Das Bildnis des Dorian Gray
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Book Information
Author Description
Oscar Wilde wurde 1854 in Dublin geboren. Der Vater war Leibarzt der Königin Viktoria, seine extravagante Mutter führte einen intellektuellen Salon nach französischem Muster. Wilde studierte erst am Trinity College in Dublin, dann in Oxford, wo er sich mehr und mehr einem Ästhetizismus zuwandte, den er nicht nur in der Kunst, sondern auch im Leben zum Maß aller Dinge machte. 1884 heiratete er in London; 1885 und 1886 kamen seine beiden Söhne zur Welt. In den folgenden Jahren entfremdete er sich zunehmend von seiner Frau und wurde sich wohl auch seiner homoerotischen Neigungen deutlicher bewusst. Gleichzeitig nahm sein Ruhm stetig zu; in rascher Folge entstanden Essays, sein einziger Roman "Das Bildnis des Dorian Gray", die Märchen, Erzählungen und mehrere Theaterstücke.1895 wurde er wegen seiner Liebesbeziehung zum jungen Lord Alfred Douglas in einen Prozess mit dessen Vater verwickelt, der ihm zum Verhängnis wurde: Wilde wurde zu Zwangsarbeit verurteilt und war nun gesellschaftlich, aber auch künstlerisch mit einem Schlag erledigt. 1897 aus seiner Einzelzelle entlassen, floh er nach Frankreich, unternahm noch einige Reisen in die Schweiz und nach Italien und starb 1900 resigniert in einem Pariser Hotel.
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,,Das Bildnis des Dorian Gray“ ist durch seine altertümliche Schreibweise auf jeden Fall eine Herausforderung zu lesen.
Gerade am Anfang musste ich mich wirklich durchkämpfen, aber sobald man einmal drin ist, wird die Geschichte unglaublich spannend und faszinierend. Ich muss ehrlich zugeben, dass ungefähr 80 % der tieferen Bedeutung wahrscheinlich komplett über meinen Kopf hinweggegangen sind. Trotzdem haben mich die anderen 20 %, die ich verstanden habe, vollkommen von diesem Klassiker überzeugt. Es ist definitiv kein Buch, das man einfach mal nebenbei liest – aber genau das macht für mich auch den Reiz aus. In der Geschichte geht es um Dorian Gray, einen außergewöhnlich schönen und zugleich sehr naiven jungen Mann. Als er für seinen Freund Basil Modell steht, begegnet er dem zynischen Lord Henry, der beginnt, in Dorian unbekannte Wünsche und Sehnsüchte hervorzurufen. Besessen von der Angst zu altern, wünscht sich Dorian ewige Jugend. Dieser Wunsch wird ihm tatsächlich gewährt – doch alles hat seinen Preis. Das Buch ist düster, philosophisch und teilweise verwirrend, aber genau dadurch bleibt es im Kopf. Auch wenn ich längst nicht alles verstanden habe, hat mich die Atmosphäre und die Grundidee komplett abgeholt.
Brillantes klassisches Meisterwerk 👌 Als Kunsthistorikerin habe ich „Das Bildnis des Dorian Gray“ mit analytischem Blick gelesen und war vollkommen fasziniert von Oscar Wildes kraftvoller Bildsprache, die Literatur und ästhetisches Denken auf eindrucksvolle Weise verbindet. Das von Basil Hallward gemalte Porträt steht im Zentrum der Geschichte. Es hält Dorian im Moment perfekter Schönheit fest, während es zugleich all das sichtbar macht, was er selbst verdrängt Schuld, Verfall und moralische Grenzüberschreitungen. Mit jeder Entscheidung, die Dorian trifft, wird das Bild mehr und mehr zu einem Spiegel seiner Seele und zwingt ihn, sich mit Verantwortung und den Folgen seines Handelns auseinanderzusetzen. Genau diese Mischung aus Tiefe und emotionaler Wirkung macht das Werk bis heute so relevant. Gerade in unserer heutigen Zeit wirkt diese Geschichte aktueller denn je. Immer mehr Menschen versuchen mit allen Mitteln, ihr äußeres Erscheinungsbild zu verändern doch was geschieht dabei in ihrem Inneren? Wie steht es um ihr Seelenleben, und was verrät dieser Drang über unsere Gesellschaft? Die Geschichte lädt nicht nur zum Nachdenken ein, sie lässt einen auch nicht mehr los. Sie ist schaurig schön, tief berührend und von einer fesselnden Intensität. Heute erscheint sie moderner als je zuvor, weil sie die Grausamkeiten unserer Gesellschaft auf eindringliche, zugleich verständliche und erschreckend plausible Weise offenlegt und uns dabei einen Spiegel vorhält. Für all diejenigen, die auf der Suche nach der wahren Schönheit sind, empfehle ich das Meisterwerk von Umberto Eco: „Die Geschichte der Schönheit“.
Absolut lesenswert 🫶🏻
✨SuB Abbau✨ „Wenn man verliebt ist, beginnt man immer damit, sich selbst zu betrügen, und am Ende betrügt man immer andere. Das nennt die Welt eine Romanze.“ - Oscar Wilde Ich habe endlich dieses Meisterwerk und damit mein erstes Buch von Oscar Wilde durchgelesen und ich bin hin und weg. ✨Inhalt Oscar Wildes „Dorian Gray“ ist eine der berühmtesten Figuren der Weltliteratur: So staunenswert schön er ist, so unverdorben und naiv ist sein Blick auf die Welt. Verführt durch den geistreichen Zyniker Lord Wotton, stürzt Dorian sich haltlos ins lüsterne Londoner Nachtleben. Ausschweifung und Genuss wecken in ihm den innigen Wunsch nach unvergänglicher Jugend – und auf wundersame Weise altert fortan nicht mehr er selbst, sondern ein Porträt von ihm. Doch Dorians unbedachter Pakt mit dunklen Mächten hat grausame Folgen ... ✨Zitate „Jugend ist das Einzige, was es wert ist, zu haben, und das ist der Grund, warum wir so fasziniert davon sind.“ „Leben – es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren, weiter nichts.“ ✨Meinung Ich muss Euch sagen, dass mich die Prämisse der Geschichte extrem abgeholt hat, denn sie passt einfach sehr gut in die heutige Zeit. Geht es doch so oft nur um’s Aussehen und um oberflächliche Dinge. Und Dorian Gray verfällt quasi dem Teufel (verkörpert durch Lord Wotton) und ruiniert sein ganzes Leben (und viele andere) in dem Versuch, für immer jung und schön zu sein. Für mich steht das sinnbildlich unter anderem für extreme und unnötige Schönheitsoperationen, die im schlimmsten Fall schlussendlich einen Menschen ruinieren und seine Einzigartigkeit zerstören (wenn bis zum Äußersten getrieben, bitte versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen und beziehe mich hier auf den Extremfall). Jedenfalls hat mich die Kombination aus diesen ganzen Überlegungen mit den übernatürlichen Elementen (das Porträt altert und verändert sich ja dann tatsächlich, das ist kein Spoiler, sondern der Klappentext) sehr sehr angesprochen und beschäftigt. ✨Fazit Ein absolut toller und lesenswerter Roman, den ich nur empfehlen kann. Die Bewertung mit 4,5⭐️ spiegelt keine Kritik wider, sondern eher ein Gefühl. Ich habe mittlerweile schon viele Klassiker gelesen und vergleiche sie auch untereinander. Macht Euch sehr gern ein eigenes Bild! 4,5/5⭐️⭐️⭐️⭐️

Werde ich definitiv ein weiteres Mal lesen 🦚
💃🏼 Das Buch hat mich auf vielerlei Hinsicht umgehauen! Die Schreibweise fand ich grandios. Es ist eine Mischung aus altertümlichkeit, kunstvoller Satz Gestaltung & ganz viel Philosophie. Für mich war es ein Buch, was anregt & beschäftigt. Während, zwischen & nach dem Lesen, dachte ich viel über die Handlung, die Intention & besonders über die Moralität der Charaktere nach. Also, mich hat die Geschichte von Dorian Gray ergriffen. Das Kapitel elf schien mir ein wenig überdrüssig. Ansonsten war es für mich eine schlichtweg schöne Lese Erfahrung. Ich hätte das Buch nach dem beenden direkt wieder anfangen können.🕺🏼
Ein interessantes Buch mit einer düsteren Atmosphäre und einigen starken Dialogen. Oscar Wildes Schreibstil hat definitiv was, manchmal etwas ausschweifend, aber insgesamt wirklich beeindruckend. Allerdings war Kapitel 11 eine absolute Qual. So anstrengend und langgezogen – das hätte man meiner Meinung nach auch einfach weglassen können. Ich hab’s irgendwann nur noch überflogen. Trotzdem fand ich die Geschichte insgesamt echt gut. Die Themen um Schönheit, Moral und Vergänglichkeit sind zeitlos, und Dorians Entwicklung war spannend zu verfolgen.
Leider nicht mein Buch 📕
Ich lese gerne immer wieder Klassiker, aber Dieser hat mir leider nicht so gut gefallen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl das der Autor einfach Sätze die man gut rezitieren kann und die sich gut anhören, aneinander gereiht hat. Die eigentliche Gesichte und was sie aussagt hat mir ganz gut gefallen, aber diese Sprüche die ganze Zeit waren doch sehr ermüdend.
Längen aber es lohnt sich!
Dorian Gray war ein anstrengender Charakter. Zeitweise ist die ganze Dramaturgie ziemlich witzig. "Er warf sich gegen die Wand und vergrub sein Gesicht in den Händen". Ausgestattet mit einer regen Phantasie und bildlichem denken musste ich oftmals darüber schmunzeln. Alles in allem war das beste an der ganzen Geschichte für mich der Schreibstil. Oscar Wilde verpackte alles in wunderbaren Worten. Etwas was ich an neueren Büchern oftmals etwas vermisse. Die Wortvielfalt. Zur Geschichte selbst: ich fand das Ende sehr gut. Ich hatte etwas anderes erwartet. Das macht das Ganze aber umso besser. Es regt zum nachdenken an. Es gibt viele philosophische Ansätze über das Leben, Moral, Genuss, Vergänglichkeit, Schönheit und Oberflächlichkeit. Wie so oft lassen mich Klassiker mit einem Gefühl zurück das ich mit Bergsteigen gleich setzen würde: anstrengend und zäh auf dem Weg (mit vielen kleinen Freuden unterwegs), aber der Ausblick mit dem man belohnt wird ist wunderbar.

" Die Sünde steht jedem Menschen auf die Stirn geschrieben, man kann sie nicht verbergen."...
...sei dahingestellt, nur bei Dorian Gray traf es tatsächlich nicht zu, außer man wäre in der Lage seine Seele zu sehen. Diese verbarg er allerdings gut versteckt auf der Dachkammer alter Erinnerungen. Der Schreibstil, der Umgang mit Worten, das Einbringen von philosophischen und psychologischen Gedanken fand ich großartig. Man sieht, wie schnell man sich beeinflussen lassen kann, von anderen Menschen, Worten, Bildern und den eigenen Ängsten und dass die grössten Sünden im Gehirn anfangen. Ich hatte Mitleid mit seiner Unschuld, aber wie schon so oft in vielen Geschichten, wahrscheinlich auch in unseren eigenen, ist die Verführung nach dem erlangen von etwas sehr gross, was erstmal nichts verwerfliches ist, aber wie weit man dafür geht, bereit ist zu gehen und moralische und gesetzliche Grenzen zu überschreiten schon....
"Hinter jeder exquisiten Sache, die es gab, steckte etwas Tragisches". Der junge Protagonist Dorian Gray ist besessen von Jugend und Schönheit. Nachdem ihn ein berühmter Maler auf der Leinwand verwirklicht hat, wünscht sich Dorian, dass sein Porträt für ihn altert. Erst zu spät erkennt er, dass sein Wunsch zwar in Erfüllung geht, seine Seele aber immer hässlicher wird. Dorians Streben nach Schönheit und Vergnügen führt zu seinem moralischen Verfall, was die Konsequenzen menschlichen Handelns und die Bedeutung ethischer Integrität verdeutlicht. Weitere Themen des Buches sind ▫️Egoismus ▫️Narzissmus ▫️Misogynie (manchmal saß ich mit offenen Mund da und war schockiert, wie sehr die damalige Elite die Frauen verachtete), ▫️Behandelt wurde der ewigen Kampf zwischen Gewissen und Versuchung ▫️Es enthält einige Anspielungen auf die Homosexualität einiger Protagonisten, die natürlich umschrieben wurde, da sie damals verboten war. Nach der Veröffentlichung wurde das Werk heftig kritisiert und wurde sogar zu einem der Beweise vor Gericht bzw. Spekulationen über die sexuelle Orientierung des Autors, Oscar Wildes. Die Moral von der Geschichte ist: Seien Sie vorsichtig mit Ihren Wünschen, sie können falsch interpretiert werden. 5/5 ⭐

Wild. Wild. Wild. 🔪
Das Bildnis des Dorian Gray ist ein faszinierendes Buch, das mit tiefgründigen Themen zu Moral, Ästhetik und der menschlichen Natur spielt. Der Einstieg war jedoch etwas zäh und ich brauchte eine Weile, um richtig in die Geschichte hineinzufinden. Besonders gefallen hat mir die Figur Basil Hallward. Lord Henry Wottons Dialoge, die oft philosophische Theorien über Schönheit und Genuss vertreten, fand ich jedoch teilweise anstrengend und wiederholten sich für mich zu häufig. Dennoch ist der Plot rund um das Bild und Dorians moralischen Verfall wirklich spannend.
„Selbstvorwürfe haben etwas Bequemes. Wenn wir uns selbst anklagen, glauben wir, kein anderer hätte das Recht, uns anzuklagen. Die Beichte, nicht der Priester, erteilt uns Absolution.“
Ein schöner Klassiker mit vielen schönen Zitaten, aber auch voller Zynismus. Am Anfang war es etwas schwer, sich an die poetische Schreibweise zu gewöhnen, aber je weiter man liest, desto mehr schätzt man genau diese poetische Schreibweise. Würde es jedoch vielleicht nicht unbedingt Einsteigern in das Klassik- Genre empfehlen. Ich glaube man sollte schon ein paar Klassiker gelesen haben um diesen wirklich genießen zu können.
Wunderschöne Schmuckausgabe
Das Bildnis des Dorian Gray stand schon lange auf meiner Must-Read-Liste. Umso so glücklicher war ich, als ich zum Geburtstag die Schmuckausgabe der Biblioteca Obscura geschenkt bekam. Es enthält wunderschöne Illustrationen von Marcin Minor, die die Geschichte auf besondere Art vervollständigt und untermalt. Die Geschichte selbst ist vom Schreibstil (wie es der Zeit angemessen ist) anspruchsvoll, poetisch und erfordert eine gewisse Aufmerksamkeit. Es ist keine Lektüre für zwischendurch. Ich habe es in vollen Zügen genossen, diese Bildungslücke zu schließen.

Die faszinierende Welt von 'Das Bildnis des Dorian Gray'
Ich hatte schon lange den Wunsch, diesen Klassiker zu lesen, da er mir immer wieder begegnete und ich von der groben Beschreibung des Inhalts fasziniert war. Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray) ist ein Meisterwerk von Oscar Wilde, das erstmals 1890 veröffentlicht wurde. Nach einigen Nachforschungen bin ich noch mehr von diesem Werk begeistert, das als Übergangs- oder Brückenwerk der viktorianischen Literaturepoche gilt. Es ist der einzige Roman des Autors. Der Roman stellt drei Hauptfiguren vor: den Maler Basil Hallward, den Snob Lord Henry Wotton und den Titelhelden Dorian Gray, einen jungen Mann von außergewöhnlicher Schönheit. Basil malt ein Porträt von Dorian, und Lord Henry fordert Dorian auf, seine Jugend zu zelebrieren. Dorian ist von dieser Idee fasziniert und äußert den Wunsch, dass nicht er, sondern das Bildnis an seiner Stelle altern möge. Er ahnt nicht, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen wird. Der Inhalt des Romans ist spannend, auch wenn das Buch einige Längen aufweist. Die Sprache ist faszinierend, da sie sehr ausgeschmückt ist. Es werden viele Themen behandelt: die Moralität der Sinnlichkeit, Hedonismus im Viktorianismus und die Dekadenz der englischen Oberschicht. Für Lord Henry Wotton und Dorian Gray sind Kunst, Schönheit und Ästhetik das Höchste im Leben. Diese beiden Charaktere sind zwar unsympathisch, aber dennoch faszinierend. Dorian Gray hinterlässt eine Schneise des Schreckens und setzt sein zerstörerisches Verhalten über Jahre hinweg fort, bis er es nicht mehr erträgt. Der Roman regt zum Nachdenken an. Was wäre, wenn wir immer jung und schön blieben? Was wäre, wenn unsere Handlungen keine Konsequenzen hätten?

Ein philosophisches Werk, dass mit seiner Schönheitsidee aktueller nicht sein kann. Erschreckend und bildhaft.
Im Klassiker Buchclub war im Monat Juli das Bildnis des Dorian Gray dran. Ich wollte es schon lange mal lesen und jetzt war es Zeit dafür. Dorian Gray besticht durch sein gutes Aussehen und seiner Intelligenz. Er ist ein junger, aufstrebender Adliger, dem die Welt zu Füßen liegt. Als ein Maler ihn auf einem Porträt verewigt, gefällt es ihm überhaupt nicht und nimmt es mit zu sich nach Hause. Er philosophiert darüber wie es wäre ewig jung und schön zu sein, nichtsahnend dass etwas merkwürdiges passieren könnte. Und so finden Veränderungen statt, nicht nur dass Dorian nicht mehr altert nur sein Porträt tut es, sondern auch er verändert sich menschlich und das nicht zum Guten. Die Veränderungen, die Dorian durchmacht sind spannend und erschreckend zugleich. Er wird hochnäsig und ein richtiger Dreckskerl, der meint alles machen zu können. Er wird übermütig und skrupellos, er schreckt nicht mal mehr vom töten zurück und alles zieht ihn ins Dunkle hinab. Auch sein Umfeld wird hineingezogen. Oscar Wilde beschreibt sehr philosophisch und bildhaft das Geschehen. Er schafft es zum nachdenken anzuregen, zeigt die menschliche Natur mit ihrer Düsternis auf, strebt das Schönheitsideal an, was auch heute noch ein sehr großes Thema ist, mehr denn je. Hedonismus, Moral, Vergänglichkeit, das sind die Themen dieses großartigen Romans und genau das verleiht diese besondere Tiefe. Das Streben nach ewiger Jugend und der Preis den man zahlen muss, ein interessantes Thema und großartig verkörpert. Ein Stern Abzug gibt es für mich trotzdem, da es trotz geringer Seitenzahl doch an manchen Stellen zu langatmig ist und ich die Charaktere nicht wirklich greifen konnte, was aber vielleicht auch so gewollt war.

Wunderschöne Schmuckausgabe
Diese Ausgabe ist wirklich sehenswert. Und die Geschichte rund um Dorian Gray ist wirklich interessant. Für einen Klassiker ist das Buch gut zu lesen. Alles ist nur sehr langatmig und die Dialoge sind viel Gerede, ohne das etwas gesagt wird. Gehört nicht zu meinen Favoriten, ist aber lesenswert.

Ein Klassiker über Schönheit, Dekadenz Moral und die Abgründe der menschlichen Seele. Im Jugendalter wird ein Bild von Dorian Gray gemalt. Alle sind hingerissen von seiner Schönheit. Dorian wünscht sich innigst, dass es stets so bleibt. Nach seiner ersten Verfehlung stellt er fest, dass das Bild sich verändert. Er aber nicht. Nun nutzt er dies unentwegt aus bis zum bitteren Ende. Die Geschichte war sehr gut. Obwohl das Buch als zeitlos gilt, fand ich die Geschichte in einigen Abschnitten zu ausschweifend. Das wäre auch kürzer gegangen in der heutigen Zeit. Auf jeden Fall sollte man es gelesen haben.
Was für eine Geschichte! Ich wollte nur kurz reinlesen – und konnte nicht mehr aufhören. Die Verwandlung von Dorian Gray vom unschuldigen jungen Mann zu einer skrupellosen Figur ist so fesselnd beschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Oscar Wildes Schreibstil ist elegant und leicht zu lesen. Nur im elften Kapitel fiel es mir etwas schwer, dranzubleiben, doch es trägt viel zu Dorians Entwicklung bei. Das Ende finde ich perfekt – ein Klassiker, der nachhallt. 📚💯

Ich habe „Das Bildnis des Dorian Gray“ schon vor einigen Jahren gelesen. Letztes Jahr bekam ich diese tolle Ausgabe zu meinem Geburtstag. Die Aufmachung des Buches ist schön und gibt was her. Der Schreibstil zwingt einen dazu aufmerksam zu lesen, das mag ich. Bis heute mag ich die Idee dieses Buches, sie fasziniert mich. Das Buch war damals bestimmt skandalös. Heute gibt es natürlich explizietere Darstellungen, aber für die damalige Zeit eben nicht. Und genau das mag ich, dieses Subtile, es lässt Raum für Interpretationen. Schade, dass es mit Oscar Wilde ebenso ein Ende nahm, wie es vielen Künstlern zu Teil wurde.
Für immer jung bleiben, wer will das nicht?!
Ich habe mir vorher keine Rezensionen oder so durchgelesen. Ich kannte es vom Hören und wusste das es einen Filn dazu gibt. Ich muss sagen, man merkt dass das Buch schon ein wenig älter ist (1890). Der Schreibstil, bestimmte Wörter und Beschreibungen sind anders und ein wenig gewöhnungsbedürftig. Es war mir auch am Anfang tatsächlich viel zu langweilig. Es ist nichts spannendes passiert, es war eher einschläfernd. Aber ich meine so ab Seite 100 /120 oder so, wurde es dann spannender und dann sogar so sehr, das ich dachte "Was ist denn jetzt los?" Waren dann aber auch nur pasr Kapitel, dann wieder mehrere langweiligere, weiß teilweise gar nicht mehr was da genau stand. Ging da um ein Buch was er gelesen hat, und was darin passiert ist oder so, keine Ahnung. Ganz schrecklich. So aufgelistet und absoluter Wirr warr einfach nur. Dann wieder bisschen spannender und dann aber ein schnelles Ende. Hatte aber tatsächlich schon vermutet das es so enden würde auch wenn der gute Dorian wahrscheinlich was anderes gehofft hat. Ich würde weniger Sterne geben, wenn es aktueller wäre. Aber für die Zeit ist es gut, auch wenns bestimmt bessere gibt. Aber es war wirklich oft langweilig und langatmig. Meine Sonderausgabe war dafür aber ein Hingucker und tolles Buch zum anschauen. Lesen auch, aber muss man mögen 😉
London im späten 19.Jahrhundert. Der Maler Basil Hallward erschafft ein Portrait vom jungen, naiven Dorian Gray, das er selbst als sein Lebenswerk bezeichnet. Da er es ursprünglich nicht ausstellen möchte, weil es zuviel von ihm als Künstler preisgibt, schenkt er es dem Porträtierten und beeinflusst dadurch unbewusst dessen weiteres Leben. Dorian Gray behält sich ewige Jugend, trotz seiner ausschweifenden Lebensweise und dem charakterlichen Zerfall. Statt ihm altert das Bildnis von ihm und zeigt seinen körperlichen, als auch moralischen Abbau. Dieser Literaturklassiker ist in einer poetischen, bildhaften und philosophischen Sprache wunderschön geschrieben, obwohl mich doch ein paar Längen im Mittelteil ein bisschen im Lesefluss unterbrochen haben. Trotzdem eine Leseempfehlung von mir
Ein zeitloser Klassiker über Hedonismus, Intrigen und ewige Schönheit 🥀🪞🎨
Als Sommerlektüre habe ich „Das Bildnis des Dorian Gray“ sehr genossen. Wilde‘s blumige Sprache hat mich direkt in ihren Bann gezogen und mich schnell in der Welt einfinden lassen, die das Setting der Handlung ist: Der Visionärs-Künstler Basil, sein von Blumenduft erfülltes Atelier und der zum Sterben schöne und vor innerer Reinheit strahlende Dorian. 🎨🪞🥀 Als Basil sein Porträt fertigstellt, äußert Dorian bei Ansicht desselben den Wunsch, ewig jung und schön bleiben zu wollen — mit ungekannten Folgen. Dieses Buch handelt von menschlichen Abgründen: Ausufernder Hedonismus, oberflächliche Schönheit, Moralverlust und Intrigen. Monströs offenbaren sich die zerstörerischen Folgen des kompromisslosen Kalküls eines ewig schönen Protagonisten. Ein Klassiker, der sich das Klischee, langweilig zu sein, nicht gefallen lassen muss. Absolute Empfehlung ❤️🔥 „Er glich einem einfachen Gärtner, der mit einer Rose spazieren geht.“ 🥀

Ein wahrhaft zeitloses Meisterwerk, das uns noch immer lehrt, über die Konsequenzen von Narzissmus und Oberflächlichkeit nachzudenken.
"Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde ist ein fesselndes literarisches Werk, das die tragische Figur Dorian Gray in den Mittelpunkt stellt. Dorian verkauft seine Seele für ewige Jugend, während sein Porträt die Spuren seines moralischen Verfalls trägt. Diese klassische Geschichte spiegelt erstaunlich viele Themen unserer modernen Zeit wider, besonders in Bezug auf den Schönheitswahn und den Druck der Perfektion, wie er durch Social Media verstärkt wird. Oscar Wildes verfügt über eine meisterhafte Schreibweise, die in ihrer Eleganz und Tiefe zeitlos bleibt. Das Buch ist eines der schönsten und beunruhigendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Es betont die Spannung zwischen Dorians äußerlicher Perfektion und seiner inneren Korruption. Der Protagonist wird als tragische Figur wahrgenommen, die, getrieben von Oberflächlichkeit und dem Wunsch nach Anerkennung, moralisch verfällt. Auch die deutsche Übersetzung, zumindest in meinem Exemplar, bleibt atemberaubend gut und bringt die Schönheit und Schärfe von Wildes Sprache hervorragend zur Geltung. Ein wahrhaft zeitloses Meisterwerk, das uns noch immer lehrt, über die Konsequenzen von Narzissmus und Oberflächlichkeit nachzudenken.

Ein Meisterwerk
"Es war der lebendige Tod seiner eigenen Seele, der ihn quälte." In diesem meisterhaften Klassiker lässt Oscar Wilde die Leser:innen über das Leben und die Geheimnisse, die es für uns Menschen trägt, nachdenken. Es geht um die Bedeutung und Macht von Kunst, um Moral und Schuld, um Schönheit und Jugend, um Identität und nicht zuletzt um die Harmonie von Körper und Seele. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so von seiner Tiefe fasziniert hat.
Nachdem ich das Buch vor viielen Jahren mal geschenkt bekommen habe, habe ich jetzt endlich geschafft es zu lesen, auch dank meiner lieben Buddyreadpartnerinnen 💚 Da ich es an vielen Stellen anstrengend zu lesen fand und manche Passagen auch nur überflogen habe, hat die Literaturstudentin in mir das Gefühl, es nochmal langsam und gründlich lesen zu müssen, um es ganz verstehen und wertschätzen zu können. Aber da ich dafür kein Creditpoints bekomme und auch keine Hausarbeit darüber schreiben muss, hier nur die Eindrücke der gewöhnlichen Leserin ;) - Das Buch kommentiert unglaublich viel das damalige Leben in London und die Gewohnheiten der Gesellschaft, die für uns heute ohne aufwendige Recherche nur schwer zu verstehen sind. Manche Aspekte lassen sich übertragen, viele aber auch nicht oder nur nach Adaption. - Die Erzählperspektive ist uneinheitlich und dadurch manchmal verwirrend, wer ist das angesprochene "wir", das manchmal auftaucht? Ist der Erzähler der Autor, ist es also seine Meinung, oder spricht er aus einer fiktiven Rolle heraus? - Frauen und arme Menschen kommen echt nicht gut weg bei Wilde.. vor allem, wenn Lord Henry seine Meinung kundtut. Es gibt aber einzelne Momente, die einen scharfen Blick und mehr Ambiguität vermuten lassen als auf der Oberfläche zu sehen sind. - Oh, die ganzen Anspielungen auf homoerotische Beziehungen, in dieser Form zu der Zeit wahrscheinlich höchst skandalös, und spannend, wie viel gesagt werden kann, ohne viel explizit zu sagen. - Die Überlegungen zu Schönheit und zum Sinn des Lebens bzw unserer Existenz sind wohl allgemeingültig und definitiv diskutabel, bei manchen habe ich mich wiedergefunden, bei manchen nur den Kopf schütteln können. Hier ist definitiv Raum für Austausch. Ob das Buch jetzt lesenswert ist.. tja, das kommt wahrscheinlich wie immer auf die persönlichen Vorlieben an. Ich bin froh, dass ich es gelesen habe, bräuchte es aber jetzt nicht direkt nochmal :D
Anstrengend zu lesen, jedoch tiefpsychologisch
Das Buch ist nicht einfach zu lesen, das erst mal vorneweg. Ich musste viele Wörter nachschlagen, weil ich sie nicht kannte. Doch was dieses Buch so besonders macht ist, der psychologische Aspekt. Oscar Wilde wusste gekonnt, diesen in eine Story zu verpacken. Besonders wird der Narzissmus hervorgehoben, obwohl er nur einmal kurz namentlich erwähnt wird. Diese psychische Störung wird nicht angeboren, sondern kommt durch Erziehung und Umfeld zustande. Dorian Gray ist im Buch ein lieber und es wird dauernd hervorgehoben, besonders schöner Mann. Doch auch er ist schwach und ergibt sich den Einflüssen des Bösen, in Form eines falschen Freundes. Mit der Zeit liest man immer mehr, wie ihn seine entstandene Eitelkeit zerstört. Im Grunde ist nicht viel an Handlung im Buch, jedoch kommt durch die Gespräche viel heraus. Wir selber haben einen Fall von Narzissmus in der Familie und ich habe inzwischen zu dieser Person keinen Kontakt mehr. Solche Menschen brauchen ihr Leben lang Therapie, was diese Person nicht hat und den Umgang mit ihr unmöglich gestaltet. Ein Buch mit wunderbaren psychologischen Aspekten, was jedoch teilweise schwer zu lesen ist und sich auch an Stellen zieht. Eine Leseempfehlung geht für alle raus, die sich an diesem Klassiker versuchen wollen. Die Schmuckausgabe ist wirklich toll und die Illustrationen sind wunderschön. Was ich hier bewerte ist nicht die Aufmachung des Buches, sondern rein die Handlung, die für mich so im Bereich 3,5/5 ⭐liegt.

Dieses Drama ist zugleich unerträglich und unglaublich spannend. Meinung Worte! Alles nur Worte! Aber wie schrecklich sie waren! Wie klar, wie lebendig und grausam! Man konnte ihnen nicht entkommen! […] Gab es etwas, das genauso wirklich wie Worte war? Seite 33 Hinter dem unscheinbaren Cover verbirgt sich ein Gesicht, das in die Ferne schaut. Ob das etwa Dorian Gray ist? Bereits nach wenigen Seiten wusste ich: Dieses Buch und ich werden viele gemeinsame Stunden verbringen, die mich fesseln werden. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, war, was mich wirklich erwarten würde. Mit jeder gelesenen Seite taucht man weiter in das Geschehen ein und findet sich im London des 19. Jahrhunderts wieder. Die Gesellschaft, die Kunst und der Adel hatten einen hohen Stellenwert und boten eine perfekte Grundlage für ein dramatisches Buch mit vielen Charakteren. Es löst bei mir immer wieder Begeisterung aus, wenn ich ein Buch lese, in dem die Protagonisten stets ihrer Linie treu bleiben und man schon alleine am geschriebenen Wort erkennen kann, wer gerade „spricht“. Bei diesem besonderen Werk ist es so, dass Unterhaltungen oft wild durcheinandergeraten und es zu lebhaften Diskussionen kommt. Das Auseinanderhalten der Charaktere hätte eigentlich eine Herausforderung sein müssen. Aber der Autor hatte seine Figuren hervorragend im Griff. Dorian ist ein sprunghafter Jüngling, der stets auf Schönheit und Jugendlichkeit aus ist und die Gesellschaft sucht, hitzige Diskussionen führt und den Worten von Lord Henry lauscht. Stellenweise ist seine Einstellung sehr naiv. Seine Leichtgläubigkeit hat mich beim Lesen manchmal in den Wahnsinn getrieben und mich meinen Kopf mehr wie einmal schütten lassen. Der Einfluss von Lord Henry tut Dorian nicht immer gut. Henry sucht stets das Vergnügen und fühlt sich in einer großen Gesellschaft wohl, hat stets eine eigene Meinung und gibt vor ein Mann von Welt zu sein. Aber genau das ist es, was diesen Charakter zeichnet: Man lauscht gebannt seinen Worten und seinen großen Reden, die er einfach aus seinem Ärmel zu schütteln scheint. Seine wilden Theorien über die Welt und seine Meinung über die Kunst, die Gesellschaft, Politik und über Frauen. Er ist ein „gerechter Vertreter“ seiner Zeit, die vieles offenbart, was man auch heute noch auf das 21. Jahrhundert beziehen kann. Was nicht zwingend heißt, das es gut ist, was dieser Lord von sich gibt. Sein Frauenbild ist meiner Meinung nach aus heutiger Sicht sehr veraltet und nicht mehr gesellschaftskonform. Ein Beispiel hierfür: »Mein lieber Junge, keine Frau ist ein Genie. Frauen sind ein dekoratives Geschlecht. Sie haben nie etwas zu sagen, aber das tun sie ganz reizend. Frauen sind der Triumph der Materie über den Geist, so wie Männer der Triumph des Geistes über die Moral sind.« Seite 70 Neben den beiden Protagonisten bietet der Dritte im Gespann eine reife Abwechslung, die zwischen Dorian und Henry für Vernunft sorgte. Basil ist der Künstler, der Dorian Gray gemalt hat und permanent in sich gekehrt wirkt. Für einen Künstler typisch, zeigt er eine ganz eigene Haltung, verweilt eher im Stillen, appelliert an die Vernunft und nimmt eine Weise Rolle ein, die seine Freunde vor dem Verderben retten soll. Beim Lesen hatte ich mit ihm immer etwas Mitleid, da er mir so vorkam, als sei er in seiner eigenen Welt gefangen und isoliert. Unterstrichen wird dieses ganze Buch durch eine zauberhafte Sprache, die sehr gewählt und gekonnt eingesetzt ist. Ich kam mit dem Markieren gar nicht mehr hinterher. Es steckte in jedem Satz so viel drin, dass man am liebsten einfach mehr davon lesen würde. Man spürt wie sich die Energie, die durch die Worte versprüht, und durch die Gefühle, transportiert wird, sich auf den Leser überträgt. Im Text gibt es offensive Passagen, bei denen ich kleine Verschnaufpausen brauchte, bevor ich weiterlesen konnte. Es fiel mir an manchen Stellen recht schwer zu entscheiden, welchen Worten ich wirklich Glauben schenken sollte oder wo ich am besten nur zwischen den Zeilen lese. Es gab also mehrere Möglichkeiten, den Text zu werten und ihm Bedeutung zuzuschreiben. Die Interpretationsfläche ist riesig, da es genügend Anspielungen gibt, die im Raum vor sich her dümpeln und darauf warten, beachtet zu werden. »Die Kleidung des neunzehnten Jahrhunderts ist verabscheuungswürdig, so düster und deprimierend. Die Sünde ist das einzig farbige Element im modernen Leben.« Seite 45 Die Handlung der Geschichte ist sehr abwechslungsreich, auch wenn man durch die Charaktere manchmal schon erahnen kann, was als Nächstes passieren wird. Was nicht zwingend zum Nachteil der Geschichte steht, im Gegenteil, es zeigt nur, wie gut die Figuren ausgearbeitet sind und das man versteht, wofür sie stehen. Was mir dann ab und an ein wenig zu viel des Guten war, sind diese Andeutungen über Skandale und irgendwelche Tugenden, von denen aber nur selten welche wirklich erwähnt sind. Also muss man zwischen den Zeilen lesen, worum es gehen könnte und selbst interpretieren. Diese angedeutete Sprache ist sicher etwas, was mir in noch vielen anderen Klassikern begegnen wird und womit ich mich noch das eine oder andere Mal auseinandersetzen werde, um auch daran meine Freude zu finden. » […] Jeder Gentleman ist doch an seinem guten Ruf interessiert. Du willst doch nicht, dass die Leute über dich reden, als wärst du etwas Böses und Degeneriertes. Natürlich hast du deine Stellung und deinen Reichtum und all diese Dinge. Aber Reichtum und Stellung ist nicht alles. Wohlgemerkt, ich glaube keins von diesen Gerüchten. Zumindest kann ich sie nicht glauben, wenn ich dich ansehe. […]« Seite 207 In der Neuübersetzung von Lutz-W. Wolff gibt es hinten im Buch einen ausführlichen Anhang, den ich während des Lesens nach jedem Kapitel zurate gezogen und mir die Anmerkungen durchgelesen habe. Es hat immer wieder neue Fragen in den Raum geworfen, die am Ende in richtigen Recherchen ausgeartet sind, da ich viel mehr über die Hintergründe erfahren wollte. Zusätzlich gibt es vom Übersetzer persönlich noch ein eingehendes Nachwort, dass seine Arbeit und den Hintergrund der Geschichte erläutert. Und ganz zum Schluss gibt es noch eine Zeittafel, die das Leben von Oscar Wilde chronologisch Sortiert, was mich ebenfalls sehr interessiert und eine perfekte Ergänzung des großen Ganzen ist. Fazit Dorian Gray eignet sich perfekt als Einstiegsklassiker. Neben der Vielschichten Handlung gibt es noch facettenreiche Protagonisten, die die Handlung zum Leben erwecken. Beim Lesen treffen zwei Welten aufeinander, die aus heutiger Sicht an manchen Stellen noch vereinbar sind.
Grandioser Klassiker
Und wieder habe ich eines meiner 12 für 2025 beendet. Was soll ich sagen, es war grandios! Ich bin so froh es endlich gelesen zu haben, viel zu lange stand der Schatz ungelesen in meinem Regal. Ich kann es nicht anders sagen: es ist ein Meisterwerk der Literatur. Wilde erschafft eine tiefgründige Auseinandersetzung mit den Themen Schönheit, Moral und dem Preis der ewigen Jugend. Als Hauptfigur für diese faszinierende Geschichte dient Dorian Gray, er ist hingerissen von seiner Schönheit und Jugend, die er mit einem Pakt mit seinem Porträt um jeden Preis erhalten möchte. Und so lernen wir Dorian und seine Begleitcharaktere kennen. Der Maler des Bildes, Basil Hallward ist mir schnell ans Herz gewachsen, er stellt für mich die gute Seite dar. Daneben steht der manipulative Lord Henry, der Grays Perfektionismus und Zerrissenheit nährt. Mit seiner zynischen Weltansicht stellt Lord Henry die gesellschaftlichen Normen in Frage, dass tut er mit einer Tiefe und einem gewissen leichten Humor, der einfach fesselt. Ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert wie gut Klassiker auch heute noch das Geschehen widerspiegeln. Oscar Wilde schafft es elegant Tiefgründigkeit, Humor, Kritik und Oberflächlichkeiten in einem Buch zu verbinden, dass auch noch in hundert Jahren aktuell sein wird. Sein Schreibstil ist wunderbar und seine Charakterzeichnungen erstklassig. Ich lege es jedem ans Herz dieses Buch zu lesen! Es wird auch definitiv in einer schöneren Ausgabe bei mir einziehen und eines der Bücher sein, dass ich gerne nochmal lese. (P.S. ein Zitat von Oscar Wilde hängt schon ziemlich lange bei mir an der Wand siehe Bild zwei
!*Achtung spoilert*!
Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Der wunderschöne, jugendliche Dorian Gray ist bereit, seine Seele dafür zu geben, dass das Porträt, das Basil Hallward von ihm gemalt hat, an seiner Stelle altert. Und so kommt es: Während Dorian äußerlich schön und jung bleibt, zeigt das Bildnis die Spuren der Zeit. Doch nicht nur das – auch seine Sünden zeichnen sich auf dem Porträt ab. Denn Dorian nutzt die Tatsache, dass ihm aufgrund seiner jugendlichen Schönheit die Welt zu Füßen liegt – wie es ihm Lord Henry Wotton vor Augen führt – in vollem Maße aus. Doch was geschieht mit einem Menschen, der niemals die Konsequenzen seines Handelns tragen muss? Wir verfolgen Dorian dabei, wie sein Streben nach Leidenschaft, Genuss und Schönheit zunehmend moralisch verwerflich wird. Doch Leidenschaft ist ein vergängliches Gefühl – kann man wirklich ein Leben lang nur danach streben? Kann ein solches Leben erfüllend sein und glücklich machen? Gerade das kompromisslose Ausleben des Hedonismus ohne moralischen Kompass regt stark zum Nachdenken an. Das Buch gehört definitiv zu meinen Favoriten.
Faszinierend, originell – mit kleinen Schwächen im Finale 🎨🖼️
Zu Beginn fiel es mir etwas schwer, in die Geschichte hineinzufinden, doch nach kurzer Zeit hat mich der besondere Schreibstil komplett abgeholt. Die Sprache ist eindrucksvoll und trägt maßgeblich dazu bei, dass sich die Handlung so intensiv entfaltet. Die Geschichte selbst ist unglaublich originell und hat mich immer wieder überrascht – mit Wendungen, die ich so definitiv nicht habe kommen sehen. Gerade diese Unvorhersehbarkeit hat das Buch für mich sehr spannend gemacht. Gleichzeitig behandelt es ein zentrales und zeitloses Thema: die eigene Identität und wie stark wir durch andere Menschen beeinflusst werden können. Ohne zu viel vorwegzunehmen, hat mich das Ende jedoch ein wenig enttäuscht zurückgelassen. Nach all den überraschenden Entwicklungen im Verlauf der Geschichte hatte ich mir auch für das Finale mehr unerwartete Wendungen erhofft. Zudem hatte ich das Gefühl, dass einige Erzählstränge nicht vollständig zu Ende geführt wurden, wodurch dem Buch an manchen Stellen noch etwas mehr Tiefe gutgetan hätte. Insgesamt ist es aber ein thematisch ganz besonderer Klassiker, der sich stärker mit der inneren Welt und der Psychologie des Menschen beschäftigt als mit der äußeren Gesellschaft – auch wenn diese durchaus eine Rolle spielt. Die liebevollen Illustrationen der Ausgabe und die kleinen beigefügten Extras machen das Lesen zu einem noch intensiveren und schöneren Erlebnis. 🤍

Ein wunderschönes illustriertes Buch von Marcin Minor. Sehr schöne Bilder befinden sich im Inneren des Buches. 😍 Die Geschichte wundervoll geschrieben, wenn auch traurig denn Schönheit ist halt nicht das Glück zu allem. Zudem spielt es sich un England ab und ich liebe London 🥰 Ich kam sehr gut in das Buch rein, man muss aber auch sagen dass es sich manchmal etwas zieht, und es nicht immer sehr fliessend zu lesen ist. Ich würde das Buch auf jedenfall weiter empfehlen, es regt allerdings auch tum Nachdenken an. 😊
Bleibt hinter den Erwartungen zurück
Das Bildnis des Dorian Gray ist vermutlich jedem bekannt. Die Graphic Novel zum Roman von Oscar Wilde konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Das liegt zum einen am Umfang - auf lediglich 72 Seiten wird versucht, die Essenz von Wildes Werk einzufangen, was jedoch aufgrund der Kürze nicht gelingen mag. Wichtige Aspekte der Charakterentwicklung und tiefgründige Themen kommen dadurch zu kurz, was dem Gesamtverständnis der Geschichte abträglich ist. Enrique Corominas' Illustrationen sind detailliert und atmosphärisch, jedoch sind einige Darstellungen m.M.n. übermäßig grotsek, was den Lesegenuss beeinträchtigt. Leser, die mit dem Original vertraut sind, könnten diese Adaption als unzureichend empfinden, Leser, die die Geschichte noch nicht kennen, dürften aufgrund der stark eingedampften Handlung, Schwierigkeiten mit dem Verständnis haben. Schade!
Schöner kurzweiliger Klassiker
Meine zweite Lektüre des Klassikers, dessen Inhalt die Popkultur immer wieder beeinflusst hat und wohl jedem bekannt sein dürfte. Der junge, schöne Aristokrat Dorian Gray wird von seinem Freund Basil Hallward porträtiert. Nach Vollendung des Magnus Opus des Künstlers, welcher die ganze Schönheit und Jugend seiner Muse perfekt auf die Leinwand bringt, wird Dorian neidisch auf sein eigenes Porträt. Er wünscht sich in einem Moment der Angst vor dem Altern sein Bildnis solle anstatt seiner altern und hässlich werden, während er sich äußerlich unverändert ewiger Jugend erfreue. Als sein Wunsch in Erfüllung geht, gerät der Protagonist ist einen inneren Konflikt zwischen dem moralischen Basil und dem zynischen Lord Henry, der ihn zu einem hedonistischen Leben in der viktorianischen Oberschicht verführt. Die Kritik des Buches und der zentrale Konflikt ist sehr offensichtlich und gewinnt zu keinem Zeitpunkt an Komplexität. Die Charaktere vertreten unterschiedliche Lebenseinstellungen und machen keine Entwicklung durch. Was das Buch stattdessen auszeichnet und zu etwas macht, das auch nach über Hundert Jahren noch lesenswert bleibt, ist viel mehr die Umsetzung durch Oscar Wilde. Dieser war eigentlich Dramatiker und Lyriker, außerdem bekannt für seine Liebe für das Schöne und seinen extravagantes Auftreten. Dorian Grey ist sein einziger veröffentlichter Roman, was sich in dem besonderen Stil des Buches bemerkbar macht. Das Bildnis des Dorian Grey ist ein Vertreter des Ästhetismus, einer Strömung, die Schönheit über Moral und Ethik stellt und in ihr das höchste Gut sieht. In seinem Roman steht Form über Inhalt. Eine wunderschöne, bildliche Sprache und unterhaltsame Charaktere kommen vor einer komplexen Handlung. Die Einstellung des Autors wird durch seine Figuren vertreten. Dadurch bleibt der Roman kurzweilig und lesenswert. Ich bin schnell voran gekommen und hätte noch viel länger den absurden und sich widersprechenden Monologen von Lord Henry folgen können. Leider merkt man dem Buch zwischenzeitlich die fehlende Handlung an. Es wird darüber geredet, wie schlimm und unmoralisch die Hauptfigur ist, gezeigt bekomme ich es nicht. Dadurch bleibt die Figur und ihr Konflikt wenig glaubwürdig. Zu keinem Zeitpunkt entsteht Spannung.
Spannende Erzählung mit tiefen Einblicken in die menschliche Psyche 😵💫
Schönheit, Vergänglichkeit und die dunklen Seiten der menschlichen Natur…Narzissmus, Hedonismus und ein Leben ohne Reue…in seinem Roman thematisiert und kritisiert O. Wilde auf spannende Art und Weise die damalige viktorianische Gesellschaft…äußerlich wunderschön und innerlich komplett zerstö…ein Werk zum Nachdenken 🤔 auch für die heutige Zeit 🤗
Anstrengend
Es hat zwei Anläufe gebraucht bis ich richtig in der Geschichte war. Ab der Hälfte hat es mich etwas mehr gefesselt. Aber zwischendurch war es etwas langweilig. Als Hörbuch für zwischendurch ist das nichts, man muss sich schon wirklich auf die Geschichte konzentrieren. Die Sprache war am Anfang sehr Gewöhnungsbedürftig aber nachher ging es dann. Ich weiß nicht so Recht wie ich das jetzt bewerten soll. An sich hat es mir gefallen aber manchmal hatte ich auch so gar kein Bock mehr. Ich glaube das ist besser als Buch zum lesen geeignet als zum hören. Vllt lese ich es irgendwann auch mal selber. Achja und Lord Henry ging mir immens auf die Nerven 😂
Oscar Wilde hat mit ,,The Picture of Dorian Gray'' ein Buch geschrieben, was einem lange nicht mehr aus dem Kopf gehen wird! Die Storyline selbst ist spannend und es passieren andauernd Sachen, die einen überraschen und gleichermaßen schockieren. Die Lebensansichten sind oft entweder weise oder unethisch, sodass man mit vielen Aspekten zum Nachdenken zurückgelassen wird. Auch die Charaktere sind äußerst interessant: Basil, dessen Geheimnis gegenüber Dorian die Geschichte ins Rollen bringt, Lord Henry, der mit seinen großen Zitaten den größten Einfluss auf Dorian hat und schließlich Dorian selbst, der nicht anders kann, als Schönheit und Reinheit auszustrahlen - was ihn zu einer mitreißenden Charakterentwicklung treibt. Dieses Buch habe ich tatsächlich im Gegensatz zu anderen auf Englisch gelesen und Wildes Schreibstil ist für mich persönlich sehr verständlich und schön von der Form her - die Art, wie er die Geschichte, die Emotionen und das Umfeld beschreibt, macht das Buch selbst zu einem Kunstwerk. Ich liebe seine intelligenten und humorvollen Einwürfe, die das Buch unglaublich unterhaltsam machen sowie die für ihn typischen Aphorismen, deren Geltung nicht nur für ein Buch von Bedeutung ist. Und das Ende war ohne viel zu sagen wow. In die Kommentare habe ich einige meiner Lieblingszitate und -aphorismen geschrieben :-) .
Description
Book Information
Author Description
Oscar Wilde wurde 1854 in Dublin geboren. Der Vater war Leibarzt der Königin Viktoria, seine extravagante Mutter führte einen intellektuellen Salon nach französischem Muster. Wilde studierte erst am Trinity College in Dublin, dann in Oxford, wo er sich mehr und mehr einem Ästhetizismus zuwandte, den er nicht nur in der Kunst, sondern auch im Leben zum Maß aller Dinge machte. 1884 heiratete er in London; 1885 und 1886 kamen seine beiden Söhne zur Welt. In den folgenden Jahren entfremdete er sich zunehmend von seiner Frau und wurde sich wohl auch seiner homoerotischen Neigungen deutlicher bewusst. Gleichzeitig nahm sein Ruhm stetig zu; in rascher Folge entstanden Essays, sein einziger Roman "Das Bildnis des Dorian Gray", die Märchen, Erzählungen und mehrere Theaterstücke.1895 wurde er wegen seiner Liebesbeziehung zum jungen Lord Alfred Douglas in einen Prozess mit dessen Vater verwickelt, der ihm zum Verhängnis wurde: Wilde wurde zu Zwangsarbeit verurteilt und war nun gesellschaftlich, aber auch künstlerisch mit einem Schlag erledigt. 1897 aus seiner Einzelzelle entlassen, floh er nach Frankreich, unternahm noch einige Reisen in die Schweiz und nach Italien und starb 1900 resigniert in einem Pariser Hotel.
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,,Das Bildnis des Dorian Gray“ ist durch seine altertümliche Schreibweise auf jeden Fall eine Herausforderung zu lesen.
Gerade am Anfang musste ich mich wirklich durchkämpfen, aber sobald man einmal drin ist, wird die Geschichte unglaublich spannend und faszinierend. Ich muss ehrlich zugeben, dass ungefähr 80 % der tieferen Bedeutung wahrscheinlich komplett über meinen Kopf hinweggegangen sind. Trotzdem haben mich die anderen 20 %, die ich verstanden habe, vollkommen von diesem Klassiker überzeugt. Es ist definitiv kein Buch, das man einfach mal nebenbei liest – aber genau das macht für mich auch den Reiz aus. In der Geschichte geht es um Dorian Gray, einen außergewöhnlich schönen und zugleich sehr naiven jungen Mann. Als er für seinen Freund Basil Modell steht, begegnet er dem zynischen Lord Henry, der beginnt, in Dorian unbekannte Wünsche und Sehnsüchte hervorzurufen. Besessen von der Angst zu altern, wünscht sich Dorian ewige Jugend. Dieser Wunsch wird ihm tatsächlich gewährt – doch alles hat seinen Preis. Das Buch ist düster, philosophisch und teilweise verwirrend, aber genau dadurch bleibt es im Kopf. Auch wenn ich längst nicht alles verstanden habe, hat mich die Atmosphäre und die Grundidee komplett abgeholt.
Brillantes klassisches Meisterwerk 👌 Als Kunsthistorikerin habe ich „Das Bildnis des Dorian Gray“ mit analytischem Blick gelesen und war vollkommen fasziniert von Oscar Wildes kraftvoller Bildsprache, die Literatur und ästhetisches Denken auf eindrucksvolle Weise verbindet. Das von Basil Hallward gemalte Porträt steht im Zentrum der Geschichte. Es hält Dorian im Moment perfekter Schönheit fest, während es zugleich all das sichtbar macht, was er selbst verdrängt Schuld, Verfall und moralische Grenzüberschreitungen. Mit jeder Entscheidung, die Dorian trifft, wird das Bild mehr und mehr zu einem Spiegel seiner Seele und zwingt ihn, sich mit Verantwortung und den Folgen seines Handelns auseinanderzusetzen. Genau diese Mischung aus Tiefe und emotionaler Wirkung macht das Werk bis heute so relevant. Gerade in unserer heutigen Zeit wirkt diese Geschichte aktueller denn je. Immer mehr Menschen versuchen mit allen Mitteln, ihr äußeres Erscheinungsbild zu verändern doch was geschieht dabei in ihrem Inneren? Wie steht es um ihr Seelenleben, und was verrät dieser Drang über unsere Gesellschaft? Die Geschichte lädt nicht nur zum Nachdenken ein, sie lässt einen auch nicht mehr los. Sie ist schaurig schön, tief berührend und von einer fesselnden Intensität. Heute erscheint sie moderner als je zuvor, weil sie die Grausamkeiten unserer Gesellschaft auf eindringliche, zugleich verständliche und erschreckend plausible Weise offenlegt und uns dabei einen Spiegel vorhält. Für all diejenigen, die auf der Suche nach der wahren Schönheit sind, empfehle ich das Meisterwerk von Umberto Eco: „Die Geschichte der Schönheit“.
Absolut lesenswert 🫶🏻
✨SuB Abbau✨ „Wenn man verliebt ist, beginnt man immer damit, sich selbst zu betrügen, und am Ende betrügt man immer andere. Das nennt die Welt eine Romanze.“ - Oscar Wilde Ich habe endlich dieses Meisterwerk und damit mein erstes Buch von Oscar Wilde durchgelesen und ich bin hin und weg. ✨Inhalt Oscar Wildes „Dorian Gray“ ist eine der berühmtesten Figuren der Weltliteratur: So staunenswert schön er ist, so unverdorben und naiv ist sein Blick auf die Welt. Verführt durch den geistreichen Zyniker Lord Wotton, stürzt Dorian sich haltlos ins lüsterne Londoner Nachtleben. Ausschweifung und Genuss wecken in ihm den innigen Wunsch nach unvergänglicher Jugend – und auf wundersame Weise altert fortan nicht mehr er selbst, sondern ein Porträt von ihm. Doch Dorians unbedachter Pakt mit dunklen Mächten hat grausame Folgen ... ✨Zitate „Jugend ist das Einzige, was es wert ist, zu haben, und das ist der Grund, warum wir so fasziniert davon sind.“ „Leben – es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren, weiter nichts.“ ✨Meinung Ich muss Euch sagen, dass mich die Prämisse der Geschichte extrem abgeholt hat, denn sie passt einfach sehr gut in die heutige Zeit. Geht es doch so oft nur um’s Aussehen und um oberflächliche Dinge. Und Dorian Gray verfällt quasi dem Teufel (verkörpert durch Lord Wotton) und ruiniert sein ganzes Leben (und viele andere) in dem Versuch, für immer jung und schön zu sein. Für mich steht das sinnbildlich unter anderem für extreme und unnötige Schönheitsoperationen, die im schlimmsten Fall schlussendlich einen Menschen ruinieren und seine Einzigartigkeit zerstören (wenn bis zum Äußersten getrieben, bitte versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen und beziehe mich hier auf den Extremfall). Jedenfalls hat mich die Kombination aus diesen ganzen Überlegungen mit den übernatürlichen Elementen (das Porträt altert und verändert sich ja dann tatsächlich, das ist kein Spoiler, sondern der Klappentext) sehr sehr angesprochen und beschäftigt. ✨Fazit Ein absolut toller und lesenswerter Roman, den ich nur empfehlen kann. Die Bewertung mit 4,5⭐️ spiegelt keine Kritik wider, sondern eher ein Gefühl. Ich habe mittlerweile schon viele Klassiker gelesen und vergleiche sie auch untereinander. Macht Euch sehr gern ein eigenes Bild! 4,5/5⭐️⭐️⭐️⭐️

Werde ich definitiv ein weiteres Mal lesen 🦚
💃🏼 Das Buch hat mich auf vielerlei Hinsicht umgehauen! Die Schreibweise fand ich grandios. Es ist eine Mischung aus altertümlichkeit, kunstvoller Satz Gestaltung & ganz viel Philosophie. Für mich war es ein Buch, was anregt & beschäftigt. Während, zwischen & nach dem Lesen, dachte ich viel über die Handlung, die Intention & besonders über die Moralität der Charaktere nach. Also, mich hat die Geschichte von Dorian Gray ergriffen. Das Kapitel elf schien mir ein wenig überdrüssig. Ansonsten war es für mich eine schlichtweg schöne Lese Erfahrung. Ich hätte das Buch nach dem beenden direkt wieder anfangen können.🕺🏼
Ein interessantes Buch mit einer düsteren Atmosphäre und einigen starken Dialogen. Oscar Wildes Schreibstil hat definitiv was, manchmal etwas ausschweifend, aber insgesamt wirklich beeindruckend. Allerdings war Kapitel 11 eine absolute Qual. So anstrengend und langgezogen – das hätte man meiner Meinung nach auch einfach weglassen können. Ich hab’s irgendwann nur noch überflogen. Trotzdem fand ich die Geschichte insgesamt echt gut. Die Themen um Schönheit, Moral und Vergänglichkeit sind zeitlos, und Dorians Entwicklung war spannend zu verfolgen.
Leider nicht mein Buch 📕
Ich lese gerne immer wieder Klassiker, aber Dieser hat mir leider nicht so gut gefallen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl das der Autor einfach Sätze die man gut rezitieren kann und die sich gut anhören, aneinander gereiht hat. Die eigentliche Gesichte und was sie aussagt hat mir ganz gut gefallen, aber diese Sprüche die ganze Zeit waren doch sehr ermüdend.
Längen aber es lohnt sich!
Dorian Gray war ein anstrengender Charakter. Zeitweise ist die ganze Dramaturgie ziemlich witzig. "Er warf sich gegen die Wand und vergrub sein Gesicht in den Händen". Ausgestattet mit einer regen Phantasie und bildlichem denken musste ich oftmals darüber schmunzeln. Alles in allem war das beste an der ganzen Geschichte für mich der Schreibstil. Oscar Wilde verpackte alles in wunderbaren Worten. Etwas was ich an neueren Büchern oftmals etwas vermisse. Die Wortvielfalt. Zur Geschichte selbst: ich fand das Ende sehr gut. Ich hatte etwas anderes erwartet. Das macht das Ganze aber umso besser. Es regt zum nachdenken an. Es gibt viele philosophische Ansätze über das Leben, Moral, Genuss, Vergänglichkeit, Schönheit und Oberflächlichkeit. Wie so oft lassen mich Klassiker mit einem Gefühl zurück das ich mit Bergsteigen gleich setzen würde: anstrengend und zäh auf dem Weg (mit vielen kleinen Freuden unterwegs), aber der Ausblick mit dem man belohnt wird ist wunderbar.

" Die Sünde steht jedem Menschen auf die Stirn geschrieben, man kann sie nicht verbergen."...
...sei dahingestellt, nur bei Dorian Gray traf es tatsächlich nicht zu, außer man wäre in der Lage seine Seele zu sehen. Diese verbarg er allerdings gut versteckt auf der Dachkammer alter Erinnerungen. Der Schreibstil, der Umgang mit Worten, das Einbringen von philosophischen und psychologischen Gedanken fand ich großartig. Man sieht, wie schnell man sich beeinflussen lassen kann, von anderen Menschen, Worten, Bildern und den eigenen Ängsten und dass die grössten Sünden im Gehirn anfangen. Ich hatte Mitleid mit seiner Unschuld, aber wie schon so oft in vielen Geschichten, wahrscheinlich auch in unseren eigenen, ist die Verführung nach dem erlangen von etwas sehr gross, was erstmal nichts verwerfliches ist, aber wie weit man dafür geht, bereit ist zu gehen und moralische und gesetzliche Grenzen zu überschreiten schon....
"Hinter jeder exquisiten Sache, die es gab, steckte etwas Tragisches". Der junge Protagonist Dorian Gray ist besessen von Jugend und Schönheit. Nachdem ihn ein berühmter Maler auf der Leinwand verwirklicht hat, wünscht sich Dorian, dass sein Porträt für ihn altert. Erst zu spät erkennt er, dass sein Wunsch zwar in Erfüllung geht, seine Seele aber immer hässlicher wird. Dorians Streben nach Schönheit und Vergnügen führt zu seinem moralischen Verfall, was die Konsequenzen menschlichen Handelns und die Bedeutung ethischer Integrität verdeutlicht. Weitere Themen des Buches sind ▫️Egoismus ▫️Narzissmus ▫️Misogynie (manchmal saß ich mit offenen Mund da und war schockiert, wie sehr die damalige Elite die Frauen verachtete), ▫️Behandelt wurde der ewigen Kampf zwischen Gewissen und Versuchung ▫️Es enthält einige Anspielungen auf die Homosexualität einiger Protagonisten, die natürlich umschrieben wurde, da sie damals verboten war. Nach der Veröffentlichung wurde das Werk heftig kritisiert und wurde sogar zu einem der Beweise vor Gericht bzw. Spekulationen über die sexuelle Orientierung des Autors, Oscar Wildes. Die Moral von der Geschichte ist: Seien Sie vorsichtig mit Ihren Wünschen, sie können falsch interpretiert werden. 5/5 ⭐

Wild. Wild. Wild. 🔪
Das Bildnis des Dorian Gray ist ein faszinierendes Buch, das mit tiefgründigen Themen zu Moral, Ästhetik und der menschlichen Natur spielt. Der Einstieg war jedoch etwas zäh und ich brauchte eine Weile, um richtig in die Geschichte hineinzufinden. Besonders gefallen hat mir die Figur Basil Hallward. Lord Henry Wottons Dialoge, die oft philosophische Theorien über Schönheit und Genuss vertreten, fand ich jedoch teilweise anstrengend und wiederholten sich für mich zu häufig. Dennoch ist der Plot rund um das Bild und Dorians moralischen Verfall wirklich spannend.
„Selbstvorwürfe haben etwas Bequemes. Wenn wir uns selbst anklagen, glauben wir, kein anderer hätte das Recht, uns anzuklagen. Die Beichte, nicht der Priester, erteilt uns Absolution.“
Ein schöner Klassiker mit vielen schönen Zitaten, aber auch voller Zynismus. Am Anfang war es etwas schwer, sich an die poetische Schreibweise zu gewöhnen, aber je weiter man liest, desto mehr schätzt man genau diese poetische Schreibweise. Würde es jedoch vielleicht nicht unbedingt Einsteigern in das Klassik- Genre empfehlen. Ich glaube man sollte schon ein paar Klassiker gelesen haben um diesen wirklich genießen zu können.
Wunderschöne Schmuckausgabe
Das Bildnis des Dorian Gray stand schon lange auf meiner Must-Read-Liste. Umso so glücklicher war ich, als ich zum Geburtstag die Schmuckausgabe der Biblioteca Obscura geschenkt bekam. Es enthält wunderschöne Illustrationen von Marcin Minor, die die Geschichte auf besondere Art vervollständigt und untermalt. Die Geschichte selbst ist vom Schreibstil (wie es der Zeit angemessen ist) anspruchsvoll, poetisch und erfordert eine gewisse Aufmerksamkeit. Es ist keine Lektüre für zwischendurch. Ich habe es in vollen Zügen genossen, diese Bildungslücke zu schließen.

Die faszinierende Welt von 'Das Bildnis des Dorian Gray'
Ich hatte schon lange den Wunsch, diesen Klassiker zu lesen, da er mir immer wieder begegnete und ich von der groben Beschreibung des Inhalts fasziniert war. Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray) ist ein Meisterwerk von Oscar Wilde, das erstmals 1890 veröffentlicht wurde. Nach einigen Nachforschungen bin ich noch mehr von diesem Werk begeistert, das als Übergangs- oder Brückenwerk der viktorianischen Literaturepoche gilt. Es ist der einzige Roman des Autors. Der Roman stellt drei Hauptfiguren vor: den Maler Basil Hallward, den Snob Lord Henry Wotton und den Titelhelden Dorian Gray, einen jungen Mann von außergewöhnlicher Schönheit. Basil malt ein Porträt von Dorian, und Lord Henry fordert Dorian auf, seine Jugend zu zelebrieren. Dorian ist von dieser Idee fasziniert und äußert den Wunsch, dass nicht er, sondern das Bildnis an seiner Stelle altern möge. Er ahnt nicht, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen wird. Der Inhalt des Romans ist spannend, auch wenn das Buch einige Längen aufweist. Die Sprache ist faszinierend, da sie sehr ausgeschmückt ist. Es werden viele Themen behandelt: die Moralität der Sinnlichkeit, Hedonismus im Viktorianismus und die Dekadenz der englischen Oberschicht. Für Lord Henry Wotton und Dorian Gray sind Kunst, Schönheit und Ästhetik das Höchste im Leben. Diese beiden Charaktere sind zwar unsympathisch, aber dennoch faszinierend. Dorian Gray hinterlässt eine Schneise des Schreckens und setzt sein zerstörerisches Verhalten über Jahre hinweg fort, bis er es nicht mehr erträgt. Der Roman regt zum Nachdenken an. Was wäre, wenn wir immer jung und schön blieben? Was wäre, wenn unsere Handlungen keine Konsequenzen hätten?

Ein philosophisches Werk, dass mit seiner Schönheitsidee aktueller nicht sein kann. Erschreckend und bildhaft.
Im Klassiker Buchclub war im Monat Juli das Bildnis des Dorian Gray dran. Ich wollte es schon lange mal lesen und jetzt war es Zeit dafür. Dorian Gray besticht durch sein gutes Aussehen und seiner Intelligenz. Er ist ein junger, aufstrebender Adliger, dem die Welt zu Füßen liegt. Als ein Maler ihn auf einem Porträt verewigt, gefällt es ihm überhaupt nicht und nimmt es mit zu sich nach Hause. Er philosophiert darüber wie es wäre ewig jung und schön zu sein, nichtsahnend dass etwas merkwürdiges passieren könnte. Und so finden Veränderungen statt, nicht nur dass Dorian nicht mehr altert nur sein Porträt tut es, sondern auch er verändert sich menschlich und das nicht zum Guten. Die Veränderungen, die Dorian durchmacht sind spannend und erschreckend zugleich. Er wird hochnäsig und ein richtiger Dreckskerl, der meint alles machen zu können. Er wird übermütig und skrupellos, er schreckt nicht mal mehr vom töten zurück und alles zieht ihn ins Dunkle hinab. Auch sein Umfeld wird hineingezogen. Oscar Wilde beschreibt sehr philosophisch und bildhaft das Geschehen. Er schafft es zum nachdenken anzuregen, zeigt die menschliche Natur mit ihrer Düsternis auf, strebt das Schönheitsideal an, was auch heute noch ein sehr großes Thema ist, mehr denn je. Hedonismus, Moral, Vergänglichkeit, das sind die Themen dieses großartigen Romans und genau das verleiht diese besondere Tiefe. Das Streben nach ewiger Jugend und der Preis den man zahlen muss, ein interessantes Thema und großartig verkörpert. Ein Stern Abzug gibt es für mich trotzdem, da es trotz geringer Seitenzahl doch an manchen Stellen zu langatmig ist und ich die Charaktere nicht wirklich greifen konnte, was aber vielleicht auch so gewollt war.

Wunderschöne Schmuckausgabe
Diese Ausgabe ist wirklich sehenswert. Und die Geschichte rund um Dorian Gray ist wirklich interessant. Für einen Klassiker ist das Buch gut zu lesen. Alles ist nur sehr langatmig und die Dialoge sind viel Gerede, ohne das etwas gesagt wird. Gehört nicht zu meinen Favoriten, ist aber lesenswert.

Ein Klassiker über Schönheit, Dekadenz Moral und die Abgründe der menschlichen Seele. Im Jugendalter wird ein Bild von Dorian Gray gemalt. Alle sind hingerissen von seiner Schönheit. Dorian wünscht sich innigst, dass es stets so bleibt. Nach seiner ersten Verfehlung stellt er fest, dass das Bild sich verändert. Er aber nicht. Nun nutzt er dies unentwegt aus bis zum bitteren Ende. Die Geschichte war sehr gut. Obwohl das Buch als zeitlos gilt, fand ich die Geschichte in einigen Abschnitten zu ausschweifend. Das wäre auch kürzer gegangen in der heutigen Zeit. Auf jeden Fall sollte man es gelesen haben.
Was für eine Geschichte! Ich wollte nur kurz reinlesen – und konnte nicht mehr aufhören. Die Verwandlung von Dorian Gray vom unschuldigen jungen Mann zu einer skrupellosen Figur ist so fesselnd beschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Oscar Wildes Schreibstil ist elegant und leicht zu lesen. Nur im elften Kapitel fiel es mir etwas schwer, dranzubleiben, doch es trägt viel zu Dorians Entwicklung bei. Das Ende finde ich perfekt – ein Klassiker, der nachhallt. 📚💯

Ich habe „Das Bildnis des Dorian Gray“ schon vor einigen Jahren gelesen. Letztes Jahr bekam ich diese tolle Ausgabe zu meinem Geburtstag. Die Aufmachung des Buches ist schön und gibt was her. Der Schreibstil zwingt einen dazu aufmerksam zu lesen, das mag ich. Bis heute mag ich die Idee dieses Buches, sie fasziniert mich. Das Buch war damals bestimmt skandalös. Heute gibt es natürlich explizietere Darstellungen, aber für die damalige Zeit eben nicht. Und genau das mag ich, dieses Subtile, es lässt Raum für Interpretationen. Schade, dass es mit Oscar Wilde ebenso ein Ende nahm, wie es vielen Künstlern zu Teil wurde.
Für immer jung bleiben, wer will das nicht?!
Ich habe mir vorher keine Rezensionen oder so durchgelesen. Ich kannte es vom Hören und wusste das es einen Filn dazu gibt. Ich muss sagen, man merkt dass das Buch schon ein wenig älter ist (1890). Der Schreibstil, bestimmte Wörter und Beschreibungen sind anders und ein wenig gewöhnungsbedürftig. Es war mir auch am Anfang tatsächlich viel zu langweilig. Es ist nichts spannendes passiert, es war eher einschläfernd. Aber ich meine so ab Seite 100 /120 oder so, wurde es dann spannender und dann sogar so sehr, das ich dachte "Was ist denn jetzt los?" Waren dann aber auch nur pasr Kapitel, dann wieder mehrere langweiligere, weiß teilweise gar nicht mehr was da genau stand. Ging da um ein Buch was er gelesen hat, und was darin passiert ist oder so, keine Ahnung. Ganz schrecklich. So aufgelistet und absoluter Wirr warr einfach nur. Dann wieder bisschen spannender und dann aber ein schnelles Ende. Hatte aber tatsächlich schon vermutet das es so enden würde auch wenn der gute Dorian wahrscheinlich was anderes gehofft hat. Ich würde weniger Sterne geben, wenn es aktueller wäre. Aber für die Zeit ist es gut, auch wenns bestimmt bessere gibt. Aber es war wirklich oft langweilig und langatmig. Meine Sonderausgabe war dafür aber ein Hingucker und tolles Buch zum anschauen. Lesen auch, aber muss man mögen 😉
London im späten 19.Jahrhundert. Der Maler Basil Hallward erschafft ein Portrait vom jungen, naiven Dorian Gray, das er selbst als sein Lebenswerk bezeichnet. Da er es ursprünglich nicht ausstellen möchte, weil es zuviel von ihm als Künstler preisgibt, schenkt er es dem Porträtierten und beeinflusst dadurch unbewusst dessen weiteres Leben. Dorian Gray behält sich ewige Jugend, trotz seiner ausschweifenden Lebensweise und dem charakterlichen Zerfall. Statt ihm altert das Bildnis von ihm und zeigt seinen körperlichen, als auch moralischen Abbau. Dieser Literaturklassiker ist in einer poetischen, bildhaften und philosophischen Sprache wunderschön geschrieben, obwohl mich doch ein paar Längen im Mittelteil ein bisschen im Lesefluss unterbrochen haben. Trotzdem eine Leseempfehlung von mir
Ein zeitloser Klassiker über Hedonismus, Intrigen und ewige Schönheit 🥀🪞🎨
Als Sommerlektüre habe ich „Das Bildnis des Dorian Gray“ sehr genossen. Wilde‘s blumige Sprache hat mich direkt in ihren Bann gezogen und mich schnell in der Welt einfinden lassen, die das Setting der Handlung ist: Der Visionärs-Künstler Basil, sein von Blumenduft erfülltes Atelier und der zum Sterben schöne und vor innerer Reinheit strahlende Dorian. 🎨🪞🥀 Als Basil sein Porträt fertigstellt, äußert Dorian bei Ansicht desselben den Wunsch, ewig jung und schön bleiben zu wollen — mit ungekannten Folgen. Dieses Buch handelt von menschlichen Abgründen: Ausufernder Hedonismus, oberflächliche Schönheit, Moralverlust und Intrigen. Monströs offenbaren sich die zerstörerischen Folgen des kompromisslosen Kalküls eines ewig schönen Protagonisten. Ein Klassiker, der sich das Klischee, langweilig zu sein, nicht gefallen lassen muss. Absolute Empfehlung ❤️🔥 „Er glich einem einfachen Gärtner, der mit einer Rose spazieren geht.“ 🥀

Ein wahrhaft zeitloses Meisterwerk, das uns noch immer lehrt, über die Konsequenzen von Narzissmus und Oberflächlichkeit nachzudenken.
"Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde ist ein fesselndes literarisches Werk, das die tragische Figur Dorian Gray in den Mittelpunkt stellt. Dorian verkauft seine Seele für ewige Jugend, während sein Porträt die Spuren seines moralischen Verfalls trägt. Diese klassische Geschichte spiegelt erstaunlich viele Themen unserer modernen Zeit wider, besonders in Bezug auf den Schönheitswahn und den Druck der Perfektion, wie er durch Social Media verstärkt wird. Oscar Wildes verfügt über eine meisterhafte Schreibweise, die in ihrer Eleganz und Tiefe zeitlos bleibt. Das Buch ist eines der schönsten und beunruhigendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Es betont die Spannung zwischen Dorians äußerlicher Perfektion und seiner inneren Korruption. Der Protagonist wird als tragische Figur wahrgenommen, die, getrieben von Oberflächlichkeit und dem Wunsch nach Anerkennung, moralisch verfällt. Auch die deutsche Übersetzung, zumindest in meinem Exemplar, bleibt atemberaubend gut und bringt die Schönheit und Schärfe von Wildes Sprache hervorragend zur Geltung. Ein wahrhaft zeitloses Meisterwerk, das uns noch immer lehrt, über die Konsequenzen von Narzissmus und Oberflächlichkeit nachzudenken.

Ein Meisterwerk
"Es war der lebendige Tod seiner eigenen Seele, der ihn quälte." In diesem meisterhaften Klassiker lässt Oscar Wilde die Leser:innen über das Leben und die Geheimnisse, die es für uns Menschen trägt, nachdenken. Es geht um die Bedeutung und Macht von Kunst, um Moral und Schuld, um Schönheit und Jugend, um Identität und nicht zuletzt um die Harmonie von Körper und Seele. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so von seiner Tiefe fasziniert hat.
Nachdem ich das Buch vor viielen Jahren mal geschenkt bekommen habe, habe ich jetzt endlich geschafft es zu lesen, auch dank meiner lieben Buddyreadpartnerinnen 💚 Da ich es an vielen Stellen anstrengend zu lesen fand und manche Passagen auch nur überflogen habe, hat die Literaturstudentin in mir das Gefühl, es nochmal langsam und gründlich lesen zu müssen, um es ganz verstehen und wertschätzen zu können. Aber da ich dafür kein Creditpoints bekomme und auch keine Hausarbeit darüber schreiben muss, hier nur die Eindrücke der gewöhnlichen Leserin ;) - Das Buch kommentiert unglaublich viel das damalige Leben in London und die Gewohnheiten der Gesellschaft, die für uns heute ohne aufwendige Recherche nur schwer zu verstehen sind. Manche Aspekte lassen sich übertragen, viele aber auch nicht oder nur nach Adaption. - Die Erzählperspektive ist uneinheitlich und dadurch manchmal verwirrend, wer ist das angesprochene "wir", das manchmal auftaucht? Ist der Erzähler der Autor, ist es also seine Meinung, oder spricht er aus einer fiktiven Rolle heraus? - Frauen und arme Menschen kommen echt nicht gut weg bei Wilde.. vor allem, wenn Lord Henry seine Meinung kundtut. Es gibt aber einzelne Momente, die einen scharfen Blick und mehr Ambiguität vermuten lassen als auf der Oberfläche zu sehen sind. - Oh, die ganzen Anspielungen auf homoerotische Beziehungen, in dieser Form zu der Zeit wahrscheinlich höchst skandalös, und spannend, wie viel gesagt werden kann, ohne viel explizit zu sagen. - Die Überlegungen zu Schönheit und zum Sinn des Lebens bzw unserer Existenz sind wohl allgemeingültig und definitiv diskutabel, bei manchen habe ich mich wiedergefunden, bei manchen nur den Kopf schütteln können. Hier ist definitiv Raum für Austausch. Ob das Buch jetzt lesenswert ist.. tja, das kommt wahrscheinlich wie immer auf die persönlichen Vorlieben an. Ich bin froh, dass ich es gelesen habe, bräuchte es aber jetzt nicht direkt nochmal :D
Anstrengend zu lesen, jedoch tiefpsychologisch
Das Buch ist nicht einfach zu lesen, das erst mal vorneweg. Ich musste viele Wörter nachschlagen, weil ich sie nicht kannte. Doch was dieses Buch so besonders macht ist, der psychologische Aspekt. Oscar Wilde wusste gekonnt, diesen in eine Story zu verpacken. Besonders wird der Narzissmus hervorgehoben, obwohl er nur einmal kurz namentlich erwähnt wird. Diese psychische Störung wird nicht angeboren, sondern kommt durch Erziehung und Umfeld zustande. Dorian Gray ist im Buch ein lieber und es wird dauernd hervorgehoben, besonders schöner Mann. Doch auch er ist schwach und ergibt sich den Einflüssen des Bösen, in Form eines falschen Freundes. Mit der Zeit liest man immer mehr, wie ihn seine entstandene Eitelkeit zerstört. Im Grunde ist nicht viel an Handlung im Buch, jedoch kommt durch die Gespräche viel heraus. Wir selber haben einen Fall von Narzissmus in der Familie und ich habe inzwischen zu dieser Person keinen Kontakt mehr. Solche Menschen brauchen ihr Leben lang Therapie, was diese Person nicht hat und den Umgang mit ihr unmöglich gestaltet. Ein Buch mit wunderbaren psychologischen Aspekten, was jedoch teilweise schwer zu lesen ist und sich auch an Stellen zieht. Eine Leseempfehlung geht für alle raus, die sich an diesem Klassiker versuchen wollen. Die Schmuckausgabe ist wirklich toll und die Illustrationen sind wunderschön. Was ich hier bewerte ist nicht die Aufmachung des Buches, sondern rein die Handlung, die für mich so im Bereich 3,5/5 ⭐liegt.

Dieses Drama ist zugleich unerträglich und unglaublich spannend. Meinung Worte! Alles nur Worte! Aber wie schrecklich sie waren! Wie klar, wie lebendig und grausam! Man konnte ihnen nicht entkommen! […] Gab es etwas, das genauso wirklich wie Worte war? Seite 33 Hinter dem unscheinbaren Cover verbirgt sich ein Gesicht, das in die Ferne schaut. Ob das etwa Dorian Gray ist? Bereits nach wenigen Seiten wusste ich: Dieses Buch und ich werden viele gemeinsame Stunden verbringen, die mich fesseln werden. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, war, was mich wirklich erwarten würde. Mit jeder gelesenen Seite taucht man weiter in das Geschehen ein und findet sich im London des 19. Jahrhunderts wieder. Die Gesellschaft, die Kunst und der Adel hatten einen hohen Stellenwert und boten eine perfekte Grundlage für ein dramatisches Buch mit vielen Charakteren. Es löst bei mir immer wieder Begeisterung aus, wenn ich ein Buch lese, in dem die Protagonisten stets ihrer Linie treu bleiben und man schon alleine am geschriebenen Wort erkennen kann, wer gerade „spricht“. Bei diesem besonderen Werk ist es so, dass Unterhaltungen oft wild durcheinandergeraten und es zu lebhaften Diskussionen kommt. Das Auseinanderhalten der Charaktere hätte eigentlich eine Herausforderung sein müssen. Aber der Autor hatte seine Figuren hervorragend im Griff. Dorian ist ein sprunghafter Jüngling, der stets auf Schönheit und Jugendlichkeit aus ist und die Gesellschaft sucht, hitzige Diskussionen führt und den Worten von Lord Henry lauscht. Stellenweise ist seine Einstellung sehr naiv. Seine Leichtgläubigkeit hat mich beim Lesen manchmal in den Wahnsinn getrieben und mich meinen Kopf mehr wie einmal schütten lassen. Der Einfluss von Lord Henry tut Dorian nicht immer gut. Henry sucht stets das Vergnügen und fühlt sich in einer großen Gesellschaft wohl, hat stets eine eigene Meinung und gibt vor ein Mann von Welt zu sein. Aber genau das ist es, was diesen Charakter zeichnet: Man lauscht gebannt seinen Worten und seinen großen Reden, die er einfach aus seinem Ärmel zu schütteln scheint. Seine wilden Theorien über die Welt und seine Meinung über die Kunst, die Gesellschaft, Politik und über Frauen. Er ist ein „gerechter Vertreter“ seiner Zeit, die vieles offenbart, was man auch heute noch auf das 21. Jahrhundert beziehen kann. Was nicht zwingend heißt, das es gut ist, was dieser Lord von sich gibt. Sein Frauenbild ist meiner Meinung nach aus heutiger Sicht sehr veraltet und nicht mehr gesellschaftskonform. Ein Beispiel hierfür: »Mein lieber Junge, keine Frau ist ein Genie. Frauen sind ein dekoratives Geschlecht. Sie haben nie etwas zu sagen, aber das tun sie ganz reizend. Frauen sind der Triumph der Materie über den Geist, so wie Männer der Triumph des Geistes über die Moral sind.« Seite 70 Neben den beiden Protagonisten bietet der Dritte im Gespann eine reife Abwechslung, die zwischen Dorian und Henry für Vernunft sorgte. Basil ist der Künstler, der Dorian Gray gemalt hat und permanent in sich gekehrt wirkt. Für einen Künstler typisch, zeigt er eine ganz eigene Haltung, verweilt eher im Stillen, appelliert an die Vernunft und nimmt eine Weise Rolle ein, die seine Freunde vor dem Verderben retten soll. Beim Lesen hatte ich mit ihm immer etwas Mitleid, da er mir so vorkam, als sei er in seiner eigenen Welt gefangen und isoliert. Unterstrichen wird dieses ganze Buch durch eine zauberhafte Sprache, die sehr gewählt und gekonnt eingesetzt ist. Ich kam mit dem Markieren gar nicht mehr hinterher. Es steckte in jedem Satz so viel drin, dass man am liebsten einfach mehr davon lesen würde. Man spürt wie sich die Energie, die durch die Worte versprüht, und durch die Gefühle, transportiert wird, sich auf den Leser überträgt. Im Text gibt es offensive Passagen, bei denen ich kleine Verschnaufpausen brauchte, bevor ich weiterlesen konnte. Es fiel mir an manchen Stellen recht schwer zu entscheiden, welchen Worten ich wirklich Glauben schenken sollte oder wo ich am besten nur zwischen den Zeilen lese. Es gab also mehrere Möglichkeiten, den Text zu werten und ihm Bedeutung zuzuschreiben. Die Interpretationsfläche ist riesig, da es genügend Anspielungen gibt, die im Raum vor sich her dümpeln und darauf warten, beachtet zu werden. »Die Kleidung des neunzehnten Jahrhunderts ist verabscheuungswürdig, so düster und deprimierend. Die Sünde ist das einzig farbige Element im modernen Leben.« Seite 45 Die Handlung der Geschichte ist sehr abwechslungsreich, auch wenn man durch die Charaktere manchmal schon erahnen kann, was als Nächstes passieren wird. Was nicht zwingend zum Nachteil der Geschichte steht, im Gegenteil, es zeigt nur, wie gut die Figuren ausgearbeitet sind und das man versteht, wofür sie stehen. Was mir dann ab und an ein wenig zu viel des Guten war, sind diese Andeutungen über Skandale und irgendwelche Tugenden, von denen aber nur selten welche wirklich erwähnt sind. Also muss man zwischen den Zeilen lesen, worum es gehen könnte und selbst interpretieren. Diese angedeutete Sprache ist sicher etwas, was mir in noch vielen anderen Klassikern begegnen wird und womit ich mich noch das eine oder andere Mal auseinandersetzen werde, um auch daran meine Freude zu finden. » […] Jeder Gentleman ist doch an seinem guten Ruf interessiert. Du willst doch nicht, dass die Leute über dich reden, als wärst du etwas Böses und Degeneriertes. Natürlich hast du deine Stellung und deinen Reichtum und all diese Dinge. Aber Reichtum und Stellung ist nicht alles. Wohlgemerkt, ich glaube keins von diesen Gerüchten. Zumindest kann ich sie nicht glauben, wenn ich dich ansehe. […]« Seite 207 In der Neuübersetzung von Lutz-W. Wolff gibt es hinten im Buch einen ausführlichen Anhang, den ich während des Lesens nach jedem Kapitel zurate gezogen und mir die Anmerkungen durchgelesen habe. Es hat immer wieder neue Fragen in den Raum geworfen, die am Ende in richtigen Recherchen ausgeartet sind, da ich viel mehr über die Hintergründe erfahren wollte. Zusätzlich gibt es vom Übersetzer persönlich noch ein eingehendes Nachwort, dass seine Arbeit und den Hintergrund der Geschichte erläutert. Und ganz zum Schluss gibt es noch eine Zeittafel, die das Leben von Oscar Wilde chronologisch Sortiert, was mich ebenfalls sehr interessiert und eine perfekte Ergänzung des großen Ganzen ist. Fazit Dorian Gray eignet sich perfekt als Einstiegsklassiker. Neben der Vielschichten Handlung gibt es noch facettenreiche Protagonisten, die die Handlung zum Leben erwecken. Beim Lesen treffen zwei Welten aufeinander, die aus heutiger Sicht an manchen Stellen noch vereinbar sind.
Grandioser Klassiker
Und wieder habe ich eines meiner 12 für 2025 beendet. Was soll ich sagen, es war grandios! Ich bin so froh es endlich gelesen zu haben, viel zu lange stand der Schatz ungelesen in meinem Regal. Ich kann es nicht anders sagen: es ist ein Meisterwerk der Literatur. Wilde erschafft eine tiefgründige Auseinandersetzung mit den Themen Schönheit, Moral und dem Preis der ewigen Jugend. Als Hauptfigur für diese faszinierende Geschichte dient Dorian Gray, er ist hingerissen von seiner Schönheit und Jugend, die er mit einem Pakt mit seinem Porträt um jeden Preis erhalten möchte. Und so lernen wir Dorian und seine Begleitcharaktere kennen. Der Maler des Bildes, Basil Hallward ist mir schnell ans Herz gewachsen, er stellt für mich die gute Seite dar. Daneben steht der manipulative Lord Henry, der Grays Perfektionismus und Zerrissenheit nährt. Mit seiner zynischen Weltansicht stellt Lord Henry die gesellschaftlichen Normen in Frage, dass tut er mit einer Tiefe und einem gewissen leichten Humor, der einfach fesselt. Ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert wie gut Klassiker auch heute noch das Geschehen widerspiegeln. Oscar Wilde schafft es elegant Tiefgründigkeit, Humor, Kritik und Oberflächlichkeiten in einem Buch zu verbinden, dass auch noch in hundert Jahren aktuell sein wird. Sein Schreibstil ist wunderbar und seine Charakterzeichnungen erstklassig. Ich lege es jedem ans Herz dieses Buch zu lesen! Es wird auch definitiv in einer schöneren Ausgabe bei mir einziehen und eines der Bücher sein, dass ich gerne nochmal lese. (P.S. ein Zitat von Oscar Wilde hängt schon ziemlich lange bei mir an der Wand siehe Bild zwei
!*Achtung spoilert*!
Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Der wunderschöne, jugendliche Dorian Gray ist bereit, seine Seele dafür zu geben, dass das Porträt, das Basil Hallward von ihm gemalt hat, an seiner Stelle altert. Und so kommt es: Während Dorian äußerlich schön und jung bleibt, zeigt das Bildnis die Spuren der Zeit. Doch nicht nur das – auch seine Sünden zeichnen sich auf dem Porträt ab. Denn Dorian nutzt die Tatsache, dass ihm aufgrund seiner jugendlichen Schönheit die Welt zu Füßen liegt – wie es ihm Lord Henry Wotton vor Augen führt – in vollem Maße aus. Doch was geschieht mit einem Menschen, der niemals die Konsequenzen seines Handelns tragen muss? Wir verfolgen Dorian dabei, wie sein Streben nach Leidenschaft, Genuss und Schönheit zunehmend moralisch verwerflich wird. Doch Leidenschaft ist ein vergängliches Gefühl – kann man wirklich ein Leben lang nur danach streben? Kann ein solches Leben erfüllend sein und glücklich machen? Gerade das kompromisslose Ausleben des Hedonismus ohne moralischen Kompass regt stark zum Nachdenken an. Das Buch gehört definitiv zu meinen Favoriten.
Faszinierend, originell – mit kleinen Schwächen im Finale 🎨🖼️
Zu Beginn fiel es mir etwas schwer, in die Geschichte hineinzufinden, doch nach kurzer Zeit hat mich der besondere Schreibstil komplett abgeholt. Die Sprache ist eindrucksvoll und trägt maßgeblich dazu bei, dass sich die Handlung so intensiv entfaltet. Die Geschichte selbst ist unglaublich originell und hat mich immer wieder überrascht – mit Wendungen, die ich so definitiv nicht habe kommen sehen. Gerade diese Unvorhersehbarkeit hat das Buch für mich sehr spannend gemacht. Gleichzeitig behandelt es ein zentrales und zeitloses Thema: die eigene Identität und wie stark wir durch andere Menschen beeinflusst werden können. Ohne zu viel vorwegzunehmen, hat mich das Ende jedoch ein wenig enttäuscht zurückgelassen. Nach all den überraschenden Entwicklungen im Verlauf der Geschichte hatte ich mir auch für das Finale mehr unerwartete Wendungen erhofft. Zudem hatte ich das Gefühl, dass einige Erzählstränge nicht vollständig zu Ende geführt wurden, wodurch dem Buch an manchen Stellen noch etwas mehr Tiefe gutgetan hätte. Insgesamt ist es aber ein thematisch ganz besonderer Klassiker, der sich stärker mit der inneren Welt und der Psychologie des Menschen beschäftigt als mit der äußeren Gesellschaft – auch wenn diese durchaus eine Rolle spielt. Die liebevollen Illustrationen der Ausgabe und die kleinen beigefügten Extras machen das Lesen zu einem noch intensiveren und schöneren Erlebnis. 🤍

Ein wunderschönes illustriertes Buch von Marcin Minor. Sehr schöne Bilder befinden sich im Inneren des Buches. 😍 Die Geschichte wundervoll geschrieben, wenn auch traurig denn Schönheit ist halt nicht das Glück zu allem. Zudem spielt es sich un England ab und ich liebe London 🥰 Ich kam sehr gut in das Buch rein, man muss aber auch sagen dass es sich manchmal etwas zieht, und es nicht immer sehr fliessend zu lesen ist. Ich würde das Buch auf jedenfall weiter empfehlen, es regt allerdings auch tum Nachdenken an. 😊
Bleibt hinter den Erwartungen zurück
Das Bildnis des Dorian Gray ist vermutlich jedem bekannt. Die Graphic Novel zum Roman von Oscar Wilde konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Das liegt zum einen am Umfang - auf lediglich 72 Seiten wird versucht, die Essenz von Wildes Werk einzufangen, was jedoch aufgrund der Kürze nicht gelingen mag. Wichtige Aspekte der Charakterentwicklung und tiefgründige Themen kommen dadurch zu kurz, was dem Gesamtverständnis der Geschichte abträglich ist. Enrique Corominas' Illustrationen sind detailliert und atmosphärisch, jedoch sind einige Darstellungen m.M.n. übermäßig grotsek, was den Lesegenuss beeinträchtigt. Leser, die mit dem Original vertraut sind, könnten diese Adaption als unzureichend empfinden, Leser, die die Geschichte noch nicht kennen, dürften aufgrund der stark eingedampften Handlung, Schwierigkeiten mit dem Verständnis haben. Schade!
Schöner kurzweiliger Klassiker
Meine zweite Lektüre des Klassikers, dessen Inhalt die Popkultur immer wieder beeinflusst hat und wohl jedem bekannt sein dürfte. Der junge, schöne Aristokrat Dorian Gray wird von seinem Freund Basil Hallward porträtiert. Nach Vollendung des Magnus Opus des Künstlers, welcher die ganze Schönheit und Jugend seiner Muse perfekt auf die Leinwand bringt, wird Dorian neidisch auf sein eigenes Porträt. Er wünscht sich in einem Moment der Angst vor dem Altern sein Bildnis solle anstatt seiner altern und hässlich werden, während er sich äußerlich unverändert ewiger Jugend erfreue. Als sein Wunsch in Erfüllung geht, gerät der Protagonist ist einen inneren Konflikt zwischen dem moralischen Basil und dem zynischen Lord Henry, der ihn zu einem hedonistischen Leben in der viktorianischen Oberschicht verführt. Die Kritik des Buches und der zentrale Konflikt ist sehr offensichtlich und gewinnt zu keinem Zeitpunkt an Komplexität. Die Charaktere vertreten unterschiedliche Lebenseinstellungen und machen keine Entwicklung durch. Was das Buch stattdessen auszeichnet und zu etwas macht, das auch nach über Hundert Jahren noch lesenswert bleibt, ist viel mehr die Umsetzung durch Oscar Wilde. Dieser war eigentlich Dramatiker und Lyriker, außerdem bekannt für seine Liebe für das Schöne und seinen extravagantes Auftreten. Dorian Grey ist sein einziger veröffentlichter Roman, was sich in dem besonderen Stil des Buches bemerkbar macht. Das Bildnis des Dorian Grey ist ein Vertreter des Ästhetismus, einer Strömung, die Schönheit über Moral und Ethik stellt und in ihr das höchste Gut sieht. In seinem Roman steht Form über Inhalt. Eine wunderschöne, bildliche Sprache und unterhaltsame Charaktere kommen vor einer komplexen Handlung. Die Einstellung des Autors wird durch seine Figuren vertreten. Dadurch bleibt der Roman kurzweilig und lesenswert. Ich bin schnell voran gekommen und hätte noch viel länger den absurden und sich widersprechenden Monologen von Lord Henry folgen können. Leider merkt man dem Buch zwischenzeitlich die fehlende Handlung an. Es wird darüber geredet, wie schlimm und unmoralisch die Hauptfigur ist, gezeigt bekomme ich es nicht. Dadurch bleibt die Figur und ihr Konflikt wenig glaubwürdig. Zu keinem Zeitpunkt entsteht Spannung.
Spannende Erzählung mit tiefen Einblicken in die menschliche Psyche 😵💫
Schönheit, Vergänglichkeit und die dunklen Seiten der menschlichen Natur…Narzissmus, Hedonismus und ein Leben ohne Reue…in seinem Roman thematisiert und kritisiert O. Wilde auf spannende Art und Weise die damalige viktorianische Gesellschaft…äußerlich wunderschön und innerlich komplett zerstö…ein Werk zum Nachdenken 🤔 auch für die heutige Zeit 🤗
Anstrengend
Es hat zwei Anläufe gebraucht bis ich richtig in der Geschichte war. Ab der Hälfte hat es mich etwas mehr gefesselt. Aber zwischendurch war es etwas langweilig. Als Hörbuch für zwischendurch ist das nichts, man muss sich schon wirklich auf die Geschichte konzentrieren. Die Sprache war am Anfang sehr Gewöhnungsbedürftig aber nachher ging es dann. Ich weiß nicht so Recht wie ich das jetzt bewerten soll. An sich hat es mir gefallen aber manchmal hatte ich auch so gar kein Bock mehr. Ich glaube das ist besser als Buch zum lesen geeignet als zum hören. Vllt lese ich es irgendwann auch mal selber. Achja und Lord Henry ging mir immens auf die Nerven 😂
Oscar Wilde hat mit ,,The Picture of Dorian Gray'' ein Buch geschrieben, was einem lange nicht mehr aus dem Kopf gehen wird! Die Storyline selbst ist spannend und es passieren andauernd Sachen, die einen überraschen und gleichermaßen schockieren. Die Lebensansichten sind oft entweder weise oder unethisch, sodass man mit vielen Aspekten zum Nachdenken zurückgelassen wird. Auch die Charaktere sind äußerst interessant: Basil, dessen Geheimnis gegenüber Dorian die Geschichte ins Rollen bringt, Lord Henry, der mit seinen großen Zitaten den größten Einfluss auf Dorian hat und schließlich Dorian selbst, der nicht anders kann, als Schönheit und Reinheit auszustrahlen - was ihn zu einer mitreißenden Charakterentwicklung treibt. Dieses Buch habe ich tatsächlich im Gegensatz zu anderen auf Englisch gelesen und Wildes Schreibstil ist für mich persönlich sehr verständlich und schön von der Form her - die Art, wie er die Geschichte, die Emotionen und das Umfeld beschreibt, macht das Buch selbst zu einem Kunstwerk. Ich liebe seine intelligenten und humorvollen Einwürfe, die das Buch unglaublich unterhaltsam machen sowie die für ihn typischen Aphorismen, deren Geltung nicht nur für ein Buch von Bedeutung ist. Und das Ende war ohne viel zu sagen wow. In die Kommentare habe ich einige meiner Lieblingszitate und -aphorismen geschrieben :-) .




















































