In diesem Buch geht es unter anderem um das Leben der Hebamme Martha Ballard und deren Aufgaben und Pflichten, die dieser Beruf im 18. Jahrhundert mit sich bringt. Hauptthema des Buches ist allerdings der Tod eines Mannes, der im Gefrorenen Fluss gefunden wurde. Man erfährt einiges über ihre Familie und die Dorfbewohner, von denen fast jeder ein kleines oder großes Geheimnis mit sich trägt. Bald kommen Zweifel auf… wer ist Täter, wer Opfer!? Ein spannendes Buch mit einigen Überraschungen. Etwas gestört haben mich die vielen Nebencharaktere: obwohl ich das Buch jeden Tag in der Hand hatte, hatte ich Probleme, die Männern den Frauen zuzuordnen und wie die Beziehung zu Martha beziehungsweise ihren Familienmitgliedern ist 🙈 Unabhängig davon ist es aber ein sehr gelungener Roman 🫶🏻
Ich hab das Buch als Hörbuch gehört, wundervoll gesprochen von Sandrine Mittelstädt. Ich wusste nicht groß, was mich erwartet, hab nur gehört, dass das Buch gut sein soll und mich drauf eingelassen. Bekommen hab ich eine unglaublich vielschichtige Story, einen Mix aus historischem Roman und Krimi. Die Figuren waren ganz toll ausgearbeitet, allen voran die Hauptprotagonistin. Man taucht richtig in ihr Leben ein und ich wollte es am Schluss gar nicht verlassen. Am Anfang dachte ich kurz "Hä, was? Wer? Wie? Wo?", aber das gibt sich zum Glück recht schnell. Dennoch sind es viele Namen und soziale Geflechte. "Nebenbei-Hören" würde ich nicht empfehlen. Den Rest gegeben hat mir die historische Einordnung am Schluss. Dieses Gefühl, wirklich das Leben (wenn auch nicht 1 zu 1) einer so faszinierenden Person gehört zu haben, hat mich so tief berührt, dass ich darüber weinen musste. Klare Empfehlung!
Unglaublich starke Protagonistin ♡
„Der gefrorene Fluss“ hatte für mich eine unglaublich starke Atmosphäre. Dieses kalte, eingeschneite Setting zusammen mit den Geheimnissen der kleinen Gemeinde hat mich total in die Geschichte gezogen. Besonders Martha fand ich als Hauptfigur richtig spannend – sie wirkt klug, mutig und ihrer Zeit voraus, ohne dabei unrealistisch zu sein. Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Das Buch liest sich teilweise eher ruhig, baut aber trotzdem konstant Spannung auf. Gerade die Mischung aus historischem Roman und Kriminalfall fand ich richtig gelungen. Allerdings hatte das Buch für mich auch Längen. Manche Abschnitte zogen sich etwas und ich hätte mir stellenweise mehr Tempo gewünscht. Außerdem konnte mich nicht jede Nebenfigur wirklich packen. Trotzdem mochte ich die Geschichte insgesamt sehr gern und vor allem die winterliche Stimmung bleibt definitiv im Kopf.
Ja, auf jeden Fall lesen!!!
Eine unglaublich kluge und resolute Frau, die sich in ihrer Zeit, trotz aller Einschränkungen und Schwierigkeiten nie hat unterkriegen lassen. Sie ist ihren Weg gegangen mit so viel Liebe und Respekt, dass ich vollkommen in dieser Geschichte abtauchen konnte. Eine starke Frau und ein absolut wertvolles Buch!
Absolute Empfehlung
Ich habe dieses Buch geliebt. Ich fand die geschichte unglaublich toll und spannend konnte das buch gar nicht aus der hand legen. Ich hab auch so viel aus der zeit damals in der das buch geschrieben wurde lernen können, Vieles das ich gar nicht wusste und mit der heutigen zeit vergleichen konnte. Die geschichte hat mich total berührt absolute Empfehlung habe mir danach sogar weitere bücher von der autorin bestellt :)

Ich liebe starke weibliche Protagonistinnen einfach. 🌙⚖️ Martha ist intelligent, mutig und authentisch. Sie ist ruhig, beobachtend, klug und unglaublich stark auf eine ganz leise Art. 🕯️🪶 Gerade weil sie in einer Zeit lebt, in der Frauen kaum Rechte oder Einfluss hatten, fand ich ihre Rolle umso beeindruckender. Was das Ganze für mich nochmal auf ein anderes Level gehoben hat ist, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert. 📜❄️ Durch die Tatsache, dass Martha Ballard wirklich existiert hat und ihre Tagebücher heute noch eine historische Quelle sind, wirkte alles nochmal viel greifbarer. Deshalb konnte ich dem Buch auch kleinere Längen ganz gut verzeihen. Denn das Tempo ist definitiv eher ruhig. ⏳🌨️ Das Buch nimmt sich viel Zeit für Atmosphäre, Alltag und Details. Es ist kein schneller Thriller mit einer Wendung nach der anderen, sondern eher eine langsam erzählte, intensive Geschichte. Zwischendurch gab es deshalb schon Momente, in denen es sich etwas gezogen hat. Außerdem hatte ich teilweise leider Probleme mit den vielen Namen. Weil es so viele Figuren aus der Gemeinde gibt, musste ich öfter überlegen, wer nochmal wer war. Das hat mich manchmal ein bisschen aus dem Lesefluss gebracht. Trotzdem war die Atmosphäre einfach unglaublich stark. 🌨️🪵🕯️
Die vielen sehr unterschiedlichen Bewertungen haben mich dazu gebracht das Buch von Ariel Lawhon nun auch zu lesen. Der gefrorene Fluss erzählt über eine Zeitspanne von sechs Monaten die Geschichte (nach wahren Begebenheiten) von Martha Ballard,die 1789 mit ihrer Familie im ländlichen Maine,USA lebt. Dort kümmert sie sich als Hebamme empathisch und respektvoll um "ihre"schwangeren Frauen. Martha ist gebildet,mutig und beherzt und lässt sich den Mund nicht verbieten,was zu jener Zeit von Männern nicht gerne gesehen wird. Als aus dem zugefrorenen Fluss eine Leiche geborgen wird,erkennt die Hebamme darin schnell einen angesehenen Bürger der Stadt,der Wochen zuvor zusammen mit Richter North die junge Pfarrersfrau misshandelt und vergewaltigt hat. Nach eingehender Untersuchung der Leiche ist Martha sich sicher, dass es sich um Mord handelt;im Gegensatz zum ansässigen Arzt,der einen Unfall für wahrscheinlich hält. Als das Urteil im darauffolgenden Prozess anders ausfällt als erhofft, versucht Martha mit allen Mitteln die Wahrheit ans Licht zu bringen. Der historisch-fiktive Roman wird aus Sicht der Protagonistin in Ich-Form erzählt und wirkt auf mich eher wie ein Bericht und weniger wie ein spannender Roman.Lange Zeit habe ich keinen Zugang zu den Charakteren gefunden.Auch blieben Fragen offen,die erst im Nachwort der Autorin beantwortet wurden.

Ein Buch über eine starke Frau
Ich steh nicht auf historische Romane und das habe ich auch von anderen gehört, die diesen Roman gelesen haben. Sie fanden ihn phantastisch und so wollte ich es auch wissen. Und was soll ich sagen? Es war der Hammer!!! Die ganze Story ist in der Ich-Perspektive, aus der Sicht einer Hebamme geschrieben und was sie da vor fast 300 Jahren als Frau alles erlebt und auch ertragen muss ist der Wahnsinn. Eine intelligente Frau, die ihren Mann stehen muss. Man leidet mit ihr, man bangt und trauert, hofft und genießt die glücklichen Momente mit ihr zusammen - ich war fasziniert und bin durch die Seiten geflogen.
Outlander - nur besser?
Auf dem Buchrücken steht: Für Fans von Outlander. Was soll ich sagen? Stimmt, nur eben mit weniger Liebesgeschichte und mehr Intensität auf weniger Seiten. Das Buch hat mich eingesogen und ich könnte ewig weiterlesen. Ein wunderschöner Schreibstil, historische Fakten und einige graue Figuren. Ein Buch, dass ich gern weiterempfehlen werde und Lust auf mehr macht. Schade, dass es ein Einzelband ist. Wer Glück hat und es mit Farbschnitt ergattern kann: lest euch den Text auf dem Schnitt durch. Im Nachgang ist es ein so schönes Zitat aus dem Buch.

Atmosphärisch, bewegend und absolut lesenswert.
Der Roman hat mich wirklich begeistert. Schon die Ausgangssituation – eine Leiche, die in einem gefrorenen Fluss gefunden wird, und die Hebamme Martha aus Kennebec, die zur Klärung der Todesursache hinzugezogen wird – schafft sofort eine dichte und spannende Atmosphäre. Doch obwohl sich die Aufklärung des Mordes an Joshua Burgess wie ein roter Faden durch die Handlung zieht, steht sie für mich nicht allein im Mittelpunkt. Vielmehr lebt die Geschichte von ihren Figuren und den zahlreichen Einblicken in das Leben der Gemeinschaft. Durch Marthas Rolle als Hebamme erhält man Zugang zu den unterschiedlichsten Schicksalen, Beziehungen und Geheimnissen der Menschen. Gerade diese Vielfalt an Charakteren macht den Roman lebendig, auch wenn es stellenweise herausfordernd war, alle Personen und ihre Hintergründe im Blick zu behalten. Besonders berührend fand ich die Darstellung des familiären Zusammenhalts sowie die zwischenmenschlichen Beziehungen – etwa das Werben der Männer um ihre Frauen oder das Zusammenspiel zwischen Martha und Ephraim. Sobald Ephraim auf Reisen ging, habe ich mich dabei ertappt, mir Sorgen um ihn zu machen, was zeigt, wie nah mir die Figuren gekommen sind. Ein weiterer zentraler Aspekt sind die gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten, insbesondere gegenüber Frauen. Die Art und Weise, wie diese thematisiert werden, hat mich nachdenklich gestimmt und teilweise sehr bewegt. Auch die Schilderungen von Geburten, Verlusten, Totgeburten und traumatischen Erfahrungen wie Vergewaltigungen gingen mir nahe – gerade auch aus der Perspektive einer frischgebackenen Mutter. Die Autorin versteht es hervorragend, Stimmungen und Szenen so eindringlich zu beschreiben, dass man sich mitten ins Geschehen versetzt fühlt. Ihr Schreibstil ist atmosphärisch dicht und gleichzeitig einfühlsam, wodurch das Buch eine starke Sogwirkung entwickelt – ich konnte es kaum aus der Hand legen. Insgesamt vereint der Roman viele große Themen in einer vielschichtigen und emotionalen Erzählung. Eine klare Leseempfehlung.
„Der gefrorene Fluss“ ist ein bewegender und gesellschaftskritischer Roman, der wichtige Themen sensibel aufgreift
„Der gefrorene Fluss“ hat mich tief berührt, insbesondere durch die einfühlsame Darstellung der Beziehung zwischen der Hauptprotagonistin und ihrem Ehemann. Ihre Verbindung wirkt authentisch und gibt der Geschichte eine emotionale Tiefe, die lange nachhallt. Gleichzeitig zeichnet der Roman ein eindringliches Bild der Rolle der Frau im 18. Jahrhundert. Er macht deutlich, wie stark Frauen damals gesellschaftlichen Zwängen unterworfen waren und wie begrenzt ihre Möglichkeiten zur Selbstbestimmung waren. Besonders eindrucksvoll – und zugleich erschütternd – ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Vergewaltigung. Der Roman zeigt, dass die Stigmatisierung von Frauen und der Machtmissbrauch durch Männer keine rein historischen Probleme sind, sondern bis in die Gegenwart fortwirken. Gerade diese Parallelen machen das Buch so relevant und nachdenklich stimmend.
Gefühlt habe ich ewig gebraucht, um das Buch zu lesen und die Mitte hatte einige Längen. Nachdem ich das Buch beendet habe bin ich froh das ich "durchgehalten" habe. Bitte lest unbedingt das Nachwort (natürlich nachdem ihr das Buch gelesen habt.). Erst hier wurde mir bewusst, mit wie viel Liebe zum Detail Finesse die Autorin reale Personen und Geschichten mit Fiktion verbindet. Zeitlich passt der Roman zwar eher in den Herbst/Winter, die Geschichte von Martha hat mich deswegen aber nicht weniger berührt.

Unter dem Eis: Wahrheit, Ungerechtigkeit und eine starke Frau, die sich nicht beugt. Mein Jahreshighlight 2025
Es gibt Bücher, die man gut findet. Und es gibt Bücher, die man kurz nach dem Lesen schon wieder vergisst. Und dann gibt es dieses eine Buch, das bleibt – lange, vielleicht für immer. „Der gefrorene Fluss“ ist genau so ein Buch für mich. „Der gefrorene Fluss“ ist ein historischer Roman mit kriminalistischen Elementen, der auf wahren Begebenheiten beruht und von der Hebamme Martha Ballard erzählt, die im 18. Jahrhundert lebte. Die Grundlage des Romans ist ihr Tagebuch, das hier mit fiktionalen Elementen zu einer unglaublich dichten und bewegenden Geschichte verwoben wird. Martha ist eine Protagonistin, die man nicht vergisst. Sie ist Hebamme – aber vor allem eine Frau mit einem starken moralischen Kompass und einem reinen Herzen. Sie steht für sich, ihre Familie und andere Frauen ein – selbst wenn die Männer in ihrem Dorf versuchen, sie zum Schweigen zu bringen oder ihre Stimme infrage zu stellen. Gerade in einer Zeit, in der Frauen kaum gehört werden, ist ihre Stärke umso bemerkenswerter. Was dieses Buch zudem wirklich herausragend macht, ist die Atmosphäre. Der Schreibstil ist ruhig, fast schon entschleunigt – und gleichzeitig so dicht, dass man komplett in diese Welt eintaucht. Man spürt die Kälte des Winters, hört das Knacken des Eises und fühlt die Stille des Dorfes. Der gefrorene Fluss ist dabei nicht nur Kulisse, sondern ein zentrales Element, das die Geschichte trägt – still, bedrohlich und voller Bedeutung. Auch wenn ein Mord und die Suche nach dem Täter Teil der Handlung sind, steht für mich etwas anderes im Mittelpunkt: Martha selbst. Ihr Leben, ihr Kampf, ihre Überzeugungen. Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen – nicht, weil es laut oder rasant ist, sondern weil es so tief geht. Es fordert Zeit, Aufmerksamkeit und Gefühl – und gibt dafür unglaublich viel zurück. Ein atmosphärisch dichter, bewegender und wütend machender Roman über eine Frau, die sich nicht beugt. Dieses Buch hat mich tief berührt – und ist für mich ganz klar mein Jahreshighlight 2025.
Der Roman „Der gefrorene Fluss“ von Ariel Lawhon spielt im ausgehenden 18. Jahrhundert im Nordosten der USA und verbindet eine „Kriminalgeschichte“ mit einem historischen Setting. Im Mittelpunkt steht Martha Ballard, eine Hebamme, die in einem kleinen Ort nicht nur Leben zur Welt bringt, sondern auch mit den dunklen Seiten ihrer Gesellschaft konfrontiert wird. Als ein mysteriöser Todesfall Fragen aufwirft, gerät sie immer tiefer in ein Geflecht aus Geheimnissen, Machtstrukturen und Ungerechtigkeiten. Mich hat das Buch vor allem durch seine Atmosphäre gepackt. Dieses kalte, raue Setting sowie der gefrorene Fluss als zentrales Bild hat gut funktioniert. Der Schreibstil ist dabei erstaunlich zugänglich. Trotz aller Grausamkeit und Dramatik liest sich das Ganze ruhig und fast leicht, ohne dass es an Tiefe verliert. Auch Marthas regemäßige Tagebucheinträge passen gut in die Geschichte. Besonders eindrucksvoll fand ich die Figur der Protagonistin Martha. Sie bewegt sich in einer männerdominierten Welt und behauptet sich dort mit einer Mischung aus Wissen, Haltung und stiller Konsequenz. Gerade die Rolle der Frauen wird hier sehr greifbar gemacht. Es wird deutlich, wie wenig Rechte Frauen hatten und wie schnell sie zur Zielscheibe wurden. Wird eine Frau beispielsweise unehelich schwanger und nennt den Vater nicht, drohen ihr öffentliche Anklage, Geldstrafen und gesellschaftliche Demütigung. Der Mann hingegen bleibt meist unbehelligt. Diese Doppelmoral zieht sich durch das ganze Buch und wird nie plakativ, aber sehr eindringlich gezeigt. Was ich auch gelungen fand, ist die Mischung der Genres. Es ist nicht nur ein klassischer Historienroman. Es hat klare Krimi-Elemente, gleichzeitig aber auch etwas von einem Gesellschaftsroman, der sich stark mit der Stellung von Frauen, Moral und Macht auseinandersetzt. Genau diese Kombination hat das Buch mich lesenswert gemacht, Unterm Strich ein Roman, der mich wirklich fasziniert hat. Atmosphärisch dicht, gut erzählt und mit einer starken Hauptfigur, die im Kopf bleibt. 4 von 5 Sternen.
Ein sehr schöner Roman ,für alle die auch Fans von der Autorin Gabaldon sind . Der Einband hat mich sofort im Laden angesprochen u dann die Kurzinfo .Ich wurde nicht enttäuscht .Das Buch lies sich sehr gut lesen ,ich konnte es kaum weglegen ,eine tolle Frauengestalt in dieser Zeit . Klare Leseempfehlung von mir . Schade das es schon fertig ist
Ein Buch, dass mit jeder Seite reift wie guter Wein 🍷
Martha ist eine unglaublich interessante Hauptfigur und mit ihren 54 Jahren auch außerhalb der „Young adult“ Szene interessant. Für mich mit meinen 27 Jahren eine tolle Leseerfahrung! Der Einstieg gelingt etwas schwer aber ab 30% war ich zu 100% in der Geschichte! Und das Ende? Oh, ich habe es geliebt🔥!
Das Buch ist eine Wucht
Das erste, was mir an diesem Buch aufgefallen ist, ist die Sprache. Selten habe ich ein Buch gelesen, welches so eine tolle Sprache verwendet. Die Geschichte zieht einen langsam in seinen Bann und dann kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Da es zu Beginn doch etwas länger benötigt, um fesselnd zu sein, fehlt ein halber Stern. Martha ist eine inspirierende Person, ihr Beruf und die Möglichkeit, einen Einblick in das Leben zu bekommen, faszinierte mich ungemein. Es war eine Freude, dieses Buch zu lesen.
schöne Story, die langsam erzählt wird, gegen Ende Fahrt aufnimmt. Mit überraschendem Ende
Ist wirklich ganz toll geschrieben! Ich habe aber etwas länger dazu gebraucht, da ich nicht immer danach gegriffen habe.
Historisch und dennoch aktuell
Eine bewegende Geschichte über eine beeindruckende Frau. Martha Ballard ist Hebamme und Heilerin im 18. Jahrhundert. Sie lässt sich von niemandem was sagen und ist sich ihrem Können bewusst. Eine starke und bewundernswerte Frau, die, besonders zu der Zeit, ein Vorbild ist. Ich war total überrascht, dass es Martha Ballard tatsächlich gegeben hat und auch die Handlung des Buches von wahren Begebenheiten inspiriert ist. Ich wünschte, ich hätte das gewusst, bevor ich das Buch gelesen habe und nicht erst beim Nachwort erfahren. Dann hätte ich das Buch mit einer anderen Einstellung gelesen und es hätte mich wahrscheinlich noch mehr beeindruckt während dem Lesen.
Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch! Klare Leseempfehlung 💜
Bin begeistert
Ich habe das Hörbuch Der gefrorene Fluss von Ariel Lawhon gehört und bin wirklich total begeistert. So etwas habe ich bisher noch nie gelesen bzw. gehört, vor allem, weil die Geschichte so weit in der Vergangenheit spielt. Besonders spannend fand ich, wie anders das Leben damals war, vor allem für Frauen. Die ganzen gesellschaftlichen Regeln, Erwartungen und Einschränkungen haben die Geschichte unglaublich intensiv gemacht. Man merkt richtig, wie stark die Protagonistin sein muss, um sich in dieser Zeit zu behaupten, und genau das hat mich total gefesselt. Für mich ein echtes Highlight! 🤱🏼🍼
Wow was für eine grandiose Geschichte!
Die Geschichte spielt im 18. Jahrhundert in Amerika. Martha Ballard ist eine Hebamme, Ehefrau und Mutter von Kindern. Im Fluss wird eine Leiche gefunden und viele Ereignisse sind miteinander verbunden. Es beginnt die Suche nach dem Mörder und die Verstrickungen der Geschehnisse sind wirklich richtig richtig gut in die Geschichte eingebunden. In diesem Buch bekommen wir einen Einblick in das Leben dieser starken Frau. Ein System, was Männer schützt und Frauen bestraft. Auch heute noch aktuell. Aber es geht auch um Männer, die sich für Frauen einsetzen. In diesem Buch ist Martha laut, was für damalige Zeiten alles andere als gern gesehen war. Das Buch war so spannend und gut geschrieben. Besonders das Nachwort der Autorin mochte ich sehr. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass die Geschichte von realen Ereignissen geprägt wurde und die Charaktere wirklich real waren. Ich bin sehr beeindruckt von dieser großartigen Geschichte! Absolute Leseempfehlung!

🩵 Fesselnd & authentisch 🩵
📚 Ein unfassbar gutes Buch, das ich von Herzen empfehlen kann und über das ich ehrlich gesagt keine Kritik hören möchte. 📚 Wir begleiten die Hebamme Martha Ballard, auf deren echten Tagebüchern die Geschichte basiert. Gerade dieser Bezug zur Realität macht das Buch besonders eindrucksvoll und verleiht der Handlung eine enorme Authentizität. 📚 Die Autorin hat hier unglaublich gründlich recherchiert und erschafft ein lebendiges Bild des 18. Jahrhunderts. Themen wie Feminismus, gesellschaftliche Vorurteile und der Kampf um Gerechtigkeit werden eindrucksvoll und vielschichtig in die Geschichte eingewoben. 📚 Gleichzeitig entwickelt sich ein spannender Murder-Mystery-Handlungsstrang, der das Ganze zusätzlich fesselnd macht, ohne die Tiefe der Geschichte zu überlagern. 📚 Der Schreibstil ist angenehm flüssig, sodass man nur so durch die Seiten gleitet und dabei nicht nur unterhalten wird, sondern auch viel mitnimmt. 📚 Besonders gelungen ist auch das Nachwort der Autorin, in dem sie transparent darlegt, welche Teile der Geschichte auf den realen Tagebüchern von Martha Ballard basieren und wo sie für den Roman fiktionale Ergänzungen vorgenommen hat. 📚 Fazit: Eine packende, klug erzählte Geschichte mit historischem Tiefgang, die lange nachhallt. Für mich ein echtes Highlight!
Eine Geschichte, die mich nicht losgelassen hat
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen ✨ Besonders begeistert hat mich der Schreibstil aus der Ich-Perspektive von Martha. Ihre Gedanken und Gefühle sind so eindringlich geschildert, dass man sich mühelos in sie hineinversetzen kann. Auch die Beziehung zwischen Martha und ihrem Mann wird unglaublich feinfühlig und liebevoll dargestellt, was der Story eine besondere Tiefe verleiht. Neben vielen spannenden Momenten gibt es auch ruhigere Kapitel, die vielleicht weniger aufregend sind, aber dennoch durch ihre inhaltliche Stärke überzeugen. Sie tragen viel zum Gesamtbild bei und machen alles noch intensiver. Durch die Vielzahl an Figuren kann man zwar gelegentlich den Überblick verlieren, doch die Autorin schafft es geschickt, immer wieder kleine Hinweise einzubauen, die einem helfen, die Personen einzuordnen. Besonders faszinierend finde ich, dass die Figuren auf realen Personen basieren – das verleiht dem Buch eine zusätzliche Ebene und macht es noch packender. Für mich war es ein absolutes Lesehighlight! Ich habe jede Seite geliebt und wollte am liebsten gar nicht, dass die Geschichte endet.
Aus dem Tagebuch einer Hebamme
Irgendetwas hat mich an dem Buch irritiert, was es war, weiß ich auch nicht so genau. Schreibstil, Satzbau oder die Übersetzung? I don‘t know. Die Story hat mir gut gefallen und das Einbinden der Tagebucheinträge machte es sehr interessant. Obwohl die Schreibschrift für mich etwas schwierig zu lesen war. Die Geschichte zeigte wieder einmal, wie stark Frauen sein können und müssen.
Martha ist eine beeindruckende Protagonistin: gebildet, aufmerksam und innerlich voller Widerstand gegen ein System, das Frauen kleinhalten will. Besonders stark fand ich, wie man ihre Gedanken und ihre wachsende Wut über die Ungerechtigkeiten der Zeit miterlebt. Sie stellt sich gegen gesellschaftliche Erwartungen und kämpft dafür, dass Frauen ernst genommen werden. Der Roman zeigt auch sehr deutlich, was möglich ist, wenn Frauen lesen und schreiben lernen und überhaupt Zugang zu Bildung bekommen. Bildung wird hier zu einem Werkzeug der Selbstbestimmung und macht sichtbar, wie viel Potenzial Frauen damals oft verwehrt wurde. Ihre Beziehung zu ihrem Mann Ephraim ist dabei ein schöner Gegenpol. Er respektiert sie, unterstützt ihre Arbeit und ihre Meinung – ihre Ehe wirkt wie eine Partnerschaft auf Augenhöhe, geprägt von echter Zuneigung, Konsens und gegenseitigem Respekt. Besonders interessant fand ich auch die vielen Einblicke in den Beruf der Hebamme zu dieser Zeit. Man bekommt ein sehr detailliertes Bild davon, wie wichtig ihre Arbeit für die Gemeinschaft war und mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert waren. Gerade deshalb wirkt das Thema heute noch einmal besonders aktuell. Auch heute besteht eine große Hebammenproblematik: Es gibt einen deutlichen Mangel an Hebammen, viele arbeiten unter hoher Belastung und schwierigen Bedingungen. Die Bezahlung ist vergleichsweise gering, die Arbeitszeiten sind unregelmäßig und die Haftpflichtversicherung sehr teuer. Dadurch verlassen viele Hebammen den Beruf. Das führt dazu, dass nicht mehr alle Schwangeren eine Hebamme für Vor- und Nachsorge finden und in Krankenhäusern oft die Zeit für eine intensive Betreuung während der Geburt fehlt. Insgesamt wird die Versorgung von Schwangeren dadurch zunehmend schwieriger. Der Mordfall im Zentrum der Geschichte ist spannend und führt zu einem Gerichtsverfahren, das schwere Themen anspricht. Besonders erschütternd ist, wie deutlich wird, dass Vergewaltigung schon damals oft nicht ernst genommen wurde und Täter eher geschützt als verurteilt wurden – eine Parallele, die leider bis heute nachwirkt. Neben der persönlichen Geschichte greift das Buch auch historisch interessante Themen auf, etwa den Krieg im District of Maine zwischen Franzosen und indigenen Gruppen sowie die unterschiedlichen Meinungen der Bevölkerung über freie Schwarze im Landkreis. Dadurch entsteht ein sehr lebendiges Bild der damaligen Gesellschaft. Ein atmosphärischer historischer Roman mit einer starken Frauenfigur, spannender Handlung und wichtigen gesellschaftlichen Themen.

Als im zugefrorenen Kennebec River ein toter Mann entdeckt wird, soll die Hebamme Martha Ballard die Todesursache klären. Doch während ein Arzt den Fall schnell als Unfall abtut, ist Martha überzeugt: Das war Mord. Und sie ist bereit, sich gegen ein ganzes System zu stellen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Mich konnte diese historische Geschichte von der ersten Seite an packen und ich war komplett gefesselt von der dichten, teilweise richtig beklemmenden Atmosphäre. Besonders beeindruckt hat mich, dass die Handlung auf dem echten Leben und Tagebuch von Martha Ballard basiert, was dem Ganzen nochmal eine ganz besondere Tiefe verleiht. Martha selbst ist eine unglaublich starke Protagonistin: willensstark, klug und mutig, aber gleichzeitig auch menschlich und nahbar. Ihre Rolle als Hebamme gibt ihr Einblicke in die verborgensten Geheimnisse der Stadt und verschafft ihr Rechte, die anderen Frauen verwehrt bleiben. Dass sie lesen und schreiben kann und ihr Leben so detailliert dokumentiert, macht sie zu einer faszinierenden Figur, deren Stimme auch über Jahrhunderte hinweg noch Gewicht hat. Das Buch thematisiert auf eindringliche Weise Gerechtigkeit und Gleichberechtigung oder vielmehr das erschreckende Fehlen davon. Es zeigt, wie schnell Frauen verurteilt wurden, während Männer ungeschoren davonkamen. Genau diese Wut war beim Lesen spürbar und haben mich emotional total abgeholt. Ich habe die lebendigen Beschreibungen, die intensive Spannung und die spürbare Recherchearbeit der Autorin sehr geliebt. Für mich ist es eine vielschichtige, atmosphärische und zugleich wichtige Geschichte, die lange nachhallt. Ein kleines bisschen mehr Tempo hätte ich mir an manchen Stellen gewünscht, aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau. Für mich eine ganz klare Empfehlung für alle, die starke Frauenfiguren, historische Settings und tiefgründige Themen lieben.
Wow! Ein ruhiger, berührender Roman über eine starke Frau zu einer Zeit, als Frauen am besten nicht gesehen und gehört werden sollten. Historisch, nicht biographisch, aber auf einem Tagebuch genau jener Martha Ballard, Hebamme, beruhend. All jenen, denen die Outlander Bücher oder die Serie von Diana Gabaldon gefallen hat, sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt.
Ein wunderbares Buch mit Outlander-Vibes
Ein ganz wunderbares Buch! Mit einer tollen historischen Sprache und bildgewaltigen Beschreibungen. Ich hatte sofort einen Film im Kopf ablaufen. Die Zeit, die Story und die Gepflogenheiten haben mich sehr stark an Outlander erinnert. Eine Frau, die viel Wissen hat und sich in einer Männerzeit beweisen muss. Die aufgrund ihres Hebammenberufes viele Geheimnisse kennt und klug und neugierig ist. Ein Dorf mit heimlichen Verbrechen, Liebe und Rivalitäten. Man lernt viele Bewohner kennen und fühlt sich schnell heimisch. Und dieses Ende! Selten so ein befriedigendes Ende gelesen in jeglicher feministischer Hinsicht.

Ein sehr schönes Buch kann ich sehr empfehlen für alle die gerne Romane aus einer historischenZeit lesen. Am Anfang braucht man etwas bis man mit den vielen Namen zurecht kommt 😉
Starke Protagonistin, durchdachtes Story-Telling, Liebe zum Detail. Habe es angefangen, weil ich Claire Fraser aus Outlander unheimlich liebe und einige Leser Ähnlichkeiten zwischen Martha und Claire entdeckt haben. Stimmt allemal, man kann Martha nur lieben und bewundern.<3

Roman über eine starke Frau in einem wunderschönen Setting zu einer Zeit, als die USA noch in den Kinderschuhen steckte
Auf Grund der vielen guten Bewertungen hier musste ich dieses Buch lesen :) und ich stimme absolut zu. Die Schriftstellerin schafft es, einen direkt in die Geschichte zu ziehen in deren Mittelpunkt Martha steht. Martha ist eine der Hebammen im Ort und sehr anerkannt. Die Arbeit als Hebamme in dieser Zeit (spielt hauptsächlich um 1790) ist nur ein Aspekt des Romans, aber ein sehr interessanter, wie ich finde. Wir erfahren auch viel über die Rolle der Frau und den Ungerechtigkeiten, die Frauen in dieser Zeit wieder fahren, zugefügt durch männliche Übergriffe. Der Roman handelt aber auch viel von Zuneigung, Respekt, einer Ehe auf Augenhöhe und Freundschaft. Und eben dieser starken Frau - Martha Ballard - die es wirklich gegeben hat. Klare Leseempfehlung!
Irgendwie bin ich mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen und ohne den Klappentext genauer durchzulesen - jedenfalls haben mich die starken Diana-Gabaldon-Vibes anfangs arg irritiert. Kurz nochmal nachgeschaut (aha, ich lese historische Belletristik), habe ich mich damit arrangiert und einen durchaus fesselnden Roman gelesen, der auf wahren Begebenheiten beruht, sehr kurzweilig und mit etwas Tiefe ist.
So einen schönen und spannenden historischen Roman habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Neben dem Kriminalfall hat man mit Martha eine starke und für ihre Zeit auch sehr moderne Protagonistin. Sie kämpft für die Rechte von Frauen und ist in ihrer Gemeinschaft geachtet, wenn nicht sogar gefürchtet. Hinzu kommt, dass sie in einer für ihre Zeit sehr ungewöhnlichen Ehe lebt, die von Liebe und Gleichberechtigung geprägt ist. Für mich ein absolutes Lesehighlight.

Guter historischer Thriller
„Der gefrohrene Fluss“ war mal was anderes. Der historische Thriller bringt eine schöne winterliche Stimmung rüber. Das Buch spielt im 18 Jahrhundert und man bekommt gute Einblicke wie damals die Dinge so gelaufen sind. Generell habe ich aber schon spannendere Bücher gelesen. Zwischendurch hatte ich nicht so den Drang weiterzulesen . Was ich nochmal besonders fande, war das Nachwort der Autorin, welches ich in der Art noch nie so gesehen habe. So konnte man die Ereignisse nochmal besser einordnen.
Super!!!
Bin recht angetan von diesem Buch. Auch wenn manche die Längen im Buch kritisieren, macht das Nachwort diese Geschichte nochmal sehr plausibel und gut nachvollziehbar! Von mir eine klare Lese-Empfehlung für dieses Buch, das auf einer wahren Begebenheit beruht!
„Erinnerung ist eine tückische Sache, die sich verformen und verdrehen kann. Aber Papier und Tinte nehmen die Wahrheit auf […] Das, glaube ich, ist der Grund, warum so wenige Frauen lesen und schreiben dürfen.“ Dieses Buch ist mein erstes Highlight dieses Jahr. Ich habe es so so so gerne gelesen! Was für eine spannende, kompetente, herzliche, echte Protagonistin Martha Ballard ist -mein Herz hat einen kleinen Satz gemacht, als ich gelesen habe, dass es sie wirklich auf dieser Welt gab. Ich habe so viel gefühlt bei diesem Buch, von Wut und Ekel über Trauer, Freude und Liebe… Dieses Buch ist vielschichtig und für mich auf so vielen Ebenen etwas wirklich besonderes♥️

Ich werde nie verstehen, warum Männer glauben, Frauen würden so hart daran arbeiten, sie zu zerstören. Meiner Erfahrung nach ist es meist umgekehrt.
Ein Buch, das fesselt und mit einem Erzählstil, der süchtig macht. Ich habe mich sofort in die Protagonistin Martha Ballard verliebt. Es ist ein fiktiver Roman, der auf realen Ereignissen und Personen basiert. Also keine Biografie, sondern eine lebendige Geschichte, die sich genau so hätte abspielen können. Die Handlung hat mich manchmal richtig wütend gemacht bei so viel Leid und Ungerechtigkeit und trotzdem steckt so viel Mut in Martha. Sie war eine äusserst mutige Frau zu einer Zeit, als Frauen noch weniger zu sagen hatten. In der Mitte des Buches passiert für die meisten Leser wahrscheinlich etwas zu wenig oder man hat das Gefühl, dass es sich in die Länge zieht. Doch der Erzählstil hat mir so gut gefallen, dass ich den gesamten Prozess trotzdem unglaublich spannend fand.
Lesehighlight - spoilerfrei ein Buch über eine starke Frau, die sich für andere und für die Gerechtigkeit im Jahr 1789 einsetzt. Ich hätte nie gedacht, dass es mir so sehr gefallen würde, absolute Empfehlung!!!
1789 in Maine untersucht die Hebamme Martha Ballard den Tod eines Mannes in einem zugefrorenen Fluss und stellt eigene Vermutungen über den Tod auf. Gegen Widerstände und wachsende Spannungen in der Gemeinde kämpft sie darum, die Wahrheit aufzudecken, auch wenn ihr eigenes Leben und ihre Loyalitäten auf dem Spiel stehen. Das Buch war für mich eine echte Überraschung im positiven Sinne und ein absoluter Pageturner. Für mich eins m einer Lesehighlights. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und konnte es kaum aus der Hand legen. Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch das einfache und zugleich harte Leben im Jahr 1789 dargestellt wird, vor allem die Herausforderungen und die Unterdrückung, mit denen Frauen konfrontiert waren, sowie die Anfänge eines noch unausgereiften Rechtssystems. Im Mittelpunkt steht Martha, eine vielschichtige Protagonistin, die nicht sofort zugänglich wirkt, deren Handlungen und Gefühle jedoch jederzeit nachvollziehbar sind. Gerade ihre Entwicklung und die Herkunft ihrer inneren Stärke fand ich großartig herausgearbeitet: Sie klärt einen Todesfall auf, setzt sich für andere Frauen ein, kämpft für Gerechtigkeit, reflektiert ihr eigenes Verhalten und meistert gleichzeitig Familie (das Zusammenleben und den Umgang mit ihren Kindern), Haushalt und ihre Arbeit als Hebamme. Sie hat mich komplett sprachlos zurückgelassen. Auch das Dorf mit ihren Bewohnern und den Orten, an denen sie sich aufhalten sowie die sozialen Strukturen werden eindrücklich dargestellt, insbesondere das Machtgefälle zwischen wohlhabenden Männern und schutzlosen Frauen. Es hat mir sehr viel Spaß bereitet, dass die Orte als Kapitelüberschriften dienten und man sich dadurch orientieren konnte. Hervorzuheben ist außerdem Marthas Mann, der eine wichtige Stütze für sie ist, sie unterstützt, aber ihr auch ehrlich ihre Fehler aufzeigt. Das Buch wird mich noch lange beschäftigen, und ich kann es wirklich jedem empfehlen, auch denen, die sich, wie ich, sonst nicht für historische Themen interessieren. Die Autorin erklärt am Ende sehr eindrucksvoll, wie und an welchen Stellen das Buch auf wahren Begebenheiten beruht und wann sie aus welchen Gründen davon abweicht.
Wunderschöne Geschichte ✨🩵❄️
Ich empfehle, zu diesem Buch unbedingt keltische Musik zu hören. Das macht das Lesen zu einem besonderen Erlebnis💞 Hier eine Beispiel-Playlist: https://youtube.com/playlist?list=RDsDBcvhErapM&playnext=1&si=kgrs843DjxsOgveL
Was für ein großartiger Roman
Ich wollte nur kurz in das Buch „reinlesen“, nachdem ich es gekauft hatte – und war sofort darin gefangen. Was für ein großartiger Roman, den ich voller Ehrfurcht nun zu meinen Highlights 2026 zählen werde. Die Geschichte der Hebamme Martha zog mich ab den ersten Zeilen in ihren Bann. Doch hier geht es um weit mehr als den aufopfernden Einsatz eines (heute leider fast ausgestorbenen) Berufs. Es geht um Familie, um einen Mord, um gesellschaftliche Machtstrukturen und vor allem um die Stellung der Frau in einer Zeit, in der ihre Stimme kaum Gewicht hatte. Der Roman verbindet historische Fakten mit einer fesselnden Kriminalgeschichte und schafft es dabei, wichtige Themen wie Gleichberechtigung, Moral und Wahrheit sensibel und eindringlich zu erzählen. Die Atmosphäre ist dicht, teilweise bedrückend, aber gleichzeitig unglaublich spannend, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Für mich ist „Der gefrorene Fluss“ ein eindrucksvoller, emotionaler und gleichzeitig spannender Roman, der lange nachhallt. Ein absolutes Highlight und eine klare Leseempfehlung für alle, die starke Frauenfiguren, historische Romane und tiefgehende Geschichten lieben. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Das Buch über die Hebamme Martha Bellard hat mich die meiste Zeit sehr gefesselt. Dass es auf wahren Begebenheiten beruht, macht es besonders spannend, auch wenn es einige schreckliche Situationen erzählt. Ich konnte leider die vielen verschiedenen Namen und Kinder nicht immer auseinander halten, aber insgesamt ein wirklich schöner und mitreißender historischer Roman.
Einerseits ein stimmungsvolles, atmosphärisches Buch, andererseits zieht sich die Handlung in die Länge und hätte auch kürzer gefasst sein können. Insgesamt ein durchschnittliches Buch.
Anders als erwartet 🦊❄️
Da ich den Roman aus der Thriller Abteilung hatte, habe ich hier eine etwas andere Geschichte erwartet. Für mich ist es eher ein historischer Roman, der eine Hebamme durch einen harten Winter begleitet. Ein gelungenes Buch über eine starke Frau und ihre Familie 👍🏻😊
Stark, atmosphärisch und berührend - 4,5 ⭐⭐⭐⭐
„Der gefrorene Fluss“ erzählt die fesselnde Geschichte der Hebamme Martha Ballard im Jahr 1789. Ariel Lawhon verwebt wahre historische Ereignisse, einen spannenden Mordfall und das beeindruckende Porträt einer mutigen Frau zu einem dichten, atmosphärischen Roman. Die Mischung aus sorgfältiger Recherche und lebendiger Erzählweise erinnert an Outlander – nur ohne Fantasy, dafür mit einer realen, außergewöhnlichen Protagonistin. Herzzerreißend, herzerwärmend und ein würdiges Denkmal für eine Frau, die ihrer Zeit voraus war. Kleine Längen verhindern die volle Punktzahl, aber insgesamt ein großartiges Buch und ein perfekter Einstieg ins historische Genre.
Dieser historische Roman war einfach eine Wucht! Ich war absolut überrascht. Die wunderbare und starke Protagonistin wird mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben.. Ich bin wirklich ein bisschen traurig, dass ich es fertig gelesen habe 😓
Normalerweise bewerte ich Hörbücher nicht, dieses hat mich aber so mitgerissen, dass ich es doch bewerten wollte. Spannend geschrieben lässt es den Hörer in die Welt einer Hebamme Ende des 18. Jahrhunderts eintauchen. Ein Todesfall zu Beginn des Buches macht es zudem zum historischen Krimi. Sogar das Nachwort hat mich noch überrascht (sollte man aber wirklich erst zum Schluss lesen, sonst wird gespoilert). Ich bin sehr begeistert und werde von Ariel Lawhon bestimmt noch ein Buch lesen.
"Ich werde nie verstehen, warum Männer glauben, Frauen würden so hart daran arbeiten, sie zu zerstören. Meiner Erfahrung nach ist es meist umgekehrt." Super spannender historischer Hintergrund (googelt unbedingt Martha Ballard bzw. A Midwife's Tale!) und das Buch hat auch sehr interessant angefangen, aber es hat sich zwischendurch doch schon etwas gezogen mit dem Gerichtsprozess. Und es waren einfach sooo viele Namen, ständig ist noch wer dazugekommen. Aber insgesamt ein authentischer Einblick in das Leben von Frauen im 18. Jahrhundert in Boston - und die Rolle der Hebamme (besonders im Gerichtssaal).
Highlight ⭐⭐⭐⭐⭐
Was für ein tolles Buch! Der Schreibstil ist einfach wunderschön und man kann sich die historische Zeit total bildlich vorstellen. Ich konnte mich richtig in die damalige Zeit hineinversetzen, es wurde wirklich keine Sekunde langweilig. Die Protagonistin und auch alle anderen Charaktere sind so toll beschrieben, man hat sie beim Lesen richtig vor Augen. Besonders toll fand ich, dass Martha Ballards echte Tagebücher die Vorlage für den Roman waren. Das gibt dem Ganzen nochmal eine ganz andere Tiefe. Ein absolutes Highlight!

















































