetüme zu geben, egal ob sie verletzt werden könnte. Sie kümmert sich auch nicht um ihr Aussehen und selten um Jungs, sondern hauptsächlich um ihren Vater und ihre Ausbildung zur Dämonenfängerin. Klingt doch jetzt alles ganz gut, besonders da der Partner ihres Vaters auch ein heißer Feger ist. Aber leider wurde das Buch nach meiner raschen Begeisterung dafür, bald immer schlecht. Charaktere, wie auch Handlungsverlauf, sowie haben sich Logikfehler gehäuft. Bei Riley dachte ich eigentlich am Anfang, es würde sich um eine erfahrenere Protagonistin handeln, da sie in der ersten Szene total tough dargestellt wurde, aber bald wurde dieses Bild getrübt und zum Vorschein kam das normale, verletzliche, unsichere Teenie Mädchen, das eben versucht Dämonen zu fangen. Dabei hat sie aber die gleichen Probleme, wie jede andere, vermehrt dann, als das mit ihrem Vater passiert und sich der Partner von ihm – keine Ahnung mehr, wie der heißt (ganz schlechtes Zeichen) – ihr einmal nähert, sich dann wieder abwendet, dass man selbst ein genervtes Schleudertrauma bekommt. Dafür wird ein anderer Kerl namens Simon vorgestellt, der mit ihr etwas anfängt, aber da ist das Knistern so heiß wie ein Gefrierschrank, da kam wirklich NICHTS rüber. Naja, soviel zu Romanze im Buch. Aber es gab noch mehr Dinge, die mich am Ende immer mehr genervt haben, es wurden nur Fragen aufgeworfen, nichts beantwortet und die Dinge, die interessant gewesen wären, wurden nicht näher ausgeführt. Außerdem war es vorhersehbar und rückblickend auch nicht so gut, wie ich erwartet habe. Obwohl ich es rasch gelesen habe, war ich im Endeffekt doch enttäuscht und bin mir nun nicht ganz im Klaren, ob ich die Reihe noch weiter verfolgen soll oder nicht. Momentan ist meine Motivation dazu Null. EDIT: Nachdem ich die Inhaltsangaben aller weiteren Bände durchgelesen habe, habe ich nun spontan entschlossen, diese Reihe abzubrechen. Ist dann leider doch nicht so meines, wie ich gedacht habe. Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/02/04/kurz-rezi-aller-anfang-ist-holle/

1

Die Idee hätte viel Potential gehabt, aber die Umsetzung war einfach nur langweilig. Es passiert gefühlt gar nichts! Abgebrochen.

5

Kurzbeschreibung: Im Jahr 2018 sieht Luzifer die Gelegenheit gekommen, gegenüber der himmlischen Konkurrenz Boden gutzumachen, und erhöht die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten, auch in Atlanta. Glücklicherweise werden die Menschen von Dämonenfängern beschützt, deren Job es ist, mit dieser Plage aufzuräumen. Riley ist unterwegs, um die Bürger vor Höllenbrut ersten Grades zu beschützen. Business as usual für eine Dämonenfängerazubi. Aber als ein mächtiger Geo-Dämon Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek zunichte macht, ihr Leben und ihre Art zu leben bedroht, erkennt sie, dass sie womöglich mitten in einen Kampf zwischen Himmel und Hölle geraten ist. Zur Autorin: Jana Oliver, geboren und aufgewachsen in Iowa, ist eine preisgekrönte Autorin. Sie ist am glücklichsten, wenn sie haarsträubende Legenden recherchiert, auf alten Friedhöfen umherwandert und neue Geschichten erträumt. Sie glaubt wirklich, dass sie den besten Job der Welt hat. "Aller Anfang ist Hölle" ist der erste Band ihrer neuen Serie "Die Dämonenfängerin". Die Autorin lebt wie ihre Heldin Riley Blackthorne in Atlanta, Georgia. Rezension: Die 17-jährige Riley Blackthorne ist Dämonenfängerin in Ausbildung bei ihrem Vater Paul, der ein angesehener Mann seines Fachs ist. Doch bei einem vermeintlichen Routineauftrag in einer Bibliothek kommt es zu einem merkwürdigen Zwischenfall: Riley soll dort einen Biblio-Dämon der Stufe 1 einfangen, was nicht allzu schwer sein dürfte, denn dieser steht am rangniedrigsten in der Dämonenhierarchie, die bis zur Stufe 5 reicht. Doch plötzlich ist da noch ein anderer, weitaus höherer Dämon mit im Spiel, was eigentlich nicht vorkommen dürfte und somit versiebt Riley ihren Auftrag gehörig. Vor der Zunft muss sie nun Rede und Antwort stehen, unterstützt wird sie hierbei von ihrem Vater und Denver Beck, in den sie einst verliebt war und der der Geselle ihres Vaters ist. Wäre dies nicht schon Aufregung genug, kommt Rileys Vater bei einem gemeinsamen Auftrag mit Beck ums Leben und Riley ist von nun an auf sich alleine gestellt. Sie schwört Rache, macht sich auf die Suche nach dem todbringenden Dämon und verliebt sich nebenbei noch in Simon, einem weiteren Dämonenfängerazubi... "Aller Anfang ist Hölle" konnte mich von der ersten Seite an bereits für sich begeistern. Jana Oliver hat eine düstere Zukunft des Jahres 2018 geschaffen, die recht gruselig und mysteriös daherkommt, aber auch nicht an Humor und Witz gespart. Die rangniedrigen Dämonen sind sehr niedlich und spaßig beschrieben, z.B. der Biblio-Dämon, der jeden, der ihm zu nahe kommt, mit seinem grünen Urin verunstaltet und gerne mit obszönen Wörtern und Handbewegungen um sich schmeißt. Diese gelungene Mischung aus Spannung, Action und Wortwitz machen dieses Buch aus. Riley als Protagonistin ist in mancher Situation zwar ein typischer Teenager, der sich nichts vorschreiben lassen möchte und gelegentlich recht zickig daherkommt, doch ist sie auf der anderen Seite auch sehr tough und reif für ihr Alter, der Tod ihres Vaters fördert allerdings auch sehr viele Emotionen bei ihr zutage. Beck, ihre frühere unglückliche Liebe, ist aus dem selben Holz geschnitzt. Nach außen hin gibt er sich sehr spröde und unberührbar, doch tief im Innern hat er ein weiches Herz, das in manchen Szenen aufblitzt. Mit Simon, in den Riley sich verliebt, konnte ich mich allerdings nicht sehr anfreunden, er blieb etwas ungreifbar. Auf der einen Seite vertritt er sehr fromme und religiöse Ansichten, auf der anderen kann er nicht schnell genug mit Riley eine Beziehung anfangen, was ich nicht so ganz nachvollziehen konnte. Am blassesten allerdings bleibt Rileys bester Freund Peter, der fast gänzlich am Telefon mit ihr kommuniziert und nur eine kleine Statistenrolle einnimmt. Für einen besten Freund meiner Meinung nach zu wenig. Viele Fragen bleiben zum Ende hin offen und trotz seiner Dicke von 544 Seiten wird "Aller Anfang ist Hölle" nicht langweilig, denn es passiert nahezu in jeder Szene irgendetwas. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, wie es mit Riley weitergehen wird und freue mich auf den nächsten Band. Dieser ist übrigens im Original bereits unter dem Titel "Soul Thief" (im Amerikanischen) oder "Forbidden" (im Englischen) am 30.08.2011 bzw. 05.08.2011 erschienen. Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover zeigt am oberen rechten Rand Riley in einer Hocke-Stellung mit einer Glaskugel in der Hand. Der blaue Buchtitel, die Glaskugel und ein hellgraues Flügelornament sind in Spotlackoptik hervorgehoben. Dieses Design wiederholt sich auch direkt auf dem eigentlichen Buchdeckel. Fazit: "Aller Anfang ist Hölle" ist ein gelungener Auftakt in der "Dämonenfängerin"-Reihe: Etwas Dystopie, Spannung, Action aber auch ein guter Schuss Humor lassen die Seiten nur so dahinfliegen und machen Lust auf mehr von Riley & Co.

5

Hab es verschlungen

Es ist schon eine Ewigkeit her, aber die Buchreihe ist eine der wenigen die ich mehrmals gelesen habe. Ich hab die Bücher regelrecht verschlungen und ich hab sie geliebt. Wer auf fantasy, lustige Sprüche und Dämonen steht, demjenigen wird es genauso wie mir gehen. :D

5

Inhalt: Im Jahr 2018 hat sich einiges auf der Erde geändert. Luzifer hat die Zahl der Dämonen erhöht, die eine echte Plage für die Menschheit sind. Dabei sind die Dämonen in fünf Stufen eingeteilt, und je höher die Zahl, desto gefährlicher der Dämon. Natürlich gibt es auch Leute, um diese Kreaturen der Hölle zu fangen. Riley Blackthorne gehört zu den Dämonenfängern Atlantas. Als sie eines Tages einen harmlosen Einer in der Bibliothek fangen will, macht ihr ein mächtiger Geo-Dämon einen Strich durch die Rechnung. Aber warum tut er das? Für gewöhnlich arbeiten Dämonen nicht zusammen. Und sie wussten auch, wer Riley ist, obwohl für sie eigentlich alle Menschen gleich aussehen ... Meinung: Gibt es zu diesem Buch irgendwie zwei Cover? Es gibt ja ein mal das auf dem Bild und dann noch ein anderes, rotes (hier), das zu den anderen Covern passt. Was auch immer man tut, der erste Band passt nicht zu den Fortsetzungen, entweder wegen dem Cover oder wegen dem Format. Riley Blackthorne ist die einzige weibliche Dämonenfängerin ihrer Zunft. Wenn sie also einen Fehler macht, schieben die Meister es oft auf die Tatsache, dass sie ein Mädchen ist. Das ist natürlich total sexistisch und ungerecht. Die Dämonen scheinen es Riley auch noch extra schwer machen zu wollen, als wer der Job nicht ohnehin schon schwer genug. Ich mochte das Mädchen wirklich gerne, weil sie stark und selbstbewusst ist, weil sie alles versucht, um ihre Ziele zu erreichen, und weil sie niemals aufgibt, solange noch ein Funken Hoffnung besteht. Ich mochte auch Beck ganz gerne. Er ist der Schüler von Rileys Vater und weil sie mal in ihn verliebt war, aber er sie für zu jung hielt, ist sie jetzt nicht gut auf ihn zu sprechen. Aus Riley Sicht könnte man denken, dass er eingebildet ist, aber aus seiner Sicht wirkt er wirklich nett. Er gibt sich viel Mühe mit Riley, aber dann sagt er eine falsche Sache und macht alles wieder kaputt :) Er ist wirklich ein verantwortungsvoller Kerl und nicht so wie nervig und arrogant wie Riley ihn sieht. Simon, den gläubigen Schüler des gemeinsten Meisters der Zunft, fand ich wirklich süß. Riley beschreibt ihn, als wäre er ein Engel, und weil er so niedlich gläubig ist, dass es mich zum Lachen bringt, und dass er durch nichts aus der Ruhe zu bringen ist, gefiel mir. Er wirkt wie jemand, der seinen Platz in der Welt gefunden hat und immer weiß, was zu tun ist. Ich mochte ihn echt gerne. Die Geschichte fand ich auch gelungen. Aber gehört dieses Buch eher zu Fantasy, Science Fiction oder eher zu den Dytopien? Oder zu allen Dreien? Ein bisschen seltsam fand ich, dass Riley sich kaum Sorgen gemacht hat, weil die Dämonen ihren Namen kennen. Wenn solche Abweichungen von der Regel in Büchern vorkommen, spielt das immer eine besonders wichtige Rolle. Die Anderen hat das mehr beschäftigt als sie selbst, aber das ist in Büchern ja oft so. Selbst wenn sie versucht hätte, mehr zu erfahren, wäre ihr das wohl nicht gelungen ;) Fazit: Es war wirklich sehr spannend und auch humorvoll, dazu kam noch eine Portion Romantik und die Mischung ist wirklich gelungen. Ich fand es einfach großartig! Zum Glück steht auch der zweite Teil schon im Regal ^^

4

4,5 Sterne. Ein wirklich guter Auftakt für eine Reihe. Die arme Riley hat eine Menge zu verkraften gehabt und ich bin sehr gespannt, wie es mit ihr weitergeht. Ich bin auch von der Personenkonstellation überrascht, es wirkt nicht klischeemäßig. Die Idee ist auch sehr erfrischend. Ich bin wirklich gespannt, wie es weiter geht.

5

Meine Meinung: Mit Jana Oliver öffnet wieder eine mir noch unbekannte Autorin eine Tür in die Welt der Fantasie. "Die Dämonenfängerin - Aller Anfang ist Hölle" ist der Auftakt der ersten weiblichen Dämonenfängerin Riley Blackthorne, die plötzlich mitten zwischen Himmel und Hölle steht... Die Geschichte beginnt recht unterhaltsam und witzig. Wir lernen die siebzehnjährige Hauptprotagonistin Riley kennen, die einem kleinen Dämon in einer Bibliothek einfangen soll. Sie ist zwar noch ein Lehrling, aber dafür hat sie den besten Meister, den es geben kann. Paul Blackthorne ist nämlich nicht nur unter den Dämonenfängern bekannt, berüchtig und ein guter Lehrer, sondern auch ihr Vater. Es liegt Riley im Blut Dämonen zu fangen - auch wenn sie die erste weibliche Fängerin in der Zunft ist. Im Dämonenindex ist die Rede von Dämonen, die je nach Gefährlichkeit eingestuft werden. Dabei geht es von Einsern (kaum gefährlich, aber lästig) über Dreier (katastrophal) bis zu Fünfner, die das schlimmste überhaupt darstellen. Riley's Auftrag in der Bibliothek scheint ein leichter, es ist immerhin nur ein Einser... Sie erledigt ihn, indem sie ihm Gedichte vorliest und schließlich vor sich wegdämmert. Eins zu Null für das Mädel. Doch so ganz einfach ist es dann doch nicht, als plötzlich die Bücher aus ihren Regalen fallen und über alle herfallen, während im Hintergrund ein grausiges Lachen ertönt... Am Ende landet sie, mit Dämonenurin verschmiert, blutig und zerkratzt vor der Zunft, um Rede und Antwort über die Katastophe zu stehen, die sie angerichtet hat. Einige wollen sie offensichtlich los werden und ihre Ausbildung beenden, aber Riley hat einige Zuhörer mehr als erwartet. Riley ist kein normales Mädchen. Sie lebt in einer Welt, wo Menschen und Dämonenfänger nebeneinander leben und auch wenn sie geduldet und akzeptiert werden, gibt es des öfteren welche, die sie als Luzifers Schlampe beleidigen. Manche meiden sie sogar, aus Angst sie könne plötzlich Dämonen beschwören. Sie beneidet Beck, einen Lehrling ihres Vaters - in den sie sogar mal richtig verknallt war - weil die Beiden gemeinsam auf Dämonenjagd gehen und sie selbst nur Zuhause zurückbleibt. Als Beck eines Nachts alleine vor ihrer Haustür auftaucht, zerfurcht von einem Kampf, stellt sich Riley's Leben komplett auf den Kopf. Ihr Vater ist tot... Aber Beck verschweigt ihr etwas. Die Dämonen rotten sich scheinbar zusammen, werden imun gegen die bisher stärkste Waffe der Fänger - dem Weihwasser - und wissen noch dazu Riley's Namen - was unmöglich sein sollte! Jetzt ist Riley alleine und muss ihre Ausbildung bei dem größten Mistkerl aller Meister weiterführen. Nur Simon, ein anderer Lehrling spendet ihr Lichtblicke... Es ist eine Geschichte über ein Mädchen, was sich vor aller Welt beweisen muss. Was plötzlich nach dem Tod des letzten verblienden Elternteils alleine dasteht und Unmengen an Rechnungen bezahlen muss. Sie steht plötzlich ganz unten und muss sich mit Nekromanten rumschlagen, die den Körper ihres Vaters für ihre perversen Zwecke wieder reanimieren wollen. "Die Dämonenfängerin" ist eine Geschichte mit vielen fantastischen Elementen und einer sehr sympathischen Hauptprotagonistin. Ich wurde stark mitgezogen, habe über Hintergründe gegrübelt und bin mehr als gespannt, wann der Folgeband auch endlich in Deutschland erscheint! Fazit: "Die Dämonenfängerin" fing sehr vielversprechend an. Es gibt viel Witz und jede Menge düstere Kreaturen, die es irgendwie auf Riley abgesehen haben. Nach der Hälfte tölpert die Geschichte vor sich hin und so ganz konnte ich den Sinn nicht entdecken. Es ist wie so oft mit Anfängerbänden: Es wird viel zu viel unwichtiges erzählt, manches ausgedehnt um es sinnvoller erscheinen zu lassen und irgendwie ist es wie ein langer Prolog. Irgendwas ist da im Gange, aber bis zum Schluss erfährt man es nicht. Jana Oliver lässt ihre Leser bewusst im Dunkeln, schafft es aber ein vielversprechendes Ende zu inzenieren.

3

"Warten Sie, sagen Sie nichts. Ich weiß, wie die Geschichte endet. Sie wurde zu Tode gemartert und starb als Märtyrerin. Super, das war schon immer mein Traumjob." 2,5 Sterne Der Anfang war super, nach der Szene in der Bibliothek nahm meine Begeisterung aber rasch ab. Gegen Ende wurde das Buch noch ein wenig besser, deswegen noch der halbe Stern. Die Charaktere sind in Ordnung, auch wenn Riley mir zwischendurch auf den Keks geht (müssen eigentlich alle Hauptcharaktere in solchen Büchern beste Freunde haben, die in sie verliebt sind?), Simon traue ich nach wie vor nicht über den Weg und der einzige, der ein wenig Biss hat, ist Beck. Wirklich neugierig auf die Fortsetzung bin ich nicht...

3

Meine Meinung: Es ist wirklich schwierig, dieses Buch richtig zu bewerten, da mir Teile davon gefallen haben, aber es manchmal an der Umsetzung gehabter hat. Aber fangen wir am besten vom Anfang an, bei dem man direkt in die Geschehnisse schlittert, in der Riley gerade einen Dämon fangen muss, da sie eine Dämonenfängerin ist, genauso wie ihr Vater und viele andere. Zwar bestehen diese Dämonen hier nicht als getarnte Menschen, sondern sehen eigentlich teilweise ganz putzig aus, wie haarige Haustiere – zumindest Dämonen der niederen Klassen. Riley ist mutig und scheut sich nicht davor, Vollgas im Kampf gegen die Ungetüme zu geben, egal ob sie verletzt werden könnte. Sie kümmert sich auch nicht um ihr Aussehen und selten um Jungs, sondern hauptsächlich um ihren Vater und ihre Ausbildung zur Dämonenfängerin. Klingt doch jetzt alles ganz gut, besonders da der Partner ihres Vaters auch ein heißer Feger ist. Aber leider wurde das Buch nach meiner raschen Begeisterung dafür, bald immer schlecht. Charaktere, wie auch Handlungsverlauf, sowie haben sich Logikfehler gehäuft. Bei Riley dachte ich eigentlich am Anfang, es würde sich um eine erfahrenere Protagonistin handeln, da sie in der ersten Szene total tough dargestellt wurde, aber bald wurde dieses Bild getrübt und zum Vorschein kam das normale, verletzliche, unsichere Teenie Mädchen, das eben versucht Dämonen zu fangen. Dabei hat sie aber die gleichen Probleme, wie jede andere, vermehrt dann, als das mit ihrem Vater passiert und sich der Partner von ihm – keine Ahnung mehr, wie der heißt (ganz schlechtes Zeichen) – ihr einmal nähert, sich dann wieder abwendet, dass man selbst ein genervtes Schleudertrauma bekommt. Dafür wird ein anderer Kerl namens Simon vorgestellt, der mit ihr etwas anfängt, aber da ist das Knistern so heiß wie ein Gefrierschrank, da kam wirklich NICHTS rüber. Naja, soviel zu Romanze im Buch. Aber es gab noch mehr Dinge, die mich am Ende immer mehr genervt haben, es wurden nur Fragen aufgeworfen, nichts beantwortet und die Dinge, die interessant gewesen wären, wurden nicht näher ausgeführt. Außerdem war es vorhersehbar und rückblickend auch nicht so gut, wie ich erwartet habe. Obwohl ich es rasch gelesen habe, war ich im Endeffekt doch enttäuscht und bin mir nun nicht ganz im Klaren, ob ich die Reihe noch weiter verfolgen soll oder nicht. Momentan ist meine Motivation dazu Null. EDIT: Nachdem ich die Inhaltsangaben aller weiteren Bände durchgelesen habe, habe ich nun spontan entschlossen, diese Reihe abzubrechen. Ist dann leider doch nicht so meines, wie ich gedacht habe. Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/02/04/kurz-rezi-aller-anfang-ist-holle/

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