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Habe ich gerade bis 3 Uhr morgens durchgelesen? Vielleicht.
Lange, lange habe ich die Bücher von Nina Kay vor mir hergeschoben, sie standen auf Wunsch- und Amazonlisten und trotzdem habe ich sie aufgespart, wie mensch sich manchmal etwas aufspart, von dem mensch weiß, dass es den persönlichen Geschmack zu achtundneunzig Prozent treffen wird, um es mit Maëls Worten zu sagen. Jetzt ist das Eis gebrochen, das erste von Vieren gelesen, und was soll ich sagen - ich wusste doch, dass es mir gefallen wird. 😁 Ich mag New Adult, wenn es eben nicht nur um öde Collegegeschichten mit Teenagerproblemen geht, sondern wenn Tiefe dahintersteckt. Und von Tiefe finden wir hier jede Menge. Da ist Maëls Spezialhirn, Lucas Hintergrundgeschichte, die besonderen Familienumstände der beiden, ein toller bester Freund, eine engagierte Schwester. Direkt am Anfang war ich schon begeistert davon, wie lebendig die Figuren wirken, kaum, dass sie auf der Seite auftauchen. Ich hatte Kopfkino, konnte so oft die Bilder vor mir ablaufen sehen. Etwas, das ich in New Adult / Romance Büchern auch oft nicht mag, ist hemmungslos viele Open Door Sexszenen. Hier sind die Szenen nicht nur so beschrieben, dass ich keine Ekel-Gänsehaut davon bekommen habe (das ist ein Kompliment, oft blättere ich nur panisch weiter), sondern tragen auch zur Entwicklung der Story - gerade zu Lucas - bei. Trotzdem waren sie sehr detailliert beschrieben und daher nicht 100%ig mein Fall. Auch nicht 100%ig mein Fall waren die schnellen POV-Wechsel. Zwar hatte ich keinerlei Probleme, die POVs voneinander zu unterscheiden - die Charactervoice ist sehr unterschiedlich -, aber manchmal hätte ich mir die ein oder andere Szene länger bzw ununterbrochen aus der einen Sichtweise gewünscht. Was ich dagegen wieder mochte, war, wie sich die POVs zu ähneln begonnen haben, nachdem Maël und Luca sich näherkamen; so, wie das im echten Leben nun Mal auch passieren würde, wenn man viel Zeit miteinander verbringt. Nicht zuletzt fand ich die Darstellung von Mental Health und anderen Themen, die ich aus Spoilergründen nicht erwähne, durchaus gelungen. Und den Schreibstil sowieso. Manchmal saß ich einfach nur da und dachte: "Wie kann jemand so schöne Worte für so etwas finden? 🥺" Na ja, und außerdem habe ich bis 3 Uhr durchgelesen. Das sagt genug, denke ich ✌🏻

Dec 27, 2023
Habe ich gerade bis 3 Uhr morgens durchgelesen? Vielleicht.
Lange, lange habe ich die Bücher von Nina Kay vor mir hergeschoben, sie standen auf Wunsch- und Amazonlisten und trotzdem habe ich sie aufgespart, wie mensch sich manchmal etwas aufspart, von dem mensch weiß, dass es den persönlichen Geschmack zu achtundneunzig Prozent treffen wird, um es mit Maëls Worten zu sagen. Jetzt ist das Eis gebrochen, das erste von Vieren gelesen, und was soll ich sagen - ich wusste doch, dass es mir gefallen wird. 😁 Ich mag New Adult, wenn es eben nicht nur um öde Collegegeschichten mit Teenagerproblemen geht, sondern wenn Tiefe dahintersteckt. Und von Tiefe finden wir hier jede Menge. Da ist Maëls Spezialhirn, Lucas Hintergrundgeschichte, die besonderen Familienumstände der beiden, ein toller bester Freund, eine engagierte Schwester. Direkt am Anfang war ich schon begeistert davon, wie lebendig die Figuren wirken, kaum, dass sie auf der Seite auftauchen. Ich hatte Kopfkino, konnte so oft die Bilder vor mir ablaufen sehen. Etwas, das ich in New Adult / Romance Büchern auch oft nicht mag, ist hemmungslos viele Open Door Sexszenen. Hier sind die Szenen nicht nur so beschrieben, dass ich keine Ekel-Gänsehaut davon bekommen habe (das ist ein Kompliment, oft blättere ich nur panisch weiter), sondern tragen auch zur Entwicklung der Story - gerade zu Lucas - bei. Trotzdem waren sie sehr detailliert beschrieben und daher nicht 100%ig mein Fall. Auch nicht 100%ig mein Fall waren die schnellen POV-Wechsel. Zwar hatte ich keinerlei Probleme, die POVs voneinander zu unterscheiden - die Charactervoice ist sehr unterschiedlich -, aber manchmal hätte ich mir die ein oder andere Szene länger bzw ununterbrochen aus der einen Sichtweise gewünscht. Was ich dagegen wieder mochte, war, wie sich die POVs zu ähneln begonnen haben, nachdem Maël und Luca sich näherkamen; so, wie das im echten Leben nun Mal auch passieren würde, wenn man viel Zeit miteinander verbringt. Nicht zuletzt fand ich die Darstellung von Mental Health und anderen Themen, die ich aus Spoilergründen nicht erwähne, durchaus gelungen. Und den Schreibstil sowieso. Manchmal saß ich einfach nur da und dachte: "Wie kann jemand so schöne Worte für so etwas finden? 🥺" Na ja, und außerdem habe ich bis 3 Uhr durchgelesen. Das sagt genug, denke ich ✌🏻
Dec 27, 2023







