Der gefrorene Fluss

Der gefrorene Fluss

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Description

Ein fesselnder historischer Krimi von der New-York-Times-Bestsellerautorin Ariel Lawhon

Dieser historische Krimi ist inspiriert vom Leben und Tagebuch der Martha Ballard, einer berühmten Hebamme aus dem 18. Jahrhundert, die sich dem bestehenden Rechtssystem widersetzte und so in die amerikanische Geschichte einging.

Maine, 1789: Als der Kennebec River zufriert und die Leiche eines toten Mannes im Eis sichtbar wird, soll Martha Ballard den Leichnam untersuchen und die Todesursache feststellen. Als Hebamme und Heilerin ist sie in vieles eingeweiht, was sich hinter verschlossenen Türen in der Kleinstadt Hallowell abspielt. Ihr Tagebuch ist eine Aufzeichnung aller Geburten und Todesfälle, Verbrechen und Debakeln, die sich in der engen Gemeinschaft ereignen. Monate zuvor dokumentierte Martha die Einzelheiten einer angeblichen Vergewaltigung, die von zwei der angesehensten Herren der Stadt begangen wurde – einer von ihnen wurde nun tot im Eis aufgefunden. So ist Martha sich sicher, dass sie es hier mit einem Mord zu tun hat. Doch ein örtlicher Arzt widerlegt ihre Schlussfolgerung und erklärt den Tod für einen Unfall. Martha ist entschlossen, den schockierenden Mord auf eigene Faust zu untersuchen.
Im Laufe eines Winters, während der Prozess näher rückt und Gerüchte und Vorurteile zunehmen, ist Martha beharrlich auf der Suche nach der Wahrheit. Ihr Tagebuch gerät bald in den Mittelpunkt des Skandals, verwickelt diejenigen, die sie liebt, in die Sache und zwingt Martha, zu entscheiden, wo ihre eigene Loyalität liegt.

Clever, vielschichtig und subversiv stellt Ariel Lawhons neuestes Werk eine unbeugsame Heldin vor, die sich weigerte, etwas Geringeres als die Gerechtigkeit zu akzeptieren, in einer Zeit, in der es galt, Frauen am besten nur zu sehen und nicht zu hören. »Der gefrorene Fluss« ist eine spannende und zärtliche Geschichte über eine bemerkenswerte Frau, die ein beispielloses Erbe hinterlassen hat und dennoch bis heute fast vergessen ist.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
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Pages
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Price
29.95 €

Author Description

Ariel Lawhon ist New York Times Bestsellerautorin historischer Romane. Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Söhnen in den sanften Hügeln außerhalb von Nashville, Tennessee.Sandrine Mittelstädt ist gebürtige Berlinerin und arbeitet als Schauspielerin, Sprecherin und Sängerin. Noch während der Schulzeit begann sie eine klassische Gesangsausbildung. Auf die Liebe zur Musik folgte die Schauspielausbildung am »Schauspiel München«. Sie wechselte bald von der Theaterbühne zum Fernsehen und spielt seitdem regelmäßig in Fernsehproduktionen wie »Der ZÜRICH Krimi«, »SOKO« oder »Tatort«. Seit 2007 ist sie auch als Synchron- und Hörbuchsprecherin tätig und mit verschiedenen Lesungen oder Liederabenden on Tour.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
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40%
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49%
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23%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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100%
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62%

Pace

Fast0%
Slow100%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%

Posts

387
All
5

#Histo-Liebe💛

Das Buch ist großartig und hat mir sehr viele schöne Lesestunden geschenkt.

Ich liebe starke weibliche Protagonistinnen einfach. 🌙⚖️ Martha ist intelligent, mutig und authentisch. Sie ist ruhig, beobachtend, klug und unglaublich stark auf eine ganz leise Art. 🕯️🪶 Gerade weil sie in einer Zeit lebt, in der Frauen kaum Rechte oder Einfluss hatten, fand ich ihre Rolle umso beeindruckender. Was das Ganze für mich nochmal auf ein anderes Level gehoben hat ist, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert. 📜❄️ Durch die Tatsache, dass Martha Ballard wirklich existiert hat und ihre Tagebücher heute noch eine historische Quelle sind, wirkte alles nochmal viel greifbarer. Deshalb konnte ich dem Buch auch kleinere Längen ganz gut verzeihen. Denn das Tempo ist definitiv eher ruhig. ⏳🌨️ Das Buch nimmt sich viel Zeit für Atmosphäre, Alltag und Details. Es ist kein schneller Thriller mit einer Wendung nach der anderen, sondern eher eine langsam erzählte, intensive Geschichte. Zwischendurch gab es deshalb schon Momente, in denen es sich etwas gezogen hat. Außerdem hatte ich teilweise leider Probleme mit den vielen Namen. Weil es so viele Figuren aus der Gemeinde gibt, musste ich öfter überlegen, wer nochmal wer war. Das hat mich manchmal ein bisschen aus dem Lesefluss gebracht. Trotzdem war die Atmosphäre einfach unglaublich stark. 🌨️🪵🕯️

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5

"Und dann weine ich. Vor allem für Rebecca und das winzige, unerwünschte schlagende Herz tief in ihrem Leib. Aber auch für mich selbst. Und unsere Töchter. Und für jede andere Frau, die lebt, leidet und stirbt nach den launischen Einfällen der Männer."

Die Autorin Ariel Lawhon nimmt sich der Lebensgeschichte von Martha Ballard an, einer Hebamme, die von 1735 bis 1812 gelebt hat und die über 1000 Babys zur Welt brachte. Martha Ballard schrieb Tagebuch und dies diente als Vorlage für diesen historischen Roman. Entstanden ist eine Geschichte die nicht nur Einblicke in das damalige Dorfleben gibt, vor allem in Hinblick auf die Rolle und den Stand der Frau in der Gesellschaft, sondern es ist auch ein Kriminalroman, der das Justizsystem, dass damals noch in den Kinderschuhen steckte, genauer beleuchtet. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil und ich war von Anfang an von der Geschichte gefesselt. Martha ist eine starke Frau, die sich nicht nur mit Herzblut um ihre Patientinnen kümmert, die ihre Familie liebevoll umsorgt, sondern, die für Gerechtigkeit kämpft und sich für andere einsetzt. Dabei riskiert sie es, selber verletzt zu werden, sowohl durch Worte als auch Taten. Bei allem was geschieht, bleibt Martha standhaft in Moral und Ethik. Sie ist nicht naiv, sie weiß genau wo sie steht und das Männer allein durch ihr Geschlecht andere Möglichkeiten haben als Frauen, und dass das auch noch lange so bleiben wird. "Danke", sage ich und stehe auf. Doktor lächelt. "Wofür?" "Dafür, mich daran zu erinnern, ich bin nicht Gott." Wieder dieses Lachen, wie Wasser über Felsen. "Hattest du das vergessen?" "Nein, nur dass es einige Wunden gibt, die ich niemals heilen werde." Innerhalb ihres Wirkungskreises versucht Mistress Ballard das Beste aus ihrer Situation zu machen und will dies auch für andere Frauen erreichen. Nebenbei geht sie Spuren, Aussagen und Hinweisen nach, um einen Mord aufzuklären, der in ihrer Gemeinschaft geschehen ist. Den Titel des Buches "Der gefrorene Fluss", der erfreulicher Weise wortgetreu aus dem Amerikanischen übersetzt wurde, hätte die Autorin nicht besser wählen können. Der Fluss ist eine der Lebensadern des Dorfes. Er versorgt die Menschen mit Wasser und Nahrung. Er ist ein Transportweg für Güter und treibt die Mühle an. Im Winter, die Jahreszeit in der die Handlung der Geschichte stattfindet, steht der Fluss allerdings still. Eine dicke Eisschicht bedeckt das Wasser. Nun dient er als Brücke für Reisende und als Grab für eine Leiche. Er wird so lange stillstehen, bis der Frühling die Kälte vertreibt und bis Gerechtigkeit den Sündern widerfährt. Frauen, wie Martha Ballard, haben dazu beigetragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ihre Geschichte zeigt mir aber auch, dass sich noch nicht genug getan hat, vor allem wenn ich mir die heutige Arbeitssituation von Hebammen so ansehe. Die Menschen, die versorgen, erziehen, heilen und pflegen, bekommen noch immer nicht die Anerkennung, die sie verdienen. Ich habe das Buch sehr gemocht und kann eine klare Lese-Empfehlung aussprechen.

5

Ein Roman der ans Herz geht 💖

Das Buch "Der gefrorene Fluss" ist ein historischer Roman. Es wird die Geschichte und das Leben von Martha Ballard erzählt. Sie ist vieles... Mutter, Ehefrau, Freundin, Heilerin aber vor allem eins eine Hebamme. Die Geschichte von Martha hat mich zutiefst berührt. Denn Martha gab es wirklich und ihre Geschichte in diesem Buch ist eine Mischung aus Realität und Fiktion. Als Hebamme im Jahr 1789 war es für sie alles andere als leicht. Sie musste sich in der Männerwelt behaupten. Sie konnte lesen und schreiben was für die damalige Zeit sehr selten war und somit konnte sie Tagebuch schreiben und die damaligen Ereignisse dokumentieren. Als Frau im 18 Jahrhundert hatten es Frauen sehr schwer... die Geschichte von Rebecca Foster die hier mit erzählt wird zeigt dies eindeutig. Ich war schockiert was ich da gelesen habe. Das Nachwort hat mich aber umso mehr sprachlos gemacht. Es war ein sehr langsamer und atmosphärischer Roman der perfekt zum Winter passt. Eine klare Leseempfehlung 📚 💞

5

Ein Buch über eine starke Frau

Ich steh nicht auf historische Romane und das habe ich auch von anderen gehört, die diesen Roman gelesen haben. Sie fanden ihn phantastisch und so wollte ich es auch wissen. Und was soll ich sagen? Es war der Hammer!!! Die ganze Story ist in der Ich-Perspektive, aus der Sicht einer Hebamme geschrieben und was sie da vor fast 300 Jahren als Frau alles erlebt und auch ertragen muss ist der Wahnsinn. Eine intelligente Frau, die ihren Mann stehen muss. Man leidet mit ihr, man bangt und trauert, hofft und genießt die glücklichen Momente mit ihr zusammen - ich war fasziniert und bin durch die Seiten geflogen.

Ein Buch über eine starke Frau
5

Berührend und historisch tiefgründig

Das Buch spielt im späten 18. Jahrhundert & wird aus der Perspektive der starken Hauptprotagonisten Martha Ballard erzählt - einer Hebamme und Heilerin, deren Leben sie in ihrem Tagebuch festhält und ihre Geschichte beschrieben wird. Ich war von der ersten Seite an fasziniert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Was es ebenfalls noch sehr spannend gemacht hat, war ein mysteriöser Mordfall, der aufzuklären war. Ebenso auch das Thema Geburten, die sehr offen realistisch geschildert worden sind. Zum Ende hin wurde es noch mal richtig spannend. Das Nachwort fand ich sehr schön zu lesen und es zeigt noch mal eine ganz neue Perspektive auf die gesamte Thematik. (Die Liebe zwischen Martha und ihrem Mann Ephraim haben mich total an Claire und Jamie aus Outlander erinnert) Ganz große Leseempfehlung! 🫶🏼

4

Ein wirklich gemütliches Buch, das einen ganz unaufgeregt eine gute Lesezeit beschert.

5

Hörbuch. Eine großartige Geschichte über eine großartige Frau im 17. Jahrhundert.

5

Pure Begeisterung

Das Buch stand schon etwas länger in meinem Bücherregal und ich war mir nie sicher, wann der richtige Zeitpunkt zum lesen ist. Ich hätte es schon eher lesen sollen. Die Geschichte um Martha hat mich von Anfang an fasziniert. Das Leben in dieser Zeit, das ungerechte Rechtssystem, die Behandlung von Frauen. All das zu lesen gibt einem zu denken. Ich habe mit Martha gebangt, gelitten, mich gefreut. Ich liebe ihre Familie. Ich hätte auch gern so einen liebenden Ehemann. Die Geschichte hat mich sehr berührt und hat sich tief in mein Herz geschlichen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

4

Ein tolles Buch. Auch wenn es stellenweise etwas langatmig war, fand ich es super spannend und konnte mich gut darin verlieren. Und ja auch ich musste häufiger an Claire von Outlander denken

5

Wenn man sich an den ungewöhnlichen Erzählstil gewöhnt hat, ein extrem spannendes Buch, das die brutale Geschichte einer Vergewaltigung und Rache erzählt. #lesehighlight

5

"Ich bin Hebamme. Ich bin Heilerin. Ich nehme kein Leben. Ich bringe Leben in diese Welt."

Maine im Jahre 1789: Der Kennebec River friert zu und bestattet gleichzeitig einen Mann, der vor wenigen Monate der Vergewaltigung bezichtigt wurde. Martha Ballard, eine angesehene Hebamme und Heilerin, untersucht den Toten und stellt eindeutige Beweise für Mord fest. Doch der ortsansässige Arzt weist diese Behauptungen zurück und erklärt, es handle sich um einen Unfall. Der Prozess gegen den zweiten Angeklagten der Vergewaltigung rückt näher und Martha begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Wenn ich könnte, würde ich zehn Sterne für das Buch vergeben. Es ist wunderbar geschrieben, flüssig und bildhaft. Die Charaktere sind großartig gezeichnet, die guten Personen, aber auch die schlechten. Martha Ballard lebte wirklich und dank ihrer Tagebücher konnte viel aus ihrem Leben rekonstruiert werden. Eine tolle Frau, über die gerne mehr gesprochen werden darf! Das Buch hat mich sehr beeindruckt und auch sehr bedrückt.

3.5

Von wahren geschichtlichen Geschehnissen inspiriert, bekommt man Einblicke in die Justiz, die Rolle von Hebammen und Ärzten und in die gesellschaftlichen Beziehungen in Amerika im 18. Jahrhundert. Historische Romane finde ich einfach immer informativ und interessant. Ich muss aber auch sagen, dass ich schon spannendere geschichtliche Romane gelesen habe, die mich mehr gepackt und begleitet haben. Sehr cool fand ich dann aber das Nachwort der Autorin, das war für mich in dieser Form neu und total aufschlussreich. Insgesamt ein Buch, das es sich auf alle Fälle zu lesen lohnt.

4.5

Passend zur Jahreszeit war das ein gelungener Buddyread. Besonders beeindruckt hat mich die historische bildhaft beschriebene Atmosphäre und die schonungslos dargestellten Lebensumstände der Frauen, richtig gut recherchiert. Martha ist für mich eine besonders starke Protagonistin. Sie ist mutig, entschlossen und selbstbewusst. Die Geburtsszenen gehörten zu den spannendsten Szenen - intensiv und authentisch. Ein paar Punkte haben mich jedoch etwas gestört. Es gab einige unnötige Wiederholungen. Die Tagebucheinträge wirkten emotionslos, nüchtern und distanziert. Außerdem tauchen zu viele Charaktere auf, von denen man manche kaum richtig kennenlernt. Für Leserinnen und Leser historischer Romane mit starken Frauenfiguren definitiv empfehlenswert.

5

Ein ganz fantastischer Roman, der durch seine dichte, ausgesprochen atmosphärische Erzählung besticht. Man bekommt ein richtig gutes Gefühl für die Zeit um 1789. Am Anfang gibt es ein paar viele Namen, aber das gibt sich schnell. Der Schreibstil ist nicht kompliziert und ich hätte noch ewig weiterlesen können über Martha Ballard und ihre Zeitgenossen. Das Nachwort der Autorin ordnet am Ende gut ein, wo sich Fakt und Fiktion begegnen. Sehr empfehlenswert. 👍

5

Unsere kleine Farm…. Mit Mord

Hat mir sehr gut gefallen. Die Hebamme Martha Ballard reitet von einer Geburt zur nächsten, und nebenbei passiert noch ein Mord. Ganz spannend beschrieben, eine sehr interessante Story

5

Ich habe alles daran geliebt und würde gern mindestens 9 Sterne vergeben.

Selten hat mich ein Buch so mitfühlen lassen. Das Nachwort hat mir dann den Rest gegeben und ich werde beseelt und unfassbar stolz, darauf Frauen wie Martha Ballard erleben zu dürfen, zurückgelassen. Danke für dieses wunderbare Buch, Ariel Lawhon. 🩵❄️

4.5

Hat mich erschrocken und berührt

Tolle Geschichte über eine kluge und kompetente Frau, Hebamme, Mutter und Ehefrau! Inspirierend und historisch! Die letzten 200 Seiten habe ich am Stück gelesen. Da konnte/wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

5

historisch, spannend, perfekt für den Winter

❄️ Die Hebamme Martha Ballard wird gerufen, als eine Leiche aus dem gefrohrenen Fluss gezogen wird. Anders als der ortsansässige Arzt vermutet sie, dass der Verstorbene erhängt wurde. ❄️ Es handelt sich bei dem Roman um eine mit Fiktion vermischte Biographie, basierend auf Tagebucheinträgen der im späten 18.Jahrhundert lebenden Hebamme. Aber es ist auch ein feministische Geschichte mit einer Frau, die einen aufrechten und festen Charakter hatte und sich in einer von Männern dpminierten Welt auf ihre Art durchsetzt. ❄️ Es war perfekt im Winter zu lesen und eine gute Mischung aus historischer Geschichte und Kriminalroman, die ich sehr mochte!

4.5

Historisch, eine Wahre Geschichte, leicht verändert.

Ich brauchte etwas um in das Buch zu kommen, jedoch nach ca. 100 Seiten war ich drin. Es wird manches einigemahle wiederholt, jedoch ergibt es am Schluß Sinn. Ich war überrascht über die Wendung die es dann am Schluß gab und manches aufklärte. Wie Man(n) gerichtlich damals davon kam und dann doch noch die Gerechtigkeit einzug hielt. Ich kann das Buch nur empfehlen!

5

Wer die Bücher um Claire Fraser( Outlander) liebt, wird sich auch in Martha Ballard ( Hebamme ,18 Jhd.) verlieben. Gut recherchierte historische Fakten , die dann zu einem tollen Roman fiktiv verarbeitet werden, liebe ich. Hier haben wir eine Frau, die es wirklich gab. Deren Tagebuch „ überlebt „ hat. Die jeden Tag aufschrieb, was in ihrem Leben als Hebamme /Frau/ Mutter geschah- das ist die Basis für diesen historischen Roman. Und eine Vergewaltigung , welche sogar ( laut Nachwort der Autorin) abgeschwächt wurde.

Es gibt auch eine Leiche, Gerichtsverhandlungen und Aussagen,die das ganze zum einem historischen Krimi macht. Das normale Leben von Martha mit all den schwangeren und gebärenden Frauen , deren Männern/ Familien und Marthas eigene Familie (6 Kinder) lernen wir gut kennen. Der Schreibstil ist flüssig , emotional, sensibel und bildhaft. Man kann einen Film vor seinem inneren Auge ablaufen sehen, so gut sind die Figuren / Handlungen beschrieben. Wir sind die ganze Zeit im Kopf von Martha erleben alles „live „ mit -jedes Kapitel hat in seiner Überschrift die Zeit und den Ort, wo man sich als Leser/ Leserin gerade befindet. Ich hätte gerne mehrere Bücher aus dem Leben dieser tollen Frau/ Hebamme und deren Familie. Es war für mich ein Highlight.

5

Highlight Dies ist die beeindruckende Geschichte einer Hebamme aus dem 18.Jahrhundert, die mich als Hörbuch knappe 16 Stunden begleitet hat und die ich von Anfang bis Ende geliebt habe. Martha Ballard ist eine empathische, zupackende Persönlichkeit, die mit ihren 50 Jahren einen großen Erfahrungsschatz gesammelt hat und bei den vielen Geburten, die sie begleitet hat, nie eine Frau verloren hat. Ihr medizinisches Wissen ist umfangreich, so dass sie auch zu einer Untersuchung gerufen wird, als aus dem gefrorenen Fluss des Städtchens eine Leiche geborgen wird. Sie attestiert Mord an dem Kerl, dem Keiner im Ort eine Träne nachweint. Denn er war beteiligt an der Vergewaltigung der Pfarrersfrau, die nun zu allem Übel auch noch schwanger ist. Der aufgeblasene Arzt, Dr. Pears widerspricht ihrer Einschätzung später, doch Martha lässt sich nicht beirren. Die Autorin baut von Anfang an Spannung auf, wobei ihr Roman auf historischen Fakten basiert, sie diese aber mit fiktiven Elementen weitererzählt. Martha Ballard war eine kluge Frau, sie konnte lesen und schreiben, kämpfte für Frauenrechte und begehrte gegen die Ungerechtigkeiten ihrer Zeit auf. Unterstützung bekam sie uneingeschränkt von ihrem Ehemann Ephraim und ihren inzwischen erwachsenen Kindern. Die Kombination zwischen historischem Roman und Kriminalgeschichte konnte mich überzeugen. Ich könnte mir diese Geschichte so gut verfilmt vorstellen und das winterliche Setting in Maine passte gerade wunderbar in die Jahreszeit. Eine große Empfehlung für dieses Hörbuchhighlight, welches mich nicht zuletzt durch die wunderbare Erzählstimme von Sandrine Mittelstädt begeistern konnte.

5

Highlight

Dieses Buch gleich zu Beginn des Jahres gelesen zu haben, hängt die Messlatte für alle noch kommenden Bücher sehr, sehr hoch. Wäre Martha eine reale Person, hätte ich sie gern zur Freundin und Hebamme gehabt. Die Geschichte ist wahnsinnig beeindruckend und bleibt trotz der vielen Schausplätze und Personen übersichtlich. Es behandelt eindrücklich die Themen Familie, Freundschaft, Zusammenhalt, Feminismus, Geburt, patriarchalische Strukturen, Klassenunterschiede und so viele mehr. Und all das, ohne überladen zu sein oder zu viel zu wollen. Ich habe die Protagonistin bei ihrem Kampf um Gerechtigkeit die ganze Zeit angefeuert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Beeindruckend bis zur letzten Seite.

4.5

"Eine meiner größten Fähigkeiten als Hebamme ist es, in Stille zu verharren. Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich wortlos eine Hand gehalten habe, während Trauer einen Raum erfüllte." Winter 1789, Hallowell, Maine, USA - hier spielt die spannende und inspirierende Geschichte der Hebamme Martha Ballard, die, für die damalige Zeit völlig ungewöhnlich, lesen und schreiben konnte. Sie führte ein Tagebuch, auf dessen Grundlage Ariel Lawhon den vorliegenden Roman schrieb. Ich habe alles daran gemocht und bin völlig in die Geschichte eingetaucht. Wer historische Romane mit starken Frauenpersönlichkeiten mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Kleiner Tipp: unbedingt Namen mitnotieren, sonst wird es sehr verwirrend!

5

Wow,was für ein Buch! Martha war mir so sympathisch, wie viele der anderen Charaktere! Es spannendes Buch,es geschieht ein Mord,ein trauriges,alleine der Verlust einiger ihrer Kinder und auch ein schockierendes Buch,wo vor Gericht etwas schlimmes verhandelt wird und Gerechtigkeit nicht vorhanden ist! Eine krasse Mischung, zudem mit Tagebuch Einträgen und Erinnerungen machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem! Denn die Hebamme gab es tatsächlich und sie hat ganz viele Kinder auf die Welt gebracht und nie eins verloren! Ich bin begeistert von dem Buch,der Handlung und dem Erzählstil!

5

Absolut Bewegend

Ariel Lawtons Der zugefrorene Fluss ist ein faszinierender historischer Roman, der den Leser in das Amerika des 18. Jahrhunderts entführt. Die Geschichte dreht sich um Martha, eine mutige und kluge Hebamme, die sich nicht nur den Herausforderungen ihres Berufs, sondern auch den düsteren Schatten eines langen, kalten Winters stellen muss. Vergewaltigung und Mord erschüttern ihr kleines Dorf, und Martha wird zur zentralen Figur im Kampf für Gerechtigkeit – vor allem für die Frauen, deren Stimmen in der damaligen patriarchalen Gesellschaft oft ungehört bleiben. Die Autorin zeichnet ein eindringliches Bild des ländlichen Lebens zu jener Zeit. Besonders beeindruckend ist die Authentizität, mit der Lawton Marthas Beruf und die damit verbundenen Schwierigkeiten darstellt. Die Hebammenkunst, aber auch die sozialen und rechtlichen Einschränkungen, denen Frauen ausgesetzt waren, werden eindrucksvoll beleuchtet. Dabei gelingt es der Autorin, den Leser emotional zu fesseln und gleichzeitig eine historische Tiefe zu vermitteln. Das Buch lebt von seiner mitreißenden Sprache und der sorgfältigen Recherche, die der Geschichte ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit verleiht. Obwohl die Handlung auf wahren Begebenheiten basiert, hat Lawton diese geschickt angepasst, um die Leseerfahrung noch eindringlicher zu machen. Dadurch entsteht eine gelungene Balance zwischen Historie und Fiktion. Der zugefrorene Fluss ist mehr als nur ein historischer Roman – es ist ein kraftvolles Plädoyer für Gerechtigkeit und die Stärke der Frauen, die in einer Welt voller Ungerechtigkeit und Härte ihren Weg suchen. Wer sich für historische Erzählungen interessiert, die sowohl Spannung als auch Tiefgang bieten, wird mit diesem Buch eine außergewöhnliche Leseerfahrung machen. Fazit: Ein bewegender und eindrucksvoll erzählter Roman, der Geschichte lebendig macht und zugleich berührt. Uneingeschränkt empfehlenswert!

Absolut Bewegend
4.5

Imposant und voller Leben

Dieses beeindruckende Buch zählt für mich ganz klar zu meinen Highlights. Besonders gefallen hat mir der vielschichtige und bildhafte Schreibstil, der starke, malerische Naturbeschreibungen bietet. Auch die Charaktere sind komplex gestaltet und dadurch sehr interessant. Am meisten überzeugt haben mich jedoch die zahlreichen Themen, denen im Roman Raum gegeben wird: das Bild der Frau, das Entstehen von Leben, medizinische Aspekte, menschliches Miteinander, die Liebe zur Natur, das Leben im 18. Jahrhundert sowie das Rechtssystem und dessen Wandel über die Jahrhunderte. Kritikpunkte Trotz der vielen Stärken gibt es auch Aspekte, die ich kritisch sehe. Die Darstellung von Vergewaltigungen nimmt stellenweise sehr viel Raum ein. Zudem kommen einige Wiederholungen vor, die den Lesefluss etwas bremsen. Eine Szene wirkte auf mich zudem etwas konstruiert, was im Nachwort bestätigt wurde.

5

Wow!

Ein richtig guter Roman, der einen in vergangene Zeiten führt. Marth lebt mit Ephraim und ihren Kindern auf dem Land. Er kümmert sich in seiner Mühle um den Holzhandel und sie ist als Hebamme tätig. In ihrer Tätigkeit bekommt sie viel im Dorf mit. So auch, dass die Frau des Pastors, Rebecca, während seiner Abwesenheit vergewaltigt wurde. Martha versorgt ihre Wunden und unterstützt sie beim Gerichtsverfahren. Doch hat Rebecca eine Chance? Denn sie beschuldigt den Richter North aus ihrem Dorf und einen anderen Mann, Burguess, ihr das angetan zu haben. Burguess kann dafür nicht mehr belangt oder gehört werden, denn er wird tot im gefrorenen Fluss gefunden. Auch diesen Mord versucht Martha aufzuklären, vor allem weil ihre Familie mit in diese Sache hineingezogen wird. Ganz schlimm an dieser Sache ist, dass Rebecca auch noch schwanger aus dieser Vergewaltigung wird. Darüberhinaus muss Martha auch um ihre Anerkennung als Hebamme kämpfen, als ein junger Arzt in das Dorf kommt und alle medizinischen Tätigkeiten dort übernehmen möchte. Ein toller Roman über vergangene Zeiten, der unheimlich mitreißend und bewegend ist.

4.5

Der gefrorene Fluss ✨

Die Geschichte rund um die Hebamme Martha Ballard (die es wirklich gab) war für mich ein Buch außerhalb meiner Komfortzone , und ich habe es absolut nicht bereut. Die Handlung hat mich mehrfach richtig aufgewühlt. Die damalige Zeit ist hervorragend beschrieben und spürbar gut recherchiert. Es fühlt sich tatsächlich wie eine Zeitreise an. An manchen Stellen ist die Geschichte ruhiger, aber nie langweilig. Es hat Spaß gemacht, Martha, Ephraim und ihre sechs Kinder zu begleiten. Ein wirklich starkes Buch. Absolut empfehlenswert. 4,5/5 ⭐

4.5

Ein Mordfall im 18. Jahrhundert. Und erschreckend aktuell.

Im Maine des späten 18. Jahrhunderts wird die Leiche eines Mannes im zugefrorenen Kennebec River gefunden. Die Hebamme Martha Ballard wird hinzugezogen, um die Todesursache festzustellen. Was zunächst wie ein Unfall wirkt, entpuppt sich als Mordfall. Zugleich steht ein Vergewaltigungsprozess im Raum, der das kleine Dorf spaltet. Martha gerät zwischen Wahrheit, Macht und männliche Interessen. Ariel Lawhon entführt ihre Leser unmittelbar in das Amerika des Jahres 1789. Die Atmosphäre stimmt vom ersten Kapitel an. Man spürt Kälte, Enge und die Abhängigkeit der Menschen voneinander. Die historische Kulisse ist fundiert recherchiert. Grundlage ist das echte Tagebuch der Hebamme Martha Ballard. Das verleiht der Geschichte zusätzliche Glaubwürdigkeit. Die Protagonistin ist stark gezeichnet. Martha ist klug, ruhig und unbeirrbar. Sie kennt die Frauen der Region besser als jeder Richter. In einer Welt, die von Männern dominiert wird, behauptet sie sich mit Sachverstand und Haltung. Besonders eindrucksvoll ist, wie deutlich die eingeschränkten Rechte von Frauen gezeigt werden. Vergewaltigung wird bagatellisiert. Aussagen von Frauen gelten wenig (ein Umstand, der auch im Fall Epstein auf erschreckende Weise sichtbar wird). Genau hier setzt der Roman seinen stärksten Akzent. Im Zentrum steht der Mord an einem Mann, der selbst der Vergewaltigung beschuldigt wurde. Die Spannung entsteht weniger durch rasante Wendungen als durch das allmähliche Freilegen von Motiven und Abhängigkeiten. Lawhon erzählt strukturiert und klar. Die Gerichtsverhandlung, die Dorfdynamik und die familiären Konflikte greifen sauber ineinander. Am Ende fügt sich alles logisch zusammen. Das Finale wirkt durchdacht und nachvollziehbar. Einen kleinen Abzug gibt es dennoch. In der Mitte des Romans zieht sich die Handlung etwas. Einige Informationen werden mehrfach aufgegriffen. Das bremst den Lesefluss. Zudem wirkt Ephraim, Marthas Ehemann, fast zu ideal. Er unterstützt sie bedingungslos und erscheint stellenweise wie ein Wunschbild eines aufgeklärten Mannes seiner Zeit. Trotzdem bleibt der Eindruck sehr positiv. „Der gefrorene Fluss“ verbindet historische Genauigkeit mit einem spannenden Kriminalfall und einer überzeugenden Hauptfigur. 4,5 von 5 Sternen sind hier absolut verdient.

Ein Mordfall im 18. Jahrhundert. Und erschreckend aktuell.
5

Ein wunderschönes Buch, ganz große Leseempfehlung 🫶🏼

Wo soll ich anfangen? Dieser Roman ist auf so vielen Ebenen gut - ich bin schockverliebt! Allerdings muss eine Triggerwarnung vorangeschickt werden, denn in dem Buch werden sexualisierte Gewalt und mehrere Vergewaltigungen, sowie Misogynie, Rassismus, Kolonialismus, Klassismus und Ableismus thematisiert. „Der gefrorene Fluss“ ist ein feministischer Kriminalroman, der von historischen Tatsachen inspiriert wurde. Die Autorin Ariel Lawhon erzählt die Geschichte der historischen Person Martha Ballard, einer Hebamme in der Kleinstadt Hallowell, im US-Bundesstaat Maine. (Eigentlich spielen sich die historischen Ereignisse in einem längeren Zeitraum ab, aber die Autorin hat für ihren Roman die Handlung zwischen November 1789 und April 1790 angesiedelt, als der Kennebec River zufriert und wieder auftaut. Die historische Martha Ballard hat der Nachwelt ihre Tagebücher hinterlassen, welche über 10.000 Einträge enthalten. Sie hat über 816 Geburten dokumentiert, außerdem das Wetter, Todesfälle, Krankheitsfälle und deren medizinische Versorgung. Es gibt Einträge zur Hauswirtschaft und der Rolle der Frau im Allgemeinen. Sie dokumentiert auch die mehrfache Vergewaltigung von Rebekka Foster durch (historisch) 3 Männer! ) Die Charaktere sind interessant, die Story ist in sich logisch und die Spannung steigert sich bis zum Schluss. Fazit: Um meine Empfehlung nicht noch länger werden zu lassen, beende ich die Darstellung meine subjektive Leseerfahrung und hoffe sehr, dass meine Begeisterung für das Buch deutlich geworden ist. Ich werde es definitiv öfters verschenken und ganz bestimmt auch noch ein zweites Mal lesen. Kleiner FunFakt am Rande: Normalerweise kaufe ich Bücher nur bei den Buchhändler*innen meines Vertrauens und nach gründlicher Recherche. Das Buch war mir aufgrund des wunderschönen Covers und dem prächtigen Farbschnitt an einer Supermarkt-Kasse aufgefallen. Ohne lange nachzudenken, habe ich zugegriffen und das Buch spontan mitgenommen. Ich bin sehr froh darüber!

5

Wahnsinnig schön geschrieben 🥰

Ein wirklich gelungenes Buch. Ab Seite 1 Spannung aber auch eine unglaublich schöne Liebesgeschichte. Dieses Buch vereint alles was man braucht Spannung, Wut, Trauer und super schöne Worte unter Liebenden. Definitiv ein Jahreshighlight 🥰

5

Grandios geschrieben. Ein sehr eindringliches und starkes Buch.

Das Buch hat mich wirklich beeindruckt und wird sicher noch etwas nachwirken. Schon der Schreibstil. Wie kunstvoll die Autorin mit Worten umgeht, wie sie die Zeit lebendig und die Geschichten wirken lässt. Ich wollte das Buch gar nicht schnell lesen, um möglichst lange etwas davon zu haben. Es war mein erster historischer Roman, wird aber sicher nicht der letzte sein. Das Nachwort der Autorin sollte man unbedingt lesen. Sehr wichtig, dass dieser Teil der Geschichte und Martha Ballards Nachlass erzählt wird. Eine Frau, die so mutig und unbeirrbar ihren Überzeugungen folgt - in einer Zeit, in der es für Frauen alles andere als einfach war.

5

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Oh, Martha! Was bist du doch für eine beeindruckende Frau!

4.5

Eine Hebamme des 18. Jahrhunderts zwischen Gerechtigkeit und männlichen Machtspielchen. - Triggerwarnung beachten!!! -

"Der gefrorene Fluss" wurde mir von meinem liebsten Lesebuddy empfohlen. Zunächst war ich skeptisch, da ich kaum Bücher lese, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Dennoch hat mich die Geschichte um die Hebamme Martha Bellard sehr fasziniert. In einer von Männern geprägten Welt des 18. Jahrhunderts erarbeitet sie sich den Repsekt und den Einfluss, vor Gericht als Zeugin akzeptiert zu werden - mit einer absoluten Green Flag als Ehemann, der ihr den Rücken stärkt. Sie bekommt durch ihren Beruf als Hebamme so vieles mit, was hinter verschlossenen Türen ach so biederer Familien abgeht, dass es einem zeitweise kalt den Rücken herunterläuft, und wird im Zuge eines Leichenfundes sogar als eine Art Gerichtsmedizinerin hinzugezogen... eine tolle Protagonistin! Das Buch hatte im Mittelteil ein paar Längen, die die Handlung nicht wirklich weitergebracht haben, aber wenn man bedenkt, dass diese Erzählung auf Tagebucheinträgen beruht, ist es nur logisch, dass es auch mal Ereignisse gibt, die den "Mainplot" nicht weiterbringen. Das Ende des Buches hat für alles entschädigt. Ich fand es richtig klasse und habe innerlich so gejubelt! Eine absolute Leseempfehlung für LeserInnen, die Biografien und Geschichten mögen, die auf wahren Begebenheiten beruhen und sich für starke Frauen in der Historie und Literatur interessieren. --> Bitte beachtet, dass in diesem Buch Vergewaltigung detailliert thematisiert wird! <--

5

Wahnsinn, wie mich das Buch mitgerissen hat. Ariel Lawhon erzählt die Geschichte von Matha Ballard, einer Hebamme aus Maine Mitte des 18. Jahrhunderts. In ihrem Nachwort stellt die Autorin klar, dass ihr Roman von der wirklichen Figur inspiriert ist, allerdings nicht auf ihr basiert. Sie erklärt auch ausführlich, wo sie warum von der Realität abgewichen ist. Ich bin fasziniert. Von der Geschichte, von Martha und von Ariel. Eine tolle Geschichtenerzählerin, deren andere Romane ich gleich auf meine Wunschliste setzen werde...

4

Starke Frau, diese Martha

Ich mochte Martha. Sie lebt in einer Zeit, in der Frauen nichts zu melden haben. Sie lässt sich aber nichts gefallen, setzt sich für andere Menschen ein, vor allem für die Schwächeren, kämpft für Gerechtigkeit. Die Autorin ist Historikerin und hat wunderbar die historische Fakten in die fiktive Erzählung eingearbeitet. Man erfährt viele Details über den Alltag der damaligen Gesellschaft. Das Buch begann sehr spannend, zog sich leider in der Mitte. Deshalb ein ⭐️ Abzug. Von mir gibt es trotzdem eine Leseempfehlung.

4.5

Grandios

Ich habe mich mal an ein Buch gewagt, dass ich so vermutlich nie gekauft hätte. Hatte es auf TikTok gesehen und dachte mir, ich probiere es mal. Und es hat sich gelohnt. Ich liebe die Martha. Sie ist so eine tolle Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und auch für andere kämpft. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Sehr ruhig, aber nicht langweilig.

4.5

Ein zu Herzen gehender Roman zwischen Fiktion und Realität

Martha Ballard, Ehefrau, Mutter, Hausfrau, aber auch Freundin und vor allem Hebamme und Heilende. Sie ist eine mutige Frau, die in einfachen, bescheidenen Worten ihr unglaubliches Leben in einem Tagebuch notierte, so dass zwei Jahrhunderte später dieser berührende Roman daraus entstehen durfte. Ein Roman, der perfekt in den Winter passt. Ein Krimi, der einen mitfiebern lässt und eine Protagonistin, die man ins Herz schließen kann.

4.5

Tolle Geschichte, interessante Protagonisten und sehr schöner Erzählstil. Mir hat die Geschichte rundum gut gefallen und kann sie sehr empfehlen. Auch sehr gut als Hörbuch zu genießen.

4.5

Sehr vielschichtig ✨️ Für Fans von Outlander und dem Gesang der Flusskrebse 🤫

Hierbei handelt es sich um einen sehr vielschichtigen Roman, der einige Genres umfasst und das ist genau das, was ihn besonders macht. Die Autorin beschreibt Situationen und Begebenheiten super schön und bildlich, sodass ich das gefühl hatte dabei zu sein. Die Protagonistin, Martha hat mich sehr oft an Claire Fraser von der Outlander Reihe erinnert, was ich sehr geliebt habe aber auch manchmal etwas schwierig war, diese beiden nicht zu vermischen in meinem geistigen Auge 😅🤭 Alles in allem war es ein tolles Buch, mit vielseitigen Handlungssträngen und einer starken, weiblichen Protagonistin die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt 🩷 Endlich nochmal ein Buch, das in die tiefe ging 🥰 Einen halben Punkt abzug gibt es von mir aufgrund der ganzen Namen und Persönlichkeiten im Buch 🙈 die haben mich irgendwie in meinem lesefluss gestört 😅

4.5

Es ist eine spannende und fesselnde Geschichte einer Hebamme Ende des 18. Jahrhunderts in Nordamerika. In einer Zeit, in der es andere Regeln, Gesetze, Werte und vieles mehr gab als heute. Sehr authentisch und packend erzählt. Es lohnt sich.

5

Wirklich gut geschrieben

Hatte das Buch gekauft weil es oft schon empfohlen wurde und war das letzte Taschenbuchexemplar. Kam sehr gut in die Geschichte rein und laß das Buch erst langsam und dann innerhalb von drei abenden fertig. Super geschrieben und man will immer wissen wie es weitergeht Wird nicht mein letztes Buch der Autorin sein. Ihr Schreibstil und dass es die Personen wirklich gab macht es zu was besonderen.

5

Besonders und tief

Dieses Buch ist tief und spannend. Es vereint Spannung, Geschichte und Feminismus. Es ist so besonders erzählt, dass man nicht innehalten kann. Ich wollte es unbedingt so schnell wie möglich lesen und fühlte mich manchmal, als wäre ich mittendrin. Wie wahnsinnig gut.

5

Eine Geschichte einer Frau, einer Mutter, einer Hebamme

Ja das Buch ist langsam aber unglaublich gut - es hat mich tief berührt- ich fand es Großartig.

5

Klasse

Klasse Hebamme! Klasse Autorin! Klasse Geschichte! Der Roman der auf Wahrheit beruht war wirklich klasse. 1791 in einem Dorf wo noch jeder jeden kannte, setzt sich eine Frau durch und versucht für Gerechtigkeit einzustehen. Genau mein Ding!

5

Ein großartiges und spannendes historisches Buch!

Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Er vermittelt den Eindruck, dass man die ganze Zeit neben Martha steht und sie begleitet. Ein bewegender Roman über eine starke Frau. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite richtig gefesselt. Von mir eine klare Leseempfehlung!

5

Wow! Würde gerne 10 Sterne geben!

So ein wunderbares, spannendes und faszinierendes Buch über eine sehr tapfere Frau. Mit Abstand eins der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Ich hoffe es folgt eine Fortsetzung. Sehr malerisch beschrieben. Man ist wirklich beim lesen in dem Ort Hallowell. Weltklasse!!!

4

Sehr ruhig geschrieben, konnte much dann aber doch in seinen Bann ziehen.

3.5

Durch die sehr guten Bewertungen, hatte ich unfassbar hohe Erwartungen und wurde leider enttäuscht. Für mich, an sich eine gute Geschichte, gerade auch, dass es zu ca. 75 % auf dem Tagebuch von der Hebamme Martha Ballard beruht und eben den Ereignissen rundherum. Durch das Nachwort wird man dafür nochmal sensibilisiert und dementsprechend habe ich einen halben Stern mehr vergeben. Sowas finde ich ja immer sehr gut. Die Atmosphäre wurde super rübergebracht, aber die ganze Umsetzung hat mich nicht so erreicht. Leider hat es mir einfach an Spannung gefehlt, sodass ich mich zum Weiterlesen zum Teil selbst motivieren musste. Ich mag auch langsam erzählte Bücher, aber hier hat es mir leider, leider nicht so zugesagt.

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