Roxy

Roxy

Softcover
3.9517
DopesickChristiane F.DrogenDrogenparty

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Description

Als Isaac der überirdisch schönen Roxy begegnet, zieht sie ihn sofort in ihren Bann. Er fühlt sich lebendig wie nie, alles ist leicht und nichts scheint unmöglich. Isaac ahnt nicht, dass Roxy kein normales Mädchen ist, sondern eine Droge, hergestellt in einem Labor, um die Menschen von ihrem Schmerz zu befreien. Und Millionen Menschen lieben sie dafür. Doch das ist Roxy nicht genug. Sie will beweisen, wie tödlich sie ist.

Neal und Jarrod Shustermans neuer Fantasy-Thriller über ein hochaktuelles Thema: die im wahrsten Sinne toxische Liebesgeschichte zwischen Mensch und Droge - schillernd & gefährlich.

Erzählt aus der Perspektive der Droge - Stell dir vor, Drogen wären Menschen wie du und ich ... Was würden sie fühlen, denken und wovon würden sie heimlich träumen?

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Utopias & Dystopias
Format
Softcover
Pages
448
Price
16.50 €

Author Description

Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
65%
8%
0%
N/A
36%
26%
70%
67%
79%
48%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
67%
56%
58%
82%

Pace

Fast50%
Slow0%
Moderate50%
Variable0%

Writing Style

Simple50%
Complex0%
Moderate50%
Bildhaft (50%)Poetisch (50%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

126
All
4

"In diesem Moment huscht ein eiserner Flügel vorbei, und ich erhasche einen kurzen Blick auf das Wesen, das aus den Flügeln des Herrmesstabs erwachsen ist - ein augenloser Gargoyl mit rasierklingenscharfen Klauen. Ich weisß, was es in Wirklichkeit ist. Es ist die Verkörperung der Wunden, die wir hinterlassen, des Chaos, das wir verursachen. Die Blinde Wut der Rache. Und wie unserer kann auch sein Appetit nie gesättigt werden."

Isaac ist ein normaler Junge. Ein guter Fußballspieler, ein guter Schüler, ein guter Freund und Bruder. Doch eines Tages verletzt er sich. Dann trifft er Roxy. Schön und verheißungsvoll zieht sie ihn in ihren Bann. Doch Roxy ist eine Droge, die Schmerzen stillt und eine Lebendigkeit weckt, die abhängig macht. Kann Isaac ihrem Einfluss entkommen? Neal und Jarrod Schusterman geben Drogen ein Gesicht, einen Körper, eine Stimme und Gefühle. Durch die Personifizierung von Oxycodon – „Roxy“, Adderall (Amphetamin) – „Addy“, Alkohol – „Alk“, Marihuana – „Mary Jane“, Heroin – „Harry“, Methamphetamin – „Meth“, LSD – „Lucy“, Kokain – „Coke“, Fentanyl – „Fenny“ veranschaulichen die Autoren auf eine plastische und authentische Art und Weise, die Wirkungsweise jeder Droge und ihr Zusammenspiel. Ich habe zwar ein wenig gebraucht, um mich an diese Darstellung zu gewöhnen und ein Gefühl dafür zubekommen, aber mir hat diese Umsetzung sehr gut gefallen. Es bringt einen zu mehr Verständnis für die zum großen Teil fatalen Handlungsweisen von Süchtigen. Die Geschichte der beiden Autoren zeigt auf, wie leicht und schnell man in eine Abhängigkeit rutschen kann und welche Verquickung von zufälligen Begebenheiten den Griff zu einem Suchtmittel beeinflussen können. SPOILER ALERT Das Foreshadowing auf den ersten Seiten gibt den Startschuss für einen perfiden Wettkampf zwischen den Roxy und Addi. Wer von den beiden bringt sein ausgesuchtes Opfer als erster zu Fall. Durch diese Vorabankündigung, habe ich das ganze Buch immer wieder gebangt und gehofft, dass es es nicht dieser Charakter ist, der am Ende das Plus-1 wird. Doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. SPOILER ALERT ENDE Mir hat die Geschichte gut gefallen. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch als Schullektüre genutzt wird, da es auf eine ansprechende Art aufklärt. Mich haben besonders die Kapitel-Überschriften angesprochen und ich fand sie ausdrucksstark und gut gewählt. Überhaupt haben mir der Schreibstil und der Plot gut gefallen. Die Protagonisten werden glaubwürdig dargestellt und man kann ihren Handlungen folgen, auch wenn ich sie zwischendurch gerne geschüttelt hätte und sie vor dem Abgrund hätte retten wollen. Ein Buch das zum Nachdenken anregt und ein Ende, dass einen emotional berührt.

2.5

2026_#34 💊💉

Hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Die Idee der personifizierten Drogen fand ich total cool und spannend, einfach mal was völlig anderes. Die Umsetzung konnte mich hingegen nicht überzeugen. Ich fand die Geschichte einfach langweilig.

4.5

WOW! 😮

Wow, was für ein Buch! Die Idee Drogen als menschliche Gestalten darzustellen habe ich so noch nie gelesen und fand ich wirklich klasse! Die Autoren verleihen den verschieden Substanzen so ein Gesicht und machen sie greifbarer und ja teils auch verletzlich, sodass man sie phasenweise sympathisch findet. Verrückt. An machen Stellen ist das Buch auch unangenehm zu lesen, da man Menschen beim Abrutschen in die Sucht als stiller Beobachter verfolgen muss. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ich habe mich immer gefreut weiterzulesen. Einzig die Verbindung zu den Protagonisten ja mir etwas gefehlt, aber vielleicht war das auch die Absicht der Autoren. Ich kann das Buch auf jeden Fall jedem empfehlen, der mal Lust auf etwas ganz anderes hat. Es ist auf jeden Fall ein Buch, das nachdenklich und betroffen macht.

4

Mal etwas anderes

Das war wirklich mal as anderes, ein Buch aus der Sicht einer Droge! Ich fand es sehr lustig und spannend, auch wenn ich nicht alles verstanden habe.

3.5

Mal etwas ganz anderes

Ich habe die Story als Hörbuch genossen. Darum fehlte mir zu Anfang die Erklärung, die Auflisten der einzelnen Charaktere. Und ich war etwas verwirrt. Das Hörbuch ist mit mehreren Sprechern eingesprochen, das macht ein unwahrscheinlich gutes Hörerlebnis. Als sich dann meine erste Verwirrung geklärt hat, hat mir das Buch wirklich Spaß gemacht. Ich meine verschiedene Drogen, die miteinander sprechen und sich mit dem Konsumenten unterhalten, das hat wirklich etwas für sich. Ich habe oft geschmunzelt, mitgefiebert und jede neu auftauchende Droge „gefeiert“, weil sie so gut „charakterlich“ beschrieben sind. Jedoch hat mir insgesamt irgendetwas gefehlt.

Mal etwas ganz anderes
5

Oh mein Gott...

...was ein grandioses Buch. Ich finde es klasse, dass wir nicht nur Kapitel unserer Protagonisten haben, sondern auch der jeweiligen Drogen (Schmerzmittel, Halluzinogene & Aufputschmittel). Die Drogen erzählen quasi mit ihren Kapiteln, was während der Einnahme von ihnen passiert. Absolut genial 👌🏼. Mein erstes Buch im Jahr 2026 und ein Highlight 👌🏼.

4

Roxy: Ein sehr bewegender Jugendroman über Drogenabhängigkeit

Wir sind der Brennstoff für deine Hoffnungen und Träume, solange du auch Brennstoff für uns bist… Und wir versprechen, so lange für dich da zu sein, bis wir das Interesse verlieren; deswegen gibst du dir am besten richtig Mühe, damit das nicht passiert.“ Genau diese Zeilen lese ich in dem Buch ,,Roxy“ von Neal und Jarrod Shusterman und das sagt schon alles aus. Es beschreibt den Verlangen nach den Drogen, um sich gut zu fühlen und gleichzeitig diese auslaugende Akt, sich neue Drogen zu besorgen. Roxy erschien 2024 im Fischer Verlag, ist ein 448-seitiger Jugendroman und handelt vom Drogen. Isaac ist ruhig und gelassen im Gegensatz zu seiner Schwester Ivy, die impulsiv handelt. Beide nehmen irgendwann unterschiedliche Tabletten. Und beide werden irgendwann davon abhängig. Was ich so toll an diesem Buch fand ist, dass man die Gedankenweise nachvollziehen kann, selbst wenn das eigentlich nicht in Ordnung ist. Isaac fand immer einen nachvollziehbaren Grund, warum er diese Tablette nehmen muss. Die Drogen selbst denken anders. Sie sind mehr Ich-bezogen und immer darauf bestrebt, neue Opfer zu finden und diese bis zum Tod zu begleiten. Sie haben eine eigenen Familienstammbaum und die eine und der andere sind miteinander verwandt. Es gibt eine Hierarchie. Die Namen von den zwei wichtigsten vermenschlichten Hauptpersonen sind Roxy und Addison. Die Sprache ist einfach gehalten, sehr verständlich, aber mit Spannung, so dass man immer weiter lesen möchte. Mich hat es sehr berührt, als ich Ivys Inneres kennenlernen durfte, weil es im Widerspruch dazu steht, wie sie von den anderen wahrgenommen wird. Dementsprechend liegt mir das Ende noch mehr im Magen, als jemand anderes plötzlich im Vordergrund kommt. Was mich am Ende noch interessieren würde, ob es Feinde gibt. Hier geht es viel um Drogenkonsum, die versuchen, Leute zu vergiften. Was ist mit den Tabletten, die Leben retten? Oder die im Entzugskliniken angewendet werden? Sind diese Medikamente Feinde, weil der eine das Leben nimmt und der andere das Leben rettet? Leider wurde hier hauptsächlich nur die Perspektive des Missbrauchs von Tabletten dargestellt, was ich auch schwierig finde, weil Tabletten auch hilfreich sein können. Ich kann Roxy empfehlen, besonders wenn sich jemand mit Drogen(Konsum) auseinandersetzen möchte. Meiner Meinung nach eignet es sich sehr als Schullektüre. Insgesamt gebe ich diesem Buch 4 Sterne⭐️⭐️⭐️⭐️

2

War Mal was anderes aber hat mich nicht so gefesselt wie Dry 🫣

Hätte ich es gelesen wäre es nach ein paar Seiten beendet. Daher war ich froh als ich es als Hörbuch entdeckt hatte. So konnte ich es nebenbei hören. Es wir aus der Sicht zweier Geschwister, die in einer Sucht langsam verfielen und die andere Seite wurde von den verschiedenen Medikamenten erzählt. Das Konzept war interessant aber hat mich leider nicht überzeugen können. Dry hingegen von Neal Schusterman war für mich wesentlich fesselnder und spannender 😁. Letztendlich ist es ja Geschmackssache 😉

War Mal was anderes aber hat mich nicht so gefesselt wie Dry 🫣
5

TW: Dr*genkonsum Was ein Buch! Dieses Buch hat mich wirklich geschockt und ich bin wirklich nicht leicht zu schocken. Ich denke immer noch darüber nach. Dr*gen und Schmerzmittel werden hier als Persönlichkeiten dargestellt und die Interaktionen mit diesen stehen hier im Vordergrund. Der Schreibstil des Buches ist wirklich gut und spannend geschrieben. Die ersten Seiten erzählen bereits, wie das Buch enden wird, was ich sehr interessant finde. Ich möchte hier wenig über den Inhalt schreiben, sondern eher wie ich mich als Leser gefühlt habe. Anfangs hatte ich gegenüber Roxy ein mulmiges Gefühl, doch in der weiteren Handlung wurde sie mir irgendwie sympathisch, was ich schockierend fand. Das Ende des Buches und die Verhaltensweise von Roxy hat mich dann allerdings wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht und ich war einfach wirklich nur noch schockiert. Über den Protagonisten Isaac möchte ich nicht viel sagen, denn ich finde seine Charakterentwicklung ist meiner Meinung nach spoilernd. Die Autoren haben auf der ersten Seite bereits eine ausführliche Triggerwarnung geschrieben, welche ich auch passend und angebracht finde. Das Thema wird behandelt und auch an vielen Stellen sehr ungefiltert dargestellt, trotzdem wird hier nichts verherrlicht, sondern meiner Meinung nach eher abgeschreckt. Für mich war das Buch ein Highlight, ein wie schon erwähnt, schockierendes Highlight, welches zum Nachdenken anregt und einen auch den Abgrund zeigt. Wenn ihr euch durch dieses Thema nicht getriggert fühlt, dann lest es unbedingt!

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5

Wow…abstrakt, traurig und augenöffnend!

Die Idee und Umsetzung dieses Buchs ist einfach besonders und für mich persönlich großartig! Verschreibungspflichtige Medikamente und Drogen zu personifizieren und deren Interaktionen mit den unterschiedlichsten Generationen von Menschen nahbar und erlebbar zu schreiben, ist schlichtweg beeindruckend! Ganz ganz großes Lob an die Autoren an dieser Stelle.❤️‍🔥❤️ Das Buch „Roxy“ hat mich ab der ersten Seite gefesselt, mir die Augen geöffnet und mich zum Nachdenken angeregt. Es besticht durch einen tiefgründigen Charakter und gibt einen Blick hinter die Kulissen. Der Schreibstil ist wie immer toll und gibt dem Leser die Möglichkeit viel Verständnis für Drogenabhängige, den Entzug, den Beginn und Wissen über jegliche Drogen zu gewinnen. Unbewusst und bewusst wird ein Bewusstsein für Missbrauch von verschreibungspflichtigen Medikamenten und Drogen geschaffen und somit in großartiger Form Aufklärung betrieben und nahbar gemacht. Das Buch gab mir teilweise das Gefühl, „zuzuschauen“ wie die Hauptcharaktere auf einen (bildlich gesprochen) unvermeidlichen, schlimmen Verkehrsunfall zusteuern und man selbst nur zusehen, lernen und nichts dagegen tun kann. Das Mitfiebern war bis zum Ende groß! Eine Kleinigkeit hätte mir beim Lesen sehr weitergeholfen und das Lesen deutlich erleichtert. Deshalb habe ich mir ein persönliches Glossar (ohne Gewähr) erstellt und möchte es hier für andere Leser gerne teilen: Und zwar haben die Drogen & Medikamente alle in diesem Buch als „Charaktere“ Spitznamen bekommen, die sich teilweise vom englischen Wort ableiten ließen und wurde nicht alle beim richtigen Namen im Verlauf benannt. Damit man besser mitkommt, habe ich sie mir im Verlauf notiert. Vielleicht hilft es noch jemandem beim Lesen weiter🫶🏻 Al= Alkohol; Nico= Nikotin; Roxy= Roxycet (Oxycodon+ Tylenol); Mary Jane= Marihuana; Rita= Ritalin; Addison= Adderal (Kombipräparat, Amphetamin); Lucy= LSD; Kimo= Chemo; Crys= Crystal Meth; Flak= Designerdroge ähnlich zu Chrystal Meth); Hiro= Heroin; Charly & Dusty (Coke Brüder)= Kokain; Nalo= Naloxon; Phineas= Morphin; Vic= Vicodin (Codein); Dillie= Tillidin; ‘Lude/Quaalude= Methaqualon (aus 60ern) Zusammenfassend möchte ich dieses Buch von Herzen jedem empfehlen, den das Thema interessiert und der es gerne abstrakt und nahbar „erleben“ möchte.🥰

Wow…abstrakt, traurig und augenöffnend!
4

Unerwartet

Durch meine Lesechallenge musste ich das Buch endlich lesen. Es war mal was anderes und erfrischend. Ich habe ein bisschen gebraucht um rein zu kommen. Wenn man selbst abhängig ist, sollte man es vorsichtig lesen. Die Idee, Drogen etc. als Menschen darzustellen fand ich echt faszinierend und gut umgesetzt.

5

Genial, erschütternd und zutiefst aufrüttelnd

Roxy ist ein Buch, das mich sprachlos zurückgelassen hat. Neal Shusterman und Jarrod Shusterman schaffen es, Drogen nicht nur als Thema, sondern als „Charaktere“ zu inszenieren – und das auf eine so kreative, beängstigende und eindringliche Weise, dass man die Seiten nicht mehr aus der Hand legen kann. Hier wird nichts verharmlost, nichts beschönigt. Es ist brutal ehrlich und zeigt, wie schnell und schleichend man in Kontakt mit Drogen geraten kann – oft, ohne es überhaupt bewusst wahrzunehmen. Besonders beeindruckt hat mich, wie Alltagsdrogen wie Schmerzmittel oder Alkohol als stille Begleiter unserer Gesellschaft dargestellt werden. Die Geschichte ist tragisch, bewegend und lässt einen nicht kalt. Es ist nicht nur ein Roman, sondern auch eine Warnung – erzählt mit literarischer Kraft und tiefem Verständnis. Ein absolut starkes und wichtiges Buch, das lange nachhallt. Für mich ein Meisterwerk, das jeder gelesen haben sollte.

5

"Sie existieren nur, weil du ihnen das Leben schenkst. Sie können dein Leben nur mit deiner Hilfe beenden. Und wenn sie andere Rollen als die ihnen zugeteilten einnehmen, dann nur, weil du ihnen die Bühne dafür gibst." (2%) Roxy war...ein Gefühlschaos - aufwühlend, emotional, hart, schonungslos. Ich finde es immer sehr schwierig Geschichten zu erzählen, in denen Drogen so zentrale Rollen spielen, sehr häufig werden sie verharmlost, romantisiert, der Prozess der Abhängigkeit, die Konsequenzen heruntergespielt, als Jugendsünde abgetan, aber es ist gar nichts lustig an einer Überdosis, versauten Leben, Abhängigkeit, Kriminalität und dem Tod. Jarrod und Neal Shusterman verharmlosen gar nichts. Wir wissen praktisch seit dem Prolog wie es endet, eine Variable ist offen, aber ansonsten wissen wir es. Ich habe gebannt an ihren Lippen gehangen. Der Schreibstil eindringlich, authentisch, interessant, besonders die Grundidee, dass Roxy und Addison, aber auch anderen Drogen Persönlichkeiten gegeben werden, "Gefühle", Stimmen, Gedanken. Ich war fasziniert, aber es war auch sehr hart. Die Lesenden sitzen in der 1. Reihe, bekommen alles mit, an manchen Stellen hätte ich gerne geschrien, ihnen die Tabletten aus der Hand gerissen, in der Toilette heruntergespült und in die Entzugsklinik gesperrt. Sie angeschrien, dass sie endlich aufhören sollen sich anzulügen, immer tiefer in ihre Scheinwelt abzutauchen, aber ging leider nicht. Ich bin immer noch ein wenig mental und emotional angeschlagen. Es ist keine leichte Geschichte und bitte, bitte, wenn ihr in dieser Hinsicht Probleme habt, sucht euch Hilfe, vertraut euch jemanden an! Es ist es nicht wert, sich für ein paar chemische Verbindungen so kaputtzumachen! Nichtsdestotrotz kann ich diese Geschichte nur weiterempfehlen! Lest sie, sie ist aufrüttelnd, emotional, hart, richtig gut geschrieben, mit einer wichtigen Botschaft! Letztendlich sind Drogen alle Lügner!

4

Wirklich gutes Buch

Hat mir gut gefallen, Grade auf den letzten 100-200 Seiten hat es mich total in seinen Bann gezogen. Kann es nur empfehlen

5

Wow was für ein Buch, das mich sicherlich noch lange begleiten wird. Eine unglaublich wichtige Thematik. Und obwohl es am Beginn des Buches schon angedeutet wurde, wie es ausgehen wird, habe ich trotzdem noch gehofft, dass es anders kommt, als ich befürchtet habe. Absolute Leseempfehlung und für mich ein Jahreshighlight

3

3.25, keine leichte Thematik, aber wie immer hat Neal Shusterman das Thema verständlich und kreativ aufbereitet. Ivy, Isaac, Addison und Roxy's Geschichte zu verfolgen war aufwühlend, beängstigend und voller Hoffnung zu gleich. Hat mich von der ersten Seite an gepackt

4

Spannende Geschichte über zwei Geschwister, die auf verschiedene Weise in die Abhängigkeit und Drogensucht rutschen.

Der Prozess der Abhängigkeit ist nachvollziehbar und realistisch dargestellt und der Weg in die Sucht eben nicht über zwielichtige Leute, Partys und schlechten Umgang, sondern schleichend, legal und ohne dass es jemand bemerkt. Es ist eindrucksvoll dargestellt wie hilfreiche Substanzen wie AdHS Medikamente und Schmerztabletten zur Gefahr werden können und das so dass es niemand bemerkt. Wo hätte man eingreifen können/müssen? Wer trägt die Schuld?

4

Der bekannte Autor Neal Shusterman hat zusammen mit seinem Sohn Jarrod Shusterman das Jugendbuch „Roxy – Ein kurzer Rausch, ein langer Schmerz“ geschrieben. In diesem wird das Konsumieren von Drogen und auch Tabletten oder Alkohol thematisiert und welche Folgen dies haben kann. Klappentext: Als Isaac der überirdisch schönen Roxy begegnet, zieht sie ihn sofort in ihren Bann. Er fühlt sich lebendig wie nie, alles ist leicht und nichts scheint unmöglich. Isaac ahnt nicht, dass Roxy kein normales Mädchen ist, sondern eine Droge, hergestellt in einem Labor, um die Menschen von ihrem Schmerz zu befreien. Und Millionen Menschen lieben sie dafür. Doch das ist Roxy nicht genug. Sie will beweisen, wie tödlich sie ist. Neal und Jarrod Shustermans neuer Fantasy-Thriller über ein hochaktuelles Thema: die im wahrsten Sinne toxische Liebesgeschichte zwischen Mensch und Droge - schillernd & gefährlich. Ich habe schon ein paar Werke aus der Feder von Neal Shusterman gelesen und finde die Themen, welche der Autor anspricht, bisher recht interessant und auch wichtig. Und auch bei diesem Buch hat mich der Klappentext neugierig gemacht. Ein brisantes Thema und ich war sehr auf die Umsetzung dazu gespannt. Wie ich es bereits aus anderen Werken von Shusterman kenne, war auch dieses Mal der Schreibstil wieder sehr angenehm. Eine dichte Atmosphäre wird erschaffen, bildhaft und mit kreativen Ansätzen wird hier eine packende Geschichte erzählt. Durch die kurzen Kapitel wird zusätzlich zum eh schon brisanten Thema des Werkes noch weiteres Tempo reingebracht. Dies führt dazu, dass man dieses Jugendbuch nur schwer wieder aus der Hand legen kann. Man möchte einfach wissen, wie diese spannende Geschichte weitergeht. Allgemein ist das Spannungsniveau meiner Meinung nach recht hoch. Auf vielseitige Weise wird hier Konfliktpotential aufgebaut, sodass ich gebannt an den Seiten gehangen habe. Interessant ist hier vor allem die ungewöhnliche Perspektive. Zum Teil wird die Story aus der Perspektive von Drogen bzw. Medikamenten erzählt. Hierbei bedienen sich die beiden Autoren der Sicht von Roxy (dies entspricht Oxycodon, es wird in die Kategorie der Opioide einsortiert und ist ein starkes Schmerzmittel) und Addison (hier steckt das Medikament Adderall dahinter, welches u.a. bei ADHS eingesetzt wird). Ich fand diese Sicht recht ansprechend und neuartig, hatte ich soetwas bisher noch nicht gelesen. Man muss sich erst an diese Art der Perspektive und auch an das Eigenleben der Drogen und Medikamente gewöhnen. Aber, wenn man sich erst einmal darauf eingelassen hat, dann kann diese Sicht sehr interessant sein. Hier erfährt man ein bisschen etwas über die Hierarchie und die Familien dieser Substanzen. Mir persönlich hat es auch Spaß gemacht, zu überlegen, was sich hinter welchem Namen in dem Werk versteckt – welches Rauschmittel hier Personifiziert wurde und welche Wesenszüge diesem zugeteilt wurden. Auch ist man als Leser so näher am Geschehen dran und erlebt den negativen Einfluss der Drogen aktiver. Dadurch kann man die Folgen des Missbrauches auf unterschiedliche Art wahrnehmen. Aber die Geschichte wird auch noch aus der Perspektive der beiden Geschwister Isaac und Ivy erzählt. Isaac ist ein vorbildlicher Sohn, er ist gut in der Schule und ambitioniert. Außerdem ist er sportlich aktiv und hat einen intakten Freundeskreis. Als er wegen einer Verletzung am Knöchel Schmerzmittel nimmt, kann er die gravierenden Folgen noch nicht erahnen. Isaac gerät in eine Abwärtsspirale, welche man zunächst nicht vorhersehen kann. Der Einfluss von Oxycodon wird hier auf bildhafte Weise dargestellt, ohne jedoch zu belehrend zu wirken. Trotzdem sind die negativen Auswirkungen auf das Leben und auch das Wesen von Isaac spürbar und man kann seinen inneren Zwist gut nachvollziehen. Seine Schwester Ivy ist schon eher das Sorgenkind der Familie. Ihre Noten in der Schule sind leider nicht die besten und sie hat eine Konzentrationsschwäche bzw. ein Aufmerksamkeitsdefizit. Außerdem scheint sie Probleme anzuziehen und gerät immer wieder in Schwierigkeiten. Als ihr ein Medikament gegen ADHS verschrieben wird, scheint sich ihr Wesen zu ändern. Ihre Noten werden besser und Ivy wirkt fokussierter und hat neue Ziele für ihr Leben gefunden. Doch auch diese regelmäßigen Einnahmen bleiben nicht ohne Folgen. Ich fand diese verschiedenen Auswirkungen der sehr unterschiedlichen Substanzen auf die beiden Geschwister sehr angespannt. Habe um sie gebangt und ich persönlich war sehr gespannt, wie dies wohl ausgehen mag. Jedoch hätte ich mir manchmal ein bisschen mehr Charaktertiefe gewünscht, auch in Bezug auf die Nebencharaktere. Diese sind mir persönlich teilweise etwas zu blass und klischeebelastet geblieben. Gekrönt wird „Roxy“ von einem packenden Finale, welches mich persönlich überrascht hat. Zwar werden im Prolog schon ein paar Andeutungen gemacht und man kann sich ein paar Sachen denken, jedoch werden die letzten Puzzleteile erst auf den letzten Seiten zusammengeführt. Ich fand das Ende berührend und ich finde auch, dass es nachklingt. Auf dramatische Weise wird der Umgang mit solchen Substanzen und auch den möglichen Folgen eines Missbrauches thematisiert, ohne jedoch zu sehr den Zeigefinger zu heben. Mich persönlich konnte das Autoren-Dou Neal und Jarrod Shusterman mit ihrem Jugendbuch „Roxy – Ein kurzer Rausch, ein langer Schmerz“ überzeugen. Hier wird ein wichtiges Thema auf interessante Weise angesprochen und kritisch beleuchtet. Hierfür möchte ich 4 Sterne vergeben.

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5

Da ich bereits andere Bücher von Neal Shustermann gelesen oder gehört habe, die super spannend waren, war ich gespannt auf diese Geschichte. Und ich wurde nicht enttäuscht! „Roxy“ ist fast schon eine Art Thriller, weil man direkt am Anfang erfährt, dass eine der beiden Hauptfiguren sterben wird und man nicht weiß, welche der beiden. Isaac und seine Schwester Ivy werden beide zur gleichen Zeit abhängig von einem Medikament. Isaac missbraucht Oxycodon und Ivy Adderall, da sie ADHS hat und sich nur schwer konzentrieren kann. Isaac hingegen fängt nach einer Verletzung an, dieses Schmerzmittel zu nehmen und kann sich nicht mehr davon lösen. Es ist überhaupt nicht absehbar, wer sterben wird, da beide Geschwister der Sucht sehr stark verfallen, was auch sehr eindrücklich geschildert wird. Besonders gut gefiel mir, dass dies nicht mit einem erhobenen Zeigefinger erzählt wird, der einem die ganze Zeit sagt, wie schlecht Drogen doch sind. Da es ein Jugendbuch ist, hätte das der Fall sein können, aber dem ist nicht so. Trotzdem werden Drogen nicht glorifiziert, sondern die Schrecken einer Abhängigkeitserkrankung sehr detailliert dargestellt. Das Interessanteste jedoch war, dass die Drogen selbst zu Wort kommen und von sich und ihrem Leben erzählen, da sie in der Geschichte selbst Personen sind. Man lernt viele unterschiedliche Charaktere kennen und alle sind ein bisschen anders. Im Hörbuch wechselt auch immer der Sprecher, sodass man merkt, dass jetzt jemand anderes erzählt. Das Ende war für mich sehr überraschend, denn ich hätte nicht gedacht, dass es so kommt. Es war zwar klar, dass einer stirbt, aber wer und wie das passiert, war für mich dennoch eine Überraschung. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht schreiben, um nicht zu viel zu verraten. Alles in allem eine sehr kurzweilige Lektüre, in der trotz des ernstes Thema auch witzige Szenen enthalten sind. M

4

Normalerweise würde hier eine selbst verfasste Zusammenfassung des Buches erscheinen, aber ich kann es nicht. Ich habe es versucht und war überfordert, da die Geschichte so komplex ist. Daher also ausnahmsweise mal einfach die Inhaltsbeschreibung des Verlages: Als Isaac der überirdisch schönen Roxy begegnet, zieht sie ihn sofort in ihren Bann. Er fühlt sich lebendig wie nie, alles ist leicht und nichts scheint unmöglich. Isaac ahnt nicht, dass Roxy kein normales Mädchen ist, sondern eine Droge, hergestellt in einem Labor, um die Menschen von ihrem Schmerz zu befreien. Und Millionen Menschen lieben sie dafür. Doch das ist Roxy nicht genug. Sie will beweisen, wie tödlich sie ist. Ich konnte es anfangs überhaupt nicht verarbeiten, dass in dem Buch Drogen als Charakteren dargestellt werden. Es war sehr komplex, die Hierarchien und Namen zu verstehen. Ich kenne mich auch zu wenig mit den ganzen Drogen aus. Für mich wäre eine kleine Übersicht der Drogennamen, Charakternamen und der Wirkung richtig hilfreich gewesen. Erzählt wird die Geschichte aus vier Perspektiven. Da sind einmal die beiden Geschwister Isaac und Ivy und dann die "Drogen" Addison und Roxy. Ivy ist schon lange den Drogen nicht abgeneigt und Isaac rutscht nach einer Verletzung in die Sucht rein. Es ist schon sehr cool geschrieben, wie Roxy, Addison und Co. die Menschen verführen und abhängig machen. Sympathien kann man da eigentlich für niemanden aufbauen. Ganz gut wird aber beschrieben, wie sich eine Sucht anfühlt und wie die Sucht das Leben beherrscht. Manchmal war das Buch etwas verwirrend und manchmal passierte mir zu wenig, aber Neal und Jarrod Shusterman zeigen wieder mal wie einfallsreich und fantasievoll sie sind. Zusammen haben sie wieder eine außergewöhnliche Geschichte erschaffen.

3.5

Gutes Solides Buch. Die Kernstory ist an sich recht unspektakulär. Was mich an dem Buch aber so fasziniert hat war die vermenschlichung der Drogen. Die Drogen bekamen Namen Gefühle und Charakter. Das Zusammenspiel mit den "Süchtigen" war wirklich gut gemacht 👍🏻

4

»Der Preis dafür, im Augenblick zu leben, ist der Verlust aller Momente, die vorhergegangen sind.« ⭐️⭐️⭐️⭐️(4) —————— Roxy - Ein kurzer Rausch, ein langer Schmerz von Neal & Jarrod Shusterman. In diesem Buch begleiten wir ein Geschwisterpaar welches auf unterschiedliche aber doch gleiche Weise mit der Last des Lebens klarkommen müssen und wie sie auf die wunderschöne Roxy und dem kontrollierenden Addison treffen welche eine immer größere werdende Rolle in deren Leben einnehmen. Wäre dieses Buch keine Buchclub-Lektüre gewesen, hätte ich es vermutlich nie gelesen! Da der Klappentext relativ vage gehalten wurde, wusste ich auch nicht so recht was mich erwartet. Mit personifizierten Drogen wie Crystal Meth, Morphium oder LSD hätte ich so oder so nicht gerechnet. Wir bekommen einen Einblick in das, was diese Chemikalien mit uns machen wenn wir sie einnehmen. Wir erleben einen buchstäblich erschreckenden Trip mit unserem Protagonisten und beobachten wie schnell sich dieser in den Netzen von Roxy verheddert. Der angenehme Schreibstil und die kurzen Kapitel machen es sehr einfach die Handlung zu verfolgen. Man rast buchstäblich durch die Geschichte welche informativ, absolut abschreckend und sehr realitätsnah erzählt wird. Ich finde das dieses Buch auch gut in der Schule gelesen werden kann. Ich hätte mich früher darüber gefreut😌 Habt ihr dieses Buch oder ein anderes Werk von diesem Autor gelesen? Nachdem ich dieses hier beendet habe, bin ich direkt zu Scythe übergegangen!

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5

Unerwartet gut

Die Idee dieses Buchs kam mir anfangs etwas seltsam vor. Personifizierte Drogen die sich verhalten wie Menschen? Klang sehr ungewöhnlich, und war es am Anfang auch. Doch die Story nimmt schnell fahrt auf und ist dann durchgängig so spannend, dass ich die Geschichte kaum aus der Hand legen konnte. Richtig toll gemacht, nur nur für Jugendliche!

4

4 Sterne | Pluspunkte: Intensiv, bezeichnend, einzigartig | Minuspunkte: teilweise verwirrend, anfängliche Probleme mit dem Schreibstil Wie ich schon letzte Tage auf Instagram (https://www.instagram.com/fernwehwelten/) erzählt habe: Ich finde den deutschen Klappentext nicht sonderlich passend. Er hat in mir die Erwartung geweckt, dass es zu den Drogen und Medikamenten in diesem Buch tatsächlich menschliche Pendants geben wird und dass eines dieser Pendants sich in unseren Protagonisten verliebt. Ein Stück weit SciFi oder Fantasy also, irgendwie. Stattdessen ist „Roxy“ noch realistischer und somit auch noch erschreckender als gedacht. Aus mehreren Perspektiven erzählt, erleben wir die Sicht der Konsument*innen, welche sich nach und nach an den Rauschmitteln zu verlieren drohen. Aber es gibt auch die Sicht der Drogen selbst: Und in diesen Szenen erleben wir eine Art Bewusstsein oder Personifizierung der Rauschmittel, welche uns die verschiedenen Phasen einer Sucht nochmal auf andere Weise deutlich machen. Ich muss zugeben, dass mir diese Verwirrungen durch den Klappentext den Einstieg in das Buch erschwert haben. Ich habe andauernd geglaubt, ich würde etwas überlesen, falsch verstehen, habe mich bis zum Ende immer wieder gefragt, was Metapher und was „Realität“ war. Inzwischen glaube ich, eine für mich richtige Interpretation des Buchs gefunden zu haben. Und noch dazu eine, die mir sehr gefiel, wenn man das denn über eine Storyline sagen kann, die so hart, erschreckend und unverblümt ist. Auch wenn ich eine Weile brauchte, um in den Schreibstil hereinzukommen, hat mich „Roxy“ schlussendlich mit seiner einzigartigen Geschichte überzeugt sowie durch die spannende Handlung an die Seiten fesseln können. Ich hatte Angst beim Lesen, war fassungslos. Habe um die Charaktere gebangt und mir doch eigentlich nur eins gewünscht: Ein Happy End, obwohl es doch so unwahrscheinlich war. Neal und Jarod Shusterman haben eine Geschichte geschaffen, deren Botschaft sich beim Lesen wie eine Mischung aus Dunkelheit, Kälte und Angstschweiß auf deine Haut legt. Sie ist harter Tobak, ohne jede Frage. Ich würde sie niemandem nahelegen, der nicht glaubt, mit solchen Themen wie Drogen- oder Alkoholkonsum umgehen zu können. Aber all jenen, die es können, möchte ich sie ans Herz legen, um mehr von den Gefahren zu verstehen, die in solch kleinen, harmlos wirkenden Tabletten warten können. PS: Service-Info. Die Print-Ausgabe verfügt vorne über eine Übersicht der Drogen und ihrer Namen im Buch – beim eBook oder einem Hörbuch hat man darauf meines Wissens keinen Zugriff. Ohne diese Übersicht wäre ich aufgeschmissen gewesen, also empfehle ich tatsächlich das Lesen oder zumindest Besitzen des Prints.

Was für ein intensives Buch. Wow.

Als Issac der überirdisch schönen Roxy begegnet, zieht sie ihn sofort in ihren Bann. Er fühlt sich lebendig wie nie, alles ist leicht und nichts scheint unmöglich. Isaac ahnt nicht, das Roxy kein normales Mädchen ist, sondern eine Droge, hergestellt in einem Labor, um die Menschen von ihrem Schmerz zu befreien. Und Millionen Menschen lieben sie dafür. Doch das ist Roxy nicht genug. Sie will beweisen, wie tödlich sie ist. Meine Meinung: Das Buch handelt von keinem einfachen Thema. Dadurch, dass aus der Sichtweise der Droge richtig menschlich geschrieben wird, ist keine leichte Kost. Was Drogen uns versprechen und schlussendlich geben, sind zwei Paar Schuhe. Ich fand die Geschichte richtig beeindruckend, aber man muss sich darauf einlassen und eine gewisse Lebenserfahrung mitbringen. Da es unter Jugendbüchern gelistet ist, würde ich empfehlen, dies als Diskussionsgrundlage zu nutzen und mit dem lesenden Jugendlichen den Inhalt zu reflektieren. Nach diesem Buch wird man Tabletten nicht mehr einfach so einnehmen wie vorher. Es wurde persönlicher. Mein Fazit: Ein intensives Buch, das menschliche Abgründe aufzeigt. Es hat mich sehr beeindruckt und ist definitiv ein Lesehighlight. 5 Sterne.

Was für ein intensives Buch. Wow.
3

Deutscher Jugendliteratur Preis 2023

Das Buch wurde von Neal & Jarrod Shusterman geschrieben und wurde 2023 als Deutscher Jugendliteratur Preis gefeiert. Ich habe dieses Buch für die Schule gelesen und habe mir das Buch ausgesucht da ich es Seher spannend fand und es auch sehr aufregend aussah. Das Buch handelt um 2 Geschwister die verschiedene Medikamente zu sich nehmen und davon abhängig werden, dabei werden den Medikamenten ein passender Name eingeteilt und in verschiedenen Perspektiven geschrieben, diese Medikamente (Personen) müssen auf eine Party gekommen werden und ab diesem Zeitpunkt werden sie komplett abhängig. Spoiler: Hier bei geht es um Isaac der seinen Knöchel verstaucht hat und von der Oma ein Medikament (Oxycodon) bekommt und nicht mehr aufhören kann es zu nehmen. Ivy ist seine Schwester und ist von Addison (Adderal) abhängig, er schleppt sie durch die Schule spricht mit ihr lässt sie Sachen machen die sie garnicht will usw. Es ist ein Empfehlenswerter Bestseller und wird auch von mir weiter empfohlen.

Deutscher Jugendliteratur Preis 2023
4

💭„Niemand wacht morgens auf und denkt: Heute zerstöre ich mein Leben.“💭

Dieses Buch hat mich nicht nur emotional mitgenommen, sondern auch tief nachdenklich gemacht. Es geht um Isaac und Ivy – zwei Geschwister, die auf unterschiedliche Weise in die Welt der verschreibungspflichtigen Medikamente abrutschen. Was das Buch so besonders macht: Die Drogen selbst – wie Roxy (Oxycodon) oder Addi (Adderall) – bekommen eine Stimme. Sie treten als glamouröse, charismatische, aber gefährliche Figuren auf. Es ist, als würde man zusehen, wie jemand langsam in den Bann einer Beziehung gezogen wird, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Der Schreibstil ist packend und die Story bleibt lange im Kopf. Es ist kein leichtes Buch.

5

Aufklärung auf kreative und intensive Weise

Eine sehr intensive und interessante Geschichte aus Sicht von Partydrogen und deren Opfern. Glücklicherweise kannte ich die viele der kreativen toxischen Namen nicht. Neal Shusterman, Meister der was-wäre-wenn-Fiktion, hat mal wieder eine sehr empfehlenswerte Geschichte erzählt, die zum Nachdenken anregt und wie immer und die Haut geht.

5

"Ach du Scheiße" waren meine ersten Worte nach beenden des Buches. Während ich das gesagt habe, habe ich mir die Tränen weggewischt. Ich bin froh, dass es kein Happy End hat, auch wenn es mir das Herz gebrochen hat. Es zeigt, was passieren kann. Wo eine Such hinführen kann. Es ist eine unfassbar spannende Mischung aus Aufklärungsbuch und Roman. Es ließ sich so gut lesen, ich liebe den Schreibstil. Roxy hat mich wirklich fertig gemacht und das Buch wird mich noch eine ganze Weile beschäftigen.

5

Es war zu krass. Habe es als Hörbuch gehört und würde das jedem empfehlen, da jedes Rauschmittel von einem anderen Sprecher gesprochen wird. Dies macht es nicht nur leicht die Mittel auseinander zu halten, sondern verleiht dem Buch einen einzigartigen Charme der seinen Leser schon an der ersten Seite in den Bann zieht. Das Thema Sucht, wurde in dem Buch auf sehr besondere Art und Weise verarbeitet. Leider ist das Buch viel zu kurz, habe es innerhalb von 2 Tagen durch gesuchtet. Dieses Buch behandelt nicht nur das Thema Sucht, sondern macht seinen Leser süchtig es weiter zu lesen.

3

Bedrückend, etwas chaotisch

Ich hab gestern schon zu meinem Lesebuddy gesagt, das ich endlich wieder einmal ein gutes Buch beenden muss. Die nächsten Rezis welche auf euch und mich warten, sind alle durchwachsen 🙈 So auch Roxy. Es war nicht schlecht. Keine Frage. Aber wirklich überzeugen konnte es mich nicht 🤷‍♀️ Der Anfang war mir persönlich zu verworren. Gerade als Hörbuch hat man keinen "Stammbaum" zur Hand, in welchem man nachschauen kann welcher Name zu welchem Suchtprodukt gehört. Weswegen ich oftmals etwas dümmlich ausgeschaut habe. Etwas mehr als sonst 😅 Und ich mag es nicht sonderlich wenn ich mich als Leser dumm fühle. Auch fühlte es sich für mich alles etwas schnell an. Man erfährt ja nie wirklich wie viel Zeit vergeht. Aber in meinem Kopf waren es immer um die zwei Wochen +/-. Und der erste Kontakt zu Roxy, die völlig Abhängigkeit und alles was danach folgte... Nun ja, das ging mir persönlich zu flott. Auf jeden Fall rüttelt das Buch auf. Es zeigt mit dem Finger auf ein Tabuthema. "Trifft immer nur andere". Es macht aufmerksamer, nachdenklich.

Bedrückend, etwas chaotisch
5

Realistisch und erschreckend

Ein sehr ernüchterndes Buch darüber, was Drogen mit einem anstellen können. Den Autoren ist es sehr gut gelungen, dem Leser nahe zu bringen, wie schnell man in eine Abhängigkeit rutschen kann. Isaac, der anfangs als Goldjunge die besten Aussichten auf sein Leben hat, rutscht durch einen verletzten Knöchel in sein Verderben ab. Roxy wird hierbei als Synonym für Oxycodon benutzt, von dem er nicht mehr wegkommt. Ich fand es vor allem klasse, wie den vorkommenden Drogen realistische Charakterzüge zugewiesen worden sind. Auch die kleinen Intermezzos, die zwischen den Kapiteln einige Wirkungen der Drogen beschrieben haben, fand ich sehr Interessant. Am Ende des Buches musste ich kleine Tränchen verdrücken, weil ich realisiert habe, wie schnell man in so eine Situation kommen kann und was man damit seinen liebsten antut. Von mir kriegt das Buch definitiv eine Empfehlung.

5

Wow.... Was für eine Geschichte😱😢🤯

5

Wow! Faszinierend und bewegend

Nachdem ich dieses Buch abgeschlossen hatte, musste ich erstmal tief Luft holen und die Geschichte verdauen. Ich hatte beim Kauf nicht gedacht, dass es mir so gut gefallen würde! Die erschreckende Wahrheit über Drogen und die Sucht war absolut fesselnd... Die Art und Weise wie die Dynamik zwischen Konsument und der Droge von den Autoren dargestellt wurde, machte es real und anschaulich. Roxy ist seine große Liebe und gleichzeitig sein schlimmster Feind.. Ich weiß nicht mal wie ich die Geschichte genau beschreiben soll, aber ich würde es definitiv weiterempfehlen!!

Wow! Faszinierend und bewegend
4

Personifizierte Drogen - informativ und erschreckend

Ivy und Geschwister. Beide haben ihre eigenen Probleme. Der eine braucht Schmerzmittel, die andere nimmt Aufputschpillen um ihre Leistung zu steigern und ertränkt sich an manchen Tagen in Alkohol. Das allein macht das Buch, das von Jugendlichen handelt schon zu einem sehr ernsten Thema. Die Kehrseite ist die Sichtweise der Drogen. Neal und Jarrod Shusterman haben hier eine geniale, wenn auch bizarre Idee. Sie personifizieren die Drogen. Roxy ist ein Schmerzmittel, Addition ein Aufputschmittel, Al ist Alkohol. Die Drogen konkurrieren innerhalb ihrer Wirkungsfamilien miteinander. Und ganz klar, geht es allen nur um eins. Der Klient soll sich voll und ganz für sie entscheiden, was am Ende meistens den Tod bedeutet. Roxy ist besessen von Isaac und als er zwischenzeitlich versucht von ihr wegzukommen, setzt sie alles daran, ihn wieder für sich zu gewinnen. Ivy begleiten wir auch auf dem einen oder anderen Trip, unglückliche Umstände lassen sie beinahe den Boden unter den Füßen wegreißen und insgeheim bekommt man das Gefühl, dass Addison vielleicht doch andere Absichten hat. Es war schwer für mich in das Buch hineinzufinden und dachte dass ziemlich anspruchsvoll für Jugendliche ist. Zuletzt konnte ich es aber kaum noch aus der Hand legen. Ich wünsche mir sehr, dass es viel gelesen und ernst genommen wird. Eine kleine Pille nur ab und zu kann der Anfang vom Ende sein.

3.5

Das bisher schwächste Buch von N. (+J.) Shusterman (für mich), obwohl die Story sehr interessant ist und vermutlich sogar als Schullektüre geeignet wäre. 22.06.2024

Ich habe sehr lange gebraucht, um mich in der Geschichte zurecht zu finden. Die "Personifizierung" der Drogen hat mir echt Steine in den Weg geworfen, ich habe es einfach ganz lange einfach nicht richtig verstanden, ob es um richtige Menschen handelt oder ob nur der Konsument sie sehen oder nur mit ihnen kommunizieren kann. Wenn man das erstmal für sich verstanden hat und sich drauf einlassen kann, ist das Buch sehr interessant. Ich habe keine Drogenerfahrungen gesammelt, deswegen war für mich alles vielleicht sehr abstrus. Aber ich denke für Personen, die eigene Erfahrungen mit Drogen- oder Tablettenabhängigkeiten gesammelt haben, ist dieses Buch wahrscheinlich direkt von Anfang an fesselnder, weil man die "Charakterzüge" wiedererkennt. Die Verhaltensweisen der realen jugendlichen Figuren waren für mich nicht immer nachvollziehbar, weil ich dachte, sie müssen sich doch darüber bewusst sein, dass sie mit ihrem Konsum alles schlimmer machen... (vielleicht war ich aber auch nur ein langweiliger, zu vernünftiger Teenager und kann es daher nicht nachvollziehen).

4.5

Eine Geschichte, die die Leser:innen bis an den Abgrund treibt und vielleicht auch noch ein kleines Stückchen weiter...

Stellt euch vor Drogen wären Menschen mit Gefühlen, Wünschen und Träumen. Wie würden sie sich verhalten? Und sind Medikamente "die Guten" und illegale Substanzen "die Bösen"? 📘 Neal & Jarrod Shusterman haben in "Roxy" dieses Gedankenspiel zu einer phänomenale Story gemacht. Isaac begegnet Roxy und die zieht in sofort in ihren Bann. Er ahnt nicht, dass Roxy eine Droge aus dem Labor ist. Machthungrig und auf der Suche nach einem Opfer. 💊 Die Story wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Sie hat mich direkt in ihrem Bann gezogen, auch wenn ich nicht gleich verstanden habe, wer wer ist (der Stammbaum ist hier sehr hilfreich). Die anfänglich bunte und lockere Atmosphäre verwandelt sich schnell in einen schlechten Trip aus dem es für die Leser:innen kein Entkommen gibt. Ich wurde gefangen von einer düsteren und beklemmenden Stimmung, die es mir unmöglich machte der Story nicht weiter zu folgen. 💊 Ungeschönt und realistisch zeichnen die Shustermans das Bild einer Drogenkarriere mit allen Höhen und Tiefen. Sie geben den Substanzen ein Gesicht, machen sie greifbar und zeigen ihre "wahren" Charakter. 💊 Dieses Jugendbuch ist irgendwas zwischen Fantasy und Thriller. Eine Geschichte die unter die Haut geht. Eine absolut fesselnde und beklemmende Story mit Suchtpotenzial.

Eine Geschichte, die die Leser:innen bis an den Abgrund treibt und vielleicht auch noch ein kleines Stückchen weiter...
5

* Rezensionsexemplar * (unbezahlte Werbung) 🐝 Hallo ihr Lieben! 🐝 Vor ein paar Tagen habe ich "Roxy" von Neal und Jarrod Shusterman beendet. "Dry" habe ich damals verschlungen und war ein absolutes Highlight für mich. Umso gespannter war ich nun auf das neue Buch. Wie man meinen Leseupdate-Stories entnehmen konnte, war ich doch des Öfteren verwirrt 😅 Doch die Art wie die beiden die Geschichte geschrieben haben, war so speziell, dass ich vollkommen fasziniert war und jede freie Minuten damit verbracht habe, dieses Hörbuch zu hören. So etwas habe ich bisher noch nicht gelesen bzw gehört! Das Hörbuch wurde von mehreren Sprechern gesprochen und war richtig gut 👍 Das Besondere an diesem Buch war die Erzählsicht der Drogen. Sie wurden wie Personen dargestellt, was @weltentzueckt und mich anfangs sehr irritiert hatte 😅 Sind die Drogen menschlich oder nicht? Aber das macht auch den Reiz dieses Buches irgendwie aus. Die Drogen werden so menschlich dargestellt, dass man ihnen fast nicht böse sein kann, dass sie die eigentlichen Menschen in den Abgrund ziehen und das scheinbar ganz leicht. Man ist ständig im Zwiespalt, da man ja weiß, dass sie durchaus nicht "nett" sind. Gerade diese Leichtigkeit fand ich sehr gut dargestellt. Was aber auf jeden Fall noch erwähnt werden sollte, dass es durchaus triggern könnte. Beim Hörbuch und auch beim eBook habe ich dazu keinen Hinweis gefunden. Ich hatte mich mit einer Bookstagrammerin darüber unterhalten (leider weiß ich nicht mehr wer 🙈) und musste ihr zustimmen, dass eine Warnung durchaus Sinn gemacht hätte. Nicht für mich, aber für andere bestimmt. Ob es letztlich ein Highlight in diesem Jahr für mich werden könnte, kann ich noch nicht sagen, aber Potential hätte es allemal. Ich muss noch sehr oft darüber nachdenken... Wer mal, was komplett anderes lesen möchte, dem kann ich dieses Buch absolut empfehlen! Habt ihr schon ein Highlight für dieses Jahr gefunden? Wenn ja, welche(s)?

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3

Also normalerweise lese ich ja keine Science-Fiction Bücher aber der Klapptext von diesem Buch hatte mich damals doch sehr neugierig gemacht. Ich finde das Thema Suchtmittel sehr wichtig. Hier wurde deutlich gezeigt wie schnell es geht in eine Sucht zufallen und wie schwer es ist dort raus zukommen oder wie die eine Such zur nächsten führen kann. In dem Buch wurden die Drogen als Personen dargestellt. Man hat ihre Sicht, Gedanken und Gefühle auch erzählt bekommen. Im ganzen ein gutes Buch aber es ist auch Geschmackssache.😊

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4

Interessante Geschichte

So ein Buch habe ich noch nie gelesen... Drogen/Medikamente die zu Personen werden. Das erste Kapitel verrät das Ende. Sowas mag ich nicht. Hätte ich es gewusst, hätte ich es nicht gelesen und so wäre ein Spannungsbogen erhalten geblieben. Alles in Allem ein tollen Buch das ruhig 100 Seiten hätte kürzer sein können.

5

Das war für mich persönlich tatsächlich das Beste von Shusterman. 😳 Ich muss mich immer noch ein wenig vom Buch fangen, aber es ist mega und so wichtig. Es bringt einen die Drogen, was sie anrichten und die Sucht so nahe, wie ich es noch in keinen anderen Buch erlebt habe. Eins der wenigen Bücher, die man gelesen haben sollte. Ganz klare Leseempfehlung.

2

Wehleidige Charaktere, interessante Darstellung von Suchtgefühl

Pros: Hauptcharaktere sympathisch, man kann gut connecten. Interessantes Konzept: ein Buch wo Drogen vermenschlicht werden liest man nicht alle Tage :) Cons: Viel zu viele "Drogen". Jeder erwähnten Droge im Buch einen menschlichen Charakter zu geben ist schon viel, aber dann bestimmt 10 Charaktere immer wieder durcheinander vorkommen zu lassen ist für die LeserInnen eine Herausforderung. Das Ende kam sehr schnell und war unemotional. Obwohl man vorab Issac und Roxy emotional begleiten konnte.

4

Gelungene personifizierung von Medikamenten und Drogen!

Eigene Meinung So sehr ich die Bücher von Neal und/oder auch Jarrod Shusterman liebe, brauche ich immer ein wenig um nach ihnen zu greifen. Die Geschichten sind meist sehr intensiv und plätschern nicht einfach nur dahin. Und Roxy war auch so ein Kandidat… Gleich in die Geschichte startend, werde ich von dem ersten Notfallmedikament Naloxon abgeholt. In Roxy lese ich aus der Ich- Perspektive der Drogen/ Medikamente und aus der dritten Sicht der Charaktere. Die Substanzen werden hier Personifiziert und während sich hinter Roxy das Schmerzmittel Oxycodon versteckt, ist es bei Addison das Aufputschmittel Adderall. Die Autoren geben den verschiedenen Mitteln, verschiedene Charaktereigenschaften und aufgrund der Menge, kann es schnell ein wenig unübersichtlich werden. Auch wenn ich immer mitbekomme, aus wessen Sicht erzählt wird, da die Kapitel auch immer mit dem Namen beginnen, aus dessen Sicht ich nun lesen werde. Die Charaktere sind wieder super gestaltet und authentisch. Auch wenn die menschlichen Protagonisten eher jünger sind, haben sie von den Autoren eine angenehme Reife an die Hand bekommen. Die Kapitel sind recht kurz, haben viele Perspektivwechsel so das ich nie das Gefühl hatte, irgendwas zu vergessen, oder einen Strang nicht mit zubekommen. Den Switch zwischen Ich- und Erzählperspektive sind flüssig und nicht abgehakt oder reißen mich aus meinem Leseflow. Um so mehr sich die Geschichte entwickelt, um so schneller spitzt es sich zu und läuft auf einen spannenden Showdown aus. Gerade die letzten 70 Seiten haben mich wirklich gecatcht und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Bis dahin, war es aber nicht weniger uninteressant, es war nur langsamer. Ruhiger in der Erzählung und dennoch nicht weniger belastet mit schweren Entscheidungen. Die Menschlichen Protagonisten Ivy und Isaac, sind Geschwister und während Ivy sich gerne in missliche Lagen verrennt, bleibt Isaac der ruhigere Part. Ich hatte oft den Eindruck das Isaac der Reifere von beiden ist und Ivy eher impulsiv handelt. Das Band zwischen den Geschwistern hätte ich gern noch etwas stärker gesehen. Die verschiedenen Substanzen waren sehr interessant und irgendwie passend zu ihrer Wirkung, personifiziert.   Mein abschließendes Fazit Ich glaube es gibt wenig Bücher, die den Missbrauch von Drogen und die Abhängigkeit, in so eine gute Geschichte umsetzen. Die Autoren haben es geschafft den Drogen einen Charakter zuzuschreiben, der authentisch ist. Die menschlichen Protagonisten Ivy und Isaac sind nicht weniger passend, sondern geben der Geschichte die Emotionen, die sie braucht um intensiver zu werden. Ich war am Ende wirklich traurig, hab mir einige Stunden genommen um darüber nachzudenken, was ich gerade gelesen habe, wie schlimm das ist und wie schmerzhaft. Eine wirklich authentische, schmerzhafte Geschichte über Suchtkrankheiten und Abhängigkeit. Über die Verführung von solchen Verschreibungspflichtigen Medikamenten oder Drogen, die schnell überhand nehmen können. Die Kapitel, die ich aus verschiedenen Medikamenten oder Drogen lese, sind dabei unfassbar authentisch und wurden von den Autoren gut eingefangen. Die Kapitel sind dabei mit den Namen markiert, aus dessen Sicht man gerade liest, weswegen ich kein Problem hatte, mit den verschiedenen Perspektiven, und hatte nie das Gefühl den Faden verloren zu haben, da mich die masse an Namen zu Beginn etwas abgeschreckt hat. “Bald schon wird sie sich auf mich verlassen, weil ich der Einzige bin, der die unermessliche Höhen messen kann, in die ich sie schubse.” S. 105

Gelungene personifizierung von Medikamenten und Drogen!
5

Das zusammenspiel von Roman und Aufklärungsbuch macht diese Geschichte zu etwas einzigartigem. Vatter und Sohn schreiben mit Wissen und herzblut. Es ist ein Thema das jeden in der Geselllschaft betrifft. Den es kann überall passieren.

5

Wow, einfach Wow. Das erste Buch seit langem, was ich wirklich durchgesuchtet habe.

4

ROXY war für mich ein originelles Leseerlebnis💊🚪😇😈 Zwar ist der Plot an sich nichts komplett Neues, aber wurde meisterhaft umgesetzt. Der Schreibstil hat mir am besten gefallen 🙏 Isaac und Ivy bei ihren kurzfristigen Entscheidungen, die langfristige Konsequenzen mit sich bringen zu beobachten, war wirklich aufregend. 4 ⭐⭐⭐⭐ gibt es von mir für dieses tiefgründige Werk von @nealshusterman & @sofiandjarrod

ROXY war für mich ein originelles Leseerlebnis💊🚪😇😈
Zwar ist der Plot an sich nichts komplett Neues, aber wurde meisterhaft umgesetzt. Der Schreibstil hat mir am besten gefallen 🙏
Isaac und Ivy bei ihren kurzfristigen Entscheidungen, die langfristige Konsequenzen mit sich bringen zu beobachten, war wirklich aufregend.
4 ⭐⭐⭐⭐ gibt es von mir für dieses tiefgründige Werk von @nealshusterman & @sofiandjarrod
5

REZENSION ROXY - Neal & Jarrod Shusterman TRIGGERWARNUNG - Drogenmissbrauch *Rezension enthält evtl SPOILER Von der ersten Seite an hat dieses Buch mich in seinen Bann gezogen, mich buchstäblich süchtig gemacht. Roxy ist eine wahnsinnig einzigartige und grandios durchdachte Geschichte. Vorallem die Sicht der Drogen/Medikamente fand ich super interessant. Und grad bei solchen Büchern ist immer die Gefahr, dass es verherrlichend rüberkommen könnte, aber das tut Roxy auf keinen Fall. Dieses Buch, obwohl es rein fiktiv ist, zeigt die Gefahren auf, wie leichtfertig teilweise mit Medikation umgegangen wird und dass es wirklich jeden treffen kann, niemand ist davor geschützt. Es regt definitiv zum Nachdenken an. Für mich persönlich ein Highlight, düster & spannend, 5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Sternen!

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4

Gelungenes Buch

Im Großem ist die Kernbotschaft gut gelungen formuliert. Die Geschichten sind schön geschrieben, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob das ein Jugendbuch sein sollte, da das Thema schon sehr makaber dargestellt wird und ich finde dass es teilweise lange in die Länge gezogen und etwas durcheinander ist, darum nur 4 Sterne.

Ein bewegendes und emotionales Leseerlebnis, das bestimmt noch eine Weile in Erinnerung bleibt. Es zeigt sehr treffend und einfühlsam, aus welchen Situationen Menschen eine Sucht entwickeln können und wie schwer der Kampf mit dieser ist.

In "Roxy" geht es um Isaac, der Roxy kennenlernt, eine Droge, die ihn um den Finger wickelt und den anderen Drogen zeigen will, wie tödlich sie ist. Außerdem begleiten wir seine Schwester Ivy, die auch ihre Probleme hat und an ein Suchtmittel gerät. Das besondere an dieser Geschichte ist, dass wir auch sehr viel aus der Sicht der Droge selbst lesen. Hierbei kommt nicht nur Roxy zu Wort, sondern auch andere Drogen berichten. Die Drogen werden dabei in menschlicher Gestalt dargestellt. Leider war dieses Konzept anfangs für mich sehr verwirrend. Der Klappentext lies mich vermuten, dass Isaac Roxy in menschengestalt kennenlernt, dabei ist dies nicht der Fall. Er nimmt sie in Tablettenform ein und nur wenn wir aus der Sicht der Droge selbst lesen, handelt sie in Menschengestalt. Leider wurde das in den ersten Kapiteln nicht ganz klar, vor allem, da der Klappentext etwas anderes vermuten lies. Das hat mir den Einstieg in die Geschichte etwas erschwert und mich mehr verwirrt, als dass ich mich auf die Handlung konzentrieren konnte. Nach der anfänglichen Verwirrung konnte mich das Buch jedoch begeistern, falls das für eine Geschichte mit dieser Suchtthematik überhaupt treffend ist. Durch den flüssigen Schreibstil und die interessanten, tiefgehend beschriebenen Charaktere konnte ich schnell einen Bezug zu den Protagonist:innen herstellen und nachvollziehen, wie sie in die Abhängigkeit hineingezogen und von ihr festgehalten wurden. Dabei ist die Handlung selbst eher langsam und unaufgeregt und der Fokus liegt auf der Charakterentwicklung und der Drogenabhängigkeit. Trotzdem ist die Geschichte keineswegs langweilig oder uninteressant. Für mich war "Roxy" ein bewegendes und emotionales Leseerlebnis, das bestimmt noch eine Weile in Erinnerung bleibt. Es zeigt sehr treffend und einfühlsam, aus welchen Situationen Menschen eine Sucht entwickeln können und wie schwer der Kampf mit dieser ist. Ich kann eine Leseempfehlung aussprechen, wenn ihr euch mit diesem Thema auseinandersetzen möchtet und ihr euch bewusst seid, dass es keine locker-leichte Geschichte ist.

Ein bewegendes und emotionales Leseerlebnis, das bestimmt noch eine Weile in Erinnerung bleibt. Es zeigt sehr treffend und einfühlsam, aus welchen Situationen Menschen eine Sucht entwickeln können und wie schwer der Kampf mit dieser ist.
4.5

Übersetzte von: Pauline Kurbasik und Kristian Lutze Ich wusste anfangs nicht genau, worauf ich mich mit diesem Buch einlassen würde. Der Klappentext wirkte kryptisch, und meine Vorstellungskraft reichte nicht aus, um das Konzept wirklich zu erfassen. Doch Neal Shusterman hat mich mit fast jedem seiner Bücher überzeugen können, also bin ich gespannt in dieses Leseabenteuer gestartet – und wurde nicht enttäuscht. Neal und Jarrod Shusterman nehmen sich in "Roxy" dem Thema Sucht auf eine außergewöhnliche Weise an. Sie erwecken die bekanntesten Drogen zum Leben und lassen sie als gottähnliche Wesen mit eigenen Zielen, Charaktereigenschaften und Plänen auftreten. Jede Droge trägt einen Namen, eine Aufgabe – doch nicht alle halten sich daran. Manche führen Menschen gezielt in die Abhängigkeit, manipulieren sie oder reichen sie an mächtigere Drogen weiter, bis hin zum tragischen Ende. Diese Personalisierung wirkt zunächst befremdlich, entfaltet aber schnell ihre Stärke und ermöglicht einen neuen Blick auf das Thema, ohne Sucht zu verharmlosen oder die Eigenverantwortung der Betroffenen auszublenden. Die Drogen sind in Familienclans organisiert, die großen Klassen der Pharmazie entsprechen – Halluzinogene, Schmerzmittel, Aufputschmittel. Eine graphische Darstellung in den vorderen Leselaschen erleichtert den Überblick. Die Geschwister Isaac und Ivy kommen jeweils mit unterschiedlichen Drogen in Kontakt, und wir erleben ihre Geschichte sowohl aus ihrer Perspektive als auch aus der Sicht der Drogen. Von Beginn an steht fest, dass es ein böses Ende geben wird – doch für wen? Diese Ungewissheit hält die Spannung aufrecht, auch wenn die Handlung im Mittelteil etwas langsamer voranschreitet. Dafür erhalten die Charaktere – sowohl die menschlichen als auch die personifizierten Drogen – mehr Tiefe. Das Buch räumt mit Vorurteilen über Drogensucht auf und zeigt, dass sie eine heimtückische Krankheit ist, die in jeder Familie, jedem Milieu und jeder Lebenssituation zuschlagen kann. Es wird verdeutlicht, wie wichtig es ist, aufmerksam zu sein, Warnsignale zu erkennen und richtig zu handeln. Besonders eindrucksvoll sind die Intermezzos zwischen den Kapiteln, in denen weitere Drogen zu Wort kommen, die nicht direkt Teil der Handlung sind, aber deren Einfluss auf die Geschichte dennoch spürbar ist. Dabei verurteilt das Buch Drogen nicht nur pauschal, sondern beleuchtet verschiedene Blickwinkel. Es geht nicht nur um illegale Substanzen, sondern auch um verschreibungspflichtige Medikamente, die in die Sucht führen können. Auch Alkohol namens Al spielt eine relevante Rolle. "Roxy" ist ein originelles und tiefgehendes Buch, das sich auf ungewöhnliche Weise mit einem ernsten Thema auseinandersetzt. Die fesselnde Erzählweise, die spannenden Perspektivwechsel und die gut gezeichneten Charaktere machen es zu einem Leseerlebnis, das nachwirkt. Einzig die etwas langatmige Mitte kostet dem Buch den letzten Stern, aber insgesamt ist es ein sehr empfehlenswertes Werk.

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