Die Göttliche Komödie: mit über 100 Illustrationen

Die Göttliche Komödie: mit über 100 Illustrationen

Hardback
3.7146
IllustrationenVergilGottRomanistik

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Description

Die Göttliche Komödie ist das Hauptwerk des italienischen Dichters Dante Alighieri. Sie entstand zwischen 1307 und 1321 und gilt als die bedeutendste Dichtung der italienischen Literatur. Die Commedia schildert die Reise Dantes durch die drei Reiche des Jenseits. Zunächst führt ihn die Reise in die die Hölle, dann zum Läuterungsberg und schließlich ins Paradies.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Hardback
Pages
576
Price
11.00 €

Posts

33
All
4

beendet am: 05.10.25 Sprache: Englisch < 24 Gesänge, 9 Kreise, 1 zentrales Werk der Weltliteratur: Das »Inferno« ist der erste und bekannteste Teil der »Göttlichen Komödie«, dem unbestrittenen Hauptwerk des italienischen Dichters Dante Alighieri. Eine epische Verserzählung, welche die Reise zweier Männer, Dante und seines Führers Virgil, durch die neun Kreise der Hölle und die Todsünden beschreibt. Auf ihrem Weg begegnen sie zahlreichen Kreaturen der Mythologie und bedeutenden Figuren der Geschichte, die für ihre Sünden qualvoll büßen müssen. > Wer Mean Girls kennt ist auch mit dem Konzept des „Burn Book“ vertraut. Die Idee für dieses Buch hat bestimmt Dantes Inferno geliefert, denn es ist nichts anderes als Dantes ganz eigenes „Burn Book“ (sogar die Bezeichnung ist ein passender Wortwitz). Der Leser verfolgt Dante und Virgil, wie sie durch die verschiedenen Kreise der Hölle wandern und dabei einigen von Dantes politischen oder persönlichen Feinden begegnen. Aber auch verschiedene Persönlichkeiten aus der Geschichte werden von Dante für ihre vermeintlichen Sünden in die verschiedenen Kreise eingeordnet. Der Text liest sich gut und flüssig, allerdings wäre er mir, als Dante- Neuling, oft zu unverständlich. Mir sind einige der beschriebenen Zeitgenossen Dantes nicht bekannt, weshalb ich mit den Namen und Gründen für die Einordnung in die jeweiligen Kreise nichts hätte anfangen können. Um so ein Problem zu vermeiden gibt es allerdings sehr ausführliche Fußnoten, die gut während des lesens einbaubar sind. Dadurch wurden die Zusammenhänge klar und es war noch amüsanter zu lesen, als wenn ich nur die mir bekannten Persönlichkeiten zuordnen hätte können. Außerdem bekommt man einen sehr guten Ein- und Überblick über Dantes Leben und Zeit, was einen interessanten geschichtlichen Hintergrund liefert. Als Auftakt für die Göttliche Komödie macht dieses Werk auf jeden Fall Lust, die anderen Teile ebenfalls zu lesen.

5

Der Abstieg in die Kreise der Hölle. Ein unvergessenes Meisterwerk

Dieses Werk ist voller Poesie, Dramatik und Philosophie und einfach ein Klassiker für alle Freunde der Literatur.

Mit „Die göttliche Komödie“ hat Dante Alighieri eines der bekanntesten Werke der Weltliteratur geschaffen. In drei großen Teilen – Hölle, Fegefeuer und Paradies – beschreibt er eine Reise durch das Jenseits, begleitet von Vergil und später von Beatrice. Das Werk ist voller religiöser Symbolik, philosophischer Gedanken und politischer Anspielungen seiner Zeit. Mir ist das Lesen sehr schwer gefallen. Die Sprache, die vielen historischen Bezüge und die komplexe Symbolik machten es schwierig, der Geschichte wirklich zu folgen. Ich habe mich eher durch das Buch gearbeitet als es wirklich zu genießen. Gleichzeitig ist klar, dass dieses Werk für seine Zeit ein literarischer Meilenstein war und bis heute großen Einfluss auf Literatur und Kultur hat. Ein bedeutender Klassiker der Weltliteratur, dessen historische und kulturelle Bedeutung außer Frage steht – der sich für heutige Leser jedoch als sehr anspruchsvoll und schwer zugänglich erweisen kann.

4.5

einzigartig und poetisch ausdrucksstark!

Aligheris Göttliche Komödie ist sprachlich wie inhaltlich ein wahres Meisterwerk, das mein Verständnis durchaus ziemlich gefordert hat. Ich denke, dass es einfach lesen diesem Buch nicht gerecht wird, ist es doch so vielschichtig und kann in vielerlei Richtungen gedeutet werden. Deshalb maße ich mir auch nicht an zu denken, ich hätte alle Verse dieses Buches verstanden, was aber für mich auch gar nicht schlimm ist. Es war trotzdem unfassbar interessant Aligheris Sicht auf die christliche Weltordnung zu lesen, aber auch zu hinterfragen. Besonders die Hierarchien, die er berühmten mythologischen wie historischen Persönlichkeiten zuordnen waren interessant und in ihrem Zusammenfinden in dieser Geschichte einzigartig. Insgesamt denke ich dass die Göttliche Komödie ein Buch ist das sehr viel mehr bietet als nur eine Geschichte. Es zeigt eine Illustration der christlichen Weltordnung wie Alighieri an sie geglaubt hat, gibt aber auch eine mögliche Antwort auf die Frage nach Recht und Unrecht, Gut und Böse. Auch wenn es manchmal ziemlich schwer zu verstehen war, macht die eigene Auseinandersetzung mit den, in der Geschichte vertretenen, Ansichten das Lesen sehr interessant und wird für mich auch noch länger Anstoß zum Nachdenken über meine eigene Vorstellung der Welt und den Sinn des Lebens sein.

4

Zeitlos!

Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Tod und wie sich Dante es vorstellt. Das Jenseitsreich aufgeteilt in Hölle, den Läuterungsberg und das Paradies. In diesem Band geht es um die Hölle, das Inferno. In kleiner Hommage an seine Muse Beatrice, die so früh verstarb und er, der Vergil, der ebenfalls schon laaange vor ihm verstorben ist, ist sein Reiseführer. Viele große Persönlichkeiten wird in dem Kontrukt der neun Kreise begegnet, jeder in seinem eigenen "Sünden-Bereich", dessen Strafe sie, vor dem Eintritt in den Himmel leisten müssten. Dante nutzte dieses Meisterwerk, um Rache auszuüben an seine zeitgenössischen Feinde, die ihn im Laufe seines Lebens erzürnt bzw. seine Gefühle verletzt haben. Hierbei wird klar, dass der Zorn seine Sünde ist, die er unweigerlich enthüllt. Auch zeigt sein aufgebautes System, dass jeder irgendwo seinen Platz hat, denn wir sind wie Raupen, unvollkommen und Streben an irgendwann einmal ein Schmetterling, also die Perfektion zuerlangen.

5

Das anstrengendste Buch aller Zeiten

Dieses Buch hat mich anderthalb Jahre meines Lebens gekostet. Es ist nach der Bibel das tiefgründigste Buch das ich je gelesen habe und ich würde niemals behaupten es auf allen Ebenen verstanden zu haben. Wenigstens kann ich jetzt aber behaupten einen der schwersten Klassiker der Weltliteratur gelesen zu haben. 🫡

5

Ein Meisterwerk, ohne Frage. Sehr anstrengend, ohne Frage.

5

Ahhhhh, ich fand’s unerwartet schön! 🖤

„Wie wagt dem Willen ihr zu widerstreben, Der niemals unerreicht sein Ziel gelassen, Und öfters eure Qualen schon gemehrt hat? Was hilft es dem Geschick zu widerstreben? Eu'r Cerberus trägt, wenn Ihr Euch entsinnet, Geschunden noch davon so Kinn als Kehle.“ „Mit Gleichem ist der Gleiche hier begraben Und mehr und minder glühend sind die Särge“ Diese Ausgabe ist auch illustriert und beinhaltet schwarz-weiß Abbildungen. Ich fand’s wirklich toll und wollte es endlich mal lesen, da der Sänger Hozier so viele Lieder über die göttliche Komödie geschrieben hat und er mein absoluter Lieblingskünstler ist. Es hat sich gelohnt.

Ahhhhh, ich fand’s unerwartet schön! 🖤
3.5

Ausflug ins kulturelle Gedächtnis

Die Göttliche Komödie zählt ja zum "Grundinventar unseres kulturellen Gedächtnisses", wie es im Buchumschlag so schön beschrieben steht, also war es wohl höchste Zeit, mich mal daran zu versuchen. Zugegeben hat es sich nicht immer ganz leicht gelesen, obwohl diese Übersetzung von Hartmut Köhler in Prosa verfasst ist, aber das liegt in meinem Fall auch sicher daran, dass die Göttliche Komödie vollgepackt ist mit Referenzen an die Bibel, geschichtliches Personal, und, zu meiner Überraschung, auch Figuren, die man aus Mythen kennt. So gesehen war es auch Teil des Lesespaßes, all die Seelen, ob höllisch oder himmlisch, zu identifizieren, die Dante auf seiner fantastischen Reise trifft. Mir persönlich hat auch die Sprache sehr gut gefallen, die sehr zu der bildlichen Vorstellung beigetragen hat, die den Leser begleitet. Die Höllenbeschreibungen lesen sich fast wie das, was man jetzt als 'Body Horror' beschreiben würde, und im Himmel wird es dann angemessen erhaben :) Und, das hat sich tatsächlich bestätigt, man erinnert sich an viele der Bilder, als hätte man sie schon einmal erlebt, (was wohl in Kunst, Film und Literatur durchaus der Fall war.) Ich fand es faszinierend, ihnen so mal auf den Grund zu gehen.

4

Teilweise schwer zu folgen, durch die Sprache, dennoch (mit einiges an Hintergrundwissen) ein Werk, welches auf vielen Ebenen mächtig beeindruckt. Unterhaltende Spannung sollte der moderne Leser/ die moderne Leserin aber weniger erwarten, als ein zuweilen sperriges Monumentalwerk.

5

Ich weiß nicht, wie lange ich es nun wirklich im Regal stehen hatte, es wird irgendwas zwischen fünf und zehn Jahren sein, in denen ich immer wieder dorthin geschaut habe und mich ärgerte, dass ich es nicht endlich komplett gelesen habe. Dank einer Challenge hab ich mich nun endlich herangewagt und jeden Tag einen kleinen Teil davon gelesen, sodass man auch definitiv im Lesefluss und in der Gewohnheit, Versmaß zu lesen, drin bleiben konnte. Kann ich tatsächlich jedem nur empfehlen, der sich an solche Werke heranwagen möchte, aber immer irgendwo den Faden verliert. Zum Werk an sich: Ich bin noch immer ein wenig sprachlos von der Symmetrie, die im kompletten Werk herrscht. Die immer wiederkehrenden Zahlen in ihren verschiedenen Formen/Kombinationen, die immer thematisch gleich beginnend und endenden Bücher, die gleichbleibende Anzahl an Gesängen - das alles machte meinen inneren Monk höchstzufrieden. Große Freude fand ich auch daran, dass ich viele der mir erst kürzlich enthüllten Gestalten insbesondere aus der griechischen Mythologie und ähnlichen Bereichen, wieder finden konnte und direkt etwas mit den Namen und den Geschichten dahinter anfangen konnte (das sei mal nur eine persönliche Anmerkung, weil mich das aufrichtig freute). Darüber hinaus sind die unzähligen Anspielungen Dantes, insbesondere auf Geschehnisse zu seinen Lebzeiten oder davor, so umfassend, dass ich definitiv eine Ausgabe mit ausführlichen Anmerkungen im Anschluss an das Werk empfehle - und diese auch simultan zu lesen. Es gibt so unfassbar viel zu entdecken, so viele Seitenhiebe (mein Favorit unter den Anmerkungen "Die angesprochene Person starb erst Jahre nach dem Erscheinen des Werks und wird diese Zeilen noch gelesen haben."), die einem ohne die Erklärungen schwerlich klar werden können, weil es schlicht nicht unsere Zeit beschreibt und vermutlich das Wissen zu den verschiedenen Adelsgeschlechtern einfach fehlt. Es ist definitiv eine Reise, auf der man vielen geschichtlichen oder als solchen präsentierten Personen begegnet, die ihre eigenen Geschichten erzählen und so dem Dichter nach und nach die einzelnen Teile der drei Jenseitsreiche erläutern, während der Dichter von anderen seiner Zunft durch jeden Bereich geführt wird. Ich bin sehr froh, dass ich mich endlich herangewagt habe und kann es nur jedem empfehlen, es auch zu tun, wenn das Interesse da ist und bisher nur der letzte "Schubs" fehlt.

4.5

Dieses Buch ist anspruchsvoll, aber es ist es aufjedenfall wert, wenn man über gewisse Dinge recherchiert oder wie bei Reclam die extra Infos durchgeht. Man braucht dafür etwas Zeit, um reinzufinden, aber es zeigt wie Dante hier an einer Art Abrechnung für seine Feinde erschuf, aber anderer seits aich Vorbilder ins Leben ruft. Egal ob biblische, mythologische Figuren oder Personen, die zu seiner Zeit gar nicht mehr lebten. Niemand ist ohne Sünde, aber man solle streben ein tugendhaftes Leben zu führen! Dabei fällt hier auf welche Sünde inne hält, der Zorn und resultierende Missgunst den er an seine Feinde hat und die Abrechnung derer. Beatrice, seine Geliebte taucht hier auch auf. Er hat sie nie erobern können, da sie früh starb. Sie nimmt ihn ins Paradies mit und hilft ihm seine Sünden reinzuwaschen bis er rein ist. Hier ist klar, dass die Sehnsucht nach seiner Geliebten verewigt wurden. In diesem Werk finden sie zueinander.

3

Ein Klassiker, der definitiv schwerer zu lesen ist als andere

Tja, wie soll man Klassiker bewerten? Dantes Inferno ist natürlich schwer lesbar mit vielen Andeutungen, die wohl nur Menschen mit ausgeprägtem Verständnis von Geschichte und Theologie haben. Es ist geprägt von Verurteilung und gilt als Leitfaden eines moralischen Lebens, wobei natürlich auch Queerness unter dem Pranger steht (ist ja auch 13. Jahrhundert, was soll man sagen). Ich konnte irgendwann nicht mehr, weil sich doch arg wiederholt wird und Dantes Inferno ja auch eigentlich gesungen vorgetragen werden und nicht gelesen werden soll. Also würde ich es zu den eher schwerer verständlicheren Klassikern zählen und freue mich jetzt, was anderes zu lesen.

1

😵‍💫

Die Sprache des 14. Jahrhunderts hat mir das lesen wirklich schwer gemacht und ich muss leider gestehen, dass ich nicht viel verstanden habe. Die Sätze sind sehr aus- und abschweifend.

4

Schwer zu lesen aber es war jeden Vers wert.

3.5

Erinnerungen an die Tiefe der Seele

Sprachlich war dieses Buch sowohl eine Herausforderung als auch eine wahre Freude. Zwar blieben Teile unverständlich oder nur zu Teilen verständlich sodass man sich nur gebrochen Bilder innerlich erschaffen konnte, an den Stellen an denen das Verständnis ausreichte waren die Bilder allerdings umso eindrucksvoller. Die Atmosphäre war bedrückend, aber nicht verstörend. Es war eine surreale Welt die man mit genug Abstand betrachten durfte um in dem beschriebenen Leid nicht selbst zu versinken. Es gab Denkanstöße und mit dem Verzeichnis der erwähnten Personen und geschichtlichen Vermerke war es umso deutlicher wie sehr Alleghri die Missstände in Gesellschaft und die falschen Abzweigungen Einzelner großer Anführer-Menschen gesehen hat. Ich hätte das Buch auch weiter gelesen um des Biches willen da ich mich damit sehr wohl gefühlt habe. Allerdings war mir der Fortschritt zu langwierig und so habe ich es weggelegt. Zuletzt folgte ich dem Protagonisten an die Grenze zum Himmel. Und letztlich haben auch die Eindrücke aus diesem Buch meinen Geist etwas beflügelt und sich von der Anziehung des Jetzt kurz lösen lassen. (Nachtrag: Gelesen habe ich die Übersetzung von Karl Vossler von der Büchergilde Gutenberg. Herausgegeben: 1978. Illustriert von Michael Matthias Prechtl)

5

Es braucht Zeit, Geduld und Konzentration, aber Dantes Werk ist jede Minute Wert. Nicht nur das populäre Inferno, sondern auch Purgatorio und Paradiso enthalten eine unfassbare Zahl an Vernetzungen von Geschichte, Politik, Religion und Philosophie. Viele Konzepte, die dieses Werk vorstellt, sind noch heute aktuell. Wenn man bedenkt, dass Dante weder gedruckte Bücher, geschweige denn Internetquellen zur Verfügung hatte, ist der Wissensschatz dieses Werkes schier unvorstellbar

Diese Ausgabe hat ihren Wert vor allem in der Zweisprachigkeit, durch die Dinge nachvollziehbar werden, die in der deutschen Übersetzung häufig verloren gehen (beispielsweise das Reimschema). Weiterhin sind die äußerst ausführlichen und aktuellen Fußnoten direkt auf der betreffenden Seite erschließbar. Dadurch muss man nicht jedes Mal in einen etwaigen Anhang blättern. Die Übersetzung legt starken Wert auf den Inhalt, weniger auf Beibehaltung von Reimschema und Metrum.

4

Das war ein mitunter hartes Stück Arbeit, und für mich nahm die „Spannung“ kontinuierlich vom Inferno über das Purgatorio bis zum Paradiso ab. Ich gestehe, dass ich mich durchs fast handlungsfreie Paradies regelrecht gequält habe. Ich hielt streckenweise nur noch durch, indem ich mit innerer Stimme die Terzinen wie Hip-hop-Texte rhythmisiert habe. Ohne die kenntnisreichen Kommentare und Anmerkungen der Übersetzer meiner Manesseausgabe, lässt sich heute ein solches Werk wohl nicht mehr mit Gewinn lesen. Trotz aller Einwände bin ich froh, mich an diesem Klassiker der italienischen Literatur abgearbeitet zu haben.

5

Hat, das Buch mich zum Umdenken gebracht? Ja, ABER , ich weiß, dass alle am Ende für alle seine Taten bezahlen müssen. Man soll versuchen, so wenig wie möglich in seinem Leben zu sündigen.

Dante schrieb seine Komödie höchstwahrscheinlich auf der Grundlage der damaligen religiösen Lehren. Wenn man alles in den Regalen sortiert, dann denke ich, dass er sich damals nicht den geringsten Gedanken über Mystik gemacht hat. Es ist sehr schwer zu bewerten.

4

Schwere Kost, jedoch mit Kommentierungen gut zu lesen

Etwas langatmig, aber ein Klassiker. Ich empfehle eine Version mit Kommentierungen zu lesen. Das hilft sehr, vor allem nicht den Faden zu verlieren. Das Buch beschreibt eine Reise und ist selbst auch eine. Bitte viel Zeit zum Lesen einplanen.

4

Ein wort- und bildgewaltiges Leseerlebnis. Dante hat hier politisches Zeitgeschehen und persönliche Begegnungen allegorisch in mythologische und biblische Bilder transportiert - ein immenses Werk.

3

Dante’s Inferno

Ist sicher nicht für jeden was. Ich würde es wohl auch nicht noch einmal lesen, da es teilweise wirklich sehr mühsam ist. Allerdings bin ich auch froh es durchgezogen zu haben.

5

➡️ 100 Versgesänge, die Dantes Reise durch die Hölle, das Fegefeuer und das Paradies erzählen. Es zählt zu den bedeutendsten literarischen Werken der Geschichte der Menschheit. ➡️ Meinung:  Das erste Mal aufmerksam auf die "Divina Commedia" bin ich durch Dan Browns "Inferno". Ich war so fasziniert, dass ich mir das Werk sofort auf meinen eReader geladen habe. Doch nach kurzer Zeit ging mir regelrecht die Puste aus und ich hab es zur Seite gelegt. Dann sah ich diese tolle Ausgabe und wollte es unbedingt noch mal probieren....bis ich diesen Klopper in der Hand hielt und mich gefragt habe: Puh! Was hast du dir dabei eigentlich gedacht? Aber mich hat der Ehrgeiz gepackt, und es hat sich gelohnt! Dennoch ist dieses Buch keines, was man mal eben durchliest. Die Informationen über Dantes Leben, Denken und Handeln & die vielen Erläuterungen zu den einzelnen Versen haben mir persönlich total geholfen, dran zu bleiben und vor allem zu verstehen. So wird u. a. erklärt, weshalb Dante bestimmte Personen aus der Mythologie und Geschichte erwähnt oder worauf er sich bei bestimmten Textstellen bezieht. Ohne diese Anmerkungen wäre es für mich mehr als schwer gewesen! ➡️Fazit: Natürlich ist die göttliche Komödie ein Meisterwerk, aber mit der Bewertung des Stückes an sich, halte ich mich zurück. Was ich jedoch bewerten kann & möchte , ist der Aufbau dieser Ausgabe: Wer sich für Klassiker  und  speziell für Dantes Werke interessiert, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. 

4

Leute, heute darf ich euch eine unglaubliche Rezension präsentieren. Ich hab's vielleicht das ein oder andere Mal durchklingen lassen, dass ich "Die göttliche Komödie" als mein Sommerprojekt ansehe, aber viele wird das wahrscheinlich trotzdem überraschen. Insgesamt habe ich drei Monate für dieses Werk gebraucht. Mitte August habe ich begonnen und Ende Oktober habe ich es abgeschlossen. Zwischendurch musste ich wegen des Umzugs mal ein bisschen pausieren und dann auch noch mal ein paar Tage nach der Absolventenfeier. Aber sonst habe ich fast ausnahmslos jeden Tag zumindest einen Gesang gelesen. Manchmal auch noch einen zweiten und manchmal noch einen dritten, je nachdem, wie motiviert ich gerade war. In diesem Jahr wird ein Dante-Jubiläum gefeiert. 2021 war Dantes 700. Todestag. Das hat mich ursprünglich dazu gebracht, die "Göttliche Komödie" zu kaufen. Und ich hatte dann die Wahl zwischen einer schönen, ausführlich kommentierten, zweisprachigen Ausgabe und einer billigeren ohne Kommentar. Ein Tipp für alle, die bisher erst wenig mit Klassikern zu tun hatten: Wenn ihr die Wahl habt, dann holt euch immer eine kommentierte Version. Das kann den Unterschied machen, zwischen einem Buchabbruch aus Frustration und einer schwierigen, aber spannenden Leseerfahrung. In dieser Dante-Übersetzung ist der Kommentar nochmal ausführlicher, als ich es von anderen Klassikern gewohnt bin. Aber der Kommentar ist hier allein schon wegen des Alters des Werks sehr notwendig. Er war unglaublich hilfreich. Ich hab nicht jeden einzelnen Kommentar gelesen, aber gerade bei Personennamen war das eine gute Ergänzung für mich. Spannend ist für mich auch, dass meine Uni dieses Semester eine Ringvorlesung zu Dantes "Göttliche Komödie" anbietet. Das hat mich dazu motiviert, dranzubleiben. Immerhin will ich doch auch wissen, worüber da gesprochen wird und mir eine eigene Meinung zum Text bilden können. Ich bekomme jetzt wöchentlich neuen Input zum Thema und das ist echt spannend. Aber dadurch, dass ich dieses Werk gelesen hat, kann ich jetzt auch mal für mich beschließen: "Nein, diese Theorie ist für mich nicht schlüssig, da spricht für dieser und jener Abschnitt dagegen." War zwar bis jetzt erst einmal in dieser Vorlesung der Fall, aber trotzdem ein cooles Gefühl. Auch wenn ich begeistert von Dante bin, kann ich euch die Lektüre dieses Werks nur dann empfehlen, wenn ihr schon Erfahrung mit Klassikern gesammelt habt. Die Sprache hier ist nicht einfach und um den Inhalt halbwegs verstehen zu können, braucht ihr Hintergrundwissen. Ich meine es Ernst: Dieser Text ist nicht einfach. Auch für mich nicht, und ich habe einen Bachelor in Literaturwissenschaft und deswegen so einige Werkzeuge für das Verständnis von Literatur parat, als das bei den normalen Leser:innen der Fall sein dürfte. Am unterhaltsamsten finde ich den ersten Teil: "Die Hölle". Hier gibt es so viele Seitenhiebe gegen Machthaber und religiöse Figuren, Bischöfe, Päpste und co. und das zu lesen hat mir wirklich Spaß gemacht. Ich habe meinem armen Vater sogar Ausschnitte vorgelesen, die ich witzig fand. Manche fand er sogar ebenfalls lustig. Am wenigsten spannend fand ich paradoxerweise das "Paradies". Da ging für mich viel Spannung dadurch verloren, dass der Erzähler so verrückt nach seiner verstorbenen Freundin Beatrice ist, der er hier wieder begegnet. Mein Fazit? Ihr habt keine Ahnung, wie stolz es mich macht, dass ich es geschafft habe, Dantes "Göttliche Komödie" von vorn bis hinten durchzulesen. Und ich möchte eine (zumindest teilweise) Wiederholung nicht ausschließen.

4

Ich habe ein sehr gutes Hörbuch hierzu die letzten Monate gehört. Der Anfang war gut, dann hatte ich einen Hänger und brauchte Pause. Als ich dann aber verstanden habe, das in fast jedem Gesang einfach Personen aufgezählt werden und ich nicht alles verstehen muss kam ich gut voran. Da in meiner Hörbuch Version vor jedem Gesang eine Erklärung stattfand, konnte ich einiges verstehen, ansonsten wäre das unmöglich gewesen.

5

Die Konzepte und Ideen, von denen er spricht, waren für Dantes Zeit revolutionär. Er hatte keine Angst davor, die Kirche zu kritisieren, ihre Fehler und ihre Gier anzuprangern. Auch die Infragestellung grundlegender Glaubens- und Existenzprinzipien war sehr mutig. Dante war seiner Zeit wirklich voraus. Inferno beginnt makaber mit Furzwitzen, er macht sich über italienische Städte lustig und schmeißt alle, die er nicht mochte, in die Tiefen der Hölle. Auf seinem Weg durch das Fegefeuer verändert sich nicht nur sein Charakter, sondern auch sein Stil wird mit dem Aufstieg reiner. Schließlich im Paradies wird er schließlich selbst perfekt. Sein Schreibstil spiegelt die Entwicklung in der Geschichte wider. Ich habe dieses Meisterwerk mit dem Wissen beendet, dass jede Wahrheit zu Gott führt und Gottes Liebe bleibt so konstant wie die Sterne.

3

Review - Divine Comedy Das "Buch" ist in drei Teile eingeteilt. Inferno (die Hölle) Purgatorio (Fegefeuer) Paradiso (Paradies) Für dieses Gedicht, braucht man wirklich Kenntnisse des Lebens, Alltags und der gesellschaftlichen Aufstellung in Italien und dem generellen Mittelmeerraum des 14. Jahrhunderts. Zudem natürlich viele Einzelheiten des Inhalts der Bibel und Wissen über die römische und griechische Mythologie. Da es wirklich schwer ist sich mit allen Teilen der Thematik genügend auszukennen, ist wirklich nur Inferno das am meisten interessante des Gedichts. Gerade Purgatorio und Paradiso verschwinden unter extrem gesellschaftskritischen Ausschweifungen. Falls jemand wirklich Interesse daran hat, empfehle ich, den Genuss des Lesens bei Inferno zu belassen und die anderen beiden Teile einfach wegzulassen.

4

Das Deutsch ist wirklich kompliziert, jedoch ist die Geschichte und die Theorie dahinter einfach fantastisch.

Interesting read, even if I have to reread to understand everything.

4

Dieses Buch habe ich vor einer Woche in der Auslage meiner liebsten Buchhandlung gesehen. Natürlich war ich sofort neugierig. Ich meine: "Das Inferno". Dass das was mit Dante zu tun haben muss, war mir sofort klar! Und wie ihr alle wisst, habe ich eine regelrechte Obsession mit Dante und seinem Werk entwickelt. Die geht so weit, dass ich in der Zwischenzeit sogar überlege, ob ich meine Masterarbeit über die "Commedia" oder zumindest einen Teil davon schreiben soll. Dass ich mir dieses Buch gekauft habe, halte ich also für eine Investition in meine Zukunft als erfolgreiche Literaturstudentin. Die Geschichte des Infernos kennt ihr wahrscheinlich, oder? Dante (beziehungsweise ein namenloser Erzähler, der von meinen Profs Dante genannt wird, bei dem ich mir aber nicht sicher bin, ob sein Name jemals genannt wird), verirrt sich im Wald und trifft dort auf grauenhafte Monster. Vor denen rettet ihn sein Idol Vergil, ein römischer Dichter. Bis hierher ist die Geschichte im Original und in dieser Adaption sehr gleich. Klar, die Monster sind andere (zum Beispiel ein Versicherungsvertreter - grauenhafter Typ!), aber doch Monster. Und auch Vergil hat seinen Auftritt. Hier trifft er allerdings in Form eines Schakals auf. Warum das so ist, kann ich euch nicht sagen. Ich glaube nicht, dass das irgendwo erklärt wird. Hat der Schakal irgendeine symbolische Bedeutung, die ich nicht kenne? Das einzige, das meine literarischen Nachschlagewerke ausgespuckt haben, ist, dass ein Schakal für einen ägyptischen Totengott stehen kann. Ich glaube nicht, dass diese Verbindung hier gewollt ist, aber zumindest passt das doch ein bisschen zusammen, oder? [Kleine Spoilerwarnung: Es werden inhaltliche Aspekte angesprochen. Große Twists werden nicht verraten, aber ich beschäftige mich mit den Unterschieden zur Originalversion. Da muss ich natürlich den Inhalt ansprechen. Wer das nicht hören möchte, überspringt bitte den nächsten Absatz.] Vergil lässt Dante auf jeden Fall ausrichten, dass ihn Dantes verstorbene Geliebte Beatrice schickt (die der reale Dante übrigens nur zwei- oder dreimal vor ihrem Tod gesehen hat), die möchte, dass er auf den Weg der Tugend zurückkehrt. Und deswegen soll Vergil ihn jetzt durch die Hölle führen, damit Dante weiß, was ihn erwartet, wenn er sich nicht bessert. Hier beginnen die richtig großen Unterschiede zum Original. Die Höllenkreise beinhalten andere Strafen, Dante interessiert sich nicht wirklich für die Insassen der Hölle und die Herrscher der Hölle sind nicht wirklich erfreut von Dantes Anwesenheit in der Hölle und nehmen hier die Rolle der Antagonisten ein. Und auch vom neuen Ende bin ich kein großer Fan, denn dadurch werden die zwei weiteren Teile der "Commedia" - das "Purgatorio" und das "Paradiso" - unmöglich gemacht. [Spoiler Ende] Eigentlich könnte man das also meiner Meinung nach als eigenständige Geschichte bezeichnen, die zwar Ähnlichkeiten mit Dantes Werk hat, aber auch nicht viel mehr. Von dieser Entscheidung kann man halten, was man will. Ich persönlich bin immer noch zwiegespalten. Ich habe diesen Comic ja gekauft, weil ich ein großer Dante-Fan bin und gespannt darauf war, wie das "Inferno" in Comicform dargestellt wird. Dass es dann so viele Abweichungen von Dante gab, sorgte bei mir für Irritation. Das ist allerdings nicht nur schlecht, denn so war ich gezwungen, mich aus einer ganz anderen Perspektive mit diesem Werk zu beschäftigen und sie neu wahrzunehmen - obwohl ich sie gerade gar nicht las. Auch wenn mir einige der Änderungen gar nicht zusagten, fand ich andere ziemlich cool. Dass in der Hölle zum Beispiel Bürokratie eine große Rolle spielt, halte ich für passend. Und einen gewissen österreichischen Diktator wollte ich schon immer mal in der Hölle leiden sehen. Meier hat eindeutig Humor, was er meiner Meinung nach an vielen Stellen beweist, entweder direkt im Text oder subtiler durch Bildsprache. Mein Fazit? Der Autor hat seine künstlerische Freiheit voll ausgenutzt und viele Aspekte von Dantes "Göttlicher Komödie" komplett verändert. Das ist natürlich sein gutes Recht, ich hätte mir stellenweise aber mehr Ähnlichkeit mit dem Originaltext gewünscht. Trotzdem handelt es sich bei "Inferno" um ein gut gelungenes Graphic Novel und für eine interessante Lektüre für Zwischendurch.

4

The graphic novel “Dante’s Inferno” by Dante Alighieri is an adaptation of the classic brought to life by the illustrations of Paul and Gaëtan Brizzi. I was always interested in the story of Dante and Virgil’s journey through hell but never picked it up because I was intimidated by it. With this adaptation I had the chance to dive into the material and overcome this hurdle. I believe the graphic novel format is the perfect way to experience this dark and twisted story! The black and white illustrations perfectly capture the eerie atmosphere of the nine circles of hell. They are detailed and dynamic and the artists did an excellent job of portraying the scale of the locations and creatures. While the story is condensed to the main events it never felt rushed. My only problem was the text formatting of the dialogues. It was in parts impossible to read the text of the E-Arc but I hope this will be fixed on release. A big thanks to NetGalley and the publisher Abrams ComicArts for giving me the opportunity to read an advance copy in exchange for an honest review.

1

Im dritten Zirkel der Hölle muss man dieses Buch lesen.

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