All the Other Mothers Hate Me
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Description
Florence, Ex-Partygirl, wählt stets den leichtesten Weg. Nach dem ernüchternden Ende ihrer Girlband-Karriere lebt sie pleite und alleinerziehend in London. Ihr Sohn Dylan ist der einzige Grund, aus dem Bett zu kommen. Doch dann verschwindet Alfie – Bully ihres Sohns und Erbe eines Tiefkühlimperiums –, und Dylan wird zum Hauptverdächtigen. Flo steht vor einer Aufgabe, der sie ausnahmsweise nicht ausweichen kann: Sie muss den Namen ihres Sohnes reinwaschen, um ihn nicht zu verlieren. Das Problem? Ihr Verdacht, dass Dylan vielleicht doch nicht so unschuldig ist, wie sie gerne glauben würde ...
Ein böser und herrlich komischer Debütroman über schlechte Mütter, fragwürdige Entscheidungen und eine wunderbar unvollkommene Heldin.
Book Information
Author Description
Sarah Harman ist Amerikanerin und lebt in London. Zuletzt arbeitete sie als Auslandskorrespondentin für NBC News und berichtete für Today, Nightly News und MSNBC. Sie ist Absolventin der Georgetown University in Washington, D.C. Mit ihrem Roman »All the Other Mothers Hate Me«, der nach einer großen Rechteauktion in 17 Länder verkauft wurde, gewann sie den Lucy Cavendish Fiction Prize und wurde von Publishers Weekly zu einer der zehn wichtigsten Autorinnen des Frühjahrs 2025 gekürt.
Posts
Ein Unterhaltungsroman mit Thriller Vibes und ganz viel schwarzem Humor. Überraschend gut.
Florence, Ex Girlbandsängerin und Partygirl, ist pleite und alleinerziehend und wird von allen Müttern der Londoner Schulszene gehasst. Doch dann verschwindet ein Mitschüler ihres Sohnes Dylan und er wird zum Hauptverdächtigen. Um die Weste ihres Sohnes reinzuwaschen, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln, ob das gut geht? „Vermisst wird der zehnjährige Alfie Risby, aber um ganz ehrlich zu sein: Er ist ein kleines A**loch!“ Der erste Satz, hat mich schon an das Buch fesseln lassen. Denn wir haben hier keine Hauptfigur, die man mag, sondern eine absolut egoistische, impulsive und anstrengende Person, die auf sich selbst bezogen ist. Das einzige Positive an ihr ist, dass sie für ihren Sohn alles tun würde. Und doch habe ich mich von ihr absolut unterhalten gefühlt. Ich wollte immer wissen, welcher Blödsinn ihr als nächstes in den Kopf kommt. Es ist kein klassischer Thriller sondern eher ein Unterhaltungsroman mit Thriller Vibes. Wer sich also gruseln will und einen tiefgründigen Thrillerroman sucht, ist hier eher falsch. Der Krimi ist leicht gehalten und humorvoll. Trotzdem wollte ich wissen, wie es ausgeht und wer nun hinter all dem steckt und wurde am Ende sogar sehr positiv überrascht, weil man nicht drauf kommt. Ich mochte den schwarzen Humor in dieser Geschichte und die gesellschaftskritischen Elemente sehr gerne. Themen wie der Konkurrenzkampf von Eltern, der Druck auf Mütter und die Dynamik an Privatschulen der britischen Oberschicht werden hier dargestellt. Ein chaotischer, witziger und bitterböser Unterhaltungsroman, der mich total überrascht hat und mir echt gut gefallen hat. Kann es jedem empfehlen!

"Vermisst wird der zehnjährige Alfie Risby, aber um ganz ehrlich zu sein: Er ist ein kleines Arschloch!"
Ein netter, softer Thriller mit Bridget-Jones-Vibes! 😊 Zum Inhalt: Florence ist alleinerziehende Mutter und ehemaliges Mitglied einer Girlband. Sie hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und startet ihren Tag grundsätzlich mit einem Red Bull, nachdem ihr zehnjähriger Sohn Dylan sie geweckt hat, bevor er zur Schule muss. Dylan hat keine Freunde außer dem erwachsenen Nachbarn Mr. Forster. Die beiden setzen sich leidenschaftlich für Umwelt- und Tierschutz ein. Eines Tages verschwindet ein Klassenkamerad von Dylan während eines Schulausflugs. Florence und Jenny, eine weitere Mutter der Schule und die einzige, die Florence nicht aus tiefstem Herzen hasst, entwickeln ungeahnte detektivische Fähigkeiten und beginnen auf eigene Faust zu ermitteln. Allerdings verfolgen die beiden vollkommen unterschiedliche Motive! Mein Fazit: Florence ist eine absolute Chaosqueen und hat ihr Leben so gar nicht im Griff. Sie trifft durchgehend fragwürdige Entscheidungen, und genau das macht unglaublich Spaß beim Lesen. Stellenweise erinnerte sie mich an eine etwas verpeilte, tollpatschige Bridget Jones. Der Plot-Twist am Ende konnte mich überraschen, auch wenn er mich nicht völlig umgehauen hat. Insgesamt ist die Geschichte sehr unterhaltsam, allerdings weniger ein klassisch blutrünstiger, dauerhaft spannender Thriller, sondern vielmehr ein humorvoller Krimi mit Comedy-Elementen!

Positiv überrascht
Ein interessantes Buch mit einer etwas fragwürdigen Protagonistin, die man nicht mögen soll und vielen Geheimnissen. Der Schreibstil ist leicht und flockig, die Story hat ein gutes Erzähltempo und das Ende ist einigermaßen realistisch, allerdings wird nicht alles zu 100% aufgelöst. Hat trotzdem Spaß gemacht zu lesen. Auch ideal als Spannungsroman für den Urlaub oder ein Wochenende.
… and I hate her, too. Aber das Buch mochte ich trotzdem
Alle Mütter hassen sie. Und ganz ehrlich, ich mag sie auch nicht. Wenn auch vermutlich aus anderen Gründen, als die Londoner High Society Ladies. Ich habe mir bei dem Titel irgendwie eine ganz andere Hauptfigur erhofft. Eine Frau, die ihr eigenes Ding macht und darauf scheißt, was die Gesellschaft von ihr erwartet. Und ich mag es auch, wenn die Frau dann Tiefe hat und natürlich auch mal an sich zweifelt und natürlich auch Fehler macht, weil perfekte Menschen sind langweilig. Aber Florence mag sich ja in erster Linie selbst nicht. Und steckt in einem ewigen Kreislauf aus „Alles mache ich falsch“ fest. Damit bin ich gar nicht warm geworden. Womit ich aber durchaus warm geworden: die Liebe für ihr Kind. Dass man einfach alles tun möchte, um das eigene Kind zu schützen. Und ich mochte Jenny. Und für mich ziemlich überraschend hat das Buch gegen Ende nochmal richtig Fahrt aufgenommen und sich wieder erwarten als (sanfter) Thriller entpuppt. Alles in allem eine gute Geschichte und ein unterhaltsamer Schreibstil.
Eine positive Überraschung
Endlich mal wieder ein 5 Sterne Buch 😀 Die Hauptprotagonistin Florence hat mich am Anfang etwas an Bridget Jones erinnert. Chaotisch, Single, unkonventionell. Auch etwas unsympathisch aber trotzdem mochte ich sie irgendwie ☺️ Das Buch ist eine Mischung aus Roman und Krimi. Es geht um ein verschwundenes Kind und Florence hat Bedenken, dass ihr Sohn etwas damit zu tun hat. Sie verstrickt sich immer mehr in Lügen und tut dämliche Dinge, wobei man ja nie weiß, wie man selbst in so einer Situation handeln würde. Der Schreibstil ist frisch und lustig aber die Geschichte wird zum Glück nie ins Lächerliche gezogen, da das Hauptthema nun mal so gar nicht lustig ist. Auch die Nebencharaktere haben mich begeistert. Ich konnte mir alle bildlich vorstellen. Das Ende habe ich so nicht erwartet, das war stimmig und hat mir gut gefallen. Ich kann das Buch absolut empfehlen.
War anders als ich erwartet habe aber im Positiven Sinne
Ein frecher, unangenehm ehrlicher Roman über Mutterschaft, Klassismus und Schuld. Keine Heldin, keine Wohlfühlstory – sondern eine überforderte Mutter, die aus Angst und Schutzinstinkt immer weiter falsche Entscheidungen trifft. Statt Action setzt das Buch auf psychologischen Druck, soziale Machtspiele und die Frage, wie weit man für sein eigenes Kind gehen würde. Es zwingt nicht zur Verurteilung, erlaubt aber auch keine Entschuldigung. Ein Roman mit deutlichen Psychological-Suspense- und Society-Thriller-Vibes, der lange nachwirkt und unbequem ehrlich bleibt.
Vermisst wird der zehnjährige Alfie Risby aber um ganz ehrlich zu sein: Er ist ein kleines Arschloch.
__________________________________________________________ Nicht für St. Angeles Mütter geeignet! Florence Grimes: - Eine Amerikanerin in London - Ehemaliges Girlgroup-Mitglied von „Girls Night“ - Geschieden und ledig - Mutter von Dylan, einem sehr umweltbewussten, 10-jährigen Reptilienliebhaber, dessen bester Freund der merkwürdige alte Kauz von nebenan ist - und der mit Alfie Risby (dem verschwundenen 10-Jährigen) seit „Turtlegate“ im vorangegangenen Jahr im Clinch liegt - Selbstständig erfolglos mit Partyballons - Hat Pech mit ihren Dates - Bekommt ihr Leben irgendwie nicht in den Griff - Gibt immer zu schnell auf - Ist Red-Bull-süchtig - Wird von den anderen Müttern der St. Angeles-Jungenprivatschule gehasst (glaubt sie) Gerade das Rüpelhafte an Florence hat mich angesprochen und sehr neugierig gemacht. Wie ist es, wenn man immer auffällt und heraussticht wie ein bunter Hund unter ansonsten scheinbar perfekten Helikopter-Müttern? Wie ist es, zu den „Losern“ unter all den Gewinnern zu gehören? Wer sich mehr mit den St.-Angeles-Müttern identifiziert, wird mit Florence vermutlich nicht glücklich werden. Sie macht vieles falsch, sie ist nicht organisiert, aber sie liebt ihren Sohn von ganzem Herzen und ist bereit, für ihn alles zu geben. Sie hat das Herz am richtigen Fleck, wie man so schön sagt. Ich hätte mir dem Titel folgend mehr Interaktionen zwischen den anderen Müttern und Florence gewünscht. Schnell wird der Roman zum Krimi und die Ermittlungsarbeit beginnt. Es werden mehrere Fährten verfolgt. Einige führen ins Leere. Dabei hat mir das Team „Florence & Jenny“ sehr gefallen. Jenny Choi ist ebenfalls Amerikanerin und mit ihren Kindern neu an der Schule. Sie sucht von alleine den Kontakt zu Florence, die dann gerne auf ihre Hilfe zurückgreift und nebenbei so noch eine Freundin findet. Manchmal wurde es mir etwas zu viel mit den ganzen Nebensträngen. Warum Florence manchmal unbedingt ein Date brauchte? Das ließ sie promiskuitiv und primitiv wirken. Das muss meiner Meinung nach wirklich nicht sein. Zum Schluss hin war da etwas das Gefühl: „Es muss jetzt alles ein Ende finden, also lasst es darauf zulaufen.“ Dann hätte man sich das ein oder andere Date vorher stattdessen sparen können. Insgesamt ist der Roman doch ganz rund geworden und gibt einem ein zufriedenstellendes Gefühl. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und empfehle es daher allen weiter, die es mit Humor nehmen können und nicht mit Steinen werfen, wenn sie selbst im Glashaus sitzen.

Wenn das Leben keinen Glitzerfilter hat
Ich liebe dieses Buch! Eine Ex-Girlband-Sängerin, die kurz vor dem großen Durchbruch aussteigt, landet später als alleinerziehende Mutter mitten im englischen Vorstadt-Chaos – umgeben von perfekten Eltern, die sie alle heimlich (oder offen) hassen. Und als wäre das nicht genug, verschwindet auch noch ein Junge und ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Die Protagonistin ist einfach super: sarkastisch, ehrlich und mit dieser „I don’t give a f***“-Einstellung, die man einfach feiert. Sie stolpert durchs Leben, wie es gerade passt – und genau das macht sie so echt und relatable. Der Schreibstil ist super locker, leicht zu lesen und hat genau die richtige Mischung aus Witz, Ernst und Gefühl. Ich hab beim Lesen ständig gedacht: Ja, genauso fühlt sich das Leben manchmal an. Und der Twist mit der Entführung? Hat perfekt gepasst, ohne zu übertreiben. Ein witziges, spannendes und lebensnahes Buch über Chaos, zweite Chancen und die Kunst, das Beste draus zu machen. Perfekt für alle, die Humor, Wortwitz und ein bisschen Drama lieben – und das Leben nicht zu ernst nehmen. 💁♀️
Ich habe dieses Buch – und ganz besonders die herrlich unvollkommene Protagonistin Florence – unglaublich gern gelesen. Die Geschichte ist nicht nur fesselnd und unterhaltsam, sondern auch erfrischend anders. Florence, einst Mitglied einer Girlband, stolpert als Mutter wie auch im Leben von einem Missgeschick ins nächste, trifft zweifelhafte Entscheidungen und nimmt gefühlt jedes Fettnäpfchen mit. Genau das macht sie zu einer wunderbar charmanten Antiheldin, die die Handlung mit viel Witz und Herz trägt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und ob sie das Rätsel um den verschwundenen Schulfreund ihres 10-jährigen Sohnes lösen kann. Auch das Finale hat mich überzeugt. Für mich definitiv eines meiner persönlichen Lese-Highlights dieses Jahres.
Witzig, bissig und spannend
Schon der Einstieg hat mich gekriegt: Wenn gleich zu Beginn über den verschwundenen Alfie gesagt wird, dass er „ein kleines Ars**“ ist – herrlich derb, herrlich erfrischend. Genau dieser bissige Humor zieht sich auch durch den ersten Teil des Buches und hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Ab der Mitte verändert sich der Ton etwas – weniger Krawall, mehr Ermittlungsstimmung. Es wird ein bisschen zur kleinen Detektivgeschichte. Fand ich nicht schlecht, auch wenn mir der rotzige Humor am Anfang fast noch besser gefallen hat. Florence, unsere Hauptfigur, ist sicher nicht jedermanns Sache: laut, schräg, kantig. Aber genau das macht sie besonders. Für mich war das Ganze ein unterhaltsamer, ungewöhnlicher Lesesnack – perfekt, wenn man mal Lust auf etwas anderes hat.
Chaos, Mutterschaft, Detektivarbeit auf 460 Seiten
Chaotische, alleinerziehende Mutter, ein vermisstes Kind, eine neue Freundschaft. Florence hat mich sofort in den Bann gezogen. Ich konnte mich gut, gerade in ihrer Mutterrolle mit ihr identifizieren. Als dann plötzlich ein Kind aus der Schule von ihrem Sohn verschwindet, nimmt ihre Entwicklung richtig Fahrt auf. Ist ihr Sohn Dylan mitverantwortlich am verschwinden? Mit ihrer neuen Freundschaft geht sie auf Detektivarbeit. Können sie gemeinsam das verschwundene Kind finden?
Ein Buch mit Ecken und Kanten
Eine chaotische Mutter, die ihr eigenes Leben kaum im Griff hat, ein autistisch anmutender Sohn, der Geheimnisse mit sich herumträgt, eine Anwältin, die das Gegenteil der Protagonistin und dennoch ihre Freundin ist und das alles gespickt mit schwarzem Humor. Mein Krimi-Highlight des Jahres. An einigen Stellen bin ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr herausgekommen, da die Protagonistin schon interessante Entscheidungen trifft, aber irgendwie macht gerade das das Buch so gut. Es ist eben nicht perfekt. So wie wir alle.
Florence hat irgendwann mal in einer minder erfolgreichen Girlgroup gesungen, ist geschieden, alleinerziehend und jobbt als Ballondekorateurin in London. Florence ging mir ungeheuer auf die Nerven mit ihrer penetrant impulsiv, chaotischen Art und ihrer Weigerung, mal für irgendwas Verantwortung zu übernehmen. Am widerlichsten fand ich ihren über mehrere Seiten gezogenen Mutterliebe- Monolog, als ihr Sohn Dylan verschwunden war. Boah, fand ich das schlimm. Vorher alle besorgten Mütter dissen und dann selbst hysterisch werden. Der Roman erscheint als gebundenes Buch- ich werde es nicht empfehlen können. Auch wenn es ein, zwei lustige Szenen gab.
Die Geschichte startete grandios, hat sich dann aber in sich selbst etwas verloren. Hätte die Autorin ihren anfänglichen Weg konsequent verfolgt, hätte ich die Geschichte geliebt. Leider entstand bei mir der Eindruck, dass die Autorin selbst nicht so genau wusste, was aus der Grundidee entstehen soll. Die Autorin kann definitiv gut schreiben, mich erreichen Geschichten mit selbsternannten Ermittlern leider selten. Das die Geschichte aber eben genau diesen Weg einschlägt, war mir nicht bewusst. Nach anfänglicher Euphorie bleibt eher ein Gefühl der Enttäuschung zurück.
Description
Florence, Ex-Partygirl, wählt stets den leichtesten Weg. Nach dem ernüchternden Ende ihrer Girlband-Karriere lebt sie pleite und alleinerziehend in London. Ihr Sohn Dylan ist der einzige Grund, aus dem Bett zu kommen. Doch dann verschwindet Alfie – Bully ihres Sohns und Erbe eines Tiefkühlimperiums –, und Dylan wird zum Hauptverdächtigen. Flo steht vor einer Aufgabe, der sie ausnahmsweise nicht ausweichen kann: Sie muss den Namen ihres Sohnes reinwaschen, um ihn nicht zu verlieren. Das Problem? Ihr Verdacht, dass Dylan vielleicht doch nicht so unschuldig ist, wie sie gerne glauben würde ...
Ein böser und herrlich komischer Debütroman über schlechte Mütter, fragwürdige Entscheidungen und eine wunderbar unvollkommene Heldin.
Book Information
Author Description
Sarah Harman ist Amerikanerin und lebt in London. Zuletzt arbeitete sie als Auslandskorrespondentin für NBC News und berichtete für Today, Nightly News und MSNBC. Sie ist Absolventin der Georgetown University in Washington, D.C. Mit ihrem Roman »All the Other Mothers Hate Me«, der nach einer großen Rechteauktion in 17 Länder verkauft wurde, gewann sie den Lucy Cavendish Fiction Prize und wurde von Publishers Weekly zu einer der zehn wichtigsten Autorinnen des Frühjahrs 2025 gekürt.
Posts
Ein Unterhaltungsroman mit Thriller Vibes und ganz viel schwarzem Humor. Überraschend gut.
Florence, Ex Girlbandsängerin und Partygirl, ist pleite und alleinerziehend und wird von allen Müttern der Londoner Schulszene gehasst. Doch dann verschwindet ein Mitschüler ihres Sohnes Dylan und er wird zum Hauptverdächtigen. Um die Weste ihres Sohnes reinzuwaschen, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln, ob das gut geht? „Vermisst wird der zehnjährige Alfie Risby, aber um ganz ehrlich zu sein: Er ist ein kleines A**loch!“ Der erste Satz, hat mich schon an das Buch fesseln lassen. Denn wir haben hier keine Hauptfigur, die man mag, sondern eine absolut egoistische, impulsive und anstrengende Person, die auf sich selbst bezogen ist. Das einzige Positive an ihr ist, dass sie für ihren Sohn alles tun würde. Und doch habe ich mich von ihr absolut unterhalten gefühlt. Ich wollte immer wissen, welcher Blödsinn ihr als nächstes in den Kopf kommt. Es ist kein klassischer Thriller sondern eher ein Unterhaltungsroman mit Thriller Vibes. Wer sich also gruseln will und einen tiefgründigen Thrillerroman sucht, ist hier eher falsch. Der Krimi ist leicht gehalten und humorvoll. Trotzdem wollte ich wissen, wie es ausgeht und wer nun hinter all dem steckt und wurde am Ende sogar sehr positiv überrascht, weil man nicht drauf kommt. Ich mochte den schwarzen Humor in dieser Geschichte und die gesellschaftskritischen Elemente sehr gerne. Themen wie der Konkurrenzkampf von Eltern, der Druck auf Mütter und die Dynamik an Privatschulen der britischen Oberschicht werden hier dargestellt. Ein chaotischer, witziger und bitterböser Unterhaltungsroman, der mich total überrascht hat und mir echt gut gefallen hat. Kann es jedem empfehlen!

"Vermisst wird der zehnjährige Alfie Risby, aber um ganz ehrlich zu sein: Er ist ein kleines Arschloch!"
Ein netter, softer Thriller mit Bridget-Jones-Vibes! 😊 Zum Inhalt: Florence ist alleinerziehende Mutter und ehemaliges Mitglied einer Girlband. Sie hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und startet ihren Tag grundsätzlich mit einem Red Bull, nachdem ihr zehnjähriger Sohn Dylan sie geweckt hat, bevor er zur Schule muss. Dylan hat keine Freunde außer dem erwachsenen Nachbarn Mr. Forster. Die beiden setzen sich leidenschaftlich für Umwelt- und Tierschutz ein. Eines Tages verschwindet ein Klassenkamerad von Dylan während eines Schulausflugs. Florence und Jenny, eine weitere Mutter der Schule und die einzige, die Florence nicht aus tiefstem Herzen hasst, entwickeln ungeahnte detektivische Fähigkeiten und beginnen auf eigene Faust zu ermitteln. Allerdings verfolgen die beiden vollkommen unterschiedliche Motive! Mein Fazit: Florence ist eine absolute Chaosqueen und hat ihr Leben so gar nicht im Griff. Sie trifft durchgehend fragwürdige Entscheidungen, und genau das macht unglaublich Spaß beim Lesen. Stellenweise erinnerte sie mich an eine etwas verpeilte, tollpatschige Bridget Jones. Der Plot-Twist am Ende konnte mich überraschen, auch wenn er mich nicht völlig umgehauen hat. Insgesamt ist die Geschichte sehr unterhaltsam, allerdings weniger ein klassisch blutrünstiger, dauerhaft spannender Thriller, sondern vielmehr ein humorvoller Krimi mit Comedy-Elementen!

Positiv überrascht
Ein interessantes Buch mit einer etwas fragwürdigen Protagonistin, die man nicht mögen soll und vielen Geheimnissen. Der Schreibstil ist leicht und flockig, die Story hat ein gutes Erzähltempo und das Ende ist einigermaßen realistisch, allerdings wird nicht alles zu 100% aufgelöst. Hat trotzdem Spaß gemacht zu lesen. Auch ideal als Spannungsroman für den Urlaub oder ein Wochenende.
… and I hate her, too. Aber das Buch mochte ich trotzdem
Alle Mütter hassen sie. Und ganz ehrlich, ich mag sie auch nicht. Wenn auch vermutlich aus anderen Gründen, als die Londoner High Society Ladies. Ich habe mir bei dem Titel irgendwie eine ganz andere Hauptfigur erhofft. Eine Frau, die ihr eigenes Ding macht und darauf scheißt, was die Gesellschaft von ihr erwartet. Und ich mag es auch, wenn die Frau dann Tiefe hat und natürlich auch mal an sich zweifelt und natürlich auch Fehler macht, weil perfekte Menschen sind langweilig. Aber Florence mag sich ja in erster Linie selbst nicht. Und steckt in einem ewigen Kreislauf aus „Alles mache ich falsch“ fest. Damit bin ich gar nicht warm geworden. Womit ich aber durchaus warm geworden: die Liebe für ihr Kind. Dass man einfach alles tun möchte, um das eigene Kind zu schützen. Und ich mochte Jenny. Und für mich ziemlich überraschend hat das Buch gegen Ende nochmal richtig Fahrt aufgenommen und sich wieder erwarten als (sanfter) Thriller entpuppt. Alles in allem eine gute Geschichte und ein unterhaltsamer Schreibstil.
Eine positive Überraschung
Endlich mal wieder ein 5 Sterne Buch 😀 Die Hauptprotagonistin Florence hat mich am Anfang etwas an Bridget Jones erinnert. Chaotisch, Single, unkonventionell. Auch etwas unsympathisch aber trotzdem mochte ich sie irgendwie ☺️ Das Buch ist eine Mischung aus Roman und Krimi. Es geht um ein verschwundenes Kind und Florence hat Bedenken, dass ihr Sohn etwas damit zu tun hat. Sie verstrickt sich immer mehr in Lügen und tut dämliche Dinge, wobei man ja nie weiß, wie man selbst in so einer Situation handeln würde. Der Schreibstil ist frisch und lustig aber die Geschichte wird zum Glück nie ins Lächerliche gezogen, da das Hauptthema nun mal so gar nicht lustig ist. Auch die Nebencharaktere haben mich begeistert. Ich konnte mir alle bildlich vorstellen. Das Ende habe ich so nicht erwartet, das war stimmig und hat mir gut gefallen. Ich kann das Buch absolut empfehlen.
War anders als ich erwartet habe aber im Positiven Sinne
Ein frecher, unangenehm ehrlicher Roman über Mutterschaft, Klassismus und Schuld. Keine Heldin, keine Wohlfühlstory – sondern eine überforderte Mutter, die aus Angst und Schutzinstinkt immer weiter falsche Entscheidungen trifft. Statt Action setzt das Buch auf psychologischen Druck, soziale Machtspiele und die Frage, wie weit man für sein eigenes Kind gehen würde. Es zwingt nicht zur Verurteilung, erlaubt aber auch keine Entschuldigung. Ein Roman mit deutlichen Psychological-Suspense- und Society-Thriller-Vibes, der lange nachwirkt und unbequem ehrlich bleibt.
Vermisst wird der zehnjährige Alfie Risby aber um ganz ehrlich zu sein: Er ist ein kleines Arschloch.
__________________________________________________________ Nicht für St. Angeles Mütter geeignet! Florence Grimes: - Eine Amerikanerin in London - Ehemaliges Girlgroup-Mitglied von „Girls Night“ - Geschieden und ledig - Mutter von Dylan, einem sehr umweltbewussten, 10-jährigen Reptilienliebhaber, dessen bester Freund der merkwürdige alte Kauz von nebenan ist - und der mit Alfie Risby (dem verschwundenen 10-Jährigen) seit „Turtlegate“ im vorangegangenen Jahr im Clinch liegt - Selbstständig erfolglos mit Partyballons - Hat Pech mit ihren Dates - Bekommt ihr Leben irgendwie nicht in den Griff - Gibt immer zu schnell auf - Ist Red-Bull-süchtig - Wird von den anderen Müttern der St. Angeles-Jungenprivatschule gehasst (glaubt sie) Gerade das Rüpelhafte an Florence hat mich angesprochen und sehr neugierig gemacht. Wie ist es, wenn man immer auffällt und heraussticht wie ein bunter Hund unter ansonsten scheinbar perfekten Helikopter-Müttern? Wie ist es, zu den „Losern“ unter all den Gewinnern zu gehören? Wer sich mehr mit den St.-Angeles-Müttern identifiziert, wird mit Florence vermutlich nicht glücklich werden. Sie macht vieles falsch, sie ist nicht organisiert, aber sie liebt ihren Sohn von ganzem Herzen und ist bereit, für ihn alles zu geben. Sie hat das Herz am richtigen Fleck, wie man so schön sagt. Ich hätte mir dem Titel folgend mehr Interaktionen zwischen den anderen Müttern und Florence gewünscht. Schnell wird der Roman zum Krimi und die Ermittlungsarbeit beginnt. Es werden mehrere Fährten verfolgt. Einige führen ins Leere. Dabei hat mir das Team „Florence & Jenny“ sehr gefallen. Jenny Choi ist ebenfalls Amerikanerin und mit ihren Kindern neu an der Schule. Sie sucht von alleine den Kontakt zu Florence, die dann gerne auf ihre Hilfe zurückgreift und nebenbei so noch eine Freundin findet. Manchmal wurde es mir etwas zu viel mit den ganzen Nebensträngen. Warum Florence manchmal unbedingt ein Date brauchte? Das ließ sie promiskuitiv und primitiv wirken. Das muss meiner Meinung nach wirklich nicht sein. Zum Schluss hin war da etwas das Gefühl: „Es muss jetzt alles ein Ende finden, also lasst es darauf zulaufen.“ Dann hätte man sich das ein oder andere Date vorher stattdessen sparen können. Insgesamt ist der Roman doch ganz rund geworden und gibt einem ein zufriedenstellendes Gefühl. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und empfehle es daher allen weiter, die es mit Humor nehmen können und nicht mit Steinen werfen, wenn sie selbst im Glashaus sitzen.

Wenn das Leben keinen Glitzerfilter hat
Ich liebe dieses Buch! Eine Ex-Girlband-Sängerin, die kurz vor dem großen Durchbruch aussteigt, landet später als alleinerziehende Mutter mitten im englischen Vorstadt-Chaos – umgeben von perfekten Eltern, die sie alle heimlich (oder offen) hassen. Und als wäre das nicht genug, verschwindet auch noch ein Junge und ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Die Protagonistin ist einfach super: sarkastisch, ehrlich und mit dieser „I don’t give a f***“-Einstellung, die man einfach feiert. Sie stolpert durchs Leben, wie es gerade passt – und genau das macht sie so echt und relatable. Der Schreibstil ist super locker, leicht zu lesen und hat genau die richtige Mischung aus Witz, Ernst und Gefühl. Ich hab beim Lesen ständig gedacht: Ja, genauso fühlt sich das Leben manchmal an. Und der Twist mit der Entführung? Hat perfekt gepasst, ohne zu übertreiben. Ein witziges, spannendes und lebensnahes Buch über Chaos, zweite Chancen und die Kunst, das Beste draus zu machen. Perfekt für alle, die Humor, Wortwitz und ein bisschen Drama lieben – und das Leben nicht zu ernst nehmen. 💁♀️
Ich habe dieses Buch – und ganz besonders die herrlich unvollkommene Protagonistin Florence – unglaublich gern gelesen. Die Geschichte ist nicht nur fesselnd und unterhaltsam, sondern auch erfrischend anders. Florence, einst Mitglied einer Girlband, stolpert als Mutter wie auch im Leben von einem Missgeschick ins nächste, trifft zweifelhafte Entscheidungen und nimmt gefühlt jedes Fettnäpfchen mit. Genau das macht sie zu einer wunderbar charmanten Antiheldin, die die Handlung mit viel Witz und Herz trägt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und ob sie das Rätsel um den verschwundenen Schulfreund ihres 10-jährigen Sohnes lösen kann. Auch das Finale hat mich überzeugt. Für mich definitiv eines meiner persönlichen Lese-Highlights dieses Jahres.
Witzig, bissig und spannend
Schon der Einstieg hat mich gekriegt: Wenn gleich zu Beginn über den verschwundenen Alfie gesagt wird, dass er „ein kleines Ars**“ ist – herrlich derb, herrlich erfrischend. Genau dieser bissige Humor zieht sich auch durch den ersten Teil des Buches und hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Ab der Mitte verändert sich der Ton etwas – weniger Krawall, mehr Ermittlungsstimmung. Es wird ein bisschen zur kleinen Detektivgeschichte. Fand ich nicht schlecht, auch wenn mir der rotzige Humor am Anfang fast noch besser gefallen hat. Florence, unsere Hauptfigur, ist sicher nicht jedermanns Sache: laut, schräg, kantig. Aber genau das macht sie besonders. Für mich war das Ganze ein unterhaltsamer, ungewöhnlicher Lesesnack – perfekt, wenn man mal Lust auf etwas anderes hat.
Chaos, Mutterschaft, Detektivarbeit auf 460 Seiten
Chaotische, alleinerziehende Mutter, ein vermisstes Kind, eine neue Freundschaft. Florence hat mich sofort in den Bann gezogen. Ich konnte mich gut, gerade in ihrer Mutterrolle mit ihr identifizieren. Als dann plötzlich ein Kind aus der Schule von ihrem Sohn verschwindet, nimmt ihre Entwicklung richtig Fahrt auf. Ist ihr Sohn Dylan mitverantwortlich am verschwinden? Mit ihrer neuen Freundschaft geht sie auf Detektivarbeit. Können sie gemeinsam das verschwundene Kind finden?
Ein Buch mit Ecken und Kanten
Eine chaotische Mutter, die ihr eigenes Leben kaum im Griff hat, ein autistisch anmutender Sohn, der Geheimnisse mit sich herumträgt, eine Anwältin, die das Gegenteil der Protagonistin und dennoch ihre Freundin ist und das alles gespickt mit schwarzem Humor. Mein Krimi-Highlight des Jahres. An einigen Stellen bin ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr herausgekommen, da die Protagonistin schon interessante Entscheidungen trifft, aber irgendwie macht gerade das das Buch so gut. Es ist eben nicht perfekt. So wie wir alle.




















