All The Nights We Stay

All The Nights We Stay

Softcover
3.723
DramaDepressionTrauerRomance

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Description

·Band 2 der All-Dilogie um die Kent-Brüder Julien und Miguel.· Regeln, Ordnung, Disziplin - Miguels Alltag ist voller Prinzipien. Sie zu brechen bedeutet, zu versagen, und das kommt für den perfekten Anzugträger, der nur für seine Karriere lebt und so hart für seinen Erfolg arbeitet, nicht in Frage. Bis Miguels Körper plötzlich streikt und er einsehen muss, dass er so nicht weitermachen kann. Ausgerechnet Lee soll ihm helfen. Lee mit dem Schmetterlingstattoo und einem Lächeln, das Miguels starre Welt aus den Angeln hebt und ihn schwach werden lässt. So herrlich schwach. Und gleichzeitig so angreifbar für die Bilder, die ihn nachts wachhalten. Die niemand sehen soll. Niemand, den Miguel schützen will. Am wenigsten sich selbst. _ Der Band bildet den Abschluss der Dilogie und sollte nicht unabhängig von Band 1 "All The Fucks We Give" gelesen werden. _ Inhaltswarnung: Falls Ihr gegenwärtig oder in Eurer Vergangenheit Probleme mit Depressionen sowie Traumata gehabt habt oder noch habt, seid vorbereitet. Es kann sein, dass diese Geschichte etwas in Euch auslöst, das diese Probleme verstärkt oder erneut aufkommen lässt.

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
Modern
Format
Softcover
Pages
290
Price
12.40 €

Author Description

Nina Kay lebt in Bielefeld, wo sie zunächst ihr Studium der Lingustik und Literaturwissenschaft absolviert hat, um sich danach ganz dem Schreiben von Geschichten im Bereich Romance und NewAdult zu widmen. Eine Geschichte denkt sie sich nicht aus, sie erzählt einfach nur, was ihre Figuren ihr zeigen - zumindest ist sie fest davon überzeugt, denn anders wäre es ja völlig unrealistisch. Wenn sie nicht schreibt, hört sie leidenschaftlich gern Musik, zeichnet oder lässt sich von anderen Geschichten in Bild, Ton und auf Papier inspirieren.

Posts

5
All
3.5

Der zweite Band der Dilogie war für mich insgesamt okay. Es gab einige sehr emotionale Momente, und Nina Kay hat ein großes Talent dafür, Gefühle so zu beschreiben, dass sie unter die Haut gehen. Gleichzeitig ist dieser Teil deutlich düsterer, daher sollte man die Content-Warnungen vorher beachten. Schwierigkeiten hatte ich mit der Art, wie im Buch mit Drogen umgegangen wird, insbesondere mit Alkohol. Im Setting wirkt das zwar nicht völlig unrealistisch - ich war selbst schon ein paar Mal in den USA. Trotzdem fand ich es schade, dass dieses Verhalten nie kritisch hinterfragt wird. Stattdessen wird es fast normalisiert, Probleme so zu bewältigen. Besonders irritierend war, dass selbst Figuren, die eigentlich unterstützen wollen, Sätze sagen wie: Dir geht’s schlecht? Willst du eine Zigarette oder ein Glas Wodka? Bis zum Ende bleibt dieses Verhalten unreflektiert stehen. Die beiden Hauptcharaktere mochte ich zwar, aber die Anziehung zwischen ihnen konnte ich nicht wirklich spüren. Außerdem liegt der Fokus fast ausschließlich auf Miguel, während Lees schwierige Vergangenheit eher oberflächlich bleibt. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Unterm Strich ist es für mich bisher das schwächste, gleichzeitig aber auch das düsterste Buch von Nina Kay.

5

Wenn man Ninas Schreibfähigkeit beschreiben müsste, dann würde ich sagen: Sie ist wie das Meer an einem sonnigen Tag: Ruhig, aber unendlich tief. Da keines ihrer Bücher von künstlichem Drama lebt, ist die Story so menschlich und nachvollziehbar, wie man es nur selten liest. Die Charakterentwicklung ist schlüssig und man kann sich in jeden einzelnen Charakter hineinversetzen. Miguel erinnert mich an jemanden, den ich bisher noch nicht persönlich kennenlernen durfte. Der Drang zur Perfektion, Unsicherheit und Selbstzweifel, die härter zuschlagen können, als die Faust eines Boxers, sind in Miguels Fall ein großes Problem. Und sein einziger Lichtblick ist Lee, die das genaue Gegenteil von ihm ist. Es zeigt: Egal wie stark wir sind und egal wie sehr wir uns selbst aus dem Mist ziehen wollen, es gibt diese Menschen, die uns gut tun und es ist nicht schlimm mal schwach zu sein. Die Menschen die uns lieben sind für uns da und es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn man Hilfe annimmt. Mit „All the Nights we Stay“ endet die Dilogie. Auch Sasha und Julien aus Teil 1 spielen eine große Rolle in der Geschichte. Kennt jemand von euch eine Reihe, die sowohl Gay Romance als aus Hetero Romance aufgreift? Mir fällt spontan keine ein. Aber es wird besonders deutlich: Egal wer sich in wen verliebt, jede Geschichte, egal ob Sasha und Julien oder Miguel und Lee. Sie sind gleich intensiv. Es gibt keinen Unterschied, mehr Gefühl geht nicht. Und so soll es sein. Liebe ist Liebe, welches Geschlecht es ist spielt keine Rolle. Das ist für mich die wichtigste Botschaft der Reihe, die so viel mehr in sich verbirgt, als man auf den ersten Blick sieht.

5

Der erste Satz: „Die Kaffeemaschine, für die Miguel fast eintausend Dollar bezahlt hatte, gab nur noch zischende Geräusche von sich und spritzte dabei heißes Wasser auf den Küchentresen.“ Darum geht’s: Regeln, Ordnung, Disziplin. Miguels Alltag ist voller Prinzipien. Sie zu brechen bedeutet, zu versagen, und das kommt für den perfekten Anzugträger, der nur für seine Karriere lebt und so hart für seinen Erfolg arbeitet nicht in Frage. Bis Miguels Körper plötzlich streikt und er einsehen muss, dass er so nicht weitermachen kann. Ausgerechnet Lee soll ihm helfen. Lee mit dem Schmetterlingstattoo und einem Lächeln, das Miguels starre Welt aus den Angeln hebt und ihn schwach werden lässt. So herrlich schwach. Und gleichzeitig so angreifbar für die Bilder, die ihn nachts wach halten. Die niemand sehen soll. Niemand, den Miguel schützen will. Am wenigsten sich selbst. Meine Meinung: Wenn man Ninas Schreibfähigkeit beschreiben müsste, dann würde ich sagen: Sie ist wie das Meer an einem sonnigen Tag: Ruhig, aber unendlich tief. Da keines ihrer Bücher von künstlichem Drama lebt, ist die Story so menschlich und nachvollziehbar, wie man es nur selten liest. Die Charakterentwicklung ist schlüssig und man kann sich in jeden einzelnen Charakter hineinversetzen. Miguel erinnert mich an jemanden, den ich bisher noch nicht persönlich kennenlernen durfte. Der Drang zur Perfektion, Unsicherheit und Selbstzweifel, die härter zuschlagen können, als die Faust eines Boxers, sind in Miguels Fall ein großes Problem. Und sein einziger Lichtblick ist Lee, die das genaue Gegenteil von ihm ist. Es zeigt: Egal wie stark wir sind und egal wie sehr wir uns selbst aus dem Mist ziehen wollen, es gibt diese Menschen, die uns gut tun und es ist nicht schlimm mal schwach zu sein. Die Menschen die uns lieben sind für uns da und es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn man Hilfe annimmt. Mit „All the Nights we Stay“ endet die Dilogie. Auch Sasha und Julien aus Teil 1 spielen eine große Rolle in der Geschichte. Kennt jemand von euch eine Reihe, die sowohl Gay Romance als aus Hetero Romance aufgreift? Mir fällt spontan keine ein. Aber es wird besonders deutlich: Egal wer sich in wen verliebt, jede Geschichte, egal ob Sasha und Julien oder Miguel und Lee. Sie sind gleich intensiv. Es gibt keinen Unterschied, mehr Gefühl geht nicht. Und so soll es sein. Liebe ist Liebe, welches Geschlecht es ist spielt keine Rolle. Das ist für mich die wichtigste Botschaft der Reihe, die so viel mehr in sich verbirgt, als man auf den ersten Blick sieht.

4

Danke Nina Kay 💓

Eigentlich sollte es das Buch nicht geben. Steht im Nachwort. Doch ich bin froh das es doch existiert. Ich wollte es nicht weglegen. Und wenn ich es müsste konnte ich nur noch an das Buch denken. Warum nur 4 Sterne. Komme ich erstmal zu den guten. Ich kann Miguel vollkommen verstehen. Alles nachvollziehen auch das mit Lee. Das Thema wird so toll beschrieben das ich da nichts zu beanstanden habe. Da ich selber erkrankt bin auch darunter unter anderem, hätte ich es nicht besser beschreiben können. Im Gegenteil das Buch hat mir zusätzlich Mut gemacht. Mich zum Nachdenken gebracht und einiges aus einer anderen Sicht sehen lassen, was ich davor nicht konnte. Nun das negative was nur meiner Meinung ist. Ich finde es schade das auch in dem Buch ,was ja Band 2 ist von der Dilogie, das Rauchen und der Alkohol als normal hingestellt wird. Auch wenn es sich "nur" um Gras handelt sollte bedacht werden, dass auch das Schaden anrichten kann. Genauso wie Alkohol. Es ist schädlich und hier wird es beschrieben wie das normalste der Welt. Deshalb nur 4 Sterne anstatt 5 Sterne, weil ich finde das man sowas nicht verharmlosen sollte.

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