SLEWFOOT - Die Geschichte einer Hexe
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Eine Geschichte geheimer Magie und Schrecken, wie sie nur der dunkle Fantast BROM erzählen kann.
Connecticut, 1666: Die junge Engländerin Abitha erreicht die puritanische Kolonie, um einen Fremden zu heiraten – und schnell zur Witwe zu werden, denn ihr Mann stirbt unter mysteriösen Umständen.
Ganz allein in dieser frommen und patriarchalischen Gesellschaft, kämpft Abitha um ein bisschen Freiheit. Doch als einige Dorfbewohner sterben, macht ein Gerücht die Runde: Hexe.
Da trifft sie auf Slewfoot, einen mächtigen Geist aus der Antike ... der versucht, seine eigene Rolle in der Welt zu finden. Heiler oder Zerstörer? Beschützer oder wildes Tier?
Für Abitha, die Ausgestoßene, ist Slewfoot der Einzige, den sie um Hilfe bitten kann. Gemeinsam entfachen sie einen Kampf zwischen Heiden und Puritanern – ein Kampf, der droht, nichts als Asche und Blut zu hinterlassen …
Andy Davidson: »Ein brüllendes, blutiges, wunderschönes Werk reiner Fantasie.«
Library Journal: »Durchsetzt mit unerwarteter Heiterkeit und grenzenlosem Schrecken … Ein Muss für Fans von dunkler Fantasy und historischem Horror.«
Clay McLeod Chapman: »Dämon oder nicht, böse oder nicht, der mächtige Junggeselle Slewfoot verdient unsere Liebe und Hingabe. Hoch lebe Brom, hoch lebe Slewfoot!«
Booklist Reviews: »Für alle, die historischen Horror mit einer gesunden Dosis dunkler Fantasie, Hexerei und Rache mögen.«
BookPage: »Ein gruseliger, kribbelnder, blutiger Spaß. Wenn du auf der Suche nach einer spannenden Hexengeschichte bist, die auch eine philosophische Tiefe hat, dann schnapp dir Slewfoot.«
Mallory O'Meara: »Dieses Buch ist wie geschaffen für Liebhaber des Folk-Horrors und alle, die gern Spaß haben wollen.«
Dieses Buch erscheint bei Festa in zwei Ausgaben. Beide enthalten mehr als zwei Dutzend von BROMs faszinierenden Bildern und Kapitelillustrationen.
Die limitierte Vorzugsausgabe ist jedoch komplett in Farbe gedruckt und von BROM signiert. Sie ist von Hand nummeriert und limitiert auf 666 Exemplare.
Book Information
Author Description
Gerald Brom wurde 1965 in Amerika geboren. Da sein Vater Pilot bei der US-Armee war, musste die Familie oft umziehen. So lernte BROM verschiedene Länder kennen. Er wohnte auch mehrere Jahre in Deutschland, wo er sein Abitur machte. Heute lebt er mit seiner Frau und zwei Söhnen in Seattle. Aufgewachsen in einer militärisch geprägten Umgebung, gewöhnte er sich daran, mit seinem Nachnamen angesprochen zu werden und signiert noch heute schlicht als BROM. Als gefeierter Dark-Fantasy-Künstler hat er seine unverwechselbare Vision in alle Bereiche der Kreativindustrie einfließen lassen, von Romanen und Spielen bis hin zu Comics und Film. BROM ist der preisgekrönte Bestsellerautor von The Child Thief (dt. Der Kinderdieb), Krampus, Slewfoot und weiteren fantastischen Romanen, die er natürlich auch alle selbst illustrierte.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Gruselige Dark Fantasy mit historischem Folk-Horror
Abitha wird als 17 jährige in die puritanische Kolonie Sutton in Connecticut verheiratet. Im Jahre 1666 herrschen in Neuengland strenge patriarchale Strukturen und ein eiserner puritanischer Glaube. Beides macht es Abitha unfassbar schwer ihre Rolle in der kleinen Gemeinschaft zu finden. Als ihr Ehemann stirbt und ihr Schwager versucht ihr alles zu nehmen, trifft sie auf Slewfoot. Doch dieser weiß selber nicht genau wer oder was er ist. Als Abitha der Hexerei beschuldigt wird, kommt es zum Kampf zwischen Heiden und Puritanern und ein ganzes Dorf scheint dem Untergang geweiht. Das Buch passt ideal in die gruselige Halloween Jahreszeit. Der Schreibstil ist angenehm und unterstreicht das gruselige und düstere Setting perfekt. Abitha dabei zu begleiten, wie sie als junge Frau immer wieder in einer Gesellschaft aneckt, die Frauen unterdrückt und klein hält, war spannend und schmerzhaft. Was fanatischer Glaube und Misogynie anrichten können und wie eine junge Frau versucht dagegen anzukämpfen, gepaart mit Fantasy- und Folk-Horror-Elementen war einfach fesselnd. Auch die geschaffenen Charaktere sind glaubhaft und abwechslungsreich: heidnische Gottheiten, Hexen, Geistwesen und Teufel. So oft habe ich gerätselt wer oder was Slewfoot ist. Waldgott? Dämon? Teufel? Das Ende hat mir unfassbar gut gefallen. Wer Lust auf Hexen und Dämonen abseits der gängigen Fantasygeschichten hat und historischen Horror mag, kann mit Slewfoot nichts falsch machen.
"Wir sind schon komische Vögel. Vielleicht finden wir ja gemeinsam unseren Platz." 🐝🔥🐝🔥🐝🔥🐝🔥🐝🔥🐝🔥🐝🔥🐝
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut – ich liebe Geschichten über Hexen, und die bisherigen Rezensionen klangen vielversprechend. Leider konnte ich persönlich nicht so viel damit anfangen. Das heißt aber nicht, dass es schlecht wäre. 😅 Die Grundidee fand ich großartig: Hexerei, Dämonen und fanatischer Glaube – Themen, die mich immer faszinieren, weil man damit unglaublich spannend spielen kann. Und das hat der Autor auch durchaus geschafft. Für meinen Geschmack stimmte die Balance jedoch nicht. Es gab seitenlanges Leid, Qualen und Folter, ohne dass dem eine ebenso intensive und befriedigende Rache oder Befreiung gegenüberstand. Für mich fehlte dieses Gegengewicht, das das Ganze erträglicher und runder gemacht hätte. Daher fällt meine Bewertung eher niedrig aus. Abitha war eine tolle Protagonistin, und auch Samson hat mir gefallen. Allerdings hätte ich mir von ihm mehr Präsenz gewünscht – manches ging mir einfach zu schnell oder blieb zu oberflächlich. Trotzdem verstehe ich, warum das Buch so gut ankommt. Ich ticke da einfach etwas anders. 😅 Empfehlen würde ich es dennoch allen, die sich für Hexerei, Dämonen und Glaubensfanatismus interessieren – besonders, wenn man neu in diese Themen eintauchen möchte. Denn dafür ist es trotz meiner Kritikpunkte ein gutes Buch. Fazit: Spannende Idee, starke Themen, aber für mich mit zu viel Leid und zu wenig Ausgleich. Abitha überzeugt, Samson hätte mehr Raum gebraucht. Insgesamt solide, aber nicht ganz mein Geschmack.

Das Buch wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben! 🌕
Mein erstes Buch von BROM & es wird auch nicht mein letztes sein. Wie gut schreibt dieser Autor bitte? Es war so unglaublich fesselnd und spannend! Ich bin förmlich durch die Seiten durchgeflogen, ohne zu merken wie viele Seiten ich verschlungen habe. Wer Dark Fantasy mag wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen. Darüber hinaus hat er ein wahnsinniges Talent, was die Zeichnungen betrifft, die er selbst dazu kreiert und dieses Buch reich verzieren. Unglaublich kreativ, unterhaltsam und spannend, sodass sich mir die Nackenhaare aufgestellt haben! 🙏
"Ich bin der Hirte und ich bin der Schlächter. Ich bin das Leben und ich bin der Tod." Düstere Fantasy gepaart mit volkstümlichen Grusel.... Ich mag die Entwicklung von Abitha und dem Dämon sehr. 👍 Auch das Thema des fanatischen Glauben und der Umgang zu dieser Zeit mit Frauen passt hier wie Arsch auf Eimer 😉 Die Illustrationen haben mir wahnsinnig gut gefallen ! Brom darf mir gerne wieder begegnen 🫶

“A hard grimace set on Abitha’s face. “If it is a witch they want,” she hissed, “then a witch they shall have.” — Brom
Eine düstere und erschütternde Geschichte, die im Jahr 1666 in einem kleinen puritanischen Dorf in Neuengland spielt. Eine uralte bösartige Macht erwacht in den gespenstischen Wäldern und die Dorfbewohner haben Angst vor dem, was sie erwartet. Slewfoot ist eine unglaubliche, erschütternde Geschichte über eine bemerkenswerte Freundschaft und einen Dämon, der versucht, seine Seele zu finden. Eine Reise voller Hexerei, Frauenfeindlichkeit, Heidentum und Frömmigkeit. Düstere Fantasy verschmilzt mit volkstümlichem Horror zu einem Meisterwerk, und ich habe jeden Augenblick genossen. 🤍

Brom is back!! Was für ein grandioses Buch🤩🤩🤩 Vor Jahren habe ich "Der Kinderdieb" und "Krampus" mit großer Begeisterung gelesen und seitdem immer gehofft, dass weitere Bücher von ihm auf Deutsch erscheinen. Der Festa Verlag hat meine Gebete nun endlich erhört und das Buch in zwei verschiedenen Ausführungen herausgebracht. Ich konnte nicht anders und habe mir die Vorzugsausgabe als verfrühtes Weihnachtsgeschenk an mich selbst gegönnt- limitiert, farbig illustriert und von Brom signiert😍 Die normale Ausgabe ist aber auch wunderschön. Die Geschichte ist wahnsinnig gut und mitreißend. Brom schafft es immer wieder, den Spieß umzudrehen und den Leser zum Nachdenken anzuregen, wer denn nun das wahre Böse in sich trägt. Absolutes Highlight zum Jahresende!
Eine sehr fesselnde Geschichte
Das Buch zieht einen geradezu in seinen Bann. Manche Stellen hätten ein wenig kürzer sein können, aber ich denke, man braucht sie für die Atmosphäre. Immer wieder denkt man darüber nach ob Samson jetzt der Teufel oder ein Waldgott ist. Kaum glaubt man sich sicher zu sein, passiert wieder etwas, dass alles umstößt.
2025 beginnt mit einem Knaller. Slewfoot hat mir richtig gut gefallen. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist dreckig, hart, liebevoll, magisch, blutig und gnadenlos. In einer Zeit, in der die Frauen nichts zu melden hatten und die Menschen alles im Namen Gottes machen und begründen, versucht eine Frau ihr Recht durchzusetzen und bekommt teuflischen Beistand. Das Jahr darf gerne so weitergehen.

Oh ich wusste, dass Brom mich nicht enttäuscht!!! Es war typisch für ihn, sehr dark, aber mit tollen Figuren. Das Setting im 17. Jahrhundert ist klasse, man ist gleich da, fühlt die Nöte von Abitha und ist entsetzt über den Fanatismus der Puritaner. Und nicht zu vergessen die Hexenverfolgung... Neben tollen, mystischen Fantasy-Vibes gibt's eben auch viel ganz reales, was einen tief in die Story mitnimmt. Abitha hat auf alle Fälle einen festen Platz in meinem Herzen ❤️

Abitha & Samson
"Slewfoot" ist mein erstes Buch von BROM. Es hat mir stellenweise richtig gut gefallen, es gab wirklich krasse Momente, die einfach gut zum Thema Hexen recherchiert wurden! Dann war es mir aber an manchen Stellen wieder zu abgedreht.... Insgesamt ist es jedoch schon empfehlenswert.

"Zumindest war Grausamkeit etwas, das man benennen konnte, mit dem Auseinandersetzung möglich war. Aber dieser Glaube, diese totale Überzeugung, dass diese schrecklichen Taten hier etwas Gutes waren, (...) wie konnte solch eine finstere Überzeugung jemals überwunden werden?"
Wow - was für ein Leseerlebnis! Noch immer muss ich das Buch etwas sacken lassen und es wirkt noch nach, vor allem die in meinem Kopf erzeugten Bilder wollen weiter verarbeitet werden. Wenn ein Autor/eine Autorin es schafft, beim Lesen der Geschichte so viele Bilder zu erzeugen, in denen ich auch noch nach Beenden des Buches schwelge, dann war es in der Regel ein seeehr gutes Buch. Und genau das war der Fall. Auch wenn es völlig anders als erwartet war. Es war nicht so creepy, düster und horrormäßig wie erwartet, zumindest nicht auf die Weise, die ich erwartet habe und von anderen Horrorbüchern kenne. Für mich lag der wahre Horror in der Handlung der Menschen. Das Buch hat die abgrundtiefe raffgierige und boshafte Seite von Menschen für mich perfekt beleuchtet und das in einem sehr passenden historischen Setting im Jahre 1666. Die Themen Hexen, Hexenprozesse, Gier, Macht und fanatischer Glauben spielen hier eine große Rolle. Gleichzeitig enthält die Geschichte aber auch viele mythologische Elemente, die mich oft an die slawische Folkloreerinnerte. Elemente wie Waldgeister, Dämonen, Schamanismus und Gottheiten werden hier ebenfalls aufgegriffen. Brom hat es für mich geschafft, diese beiden Aspekte großartig zu vereinen und das in einem düsteren, historischen Setting im 17. Jahrhundert. Abitha, unsere Protagonistin, war mir von Anfang an sympathisch, ließ sie sich doch trotz der entmutigenden frauenfeindlichen Bedingungen niemals unterkriegen und blieb sich selber treu so gut es ging. Und einfach hatte sie es bei weitem nicht. Ihre Gegenspieler - ebenfalls echt gut ausgearbeitet - spielten ihr stets übel mit. Ab und an musste ich das Buch zur Seite legen weil ich die Ungerechtigkeit kaum ertragen konnte, wahnsinnig gut geschrieben. Und eine sehr starke Protagonistin, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Absolutes Highlight der Geschichte war für mich natürlich auch Slewfoot und das Wildvolk, hier will ich allerdings nicht zu viel verraten. Getoppt wird die großartige Geschichte mit wunderschönen, dunklen Illustrationen von Brom, die ich bereits im Kinderdieb liebte. Mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Brom - Krampus liegt für die Winterzeit schon bereit!

#Rezension #DieGeschichteEinerHexe Das war mal Neuland für mich und gemeinsam mit @book_seduction hat es gleich vielmehr Spaß gemacht sich mit dem puritanischen Lebensstil auseinanderzusetzen. Nördi Note: 2 #Slewfoot lebt davon, dass die Geschichte so erzählt wird, dass man merkt das es 1666 spielt. Hauptfigur Abi ist richtig gut gemacht und man leidet am Anfang mit ihr und freut sich über jeden kleinen Sieg, den sie erreicht. "Ganz allein in dieser frommen und patriarchalischen Gesellschaft, kämpft Abitha um ein bisschen Freiheit. Doch als einige Dorfbewohner sterben, macht ein Gerücht die Runde: Hexe. Da trifft sie auf Slewfoot, einen mächtigen Geist aus der Antike ... der versucht, seine eigene Rolle in der Welt zu finden. Heiler oder Zerstörer? Beschützer oder wildes Tier?" Die Story hatte Aspekte, wo ich lachen musste, weil sie so witzig waren, aber es gab auch Teile, wo ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus kam. Slewfoot ist ein Geist mit Identitäskrise, Abi eine Hexe oder auch nicht und zusammen hat mir dieses Duo überraschend tolle Lesestunden bereitet. Die letzten Seiten hatten dann auch etwas Festa-Action 😬😂 aber bis dahin war es eine tolle, spannende, witzige und manchmal erschreckende Geschichte. 🖤 #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi #bookstagram

Ohne zu wissen, auf was ich mich da einlasse, habe ich mir diese Sonderausgabe zu Weihnachten von meiner lieben Mamili gewünscht. Warum auch immer. Und ich habe sooo gehofft, dass mich die Geschichte auch catchen wird... Schon auf den ersten Seiten stellte sich bei mir ein breites Grinsen ein. Jaaaa, das ist absolut was für mich!! Das dachte ich auf jeder einzelnen Seite. Ernsthaft: Was ist das bitte für eine megageile Geschichte!?! Ich liebe sie!! 😍 Lediglich das Ende fand ich etwas abgehackt, da hätten ruhig noch ein paar Seiten gekonnt. 😉 Besser kann es dieses Jahr ja eigentlich schon gar nicht mehr werden. Aber vielleicht genauso gut. Ich hoffe es. Den Autor werde ich mir auf jeden Fall noch mal genauer anschauen - und sicherlich ein weiteres Werk von ihm lesen. Fazit: fette Empfehlung! ❤ (Außer du bist zart besaitet, dann vielleicht lieber nicht. 😅 Ein paar Szenen sind doch ein wenig grausam. Aber sie herrschen nicht vor.)

Es besteht die Gefahr, dass ich in eine Depression verfalle, weil das Buch jetzt ausgelesen ist. MANN, WAR DAS GUT! Ich hab eine Hexengeschichte mit historischen Anteilen erwartet. Was ich gekriegt habe, war genau das und noch viel mehr! Fantastische Wesen, tiefe Charaktere, das Grauen des Jahres 1666, Verzweiflung, Liebe, Angst, Schmerz. Das Buch ist so gut geschrieben, dass ich richtig das Gefühl hatte, dort zu sein und jetzt die Erinnerung an das Buch sich fast wie eine Erinnerung an ein tatsächliches Erlebnis anfühlt. Gegen Ende hatte ich so viele Gänsehautmomente! Und am Schluss war ich nur traurig, dass das Buch nun ausgelesen ist. Absolut grandios!
Die junge Engländerin Abitha musste in der "neuen Welt", in Connecticut, einen Fremden heiraten und versucht nun seit etwa zwei Jahren, sich in der puritanischen Gemeinde einzufügen. Schließlich verwitwet sie und als weitere Dorfbewohner sterben, gerät sie schnell in den Verdacht, eine Hexe zu sein. Da begegnet sie Slewfoot, einer finsteren Kreatur mit magischen Fähigkeiten. Er bietet ihr seine Hilfe an und wird für Abitha zur einzigen Hoffnung... Doch kann sie ihm vertrauen? Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, dass ich ein Highlight vor mir habe und ich behielt Recht. Das Buch hat mich direkt ins finstere Amerika von 1666 katapultiert, ohne geschwollen daher zu kommen. Unterstützt wird die düstere Atmosphäre von Broms eigenen, atemberaubenden Illustrationen. Was für ein talentierter Mensch! Die Protagonistin Abitha ist eine selbstbewusste, kluge Frau, die sich in dieser tief patriarchalen, puritanischen Gemeinde sehr zurücknehmen muss, um keinen Unmut auf sich zu ziehen und sich dabei doch ihre Würde, ihren Mut und ihre Intelligenz bewahrt. Eine Figur, die mich tief beeindruckt hat. Die zweite wichtige Figur ist der titelgebende Slewfoot. Er ist ein Wesen, das verwirrt in dieser Welt erwacht und nach seiner Bestimmung sucht. Beide Figuren sind moralisch herrlich grau... Zum Teil sehr dunkelgrau, wodurch sich "Slewfoot" von vielen anderen Hexen-Geschichten abhebt. Diese hier ist unvorhersehbar, düster, blutig und total einnehmend. Jeder einzelne Nebencharakter, jeder Dorfbewohner wirkt so greifbar... Für mich ein perfektes Buch. Man wird wirklich wütend beim Lesen, wenn man miterlebt, was Abitha, bzw Frauen generell, in dieser Gesellschaft aushalten müssen. Ich war schockiert und fasziniert und hätte das Buch am liebsten überhaupt nicht mehr weg gelegt. Für alle, die Hexen, Dämonen und finstere Fantasy-Geschichten lieben, ein absolutes Must-read!

Absolut begeistert 🤩
Ich habe das Buch nach einer Menge Empfehlungen und Rezensionen auf verschiedensten Seiten gekauft und wurde nicht enttäuscht. Es ist sehr gut geschrieben, man taucht schnell in die Geschichte ein und erlebt sie aus der Sichtweise von zwei Charakteren, mit denen man sich sofort verbunden fühlt. Ein tolles Buch. Auch von mir eine absolute Empfehlung.

Ich liebe Bücher über Hexen und ich mag Brom, was also will man mehr? Die Story scheint wie für mein kleines schwarzes Herzchen gemacht, da ist ein kleines puritanisches Dorf und eine Frau, die gerade ihren Mann verloren hat, die sich zu viele Freiheiten herausnimmt und natürlich Männer, denen genau das ein Dorn im Auge ist. Was also liegt näher, als sie zur Hexe zu erklären? Dass man die Rechnung jedoch nie ohne den Wirt machen sollte, zeigt Brom hier auf sehr eindringliche Weise, aber nichts anderes habe ich von ihm erwartet. Wer auf dunkle Fantasystorys steht, sollte hier unbedingt zugreifen, es muss ja nicht gleich die signierte Sonderausgabe sein, so wie bei mir. 😉
Zum Ende des Jahres habe ich hiermit noch ein Jahreshighlight gefunden!
Unsere Geschichte spielt zu einer Zeit in der Menschen noch an Hexen, Geister und Dämonen glaubten. Zu einer Zeit in der der heidnische Glaube und der Glaube an die Natur und deren Geister und Lebewesen, immer weiter ausgemerzt wird. Abitha wird gegen ihren Willen verheiratet und findet sich schnell in einem kleinem puritanischen Dorf wieder. Nur wer wahrlich Gott verehrt und frommen Herzens lebt, hat die Chance auf ein einigermaßen friedvolles Leben. Doch nicht so Abitha, nur ungern hält sie sich an die Regeln und gelangt durch ihre vorlaute Art schnell in Schwierigkeiten. Auch als sie sich an ihren neuen Ehemann gewöhnt hat, müssen beide mit den schurkischen Machenschaften ihres Schwagers leben. Parallel dazu erwacht ein uralter Geist zu neuem Leben, seine dämonischen Freunde verhalfen ihm dazu. Doch wer ist er ? Ist er Gut oder Böse ? Bringt er Freud oder Leid ? Der lange Schlaf hat sein Gedächtnis ausgelöscht und nur langsam kommen ihm die Erinnerungen. Gemeinsam mit Abitha versuchen sie herauszufinden wer er ist. Das alles ist so voller Magie, Mysterien und Folklore. In einer so düsteren und freudlosen Zeit geschrieben, in der ein Stück Brot oder ein wenig Honig absolute Glückseligkeit bedeuten. Die Wesenheiten und Charaktere sind so bildhaft gezeichnet, so lebendig, das man nur so durch die Seiten fliegt. Durchwirkt von fanatischem Gottesglauben und zwielichtigen Dorfbewohnern, vor denen man ständig auf der Hut sein muss. Auch an Blut und Verderben und köstlicher Rache kann man sich in diesem Buch satt trinken. Die Illustrationen des Autors und Künstlers untermalen das gesamte Werk, auch wenn seine bildhafte Sprache es nicht nötig gehabt hätte, so sind diese doch das Tüpfelchen auf dem I. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen der die Ursprünge der Magie und Hexerei erforschen möchte und nicht vor Blut und Rache zurück scheut.
Eine Hexe die alles niederbrennt. Genau das was ich mag und mir erhofft hatte.
Das Buch hat auf Grund des schönen Covers meine Aufmerksamkeit geweckt. Am Anfang habe ich es nicht mitgenommen weil ich unsicher war ob die Story etwas für mich ist. Nur um am Ende dann nach Weihnachten durch 5 Läden zu rennen bis ich es hatte. 😂 Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Die Story nahm relativ schnell an Fahrt auf und die "Antagonisten" gaben einem ziemlich schnell Grund sie zu hassen, während man Abitha ziemlich schnell ins Herz schloss. Ich konnte kaum abwarten, dass Abitha alle die sie schlecht behandeln brennen lässt und genau das tat sie. Die gore-lastigen Elemente waren genau richtig in die Story eingestreut und man fieberte richtig mit Abitha mit. Auch Slewfoot war ein interessanter Charakter der gut in die Story hineinpasste und hinter dem ein bisschen mehr steckte als man anfangs erwartete. Zu sehen wie diskriminierende und sexistische Gläubige (nichts gegen die gute Art von Gläubigen) ihr Fett weg bekommen brachte Freude in mein Kirchenkritisches Atheisten-Herz. Ein magischer Female Rage Fantasy-Roman.
Connecticut, 1666: Nachdem Abithas Mutter verstorben ist, schickt ihr Vater die junge Engländerin auf ein Schiff, um in der puritanischen Kolonie einen Fremden zu heiraten. Keine leichtes Unterfangen für die freimütige Abitha, die sich von nun an an die strengen Regeln für Kleidung, Verhalten, und Sprache halten muss. Als kurze Zeit später ihr Mann unter mysteriösen Umständen verstirbt, versucht sie ihr Bestes, um die gemeinsame Farm und das kleine bisschen Freiheit, das ihr damit geblieben ist, halten zu können. Da taucht Slewfoot auf - ein mächtiges Wesen aus der Antike, der sich weder an seine Identität, noch an seine Bestimmung erinnert. Und doch ist er der Einzige, den die Ausgestoßene Abitha um Hilfe bitten kann. Und sie müssen gemeinsam entscheiden, wer sie in dieser Welt sein wollen. Mein erstes Buch im Jahr 2025 und ganz ehrlich, ich hätte mir kein besseres aussuchen können! Denn Brom ist die seltene Art von Künstler, dessen Geschichten zum einen unfassbar fantastisch sind und gleichzeitig so real auf menschlichen Gefühlen und Erfahrungen beruhen, dass sich sämtliche Charaktere absolut lebendig und echt anfühlen. Dabei ist Abitha wohl eine der einprägsamsten Figuren, über die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Das gesamte Buch ist ab der ersten Seite magisch fesselnd, vollgepackt mit atmosphärischen und düsteren Beschreibungen und durch Broms lebendigen und stimmungsvollen Schreibstil, fühlt man sich direkt in das koloniale Neuengland der 1600er Jahre versetzt. Es ist eine Zeit, in der Frauen kein Mitspracherecht hatten und gehorsam sein mussten. Eine Zeit voller dunkler Folklore und historischem Schrecken. Hexenprozessen, unsinnigen Anklagen und schrecklichen Verurteilungen. Es gab Abschnitte, die ich nur mit kurzen Pausen lesen konnte, weil ich sonst die Seiten wegen der furchtbaren Ungerechtigkeiten angeschrien hätte und es gab Seiten mit den wunderschönen Illustrationen von Brom, die ich Ewigkeiten angestarrt habe. Kurzum: "Slewfoot" ist schon jetzt ein Jahreshighlight - eine wunderschöne Mischung aus Horror, Fantasy, historischer Fiktion und unsäglicher Ungerechtigkeit. Düster, fesselnd, stimmungsvoll und erschreckend. Leseempfehlung!
Magie, Macht und Wut !
Es geht um Female Rage, um Macht, Angst und darum, was passiert, wenn eine Frau aufhört, sich zu fügen. Abitha lebt in einer Welt, die sie klein halten will. Ihre Wut wächst still, bis sie sich nicht mehr bremsen lässt. Was auf den ersten Blick böse wirkt, ist vielleicht gar nicht böse. Und das, was sich scheinheilig und gerecht gibt, trägt oft nur eine Maske. Ich finde genau diese Demaskierung macht Slewfoot so spannend und auch irgendwie menschlich. Brom schreibt so bildhaft, dass vor dem inneren Auge ein Film abläuft, man steht selbst im Wald, hört das Knacken der Äste und spürt diese unterschwellige Gefahr, die überall lauert. Die Atmosphäre ist intensiv, dicht und einnehmend. Slewfoot ist düster, brutal und trotzdem voller Seele, ich hatte eine gute Lesezeit und kann dieses Buch nur empfehlen.
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt – unglaublich spannend und durchweg aufregend. Die Geschichte rund um Abitha ist wunderschön erzählt. Sie ist eine richtig starke Frau, die die gesamte Story trägt und ihr enorm viel Kraft und Tiefe gibt. Ich habe wirklich mitgelitten und ich bin ein großer Fan vom Ende. Es gibt auch 2-3 Kapitel die vom Erzählstil ganz anders sind als der Rest, diese haben den Lesefluss ein wenig gedämpft wie ich finde. Ist aber meckern auf hohem Niveau. Ein tolles Leseerlebnis und eine absolute Empfehlung.
✨️Highlight
📚 Inhalt Abitha wurde von ihren Eltern in eine bessere Zukunft geschickt. Sie verlässt England und landet in New England im Jahre 1666. Dort heiratet sie einen Puritaner und schliesst sich der Bewegung an. Doch die religiöse Gemeinschaft ist ihr gegenüber stets misstrauisch. Jeder ihrer Schritte wird genau beobachtet. Abitha tut sich schwer, sich den Männern unterzuordnen und den Mund zu halten. Doch die Zuneigung zu ihrem Mann ist echt. Gemeinsam bestellen sie den Zweithof seines verstobenen Vaters. Sie leben abgelegen der Siedlung und sind meist für sich. Als Abithas Mann durch einen Unfall verstirbt, beginnt für sie ein Albtraum. Wallace, ihr Schwager, will sie «grosszügig und selbstlos» in sein Hausaufnehmen, natürlich als Magd. Oder sie könnte seinen Sohn heiraten. Hauptsache, er kann den Hof seines Bruders verkaufen, denn Wallace hat viele Schulden. Abitha wehrt sich aber mit Erfolg: Sie darf die Wünsche ihres Mannes auch nach dessen Tod vertreten. So handelt sie mit Wallace aus, dass sie Zeit hat bis Ende der Ernte, ihre Schulden zu begleichen. Allen, auch Abitha, ist klar, dass sie das niemals schaffen kann. Doch dann kommt Samson. Samson kann sich nicht erinnern, wer er ist. Der Teufel? Ein Naturgott? Aber was macht es für einen Unterschied? Samson und Abitha kümmern sich gemeinsam um den Hof. Ein gefährliches Unterfangen – insbesondere auch deswegen, weil Abitha vielen Frauen aus dem Dorf kleine Talismane und Glücksbringer verkauft hat. Es benötigt nur ein Wort, um sie in noch grösseres Unglück zu stossen: Hexe. 📖 Meinung Woooow. Das war ein Buch! Ich habe jede Seite davon geliebt. Ich kannte den Autor nicht und bin dankbar, dass ich ihn kennen lernen durfte. Das wird bestimmt nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein. Abithas Geschichte hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Ich war praktisch vom ersten Buchstaben mitten im Geschehen. Durch die Schreibkunst von Brom konnte ich mir alles bildlich vorstellen und so befand ich mich selbst in New England des 17. Jahrhunderts. Vielleicht hat er auch einen Zauber gewirkt, wer weiss. Nicht nur ist Abitha eine starke Protagonistin, die für sich selbst und ihre Interessen einsetzt, sondern sie wirkt auch nahbar. Sie ist keineswegs eine perfekte Frau, sie hat Ecken und Kanten und durch ihre hitzköpfige Art manövriert sie sich abermals in kritische Situationen. Aber das macht sie so greifbar. Neben ihrer Geschichte, ist aber auch Samsons Geschichte sehr fesselnd. Er befindet sich auf einer Art «Selbstfindungsreise», da er sich nicht erinnern kann, wer er ist. Begleitet wird er von drei kleinen Waldgeistern, die mich persönlich manchmal ein bisschen genervt haben, aber absolut ihre Daseinsberechtigung haben. Ich konnte mir nie sicher sein, ob Samson nun ein Waldgott ist oder doch der Teufel. Kaum dachte ich, ich wüsste es, passiert etwas Unerwartetes. Die beiden erzählen eine unglaubliche Geschichte. Eine Dark-Fantasygeschichte, eingebettet im kolonialisierten Amerika, umgeben von religiösen Extremisten. Ein Buch, das man einfach gelesen haben muss!
Wow! Großartiger Schreibstil, die Protagonisten habe ich direkt ins Herz geschlossen, spannend, sehr bildlich geschrieben. Ich bin mit etwas anderen Vorstellungen an das Buch gegangen, die Story und das Ende haben mich dabei umso mehr positiv überrascht! Slewfoot, der böse Teufel oder der Beschützer des Waldes? Auch Abitha und ihre Entwicklung haben mich sehr mitgerissen. Hin und wieder gab es nur einige Längen bzw. Passagen, die meiner Meinung nach etwas kürzer hätten ausfällen können.
Hexenverfolgung trifft auf Female Rage
Das Buch spielt 1666 in Connecticut. Abitha kommt aus England und wurde von ihrem Vater in ein patriarchales Dorf verkauft , wo sie mit ihrem Mann auf einer kleinen Farm lebt. Die Bewohner des Dorfes sind sehr religiös und fromm. Abitha's Temperament kommt dem entsprechend nicht sehr gut an und erregt deshalb von Anfang an missmut in der kleinen Gemeinde. Schnell ereilt Abitha mehrere Schicksalsschläge und ist auf sich allein gestellt-was in dem Dorf für Gerüchte über einen "bösen Geist" sorgt mit dem Abitha natürlich in Verbindung gebracht wird. Man kann sich auf jeden Fall auf eine sehr düstere Atmosphäre freuen. Gerade für die ,die sich für Hexen und mystische Wesen interessieren. Es ist sehr gesellschaftskritisch und von mit eine klare Empfehlung.

Mein Halbjahres-Highlight
Eigentlich habe ich mir vorgenommen dieses Buch im Oktober zu lesen. Da ich so neugierig war, habe ich „nur mal kurz reingelesen“ Hier sind wir nun 544 Seiten und 2 feuchte Augen später. Das Buch war absolut unglaublich. Wahrscheinlich eins der besten Bücher meines Lebens. Wow!
Eine etwas andere Hexen Erweckung
Der Einstieg war leicht. Man erfährt etwas über den puritanischen Lebensstil, wie schwer es für eine Frau ist, wenn sie nicht nach den Lehren pfeift und wie vorsichtig man sein muss. Die Passagen mit „Vater“ waren mir teilweise etwas zu lang. Da hätte es mMn etwas kürzer sein können. Anfangs wusste ich auch nicht so recht, wie ich ihn und seine Story jetzt einordnen soll. Als sein und Abithas Storyline aber zusammenliefen, ergab es Sinn. Allerdings muss ich sagen, dass mich die teilweise seitenlangen Gedankenmonologe etwas gelangweilt haben. Abitha war immer hin und hergerissen zwischen ihrem Glauben und den „Fähigkeiten“. Als es dann ans Ende ging, kam die Story endlich Spannung und Fahrt auf. Der Prozess und das Geschen drumherum hat mich so wütend gemacht, da es sehr realistisch dargestellt ist. Die Wandlung von Abitha und das Zusammenspiel mit „Vater“ war sehr interessant. Das Ende war gut. Fazit: eine etwas andere Hexen Geschichte, die trotzdem sehr brutal ist und realistisch wiedergibt, wie es war als Hexe angeklagt zu werden und wie hart und langweilig das Leben damals sein konnte.

Folter, Flüche, Freiheit – ein finsteres Folklore-Märchen
📖 Stimmung & Setting Brom entführt uns in eine puritanische Kolonie im Jahr 1666 – eine Welt, in der Frauen, Wildzauber und Blutwahn aufeinanderprallen. Die Atmosphäre ist dicht, düster und unbarmherzig, und die spürbare Beklemmung macht deutlich: Hier geht es um mehr als Märchen – hier geht’s um Leben oder Tod . 🧙 Hauptfiguren & Themen -Abitha kämpft als junge Witwe ums eigene Land – und gegen die Vorstellung, sie sei nur Besitz eines grausamen Patriarchenvertrags . -Samson, das Wesen namens Slewfoot, erwacht aus uralter Stille – und ist gleichzeitig Beschützer und Verführer seiner eigenen Menschlichkeit . Beide Figuren symbolisieren eine Suche nach Identität, Freiheit und Macht – in einer Welt, die beides will, aber weder Abitha noch Samson etwas gönnt . 🩸 Horror & Atmosphäre Die Gewalt beginnt im Alltag – Misogynie, patriarchale Kontrolle, landwirtschaftlicher Betrug – und eskaliert in Folter, Hexenjagd und Magie. Alles wird verarbeitet mit unverblümter Härte und einem Ästhetikbewusstsein, das in den Illustrationen noch einmal seine volle Wirkung entfaltet . Das Monster ist nicht allein Sammons Körper, sondern das System, das Frauen auslöscht und die Wildfolk manipuliert . 💬 Was mich tief bewegt hat -Ein perfides Requiem gegen religiösen Fanatismus. Bethel ist nicht nur eine Kolonie, sondern ein Spiegel für rohe Angst vor dem Fremden  . -Abithas Stimme: Ehrlich, trotzig, grausam verletzlich – und zugleich kein Opfer, sondern Rebellin. -Sleewfoot (Samson): Luftbereiter zum Freigeist und zugleich Wesen, das Blut braucht. Kein Monster im klassischen Sinne, sondern Souverän eines fremden Urteils . 🧾 Fazit „Slewfoot“ ist kein gemütlicher Hexenspaß – es ist literarisches Horror-Folkdrama, in das man sich nur hineinwagt, wenn man Blut, Machtkämpfe und archaische Seelenlandschaften ertragen kann. Brom kombiniert Folklore, politische Kritik und Bildgewalt – ein Buch, das brennt, wenn die Geschichte endet. „Wenn Götter in Tiergestalt kommen, um Frauen zu retten – wer rettet sie vor uns selbst?“ Ein Buch, das dich verstört und gleichzeitig entzündet. Empfehlenswert in jeder Jahreszeit, aber absolut richtig zu lesen, wenn es draußen Herbst wird und die Angst still über dem Wald liegt.
I support women’s rights AND women’s wrongs
Schon mal über die Hexenprozesse von Salem nachgedacht und dir gewünscht, die Puritaner hätten bekommen, was sie verdienen? Dann ist Slewfoot genau das Richtige: Eine Frau im puritanischen Amerika erträgt grausames Unrecht und rächt sich an allen, die ihr Leid zugefügt haben. Dieses Buch ist eine großartige Geschichte von female rage. Ich war nervös, wie das Buch enden würde, aber es hat mich auf die beste Weise überrascht!

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Eine Hexenballade aus Zorn, Wald und Wahrheit
Slewfoot ist eines dieser seltenen Bücher, bei denen man nach der letzten Seite still dasitzt – berauscht, wütend, berührt – und sich wünscht, man könnte alles vergessen, nur um es noch einmal zum ersten Mal zu lesen. 🕯️ Der Anfang – Enge, Glaube und flackernde Glut Der Einstieg ist leise, bedrückend und voller unsichtbarer Dornen. Wir lernen Abitha in einer Welt kennen, die von puritanischer Frömmigkeit erstickt wird – eine Gesellschaft, in der Gehorsam Tugend ist und Abweichung Sünde. Brom nimmt sich Zeit, diese Enge spürbar zu machen: den kalten Atem der Gemeinde, die starren Regeln, das Misstrauen. Alles wirkt kontrolliert, fast erstarrt – und genau darin beginnt bereits etwas zu glühen. Der Wald flüstert, das Alte regt sich, und Abitha ist von Anfang an mehr als das, was man ihr erlaubt zu sein. 🌑 Die Mitte – Erwachen, Bündnis und weibliche Wut Hier entfaltet das Buch seine ganze dunkle Magie. Abithas Entwicklung ist kein sanftes Erwachen, sondern ein schmerzhaftes, trotziges Sich-Erinnern an die eigene Kraft. Ihr female rage ist köstlich, roh und absolut berechtigt. Brom schreibt sie nicht als Opfer, sondern als Frau, die lernt, ihren Zorn zu ehren. Parallel dazu wird die Grausamkeit der Puritaner immer unerträglicher – ihre Gewalt ist kalt, selbstgerecht und erschreckend real. Gerade dieser Kontrast macht den Mittelteil so intensiv: Natur gegen Dogma, Instinkt gegen Unterdrückung, Wahrheit gegen Angst. 🔥 Das Ende – Rache, Erlösung und bitter-süße Katharsis Ohne zu spoilern: Das Ende ist konsequent, brutal und befreiend. Kein glattpolierter Abschluss, sondern eine Abrechnung. Abithas Weg kulminiert in einer Form von Gerechtigkeit, die nicht nett sein will – und das muss sie auch nicht. Brom erlaubt seiner Geschichte, wild zu sein. Es ist ein Finale, das schmerzt, triumphiert und lange nachhallt. Man klappt das Buch zu und weiß: Genau so musste es enden. 🩸 Fazit Slewfoot ist ein absolutes Lese-Highlight: düster, wütend, poetisch und zutiefst feministisch. Eine Geschichte über Macht, Glauben, Natur und die zerstörerische Gewalt religiöser Selbstgerechtigkeit – und über eine Frau, die sich weigert, klein zu bleiben. Besonders die Auflösung um Slewfoots wahre Natur ist von großer symbolischer Kraft: tief verwurzelt in alten heidnischen Vorstellungen und für viele Strömungen der Wicca-Bewegung von zentraler Bedeutung. Die Beziehung zwischen Abitha und Slewfoot entwickelt sich albtraumhaft schön – roh, vorsichtig, wild und jenseits klassischer Romantisierung. Zwei Wesen, die einander nicht retten, sondern erkennen. Ein grausamer Genuss. Ein wilder Tanz im Wald. Und ja: Ich verstehe jeden Wunsch, dieses Buch noch einmal ganz neu entdecken zu dürfen.
Eine klassische Geschichte über eine Hexe, die vom Teufel verführt wird... könnte man meinen
Abitha verliert erst ihren Mann, danach auch ihre gemeinsame Farm - so macht es den Anschein. Damit dies nicht eintrifft, setzt sie alles, was ihr noch bleibt dafür ein, die Farm zu behalten. Doch ihr Schwager tut alles, um sich seine Farm wieder zu holen und schreckt dabei vor den schlimmsten Methoden nicht zurück. In ihrer Verzweiflung lernt Abitha Slewfood kennen - ein uralter Geist, oder vielleicht der Teufel? Das, was die beiden verbindet wächst schnell und so hilft Slewfood ihr mit seiner Macht den Kampf um die Farm zu gewinnen. Abitha erlangt ungeahnte Kräfte, wird leichtsinnig, hilft sogar einem kranken Kind und wird schlussendlich als Hexe angeklagt. Und während sie in ihrem Prozess, der von Beginn an zum Scheitern verurteilt ist kämpft, versucht Slewfood herauszufinden wer er wirklich ist und welche Aufgabe er auf der Welt hat. Das Buch ist große Klasse! Es vereint Fantasy mit historischen Erkenntnissen, bringt Schauer wie Traurigkeit hervor. Man leidet mit, man fühlt mit, man versteht Abithas Vorgehen zum Schluss und man hofft, dass sie damit erfolgreich ist. Aber dabei ist sie die Gehilfin des Teufels, oder doch nicht? Total spannend!!
Diese Geschichte ist gleichermaßen aufwühlend und besonders!
Abithas Geschichte hat von Anfang an emotional sehr viel in mir ausgelöst: Wut, Frustration, Machtlosigkeit, Trauer und manchmal auch Hoffnung. Wie Frauen in damaligen Zeiten behandelt wurden, hat mich rasend gemacht und sehr aufgewühlt, besonders weil es bei den Puritanern mit dem Glauben und Gott begründet wurde. Brom hat die Hilflosigkeit, die Abitha erlebt, unglaublich gut rübergebracht und eine bewegende Geschichte über Moral geschrieben. Abitha hat mich auch unglaublich beeindruckt und ich habe sie sehr schnell ins Herz geschlossen. Trotz all der Steine, die ihr in den Weg gelegt, und der Hass und die Abwertung, die ihr entgegengebracht wurden, hat sie sich nicht unterkriegen lassen und gekämpft. Auch die Geschichte von Slewfoot und sein Zusammentreffen mit Abitha fand ich berührend und faszinierend und es hat mir Hoffnung gegeben. Besonders die Interpretation des Teufels und der Dämonen fand ich einzigartig – brutal und schön zugleich. Viele Dinge hat man erst im Laufe der Geschichte verstanden und ich glaube, ein Reread würde sich bei dem Buch wirklich lohnen. Das Ende hat mir sehr gefallen. Ich musste zwar alles erst mal sacken lassen und eine Nacht drüber schlafen, aber es hat mein Herz wieder ein bisschen geheilt. Fazit: Brom erzählt mit »Slewfoot« eine aufwühlende und emotional intensive Geschichte, die wirklich keine leichte Kost ist. Und gerade weil sie mich so tief getroffen und berührt hat, ist sie für mich ein besonderes Highlight und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.
„𝘞𝘦𝘯𝘯 𝘴𝘪𝘦 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘏𝘦𝘹𝘦 𝘸𝘰𝘭𝘭𝘦𝘯“, zischte sie, „𝘥𝘢𝘯𝘯 𝘴𝘰𝘭𝘭𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘦 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘏𝘦𝘹𝘦 𝘣𝘦𝘬𝘰𝘮𝘮𝘦𝘯.“ MIC. DROP. 🖤 Female Rage at its finest. Go Abitha! Goooo!
𝘛𝘩𝘪𝘴 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘤𝘰𝘱𝘺 𝘸𝘢𝘴 𝘱𝘳𝘰𝘷𝘪𝘥𝘦𝘥 𝘣𝘺 @festa_verlag 𝘪𝘯 𝘦𝘹𝘤𝘩𝘢𝘯𝘨𝘦 𝘧𝘰𝘳 𝘢𝘯 𝘩𝘰𝘯𝘦𝘴𝘵 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸. Das hier ist 𝘿𝙖𝙧𝙠 𝙁𝙤𝙡𝙠 𝙃𝙤𝙧𝙧𝙤𝙧 in seiner besten Form. 🖤 Die Atmosphäre war einfach alles. 🖤 Ich habe die schelmischen Geister und den naturverbundenen Aspekt der Magie geliebt. 🖤 Abitha und Slewfoot waren einfach perfekt, sowohl als Figuren als auch in ihrer Beziehung. „𝘞𝘪𝘭𝘭𝘴𝘵 𝘥𝘶 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘧𝘭𝘪𝘦𝘨𝘦𝘯, 𝘈𝘣𝘪𝘵𝘩𝘢? 𝘔𝘪𝘵 𝘥𝘦𝘯 𝘍𝘭𝘦𝘥𝘦𝘳𝘮ä𝘶𝘴𝘦𝘯, 𝘥𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘥𝘪𝘦 𝘕𝘢𝘤𝘩𝘵?“ Es gibt einen Moment in der Geschichte, in dem man einfach spürt, dass gleich alles eskalieren wird… und ab da konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich habe beim Lesen buchstäblich die Luft angehalten. 😳📖 Die Spannung ist 𝙨𝙤 𝙞𝙣𝙩𝙚𝙣𝙨𝙞𝙫! Die Stadt. Die Leute. Und ER. Ihr werdet sofort wissen, wen ich meine. Ich habe diesen Mann von seinem allerersten Auftritt an gehasst und 𝙙𝙞𝙚 𝙜𝙖𝙣𝙯𝙚 𝙕𝙚𝙞𝙩 𝙜𝙚𝙝𝙤𝙛𝙛𝙩, 𝙙𝙖𝙨𝙨 𝙚𝙧 𝙨𝙚𝙞𝙣 𝙀𝙣𝙙𝙚 𝙛𝙞𝙣𝙙𝙚𝙩. 😤 Die 𝙄𝙡𝙡𝙪𝙨𝙩𝙧𝙖𝙩𝙞𝙤𝙣𝙚𝙣 und das 𝘾𝙤𝙫𝙚𝙧 sind einfach atemberaubend. 𝙀𝙞𝙣𝙚𝙨 𝙙𝙚𝙧 𝙨𝙘𝙝ö𝙣𝙨𝙩𝙚𝙣 𝘽ü𝙘𝙝𝙚𝙧 𝙞𝙣 𝙢𝙚𝙞𝙣𝙚𝙢 𝙍𝙚𝙜𝙖𝙡. Dieses Buch gehört jetzt zu meinen absoluten Favoriten. Ich habe wirklich alles daran geliebt. Beim Lesen habe ich so viel gefühlt! Wut, Freude, Schmerz, Triumph. Ich kann es wirklich nur empfehlen. Wenn ihr auf atmosphärische Geschichten, Hexen und Female Rage steht: Das ist euer Buch. 🖤
Ich weiß warum Brom zu einen meiner Lieblingsautoren zählt. Die Geschichte rund um Abitha ist düster, traurig und lässt einen mitfühlen. Es geht um Hexenverfolgung, die Rolle der Frau im frühen Amerika und der Glaube alles im Sinne Gottes richtig zu machen. Aber ist das wirklich so?? Brom ist ein dunkler Fantasyhorror gelungen, der diese Themen alle einbezieht. Ich mochte das Buch sehr und kann es nur empfehlen.
Puh, wie bewertet man so ein Buch?
Also beim ersten Drittel des Buches dachte ich nur „wtf lese ich hier?“. Die Geschichte um „Vater“ erschloss sich mit so gar nicht. Dafür die um Abi schon und sie war es wirklich wert, weiter zu lesen. Eine starke Protagonistin, die tief lieben kann, viel schlimmes erlebt hat und absolut realistisch sieht, was ihr Handeln und Denken in dieser fürchterlichen patriarchalen puritanischen Welt der Kolonialisten im neuen Amerika für Konsequenzen haben wird. Die Illustrationen waren super schräg 🤭 aber im Laufe der Geschichte hat sich alles gefügt. 🔥Burn down the patriarchy! 🔥

Abitha wird mit 17 von ihrem Vater als zukünftige Ehefrau nach Amerika verkauft. Dort angekommen, landet sie mitten in einem strenggläubigen puritanischen Dorf und wird kurz darauf Witwe. Im Kampf um ihre Unabhängigkeit erfährt sie viel Ungerechtigkeit und Leid von den anderen Dorfbewohnern. Während tief im Wald, in der Nähe ihres Hauses, das Böse erwacht. Die Geschichte wird vorrangig aus der Perspektive von Abitha und Samson/Slewfoot erzählt. Abitha kommt aus England und ist alles andere als eine gehorsame Ehefrau. Sie ist schlau und sagt laut ihre eigene Meinung, was sie wiederum oft in Schwierigkeiten bringt. Für ihre Eigenart wird sie von den Dorfbewohnern diskriminiert und fühlt sich einsam, bis Samson auftaucht. Samson ist ein Waldgott. Er wurde von den Toten geholt und weiß nicht mehr wer er ist. Durch Abitha versucht er wieder zu sich selbst zu finden. Er wird von drei Waldgeistern begleitet, die ihm allerdings eine andere Aufgabe auflegen möchten - die Menschen zu töten, um die Magie des Waldes zu retten. Es ist eine seelische Symbiose zweier magischer Wesen, die jedes Herz berührt. Die Handlung entwickelt sich ziemlich langsam und ist an einigen Stellen in die Länge gezogen. Dies mindert allerdings nicht die Schönheit der Geschichte, denn die Atmosphäre ist atemberaubend. Dem Autor ist sehr gut gelungen die Stimmung eines puritanischen Dorfes 1666 einzufangen. Ich konnte als Leser dadurch perfekt in das Geschehen eintauchen und mit den Charakteren mitfiebern, denn es gab genug Gründe um es zu tun. Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse - Abitha bekommt endlich ihre gerechte Rache und wir als Leser einiges an Action geboten. Dieser plötzliche Umschwung sorgte für die nötige Abwechslung und extra Portion Spannung. Ein düsterer Hexenroman, dessen magische Funken die Dunkelheit erhellt. Eine klare Empfehlung meinerseits. [Werbung || selbst gekauft]

Tiefgründiger Horror in Neuengland
Slewfoot ist das erste Buch, welches ich von Brom gelesen habe. Die Geschichte spielt Mitte des 17 Jahrhunderts im puritanischen Neuengland und verbindet fantastischen Horror mit reellem Horror (zumindest für eine moderne Frau). Es ist keine klassische Geschichte über die Hexenverfolgung sondern behandelt vielmehr die Elemente der Naturund die schwierige Frage nach Gut und Böse. Das Buch ist recht anspruchsvoll geschrieben, lässt sich aber gut lesen und fesselt einen von der ersten Seite an
Eins der besten Bücher das ich 2024 gelesen habe
Also das Buch ist nichts für Menschen die dem klassischen Hexenplot in puritanischer Umgebung nichts abgewinnen können. Die die dem Plot aber nochmal eine Chance geben wollen, sollten dieses Buch lesen, denn es bricht den klassisch misogynen Plot auf und macht es zu etwas sehr eigenem. Schaut bitte in die CN, falls euch das im Kontext der Themen für euch wichtig sein könnte, denn das Buch ist keinesfalls harmlos. Abitha wird nach Amerika verkauft von ihrem eigenen Vater. Dort soll sie einen Mann heiraten den sie nichtmal kennt. Sie fügt sich in ihr Schicksal und versucht sich Freiheiten zu erkämpfen, was im puritanischen Amerika 1666 als Frau eher schwer ist. Als ihr Mann stirbt und sie Witwenrechte bekommt wird ihr Leben nicht leichter, denn er Bruder ihres Mannes will ihr Land und scheut sich nicht alles dafür zu tun, dass er es bekommt. Abitha bleibt nichts anderes übrig als Hilfe bei dem Waldgott zu suchen, der selbst Probleme hat und sein wahres ich sucht. Ich liebe das Buch, gerade die „Monster“ Forest, Creek und Sky liebe ich die drei Wesen sind so lieb und böse. Alle auch die wahren Monster die Menschen haben einen glaubhaften und wichtigen Hintergrund, den es zu ergründen gilt. Gerade die „Monster“ bringen eine Leichtigkeit in das Buch, die ich sehr liebe, auch wenn es echt kein leichtes Buch ist. Aber eines das sich wirklich lohnt zu lesen. Ich möchte besonders hervorheben das der Autor sich Gedanken gemacht hat und klassische Klischees dieses Plots entweder aufgebrochen werden oder deutlich verurteilt werden. Insbesondere die patriarchale Strukturen betreffend. Was sehr schön zu lesen war. Ich hab die Sonderauflage und bin froh drum, die Illustrationen sind so schön und helfen sehr. Must Read! Achtung Spoiler nachfolgend Content Notes ———————————————————————————— CN: Tod Mutter, Menschenhandel, Trauer, Gewalt gegen Frauen (psychisch, wie physisch in allen Arten außer sexuell)*, Sexismus, objektifizierung, obszöne Sprache, Monster essen Menschen, Bodyhorror (insbesondere geöffnete Bäuche)*, Folter, Ableistische Szenen, Zwangsehe, Sex consentual angedeutet, Mord*, Rache ausgeübt wie Gedanken*, Mord an Tieren*, Religiöser Wahn*, Identitätsfindung bzw. Verlust* Mensch als Monster*, Indigene Völker und ihre Vertreibung und Mord wie auch rassistische Vorurteile | *sehr intensiv.
Ein Buch, das sehr unter die Haut geht, und einen bleibenden Eindruck hinterlässt!
„Meine Mutter erzählte mir von allen möglichen Naturgeistern, Elfen, Kobolden und Waldgöttern, große wie kleine, schwache wie mächtige. Wächter der Natur, die im Frühjahr erwachten und das Leben in Blumen und Bäume pusteten und das Land und die Menschen gegen einen Tribut beschützten. Von den Heiden, die mit ihnen die Sonnenwenden und Wiedergeburten feierten, mit großen Zeremonien, Festmahlen und Ritualen zu ihren Ehren. Wie sie sich im Kreislauf von Tod und Wiedergeburt vereinigten. Ich hoffe, dass du zu ihnen gehörst, dass du das Land nach deinem vollständigen Erwachen segnen und es beschützen wirst. Dass du vielleicht auch mich segnest und beschützt.“ (S.215) Das ist eine Geschichte von Göttern und Teufeln, Leben und Tod, Hass und Liebe, Gier und Güte, Schuld und Vergebung, Sünde und Rache. Eine Geschichte darüber, wie Menschen durch ihr Verhalten den Teufel selbst erschaffen und heraufbeschwören. Sutton, Connecticut, im Jahre 1666. Die 20-jährige Abitha wurde von ihrem Vater an den Staat verkauft. Anstatt als Dienstmädchen zu enden, muss sie den deutlich älteren Edward Williams ehelichen. Mit ihm zusammen bewirtschaftet sie eine kleine Farm, außerhalb von Sutton. Das Land ist noch im Besitz von Edwards Bruder Wallace, doch mit ihren Erträgen stehen sie kurz davor, es ihm abkaufen zu können. Wallace Williams hat aber andere Pläne und nutzt seinen Bruder aus, um seine eigenen Fehler und Schulden zu begleichen. Eine Frau muss in diesen Zeiten folgsam sein und den Mund halten; Abatha tut all dies nicht, lehnt sich auf und sagt deutlich ihre Meinung. Das stößt natürlich auf großes Missfallen, grade in der Gemeinschaft der Puritaner, die ihre strengen Gesetze zu Gott predigen und keine Ausnahmen dulden. Abatha läuft daher stetig Gefahr an den Pranger gestellt zu werden. Ihr Ehemann hält aber eine schützende Hand über sie und kann das Unglück noch so grade abwenden. Als dieser einen grausamen Tod stirbt, steht Abatha alleine da und versucht mit aller Verzweiflung, die Farm behalten zu können und alleine das Land zu bewirtschaften, um ihre Schulden zu begleichen. Doch Wallace wird alles tun, um dies zu verhindern. In Abathas größter Not erscheint ihr ein Wesen, halb Ziege, halb Mensch, das ihre Hilfe möchte; denn es weiß nicht, wer es ist und was seine Bestimmung ist. Und einzig bei Abatha fühlt es etwas und es glaubt, das einzig Abatha in der Lage ist, die Türen zu seiner Seele zu öffnen. Und wenn sie ihm helfen kann, kann auch er ihr helfen… Doch Abitha treibt die Frage um, mit wem sie sich hier eingelassen hat..mit einem Gott oder gar dem Teufel höchstpersönlich? Folklore, Waldgeister, Naturgeister, Feenwesen und Dämonen… - und das alles im Setting des 17. Jahrhunderts; Brom schafft hier eine durchweg mystische Atmosphäre, die er mit seinen Illustrationen noch kunstvoll untermalt. Abatha gehört mit zu den stärksten Frauen-Figuren, die mir in der Literatur begegnet sind. Und Sleewfoot, oder Samson wie Abatha ihn später nennt, ging mir auch richtig nah, wie er seine Identität finden möchte und welch schmerzhaften Wege er bis dahin durchläuft. Auch die Beziehung der beiden war unheimlich stark dargestellt. Die letzten 200 Seiten der Geschichte gingen mir sehr an die Substanz; Hexenverfolgung ist ein großes Thema des Buchs und für mich war es sehr hart mitzuerleben, wie Menschen nur das sehen, was sie sehen wollen und die Wirklichkeit nach ihren Vorstellungen verdrehen. Wie Angst und Hass Überhand nehmen, fand ich schwer zu ertragen. Dazu sei auch gesagt, dass es hier einzige explizite Szenen gibt die Folter an Frauen beinhalten. Das hat mich beim Lesen stark gefordert, mich wütend gemacht und auch durchaus mit den Tränen kämpfen lassen. Die „bösen Charaktere“ waren mir manchmal vielleicht etwas zu einsilbig dargestellt, aber vielleicht muss das bei einer solchen Geschichte auch einfach so sein. Ein Buch, das sehr unter die Haut geht, und einen bleibenden Eindruck hinterlässt!

Ich muss wirklich sagen, dass ich wirklich ab dem ersten Seiten schon so tief in der Geschichte drin war und es kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich auch direkt die ersten 100 Seiten in einem Rutsch verschlungen habe Der Schreibstil allgemein und aber auch die Übersetzung sind wirklich gut und lassen einen gar nicht mehr von der Geschichte los kommen. Man kann sich das ganze Setting wirklich gut vorstellen und kriegt wirklich das Gefühl, dort in 1666 mit Abitha zu sein. Abitha mochte ich auch von Anfang an sehr gerne. Sie lässt sich von nichts unterkriegen, versucht für sich einzustehen, ist clever und mitfühlend. Sie ist kein schlechter Mensch, aber ihre Geschichte zeigt, wie jeder von uns zum Teufel gemacht werden kann. Die ganze Geschichte war nicht nur super spannend und düster, sondern auch viel emotionaler und tiefgründiger, als ich erwartet hätte.

Dark Fantasy trifft auf historischen Horror. Ich kannte die Geschichte schon vom englischen Original, habe sie aber auch erneut ebenso begeistert verschlungen. Abitha stammt aus England und wurde in die Kolonien verheiratet. Die dortige sehr fromme Dorfgemeinschaft, in der Frauen am besten gar nicht sprechen, nimmt sie jedoch nicht gut auf, da sie zu widerspenstig sei. Vor allem der Bruder ihres Mannes macht ihr das Leben nicht nur schwer, sondern bedroht sogar ihr Leben, nachdem sie zur Witwe wurde. Und dann gibt es da noch den dunklen Waldgeist Slewfoot und die Gerüchte, das Abitha eine Hexe sei. Ich liebe Broms atmosphärischen Schreibstil, man kann sich nie genau sicher sein, was passiert. Und durch die großartigen Illustrationen kann ich mir alles wirklich sehr detailliert vorstellen.
Großartig! Düster und mystisch, perfekt für den Herbst.
"Ich brauche Hilfe, meinen Platz in dieser Welt zu verstehen, in der ich erwacht bin." Mit "Slewfoot" schenkt uns Brom eine Geschichte voller Magie und dunklem Schrecken. Voller Göttlichkeit und Teufeleien. Und vor allem: Die Geschichte einer Hexe. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Simona Turini. "Das Leben ist ein einziges großes Rätsel ... und wir verbringen unser Leben damit, es zu lösen. Traurigerweise verändert sich das Rätsel, sobald wir die Antwort finden. Nicht wahr?" Die Geschichte nimmt uns mit nach Connecticut, ins Jahr 1666, in eine fromme puritanische Kolonie. Abitha, die mit dem ihr fremden Edward verheiratet wurde, und durch dessen mysteriösen Tod bald darauf zur Witwe wird, muss nun um ihre Freiheit kämpfen. Ihr Gegner ist nicht nur die puritanische Kirche, sondern allen voran ihr Schwager Wallace. Und als einige Dorfbewohner ermordet aufgefunden werden, wittert Wallace seine Chance. Ehe sie es sich versieht, wird Abitha der Hexerei angeklagt. Doch sie findet auch einen Verbündeten: Slewfoot, der auf der Suche nach seinem Selbst ist. Ist er ein Heiler und Beschützer? Oder doch eher ein Zerstörer und Schlächter? ... "Slewfoot" ist eine großartige Erzählung. Geheimnisvoll und magisch, wunderschön aber auch schaurig. Eine Geschichte, die es versteht uns in ihren Bann zu ziehen. Die den Kampf zwischen der puritanischen Kirche und heidnischen Gottheiten aufnimmt. Eine Geschichte, die mit Geistern und Teufeln spielt ... Meine Neugier trieb mich nur so durch die Seiten, meine Abteilnahme ließ mich mit Abitha schaudern und leiden und mein Herz fühlte Abithas Glück und Freude. Brom hat hier definitiv abgeliefert. Der Grundton der Geschichte ist düster. Es geht um Neid und Gier, Verrat, Hass und Rachsucht. Um religiösen Fanatismus und Unterdrückung. Ein wirklich gelungenes Buch, dass mir eine großartige Zeit beschert hat und das hervorragend in den spooky Oktober passt. Auch wenn ich mit dem Ende des Buches noch etwas hadere: So kann ich zwar Abithas Handeln durchaus verstehen, aber für mich bleibt die Frage, ob man Gleiches mit Gleichem vergelten sollte?

Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Eine Geschichte geheimer Magie und Schrecken, wie sie nur der dunkle Fantast BROM erzählen kann.
Connecticut, 1666: Die junge Engländerin Abitha erreicht die puritanische Kolonie, um einen Fremden zu heiraten – und schnell zur Witwe zu werden, denn ihr Mann stirbt unter mysteriösen Umständen.
Ganz allein in dieser frommen und patriarchalischen Gesellschaft, kämpft Abitha um ein bisschen Freiheit. Doch als einige Dorfbewohner sterben, macht ein Gerücht die Runde: Hexe.
Da trifft sie auf Slewfoot, einen mächtigen Geist aus der Antike ... der versucht, seine eigene Rolle in der Welt zu finden. Heiler oder Zerstörer? Beschützer oder wildes Tier?
Für Abitha, die Ausgestoßene, ist Slewfoot der Einzige, den sie um Hilfe bitten kann. Gemeinsam entfachen sie einen Kampf zwischen Heiden und Puritanern – ein Kampf, der droht, nichts als Asche und Blut zu hinterlassen …
Andy Davidson: »Ein brüllendes, blutiges, wunderschönes Werk reiner Fantasie.«
Library Journal: »Durchsetzt mit unerwarteter Heiterkeit und grenzenlosem Schrecken … Ein Muss für Fans von dunkler Fantasy und historischem Horror.«
Clay McLeod Chapman: »Dämon oder nicht, böse oder nicht, der mächtige Junggeselle Slewfoot verdient unsere Liebe und Hingabe. Hoch lebe Brom, hoch lebe Slewfoot!«
Booklist Reviews: »Für alle, die historischen Horror mit einer gesunden Dosis dunkler Fantasie, Hexerei und Rache mögen.«
BookPage: »Ein gruseliger, kribbelnder, blutiger Spaß. Wenn du auf der Suche nach einer spannenden Hexengeschichte bist, die auch eine philosophische Tiefe hat, dann schnapp dir Slewfoot.«
Mallory O'Meara: »Dieses Buch ist wie geschaffen für Liebhaber des Folk-Horrors und alle, die gern Spaß haben wollen.«
Dieses Buch erscheint bei Festa in zwei Ausgaben. Beide enthalten mehr als zwei Dutzend von BROMs faszinierenden Bildern und Kapitelillustrationen.
Die limitierte Vorzugsausgabe ist jedoch komplett in Farbe gedruckt und von BROM signiert. Sie ist von Hand nummeriert und limitiert auf 666 Exemplare.
Book Information
Author Description
Gerald Brom wurde 1965 in Amerika geboren. Da sein Vater Pilot bei der US-Armee war, musste die Familie oft umziehen. So lernte BROM verschiedene Länder kennen. Er wohnte auch mehrere Jahre in Deutschland, wo er sein Abitur machte. Heute lebt er mit seiner Frau und zwei Söhnen in Seattle. Aufgewachsen in einer militärisch geprägten Umgebung, gewöhnte er sich daran, mit seinem Nachnamen angesprochen zu werden und signiert noch heute schlicht als BROM. Als gefeierter Dark-Fantasy-Künstler hat er seine unverwechselbare Vision in alle Bereiche der Kreativindustrie einfließen lassen, von Romanen und Spielen bis hin zu Comics und Film. BROM ist der preisgekrönte Bestsellerautor von The Child Thief (dt. Der Kinderdieb), Krampus, Slewfoot und weiteren fantastischen Romanen, die er natürlich auch alle selbst illustrierte.
Posts
Gruselige Dark Fantasy mit historischem Folk-Horror
Abitha wird als 17 jährige in die puritanische Kolonie Sutton in Connecticut verheiratet. Im Jahre 1666 herrschen in Neuengland strenge patriarchale Strukturen und ein eiserner puritanischer Glaube. Beides macht es Abitha unfassbar schwer ihre Rolle in der kleinen Gemeinschaft zu finden. Als ihr Ehemann stirbt und ihr Schwager versucht ihr alles zu nehmen, trifft sie auf Slewfoot. Doch dieser weiß selber nicht genau wer oder was er ist. Als Abitha der Hexerei beschuldigt wird, kommt es zum Kampf zwischen Heiden und Puritanern und ein ganzes Dorf scheint dem Untergang geweiht. Das Buch passt ideal in die gruselige Halloween Jahreszeit. Der Schreibstil ist angenehm und unterstreicht das gruselige und düstere Setting perfekt. Abitha dabei zu begleiten, wie sie als junge Frau immer wieder in einer Gesellschaft aneckt, die Frauen unterdrückt und klein hält, war spannend und schmerzhaft. Was fanatischer Glaube und Misogynie anrichten können und wie eine junge Frau versucht dagegen anzukämpfen, gepaart mit Fantasy- und Folk-Horror-Elementen war einfach fesselnd. Auch die geschaffenen Charaktere sind glaubhaft und abwechslungsreich: heidnische Gottheiten, Hexen, Geistwesen und Teufel. So oft habe ich gerätselt wer oder was Slewfoot ist. Waldgott? Dämon? Teufel? Das Ende hat mir unfassbar gut gefallen. Wer Lust auf Hexen und Dämonen abseits der gängigen Fantasygeschichten hat und historischen Horror mag, kann mit Slewfoot nichts falsch machen.
"Wir sind schon komische Vögel. Vielleicht finden wir ja gemeinsam unseren Platz." 🐝🔥🐝🔥🐝🔥🐝🔥🐝🔥🐝🔥🐝🔥🐝
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut – ich liebe Geschichten über Hexen, und die bisherigen Rezensionen klangen vielversprechend. Leider konnte ich persönlich nicht so viel damit anfangen. Das heißt aber nicht, dass es schlecht wäre. 😅 Die Grundidee fand ich großartig: Hexerei, Dämonen und fanatischer Glaube – Themen, die mich immer faszinieren, weil man damit unglaublich spannend spielen kann. Und das hat der Autor auch durchaus geschafft. Für meinen Geschmack stimmte die Balance jedoch nicht. Es gab seitenlanges Leid, Qualen und Folter, ohne dass dem eine ebenso intensive und befriedigende Rache oder Befreiung gegenüberstand. Für mich fehlte dieses Gegengewicht, das das Ganze erträglicher und runder gemacht hätte. Daher fällt meine Bewertung eher niedrig aus. Abitha war eine tolle Protagonistin, und auch Samson hat mir gefallen. Allerdings hätte ich mir von ihm mehr Präsenz gewünscht – manches ging mir einfach zu schnell oder blieb zu oberflächlich. Trotzdem verstehe ich, warum das Buch so gut ankommt. Ich ticke da einfach etwas anders. 😅 Empfehlen würde ich es dennoch allen, die sich für Hexerei, Dämonen und Glaubensfanatismus interessieren – besonders, wenn man neu in diese Themen eintauchen möchte. Denn dafür ist es trotz meiner Kritikpunkte ein gutes Buch. Fazit: Spannende Idee, starke Themen, aber für mich mit zu viel Leid und zu wenig Ausgleich. Abitha überzeugt, Samson hätte mehr Raum gebraucht. Insgesamt solide, aber nicht ganz mein Geschmack.

Das Buch wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben! 🌕
Mein erstes Buch von BROM & es wird auch nicht mein letztes sein. Wie gut schreibt dieser Autor bitte? Es war so unglaublich fesselnd und spannend! Ich bin förmlich durch die Seiten durchgeflogen, ohne zu merken wie viele Seiten ich verschlungen habe. Wer Dark Fantasy mag wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen. Darüber hinaus hat er ein wahnsinniges Talent, was die Zeichnungen betrifft, die er selbst dazu kreiert und dieses Buch reich verzieren. Unglaublich kreativ, unterhaltsam und spannend, sodass sich mir die Nackenhaare aufgestellt haben! 🙏
"Ich bin der Hirte und ich bin der Schlächter. Ich bin das Leben und ich bin der Tod." Düstere Fantasy gepaart mit volkstümlichen Grusel.... Ich mag die Entwicklung von Abitha und dem Dämon sehr. 👍 Auch das Thema des fanatischen Glauben und der Umgang zu dieser Zeit mit Frauen passt hier wie Arsch auf Eimer 😉 Die Illustrationen haben mir wahnsinnig gut gefallen ! Brom darf mir gerne wieder begegnen 🫶

“A hard grimace set on Abitha’s face. “If it is a witch they want,” she hissed, “then a witch they shall have.” — Brom
Eine düstere und erschütternde Geschichte, die im Jahr 1666 in einem kleinen puritanischen Dorf in Neuengland spielt. Eine uralte bösartige Macht erwacht in den gespenstischen Wäldern und die Dorfbewohner haben Angst vor dem, was sie erwartet. Slewfoot ist eine unglaubliche, erschütternde Geschichte über eine bemerkenswerte Freundschaft und einen Dämon, der versucht, seine Seele zu finden. Eine Reise voller Hexerei, Frauenfeindlichkeit, Heidentum und Frömmigkeit. Düstere Fantasy verschmilzt mit volkstümlichem Horror zu einem Meisterwerk, und ich habe jeden Augenblick genossen. 🤍

Brom is back!! Was für ein grandioses Buch🤩🤩🤩 Vor Jahren habe ich "Der Kinderdieb" und "Krampus" mit großer Begeisterung gelesen und seitdem immer gehofft, dass weitere Bücher von ihm auf Deutsch erscheinen. Der Festa Verlag hat meine Gebete nun endlich erhört und das Buch in zwei verschiedenen Ausführungen herausgebracht. Ich konnte nicht anders und habe mir die Vorzugsausgabe als verfrühtes Weihnachtsgeschenk an mich selbst gegönnt- limitiert, farbig illustriert und von Brom signiert😍 Die normale Ausgabe ist aber auch wunderschön. Die Geschichte ist wahnsinnig gut und mitreißend. Brom schafft es immer wieder, den Spieß umzudrehen und den Leser zum Nachdenken anzuregen, wer denn nun das wahre Böse in sich trägt. Absolutes Highlight zum Jahresende!
Eine sehr fesselnde Geschichte
Das Buch zieht einen geradezu in seinen Bann. Manche Stellen hätten ein wenig kürzer sein können, aber ich denke, man braucht sie für die Atmosphäre. Immer wieder denkt man darüber nach ob Samson jetzt der Teufel oder ein Waldgott ist. Kaum glaubt man sich sicher zu sein, passiert wieder etwas, dass alles umstößt.
2025 beginnt mit einem Knaller. Slewfoot hat mir richtig gut gefallen. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist dreckig, hart, liebevoll, magisch, blutig und gnadenlos. In einer Zeit, in der die Frauen nichts zu melden hatten und die Menschen alles im Namen Gottes machen und begründen, versucht eine Frau ihr Recht durchzusetzen und bekommt teuflischen Beistand. Das Jahr darf gerne so weitergehen.

Oh ich wusste, dass Brom mich nicht enttäuscht!!! Es war typisch für ihn, sehr dark, aber mit tollen Figuren. Das Setting im 17. Jahrhundert ist klasse, man ist gleich da, fühlt die Nöte von Abitha und ist entsetzt über den Fanatismus der Puritaner. Und nicht zu vergessen die Hexenverfolgung... Neben tollen, mystischen Fantasy-Vibes gibt's eben auch viel ganz reales, was einen tief in die Story mitnimmt. Abitha hat auf alle Fälle einen festen Platz in meinem Herzen ❤️

Abitha & Samson
"Slewfoot" ist mein erstes Buch von BROM. Es hat mir stellenweise richtig gut gefallen, es gab wirklich krasse Momente, die einfach gut zum Thema Hexen recherchiert wurden! Dann war es mir aber an manchen Stellen wieder zu abgedreht.... Insgesamt ist es jedoch schon empfehlenswert.

"Zumindest war Grausamkeit etwas, das man benennen konnte, mit dem Auseinandersetzung möglich war. Aber dieser Glaube, diese totale Überzeugung, dass diese schrecklichen Taten hier etwas Gutes waren, (...) wie konnte solch eine finstere Überzeugung jemals überwunden werden?"
Wow - was für ein Leseerlebnis! Noch immer muss ich das Buch etwas sacken lassen und es wirkt noch nach, vor allem die in meinem Kopf erzeugten Bilder wollen weiter verarbeitet werden. Wenn ein Autor/eine Autorin es schafft, beim Lesen der Geschichte so viele Bilder zu erzeugen, in denen ich auch noch nach Beenden des Buches schwelge, dann war es in der Regel ein seeehr gutes Buch. Und genau das war der Fall. Auch wenn es völlig anders als erwartet war. Es war nicht so creepy, düster und horrormäßig wie erwartet, zumindest nicht auf die Weise, die ich erwartet habe und von anderen Horrorbüchern kenne. Für mich lag der wahre Horror in der Handlung der Menschen. Das Buch hat die abgrundtiefe raffgierige und boshafte Seite von Menschen für mich perfekt beleuchtet und das in einem sehr passenden historischen Setting im Jahre 1666. Die Themen Hexen, Hexenprozesse, Gier, Macht und fanatischer Glauben spielen hier eine große Rolle. Gleichzeitig enthält die Geschichte aber auch viele mythologische Elemente, die mich oft an die slawische Folkloreerinnerte. Elemente wie Waldgeister, Dämonen, Schamanismus und Gottheiten werden hier ebenfalls aufgegriffen. Brom hat es für mich geschafft, diese beiden Aspekte großartig zu vereinen und das in einem düsteren, historischen Setting im 17. Jahrhundert. Abitha, unsere Protagonistin, war mir von Anfang an sympathisch, ließ sie sich doch trotz der entmutigenden frauenfeindlichen Bedingungen niemals unterkriegen und blieb sich selber treu so gut es ging. Und einfach hatte sie es bei weitem nicht. Ihre Gegenspieler - ebenfalls echt gut ausgearbeitet - spielten ihr stets übel mit. Ab und an musste ich das Buch zur Seite legen weil ich die Ungerechtigkeit kaum ertragen konnte, wahnsinnig gut geschrieben. Und eine sehr starke Protagonistin, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Absolutes Highlight der Geschichte war für mich natürlich auch Slewfoot und das Wildvolk, hier will ich allerdings nicht zu viel verraten. Getoppt wird die großartige Geschichte mit wunderschönen, dunklen Illustrationen von Brom, die ich bereits im Kinderdieb liebte. Mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Brom - Krampus liegt für die Winterzeit schon bereit!

#Rezension #DieGeschichteEinerHexe Das war mal Neuland für mich und gemeinsam mit @book_seduction hat es gleich vielmehr Spaß gemacht sich mit dem puritanischen Lebensstil auseinanderzusetzen. Nördi Note: 2 #Slewfoot lebt davon, dass die Geschichte so erzählt wird, dass man merkt das es 1666 spielt. Hauptfigur Abi ist richtig gut gemacht und man leidet am Anfang mit ihr und freut sich über jeden kleinen Sieg, den sie erreicht. "Ganz allein in dieser frommen und patriarchalischen Gesellschaft, kämpft Abitha um ein bisschen Freiheit. Doch als einige Dorfbewohner sterben, macht ein Gerücht die Runde: Hexe. Da trifft sie auf Slewfoot, einen mächtigen Geist aus der Antike ... der versucht, seine eigene Rolle in der Welt zu finden. Heiler oder Zerstörer? Beschützer oder wildes Tier?" Die Story hatte Aspekte, wo ich lachen musste, weil sie so witzig waren, aber es gab auch Teile, wo ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus kam. Slewfoot ist ein Geist mit Identitäskrise, Abi eine Hexe oder auch nicht und zusammen hat mir dieses Duo überraschend tolle Lesestunden bereitet. Die letzten Seiten hatten dann auch etwas Festa-Action 😬😂 aber bis dahin war es eine tolle, spannende, witzige und manchmal erschreckende Geschichte. 🖤 #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi #bookstagram

Ohne zu wissen, auf was ich mich da einlasse, habe ich mir diese Sonderausgabe zu Weihnachten von meiner lieben Mamili gewünscht. Warum auch immer. Und ich habe sooo gehofft, dass mich die Geschichte auch catchen wird... Schon auf den ersten Seiten stellte sich bei mir ein breites Grinsen ein. Jaaaa, das ist absolut was für mich!! Das dachte ich auf jeder einzelnen Seite. Ernsthaft: Was ist das bitte für eine megageile Geschichte!?! Ich liebe sie!! 😍 Lediglich das Ende fand ich etwas abgehackt, da hätten ruhig noch ein paar Seiten gekonnt. 😉 Besser kann es dieses Jahr ja eigentlich schon gar nicht mehr werden. Aber vielleicht genauso gut. Ich hoffe es. Den Autor werde ich mir auf jeden Fall noch mal genauer anschauen - und sicherlich ein weiteres Werk von ihm lesen. Fazit: fette Empfehlung! ❤ (Außer du bist zart besaitet, dann vielleicht lieber nicht. 😅 Ein paar Szenen sind doch ein wenig grausam. Aber sie herrschen nicht vor.)

Es besteht die Gefahr, dass ich in eine Depression verfalle, weil das Buch jetzt ausgelesen ist. MANN, WAR DAS GUT! Ich hab eine Hexengeschichte mit historischen Anteilen erwartet. Was ich gekriegt habe, war genau das und noch viel mehr! Fantastische Wesen, tiefe Charaktere, das Grauen des Jahres 1666, Verzweiflung, Liebe, Angst, Schmerz. Das Buch ist so gut geschrieben, dass ich richtig das Gefühl hatte, dort zu sein und jetzt die Erinnerung an das Buch sich fast wie eine Erinnerung an ein tatsächliches Erlebnis anfühlt. Gegen Ende hatte ich so viele Gänsehautmomente! Und am Schluss war ich nur traurig, dass das Buch nun ausgelesen ist. Absolut grandios!
Die junge Engländerin Abitha musste in der "neuen Welt", in Connecticut, einen Fremden heiraten und versucht nun seit etwa zwei Jahren, sich in der puritanischen Gemeinde einzufügen. Schließlich verwitwet sie und als weitere Dorfbewohner sterben, gerät sie schnell in den Verdacht, eine Hexe zu sein. Da begegnet sie Slewfoot, einer finsteren Kreatur mit magischen Fähigkeiten. Er bietet ihr seine Hilfe an und wird für Abitha zur einzigen Hoffnung... Doch kann sie ihm vertrauen? Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, dass ich ein Highlight vor mir habe und ich behielt Recht. Das Buch hat mich direkt ins finstere Amerika von 1666 katapultiert, ohne geschwollen daher zu kommen. Unterstützt wird die düstere Atmosphäre von Broms eigenen, atemberaubenden Illustrationen. Was für ein talentierter Mensch! Die Protagonistin Abitha ist eine selbstbewusste, kluge Frau, die sich in dieser tief patriarchalen, puritanischen Gemeinde sehr zurücknehmen muss, um keinen Unmut auf sich zu ziehen und sich dabei doch ihre Würde, ihren Mut und ihre Intelligenz bewahrt. Eine Figur, die mich tief beeindruckt hat. Die zweite wichtige Figur ist der titelgebende Slewfoot. Er ist ein Wesen, das verwirrt in dieser Welt erwacht und nach seiner Bestimmung sucht. Beide Figuren sind moralisch herrlich grau... Zum Teil sehr dunkelgrau, wodurch sich "Slewfoot" von vielen anderen Hexen-Geschichten abhebt. Diese hier ist unvorhersehbar, düster, blutig und total einnehmend. Jeder einzelne Nebencharakter, jeder Dorfbewohner wirkt so greifbar... Für mich ein perfektes Buch. Man wird wirklich wütend beim Lesen, wenn man miterlebt, was Abitha, bzw Frauen generell, in dieser Gesellschaft aushalten müssen. Ich war schockiert und fasziniert und hätte das Buch am liebsten überhaupt nicht mehr weg gelegt. Für alle, die Hexen, Dämonen und finstere Fantasy-Geschichten lieben, ein absolutes Must-read!

Absolut begeistert 🤩
Ich habe das Buch nach einer Menge Empfehlungen und Rezensionen auf verschiedensten Seiten gekauft und wurde nicht enttäuscht. Es ist sehr gut geschrieben, man taucht schnell in die Geschichte ein und erlebt sie aus der Sichtweise von zwei Charakteren, mit denen man sich sofort verbunden fühlt. Ein tolles Buch. Auch von mir eine absolute Empfehlung.

Ich liebe Bücher über Hexen und ich mag Brom, was also will man mehr? Die Story scheint wie für mein kleines schwarzes Herzchen gemacht, da ist ein kleines puritanisches Dorf und eine Frau, die gerade ihren Mann verloren hat, die sich zu viele Freiheiten herausnimmt und natürlich Männer, denen genau das ein Dorn im Auge ist. Was also liegt näher, als sie zur Hexe zu erklären? Dass man die Rechnung jedoch nie ohne den Wirt machen sollte, zeigt Brom hier auf sehr eindringliche Weise, aber nichts anderes habe ich von ihm erwartet. Wer auf dunkle Fantasystorys steht, sollte hier unbedingt zugreifen, es muss ja nicht gleich die signierte Sonderausgabe sein, so wie bei mir. 😉
Zum Ende des Jahres habe ich hiermit noch ein Jahreshighlight gefunden!
Unsere Geschichte spielt zu einer Zeit in der Menschen noch an Hexen, Geister und Dämonen glaubten. Zu einer Zeit in der der heidnische Glaube und der Glaube an die Natur und deren Geister und Lebewesen, immer weiter ausgemerzt wird. Abitha wird gegen ihren Willen verheiratet und findet sich schnell in einem kleinem puritanischen Dorf wieder. Nur wer wahrlich Gott verehrt und frommen Herzens lebt, hat die Chance auf ein einigermaßen friedvolles Leben. Doch nicht so Abitha, nur ungern hält sie sich an die Regeln und gelangt durch ihre vorlaute Art schnell in Schwierigkeiten. Auch als sie sich an ihren neuen Ehemann gewöhnt hat, müssen beide mit den schurkischen Machenschaften ihres Schwagers leben. Parallel dazu erwacht ein uralter Geist zu neuem Leben, seine dämonischen Freunde verhalfen ihm dazu. Doch wer ist er ? Ist er Gut oder Böse ? Bringt er Freud oder Leid ? Der lange Schlaf hat sein Gedächtnis ausgelöscht und nur langsam kommen ihm die Erinnerungen. Gemeinsam mit Abitha versuchen sie herauszufinden wer er ist. Das alles ist so voller Magie, Mysterien und Folklore. In einer so düsteren und freudlosen Zeit geschrieben, in der ein Stück Brot oder ein wenig Honig absolute Glückseligkeit bedeuten. Die Wesenheiten und Charaktere sind so bildhaft gezeichnet, so lebendig, das man nur so durch die Seiten fliegt. Durchwirkt von fanatischem Gottesglauben und zwielichtigen Dorfbewohnern, vor denen man ständig auf der Hut sein muss. Auch an Blut und Verderben und köstlicher Rache kann man sich in diesem Buch satt trinken. Die Illustrationen des Autors und Künstlers untermalen das gesamte Werk, auch wenn seine bildhafte Sprache es nicht nötig gehabt hätte, so sind diese doch das Tüpfelchen auf dem I. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen der die Ursprünge der Magie und Hexerei erforschen möchte und nicht vor Blut und Rache zurück scheut.
Eine Hexe die alles niederbrennt. Genau das was ich mag und mir erhofft hatte.
Das Buch hat auf Grund des schönen Covers meine Aufmerksamkeit geweckt. Am Anfang habe ich es nicht mitgenommen weil ich unsicher war ob die Story etwas für mich ist. Nur um am Ende dann nach Weihnachten durch 5 Läden zu rennen bis ich es hatte. 😂 Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Die Story nahm relativ schnell an Fahrt auf und die "Antagonisten" gaben einem ziemlich schnell Grund sie zu hassen, während man Abitha ziemlich schnell ins Herz schloss. Ich konnte kaum abwarten, dass Abitha alle die sie schlecht behandeln brennen lässt und genau das tat sie. Die gore-lastigen Elemente waren genau richtig in die Story eingestreut und man fieberte richtig mit Abitha mit. Auch Slewfoot war ein interessanter Charakter der gut in die Story hineinpasste und hinter dem ein bisschen mehr steckte als man anfangs erwartete. Zu sehen wie diskriminierende und sexistische Gläubige (nichts gegen die gute Art von Gläubigen) ihr Fett weg bekommen brachte Freude in mein Kirchenkritisches Atheisten-Herz. Ein magischer Female Rage Fantasy-Roman.
Connecticut, 1666: Nachdem Abithas Mutter verstorben ist, schickt ihr Vater die junge Engländerin auf ein Schiff, um in der puritanischen Kolonie einen Fremden zu heiraten. Keine leichtes Unterfangen für die freimütige Abitha, die sich von nun an an die strengen Regeln für Kleidung, Verhalten, und Sprache halten muss. Als kurze Zeit später ihr Mann unter mysteriösen Umständen verstirbt, versucht sie ihr Bestes, um die gemeinsame Farm und das kleine bisschen Freiheit, das ihr damit geblieben ist, halten zu können. Da taucht Slewfoot auf - ein mächtiges Wesen aus der Antike, der sich weder an seine Identität, noch an seine Bestimmung erinnert. Und doch ist er der Einzige, den die Ausgestoßene Abitha um Hilfe bitten kann. Und sie müssen gemeinsam entscheiden, wer sie in dieser Welt sein wollen. Mein erstes Buch im Jahr 2025 und ganz ehrlich, ich hätte mir kein besseres aussuchen können! Denn Brom ist die seltene Art von Künstler, dessen Geschichten zum einen unfassbar fantastisch sind und gleichzeitig so real auf menschlichen Gefühlen und Erfahrungen beruhen, dass sich sämtliche Charaktere absolut lebendig und echt anfühlen. Dabei ist Abitha wohl eine der einprägsamsten Figuren, über die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Das gesamte Buch ist ab der ersten Seite magisch fesselnd, vollgepackt mit atmosphärischen und düsteren Beschreibungen und durch Broms lebendigen und stimmungsvollen Schreibstil, fühlt man sich direkt in das koloniale Neuengland der 1600er Jahre versetzt. Es ist eine Zeit, in der Frauen kein Mitspracherecht hatten und gehorsam sein mussten. Eine Zeit voller dunkler Folklore und historischem Schrecken. Hexenprozessen, unsinnigen Anklagen und schrecklichen Verurteilungen. Es gab Abschnitte, die ich nur mit kurzen Pausen lesen konnte, weil ich sonst die Seiten wegen der furchtbaren Ungerechtigkeiten angeschrien hätte und es gab Seiten mit den wunderschönen Illustrationen von Brom, die ich Ewigkeiten angestarrt habe. Kurzum: "Slewfoot" ist schon jetzt ein Jahreshighlight - eine wunderschöne Mischung aus Horror, Fantasy, historischer Fiktion und unsäglicher Ungerechtigkeit. Düster, fesselnd, stimmungsvoll und erschreckend. Leseempfehlung!
Magie, Macht und Wut !
Es geht um Female Rage, um Macht, Angst und darum, was passiert, wenn eine Frau aufhört, sich zu fügen. Abitha lebt in einer Welt, die sie klein halten will. Ihre Wut wächst still, bis sie sich nicht mehr bremsen lässt. Was auf den ersten Blick böse wirkt, ist vielleicht gar nicht böse. Und das, was sich scheinheilig und gerecht gibt, trägt oft nur eine Maske. Ich finde genau diese Demaskierung macht Slewfoot so spannend und auch irgendwie menschlich. Brom schreibt so bildhaft, dass vor dem inneren Auge ein Film abläuft, man steht selbst im Wald, hört das Knacken der Äste und spürt diese unterschwellige Gefahr, die überall lauert. Die Atmosphäre ist intensiv, dicht und einnehmend. Slewfoot ist düster, brutal und trotzdem voller Seele, ich hatte eine gute Lesezeit und kann dieses Buch nur empfehlen.
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt – unglaublich spannend und durchweg aufregend. Die Geschichte rund um Abitha ist wunderschön erzählt. Sie ist eine richtig starke Frau, die die gesamte Story trägt und ihr enorm viel Kraft und Tiefe gibt. Ich habe wirklich mitgelitten und ich bin ein großer Fan vom Ende. Es gibt auch 2-3 Kapitel die vom Erzählstil ganz anders sind als der Rest, diese haben den Lesefluss ein wenig gedämpft wie ich finde. Ist aber meckern auf hohem Niveau. Ein tolles Leseerlebnis und eine absolute Empfehlung.
✨️Highlight
📚 Inhalt Abitha wurde von ihren Eltern in eine bessere Zukunft geschickt. Sie verlässt England und landet in New England im Jahre 1666. Dort heiratet sie einen Puritaner und schliesst sich der Bewegung an. Doch die religiöse Gemeinschaft ist ihr gegenüber stets misstrauisch. Jeder ihrer Schritte wird genau beobachtet. Abitha tut sich schwer, sich den Männern unterzuordnen und den Mund zu halten. Doch die Zuneigung zu ihrem Mann ist echt. Gemeinsam bestellen sie den Zweithof seines verstobenen Vaters. Sie leben abgelegen der Siedlung und sind meist für sich. Als Abithas Mann durch einen Unfall verstirbt, beginnt für sie ein Albtraum. Wallace, ihr Schwager, will sie «grosszügig und selbstlos» in sein Hausaufnehmen, natürlich als Magd. Oder sie könnte seinen Sohn heiraten. Hauptsache, er kann den Hof seines Bruders verkaufen, denn Wallace hat viele Schulden. Abitha wehrt sich aber mit Erfolg: Sie darf die Wünsche ihres Mannes auch nach dessen Tod vertreten. So handelt sie mit Wallace aus, dass sie Zeit hat bis Ende der Ernte, ihre Schulden zu begleichen. Allen, auch Abitha, ist klar, dass sie das niemals schaffen kann. Doch dann kommt Samson. Samson kann sich nicht erinnern, wer er ist. Der Teufel? Ein Naturgott? Aber was macht es für einen Unterschied? Samson und Abitha kümmern sich gemeinsam um den Hof. Ein gefährliches Unterfangen – insbesondere auch deswegen, weil Abitha vielen Frauen aus dem Dorf kleine Talismane und Glücksbringer verkauft hat. Es benötigt nur ein Wort, um sie in noch grösseres Unglück zu stossen: Hexe. 📖 Meinung Woooow. Das war ein Buch! Ich habe jede Seite davon geliebt. Ich kannte den Autor nicht und bin dankbar, dass ich ihn kennen lernen durfte. Das wird bestimmt nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein. Abithas Geschichte hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Ich war praktisch vom ersten Buchstaben mitten im Geschehen. Durch die Schreibkunst von Brom konnte ich mir alles bildlich vorstellen und so befand ich mich selbst in New England des 17. Jahrhunderts. Vielleicht hat er auch einen Zauber gewirkt, wer weiss. Nicht nur ist Abitha eine starke Protagonistin, die für sich selbst und ihre Interessen einsetzt, sondern sie wirkt auch nahbar. Sie ist keineswegs eine perfekte Frau, sie hat Ecken und Kanten und durch ihre hitzköpfige Art manövriert sie sich abermals in kritische Situationen. Aber das macht sie so greifbar. Neben ihrer Geschichte, ist aber auch Samsons Geschichte sehr fesselnd. Er befindet sich auf einer Art «Selbstfindungsreise», da er sich nicht erinnern kann, wer er ist. Begleitet wird er von drei kleinen Waldgeistern, die mich persönlich manchmal ein bisschen genervt haben, aber absolut ihre Daseinsberechtigung haben. Ich konnte mir nie sicher sein, ob Samson nun ein Waldgott ist oder doch der Teufel. Kaum dachte ich, ich wüsste es, passiert etwas Unerwartetes. Die beiden erzählen eine unglaubliche Geschichte. Eine Dark-Fantasygeschichte, eingebettet im kolonialisierten Amerika, umgeben von religiösen Extremisten. Ein Buch, das man einfach gelesen haben muss!
Wow! Großartiger Schreibstil, die Protagonisten habe ich direkt ins Herz geschlossen, spannend, sehr bildlich geschrieben. Ich bin mit etwas anderen Vorstellungen an das Buch gegangen, die Story und das Ende haben mich dabei umso mehr positiv überrascht! Slewfoot, der böse Teufel oder der Beschützer des Waldes? Auch Abitha und ihre Entwicklung haben mich sehr mitgerissen. Hin und wieder gab es nur einige Längen bzw. Passagen, die meiner Meinung nach etwas kürzer hätten ausfällen können.
Hexenverfolgung trifft auf Female Rage
Das Buch spielt 1666 in Connecticut. Abitha kommt aus England und wurde von ihrem Vater in ein patriarchales Dorf verkauft , wo sie mit ihrem Mann auf einer kleinen Farm lebt. Die Bewohner des Dorfes sind sehr religiös und fromm. Abitha's Temperament kommt dem entsprechend nicht sehr gut an und erregt deshalb von Anfang an missmut in der kleinen Gemeinde. Schnell ereilt Abitha mehrere Schicksalsschläge und ist auf sich allein gestellt-was in dem Dorf für Gerüchte über einen "bösen Geist" sorgt mit dem Abitha natürlich in Verbindung gebracht wird. Man kann sich auf jeden Fall auf eine sehr düstere Atmosphäre freuen. Gerade für die ,die sich für Hexen und mystische Wesen interessieren. Es ist sehr gesellschaftskritisch und von mit eine klare Empfehlung.

Mein Halbjahres-Highlight
Eigentlich habe ich mir vorgenommen dieses Buch im Oktober zu lesen. Da ich so neugierig war, habe ich „nur mal kurz reingelesen“ Hier sind wir nun 544 Seiten und 2 feuchte Augen später. Das Buch war absolut unglaublich. Wahrscheinlich eins der besten Bücher meines Lebens. Wow!
Eine etwas andere Hexen Erweckung
Der Einstieg war leicht. Man erfährt etwas über den puritanischen Lebensstil, wie schwer es für eine Frau ist, wenn sie nicht nach den Lehren pfeift und wie vorsichtig man sein muss. Die Passagen mit „Vater“ waren mir teilweise etwas zu lang. Da hätte es mMn etwas kürzer sein können. Anfangs wusste ich auch nicht so recht, wie ich ihn und seine Story jetzt einordnen soll. Als sein und Abithas Storyline aber zusammenliefen, ergab es Sinn. Allerdings muss ich sagen, dass mich die teilweise seitenlangen Gedankenmonologe etwas gelangweilt haben. Abitha war immer hin und hergerissen zwischen ihrem Glauben und den „Fähigkeiten“. Als es dann ans Ende ging, kam die Story endlich Spannung und Fahrt auf. Der Prozess und das Geschen drumherum hat mich so wütend gemacht, da es sehr realistisch dargestellt ist. Die Wandlung von Abitha und das Zusammenspiel mit „Vater“ war sehr interessant. Das Ende war gut. Fazit: eine etwas andere Hexen Geschichte, die trotzdem sehr brutal ist und realistisch wiedergibt, wie es war als Hexe angeklagt zu werden und wie hart und langweilig das Leben damals sein konnte.

Folter, Flüche, Freiheit – ein finsteres Folklore-Märchen
📖 Stimmung & Setting Brom entführt uns in eine puritanische Kolonie im Jahr 1666 – eine Welt, in der Frauen, Wildzauber und Blutwahn aufeinanderprallen. Die Atmosphäre ist dicht, düster und unbarmherzig, und die spürbare Beklemmung macht deutlich: Hier geht es um mehr als Märchen – hier geht’s um Leben oder Tod . 🧙 Hauptfiguren & Themen -Abitha kämpft als junge Witwe ums eigene Land – und gegen die Vorstellung, sie sei nur Besitz eines grausamen Patriarchenvertrags . -Samson, das Wesen namens Slewfoot, erwacht aus uralter Stille – und ist gleichzeitig Beschützer und Verführer seiner eigenen Menschlichkeit . Beide Figuren symbolisieren eine Suche nach Identität, Freiheit und Macht – in einer Welt, die beides will, aber weder Abitha noch Samson etwas gönnt . 🩸 Horror & Atmosphäre Die Gewalt beginnt im Alltag – Misogynie, patriarchale Kontrolle, landwirtschaftlicher Betrug – und eskaliert in Folter, Hexenjagd und Magie. Alles wird verarbeitet mit unverblümter Härte und einem Ästhetikbewusstsein, das in den Illustrationen noch einmal seine volle Wirkung entfaltet . Das Monster ist nicht allein Sammons Körper, sondern das System, das Frauen auslöscht und die Wildfolk manipuliert . 💬 Was mich tief bewegt hat -Ein perfides Requiem gegen religiösen Fanatismus. Bethel ist nicht nur eine Kolonie, sondern ein Spiegel für rohe Angst vor dem Fremden  . -Abithas Stimme: Ehrlich, trotzig, grausam verletzlich – und zugleich kein Opfer, sondern Rebellin. -Sleewfoot (Samson): Luftbereiter zum Freigeist und zugleich Wesen, das Blut braucht. Kein Monster im klassischen Sinne, sondern Souverän eines fremden Urteils . 🧾 Fazit „Slewfoot“ ist kein gemütlicher Hexenspaß – es ist literarisches Horror-Folkdrama, in das man sich nur hineinwagt, wenn man Blut, Machtkämpfe und archaische Seelenlandschaften ertragen kann. Brom kombiniert Folklore, politische Kritik und Bildgewalt – ein Buch, das brennt, wenn die Geschichte endet. „Wenn Götter in Tiergestalt kommen, um Frauen zu retten – wer rettet sie vor uns selbst?“ Ein Buch, das dich verstört und gleichzeitig entzündet. Empfehlenswert in jeder Jahreszeit, aber absolut richtig zu lesen, wenn es draußen Herbst wird und die Angst still über dem Wald liegt.
I support women’s rights AND women’s wrongs
Schon mal über die Hexenprozesse von Salem nachgedacht und dir gewünscht, die Puritaner hätten bekommen, was sie verdienen? Dann ist Slewfoot genau das Richtige: Eine Frau im puritanischen Amerika erträgt grausames Unrecht und rächt sich an allen, die ihr Leid zugefügt haben. Dieses Buch ist eine großartige Geschichte von female rage. Ich war nervös, wie das Buch enden würde, aber es hat mich auf die beste Weise überrascht!

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Eine Hexenballade aus Zorn, Wald und Wahrheit
Slewfoot ist eines dieser seltenen Bücher, bei denen man nach der letzten Seite still dasitzt – berauscht, wütend, berührt – und sich wünscht, man könnte alles vergessen, nur um es noch einmal zum ersten Mal zu lesen. 🕯️ Der Anfang – Enge, Glaube und flackernde Glut Der Einstieg ist leise, bedrückend und voller unsichtbarer Dornen. Wir lernen Abitha in einer Welt kennen, die von puritanischer Frömmigkeit erstickt wird – eine Gesellschaft, in der Gehorsam Tugend ist und Abweichung Sünde. Brom nimmt sich Zeit, diese Enge spürbar zu machen: den kalten Atem der Gemeinde, die starren Regeln, das Misstrauen. Alles wirkt kontrolliert, fast erstarrt – und genau darin beginnt bereits etwas zu glühen. Der Wald flüstert, das Alte regt sich, und Abitha ist von Anfang an mehr als das, was man ihr erlaubt zu sein. 🌑 Die Mitte – Erwachen, Bündnis und weibliche Wut Hier entfaltet das Buch seine ganze dunkle Magie. Abithas Entwicklung ist kein sanftes Erwachen, sondern ein schmerzhaftes, trotziges Sich-Erinnern an die eigene Kraft. Ihr female rage ist köstlich, roh und absolut berechtigt. Brom schreibt sie nicht als Opfer, sondern als Frau, die lernt, ihren Zorn zu ehren. Parallel dazu wird die Grausamkeit der Puritaner immer unerträglicher – ihre Gewalt ist kalt, selbstgerecht und erschreckend real. Gerade dieser Kontrast macht den Mittelteil so intensiv: Natur gegen Dogma, Instinkt gegen Unterdrückung, Wahrheit gegen Angst. 🔥 Das Ende – Rache, Erlösung und bitter-süße Katharsis Ohne zu spoilern: Das Ende ist konsequent, brutal und befreiend. Kein glattpolierter Abschluss, sondern eine Abrechnung. Abithas Weg kulminiert in einer Form von Gerechtigkeit, die nicht nett sein will – und das muss sie auch nicht. Brom erlaubt seiner Geschichte, wild zu sein. Es ist ein Finale, das schmerzt, triumphiert und lange nachhallt. Man klappt das Buch zu und weiß: Genau so musste es enden. 🩸 Fazit Slewfoot ist ein absolutes Lese-Highlight: düster, wütend, poetisch und zutiefst feministisch. Eine Geschichte über Macht, Glauben, Natur und die zerstörerische Gewalt religiöser Selbstgerechtigkeit – und über eine Frau, die sich weigert, klein zu bleiben. Besonders die Auflösung um Slewfoots wahre Natur ist von großer symbolischer Kraft: tief verwurzelt in alten heidnischen Vorstellungen und für viele Strömungen der Wicca-Bewegung von zentraler Bedeutung. Die Beziehung zwischen Abitha und Slewfoot entwickelt sich albtraumhaft schön – roh, vorsichtig, wild und jenseits klassischer Romantisierung. Zwei Wesen, die einander nicht retten, sondern erkennen. Ein grausamer Genuss. Ein wilder Tanz im Wald. Und ja: Ich verstehe jeden Wunsch, dieses Buch noch einmal ganz neu entdecken zu dürfen.
Eine klassische Geschichte über eine Hexe, die vom Teufel verführt wird... könnte man meinen
Abitha verliert erst ihren Mann, danach auch ihre gemeinsame Farm - so macht es den Anschein. Damit dies nicht eintrifft, setzt sie alles, was ihr noch bleibt dafür ein, die Farm zu behalten. Doch ihr Schwager tut alles, um sich seine Farm wieder zu holen und schreckt dabei vor den schlimmsten Methoden nicht zurück. In ihrer Verzweiflung lernt Abitha Slewfood kennen - ein uralter Geist, oder vielleicht der Teufel? Das, was die beiden verbindet wächst schnell und so hilft Slewfood ihr mit seiner Macht den Kampf um die Farm zu gewinnen. Abitha erlangt ungeahnte Kräfte, wird leichtsinnig, hilft sogar einem kranken Kind und wird schlussendlich als Hexe angeklagt. Und während sie in ihrem Prozess, der von Beginn an zum Scheitern verurteilt ist kämpft, versucht Slewfood herauszufinden wer er wirklich ist und welche Aufgabe er auf der Welt hat. Das Buch ist große Klasse! Es vereint Fantasy mit historischen Erkenntnissen, bringt Schauer wie Traurigkeit hervor. Man leidet mit, man fühlt mit, man versteht Abithas Vorgehen zum Schluss und man hofft, dass sie damit erfolgreich ist. Aber dabei ist sie die Gehilfin des Teufels, oder doch nicht? Total spannend!!
Diese Geschichte ist gleichermaßen aufwühlend und besonders!
Abithas Geschichte hat von Anfang an emotional sehr viel in mir ausgelöst: Wut, Frustration, Machtlosigkeit, Trauer und manchmal auch Hoffnung. Wie Frauen in damaligen Zeiten behandelt wurden, hat mich rasend gemacht und sehr aufgewühlt, besonders weil es bei den Puritanern mit dem Glauben und Gott begründet wurde. Brom hat die Hilflosigkeit, die Abitha erlebt, unglaublich gut rübergebracht und eine bewegende Geschichte über Moral geschrieben. Abitha hat mich auch unglaublich beeindruckt und ich habe sie sehr schnell ins Herz geschlossen. Trotz all der Steine, die ihr in den Weg gelegt, und der Hass und die Abwertung, die ihr entgegengebracht wurden, hat sie sich nicht unterkriegen lassen und gekämpft. Auch die Geschichte von Slewfoot und sein Zusammentreffen mit Abitha fand ich berührend und faszinierend und es hat mir Hoffnung gegeben. Besonders die Interpretation des Teufels und der Dämonen fand ich einzigartig – brutal und schön zugleich. Viele Dinge hat man erst im Laufe der Geschichte verstanden und ich glaube, ein Reread würde sich bei dem Buch wirklich lohnen. Das Ende hat mir sehr gefallen. Ich musste zwar alles erst mal sacken lassen und eine Nacht drüber schlafen, aber es hat mein Herz wieder ein bisschen geheilt. Fazit: Brom erzählt mit »Slewfoot« eine aufwühlende und emotional intensive Geschichte, die wirklich keine leichte Kost ist. Und gerade weil sie mich so tief getroffen und berührt hat, ist sie für mich ein besonderes Highlight und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.
„𝘞𝘦𝘯𝘯 𝘴𝘪𝘦 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘏𝘦𝘹𝘦 𝘸𝘰𝘭𝘭𝘦𝘯“, zischte sie, „𝘥𝘢𝘯𝘯 𝘴𝘰𝘭𝘭𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘦 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘏𝘦𝘹𝘦 𝘣𝘦𝘬𝘰𝘮𝘮𝘦𝘯.“ MIC. DROP. 🖤 Female Rage at its finest. Go Abitha! Goooo!
𝘛𝘩𝘪𝘴 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘤𝘰𝘱𝘺 𝘸𝘢𝘴 𝘱𝘳𝘰𝘷𝘪𝘥𝘦𝘥 𝘣𝘺 @festa_verlag 𝘪𝘯 𝘦𝘹𝘤𝘩𝘢𝘯𝘨𝘦 𝘧𝘰𝘳 𝘢𝘯 𝘩𝘰𝘯𝘦𝘴𝘵 𝘳𝘦𝘷𝘪𝘦𝘸. Das hier ist 𝘿𝙖𝙧𝙠 𝙁𝙤𝙡𝙠 𝙃𝙤𝙧𝙧𝙤𝙧 in seiner besten Form. 🖤 Die Atmosphäre war einfach alles. 🖤 Ich habe die schelmischen Geister und den naturverbundenen Aspekt der Magie geliebt. 🖤 Abitha und Slewfoot waren einfach perfekt, sowohl als Figuren als auch in ihrer Beziehung. „𝘞𝘪𝘭𝘭𝘴𝘵 𝘥𝘶 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘧𝘭𝘪𝘦𝘨𝘦𝘯, 𝘈𝘣𝘪𝘵𝘩𝘢? 𝘔𝘪𝘵 𝘥𝘦𝘯 𝘍𝘭𝘦𝘥𝘦𝘳𝘮ä𝘶𝘴𝘦𝘯, 𝘥𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘥𝘪𝘦 𝘕𝘢𝘤𝘩𝘵?“ Es gibt einen Moment in der Geschichte, in dem man einfach spürt, dass gleich alles eskalieren wird… und ab da konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich habe beim Lesen buchstäblich die Luft angehalten. 😳📖 Die Spannung ist 𝙨𝙤 𝙞𝙣𝙩𝙚𝙣𝙨𝙞𝙫! Die Stadt. Die Leute. Und ER. Ihr werdet sofort wissen, wen ich meine. Ich habe diesen Mann von seinem allerersten Auftritt an gehasst und 𝙙𝙞𝙚 𝙜𝙖𝙣𝙯𝙚 𝙕𝙚𝙞𝙩 𝙜𝙚𝙝𝙤𝙛𝙛𝙩, 𝙙𝙖𝙨𝙨 𝙚𝙧 𝙨𝙚𝙞𝙣 𝙀𝙣𝙙𝙚 𝙛𝙞𝙣𝙙𝙚𝙩. 😤 Die 𝙄𝙡𝙡𝙪𝙨𝙩𝙧𝙖𝙩𝙞𝙤𝙣𝙚𝙣 und das 𝘾𝙤𝙫𝙚𝙧 sind einfach atemberaubend. 𝙀𝙞𝙣𝙚𝙨 𝙙𝙚𝙧 𝙨𝙘𝙝ö𝙣𝙨𝙩𝙚𝙣 𝘽ü𝙘𝙝𝙚𝙧 𝙞𝙣 𝙢𝙚𝙞𝙣𝙚𝙢 𝙍𝙚𝙜𝙖𝙡. Dieses Buch gehört jetzt zu meinen absoluten Favoriten. Ich habe wirklich alles daran geliebt. Beim Lesen habe ich so viel gefühlt! Wut, Freude, Schmerz, Triumph. Ich kann es wirklich nur empfehlen. Wenn ihr auf atmosphärische Geschichten, Hexen und Female Rage steht: Das ist euer Buch. 🖤
Ich weiß warum Brom zu einen meiner Lieblingsautoren zählt. Die Geschichte rund um Abitha ist düster, traurig und lässt einen mitfühlen. Es geht um Hexenverfolgung, die Rolle der Frau im frühen Amerika und der Glaube alles im Sinne Gottes richtig zu machen. Aber ist das wirklich so?? Brom ist ein dunkler Fantasyhorror gelungen, der diese Themen alle einbezieht. Ich mochte das Buch sehr und kann es nur empfehlen.
Puh, wie bewertet man so ein Buch?
Also beim ersten Drittel des Buches dachte ich nur „wtf lese ich hier?“. Die Geschichte um „Vater“ erschloss sich mit so gar nicht. Dafür die um Abi schon und sie war es wirklich wert, weiter zu lesen. Eine starke Protagonistin, die tief lieben kann, viel schlimmes erlebt hat und absolut realistisch sieht, was ihr Handeln und Denken in dieser fürchterlichen patriarchalen puritanischen Welt der Kolonialisten im neuen Amerika für Konsequenzen haben wird. Die Illustrationen waren super schräg 🤭 aber im Laufe der Geschichte hat sich alles gefügt. 🔥Burn down the patriarchy! 🔥

Abitha wird mit 17 von ihrem Vater als zukünftige Ehefrau nach Amerika verkauft. Dort angekommen, landet sie mitten in einem strenggläubigen puritanischen Dorf und wird kurz darauf Witwe. Im Kampf um ihre Unabhängigkeit erfährt sie viel Ungerechtigkeit und Leid von den anderen Dorfbewohnern. Während tief im Wald, in der Nähe ihres Hauses, das Böse erwacht. Die Geschichte wird vorrangig aus der Perspektive von Abitha und Samson/Slewfoot erzählt. Abitha kommt aus England und ist alles andere als eine gehorsame Ehefrau. Sie ist schlau und sagt laut ihre eigene Meinung, was sie wiederum oft in Schwierigkeiten bringt. Für ihre Eigenart wird sie von den Dorfbewohnern diskriminiert und fühlt sich einsam, bis Samson auftaucht. Samson ist ein Waldgott. Er wurde von den Toten geholt und weiß nicht mehr wer er ist. Durch Abitha versucht er wieder zu sich selbst zu finden. Er wird von drei Waldgeistern begleitet, die ihm allerdings eine andere Aufgabe auflegen möchten - die Menschen zu töten, um die Magie des Waldes zu retten. Es ist eine seelische Symbiose zweier magischer Wesen, die jedes Herz berührt. Die Handlung entwickelt sich ziemlich langsam und ist an einigen Stellen in die Länge gezogen. Dies mindert allerdings nicht die Schönheit der Geschichte, denn die Atmosphäre ist atemberaubend. Dem Autor ist sehr gut gelungen die Stimmung eines puritanischen Dorfes 1666 einzufangen. Ich konnte als Leser dadurch perfekt in das Geschehen eintauchen und mit den Charakteren mitfiebern, denn es gab genug Gründe um es zu tun. Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse - Abitha bekommt endlich ihre gerechte Rache und wir als Leser einiges an Action geboten. Dieser plötzliche Umschwung sorgte für die nötige Abwechslung und extra Portion Spannung. Ein düsterer Hexenroman, dessen magische Funken die Dunkelheit erhellt. Eine klare Empfehlung meinerseits. [Werbung || selbst gekauft]

Tiefgründiger Horror in Neuengland
Slewfoot ist das erste Buch, welches ich von Brom gelesen habe. Die Geschichte spielt Mitte des 17 Jahrhunderts im puritanischen Neuengland und verbindet fantastischen Horror mit reellem Horror (zumindest für eine moderne Frau). Es ist keine klassische Geschichte über die Hexenverfolgung sondern behandelt vielmehr die Elemente der Naturund die schwierige Frage nach Gut und Böse. Das Buch ist recht anspruchsvoll geschrieben, lässt sich aber gut lesen und fesselt einen von der ersten Seite an
Eins der besten Bücher das ich 2024 gelesen habe
Also das Buch ist nichts für Menschen die dem klassischen Hexenplot in puritanischer Umgebung nichts abgewinnen können. Die die dem Plot aber nochmal eine Chance geben wollen, sollten dieses Buch lesen, denn es bricht den klassisch misogynen Plot auf und macht es zu etwas sehr eigenem. Schaut bitte in die CN, falls euch das im Kontext der Themen für euch wichtig sein könnte, denn das Buch ist keinesfalls harmlos. Abitha wird nach Amerika verkauft von ihrem eigenen Vater. Dort soll sie einen Mann heiraten den sie nichtmal kennt. Sie fügt sich in ihr Schicksal und versucht sich Freiheiten zu erkämpfen, was im puritanischen Amerika 1666 als Frau eher schwer ist. Als ihr Mann stirbt und sie Witwenrechte bekommt wird ihr Leben nicht leichter, denn er Bruder ihres Mannes will ihr Land und scheut sich nicht alles dafür zu tun, dass er es bekommt. Abitha bleibt nichts anderes übrig als Hilfe bei dem Waldgott zu suchen, der selbst Probleme hat und sein wahres ich sucht. Ich liebe das Buch, gerade die „Monster“ Forest, Creek und Sky liebe ich die drei Wesen sind so lieb und böse. Alle auch die wahren Monster die Menschen haben einen glaubhaften und wichtigen Hintergrund, den es zu ergründen gilt. Gerade die „Monster“ bringen eine Leichtigkeit in das Buch, die ich sehr liebe, auch wenn es echt kein leichtes Buch ist. Aber eines das sich wirklich lohnt zu lesen. Ich möchte besonders hervorheben das der Autor sich Gedanken gemacht hat und klassische Klischees dieses Plots entweder aufgebrochen werden oder deutlich verurteilt werden. Insbesondere die patriarchale Strukturen betreffend. Was sehr schön zu lesen war. Ich hab die Sonderauflage und bin froh drum, die Illustrationen sind so schön und helfen sehr. Must Read! Achtung Spoiler nachfolgend Content Notes ———————————————————————————— CN: Tod Mutter, Menschenhandel, Trauer, Gewalt gegen Frauen (psychisch, wie physisch in allen Arten außer sexuell)*, Sexismus, objektifizierung, obszöne Sprache, Monster essen Menschen, Bodyhorror (insbesondere geöffnete Bäuche)*, Folter, Ableistische Szenen, Zwangsehe, Sex consentual angedeutet, Mord*, Rache ausgeübt wie Gedanken*, Mord an Tieren*, Religiöser Wahn*, Identitätsfindung bzw. Verlust* Mensch als Monster*, Indigene Völker und ihre Vertreibung und Mord wie auch rassistische Vorurteile | *sehr intensiv.
Ein Buch, das sehr unter die Haut geht, und einen bleibenden Eindruck hinterlässt!
„Meine Mutter erzählte mir von allen möglichen Naturgeistern, Elfen, Kobolden und Waldgöttern, große wie kleine, schwache wie mächtige. Wächter der Natur, die im Frühjahr erwachten und das Leben in Blumen und Bäume pusteten und das Land und die Menschen gegen einen Tribut beschützten. Von den Heiden, die mit ihnen die Sonnenwenden und Wiedergeburten feierten, mit großen Zeremonien, Festmahlen und Ritualen zu ihren Ehren. Wie sie sich im Kreislauf von Tod und Wiedergeburt vereinigten. Ich hoffe, dass du zu ihnen gehörst, dass du das Land nach deinem vollständigen Erwachen segnen und es beschützen wirst. Dass du vielleicht auch mich segnest und beschützt.“ (S.215) Das ist eine Geschichte von Göttern und Teufeln, Leben und Tod, Hass und Liebe, Gier und Güte, Schuld und Vergebung, Sünde und Rache. Eine Geschichte darüber, wie Menschen durch ihr Verhalten den Teufel selbst erschaffen und heraufbeschwören. Sutton, Connecticut, im Jahre 1666. Die 20-jährige Abitha wurde von ihrem Vater an den Staat verkauft. Anstatt als Dienstmädchen zu enden, muss sie den deutlich älteren Edward Williams ehelichen. Mit ihm zusammen bewirtschaftet sie eine kleine Farm, außerhalb von Sutton. Das Land ist noch im Besitz von Edwards Bruder Wallace, doch mit ihren Erträgen stehen sie kurz davor, es ihm abkaufen zu können. Wallace Williams hat aber andere Pläne und nutzt seinen Bruder aus, um seine eigenen Fehler und Schulden zu begleichen. Eine Frau muss in diesen Zeiten folgsam sein und den Mund halten; Abatha tut all dies nicht, lehnt sich auf und sagt deutlich ihre Meinung. Das stößt natürlich auf großes Missfallen, grade in der Gemeinschaft der Puritaner, die ihre strengen Gesetze zu Gott predigen und keine Ausnahmen dulden. Abatha läuft daher stetig Gefahr an den Pranger gestellt zu werden. Ihr Ehemann hält aber eine schützende Hand über sie und kann das Unglück noch so grade abwenden. Als dieser einen grausamen Tod stirbt, steht Abatha alleine da und versucht mit aller Verzweiflung, die Farm behalten zu können und alleine das Land zu bewirtschaften, um ihre Schulden zu begleichen. Doch Wallace wird alles tun, um dies zu verhindern. In Abathas größter Not erscheint ihr ein Wesen, halb Ziege, halb Mensch, das ihre Hilfe möchte; denn es weiß nicht, wer es ist und was seine Bestimmung ist. Und einzig bei Abatha fühlt es etwas und es glaubt, das einzig Abatha in der Lage ist, die Türen zu seiner Seele zu öffnen. Und wenn sie ihm helfen kann, kann auch er ihr helfen… Doch Abitha treibt die Frage um, mit wem sie sich hier eingelassen hat..mit einem Gott oder gar dem Teufel höchstpersönlich? Folklore, Waldgeister, Naturgeister, Feenwesen und Dämonen… - und das alles im Setting des 17. Jahrhunderts; Brom schafft hier eine durchweg mystische Atmosphäre, die er mit seinen Illustrationen noch kunstvoll untermalt. Abatha gehört mit zu den stärksten Frauen-Figuren, die mir in der Literatur begegnet sind. Und Sleewfoot, oder Samson wie Abatha ihn später nennt, ging mir auch richtig nah, wie er seine Identität finden möchte und welch schmerzhaften Wege er bis dahin durchläuft. Auch die Beziehung der beiden war unheimlich stark dargestellt. Die letzten 200 Seiten der Geschichte gingen mir sehr an die Substanz; Hexenverfolgung ist ein großes Thema des Buchs und für mich war es sehr hart mitzuerleben, wie Menschen nur das sehen, was sie sehen wollen und die Wirklichkeit nach ihren Vorstellungen verdrehen. Wie Angst und Hass Überhand nehmen, fand ich schwer zu ertragen. Dazu sei auch gesagt, dass es hier einzige explizite Szenen gibt die Folter an Frauen beinhalten. Das hat mich beim Lesen stark gefordert, mich wütend gemacht und auch durchaus mit den Tränen kämpfen lassen. Die „bösen Charaktere“ waren mir manchmal vielleicht etwas zu einsilbig dargestellt, aber vielleicht muss das bei einer solchen Geschichte auch einfach so sein. Ein Buch, das sehr unter die Haut geht, und einen bleibenden Eindruck hinterlässt!

Ich muss wirklich sagen, dass ich wirklich ab dem ersten Seiten schon so tief in der Geschichte drin war und es kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich auch direkt die ersten 100 Seiten in einem Rutsch verschlungen habe Der Schreibstil allgemein und aber auch die Übersetzung sind wirklich gut und lassen einen gar nicht mehr von der Geschichte los kommen. Man kann sich das ganze Setting wirklich gut vorstellen und kriegt wirklich das Gefühl, dort in 1666 mit Abitha zu sein. Abitha mochte ich auch von Anfang an sehr gerne. Sie lässt sich von nichts unterkriegen, versucht für sich einzustehen, ist clever und mitfühlend. Sie ist kein schlechter Mensch, aber ihre Geschichte zeigt, wie jeder von uns zum Teufel gemacht werden kann. Die ganze Geschichte war nicht nur super spannend und düster, sondern auch viel emotionaler und tiefgründiger, als ich erwartet hätte.

Dark Fantasy trifft auf historischen Horror. Ich kannte die Geschichte schon vom englischen Original, habe sie aber auch erneut ebenso begeistert verschlungen. Abitha stammt aus England und wurde in die Kolonien verheiratet. Die dortige sehr fromme Dorfgemeinschaft, in der Frauen am besten gar nicht sprechen, nimmt sie jedoch nicht gut auf, da sie zu widerspenstig sei. Vor allem der Bruder ihres Mannes macht ihr das Leben nicht nur schwer, sondern bedroht sogar ihr Leben, nachdem sie zur Witwe wurde. Und dann gibt es da noch den dunklen Waldgeist Slewfoot und die Gerüchte, das Abitha eine Hexe sei. Ich liebe Broms atmosphärischen Schreibstil, man kann sich nie genau sicher sein, was passiert. Und durch die großartigen Illustrationen kann ich mir alles wirklich sehr detailliert vorstellen.
Großartig! Düster und mystisch, perfekt für den Herbst.
"Ich brauche Hilfe, meinen Platz in dieser Welt zu verstehen, in der ich erwacht bin." Mit "Slewfoot" schenkt uns Brom eine Geschichte voller Magie und dunklem Schrecken. Voller Göttlichkeit und Teufeleien. Und vor allem: Die Geschichte einer Hexe. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Simona Turini. "Das Leben ist ein einziges großes Rätsel ... und wir verbringen unser Leben damit, es zu lösen. Traurigerweise verändert sich das Rätsel, sobald wir die Antwort finden. Nicht wahr?" Die Geschichte nimmt uns mit nach Connecticut, ins Jahr 1666, in eine fromme puritanische Kolonie. Abitha, die mit dem ihr fremden Edward verheiratet wurde, und durch dessen mysteriösen Tod bald darauf zur Witwe wird, muss nun um ihre Freiheit kämpfen. Ihr Gegner ist nicht nur die puritanische Kirche, sondern allen voran ihr Schwager Wallace. Und als einige Dorfbewohner ermordet aufgefunden werden, wittert Wallace seine Chance. Ehe sie es sich versieht, wird Abitha der Hexerei angeklagt. Doch sie findet auch einen Verbündeten: Slewfoot, der auf der Suche nach seinem Selbst ist. Ist er ein Heiler und Beschützer? Oder doch eher ein Zerstörer und Schlächter? ... "Slewfoot" ist eine großartige Erzählung. Geheimnisvoll und magisch, wunderschön aber auch schaurig. Eine Geschichte, die es versteht uns in ihren Bann zu ziehen. Die den Kampf zwischen der puritanischen Kirche und heidnischen Gottheiten aufnimmt. Eine Geschichte, die mit Geistern und Teufeln spielt ... Meine Neugier trieb mich nur so durch die Seiten, meine Abteilnahme ließ mich mit Abitha schaudern und leiden und mein Herz fühlte Abithas Glück und Freude. Brom hat hier definitiv abgeliefert. Der Grundton der Geschichte ist düster. Es geht um Neid und Gier, Verrat, Hass und Rachsucht. Um religiösen Fanatismus und Unterdrückung. Ein wirklich gelungenes Buch, dass mir eine großartige Zeit beschert hat und das hervorragend in den spooky Oktober passt. Auch wenn ich mit dem Ende des Buches noch etwas hadere: So kann ich zwar Abithas Handeln durchaus verstehen, aber für mich bleibt die Frage, ob man Gleiches mit Gleichem vergelten sollte?
























































