Leonard und Paul
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Description
Book Information
Author Description
RÓNÁN HESSION ist ein irischer Schriftsteller und Musiker, der in Dublin lebt. ›Leonard und Paul‹ ist sein hochgelobter Debütroman, der u. a. auf der Shortlist der Irish Book Awards rangierte und für die British Book Awards nominiert war. In Deutschland stand er 2023 auf der Shortlist ›Lieblingsbuch der Unabhängigen‹.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Jede/-r braucht einen Leonard oder einen Paul als Freund 🥰
Dieses Buch las ich bewusst langsam😊. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, das Tempo raus zu nehmen. Leonard und Paul sind beste Freunde. Sie sind sehr ruhig und introvertierte Personen. Leonard arbeitet als Ghostwriter und lebt in dem Haus seiner verstorbenen Mutter. Paul hat einen Gelegenheitsjob bei der Post und lebt mit seinen Eltern unter einem Dach. Alles hat seine Ordnung und Struktur im Alltag, bis auf beide Situationen zu kommen, mit denen auch Veränderungen einhergehen. Ein herzerwärmendes Buch über eine Freundschaft und Personen die im Alltag oft unsichtbar bleiben. Der Textfluss war leicht, sanft und mit einer Prise Humor (leichter britischer Humor) versehen. In dieser Geschichte konnte ich mich als Leserin gut hineinversetzen und mich auch wohlfühlen. Es wurden auch die Veränderungen, Empfindungen und Gedankengänge der Nebencharaktere einbezogen, was ich auch sehr gut fand🤗. Rund um eine schöne Geschichte über Freundschaft, Gegenwart, soziale Unsicherheit, Rollenverteilung in der Familie, Mut zum Leben und den dazugehörigen Veränderungen etc.😍 Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen für zwischendurch, oder um einfach Mal den Kopf auszuschalten. 📖🥰
Es gibt Bücher, die lese ich und denke dabei: „Okay, ich verstehe, warum dieses Buch so vielen gefällt.“ Gleichzeitig frage ich mich: „Wann endet es endlich?“ Ist jetzt viel zu hart formuliert, aber leider fällt mir keine schonendere Beschreibung ein und teilweise ging es mir tatsächlich mit dem Buch so. Ich musste mich selbst dazu motivieren, es in die Hand zu nehmen. Warum habe ich es dann beendet? Weil die Geschichte doch auch warmherzig ist und ein wenig Balsam für die Seele, vor allem wenn die Welt um einen herum so grausam erscheint. Und doch ist es auch manchmal zu gewollt. Schon bei der Sprache fing es für mich an, die irgendwie altbacken wirkt, und ich habe erst mal damit gehadert. Und dann gibt es diese zwei Männer, die in einem anderen Roman die Rolle der Sonderlinge gehabt hätten, hier aber alles akzeptieren, hinnehmen und zufrieden sind. Besser gesagt, sie merken gar nicht, dass sie eventuell etwas sonderbar sein könnten. Und dann kommen auch noch Veränderungen, die so einiges in Gang setzen. Und ich wusste nicht, ob ich das jetzt realistisch fand. Und gleichzeitig ist es eher wie ein Märchen. Es braucht nicht alles realistisch sein, sondern lediglich eine schöne, ruhige Blase der Zufriedenheit. Also für mich definitiv ein Buch der Kategorie „Kann man lesen, muss man aber nicht.“ S.33 „Leonards wahres Problem mit den Römern bestand jedoch darin, dass sie es grundsätzlich auf Schwächere abgesehen hatten. Vierhundert Jahre lang hatten sie alle anderen gepiesackt und schließlich nur ihr Ende gefunden, weil sie selbst den Goten und Barbaren zum Opfer gefallen waren. Für Kinder ist eine solche Geschichte ziemlich beunruhigend. Eigentlich hofft man doch, dass so einem Piesacker ganz schnell der Garaus gemacht wird und er seine gerechte Strafe bekommt. In Wahrheit sind gerechte Strafen in der Geschichte der Menschheit aber leider Mangelware.“ S.74 „Aber Paul hatte einfach kein Interesse an und auch keine Neigung zu geistiger Geschwätzigkeit. Er hatte keinen inneren Erzähler. Wenn er einen Hund sah, sah er einen Hund, ohne dass sein Verstand hinzufügte, dass er nicht an der Leine lief oder seine heraushängende Zunge wie ein Stück Fleisch aussah. […]So blieb Paul den ganzen Tag bei klarem Verstand und ging jeglichem Ärger aus dem Weg, den die Welt zweifellos für diejenigen bereithielt, die ihn suchten.“ S.185 „Es ist heutzutage kaum vorstellbar, dass es einst eine Zeit gab, als man keine Handys hatte und keine Textnachrichten schrieb, sondern miteinander kommunizierte, indem man Zettel mit Magneten an Kühlschränken befestigte. Auf diese Weise hinterließen Familien einander Anweisungen fürs Abendessen, Teenager teilten ihren Eltern mit, wo sie waren, unglückliche Ehefrauen reichten die Scheidung ein - alle taten dies mithilfe kurzer, im Stil Hemingways verfasster Mitteilungen, die auf Augenhöhe mit bunten magnetischen Buchstaben befestigt waren. So verbreitet war diese Vorgehensweise, dass die wachsende Beliebtheit digitaler Kurznachrichten unter Kühlschrankherstellern eine regelrechte Panik auslöste.“
Wundervolles Buch voller Herz
Ich bin sprachlos. Dieses Buch über die alltäglichen Dinge von Leonard und Paul hat mich mitten ins Herz getroffen. Ich hab die beiden sofort geliebt und hab jede einzelne Seite des Buches genossen. War beinahe traurig als es vorbei war. Ich finde es strotzt nur so vor Lebensweisheit und wird zu meinem neuen Lieblingsbuch erklärt. ♥️
Zwei Männer, zwei Freunde. Unselbstständig, phlegmatisch, schusselig, respektvoll, ehrlich und herzlich.
Der Roman ist so reflektiert. Selten so was gelesen. Zwei Männer, Mitte dreißig und bissel schrullig. Einer wohnt noch zu Hause. Es ist eine berührende und emphatische Geschichte die ans Herz geht.
Schöne heile Welt- ist es nicht.
Manche Bücher wurden als Entschleunigung angepriesen und die fand ich dann oft sehr langweilig. Diese Geschichte ist wirklich zauberhaft. So nette (ich mag das Wort immernoch in seinem ursprünglichen Sinn 😉😊) Charaktere, die es einfach gut mit ihren Mitmenschen meinen. Die nachdenklich, empathisch, leise und freundlich sind. Mehr davon und die Welt would be a better place.
-unaufgeregt tief
Ich bin bisher kein wahnsinnig literarischer Leser gewesen.Mein Zuhause war bisher immer eher Fabtasy, Romantasy, Romance, Kinder& Jugendbuch. Seit einiger Zeit fallen mir aber immer Mal wieder Werke auf,die normal nicht in mein Beuteschema passen. So auch Leonard & Paul. Ich hatte ein wenig die Befürchtung, dass es mir vielleicht zu " literarisch" sein könnte. Aus diesem Grund habe ich schon viele Bücher abgebrochen. Bei Leonard und Paul war das zum Glück nicht so. Ich bin wirklich begeistert. Leonard und Paul sind 2 Freunde,beide bereits erwachsen,sehr introvertiert. Paul,der immernoch bei seinen Eltern lebt und einen Teilzeitjob bei der Post hat,leonard der als Ghostwriter Sachbücher für Kinder schreibt und den Tot seiner Mutter verarbeitet. Pauls Schwester heiratet und ist entgegen allen Erwartungen ihrer Familie alles andere als entspannt und freudig darauf. Sie traut ihrem Bruder nicht viel zu,hält ihn für nicht selbstständig genug.Sie befürchtet mit ihrer Ehe und ihrem Weggang aus der Familie ihre Eltern im Stich zu lassen.Sie glaubt die ganze Last,die Verantwortung für ihre Eltern& Paul allein zu tragen. Leonard,der als introvertierter Mann nicht viel Erfahrunf im Umgang mit Frauen hat,und eine nicht so hohe Sozialkompetenz wie andere Männer in seinem Alter mitbringt,trifft bei einer Brandschutzübung im Büro auf Shelly. Er ist sofort hin &weg,weiß aber mit der Situation erstmal nicht an zu fangen. Die beiden Männer führen eine so tolle,außergewöhnliche Freundschaft das sie einem wirklich zu Herzen geht. Durch ihr etwas...nenn wir es mal eigenbrödlerisches Verhalten sind viele Situationen die den beiden widerfahren wirklich zum Schmunzeln. Besonders Paul hat es mir wirklich angetan. Er besitzt so viel Stärke in seiner Stille .So viel Weisheit. Seine Worte sacken nach,regen zum Nachdenken an. Diese Geschichte schafft es komplett ohne Drama ans Herz zu gehen .Mich hat sie völlig ohne Action trotzdem gefesselt.
Ein Plädoyer für das Unaufgeregte. Ruhig, leise, schön. Für meinen Geschmack jedoch leider eine Spur zu lang (-sam).
Puh, mit diesem Roman habe ich mich leider etwas schwer getan. Das ästhetische Buchcover hat den Schöngeist in mir sofort angesprochen. Der Klappentext klang super und auch die durchweg positiven Rezensionen und Empfehlungen, haben mich dazu bewegt, in die Geschichte von Paul und Leonard (und Grace, Shelly, Helen & Peter) einzutauchen. Die zwei liebevollen „Antihelden“, Paul und Leonard, sind einem auf anhieb sympathisch. Man versinkt in die ruhige Atmosphäre des Romans. Gespickt mit kleinen Weisheiten geht es um die Zufriedenheit mit sich selbst, im Hier und Jetzt, Familiendynamiken, Lebenseinstellungen und Vorstellungen, sowie Gewohnheiten - und zwar entgegen des Mainstreams a la „höher, schneller, besser, weiter“. Dieses Buch regt zum Nachdenken an und entschleunigt. Allerdings war es mir leider stellenweise einfach viel zu langwierig. Es muss nicht immer der übertriebene Spannungsbogen, Page Turner oder Plot Twist sein. Allerdings dümpelte die Geschichte stellenweise so vor sich hin, dass ich teilweise das Interesse verloren habe, weiterzulesen. Es gab immer wieder Kapitel und Phasen, die an Fahrt aufgenommen haben, sodass ich wieder weiterlesen wollte. Dann zog es sich aber auch wieder so in die Länge, dass ich mich regelrecht zwingen musste, weiter zu lesen. Bei diesem Buch habe ich persönlich, trotz der vielen Lobhymnen, eine sehr gemischte Meinung. Die Message dieses „Wohlfühlromans“ kommt an. Ruhig, unaufgeregt, leise. Meiner Meinung nach, hätte man jedoch auch auf einige Passagen verzichten können und gut 50 Seiten weglassen können. Das hätte der Intensität des Buches keinen Abbruch getan und das Lesevergnügen wäre etwas flüssiger gewesen. Ich empfehle Obiges zu berücksichtigen.

Bei diesem Buch hat mich der Klappentext absolut gecatcht. "Leonard und Paul" erzählt die Geschichte von zwei besten Freunden, die beide sehr introvertiert sind und so wenig Aufregung wie möglich in ihrem Leben haben möchten. Das war's dann aber auch schon. An sich fand ich die Idee schön, dass der Roman zwei ruhige und schüchterne Protagonisten in den Mittelpunkt stellt. Allerdings hat mich die Ausführung leider nicht besonders begeistert. Meine Erwartungen vom Klappentext her waren auch, dass einfach Veränderungen auftreten, die diesem Buch dann den Schwung bringen. Leider nein. Für mich hat der vermeintliche Nebenschauplatz, die Hochzeit und deren Vorbereitung von Grace, Pauls Schwester, einen viel zu großen Platz eingenommen. Stellenweise fand ich die Geschichte zudem doch sehr kitschig - ingesamt habe ich mir mehr Tiefgang erwartet. Einzig die sich im Hintergrund anbahnende Liebesgeschichte und die Gedanken, die Leonard äußert, haben mich überzeugen können.
Ein absolut wunderbar erfrischendes neues Lieblingsbuch in meinem Regal. Zwei Menschen, niemals mittendrin im Getümmel, niemals buhlend um Aufmerksamkeit, keine große Sache aus sich machend, obwohl gerade sie soviel wohltuendes Seelenwissen leben und entsprechend viel zu sagen hätten. Nicht jeder vermag bestimmt solche Menschen in seinem Umfeld zu erkennen. Aber sie sind da, die Pauls und die Leonards, still und präsent, unbiegsam und wohltuend!
Das Buch hat mich durch seine Inhaltsangabe und das Cover sehr neugierig gemacht. Der Schreibstil ist angenehm und der Beginn hat mir durchaus gefallen und ich war gespannt, welche Geschichten sich bezüglich der Freundschaft der beiden Hauptprotagonisten entspinnen. Leider war es das dann aber auch schon. Die Geschichten waren teilweise sehr eintönig und trivial, vor allem die Hochzeitsvorbereitungen von Grace waren stinklangweilig und nervig. So waberte die Story vor sich hin und hat mich bis zum Ende nicht wirklich abgeholt.
Wunderbar unaufregend
Leonard und Paul sind beste Freunde. Beide Männer sind äußerst introvertiert und auf ihre eigene Art und Weise gehen sie auch mit alltäglichen Situationen um. Während Leonard nach dem Tod seiner Mutter mit der Einsamkeit konfrontiert wird, muss sich Paul durch die trubelige Zeit der Hochzeitsvorbereitungen seiner Schwester manövrieren. Ein wunderbar geschriebener Text mit vielen Einblicken in die verschiedenen Gefühlswelten von Leonard und Paul, sowie Pauls Eltern und seiner Schwester. Es kommt ganz ohne große Dramen aus und bietet trotzdem ganz viel Tiefgang. Eine absolute Leseempfehlung! "Es wird empfohlen, Obiges zu beachten." 😉
Wohlfühlbuch zum Schmunzeln
Leonard und Paul sind beste Freunde. Leonard ist Anfang 30 und hat kürzlich seine Mutter verloren, bei der er noch gewohnt hat. Er arbeitet in einem kleinen Verlag für Lexika und wissenschaftliche Bücher für Kinder & Erwachsene, wo er Bilder mit Kommentaren versieht. Er ist liebenswert spleenig und sehr kreativ. Paul ist ebenfalls Anfang 30, lebt bei seinen immer noch sehr verliebten Eltern und hat eine Schwester, die bald heiraten wird. Er hatte als Kind eine Herzkrankheit, weswegen er immer noch überbehütet wird. Er ist liebenswert spleenig und liebt die Stille. Das mit der Freundschaft der beiden musste quasi so kommen. Doch beide befinden sich an einem Scheidepunkt in ihrem Leben, als unerwartete Wendungen zu bewältigen sind. ☘️ Rónán Hession gelingt es, die beiden Hauptcharaktere dermaßen liebevoll verschroben rüberkommen zu lassen, dass ich sie direkt ins Herz geschlossen habe. Durch die ruhige, unaufgeregte Erzählweise ist die Entwicklung der beiden „Helden“ jederzeit nachvollziehbar und authentisch. Auch die Familienmitglieder von Paul und die anderen Nebencharaktere haben eine schöne Tiefe, was allesamt sympathisch macht. Nur über IT-Gerry musste ich mich jedes Mal aufregen 😅 Mein Highlight im Buch waren die acht (8!!!!) Seiten, in denen es nur um eine Dose Konfekt mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum ging. Was habe ich gelacht! 😂 ☘️ Alles in allem ein absoluter Wohlfühlroman zum Schmunzeln und Liebhaben 😍 🐛🐛🐛🐛🐛 von 5 Bücherwürmern
Dieses Buch sollte man selbst gelesen haben, um zu verstehen, warum es zu einem Bestseller wurde. Es geht, wie der Titel bereits ankündigt, um Leonard und Paul. Die beiden sind Freunde seit Kindertagen. Als Leser*in bekommt man Einblicke in das Leben der beiden. Leonard musste gerade seine Mutter beerdigen, mit der er bis zu ihrem Tod im Elternhaus gewohnt hat. Eine Veränderung, die sein bisheriges Leben ordentlich durcheinanderbringt. Dann lernt er auch noch eine Frau kennen.... Paul lebt noch bei den Eltern und gedanklich in seiner eigenen Welt. Um ihn herum herrscht reges Treiben, da die Hochzeit seiner Schwester bevorsteht, was ihn nicht aus dem Gleichgewicht bringt. Nun kann man sich fragen, was daran interessant sein könnte.... Der Schreibstil ist einfach wunderbar. Man merkt, wie man beim Lesen entschleunigt. Die Freundschaft zwischen Leonard und Paul ist toll. Die Gespräche zwischen den beiden haben mich mal zum Lachen gebracht und mal nachdenklich gemacht. Ich mochte die ehrliche, manchmal kindliche Art, mit der die beiden an Probleme herangehen. Das Buch kommt ohne große Spannungsspitzen aus. Es strahlt eine unheinliche Ruhe aus.Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Mal wird über Leonard und mal über Paul berichtet. Seit langem fällt es mir wieder schwer, eine Rezension für ein Buch zu schreiben. Ich habe den Eindruck, nicht die richtigen Worte zu finden, die beschreiben, worum es in der Geschichte wirklich geht. Deshalb meine Empfehlung für alle, die auch mal ein ruhiges Buch lesen möchten. Lest Leonard und Paul! Lacht mit ihnen, seid mit ihnen traurig, ratlos, oder amüsiert.... Absolut verdient auf der Shortlist der Unabhängigen.

"Leonard und Paul" erzählt die Geschichte von zwei Freunden, die in einer lauten Welt oft übersehen werden. Leonard, ein behutsamer Ghostwriter für Kinderenzyklopädien, sehnt sich nach mehr Abenteuer in seinem Leben. Paul, der als Aushilfsbriefträger arbeitet, kämpft mit seiner Angst vor Veränderung und dem Druck, seinen Platz in der Welt zu finden. Als unerwartete Ereignisse ihr Leben auf den Kopf stellen, müssen Leonard und Paul lernen, aus ihren Komfortzonen herauszutreten und neue Herausforderungen anzunehmen. Auf ihrem Weg entdecken sie die Kraft ihrer Freundschaft, die Schönheit der kleinen Dinge im Leben und die Bedeutung von Mut und Selbstvertrauen. Der Roman ist eine warmherzige und humorvolle Hommage an die leisen Helden des Alltags und lädt dazu ein, die eigenen Stärken und Schwächen zu akzeptieren und das Leben in vollen Zügen zu genießen.
Eine unaufgeregte Geschichte über zwei Freunde
In diesem Buch geht es um Leonard und Paul, beide 30 Jahre jung, die eine tiefe Freundschaft pflegen. In dieser Geschichte erhält man einen Einblick in ihren unaufgeregten Alltag und ihre Denkweisen. Bei beiden geschieht ein Ereignis, das etwas Aufregung und ein paar Veränderungen mit sich bringt. Ich mochte diesen Roman sehr gerne, da ich die Verhaltensweisen der Haupt- und Nebencharaktere sehr geschätzt habe. Die Menschen sind nett und lassen einander leben wie sie sind. Es geschieht nicht sehr viel und dennoch war es wunderbar diese Geschichte zu lesen. Der Schreibstil des Autors gefiel mir sehr gut. Es tut der Seele gut, solche positiven Geschichten zu lesen.
Erfrischend, locker und unterhaltsam
Die Geschichte von Leonard und Paul hat mich sehr positiv überrascht! Es geht um den Alltag der beiden besten Freunde und trotzdem wird es nie langweilig. Die beiden Männer versuchen ihr Leben bestmöglich zu leben, verstricken sich aber in das ein oder andere Missgeschick. Dabei wird die Geschichte sehr unterhaltsam erzählt und wird auch von tiefgründigen Metaphern begleitet, die einen über das eigene Leben nachdenken lassen.
Was könnten wir alles erleben und kennen lernen, wenn wir den ruhigen Menschen mehr Aufmerksamkeit schenken würden.
Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in das Buch zu kommen, aber ich bin sehr froh, dass ich weitergelesen habe, denn die Geschichte von Leonard und Paul hat sich wie eine warme Decke um mich gelegt. Das Buch von Rónán Hession, aus dem irischen Englisch übersetzt von Andrea O‘Brien, zeigt die „Macht“ von Menschen, welche vermeintlich nur still und unbeteiligt sind am Lauf der Weltenuhr. Es ist ein Roman gespickt mit Humor und Momenten des Über-Sich-Selber-Nachdenken.
Viel zu wenig Handlung. Im 1.Drittel eine perfekte Einschlafhilfe.
Extrem ruhiges Buch „S. 53 Auf der Schwelle zwischen Sinnieren und Schlaf stieg von dort, wo Ideen entstehen, eine solche in ihm auf.“ Es ist ja erwiesenermaßen so im Leben, und das fängt in der Schule schon an, dass die lauten, extrovertierten Menschen es leichter haben im Leben. Sie bekommen die besseren Noten und später oft die besseren Jobs. Die ruhigen, introvertierten Kinder werden permanent dazu angehalten mehr aus sich herauszugehen und haben es auch im Erwachsenenleben schwer in unserer Gesellschaft zu bestehen. Dieses Buch ist eine Hymne an genau diese Menschen, die oft unterschätzt, nicht ernst genommen oder gar übersehen werden. Leonard und Paul, beide in ihren 30ern sind beste Freunde und die stillen Protagonisten dieses Romans. Ich hatte anfänglich so meine Schwierigkeiten mit der Geschichte. Männer, die im Erwachsenenalter noch keine Anstalten machen von zu Hause auszuziehen, weiterhin im Kinderzimmer wohnen, sich von Mama bekochen lassen und ohne erkennbaren Grund nur einem Teilzeitjob nachgehen, sind mir suspekt. Genau so ein Exemplar Mann ist Paul. Bei seinem Freund Leonard verhält es sich ähnlich. Er lebt nur deshalb alleine, weil seine Mutter zwischenzeitlich gestorben ist. Leonard arbeitet als Ghostwriter und schreibt Sachbuchtexte für Kinderenzyklopädien. Er bringt seine Ideen und Texte ein und wird beim Endprodukt aber niemals namentlich erwähnt. Das stört ihn aber eigentlich nicht, denn für sein Glück braucht er kein Rampenlicht. Auch das ist eine Gemeinsamkeit der beiden Freunde. Ich fand das Buch im 1.Drittel wirklich quälend langweilig. Es passierte einfach überhaupt nichts.Trotzdem wollte ich wissen, warum dieses Buch für so viele Menschen ein Lieblingsbuch ist, und nur deshalb habe ich es zu diesem Zeitpunkt nicht abgebrochen. Eine überbordende Handlung hat es auch im weiteren Verlauf des Buches nicht gegeben. Paul‘s Schwester Grace plant ihre Hochzeit. Sowohl Leonard, als auch Paul bekommen Impulse für ihre Weiterentwicklung. An den ruhigen, fast meditativen Ton des Buches hatte ich mich inzwischen gewöhnt. Ab und zu gab es einen feinen Humor und Schmunzelmomente, sowie einige wirklich kluge Gedanken. Am Ende konnte ich nachvollziehen, warum dieses Buch gemocht wird. Es hüllt einen mit der Zeit wie in eine Kuscheldecke und hinterlässt dabei ein wohliges Gefühl. Das hat bei mir allerdings nur teilweise funktioniert. Mir fehlte es letztendlich an Handlung und an Spannung, auch wenn ich ruhige Bücher durchaus mag. Hier war mir deutlich zu wenig los.
Leises Buch über zwei introvertierte Charaktere, die einen ganz eigenen Blick auf ein glückliches Leben haben und ganz langsam einen Entwicklungsschritt in Richtung Welt machen, der rückblickend sehr sensibel erzählt wird. Ich mochte die beiden sehr gerne und auch ihre Eigenarten. Die vielen Blickwinkel, Gedankenspiele und menschliche Rollenbilder waren mir manchmal etwas viel. Und so nahm das Buch einige gedankliche Umwege, die ich nicht gebraucht hätte. Das Hörbuch wurde von Florens Schmidt gelesen, der absolut auf den Punkt gesprochen hat.

Ruhiges, leises Buch über eine besondere Männerfreundschaft. Das Buch beschreibt die Lebenssituation der introvertierten Mitdreissiger Leonard und Paul. Der eine bei den Eltern lebenden, der Andere seit dem Tod der Mutter allein. Beide verbindet die Freude an Brettspielen. Getragen wird die Handlung durch eine anstehende Hochzeit, sonst passiert nicht viel.
Einfach und sanftmütig.
Leonard und Paul sind beste Freunde. Leonard ist Ghostwriter, Paul arbeitet bei der Post und wohnt noch immer bei seinen Eltern. Das Leben beider verläuft so herzhaft einfach, still und unbeholfen. Plötzlich stirbt Leonard‘s Mutter und eine Frau tritt das erste Mal in sein Leben, die er sehr gerne hat. Bei Paul heiratet seine Schwester Grace, die sich in ihrer Familie immer für alles verantwortlich gefühlt hat. Man begleitet die Beiden bei ihren Gedanken und bei ihrem Sein als stille und einfache Menschen. „Ich bleibe lieber im Hintergrund.“ Was ist einfach für dich? Die beiden Männer sind einfach. Sie denken im Jetzt, machen sich keine Gedanken über ihre Zukunft und versuchen jeden Tag so zu nehmen, wie er ist. Sie haben das Kind sein nie verloren und gehen dadurch mit einer gewissen Naivität durchs Leben. Sie strahlen Einfachheit, Freundlichkeit und Sanftmut aus, was man heutzutage im eigenen Trubel des Lebens nicht mehr häufig sieht. Ich habe die Beiden total gern begleitet. Man kann viel für sich lernen und es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen. 🤍💫 „Diese laute, von sich überzeugte Welt hat die Stille zum Feind erklärt.“
Ein Buch zum Innehalten - berührend
Dieses Buch habe ich hier schon oft gesehen und es wurde fast immer gefeiert. Außerdem stand es auf der Shortlist zum „Lieblingsbuch der Unabhängigen 2023“ und wie ich finde zurecht. Leonard und Paul sind beste Freunde seit ihrer Kindheit und auch jetzt als erwachsene Männer in ständigem Kontakt. Erst recht, nachdem Leonards Mutter gestorben ist. Beide gehören zu der Art Mensch, die eher als etwas speziell angesehen wird, wenig soziale Kontakte hat und ganz besondere Fähigkeiten mitbringt, die oft erst auf den zweiten oder dritten Blick bemerkt wird. Beide möchten ihren Platz in dieser oftmals lauten und hektischen Welt finden und diesen Weg beschreibt der Autor auf so einfühlsame und liebevolle Weise, dass mir das Herz beim Lesen aufging. Ja, es ist ein sehr ruhiges Buch und ein Buch, das sich für mich nicht mal eben so weglesen liest. Gerade das macht es zu einem besonderen Buch, in dem ich eher langsam vorankam, das ich auf ganz besondere Art genießen konnte und das mich bei der Lektüre oftmals kurz innehalten lies, um in meinen Gedanken dazu zu versinken. Eine Leseempfehlung für alle, die gerne einen zweiten oder dritten Blick wagen, Dinge wahrzunehmen, die zunächst verborgen bleiben.
Leonard und Paul sind beide ein wenig skurril aber liebenswürdig — ein bisschen verloren in der echten Welt halten die beiden dafür aber immer zusammen. Und beide finden ihren Weg, auf ihre ganz eigene Weise 🫶🏻 Ein sehr schönes, besonders Buch, das mit Witz und Wortgewandtheit immer wieder überrascht. Meine Lieblingszitate: „Die Kunst besteht darin, genau zu erkennen, wie viel von der Welt man in sein Leben lassen kann, ohne davon überwältigt zu werden.“ & „Ein bisschen zu viel Gemenschel“.

Ein wunderbares Buch!
Diese Geschichte ist so wunderbar ruhig, normal, voller familiärer und freundschaftlicher Liebe. Es war ein Genuss vor allem den Gedanken von Paul zu folgen. Von dem ich einiges gelernt habe und auch für mich umsetzen kann. Es hat mir große Freude bereitet, dieses Buch zu lesen! Absolute Empfehlung!
Ein ganz wunderbares Buch über Freundschaft, den Zusammenhalt von Familie und dass das Glück manchmal ganz still und leise an die Tür klopft und man muss es nur ergreifen. Das Buch hat unglaublich viele kluge Sätze, wenn ich es nicht als E-Book gelesen hätte, wären nun sicherlich lauter Zettelchen zwischen den Seiten. Klare Leseempfehlung!
Irgendwie bin ich nach einem guten drittel des Buches immernoch nicht reingekommen, deshalb habe ich es abgebrochen. Ein sehr ruhiges Buch - für mich zu ruhig - und es zog sich wie Kaugummi. Ich kann verstehen warum das Buch von vielen so gefeiert wird. Das Alltäglich steht im Zentrum der beiden verschrobenen Protagonisten. Leider hat mich das gelangweilt.
Entschleunigend, unaufgeregt und einfach nur schön
Nicht, dass den Protagonisten nur Schönes widerfährt – im Gegenteil. Beim Lesen dieses Buches wurde ich entschleunigt, habe mich wohl gefühlt. Habe mit beiden mitgefühlt, war peinlich berührt, freute mich mit ihnen und war einfach zufrieden. Und genau dieses Gefühl der Zufriedenheit, das beim Lesen von Leonard und Paul entsteht, macht es für mich zu einem der schönsten Bücher, welches ich seit langem gelesen habe.
Leise und sehr unterhaltsam.
Ich muss gestehen, dass ich „Leonard und Paul“ nicht in einem Rutsch durchgelesen habe - und trotzdem möchte ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen, denn es ist einfach wunderbar! Mich haben mittendrin ein paar „lautere“ Bücher etwas davon weggeholt aber dennoch wusste ich, ich möchte dieses Buch unbedingt zu Ende lesen. Ich habe nur auf den richtigen Moment gewartet. Prompt empfiehlt Mona Ameziane Christine Westermann dieses wundervolle Buch in deren Podcast „Zwei Seiten“ zum Thema „Gewohnheit“. Ich bin sehr gespannt, was Christine zu „Leonard und Paul“ in der kommenden Podcast-Folge sagen wird und dankbar, dass Mona mir nochmal den perfekten Schubs gegeben hat, dieses Buch endlich gelesen zu haben. Vielleicht ist das ein kleines Sinnbild für diesen gefühlvollen „leisen“ Roman - nimm dir mehr Zeit für die kleinen, leisen und meist wichtigeren Dinge im Leben.

Ein sehr ruhiges Buch in dem wirklich wenig passiert. Irgendwie hat es mir aber trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - gut gefallen. Was mir besonders gut gefällt ist der Mondfisch auf dem Cover. Ich hatte das große Glück diese beeindruckenden Tiere vor einigen Jahren beim Tauchen hautnah erleben zu dürfen.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
RÓNÁN HESSION ist ein irischer Schriftsteller und Musiker, der in Dublin lebt. ›Leonard und Paul‹ ist sein hochgelobter Debütroman, der u. a. auf der Shortlist der Irish Book Awards rangierte und für die British Book Awards nominiert war. In Deutschland stand er 2023 auf der Shortlist ›Lieblingsbuch der Unabhängigen‹.
Posts
Jede/-r braucht einen Leonard oder einen Paul als Freund 🥰
Dieses Buch las ich bewusst langsam😊. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, das Tempo raus zu nehmen. Leonard und Paul sind beste Freunde. Sie sind sehr ruhig und introvertierte Personen. Leonard arbeitet als Ghostwriter und lebt in dem Haus seiner verstorbenen Mutter. Paul hat einen Gelegenheitsjob bei der Post und lebt mit seinen Eltern unter einem Dach. Alles hat seine Ordnung und Struktur im Alltag, bis auf beide Situationen zu kommen, mit denen auch Veränderungen einhergehen. Ein herzerwärmendes Buch über eine Freundschaft und Personen die im Alltag oft unsichtbar bleiben. Der Textfluss war leicht, sanft und mit einer Prise Humor (leichter britischer Humor) versehen. In dieser Geschichte konnte ich mich als Leserin gut hineinversetzen und mich auch wohlfühlen. Es wurden auch die Veränderungen, Empfindungen und Gedankengänge der Nebencharaktere einbezogen, was ich auch sehr gut fand🤗. Rund um eine schöne Geschichte über Freundschaft, Gegenwart, soziale Unsicherheit, Rollenverteilung in der Familie, Mut zum Leben und den dazugehörigen Veränderungen etc.😍 Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen für zwischendurch, oder um einfach Mal den Kopf auszuschalten. 📖🥰
Es gibt Bücher, die lese ich und denke dabei: „Okay, ich verstehe, warum dieses Buch so vielen gefällt.“ Gleichzeitig frage ich mich: „Wann endet es endlich?“ Ist jetzt viel zu hart formuliert, aber leider fällt mir keine schonendere Beschreibung ein und teilweise ging es mir tatsächlich mit dem Buch so. Ich musste mich selbst dazu motivieren, es in die Hand zu nehmen. Warum habe ich es dann beendet? Weil die Geschichte doch auch warmherzig ist und ein wenig Balsam für die Seele, vor allem wenn die Welt um einen herum so grausam erscheint. Und doch ist es auch manchmal zu gewollt. Schon bei der Sprache fing es für mich an, die irgendwie altbacken wirkt, und ich habe erst mal damit gehadert. Und dann gibt es diese zwei Männer, die in einem anderen Roman die Rolle der Sonderlinge gehabt hätten, hier aber alles akzeptieren, hinnehmen und zufrieden sind. Besser gesagt, sie merken gar nicht, dass sie eventuell etwas sonderbar sein könnten. Und dann kommen auch noch Veränderungen, die so einiges in Gang setzen. Und ich wusste nicht, ob ich das jetzt realistisch fand. Und gleichzeitig ist es eher wie ein Märchen. Es braucht nicht alles realistisch sein, sondern lediglich eine schöne, ruhige Blase der Zufriedenheit. Also für mich definitiv ein Buch der Kategorie „Kann man lesen, muss man aber nicht.“ S.33 „Leonards wahres Problem mit den Römern bestand jedoch darin, dass sie es grundsätzlich auf Schwächere abgesehen hatten. Vierhundert Jahre lang hatten sie alle anderen gepiesackt und schließlich nur ihr Ende gefunden, weil sie selbst den Goten und Barbaren zum Opfer gefallen waren. Für Kinder ist eine solche Geschichte ziemlich beunruhigend. Eigentlich hofft man doch, dass so einem Piesacker ganz schnell der Garaus gemacht wird und er seine gerechte Strafe bekommt. In Wahrheit sind gerechte Strafen in der Geschichte der Menschheit aber leider Mangelware.“ S.74 „Aber Paul hatte einfach kein Interesse an und auch keine Neigung zu geistiger Geschwätzigkeit. Er hatte keinen inneren Erzähler. Wenn er einen Hund sah, sah er einen Hund, ohne dass sein Verstand hinzufügte, dass er nicht an der Leine lief oder seine heraushängende Zunge wie ein Stück Fleisch aussah. […]So blieb Paul den ganzen Tag bei klarem Verstand und ging jeglichem Ärger aus dem Weg, den die Welt zweifellos für diejenigen bereithielt, die ihn suchten.“ S.185 „Es ist heutzutage kaum vorstellbar, dass es einst eine Zeit gab, als man keine Handys hatte und keine Textnachrichten schrieb, sondern miteinander kommunizierte, indem man Zettel mit Magneten an Kühlschränken befestigte. Auf diese Weise hinterließen Familien einander Anweisungen fürs Abendessen, Teenager teilten ihren Eltern mit, wo sie waren, unglückliche Ehefrauen reichten die Scheidung ein - alle taten dies mithilfe kurzer, im Stil Hemingways verfasster Mitteilungen, die auf Augenhöhe mit bunten magnetischen Buchstaben befestigt waren. So verbreitet war diese Vorgehensweise, dass die wachsende Beliebtheit digitaler Kurznachrichten unter Kühlschrankherstellern eine regelrechte Panik auslöste.“
Wundervolles Buch voller Herz
Ich bin sprachlos. Dieses Buch über die alltäglichen Dinge von Leonard und Paul hat mich mitten ins Herz getroffen. Ich hab die beiden sofort geliebt und hab jede einzelne Seite des Buches genossen. War beinahe traurig als es vorbei war. Ich finde es strotzt nur so vor Lebensweisheit und wird zu meinem neuen Lieblingsbuch erklärt. ♥️
Zwei Männer, zwei Freunde. Unselbstständig, phlegmatisch, schusselig, respektvoll, ehrlich und herzlich.
Der Roman ist so reflektiert. Selten so was gelesen. Zwei Männer, Mitte dreißig und bissel schrullig. Einer wohnt noch zu Hause. Es ist eine berührende und emphatische Geschichte die ans Herz geht.
Schöne heile Welt- ist es nicht.
Manche Bücher wurden als Entschleunigung angepriesen und die fand ich dann oft sehr langweilig. Diese Geschichte ist wirklich zauberhaft. So nette (ich mag das Wort immernoch in seinem ursprünglichen Sinn 😉😊) Charaktere, die es einfach gut mit ihren Mitmenschen meinen. Die nachdenklich, empathisch, leise und freundlich sind. Mehr davon und die Welt would be a better place.
-unaufgeregt tief
Ich bin bisher kein wahnsinnig literarischer Leser gewesen.Mein Zuhause war bisher immer eher Fabtasy, Romantasy, Romance, Kinder& Jugendbuch. Seit einiger Zeit fallen mir aber immer Mal wieder Werke auf,die normal nicht in mein Beuteschema passen. So auch Leonard & Paul. Ich hatte ein wenig die Befürchtung, dass es mir vielleicht zu " literarisch" sein könnte. Aus diesem Grund habe ich schon viele Bücher abgebrochen. Bei Leonard und Paul war das zum Glück nicht so. Ich bin wirklich begeistert. Leonard und Paul sind 2 Freunde,beide bereits erwachsen,sehr introvertiert. Paul,der immernoch bei seinen Eltern lebt und einen Teilzeitjob bei der Post hat,leonard der als Ghostwriter Sachbücher für Kinder schreibt und den Tot seiner Mutter verarbeitet. Pauls Schwester heiratet und ist entgegen allen Erwartungen ihrer Familie alles andere als entspannt und freudig darauf. Sie traut ihrem Bruder nicht viel zu,hält ihn für nicht selbstständig genug.Sie befürchtet mit ihrer Ehe und ihrem Weggang aus der Familie ihre Eltern im Stich zu lassen.Sie glaubt die ganze Last,die Verantwortung für ihre Eltern& Paul allein zu tragen. Leonard,der als introvertierter Mann nicht viel Erfahrunf im Umgang mit Frauen hat,und eine nicht so hohe Sozialkompetenz wie andere Männer in seinem Alter mitbringt,trifft bei einer Brandschutzübung im Büro auf Shelly. Er ist sofort hin &weg,weiß aber mit der Situation erstmal nicht an zu fangen. Die beiden Männer führen eine so tolle,außergewöhnliche Freundschaft das sie einem wirklich zu Herzen geht. Durch ihr etwas...nenn wir es mal eigenbrödlerisches Verhalten sind viele Situationen die den beiden widerfahren wirklich zum Schmunzeln. Besonders Paul hat es mir wirklich angetan. Er besitzt so viel Stärke in seiner Stille .So viel Weisheit. Seine Worte sacken nach,regen zum Nachdenken an. Diese Geschichte schafft es komplett ohne Drama ans Herz zu gehen .Mich hat sie völlig ohne Action trotzdem gefesselt.
Ein Plädoyer für das Unaufgeregte. Ruhig, leise, schön. Für meinen Geschmack jedoch leider eine Spur zu lang (-sam).
Puh, mit diesem Roman habe ich mich leider etwas schwer getan. Das ästhetische Buchcover hat den Schöngeist in mir sofort angesprochen. Der Klappentext klang super und auch die durchweg positiven Rezensionen und Empfehlungen, haben mich dazu bewegt, in die Geschichte von Paul und Leonard (und Grace, Shelly, Helen & Peter) einzutauchen. Die zwei liebevollen „Antihelden“, Paul und Leonard, sind einem auf anhieb sympathisch. Man versinkt in die ruhige Atmosphäre des Romans. Gespickt mit kleinen Weisheiten geht es um die Zufriedenheit mit sich selbst, im Hier und Jetzt, Familiendynamiken, Lebenseinstellungen und Vorstellungen, sowie Gewohnheiten - und zwar entgegen des Mainstreams a la „höher, schneller, besser, weiter“. Dieses Buch regt zum Nachdenken an und entschleunigt. Allerdings war es mir leider stellenweise einfach viel zu langwierig. Es muss nicht immer der übertriebene Spannungsbogen, Page Turner oder Plot Twist sein. Allerdings dümpelte die Geschichte stellenweise so vor sich hin, dass ich teilweise das Interesse verloren habe, weiterzulesen. Es gab immer wieder Kapitel und Phasen, die an Fahrt aufgenommen haben, sodass ich wieder weiterlesen wollte. Dann zog es sich aber auch wieder so in die Länge, dass ich mich regelrecht zwingen musste, weiter zu lesen. Bei diesem Buch habe ich persönlich, trotz der vielen Lobhymnen, eine sehr gemischte Meinung. Die Message dieses „Wohlfühlromans“ kommt an. Ruhig, unaufgeregt, leise. Meiner Meinung nach, hätte man jedoch auch auf einige Passagen verzichten können und gut 50 Seiten weglassen können. Das hätte der Intensität des Buches keinen Abbruch getan und das Lesevergnügen wäre etwas flüssiger gewesen. Ich empfehle Obiges zu berücksichtigen.

Bei diesem Buch hat mich der Klappentext absolut gecatcht. "Leonard und Paul" erzählt die Geschichte von zwei besten Freunden, die beide sehr introvertiert sind und so wenig Aufregung wie möglich in ihrem Leben haben möchten. Das war's dann aber auch schon. An sich fand ich die Idee schön, dass der Roman zwei ruhige und schüchterne Protagonisten in den Mittelpunkt stellt. Allerdings hat mich die Ausführung leider nicht besonders begeistert. Meine Erwartungen vom Klappentext her waren auch, dass einfach Veränderungen auftreten, die diesem Buch dann den Schwung bringen. Leider nein. Für mich hat der vermeintliche Nebenschauplatz, die Hochzeit und deren Vorbereitung von Grace, Pauls Schwester, einen viel zu großen Platz eingenommen. Stellenweise fand ich die Geschichte zudem doch sehr kitschig - ingesamt habe ich mir mehr Tiefgang erwartet. Einzig die sich im Hintergrund anbahnende Liebesgeschichte und die Gedanken, die Leonard äußert, haben mich überzeugen können.
Ein absolut wunderbar erfrischendes neues Lieblingsbuch in meinem Regal. Zwei Menschen, niemals mittendrin im Getümmel, niemals buhlend um Aufmerksamkeit, keine große Sache aus sich machend, obwohl gerade sie soviel wohltuendes Seelenwissen leben und entsprechend viel zu sagen hätten. Nicht jeder vermag bestimmt solche Menschen in seinem Umfeld zu erkennen. Aber sie sind da, die Pauls und die Leonards, still und präsent, unbiegsam und wohltuend!
Das Buch hat mich durch seine Inhaltsangabe und das Cover sehr neugierig gemacht. Der Schreibstil ist angenehm und der Beginn hat mir durchaus gefallen und ich war gespannt, welche Geschichten sich bezüglich der Freundschaft der beiden Hauptprotagonisten entspinnen. Leider war es das dann aber auch schon. Die Geschichten waren teilweise sehr eintönig und trivial, vor allem die Hochzeitsvorbereitungen von Grace waren stinklangweilig und nervig. So waberte die Story vor sich hin und hat mich bis zum Ende nicht wirklich abgeholt.
Wunderbar unaufregend
Leonard und Paul sind beste Freunde. Beide Männer sind äußerst introvertiert und auf ihre eigene Art und Weise gehen sie auch mit alltäglichen Situationen um. Während Leonard nach dem Tod seiner Mutter mit der Einsamkeit konfrontiert wird, muss sich Paul durch die trubelige Zeit der Hochzeitsvorbereitungen seiner Schwester manövrieren. Ein wunderbar geschriebener Text mit vielen Einblicken in die verschiedenen Gefühlswelten von Leonard und Paul, sowie Pauls Eltern und seiner Schwester. Es kommt ganz ohne große Dramen aus und bietet trotzdem ganz viel Tiefgang. Eine absolute Leseempfehlung! "Es wird empfohlen, Obiges zu beachten." 😉
Wohlfühlbuch zum Schmunzeln
Leonard und Paul sind beste Freunde. Leonard ist Anfang 30 und hat kürzlich seine Mutter verloren, bei der er noch gewohnt hat. Er arbeitet in einem kleinen Verlag für Lexika und wissenschaftliche Bücher für Kinder & Erwachsene, wo er Bilder mit Kommentaren versieht. Er ist liebenswert spleenig und sehr kreativ. Paul ist ebenfalls Anfang 30, lebt bei seinen immer noch sehr verliebten Eltern und hat eine Schwester, die bald heiraten wird. Er hatte als Kind eine Herzkrankheit, weswegen er immer noch überbehütet wird. Er ist liebenswert spleenig und liebt die Stille. Das mit der Freundschaft der beiden musste quasi so kommen. Doch beide befinden sich an einem Scheidepunkt in ihrem Leben, als unerwartete Wendungen zu bewältigen sind. ☘️ Rónán Hession gelingt es, die beiden Hauptcharaktere dermaßen liebevoll verschroben rüberkommen zu lassen, dass ich sie direkt ins Herz geschlossen habe. Durch die ruhige, unaufgeregte Erzählweise ist die Entwicklung der beiden „Helden“ jederzeit nachvollziehbar und authentisch. Auch die Familienmitglieder von Paul und die anderen Nebencharaktere haben eine schöne Tiefe, was allesamt sympathisch macht. Nur über IT-Gerry musste ich mich jedes Mal aufregen 😅 Mein Highlight im Buch waren die acht (8!!!!) Seiten, in denen es nur um eine Dose Konfekt mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum ging. Was habe ich gelacht! 😂 ☘️ Alles in allem ein absoluter Wohlfühlroman zum Schmunzeln und Liebhaben 😍 🐛🐛🐛🐛🐛 von 5 Bücherwürmern
Dieses Buch sollte man selbst gelesen haben, um zu verstehen, warum es zu einem Bestseller wurde. Es geht, wie der Titel bereits ankündigt, um Leonard und Paul. Die beiden sind Freunde seit Kindertagen. Als Leser*in bekommt man Einblicke in das Leben der beiden. Leonard musste gerade seine Mutter beerdigen, mit der er bis zu ihrem Tod im Elternhaus gewohnt hat. Eine Veränderung, die sein bisheriges Leben ordentlich durcheinanderbringt. Dann lernt er auch noch eine Frau kennen.... Paul lebt noch bei den Eltern und gedanklich in seiner eigenen Welt. Um ihn herum herrscht reges Treiben, da die Hochzeit seiner Schwester bevorsteht, was ihn nicht aus dem Gleichgewicht bringt. Nun kann man sich fragen, was daran interessant sein könnte.... Der Schreibstil ist einfach wunderbar. Man merkt, wie man beim Lesen entschleunigt. Die Freundschaft zwischen Leonard und Paul ist toll. Die Gespräche zwischen den beiden haben mich mal zum Lachen gebracht und mal nachdenklich gemacht. Ich mochte die ehrliche, manchmal kindliche Art, mit der die beiden an Probleme herangehen. Das Buch kommt ohne große Spannungsspitzen aus. Es strahlt eine unheinliche Ruhe aus.Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Mal wird über Leonard und mal über Paul berichtet. Seit langem fällt es mir wieder schwer, eine Rezension für ein Buch zu schreiben. Ich habe den Eindruck, nicht die richtigen Worte zu finden, die beschreiben, worum es in der Geschichte wirklich geht. Deshalb meine Empfehlung für alle, die auch mal ein ruhiges Buch lesen möchten. Lest Leonard und Paul! Lacht mit ihnen, seid mit ihnen traurig, ratlos, oder amüsiert.... Absolut verdient auf der Shortlist der Unabhängigen.

"Leonard und Paul" erzählt die Geschichte von zwei Freunden, die in einer lauten Welt oft übersehen werden. Leonard, ein behutsamer Ghostwriter für Kinderenzyklopädien, sehnt sich nach mehr Abenteuer in seinem Leben. Paul, der als Aushilfsbriefträger arbeitet, kämpft mit seiner Angst vor Veränderung und dem Druck, seinen Platz in der Welt zu finden. Als unerwartete Ereignisse ihr Leben auf den Kopf stellen, müssen Leonard und Paul lernen, aus ihren Komfortzonen herauszutreten und neue Herausforderungen anzunehmen. Auf ihrem Weg entdecken sie die Kraft ihrer Freundschaft, die Schönheit der kleinen Dinge im Leben und die Bedeutung von Mut und Selbstvertrauen. Der Roman ist eine warmherzige und humorvolle Hommage an die leisen Helden des Alltags und lädt dazu ein, die eigenen Stärken und Schwächen zu akzeptieren und das Leben in vollen Zügen zu genießen.
Eine unaufgeregte Geschichte über zwei Freunde
In diesem Buch geht es um Leonard und Paul, beide 30 Jahre jung, die eine tiefe Freundschaft pflegen. In dieser Geschichte erhält man einen Einblick in ihren unaufgeregten Alltag und ihre Denkweisen. Bei beiden geschieht ein Ereignis, das etwas Aufregung und ein paar Veränderungen mit sich bringt. Ich mochte diesen Roman sehr gerne, da ich die Verhaltensweisen der Haupt- und Nebencharaktere sehr geschätzt habe. Die Menschen sind nett und lassen einander leben wie sie sind. Es geschieht nicht sehr viel und dennoch war es wunderbar diese Geschichte zu lesen. Der Schreibstil des Autors gefiel mir sehr gut. Es tut der Seele gut, solche positiven Geschichten zu lesen.
Erfrischend, locker und unterhaltsam
Die Geschichte von Leonard und Paul hat mich sehr positiv überrascht! Es geht um den Alltag der beiden besten Freunde und trotzdem wird es nie langweilig. Die beiden Männer versuchen ihr Leben bestmöglich zu leben, verstricken sich aber in das ein oder andere Missgeschick. Dabei wird die Geschichte sehr unterhaltsam erzählt und wird auch von tiefgründigen Metaphern begleitet, die einen über das eigene Leben nachdenken lassen.
Was könnten wir alles erleben und kennen lernen, wenn wir den ruhigen Menschen mehr Aufmerksamkeit schenken würden.
Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in das Buch zu kommen, aber ich bin sehr froh, dass ich weitergelesen habe, denn die Geschichte von Leonard und Paul hat sich wie eine warme Decke um mich gelegt. Das Buch von Rónán Hession, aus dem irischen Englisch übersetzt von Andrea O‘Brien, zeigt die „Macht“ von Menschen, welche vermeintlich nur still und unbeteiligt sind am Lauf der Weltenuhr. Es ist ein Roman gespickt mit Humor und Momenten des Über-Sich-Selber-Nachdenken.
Viel zu wenig Handlung. Im 1.Drittel eine perfekte Einschlafhilfe.
Extrem ruhiges Buch „S. 53 Auf der Schwelle zwischen Sinnieren und Schlaf stieg von dort, wo Ideen entstehen, eine solche in ihm auf.“ Es ist ja erwiesenermaßen so im Leben, und das fängt in der Schule schon an, dass die lauten, extrovertierten Menschen es leichter haben im Leben. Sie bekommen die besseren Noten und später oft die besseren Jobs. Die ruhigen, introvertierten Kinder werden permanent dazu angehalten mehr aus sich herauszugehen und haben es auch im Erwachsenenleben schwer in unserer Gesellschaft zu bestehen. Dieses Buch ist eine Hymne an genau diese Menschen, die oft unterschätzt, nicht ernst genommen oder gar übersehen werden. Leonard und Paul, beide in ihren 30ern sind beste Freunde und die stillen Protagonisten dieses Romans. Ich hatte anfänglich so meine Schwierigkeiten mit der Geschichte. Männer, die im Erwachsenenalter noch keine Anstalten machen von zu Hause auszuziehen, weiterhin im Kinderzimmer wohnen, sich von Mama bekochen lassen und ohne erkennbaren Grund nur einem Teilzeitjob nachgehen, sind mir suspekt. Genau so ein Exemplar Mann ist Paul. Bei seinem Freund Leonard verhält es sich ähnlich. Er lebt nur deshalb alleine, weil seine Mutter zwischenzeitlich gestorben ist. Leonard arbeitet als Ghostwriter und schreibt Sachbuchtexte für Kinderenzyklopädien. Er bringt seine Ideen und Texte ein und wird beim Endprodukt aber niemals namentlich erwähnt. Das stört ihn aber eigentlich nicht, denn für sein Glück braucht er kein Rampenlicht. Auch das ist eine Gemeinsamkeit der beiden Freunde. Ich fand das Buch im 1.Drittel wirklich quälend langweilig. Es passierte einfach überhaupt nichts.Trotzdem wollte ich wissen, warum dieses Buch für so viele Menschen ein Lieblingsbuch ist, und nur deshalb habe ich es zu diesem Zeitpunkt nicht abgebrochen. Eine überbordende Handlung hat es auch im weiteren Verlauf des Buches nicht gegeben. Paul‘s Schwester Grace plant ihre Hochzeit. Sowohl Leonard, als auch Paul bekommen Impulse für ihre Weiterentwicklung. An den ruhigen, fast meditativen Ton des Buches hatte ich mich inzwischen gewöhnt. Ab und zu gab es einen feinen Humor und Schmunzelmomente, sowie einige wirklich kluge Gedanken. Am Ende konnte ich nachvollziehen, warum dieses Buch gemocht wird. Es hüllt einen mit der Zeit wie in eine Kuscheldecke und hinterlässt dabei ein wohliges Gefühl. Das hat bei mir allerdings nur teilweise funktioniert. Mir fehlte es letztendlich an Handlung und an Spannung, auch wenn ich ruhige Bücher durchaus mag. Hier war mir deutlich zu wenig los.
Leises Buch über zwei introvertierte Charaktere, die einen ganz eigenen Blick auf ein glückliches Leben haben und ganz langsam einen Entwicklungsschritt in Richtung Welt machen, der rückblickend sehr sensibel erzählt wird. Ich mochte die beiden sehr gerne und auch ihre Eigenarten. Die vielen Blickwinkel, Gedankenspiele und menschliche Rollenbilder waren mir manchmal etwas viel. Und so nahm das Buch einige gedankliche Umwege, die ich nicht gebraucht hätte. Das Hörbuch wurde von Florens Schmidt gelesen, der absolut auf den Punkt gesprochen hat.

Ruhiges, leises Buch über eine besondere Männerfreundschaft. Das Buch beschreibt die Lebenssituation der introvertierten Mitdreissiger Leonard und Paul. Der eine bei den Eltern lebenden, der Andere seit dem Tod der Mutter allein. Beide verbindet die Freude an Brettspielen. Getragen wird die Handlung durch eine anstehende Hochzeit, sonst passiert nicht viel.
Einfach und sanftmütig.
Leonard und Paul sind beste Freunde. Leonard ist Ghostwriter, Paul arbeitet bei der Post und wohnt noch immer bei seinen Eltern. Das Leben beider verläuft so herzhaft einfach, still und unbeholfen. Plötzlich stirbt Leonard‘s Mutter und eine Frau tritt das erste Mal in sein Leben, die er sehr gerne hat. Bei Paul heiratet seine Schwester Grace, die sich in ihrer Familie immer für alles verantwortlich gefühlt hat. Man begleitet die Beiden bei ihren Gedanken und bei ihrem Sein als stille und einfache Menschen. „Ich bleibe lieber im Hintergrund.“ Was ist einfach für dich? Die beiden Männer sind einfach. Sie denken im Jetzt, machen sich keine Gedanken über ihre Zukunft und versuchen jeden Tag so zu nehmen, wie er ist. Sie haben das Kind sein nie verloren und gehen dadurch mit einer gewissen Naivität durchs Leben. Sie strahlen Einfachheit, Freundlichkeit und Sanftmut aus, was man heutzutage im eigenen Trubel des Lebens nicht mehr häufig sieht. Ich habe die Beiden total gern begleitet. Man kann viel für sich lernen und es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen. 🤍💫 „Diese laute, von sich überzeugte Welt hat die Stille zum Feind erklärt.“
Ein Buch zum Innehalten - berührend
Dieses Buch habe ich hier schon oft gesehen und es wurde fast immer gefeiert. Außerdem stand es auf der Shortlist zum „Lieblingsbuch der Unabhängigen 2023“ und wie ich finde zurecht. Leonard und Paul sind beste Freunde seit ihrer Kindheit und auch jetzt als erwachsene Männer in ständigem Kontakt. Erst recht, nachdem Leonards Mutter gestorben ist. Beide gehören zu der Art Mensch, die eher als etwas speziell angesehen wird, wenig soziale Kontakte hat und ganz besondere Fähigkeiten mitbringt, die oft erst auf den zweiten oder dritten Blick bemerkt wird. Beide möchten ihren Platz in dieser oftmals lauten und hektischen Welt finden und diesen Weg beschreibt der Autor auf so einfühlsame und liebevolle Weise, dass mir das Herz beim Lesen aufging. Ja, es ist ein sehr ruhiges Buch und ein Buch, das sich für mich nicht mal eben so weglesen liest. Gerade das macht es zu einem besonderen Buch, in dem ich eher langsam vorankam, das ich auf ganz besondere Art genießen konnte und das mich bei der Lektüre oftmals kurz innehalten lies, um in meinen Gedanken dazu zu versinken. Eine Leseempfehlung für alle, die gerne einen zweiten oder dritten Blick wagen, Dinge wahrzunehmen, die zunächst verborgen bleiben.
Leonard und Paul sind beide ein wenig skurril aber liebenswürdig — ein bisschen verloren in der echten Welt halten die beiden dafür aber immer zusammen. Und beide finden ihren Weg, auf ihre ganz eigene Weise 🫶🏻 Ein sehr schönes, besonders Buch, das mit Witz und Wortgewandtheit immer wieder überrascht. Meine Lieblingszitate: „Die Kunst besteht darin, genau zu erkennen, wie viel von der Welt man in sein Leben lassen kann, ohne davon überwältigt zu werden.“ & „Ein bisschen zu viel Gemenschel“.

Ein wunderbares Buch!
Diese Geschichte ist so wunderbar ruhig, normal, voller familiärer und freundschaftlicher Liebe. Es war ein Genuss vor allem den Gedanken von Paul zu folgen. Von dem ich einiges gelernt habe und auch für mich umsetzen kann. Es hat mir große Freude bereitet, dieses Buch zu lesen! Absolute Empfehlung!
Ein ganz wunderbares Buch über Freundschaft, den Zusammenhalt von Familie und dass das Glück manchmal ganz still und leise an die Tür klopft und man muss es nur ergreifen. Das Buch hat unglaublich viele kluge Sätze, wenn ich es nicht als E-Book gelesen hätte, wären nun sicherlich lauter Zettelchen zwischen den Seiten. Klare Leseempfehlung!
Irgendwie bin ich nach einem guten drittel des Buches immernoch nicht reingekommen, deshalb habe ich es abgebrochen. Ein sehr ruhiges Buch - für mich zu ruhig - und es zog sich wie Kaugummi. Ich kann verstehen warum das Buch von vielen so gefeiert wird. Das Alltäglich steht im Zentrum der beiden verschrobenen Protagonisten. Leider hat mich das gelangweilt.
Entschleunigend, unaufgeregt und einfach nur schön
Nicht, dass den Protagonisten nur Schönes widerfährt – im Gegenteil. Beim Lesen dieses Buches wurde ich entschleunigt, habe mich wohl gefühlt. Habe mit beiden mitgefühlt, war peinlich berührt, freute mich mit ihnen und war einfach zufrieden. Und genau dieses Gefühl der Zufriedenheit, das beim Lesen von Leonard und Paul entsteht, macht es für mich zu einem der schönsten Bücher, welches ich seit langem gelesen habe.
Leise und sehr unterhaltsam.
Ich muss gestehen, dass ich „Leonard und Paul“ nicht in einem Rutsch durchgelesen habe - und trotzdem möchte ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen, denn es ist einfach wunderbar! Mich haben mittendrin ein paar „lautere“ Bücher etwas davon weggeholt aber dennoch wusste ich, ich möchte dieses Buch unbedingt zu Ende lesen. Ich habe nur auf den richtigen Moment gewartet. Prompt empfiehlt Mona Ameziane Christine Westermann dieses wundervolle Buch in deren Podcast „Zwei Seiten“ zum Thema „Gewohnheit“. Ich bin sehr gespannt, was Christine zu „Leonard und Paul“ in der kommenden Podcast-Folge sagen wird und dankbar, dass Mona mir nochmal den perfekten Schubs gegeben hat, dieses Buch endlich gelesen zu haben. Vielleicht ist das ein kleines Sinnbild für diesen gefühlvollen „leisen“ Roman - nimm dir mehr Zeit für die kleinen, leisen und meist wichtigeren Dinge im Leben.

Ein sehr ruhiges Buch in dem wirklich wenig passiert. Irgendwie hat es mir aber trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - gut gefallen. Was mir besonders gut gefällt ist der Mondfisch auf dem Cover. Ich hatte das große Glück diese beeindruckenden Tiere vor einigen Jahren beim Tauchen hautnah erleben zu dürfen.






















































