Der gefrorene Fluss: Ein fesselnder historischer Krimi der New-York-Times-Bestsellerautorin Ausgabe ebook

Der gefrorene Fluss: Ein fesselnder historischer Krimi der New-York-Times-Bestsellerautorin Ausgabe ebook

Ebook
4.3319

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
560
Price
9.99 €

Characteristics

4 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
35%
21%
23%
N/A
58%
46%
59%
67%
67%
70%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
83%
82%
85%
80%

Pace

Fast0%
Slow50%
Moderate50%
Variable0%

Writing Style

Simple25%
Complex0%
Moderate75%
Bildhaft (75%)Minimalistisch (25%)Poetisch (25%)

Posts

77
All
5

Ein wirklich großartiges historisches Buch, fast schon ein Krimi. Tolle Sprache, Martha und ihre Familie sind sehr sympathisch und die Geschichte ist sehr spannend aber ruhig erzählt. Absolute Leseempfehlung!

5

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Zu wissen das es Martha wirklich gab,macht diese Geschichte umso schöner 😍 ich hab’s geliebt! Ein toller Roman!

4

"Hexerei. Als ob es keine andere Erklärung für eine Frau gäbe, die in ihrer Arbeit hervorragend ist."

Martha Ballard ist Hebamme im 18. Jahundert und ungewöhnlich für ihre Zeit kann sie Lesen und Schreiben und hält ihren Alltag, Geburten und sonstige Besonderheiten im Hook in Ihrem Tagebuch fest. So auch den brutalen Übergriff auf Ihre Freundin und Nachbarin und wer laut dieser Täter waren. Und dann wird einer von ihnen ermordet aufgefunden. Dieses Buch hat schon etwas besonderes an sich, da Martha zum einen einen wirklich gelebt hat und viele der Ergebnisse der Handlung wirklich so oder ähnlich passier sind. Zum anderen weil auch sie damals schon gemerkt hat, wie ungerecht die Welt zu Frauen ist, insbesondere wenn diese versuchen Hilfe und Gerechtigkeit zu erhalten. Geschweige denn sich erdreisten klug und eigenständig zu sein. Der Verlauf der Handlung ist eher ruhig und geprägt von ihrem Alltag als Hebamme, gleichzeitig versucht sie rauszubekommen wer einen der Vergewaltiger ihrer Freundin getötet haben könnte und begleitet den Gerichtsprozess gegen den anderen, der ein hohes Tier der Gemeinde ist. Martha's Wut und ihrer, nicht unbedingt zu Unrecht schlechte Meinung über Angehörige des anderes Geschlechts ist spürbar. Und ich war oft genug mit ihr wütend. Den leider hat sich bis heute eigentlich gar nicht so viel verändert. Leider hatte ich mit dem Buch aber zwei Probleme. Zum einen der Schreibstil, dieser ist grade Anfangs sehr nüchtern und lässt auch Martha erstmal furchtbar unsympathisch wirken. Hier habe ich wirklich eine Weile gebraucht um damit größtenteils warm zu werden. Der zweite Punkt ist eher eine Kritik an Verlag und/oder Autorin, denn meiner Meinung nach wäre hier eine Triggerwarnung bezüglich der Inhalte schon mehr als angebracht,leider gibt es sie aber nicht. Wer also einen historisch inspirierten Roman mit Krimianteil sucht und mit Themen und deren teils detaillierte Schilderung wie Missbrauch an Frauen, Geburt & Kindstod umgehen kann, dem kann ich eine Empfehlung aussprechen.

4

Super....

Ich war relativ schnell drin in der Geschichte der Hebamme Martha Ballard. Das ganze spielt im Jahr 1789/90 und wir begleiten sie einen Winter lang mit ihrer Familie und bei ihrer Arbeit 👼 Was ich super interessant fand 😃 Ein Mord der direkt am Anfang passiert muss auch noch aufgeklärt werden 🤔 Generell war es ein eher ruhiges Buch mit einem bildlichen Schreibstil, der aber nicht zu ausschweifend war. Im Nachhinein habe ich das Gefühl, ich hätte einen Film gesehen 📽 Das einzige, was mich anfangs jedoch ziemlich verwirrt hat, waren die ganzen Namen sämtlicher Nachbarn und Dorfbewohner 🤯 Aber wenn man die wichtigsten drin hat ist es okay...der Rest erklärt sich immer mal wieder 😊 Für mich war es ein Buch zum einkuscheln, abtauchen und wegschmökern ☺️

Super....
4

Martha ist Hebamme im 18 Jhd. in Nordamerika. Sie wird auch zu medizinischen Notfällen gerufen. Die Menschen im Dorf vertrauen ihr. Es ist tiefster Winter jemand fällt in den fast komplett zugefroren Fluss und entdeckt eine Leiche. Martha entdeckt, das die Leiche ein beschuldigter Vergewaltiger ist und er umgebracht wurde. Ein neuer Arzt ist in der Stadt und dieser widerspricht Martha , dass der Mann einen Unfall hatte. Ein Gerichtstag in der Zeit findet alle paar Monate in der Taverne statt, dort wird entschieden ob Anklage erhoben wird und der Fall zum nächst höheren Gericht in einer anderen Stadt kommt. Die Vergewaltigung wird angehört, Martha ist Zeugin, da sie die Frau später versorgt hat und die Wunden noch gesehen hat. Täter waren nicht nur der Tote aus dem Fluss sondern auch der örtliche Richter. Die Verwicklungen nehmen zu. Sogar der Älteste Sohn wird des Mordes beschuldigt. Ein guter historischer Roman, gewährt Einblicke in die Justiz in der Zeit und auch in die medizinische Versorgung. Der Kriminalfall lässt Martha nicht in Ruhe und sie forscht immer weiter bis auch sie in Gefahr gerät.

5

Sie ist eine mutige Frau, eine liebende Ehefrau, eine fürsorgliche Mutter und eine außergewöhnliche Hebamme, die für ihre Frauen kämpft, die sie begleitet. Ein absolutes Highlight. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Dieses Buch handelt von einer Protagonistin, die vieles ist: Sie ist eine mutige Frau, eine liebende Ehefrau, eine fürsorgliche Mutter und eine außergewöhnliche Hebamme, die für ihre Frauen kämpft, die sie begleitet. Wir begleiten hier eine Hebamme, die sich in Zeiten, in der Frauen noch nicht viele Rechte haben, sich hinter ihren Ehemännern verstecken müssen und ohne diese garnicht vor Gericht aussagen dürfen durch ihr Leben. Diese Frau ist mutig und stark und scheut sich nicht ihre Meinung zu sagen und kämpft für die Rechte von Frauen. Es wird deutlich wie anstrengend es war eine Hebamme in dieser Zeit zu sein und welche Aufgaben alle dazugehörten. Der Schreibstil ist detailliert und tiefgründig. Dieses Buch lässt einen ganz unterschiedliche Gefühle spüren. Trauer, Wut, Entsetzen, Bewunderung, Sprachlosigkeit u.v.m. . Ein absolutes Highlight und eine klare Empfehlung. - gelesen über eine Leseflat - - unbezahlte Rezension -

Sie ist eine mutige Frau, eine liebende Ehefrau, eine fürsorgliche Mutter und eine außergewöhnliche Hebamme, die für ihre Frauen kämpft, die sie begleitet.
Ein absolutes Highlight. 
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
5

🌟🌟🌟🌟🌟 ~ Highlight Zwar habe ich zunächst ein paar Seiten gebraucht, um richtig reinzukommen, vielleicht auch, da die Erzahlweise etwas nüchtern anmutet. Doch wenn man sich darauf eingelassen hat, packt es einen und ich war gefesselt. ❄️🌨️💨❄️🌨️💨❄️🌨️💨❄️🌨️💨❄️🌨️💨

3

Es ist keine schlechte Geschichte und auch am Schreibstiel habe ich nichts auszusetzen. Aber es passiert recht wenig und die Story wird in die Länge gezogen. Im Nachwort habe ich erfahren, dass es die Protagonistin und viele Figuren tatsächlich gab. Das macht die Geschichte schon interessanter und beeindruckender, aber mein Gesamteindruck über dieses Buch ändert sich dadurch nicht.

4

Der Roman basiert auf der realen historischen Person Martha Ballard, die im 18. Jahrhundert als Hebamme in Nordamerika arbeitete und ihr Leben detailliert in einem Tagebuch dokumentierte. Ich mochte die Figur Martha – und auch ihren Ehemann Ephraim Ballard – sehr. Überhaupt erscheinen alle Figuren im Roman ausgesprochen authentisch. Besonders gelungen sind die bildhaften Beschreibungen der winterlichen Umgebung, die die Kälte, Abgeschiedenheit und Härte des Lebens in dieser Zeit spürbar machen. Ebenso eindrucksvoll ist die Darstellung der juristischen Gegebenheiten dieser Zeit: Gerichtsverfahren, gesellschaftliche Machtstrukturen und rechtliche Ungerechtigkeiten werden verständlich und spannend vermittelt. Der Schreibstil ist durchweg toll – ruhig, atmosphärisch und gleichzeitig fesselnd. Die Autorin verbindet historische Tatsachen mit fiktiven Freiheiten und schafft so eine Geschichte die wahrhaft phantastisch ist.

5

Ein ungewöhnlich guter historischer Kriminalfall, sehr gut recherchiert mit Charakteren, die dem Leser bildlich vor Augen stehen, sympathisch und grausam. Sehr interessante und glaubhafte Schilderung der Lebensumstände in Maine, USA, vor fast 250 Jahren. Besonders gefiel mir die Schilderung des Rechtswesens und die Tätigkeit der Hebamme Martha. Ich habe dies Buch gelesen und gehört und bin von beiden begeistert.

5

🦊❄️🕯️📜🩵

Wenn ich dieses Buch gelesen habe, dann hat es sich angefühlt, als ob ich jedesmal eine kurze Zeitreise unternehme. 💫 Martha hat mich beeindruckt und mitgenommen in ihre Welt. Man begleitet sie in ihrem Beruf als Hebamme, in ihrem Familienleben, beim Tagebuch schreiben und als Frau, die sich in einem Prozess für ihre Liebsten und für Gerechtigkeit einsetzt und nach der Wahrheit sucht. Auch das Nachwort der Autorin fand ich interessant, vor allem weil man dort erfährt, wie historisch belegt und was fiktiv ergänzt wurde. Nach diesem Buch hätte ich Martha Ballard wirklich gerne kennengelernt. 🤍 »Ich kann nicht sagen, warum es so wichtig ist, diese täglichen Aufzeichnungen zu machen. Vielleicht, weil ich es seit Jahren ununterbrochen tue? Oder vielleicht–wenn ich ehrlich bin–, weil diese Markierungen aus Tinte auf Papier eines Tages der einzige Beweis meiner Existenz in dieser Welt sein werden. Dass ich gelebt und geatmet habe. Einen Mann liebte und die vielen Kinder, die er mir schenkte. Es ist nicht so, dass ich unbedingt in Erinnerung bleiben möchte. Ich habe nichts Bemerkenswertes getan. Zumindest nicht nach den Maßstäben der Geschichte. Aber ich bin hier. Und diese Worte sind das Zeichen, das ich hinterlassen werde.«

4

Ein wunderschönes Buch über Hebammen im 18.Jhd

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, zu wissen , dass es Martha wirklich gab, macht die Geschichte besonders. Ich glaube dass die Hebammen zu dieser Zeit unglaublich viel Macht hatten und sehr angesehen waren. Martha war eine liebevolle Ehefrau, Freundin und Vertraute.

5

Der gefrorene Fluss von Ariel Lawhon entführt ins 18. Jahrhundert und folgt einer mutigen Hebamme, die mehr sieht und weiß, als ihr Umfeld wahrhaben will. Als ein mysteriöser Todesfall im eiskalten Fluss entdeckt wird, beginnt sie, Fragen zu stellen – und stößt dabei auf Machtmissbrauch, Geheimnisse und gesellschaftliche Ungerechtigkeit. Die Geschichte ist fesselnd geschrieben und wirkt gut recherchiert und realistisch. Als ich den Einstieg gefunden hatte, konnte ich es kaum aus der Hand legen.

5

Dieses Buch war für mich etwas Besonderes. Der gefrorene Fluss war mein erstes historisches Buch und ich bin sehr froh, dass ich diesem Genre eine Chance gegeben habe. Der Schreibstil hat mir von Anfang an richtig gut gefallen. Ruhig, bildhaft und angenehm zu lesen. Ich konnte gut in die Zeit eintauchen und mich auf die Geschichte einlassen. Martha ist eine beeindruckende Frau. Ihren Mut habe ich sehr bewundert. Sie wirkt stark, klar und gleichzeitig sehr menschlich. Besonders schön fand ich die Ehe zwischen Martha und ihrem Mann Ephraim. Ihre Verbindung, ihr Miteinander und der gegenseitige Respekt sind in einer Zeit wie dieser alles andere als selbstverständlich. Gerade das hat die Geschichte für mich so wertvoll gemacht und dem Buch eine besondere Tiefe gegeben. Ich habe etwas länger gebraucht, um das Buch zu lesen. Nicht, weil es zäh war, sondern weil ich es bewusst und in Ruhe gelesen habe. Gegen Ende wurde es dann spürbar spannender und da konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Man wollte einfach wissen, wie alles ausgeht. Mein Fazit: Der gefrorene Fluss ist ein toller Roman mit einer starken Protagonistin, einer schönen Liebesgeschichte und einer Atmosphäre, die einen mitnimmt. Ein Buch, das angenehm zu lesen ist, zwischendurch Spannung bietet und vor allem eine richtig gute Geschichte erzählt. Ich empfehle es allen weiter, die einfach ein schönes Buch lesen möchten. Und für mich steht fest: Historische Romane dürfen ab jetzt öfter bei mir einziehen.

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5

Ein unglaublich spannender, berührender und fantastischer Roman, der mich in eine andere Zeit gelenkt hat, wo dennoch ähnliche Probleme wie heute herrschen. Ein Buch für starke Frauen! 🫶

3

Der Roman Der gefrorene Fluss spielt im Maine des späten 18. Jahrhunderts und basiert lose auf einer historischen Figur. Im Mittelpunkt steht Martha Ballard, eine Hebamme, die im Winter 1789 mit einem rätselhaften Todesfall konfrontiert wird. Ein Mann wird tot im gefrorenen Fluss gefunden – offiziell gilt sein Tod als Unfall. Doch Martha, die durch ihre Arbeit tiefe Einblicke in das Leben und die Geheimnisse der Dorfgemeinschaft hat, beginnt zu zweifeln. Während sie weiterhin Kinder zur Welt bringt und Frauen unterstützt, deckt sie Stück für Stück ein Netz aus Lügen, Machtmissbrauch und unterdrückten Wahrheiten auf. Ariel Lawhon gelingt mit Der gefrorene Fluss ein atmosphärisch dichter historischer Roman, der besonders durch seine starke Hauptfigur überzeugt. Martha Ballard ist eine bemerkenswert moderne, kluge und mutige Frau, deren scharfer Blick für Ungerechtigkeiten den Roman trägt. Ihre Rolle als Hebamme verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe, da sie sowohl körperliche als auch gesellschaftliche Verletzlichkeit hautnah erlebt. Der frostige Winter Maines bildet eine eindrucksvolle Kulisse, die die emotionale Kälte und die Starrheit der damaligen Gesellschaft widerspiegelt. Sprachlich ist der Roman ruhig, detailreich und sehr bildhaft erzählt. Besonders gelungen ist die Verknüpfung von historischen Fakten mit einer spannenden, wenn auch leisen Kriminalhandlung. Statt reißerischer Wendungen setzt Lawhon auf psychologische Spannung und moralische Fragen – etwa nach Wahrheit, Gerechtigkeit und der Rolle von Frauen in einer von Männern dominierten Welt. Trotz der starken Atmosphäre nimmt sich der Roman viel Zeit für Alltagsbeschreibungen, was das Erzähltempo stellenweise deutlich verlangsamt. Leserinnen und Leser, die eine klassische Kriminalgeschichte mit hohem Spannungsbogen erwarten, könnten den Plot als zu zurückhaltend empfinden. Stellenweise fühlte sich der Roman als eine Abhandlung von Ereignissen. Zudem bleiben einige Nebenfiguren eher skizzenhaft und hätten mehr Tiefe verdient, um die sozialen Konflikte noch stärker herauszuarbeiten. Der gefrorene Fluss ist ein feinfühliger, kluger historischer Roman mit einer außergewöhnlichen Protagonistin. Die Geschichte überzeugt mehr durch ihre Atmosphäre und ihre gesellschaftlichen Themen als durch reine Spannung. Wer ruhige, tiefgründige Romane mit historischem Hintergrund und starken Frauenfiguren schätzt, wird dieses Buch sehr mögen – auch wenn es gelegentlich Geduld verlangt.

Leider abgebrochen nach 106 Seiten

Irgendwie ist aktuell der Wurm drin. Ich wollte das Buch echt mögen, aber mir war der Schreibstil viel zu nüchtern und gleichzeitig auch zu sperrig und anstrengend zu lesen. Inhaltlich ist auch nicht so viel passiert, sodass mir auch die Spannung gefehlt hat und ich keine Motivation hab, weiterzulesen. Ich brauche endlich mal wieder einen Banger, will wieder richtig Spaß am Lesen haben 🥺😭

4

Starke Protagonistin. Toller historischer Roman.

Inhalt: Martha Ballard, von Beruf Hebamme, macht sich stark für die schwachen Frauen Ende des 18ten Jahrhunderts. Sie versucht durch ihren scharfen und angespitzten Verstand ihrer Freundin, Rebecca Foster die mehrfach vergewaltigt wurde, zu helfen und für Gerechtigkeit zu sorgen. Martha ermittelt mit ihren ganz eigenen Mitteln um den Mord an Joshua Burgess, einen der Vergewaltiger, aufzuklären. Sie erfährt immer mehr Fakten welche sie dann zu einem ganzen zusammen fügt und somit die Wahrheit ans Licht bringt. Auf ihrem Weg zur Wahrheit und Gerechtigkeit werden ihr jedoch immer wieder Steine in den Weg gelegt aber sie gibt nicht auf. Ihr Mann und ihre Kinder stehen ihr immer bei und spielen oft auch eine große Rolle. Meinung: Toller historischer Roman. Der Einstieg ins Buch ist etwas schwierig, da direkt viele Figuren und Orte vorgestellt werden aber nach einiger Zeit geht es und man ist drin in der Story. Ich fand es teilweise echt spannend und mitreißend aber man sollte das Buch relativ schnell lesen und nicht zu viele Pausen machen, da man sonst den Anschluss verlieren könnte. Das Ende fand ich auch irgendwie komisch und plötzlich. Keine leichte Kost also aber für mich trotzdem eine Leseempfehlung.

5

Fesselnd und erschütternd zugleich

Basierend auf der wahren Geschichte von Martha Ballard nimmt einen die Geschichte mit in die neue Welt Ende des 18. Jahrhunderts und lässt uns an ihrer Suche nach der Wahrheit eines Mordes teilhaben. Meine Gefühle schwanken zwischen Liebe, Zorn, weit und Mitgefühl. Männern war fast alles erlaubt, Strafen gab es nur selten. Martha kämpft für die Wahrheit und findet sie schließlich. Ariel Lawhorn erzählt die Geschichte einer Frau, die Ende des 18. Jahrhunderts vielen Frauen voraus ist, was Bildung und Durchsetzungsvermögen angeht. Eine Heldin, Rolemodel und Vorfahrin von Frauen, die die Medizin in den USA geprägt haben.

4

Wirklich klasse Buch. Große Empfehlung für alle die Historische Romane mit ein bisschen Selbstinterpretation seitens des Autors mögen.

Ich glaube ohne Olesja von „Olesja Schalnich“ wäre ich nie auf dieses Buch gekommen und ich muss sagen das Buch war ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte. Ich glaube deshalb hat es mir Schlussendlich auch so gut gefallen. Besonder Martha unsere Protagonistin finde ich toll, in einer Zeit in der Frauen ja nun wirklich nichts zu melden hatten, ist sie eine angesehene Hebamme und lässt sich von der Männerwelt nicht einschüchtern! Auch nicht von einem Dr. der sie und ihre Erfahrung belächelt. Ein weiterer toller Charakter finde ich war Marthas Mann Ephraim, er unterstützt seine Frau wo es nur geht und das zwischen den beiden ist Wahre Liebe 🫶🏻 🥰 Und in alldem getummel finde ich konnte man dennoch der Handlung einwandfrei folgen und ich war wirklich in den Bann gezogen, ich würde fast behaupten ich habe mit in dem Dörfchen gewohnt 🤣

5

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe mich auf die Reise mit Martha in ihre Welt begeben. Es gab viele Momente, in denen ich fassungslos, schockiert und gleichzeitig fasziniert von der Unerschütterlichkeit und dem Mut dieser Frau war. Dieses Buch sollte man unbedingt gelesen haben. Ich fand die Einblicke in die Rolle der Frau zur damaligen Zeit sehr wertvoll.

4

❄️ "Der gefrorene Fluss" – Eine literarische Kritik Ariel Lawhons Roman „The Frozen River“ ist ein atmosphärisch dichter, historischer Kriminalroman, der auf dem echten Tagebuch der Hebamme Martha Ballard basiert. Die Geschichte spielt im Jahr 1789 im verschneiten Hallowell, Maine, und verwebt geschickt Elemente von Gerichtsdrama, feministischer Literatur und psychologischem Thriller. 🧵 Handlung & Themen Als ein Mann tot im zugefrorenen Kennebec River gefunden wird, wird Martha Ballard – Hebamme, Heilerin und Chronistin – gerufen, um die Todesursache zu bestimmen. Bald wird klar: Es war Mord. Doch der Tote war einer von zwei Männern, die Monate zuvor der Vergewaltigung beschuldigt wurden – ein Fall, den Martha ebenfalls dokumentiert hat. Die Ermittlungen bringen sie in Konflikt mit der patriarchalen Justiz, der Kirche und sogar ihrer eigenen Familie. Zentrale Themen: - Gerechtigkeit vs. Machtmissbrauch - Die Unsichtbarkeit weiblicher Stimmen in der Geschichte - Die Kraft des geschriebenen Wortes als Widerstand - Trauma, Mutterschaft und moralische Grauzonen 👩‍⚕️ Protagonistin Martha Ballard ist eine außergewöhnliche Figur: klug, mutig, pragmatisch – und zutiefst menschlich. Ihre Tagebucheinträge strukturieren den Roman und verleihen ihm eine intime, fast dokumentarische Tiefe. Sie ist keine Heldin im klassischen Sinne, sondern eine Frau, die sich in einer feindlichen Welt behauptet – mit Feder, Skalpell und unerschütterlicher Integrität. ✍️ Stil & Sprache Lawhons Sprache ist präzise, poetisch und durchdrungen von historischer Authentizität. Die winterliche Kulisse wird fast greifbar, und die Dialoge wirken glaubwürdig und zeitgemäß. Besonders beeindruckend ist, wie Lawhon Spannung aufbaut, ohne auf plakative Effekte zurückzugreifen – das Grauen liegt oft im Alltäglichen.

5

Ich fand dieses Buch sensationell. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und als ich am Ende erfahren habe, dass die Hebamme Martha Ballard wirklich existierte, war ich noch einmal mehr begeistert. Gleichzeitig ist es leider erschreckend, wie wenig sich manche gesellschaftlichen Strukturen seit damals verändert haben. Martha war ihrer Zeit weit voraus und setzte sich mutig für die Frauen ein. Besonders berührend fand ich den starken Rückhalt, den sie von ihrem Mann erhielt. Genau diese Mischung aus Roman und realem historischem Hintergrund macht das Buch für mich zu etwas ganz Besonderem.

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5

Etwas ganz anderes.

Dies war mein erster historischer Roman. Und ich mochtw ihn wirklich sehr!! Der Schreibstyl war top und die Charaktere auch. Sehr empfehlenswert!

4

Ein berührender Roman.

Dieser Roman war eine Achterbahn angefühlen. Ich empfand so viel Freude beim lesen aber auch so viel Leid und Schmerz. Die Haupt Charaktere wuchsen mir schnell ans Herz. Und besonders Martha um deren Leben es in der Geschichte geht, blieb mir eindrucksvoll in Erinnerung. Das Buch spielt im 18 Jahrhundert, ich mochte die Kulisse sehr, konnte einiges lernen . Es war kaum auszuhalten das Frauen früher nichts zu sagen hatten. Und dann ist da Martha so eine starke Persönlichkeit, die ihren Weg geht und sich für die Rechte einsetzt. Ich hab so sehr mitgefiebert und mitgelitten. Es gab Stellen an denen es sich kurz zog , aber dann ging es wieder schnell weiter. Für mich ein besondereres Buch. Das noch nachdenklich zurück lässt.

5

Ein Buch wie ein Film

Was für ein unfassbar tolles Buch. Jede Seite lässt Bilder im Kopf wachsen, lässt einen mitfiebern und wächst auf jeder Seite mehr mit den Personen zusammen. Historisch sehr gut recherchiert , so das ich sicher dazu noch nachlesen muss. Spannend bis zum Schluss und traurig weil es zu Ende ist. Das sind für mich die besten Bücher.

4.5

Ein wirklich tolles Buch, das fesselt

Ich bin überrascht, wie gerne ich aktuell historische Romane lese. Ein Genre, das ich nicht als meins betrachtet hätte. Der Roman hat mir aber sehr gut gefallen. Die Protagonistin war unglaublich authentisch und heldenhaft. Ich war sofort von ihr begeistert. Die Handlung hat mich an 'Die Schwarzgeherin' erinnert, ebenfalls ein fesselndes Buch!

4

An manchen Stellen etwas langatmig, aber toller Schreibstil.

4.5

Toller historischer Roman!

Ich fand den Einblick in die Arbeit einer Hebamme und das Leben der Frauen super interessant, aber wie immer auch schockierend, wie wenig Rechte die Frauen besaßen. Der Kriminalfall war gut in das ganze Buch ch Eingebettet. Es hat allerdings etwas gebraucht bis ich rein gekommen bin.

5

Eine emotionale historische Geschichte deren Schicksale auch heute noch erschreckend aktuell wirken.

Das Buch war emotional sehr intensiv und hat mich durch viele unterschiedliche Gefühle geführt. Die Geschichte ist teilweise schwer auszuhalten, besonders wenn man bedenkt, dass die echte Begebenheit dahinter wohl noch grausamer war als die Romanhandlung selbst. Wer historische Erzählungen mit intensiven Emotionen und starken Figuren mag, wird an diesem Buch Gefallen finden.

4

Sehr schön. Am Ende gab es noch eine Erklärung zur geschriebenen Geschichte und der Wahrheit. Das hat’s nochmal schöner gemacht. Nicht immer 100% spannend, aber toll und selber für mich etwas darauf mitgenommen. Möchte unbedingt mehr von der Autorin lesen🫶🏼

4.5

“Ich bin Hebamme. Ich bin Heilerin. Ich nehme kein Leben. Ich bringe Leben in diese Welt.”

Der gefrorene Fluss war ein wundervoller, tiefer und zum Nachdenken anregender historischer Roman. Ich bin begeistert von der Autorin und ihren genauen Recherchen. Marthas Leben und Geschichte hat mich sehr berührt und auch das Nachwort der Autorin hat das noch mehr verstärkt. Es ist ein langsamer und atmosphärischer Roman, das muss man mögen, der perfekt in die Winterzeit passt. Mir fiel lediglich der Einstieg etwas schwer durch den eher neutralen Erzählton und vielen vielen Namen auf einmal. Den Einblick einer Frau, Hebamme und Heilerin in 1789 war spannend und toll umgesetzt, gerade durch den detaillierten Schreibstil erlebt man den Roman auf besondere Art und Weise und sitzt quasi bei Gericht, Geburten und Herausforderungen neben Martha.

“Ich bin Hebamme. Ich bin Heilerin. Ich nehme kein Leben. Ich bringe Leben in diese Welt.”
4

Gefühlt habe ich das Buch über Wochen gelesen, da es sich in der Mitte doch sehr gezogen hat. Die Atmosphäre im Buch mochte ich sehr, es passt zur aktuellen Jahreszeit. Die Reise in die Vergangenheit fand ich wirklich interessant. Der Hauptcharakter Martha Ballard ist sympathisch beschrieben und hat zu dieser Zeit schon eine recht moderne Einstellung. Die wahre Geschichte hinter der Hebamme Martha (inspiriert aus ihrem Tagebuch) hat mich auf jeden Fall neugierig auf mehr gemacht.

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5

Eine fesselnde Geschichte!

Ich habe zum ersten Mal einen Geschichtsroman gelesen, welcher nach einer wahren Begebenheit geschrieben wurde. Es wurden sensible themen hier verdeutlicht und ich fande die Geschichte hatte mich auf seiner ganz eigenen Weise gefesselt. Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen. Es war emotional, man war empört und wollte einfach wissen was hinter gewissen Ereignissen steckt. Absolute Leseempfehlung!!

4

Perfekte Winter-Lektüre ❄️

Obwohl sich der Roman zwischenzeitlich ein wenig gezogen hat, hat er mir sehr gut gefallen! Die Geschichte ist von wahren Begebenheiten inspiriert und wirkt sehr gut recherchiert. Die oftmals sehr ausführlichen Beschreibungen führen allerdings dazu, dass die Geschichte an manchen Stellen etwas schleppend voran geht. Besonders toll an diesem Roman fand ich die starke weibliche Protagonistin, die durch ihren Mut und Verstand überzeugt. Eine Empfehlung für Fans von historischen Romanen! 👍🏻

5

⭐⭐⭐⭐⭐ 5 Sterne „Der gefrorene Fluss“ von Ariel Lawhon ist ein meisterhaft erzählter historischer Roman, der mich tief beeindruckt hat. Die Autorin verwebt einen spannenden historischen Kriminalfall mit einem bewegenden Porträt einer außergewöhnlichen Frau – der Hebamme Martha Ballard im winterlichen Maine des Jahres 1789. Der flüssige, atmosphärische Schreibstil lässt die eisige Landschaft am Kennebec River lebendig werden, und ich war sofort mitten in der rauen, aber faszinierenden Welt des 18. Jahrhunderts. Ariel Lawhon schafft es, historische Details und erzählerische Spannung perfekt zu verbinden. Martha ist eine unglaublich starke Protagonistin: als Hebamme und Heilerin beobachtet sie nicht nur Leben und Tod, sondern gerät selbst in einen Mordfall, als eine Leiche im gefrorenen Fluss auftaucht. Ihre Entschlossenheit, Gerechtigkeit zu suchen, und ihr Mut, sich einer männerdominierten Gesellschaft zu stellen, machen sie zu einer Figur mit bemerkenswerter Charaktertiefe. Auch die Art, wie Lawhon historische Quellen – besonders Martha Ballards Tagebuch – als erzählerisches Element nutzt, macht das Buch zu einem einnehmenden und reflektierten Erlebnis. Insgesamt eine fesselnde, klug erzählte Geschichte mit großartigen Figuren, packender Atmosphäre und einem historischen Setting, das lange nachhallt. Absolute Leseempfehlung für Fans von historischer Fiktion und starken Frauenfiguren! 📚✨

4

Der Roman hat mir gut gefallen.👍😉👍

Die Hebamme Martha Ballard ist eine faszinierende Figur. Sie ist klug und zeigt keine Furcht, wenn sie für ihre Patientinnen und die Wahrheit kämpft. Meiner Meinung nach sind ihre Beobachtungen bemerkenswert reflektiert, wobei mir ihr Blickwinkel manchmal für das 18. Jahrhundert etwas zu modern vorkam. Die Handlung entfaltet sich in einem eher ruhigen Tempo. Dennoch bin ich in Marthas Leben versunken, weil die Autorin eine fesselnde Mischung aus historischer Detailtreue mit einem kleinen Krimi-Part kombiniert. Dabei steht vor allem Marthas Beruf als Hebamme im Zentrum und offenbart schonungslos Details aus der Niederkunft der Geschichte. Der kriminalistische Teil leiht der Handlung ihren Verlauf, wobei dieser zwar führend ist, dabei aber nicht gänzlich im Vordergrund steht. Die Autorin hat das Tagebuch von Martha Ballard gelungen in den Roman integriert. Die erhaltenen Aufzeichnungen der Hebamme dienen nicht nur zur Dokumentation, sondern stehen für die unbeachteten Stimmen der Frauen dieser Zeit .Dabei steht vor allem Marthas Beruf als Hebamme im Zentrum und offenbart schonungslos Details aus der Niederkunft der Geschichte. Der kriminalistische Teil leiht der Handlung ihren Verlauf, wobei dieser zwar führend ist, dabei aber nicht gänzlich im Vordergrund steht. Die Autorin hat das Tagebuch von Martha Ballard gelungen in den Roman integriert. Die erhaltenen Aufzeichnungen der Hebamme dienen nicht nur zur Dokumentation, sondern stehen für die unbeachteten Stimmen der Frauen dieser Zeit. Im Endeffekt ist „Der gefrorene Fluss“ eine gelungene, lehrreiche und atmosphärische Kombination aus historischem Roman und einer Kriminalgeschichte, die nicht nur ein interessantes Rätsel bietet, sondern in erster Linie das beeindruckende Porträt einer unbeugsamen Frau zeichnet. Mich hat Marthas Leben fasziniert und inspiriert. Wer gerne historische Romane liest, trifft hiermit sicherlich eine exzellente Wahl.

5

Unfassbar spannend und inspirierend - geht direkt ins Herz. Wunderbare Protagonistin und ein spannender Mordfall.

Ein inspirierendes und lehrreiches Meisterwerk, was man nach kurzer Einstiegsphase nicht mehr aus der Hand legen kann. Das Buch beginnt mit einem Mord und schwerwiegenden Vorwürfen gegen angesehene Männer, und spiegelt Machtverhältnisse und Strukturen der damaligen Zeit beeindruckend und nachvollziehbar dar. (Hier ist anzumerken, dass ich sonst eigentlich kein Fan historischer Romane bin aber mit diesem Buch wurde ich eines besseren belehrt). Es ist unfassbar spannend und tiefgründig, beruht auf echten Persönlichkeiten und teils wahren Begebenheiten. Es spielt im Jahre 1700, eine Zeit in denen das Wort von Frauen kein großes Gewicht in der Männerdominierten Gesellschaft hatte. Die Protagonistin ist eine bemerkenswerte Hebamme, mit einer bewegenden Familiengeschichte. Sie ist eine unfassbar inspirierende Persönlichkeit und auch die Beziehungen innerhalb der Familie sind sehr mitreißend. Ich kann meine Gefühle für dieses Buch gar nicht in Worte fassen, sie werden ihnen nicht gerecht.

5

Ein richtig schöner Schreibstil und eine interessante Geschichte, die auf Fakten basiert. Hat mir sehr gut gefallen.

5

Ohne Pause durchgelesen

Wieder eine klare Empfehlung. Es geht um eine Hebamme die weiß was sie tut und ein Mann der meint er wüsste es besser und um einen Mordfall der geklärt werden muss. Das Buch ist nicht nur spannend sondern auch informativ. Auszug aus dem Buch: "Ich werde nie verstehen, warum Männer glauben, Frauen würden so hart daran arbeiten, sie zu zerstören. Meiner Erfahrung nach ist es meist umgekehrt."

Ohne Pause durchgelesen
4

Wenn Wahrheit im Eis konserviert wird

Mit „Der gefrorene Fluss“ entführt Ariel Lawhon ihre Leser:innen ins winterliche Maine des Jahres 1789, in eine Welt, die von Kälte, starren gesellschaftlichen Regeln und tief verwurzelter Ungerechtigkeit geprägt ist. Im Mittelpunkt steht Martha Ballard, Hebamme, Heilerin und Chronistin des Alltags, deren Stimme in einer Zeit erklingt, in der Frauen offiziell kaum gehört werden. Als im zugefrorenen Kennebec River die Leiche eines Mannes entdeckt wird, wird Martha hinzugezogen, um die Todesursache festzustellen. Ihre medizinisch fundierte Einschätzung deutet klar auf Mord hin, doch ein angesehener Arzt widerspricht ihr öffentlich. Für Martha ist dies nicht nur eine fachliche Kränkung, sondern ein weiteres Beispiel dafür, wie weibliches Wissen systematisch entwertet wird. Entschlossen beginnt sie, auf eigene Faust nach der Wahrheit zu suchen. Besonders eindrucksvoll ist die Rolle von Marthas Tagebuch, das auf den realen Aufzeichnungen der historischen Martha Ballard basiert. Lawhon nutzt diese Einträge nicht nur als Stilmittel, sondern als zentrales erzählerisches Element: Sie verbinden Geburten, Todesfälle, Verbrechen und persönliche Beobachtungen zu einem dichten Bild des damaligen Lebens. Das Tagebuch wird zur stillen Anklage gegen ein korruptes Rechtssystem und gegen eine Gesellschaft, die Frauen zum Schweigen bringen will. Der Roman ist weniger ein klassischer Krimi als vielmehr ein vielschichtiges Porträt einer Frau, die ihrer Zeit voraus ist. Martha Ballard ermittelt nicht mit forensischen Methoden, sondern mit Beobachtungsgabe, Erfahrung und moralischer Klarheit. Ihre Zielstrebigkeit wirkt dabei nie kalt, sondern entspringt einem tiefen Gerechtigkeitssinn und großer Empathie, besonders gegenüber den Frauen, die sie als Hebamme begleitet. Ariel Lawhon gelingt es, die Ungerechtigkeiten des damaligen Rechtssystems eindringlich darzustellen: Richter sind befangen, Gewaltenteilung existiert kaum, und weibliche Zeugenaussagen gelten nur eingeschränkt. Diese Aspekte sind teils schwer zu ertragen, wirken jedoch historisch authentisch und verleihen dem Roman seine emotionale Wucht. Unterstützt wird dies durch eine dichte, frostige Atmosphäre, die perfekt zur Geschichte passt und das Gefühl von Bedrohung und Stillstand verstärkt. Trotz des ruhigen Erzähltempos entwickelt sich eine stetige Spannung, die weniger aus actionreichen Wendungen entsteht als aus moralischen Konflikten, Gerüchten und der Frage, wie viel Wahrheit eine Gemeinschaft erträgt. Das Nachwort rundet das Buch eindrucksvoll ab und verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe, indem es die reale Martha Ballard und die umfangreiche Recherche der Autorin beleuchtet. Fazit: „Der gefrorene Fluss“ ist ein atmosphärischer, kluger historischer Roman, der Kriminalfall und Frauenporträt miteinander verbindet. Ariel Lawhon schenkt einer fast vergessenen Frau eine kraftvolle Stimme und erzählt eine Geschichte über Mut, Gerechtigkeit und Widerstand in einer Welt, die Frauen lieber übersehen hätte. Eine eindrucksvolle Winterlektüre, ruhig, eindringlich und lange nachhallend.

3.5

❄️ 🧊 Erst ab der zweiten Hälfte hat es mich gepackt 🧊 ❄️

Das Buch hat mir gut gefallen. Es passt perfekt in die eiskalten Wintermonate. Martha ist eine beeindruckende Frau, die sich im 18. Jahrhundert bewiesen hat und für sich und andere Frauen eingestanden ist. Der erste Teil des Buchs hat sich für mich leider für mich gezogen. Und der Kriminalfall war auch irgendwie eher Nebensache... allerdings hatte es der zweite Teil dann nochmal in sich und hat mich wirklich überzeugt.

5

Dieses Buch ist kein Krimi...

....es ist mehr als das! Es ist die Geschichte einer Frau die so viel bewirkt hat ohne dass sie sich dessen bewusst war. Man bekomm tiefe Einblicke in das Leben einer längst vergangenen Zeit. Dieses Buch wandert direkt auf meine Favoritenliste! Danke Martha, danke Ariel! ❤️

5

Historischer Krimi

Hat mir sehr gut gefallen. Und ich war auch direkt im Buch drin. Es liest sich für mic super flüssig und es ist wirklich spannend. Martha die Hebamme ist für alle da und im Zeitalter das Frauen noch nichts zu sagen haben oder irgend welche Rechte, tritt sie dem ein oder anderen Mann mächtig auf die Füße! Sie steht für sich und andere ein und das macht dieses Buch auch so unglaublich toll.

2.5

300 Seiten hätten gereicht

Ich habe den gefrorenen Fluss im Sommerurlaub gelesen und empfehle - wie es der Titel auch schon sagt - das Buch eher im Winter zu lesen. Die Atmosphäre ist wirklich sehr eisig. Der Beginn hat mir total gut gefallen, der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen, trotzdem bleibt es detailliert. Die Geschichte entwickelt sich weiter und immer wieder gibt es neue Entdeckungen, aber ab 40% des Buches beginnt es sich leider zu ziehen. Es gibt kaum neue Handlungen, immer wieder Intrigen und Gerichtsverfahren und vergangene Handlungen werden fünf Mal durchgekaut. Ab der Hälfte ergeben sich kaum Neuerungen und es werden sehr viele Nebenhandlungen aufgezeigt, die für den Plot vollkommen uninteressant sind. Auch die damit verbundene Vielzahl an Charakteren hat zur hohen Unübersichtlichkeit beigetragen und immer wieder musste man überlegen: Wer war das nochmal? Ephraim und Cyrus sind mit Abstand meine liebsten Charaktere und einfach riesige Green Flags. Martha als Protagonistin ist beeindruckend aufgrund ihres Wissens und in ihren Herzen eine sehr gute Person. Auch sie mochte ich. Natürlich fiebert man auf das Ende hin und ist dann auch froh wenn es endlich aufgelöst wird. Das Ende hat mir nochmal gut gefallen. Das Buch wäre wirklich toll gewesen, wenn einige Nebenhandlungen gekürzt worden wären und es vielleicht nur 300 Seiten gehabt hätte. So bin ich froh endlich durch zu sein.

4

Ein historischer Roman aus dem 18.Jahrhundert ist inspiriert vom Leben und Tagebuch der berühmten Hebamme Martha Ballard, die sich dem Rechtssystem widersetzte und damit in die amerikanische Geschichte einging. Es ist ein unfassbar spannender Roman, mit einer sehr starken Protagonistin, die sich für Frauen und den Schwachen einsetzt. Meiner Meinung nach ist sie eine bewundernswerte Frau gewesen.

4

Interessante Geschichte

Ich habe relativ viel Gutes über dieses Buch gehört und war dementsprechend neugierig. Ich hatte Probleme hinein zu finden. Nach etwa 100 Seiten legte sich das aber. Es saß sich flüssig und war auch interessant geschrieben. Trotzdem brauchte ich vier Tage für das Buch… so richtig fesseln konnte es mich nicht, solide Unterhaltung.

5

= Absolute Leseempfehlung, von mir!

Dieser historische Krimi-Roman hat mir von Anfang an wunderbar gefallen. Ich mag die Geschichte von der Hebamme, Martha Ballard und ihrer Familie. Für mich kommt das Buch auf die Liste meiner Lieblingsbücher. Bei Amazon steht geschrieben, dass es das perfekte Buch, für Leserinnen ist, die "Der Gesang der Flusskrebse" auch geliebt haben! Dem kann ich voll zustimmen! Es waren tolle Lesestunden, liebe Ariel Lawhon . - Manja A. -

5

»Ich werde ihn jederzeit für dich schreiben, solltest du mich darum bitten. Ich werde ihn in mein eigenes Herz gravieren, wenn das dein Wunsch ist.«

Dieses Buch habe ich ohne Erwartungen angefangen und es hat mich von der ersten Seite an begeistert! Ich liebte das ganze Setting, dieses Wild-Western-Flair und Martha ist einfach Badass!!!💪🏻 in einer Zeit in der Frauen nichts wert sind versucht sie jeder einzelnen eine Stimme zu verleihen egal was die Nachbarn und Männern denken! Die Beziehung von ihr und ihrem Ehemann..OMG!😍❤️ Spannende Story, wahnsinnig tolle Protagonistin! 5 ⭐️

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