Mein Jahr der Ruhe und Entspannung: Roman

Mein Jahr der Ruhe und Entspannung: Roman

Ebook
3.7976
GesellschaftsporträtSchwarzer HumorShortlist Man Booker PrizeAmerikanische Gegenwartsliteratur

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Book Information

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Format
Ebook
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321
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Posts

140
All
4.5

Wahrscheinlich das seltsamste Buch, das ich je gelesen habe, mich aber fasziniert hat.

Han Kangs "The Vegetarian" hat bisher die Liste angeführt. Hier kommt kann der Protagonistin aber so viel und so viel unangenehmer näher. Das Buch führt auch auf eine sehr gute Weise die Liste der unsympathischen, egomanischen und seltsamen Protagonistinnen an. Es fühlt sich an wie eine Fiebertraum Episode von "Girls" und man fragt sich die ganze Zeit, wann es zu viele Drogen und Risiken sind. Einfach faszinierend und seltsam. Beste "weird girl" Literatur.

4

Fiebertraum!

Ich habe das Buch mit einer Freundin zusammen gelesen und war nicht auf das vorbereitet was in diesem Buch passiert! Ich habe in diesem Buch Scham, Ekel, Mitleid, Fassungslosigkeit, Abneigung und Faszination gefühlt/gespürt. Oftmals war ich einfach nur schockiert und musste das Buch zur Seite legen, aber dann auch wieder weiterlesen. Irgendwann befand ich mich in einem abgefahrenen Lesedelirium!

4.5

Intense, aber irgendwie auch schön und reinigend, aber irgendwie auch verstörend und verschmutzend… 🥲

Ja ich weiß auch nicht genau was ich schreiben soll… es geht sehr viel um Schlaf und Tabletten und Trauma. 🫠 Aber ich liebe die Bücher von Frau Moshfegh irgendwie für ihre Rohheit.

2.5

Buch 4/100 Beste Bücher des 21. Jhd. NYT Readers Choice Zwischen Tabletten, Privilegien und toxischen Freundschaften

Das Thema fand ich spannend, aber die Umsetzung eher unspektakulär. Es passiert insgesamt nicht viel, die Therapeutin wirkt extrem naiv, weil sie bedenkenlos Tabletten verschreibt. Die Hauptfigur lebt in einer sehr privilegierten Situation – ein Jahr lang ohne Arbeit in New York nichts zu tun, ist schon ziemlich weit hergeholt. Auch den übermäßigen Tablettenkonsum ohne ernsthafte Folgen fand ich fragwürdig. Der Schreibstil war zwar angenehm und das Buch schnell gelesen, aber sowohl die Protagonistin als auch ihre Freundin Riva waren für mich unsympathisch und sehr ichbezogen. Insgesamt hat es mich nicht richtig gepackt.

Buch 4/100
Beste Bücher des 21. Jhd. NYT Readers Choice 

Zwischen Tabletten, Privilegien und toxischen Freundschaften
4

If "Im glad my mom died" and "the queensgambit" had a depressed baby.

Dieses Buch hat meiner Meinung nach nicht viel Handlung oder Spannung. Jedoch denke ich dass die Botschaft dahinter oft missverstanden wird. Dieses Buch (finde ich persönlich) ist wahrscheinlich eher zum Nachdenken und selbst reflektieren als zur reinen Unterhaltung. Ich fand dieses Buch dennoch sehr gut, weil auch wenn die Prota, die in dem gesamten Buch ohne Namen auftritt, eine vermeintlich sehr schlechte und grausame Art hat man ihre Probleme und Gedankengänge irgendwie versteht. Ich denke, dass hier eine Protagonistin ohne Namen gewählt wurde um zu symbolisieren, dass sie in Kern mit ihren Problemen und unterbewussten Gedanken wie jeder Mensch ist und es deshalb egal sei wie ihr Name lautet da er zum Verständnis des Buches nicht von Belang ist. Jedoch würde ich jedem der vorhat dieses Buch zu lesen empfehlen, erst einmal in die TW reinzuschauen und sich bewusst zu machen, dass dies ein sehr melancholisches Buch ist.

If "Im glad my mom died" and "the queensgambit" had a depressed baby.
5

„Fänger im Roggen“ meets “Sex and the City“.

Absolut genial geschrieben. Für mich ein Pageturner, den ich nicht zur Seite legen konnte, was ziemlich beachtlich ist, immerhin dreht es sich ausschließlich um eine Frau, die ein Jahr lang durchschlafen will. Die namenlose Erzählerin beschließt ihrem alten Leben als Kunsthistorikerin und Galeristin in NY zu entkommen, das bislang irgendwo zwischen Selbsthass und Selbstoptimierung stattgefunden hat. Sie will einen Neustart. Dafür besorgt sie sich alle möglichen Tabletten bei einer zwielichtigen Therapeutin und dröhnt sich mit einer ausgeklügelten Mischung aus allem Möglichen dauerhaft weg. Während wir sie bei ihrem waghalsigen Vorhaben begleiten, tauchen wir ab in den dunklen Ozean ihrer Vergangenheit, bangen um ihren Verstand, um ihr körperliches Wohlbefinden, sogar um ihre (gnadenlos dysfunktionalen) Beziehungen und merken mit der Zeit: diese Frau scheint genau zu wissen, was sie tut. Was man sonst noch so bekommt: Eine messerscharfe Kritik an der Kunstwelt, eine Fülle gedanklicher Abgründe und ein originelles Happy End.

„Fänger im Roggen“ meets “Sex and the City“.
5

Das Erbgut von Lars von Trier, Nicolas Winding Refn und David Lynch wurde gemixt Ottessa Moshfegh eingepflanzt und heraus kam dieses Buch. Dieses Buch ist ein Kunstwerk das nicht jeder als solches erkennen wird.

Ottessa Moshfeghs Roman Mein Jahr der Ruhe und Entspannung ist ein faszinierendes Porträt einer jungen Frau, die am Abgrund steht und beschließt, ihr Leben durch radikale Passivität und Drogenkonsum zu „pausieren“. Die namenlose Protagonistin möchte ein Jahr lang schlafen, um sich von der Welt abzuschotten, ihrer Vergangenheit zu entfliehen und am Ende als neuer Mensch wieder aufzuwachen. Doch was nach einer bizarren Selbstfindungsreise klingt, entpuppt sich schnell als beklemmender Einblick in die Abgründe der Psyche und einer Gesellschaft, die Heilung vor allem in der pharmazeutischen Behandlung sucht. Die Protagonistin ist auf den ersten Blick eine kalte, privilegierte Frau, deren zynischer Blick auf die Welt abstoßend wirken könnte. Doch im Laufe des Romans wird klar, dass ihr Wunsch nach Isolation tief verwurzelt ist in der Einsamkeit, die sie seit ihrer Kindheit begleitet. Der Verlust ihrer emotional distanzierten Eltern verstärkt das Gefühl der Haltlosigkeit, und ihre ungesunden Beziehungen – etwa zu ihrer „Freundin“ Reva, die eher als Spiegel der eigenen Unsicherheiten fungiert, oder zu einem narzisstischen Liebhaber – zeigen, wie sehr sie in einem Kreislauf von Ablehnung und Selbstsabotage gefangen ist. Besonders faszinierend ist die groteske Figur ihrer Therapeutin Dr. Tuttle, die das amerikanische Gesundheitssystem karikiert: Statt sich um die psychische Gesundheit ihrer Patientin zu kümmern, verschreibt sie bedenkenlos eine absurde Mischung aus Pillen, die die Protagonistin tiefer in ihren Zustand treiben. Hier könnte Moshfegh eine Kritik am Übermaß der medikamentösen Therapie in den USA üben, wo der Fokus oft auf schnellen Lösungen statt auf langfristiger Heilung liegt. Obwohl die Handlung auf den ersten Blick ereignislos scheint – die Protagonistin schläft, schaut Filme, nimmt Pillen – entfaltet sich auf subtile Weise eine intensive Auseinandersetzung mit Fragen nach Identität, Trauma und dem Wunsch nach Transformation. Das Ende, das vom 11. September 2001 überschattet wird, hinterlässt einen bittersüßen Eindruck: Die Protagonistin scheint endlich eine Art emotionales Erwachen zu erleben, doch dies geschieht erneut durch Verlust und Einsamkeit. Moshfegh gelingt es, mit ihrer präzisen, oft bissigen Sprache, die innere Leere und den Schmerz der Protagonistin greifbar zu machen. Gleichzeitig bleibt vieles ambivalent: Ist der radikale Rückzug ein Akt der Selbstzerstörung oder der Versuch, sich selbst zu retten? Mein Jahr der Ruhe und Entspannung ist ein eindrucksvolles Werk, das viel zwischen den Zeilen erzählt. Es fordert Geduld und hinterlässt Fragen, die den Leser noch lange beschäftigen. Ein Roman, der trotz seiner scheinbaren Monotonie von Anfang bis Ende fesselt – und am Ende mit einem Gefühl tiefer Verstörung und Nachdenklichkeit zurücklässt.

Das Erbgut von Lars von Trier, Nicolas Winding Refn und David Lynch wurde gemixt Ottessa Moshfegh eingepflanzt und heraus kam dieses Buch. 
Dieses Buch ist ein Kunstwerk das nicht jeder als solches erkennen wird.
4.5

Fiebertraum im Medikamentenrausch

Kann man so gelangweilt von seinem eigenen Leben sein, dass man mit Hilfe einer absurden Menge an Beruhigungs- und Schlaftabletten ein Jahr Winterschlaf hält? Ja unsere Protagonistin kann das. Und Ottessa Moshfegh kann ein grandioses und sehr weirdes Buch über genau diese Person schreiben. Jetzt mag sich der ein oder andere sicherlich fragen, worum es denn bitte in diesen Roman gehen soll, wenn die Protagonistin doch die ganze Zeit schläft, und was daran spannend sein soll. Das wirklich spannende daran, sind die Gründe die dafür sorgen, dass sie nur noch schlafen will. Dass sie all ihre Emotionen mit Tabletten unterdrückt, den Wunsch hat, sich einfach aufzulösen und mit absolutem Desinteresse und einer Verachtung die ihresgleichen sucht, auf sich und die Welt blickt. Denn unter der Oberfläche des gelangweilten, reichen Mädchens sitzen die tiefliegende Traumata einer lieblosen Kindheit und einer toxischen Beziehung. Noch dazu wird hier das Thema des Medikamentenmissbrauchs in den Vordergrund gestellt und die absolute Parodie einer unfähige Psychiaterin verstärkt die Frage nach dem richtigen Umgang mit psychischen Erkrankungen zusätzlich. Und am Ende dieser verrückten, nebulösen, teils vulgären und wirren Lektüre fängt man an, sie irgendwie zu verstehen. Das Leben ist hart und manchmal wollen wir doch alle nur unseren Kopf auf das Kissen legen, die Augen vor der Realität verschließen und schlafen. Und darauf hoffen, dass das Leben morgen wieder besser aussieht und man als glücklicherer Mensch aufwacht, der die Welt mit anderen Augen sieht. Sicher nicht für jeden was, aber für jeden, der eine Protagonistin aus der Reihe fühlt, der sich dem Verrückten hingeben kann und gerne zwischen den Zeilen liest.

3

Definitiv nicht mein Buch. Unlogisch, sehr unsympathische Charaktere. Denke weird girl books sind einfach nicht meins.

3.5

Darf eine hübsche, junge Frau sich der Gesellschaft verweigern und eine unsympathische Bitch sein?

Die Protagonistin ist eine elende, abstoßende Person. Sie ist ein Arschloch! Aber es ist herrlich (und stellenweise sehr witzig) über diese Heldin zu lesen! Hier verweigert ein weiblicher Mensch jegliche Gefälligkeit, Verfügbarkeit, Nettigkeit und macht ihr eigenes (zugegebenermaßen depressives) Ding, und versucht ihre psychischen Probleme durch eine Art Winterschlaf zu beheben. Die anderen Figuren im Buch - eine skurrile, verantwortungslose Therapeutin, eine klettenhafte beste Freundin, ein narzisstischer On-off-Ex - sind auch durchaus unterhaltsam, wenn auch nicht sehr vielschichtig gezeichnet. Manch reizvoller Handlungsteaser verläuft im Sande und irgendwann ahnt man, worauf das Ende hinsteuert. Es ist ein trauriges Ende. Aber die Protagonistin macht eine Wandlung durch und der Schlusspunkt ist bewegend, deshalb würde ich sagen, es ist ein gutes, besonderes Buch.

5

Ein introspektiver Abstieg in die emotionale Leere

Ich fand es richtig gut, auch wenn ich im Nachhinein gar nicht genau sagen kann warum. Das Buch ist extrem introspektiv und spielt mit dem Versuch der Protagonistin, ihre eigenen Emotionen und jegliches Gefühl auszuschalten. Sie betäubt sich mit Medikamenten, zieht sich komplett aus dem Leben zurück und vermeidet jede Auseinandersetzung mit sich selbst. Sie ist kalt, unsympathisch und empathielos. Besonders faszinierend ist die unterschwellige Präsenz des 11. Septembers. Der Roman beginnt im Sommer 2000, und es gibt wiederholt beiläufige Hinweise darauf, dass einige Figuren im World Trade Center arbeiten. Als Leser wissen wir natürlich, welches unausweichliche Ereignis sich da abzeichnet, doch die Charaktere bewegen sich ahnungslos darauf zu. Diese dramatische Ironie verleiht dem Buch so irgendwie eine beklemmende Spannung fast so, als würde man durch eine Glaskugel in die Zukunft blicken und hoffen, dass das Unvermeidliche doch noch irgendwie abgewendet wird. Das Ende hat echt gehittet, Diese Gegenüberstellung von persönlichem Neuanfang und plötzlichem Trauma verleiht dem Ende eine gewisse Schwere.. Moshfegh erschafft hier eine düstere und distanzierte Erzählwelt, die gleichzeitig abstoßend und hypnotisierend wirkt. Es ist ein Roman, der einen seltsamen Sog entwickelt. Kann aber auch nachvollziehen wenn man es scheiße und langweilig findet. Die Protagonistin rage baited manchmal schon hart

4.5

Für eine Geschichte, in der doch verhältnismäßig wenig passiert, habe ich das Buch förmlich weginhaliert, wie die Protagonistin Ihre Medikamente.

Sicher kein Buch für jedermann, aber ich fand es fantastisch. Sehr unterhaltsam, zynisch, deprimierend, aber auch lustig und einfach irgendwie besonders.

5

Faszinierende Distanz und Gefühlskälte

Eine privilegierte Frau möchte Heilung von ihrem oberflächlichen und, ihrer Meinung nach, gescheiterten Lebens mittels tonnenweise Psychopharmaka in einem Jahr "Winterschlaf" erreichen. Die Suche nach einen Sinn und einer eigenen Wertigkeit in einer glamourösen Welt wird schnörkellos und distanziert mittels einer Aufzählung von heilbringenden Pharmaka dargestellt. Ich möchte keine Empfehlung abgeben ... der Stil und der Inhalt sind 100%ig reine Geschmackssache.

3.5

Irgendwie bekommt es die Autorin hin mit einer Handlung rund ums Schlafen und Aussteigen zu fesseln. Die Protagonistin (die es sich leisten kann) zieht die Fantasie vom Aussteigen durch, tastet sich mit diversen Psychopharmaka heran und begibt sich irgendwann in einen etwa 100 Tage langen inszenierten Schlaf. Die Flucht aus dem Leben mittels Medikamenten und das Dämpfen der eigentlichen zugrundeliegenden Probleme wird hier satirisch überspitzt. Schwierig ist, dass neben einigen fiktiven Arzneimitteln vor allem reale und verfügbare Medikamente beschrieben werden. Das macht das Vorgehen realistischer als vielleicht gut ist. Eine Einnahme der beschriebenen Kombinationen würden in der Realität nicht so gut laufen wie in dem Roman. Da fehlen entsprechende Warnungen.

4.5

“Süßer Schlaf! Nichts bereitete mir so viel Freude, schenkte mir so viel Freiheit und gab mir so viel Macht …”

Als ich das Buch angefangen habe, habe ich gemerkt, wie erschöpft ich selbst vom Alltag bin – und wie sehr ich mir manchmal genau diese Ruhe wünsche, nach der die Erzählerin sucht. Ihr Rückzug wirkte auf mich erst extrem, aber gleichzeitig so nachvollziehbar. Die Protagonistin wirkt auf den ersten Blick kühl, distanziert, emotionslos– und doch steckt so viel Wahrhaftigkeit in ihrem radikalen Wunsch, aus allem auszubrechen und einfach nur loszulassen. Dieses Buch war für mich nicht nur spannend zu lesen, sondern auch unglaublich inspirierend. Besonders spannend fand ich die Figur Reva. Sie steht für all das, wovon man sich manchmal gern abgrenzen würde: der ständige Druck, funktionieren zu müssen, immer weiterzumachen, egal wie man sich fühlt. Neben ihr wird die Sehnsucht nach einem radikalen Stopp noch deutlicher. Moshfegh schafft es, Themen wie Einsamkeit, Selbstzerstörung und Neuanfang scharf und schonungslos zu erzählen. Es hat mich dazu gebracht, über mein eigenes Leben nachzudenken: Was bedeutet eigentlich Ruhe für mich? Was will ich loslassen? Was brauche ich um frei zu sein? Ich konnte es kaum aus der Hand legen – düster, provokant, aber auch auf eine seltsame Art befreiend. Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst!

5

Schwere Kost, aber wild und spannend!

Das Buch solltest du unbedingt lesen, wenn du weird -girl-fiction magst und dich in menschliche Abgründe begeben willst. Ich habe Ottessas Schreibstil und die Charaktere, die sie erschaffen hat, geliebt. Die melancholische Stimmung zieht einen in den Bann, deshalb auf jeden Fall die Triggerwarnung beachten (Suizid, Drogenmissbrauch, Verlusterfahrungen, Essstörungen). Für mich auf jeden Fall ein Pageturner gewesen und eine Empfehlung, auch wenn es doch sehr bedrückende Themen anspricht, die einem ggf. noch nachgehen könnten.

4.5

genial

Frage mich nach wie vor wie man so perfekt über etwas so alltägliches und simples schreiben kann: „Mein vergangenes Leben wäre nichts als ein Traum, und ich könnte noch einmal ganz von vorn anfangen, ohne Reue, gestärkt von Glück und der Gelassenheit, die ich in meinem Jahr der Ruhe und Entspannung gewonnen hätte.“

genial
3

Faszinierend und gleichzeitig furchtbar

Was für ein Buch. Es handelt von einer jungen Frau, die Alles hat: sie lebt in ihrem eigenen Appartement in NY mit Blick auf den Central Park, hat ein Vermögen geerbt, ist klug und studiert und sieht obendrein aus wie ein Model. Aber ihr einziger Wunsch ist es, so viel wie möglich zu schlafen. Mit Hilfe von Pharmazeutika dröhnt sie sich ein Jahr lang maximal weg. Nur alle 3 Tage wacht sie kurz auf und weiss nicht mehr was passiert ist... Alles an diesem Buch ist krank, jede Situation und jede Person, die darin vorkommt. Das Buch ist faszinierend aber ich fand es auch unglaublich abstoßend und schwer zu ertragen.

4.5

Gewaltiges, kraftvolles Buch

Ein ungewöhnliches Buch über eine junge Frau, die alles hat. Sie sieht gut aus, ein gutes Erbe ermöglicht ihr ein sorgenfreies Leben und sie erfreut sich bester Gesundheit. Und doch fühlt sie sich müde. Dermaßen müde, dass sie sich dank einer mehr als durchgeknallten Ärztin in eine Art Winterschlaf begibt. Doch irgendwann bemerkt sie, dass sie nicht schläft, wenn sie Tabletten genommen hat. Woher kommt das Essen auf ihrem Wohnzimmertisch? Wer hat die Termine für Friseur, Waxing und ähnliches vereinbart? Langsam sieht sie ein, dass sie einen äußerst radikalen Schnitt machen muss, um an ihr Ziel zu kommen. Aber was ist eigentlich das Ziel? Sehr gut, präzise und kraftvoll geschrieben, selbst die absurdesten Sachen klingen plötzlich logisch und ständig schwankt man zwischen Mitleid und Wut. Tolles Buch!

4

Raffinierte Idee!

Dieser Roman fällt für mich schon fast unter weird girl fiction. Das Buch war durchweg spannend eben weil die Idee dahinter so ungewöhnlich ist - ein Jahr Erholung durch Schlaf und Drogenmissbrauch. Die Pointe ist zwar unterschwellig aber dennoch kann man sich damit identifizieren. Es geht um ausgebrannt sein, Antriebslosigkeit, Medikamentenmissbrauch, toxische Freundschaften, Egoismus und Kunst. Wilde Mischung oder? Die Handlung ist zwar wenig abwechslungsreich aber dennoch eine werte Zeitinvestition gewesen es auch bis zum Ende zu lesen. Das Ende konnte ich zwar nicht ganz nachvollziehen aber dennoch fand ich das Buch sehr gut!

2.5

Ich weiß nicht recht was ich zu dem Buch sagen soll. Die Protagonistin hält um ihrem tristen Leben zu entfliehen ein Jahr „Winterschlaf“, um als neuer Mensch und neuer Sicht aufs Leben zu erwachen. Dabei dröhnt sie sich mit allen möglichen Tabletten zu und man verfolgt ihr tristes Leben, das aus Filme gucken, Tabletten schlucken, schlafen und Filmrissen besteht. Ich fand die Hauptcharaktere beide unsympathisch. Das Buch gibt mir eine depressive Verstimmung (vielleicht sollte genau das erreicht werden) aber ich mochte es nicht. Das Ende kam mir dann auch zu abrupt. Sie nimmt die letzte Pille von dem Zeug das sie sonst komplett ausgeknockt hat und zwischenzeitlich tagelang nicht hat schlafen lassen und ist plötzlich ein neuer Mensch mit neuen Perspektiven. Es war einfach nichts für mich.

5

Absolut großartig!

Irgendwo zwischen Kafkas Die Verwandlung, Fear and Loathing in Las Vegas mit einem Hauch Virgina Wolf und doch ganz eigen. Genial.

Absolut großartig!
5

(Werbung / Rezensionsexpemplar) Selten war ich so müde wie heute ... Daran sind sicher auch die 120 letzten Seiten von "Mein Jahr der Ruhe und Entspannung" schuld, die ich in den letzten Stunden in einem Rutsch durchgelesen habe.

5

Unglaublich

Ich kann garnicht wirklich beschreiben was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Es war so ein ganz seltsamer Frieden, nach den ich mich aber so sehr gesehnt habe. Ich verstehe die Kritik an dem Buch und ich glaube es ist auch so, entweder man hasst das Buch oder man liebt es. Es ist definitiv nicht für jeden was, aber mit mir hat es was wunderschönes gemacht 🩷🪷

5

Ultra krass, ein Strudel, aus medikamentösem Delirium, böse Satire auf zeitgenössische kunst, 2000er nyc Schickimicki vibe. Angereicht mit billigem Kaffee und Selbsthass. Ne antineoliberale nackenschelle.Muss ich noch genauer analysieren aber die letzten 20 Seiten sind ein anderes Level von Ironie

5

„Mein Jahr der Ruhe und Entspannung“ von Ottessa Moshfegh habe ich im Jahreswechsel zwischen Dezember und Januar gelesen und das hat die Geschichte noch viel atmosphärischer wirken lassen. Das Buch ist eine klassische Character driven Lektüre. Es gibt keinen richtigen Plot, Lesende tauchen tief ein in die Gefühlswelt der namenlosen Ich-Erzählerin, die sich mit Schlaf betäubt. Moshfegh verwebt dabei Kritik am amerikanischen Gesundheitssystem, der oberflächlichen Uperclass und Konsumgesellschaft mit schwarzem Humor. Die Protagonistin versetzt sich in einen Tablettenbedingten Winterschlaf. Die Erzählerin ist hübsch, privilegiert, obszön und selbstkritisch. Sie hat nur eine beste Freundin Reva, die sie in Wahrheit aber nicht leiden kann, und einen Typen mit dem sie eine toxische Beziehung führt. Sonst ist da niemand mehr, der ihr nahe steht. Weder die Protagonistin noch Reva ist ein Charakter, den man ins Herz schließt. Die Erzählerin ist gar eine Person, die alles und jeden hasst und nichts von dem Problem des New York am Anfang der Nullerjahre mitbekommen möchte. Das Buch ist wie ein Fiebertraum. Ganz klar keine Lektüre für jede*n, aber alle die unsympathische Frauenfiguren abfeiern werden viel Spaß mit der Erzählung haben.

1.5

Ich habe wirklich versucht, irgendetwas Gutes an dem Buch zu finden, aber es ist absolut nicht meins. Das einzige sympathische an der Protagonistin ist, dass sie den Schlaf genauso sehr liebt wie ich.

4

Mal was anderes

Ich war anfangs etwas voreingenommen, aufgrund der vielen eher schlechten-mittelmäßigen Bewertungen - meine Erwartungen wurden daher übertroffen. In dem Buch passiert realtiv wenig und doch ganz viel - es wurde nie langweilig und ich fand es eigentlich durchgehend recht interessant und habs gerne gelesen.

3

Der Schreibstil der Autorin ist klasse und obwohl in dem Buch nicht viel passiert ist es trotzdem nicht langweilig zu lesen. Aber irgendwie hab ich mehr erwartet, das Ende hat mich schon etwas enttäuscht. Es sind jetzt ein paar Tage vergangen und zurückblickend ist es echt doch ein geniales Buch! Ich war am Ende ein bisschen sauer wie die Geschichte geendet hat. Aber ich muss noch viel an das Buch zurückdenken, also klare Empfehlung. Die Autorin schafft es einfach einen zu packen.

2.5

Ruhe und Entspannung sucht man in dem Buch vergeblich...hatte ich auch nicht erwartet, aber ich weiß nicht, was für eine Erwartung ich an dieses Buch hatte.. es war mir insgesamt dann doch zu wirr, doch zu abgründig, teilweise eklig und ich habe mich einfach gefragt, wieso? Am Ende blieb ich mit Fragezeichen zurück und einzig Mitleid hatte ich während dem ganzen Buch mit der besten Freundin der Protagonistin. Das Buch hat mich leider fast in eine Leseflaute getrieben, aber nach 300 Seiten war der Spuk zum glück vorbei und ich bin froh und dankbar, dass ich so ein Leben nicht leben muss. Naja, vielleicht ist das ja auch der Sinn dieses Buches.

3

tiefgründig ist der roman auf jeden fall + behandelt wichtige themen aber ich fand ihn anstrengend zum lesen und hat mich nicht berührt.

4

Absurd. Teilweise Grotesk. Unverschämt ehrlich.

Ottessa Moshfegh stellt uns in diesem Buch eine namenlose Protagonistin vor, deren Ziel es ist, ein Jahr der Ruhe und Entspannung zu verleben. Mithilfe von massenhaft (!) Psychopharmaka und Schlafmitteln, verschrieben durch ihre fragliche Psychiaterin Mrs. Tuttle, erleben wir die Protagonistin in ihrem verrückt erscheinenden Selbstexperiment, begleitet durch ihre Studienfreundin Reva, ihrem unmoralischen Exfreund Trevor, oder dem opportunistischen Künstler Ping Xi. Nicht selten hat mich die Meinung oder die Gedanken der Portagonistin die Kinnlade festhalten lassen. Sie ist keine Figur, die sympathisch oder groß empathisch auf die Leserschaft wirken soll. Zum Großteil des Buches würde ich sie als eitel, selbstversessen, arrogant, selbstzerstörerisch und schlichtweg gemein beschreiben. Mir erschien es absurd, dass sie ihr Ziel „ein völlig neuer Mensch zu werden“ durch einen langandauernden Schlaf erreichen und das auch noch unterhaltend für Leser*innen niedergeschrieben werden könnte. Es ist definitiv kein Buch für jede*n. Aber auf teilweise verrückte und auch groteske Art, unheimlich einnehmend und in seiner Form einzigartig.

5

Five Stars simply because I FEEL HER. I can identify with nearly every thought, her situation, her way of dealing or not so much dealing with stuff. And this precise portrayal is magnificent. Chapeau, Lady Moshfegh!

5

Man hat danach das Bedürfnis, sich einen bunten Strauß Psychopharmaka zu besorgen und n Jahr Pause zu machen.

4

Wie toxisch können Beziehungen sein? Ottessa Moshfegh: Ja. In 'Mein Jahr der Ruhe und Entspannung' kommt keine der Figuren besonders gut weg, und obwohl eigentlich nicht so viel passiert, hat mich das Buch sehr in seinen Bann gezogen. Die Protagonistin, eine junge, schöne und privilegierte Frau, ist des Lebens müde und möchte ein Jahr einfach mal durchschlafen. Sämtliche Beziehungen in ihrem Leben sind/waren toxisch: die zu ihrer Suchtkranken Mutter, zu ihrem stets distanzierten Vater, zu ihrem narzisstischen Liebhaber und zu ihrer essgestörten Freundin Reva. Doch toxisch sind nicht immer nur die anderen, auch die namenlose Protagonistin selbst nutzt (emotionale) Erpressung und Manipulation, um ihren Willen zu bekommen. So z.B. bei ihrer sehr fragwürdigen Psychiaterin, die ihren Medikamentenmissbrauch unterstützt und so dafür sorgt, dass die Protagonistin stets versorgt an Schlafmitteln, Antidepressiva und Beruhigungsmitteln ist und damit Tage, Wochen und sogar Monate verschlafen kann. Obwohl der Plot und die Beziehungen zu anderen wenige Gründe zum Lachen liefern, bringt Ottessa Moshfegh dennoch Witz in den Roman, z.B. sind die Dialoge mit der Psychiaterin oft super lustig. Einige Szenen sind so absurd, dass sie einer gewissen Komik nicht entbehren können. Trotz mancher Lacher wirkte das Buch auf mich aber vor allem bedrückend - die Einsamkeit, Vernachlässigung und Taubheit der Protagonistin ist sehr präsent und überträgt sich auf die meisten anderen Figuren. Ich habe oft mit 'Mein Jahr der Ruhe und Entspannung' gerungen, aber ich habe es auch gern gelesen. Empfehlen kann ich es nicht für Leute, denen es psychisch grade nicht gut geht.

2

I‘m 12 and this is deep.

2.5

Good writing was the only thing that dragged me through this book.

The plot is okay, the ending is flat and all the time while reading I was waiting for something, anything really. But it nothing happened. The good writing and my hopes kept me reading till the disappointing ending. Weirdly I still somewhat enjoyed reading this book?? But would not recommend to anyone.

2

fand ich blöde. Die Protagonistin ist mehr als unsympathisch (Bruder die ist rassistisch, homophob, ableistisch, antisemitisch, derbe egoistisch, etc.). Außerdem war das Buch triggernd sf. It's a no for me.

3

Kann man lesen, muss man aber auch nicht.

Für mich war’s wirklich schwer, das Buch überhaupt zu bewerten, ich hab mich beim Lesen wirklich nicht wohl gefühlt. Anfangs plätschert das Buch eher vor sich hin, es verschärft sich mit der Zeit aber immer mehr, die Blackout-Phasen waren wirklich bedenklich. Der Schreibstil hat mir grundsätzlich gut gefallen, auch wenn sich mir nicht ganz erschließt, wo das Buch eigentlich hin möchte, wobei ich hier auch nicht ausschließen will, dass ich das Problem bin, weil ich die ganze Situation überhaupt nicht nachvollziehen kann. Trotzdem fand ich’s okay zu lesen, und durch die eher kurze Länge und angenehmen Schreibstil kommt man trotz mancher langatmigen Phasen gut durchs Buch.

3

Nicht mein liebstes Moshfegh Buch. Ich fand es stellenweise ein bisschen zäh und in die Länge gezogen. Aber wie wunderbar kann sie eine Protagonistin schreiben, die man nicht leiden kann!

4

Das Buch trifft sicher nicht jeden Lesegeschmack - scheinbar banal und deprimierend, aber eigentlich genial und tiefgründig. *** Eine junge schöne Frau kann mit ihrem Leben nichts mehr anfangen. Alles scheint belanglos und unwichtig. Sie sieht nur einen Ausweg: einen Winterschlaf. Mit der Hilfe einer etwas ominösen Therapeutin, und deren Rezepten für Medikamente, versucht sie sich in einen Schlaf zu begeben der sie nach einem Jahr wie den Phönix aus der Asche wieder auferstehen lässt. Das Cover lies mich sofort an Jane Austen denken - damit kann ich nicht alleine sein oder? - aber lasst euch diese Illusion direkt nehmen, Mrs Austen hat mit diesem Buch nichts gemein. *** Seit Ende des Jahres war dieses Buch viel zu sehen, in Instagram, Goodreads, Werbung... immer wieder stieß ich auf das Cover und fragte mich worum es in dem Buch wohl geht. Ein Jahr voll Ruhe und Entspannung hörte sich sehr relaxed an. Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe war ich ein wenig perplex. Das passte irgendwie nicht zu dem Bild das ich mir gemacht hatte. Die vielen Lobpreisungen hatten mich dann neugierig genug gemacht, ich musste es lesen. Das Buch ist mir ein wirkliches Rätsel! Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Obwohl ich die Geschichte seltsam und befremdlich fand, zieht mich die Autorin völlig in diese dunkle Welt der Selbstzerstörung. Wisst ihr an was mich das erinnert: Feuchtgebiete! Das Buch habe ich damals auch mit einer Mischung aus Ekel und Spannung gelesen. Genau so verhält es sich auch mit diesem Buch. Und irgendwie ist es genau aus diesem Grund ziemlich genial. *** Irgendwie schafft es die Autorin den Leser bei der Stange zu halten, trotz endloser Medikamenten Aufzählungen, widerlicher Rückblenden und seltsamer Dämmerzustände. Ich habe bis zum Schluss keine Ahnung was die 'Geschichte' sein soll... Ehrlich nicht. Vielleicht liegt aber genau darin die Genialität des Buches. Denn am Ende geht es um eines: Depression. Auch wenn das nie deutlich gesagt wird leidet die Protagonistin ganz offensichtlich daran. Sie hat völlig den Anschluss zum sozialen Leben verloren. Ihre beste Freundin ist ihr egal. Sie behandelt Reva (das ist der Name besagter Freundin) sogar regelrecht grausam. Sie hat keine Familie, keinen Freund. Nichts und niemand scheint ihr etwas zu bedeuten. Nicht mal sie selbst ist sich noch etwas wert. In dieser Spirale der Depression scheint alles belanglos. Genau wie dieses Buch. Doch zwischen den Zeilen verbirgt sich ein gebrochener Mensch der in ein sehr tiefes emotionales Loch gefallen ist. Und dieses Loch existiert schon sehr lange. Dieses Buch wird vermutlich eins der seltsamsten sein die ich je gelesen habe! Aber wie gesagt, irgendwie fand ich es auf befremdliche Art und Weise unglaublich faszinierend.

3

Es lässt sich gut lesen

Kann man ein unterhaltsames Buch übers schlafen schreiben? Ja das geht. Das Buch lies mich lachen, weinen und nachdenken. Aber es wird mir nicht lange in Erinnerung bleiben. Ich versuche in diesem Jahr die Liste der New York times Leser abzuarbeiten 🫣 Diese Buch war Platz 97.

2

Schwieriges Buch. Fakt ist das besondere Verständnis für innere Abgründe, was die Autorin hier sehr klar und nachvollziehbar zu Papier gebracht hat. Fakt ist allerdings auch, dass mich das Buch ab und an ziemlich gelangweilt hat. Ich konnte das Meiste weder richtig im Kopf behalten, noch an Andere weitergeben. Ohne Textmarkierungen wäre ich komplett verloren gewesen. Ich denke, ich werde es mal mit anderen Büchern der Autorin versuchen. Ihr Stil hat was.

3.5

Das Lesen fühlt sich an wie gestresst meditieren

4

Wished I could go into hibernation too

4

Wahrscheinlich habe ich das Buch zu sehr gefühlt- denn ich empfand Neid

Ich habe das Buch in drei Tagen verschlungen, obwohl nicht viel passiert ist, war es dennoch spanned und hat mich nicht losgelassen. Das Bedürfnis nur zu schlafen und so seine Probleme zu entkommen, verstehe ich zu gut um die Protagonistin deswegen zu verurteilen oder ihr handeln als übertrieben darzustellen. Das Ende kam dann recht abrupt und hat einen sauren Beigeschmack hinterlassen, denn es was klar das es so enden wird.

2

Weiße, reiche, akademisch ausgebildete Mittzwanzigerin in New York hat ein schweres Leben und schluckt deshalb Pillen.

Ernüchternd und langweilig Ottessa Moshfeghs Roman enttäuscht trotz seiner interessanten Prämisse. Die Hauptfigur, eine privilegierte Mittzwanzigerin in New York, kämpft mit ihrer Unzufriedenheit und greift zu Medikamenten. Doch statt Tiefe und Substanz bietet die Geschichte nur eine schleppende Handlung und flache Charaktere. Die versprochenen Einblicke in die Wirkung von Medikamenten bleiben oberflächlich. Insgesamt keine fesselnde oder tiefgründige Lektüre.

4

At first I thought “how can a book about a young woman sleeping all day possibly be interesting?”. But I really enjoyed this read. I think the main character is not really likeable, but maybe that’s the whole point. All in all it was quite entertaining and kept getting even more interesting towards the end.

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