Fräulein Gold: Schatten und Licht
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Description
Book Information
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vielversprechender Einstieg 👩🏻🍼
Ich habe seit längerem keinen historischen Roman mehr gelesen und Book-Bubble sei dank bin ich auf dieses Goldstück gestossen. Hulda Gold's Figur hat mich mit ihrer unkonventionellen Art und Denkweise überrascht: Sie ist erfrischend anders und unerwartet. Die übrigen Charaktere sind ebenfalls interessant, wobei sich nach und nach entfaltet, wer für die Handlung wirklich wichtig ist. Die Autorin schreibt fesselnd, detailreich und baut verschiedene Handlungsstränge mit ein, was mir sehr gut gefällt. Mich fasziniert auch die Zeit, in der die Geschichte spielt. Was für mich nicht so ganz gepasst hat, sind die eher dünn gesäten Perspektivenwechsel und die langen, dadurch teils mühsamen, Kapitel. Die Geschichte hat auf jeden Fall Potenzial und ich bin ganz glücklich, dass dies Band 1 einer ganzen Reihe ist. Es riecht für mich definitiv nach mehr und ich bin gespannt, was Stern für den weiteren Verlauf alles in petto hat.

"Kindchen, wir sind doch alle mit unsichtbaren Fäden an unsere Vergangenheit gebunden und streben mit aller Kraft davon weg. Doch sie ziehen und immer wieder zurück, denn diese Fäden, mein liebes Fräulein, können wir nicht einfach so kappen. Sie sind in uns, wie unsere Adern, durch die das Blut fließt."
1922: Hulda Gold arbeitet als Hebamme und ist in ihrem Viertel beliebt und angesehen. Niemand weiß, welche Schatten der Vergangenheit Hulda umtreiben. Eines Tages wird sie zu einer Entbindung gerufen und die junge Mutter ist außer sich: Ihre Nachbarin und gute Freundin wurde Tod im Landwehrkanal gefunden. Hulda beschleicht das Gefühl, dass mehr als ein Unfall oder Freitod dahintersteckt. Gleichzeitig nimmt sich Kommissar Karl North des Falles an und er fühlt sich schnell zu der gewitzten Hebamme Hulda hingezogen. Der Auftakt der Krimireihe, die in den 20er-Jahren spielt, war sehr gelungen. Wir begleiten mit Hulda eine interessante Frau, von der ich sehr gerne mehr erfahren möchte. Auch Karl zeigt bald, dass unter seiner rauen Schale ein weicher Kern steckt. Auch die aktuelle politische Lage wird immer wieder eingewebt. Ich freue mich auf die weiteren Bände!
Die Geschichte spielt im Jahr 1922 in Berlin, kurz nach dem Ersten Weltkrieg. Die Hauptfigur ist Hulda Gold, eine mutige und engagierte Hebamme. Sie hilft vor allem armen Frauen und erlebt bei ihrer Arbeit sowohl Geburten (Leben) als auch Tod und Leid. Eines Tages betreut sie eine schwangere Frau im Armenviertel (Bülowbogen). Dort erfährt sie, dass eine Nachbarin tot im Landwehrkanal gefunden wurde. Offiziell war es ein Unfall – aber Hulda zweifelt daran.

Perfekter Reihen Start
Berlin der 20er Jahre und eine Hebamme die in vielen Haushalten, egal welcher Schicht ein und aus geht. Das ist eine ideale Ausgangslage. Das Setting ist fantastisch. Berlin in all seinem Ausmaß und auch das Gefühl der 20er Jahre kommt nicht zu kurz. Hulda ist als Protagonist sehr sympathisch, vielleicht etwas leichtsinnig, aber ich hab sie ins Herz geschlossen. Dazu kommt noch eine Art Kriminalfall, der aus der Hebamme eine junge Miss Marple macht. Es hat unwahrscheinlich viel Spaß gemacht und ich freu mich auch den nächsten Band.

Empfehlenswert!
Hulda Gold hört als Hebamme so einiges von den Nöten und Sorgen der einfachen Menschen in Berlin. Und so wird sie aufgrund ihrer neugierigen Art auch in die Ermittlungen an einem Todesfall einer Prostituierten mit hineingezogen. Der Roman ist eine Mischung aus Krimi, historischem Roman und Alltagsbeschreibungen der Menschen in der Weimarer Republik und hat mir wirklich sehr gefallen. Hulda hat einige Ecken und Kanten, was aber sehr sympathisch macht. Die Reihe werde ich weiter verfolgen!
Tolle Protagonistin
Das Buch hat mir richtig gut gefallen, die Protagonistin ist mir sofort ans Herz gewachsen. Einen halben Stern Abzug gibts lediglich für die meiner Meinung nach etwas zu schnell abgehackte Aufklärung, wer der/die Mörder/in ist. Werde die anderen Teile der Reihe auf jeden Fall lesen.

Mein erstes Buch von Anne Stern, auf die ich über Insta aufmerksam geworden bin, und mit Sicherheit nicht das Letzte. Wahnsinnig gut recherchiert, sprachlich top und spannend, jedoch nicht brutal. Herrlich, vielen Dank! Ach und das Hörbuch mit Anna Thalbach ist ein absoluter Hörgenuss. Gibt es bei spotify- unbedingt reinhören.
🤰⚰️👮♂️ Sehr gelungener Auftakt der Hulda Gold-Reihe und ein sehr interessanter Einblick in das Milieu Berlins der 20er/30er Jahre kurz vor der Weltwirtschaftskrise und dem Aufstieg der Nazis. Und ein spannender Kriminalfall mit sympathischen Protagonisten noch dazu. Wer also gern Bücher wie die Gereon Rath-Reihe von Volker Kutscher (allerdings mit wesentlich weniger Politik und verschachtelten Zusammenhängen) oder "Altes Leid" von Lea Stein liest, dem wird dieser Kriminalroman bestimmt auch gefallen. Ich fand ihn auf jeden Fall sehr kurzweilig und lesenswert. Einziger Kritikpunkt wäre, dass die eigentliche Kriminalstory und deren Aufklärung am Schluss aufgrund der ganzen persönlichen Entwicklungen und Befindlichkeiten von Hulda und Karl ein bisschen schnell abgefrühstückt wird und so gefühlt etwas auf der Strecke bleibt. Das verzeiht man aber irgendwie. Trotzdem klare Leseempfehlung und große Lust auf Teil 2.
Die Atmosphäre der 20er Jahre ist toll, die Charaktere etwas zu eigen.
Für die selbstständige Hebamme Hulda Gold ist ihr Beruf eine Berufung. In ihrem Viertel hilft sie vielen Schwangeren, sowie auch im Elendsviertel Bülowbogen. Als eine Nachbarin einer ihrer Patientinnen im Landwehrkanal tot aufgefunden wird, kann sich Hulda von dem Fall nicht losreissen. Hat die Frau wirklich Selbstmord begangen? War es ein Unfall oder wurde sie sogar ins Wasser gestossen? Ihre Nachforschungen kreuzen nicht nur den Weg des eigentümlichen Kriminalkommissars Karl North, sondern bringen Hulda selbst in die Bredouille. Der Auftakt der Reihe mit der Hebamme Hulda Gold im Berlin der 1920er Jahre fängt stark an. Mir gefielen besonders die Charaktere mit ihren Ecken und Kanten, die so authentisch, wie der Zeit entsprungen wirken. Mit einzelne Seiten von Hulda und dem Kommissar Karl hatte ich dann im Verlauf der Geschichte etwas Mühe. Trotzdem fand ich die Geschichte spannend und bin neugierig, wie Band 2 sein wird. Mein Fazit: Man wird durch das Setting in die damalige Zwischenkriegszeit versetzt und erlebt einen Kriminalfall, der von zwei ungewöhnlichen Charakteren gelöst wird. 4 Sterne.

Sichtweise: Zumeist schlüpfen wir in die Rolle von Hulda, doch auch andere Figuren wie Karl North und das Opfer Rita kommen zu Wort. Jedoch haben für mich manche Sichtweisen keinen Sinn ergeben und mich dann eher verwirrt zurück gelassen. Meiner Meinung nach hätte man manches sogar streichen können. Was allerdings sehr gut gelungen ist, sind die Notizeinträge von Rita. Sehr interessant. Spannung/Story: Also von der Handlung und den Protagonisten her konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Ich bekam zu Hulda keinerlei Verbindung und fand das sich alles ganz schön in die Länge gezogen hat. Spannung kam erst im letzten drittel auf. Das was ich jedoch sehr gut fand, war der historische Hintergrund. Anne Stern hat sehr gut und erschreckend erzählt wie es in den Krankenhäusern bzw. Psychatrien damals zuging. Die gesellschaftlische Stellung der Frau und der harte Job als Hebamme verfeinern die bedrückende Situation. Das beschriebene Elend und Leid nach dem Krieg war Greifbar und hat nochmal verdeutlicht, das Niemand bei soetwas gewinnt. Die Anfänge der Nationalsozialistischen Partei wurden geschickt eingearbeitet und zeigten deren Anfänge auf, wie verzweifelt das Volk sich auf einen Retter gestürzt hat... Jedoch war von dem Krimianteil nur kaum was vorhanden und ich hatte mir einfach etwas anderes vorgestellt. Fazit: Historisch sehr gut und erschreckend. Als Krimi jedoch leider komplett am Ziel vorbei...
"Fräulein Gold - Schatten und Licht" von Anne Stern handelt von der jungen Hebamme Hulda Gold, die von einer ihrer Wöchnerinnen gebeten wird, sich über den Tod derer Nachbarin zu erkundigen. Schnell ist auch ihr Interesse an dem Fall geweckt, da er einige seltsame Fragen aufweist, z. B. warum sich der zuständige Kommissar Karl North bei der Aufklärung so zurückhält. Schon bei der Leseprobe fand ich den Schreibstil von Anne Stern unglaublich schön. Die Handlung liegt jetzt nun fast hundert Jahre zurück und doch schafft sie es mit ihren bildhaften Beschreibungen des Berlins der 1920er Jahre, dass ich mich sofort in die Zeit katapultiert gefühlt habe. Die ganze Stimmung im Buch ist einfach so mitreißend und auch spannend, dass ich das Buch nicht beiseitelegen konnte. Die einzelnen Kapitel sind etwa 10-15 Seiten lang und im Stil der personellen Erzählers geschrieben. Dabei wechselt in jedem Kapitel der Charakter, wobei dennoch das titelgebende Fräulein Gold im Mittelpunkt bleibt. Ich mag diese Erzählperspektive sehr, da der Leser so das Gefühl hat, mit der Person auf Reise zu sein. Einige kürzer Kapitel sind aus der Ich-Perspektive des Opfers Rita Schönbrunn geschrieben, da es sich um Ausschnitte ihres Tagebuchs handelt. Auch sonst heben sich diese Kapitel in ihrem Schreibstil klar von den anderen ab, was das Gefühl, dass es sich um private Notizen handelt einfach noch intensiviert. Themen, die in diesem Buch direkt oder auch zwischen den Zeilen angesprochen werden sind: Liebe Freundschaft Verlust Armut und Elend der Zwischenkriegszeit Emanzipation Die Aufklärung des Mordes an Rita Schönbrunn zog sich wie ein roter Faden durch das Buch und bis zum Schluss habe ich nicht, mit diesem Ausgang gerechnet. Aber insgesamt habe ich die Geschichte einfach aufgrund ihres bildhaften Schreibstils und der lebendigen Charaktere so geliebt.
Fühlte mich gut unterhalten
Ich mag Geschichten der 20er Jahre, man fühlt sich in diesem Buch in der Zeit zurück versetzt. Es handelt von der Hebamme Hulda, die in Berlin lebt und arbeitet. Als die Nachbarin einer ihrer Wöchnerinnen ermordet aufgefunden wird, fängt sie an zu ermitteln. Ich bin schon auf die nächsten Bände gespannt. Toller Schreibstil, viel Geschichte verpackt im Roman, etwas Romantik, wunderbar umgesetzt.
3,5 Sterne = gut, würde ich weiter empfehlen Ich hatte mehr eine dramatische Liebesgeschichte erwartet bzw. einfach einen historischen Roman, bei dem das Leben als Hebamme im vom Krieg gezeichneten Berlin der 20er Jahre dargestellt wird. Allerdings habe ich eher einen Ermittlungsroman bzw. Krimi bekommen, was mir persönlich nicht so sehr liegt. Die Liebesgeschichte, die sich hier anbahnt, habe ich leider so gar nicht nachfühlen können. Die beiden waren so sehr auf Distanz, dass die Gefühle überhaupt nicht rüberkamen. Natürlich geboten die guten Sitten damals vielleicht noch eine etwas andere Art der Annäherung, allerdings denke ich dass sich Verliebtsein damals genauso angefühlt hat wie heute und das kam leider überhaupt nicht rüber. Allerdings haben mir die Szenen rund um das Hebammenwesen und das Leben der Menschen in Berlin wiederrum sehr gut gefallen. Somit konnte mich diese kurzweilige Geschichte immerhin recht gut unterhalten, auch wenn es kein Highlight für mich war.
Kurzweilig, aber auch einige Defizite
Die 20er Jahre faszinieren mich. Vor allem das Leben der "normalen" Bevölkerung. Da liegt es nahe ein Buch über eine Hebamme zur damaligen Zeit zu lesen. Wenn dann noch Krimielemente hinzukommen umso besser. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig. Manchmal sind mir die Vergleiche etwas zu bildgewaltig und übertrieben, aber darüber kann ich hinweglesen. Hulda Gold wird zunächst als sehr pflichtbewusste und ernste junge Frau dargestellt. Allerdings wird das nicht aufrechterhalten. Sie scheint sich doch noch nicht ganz gefunden zu haben. Warum sie nun aber das Bedürfnis verspürt, dem Tot einer ihr völlig fremden Frau nachzugehen, erschließt sich mir bis zum Schluss nicht. Dass sie sich ständig völlig unnötig in Gefahr begibt kommt dann noch dazu. Einige Perspektiven hätte es für mich in der Geschichte auch nicht gebraucht. Nichts desto trotz war das Buch kurzweilig, hat einige sehr authentische Lebensumstände aus der damaligen Zeit dargestellt und ich bin trotz allem neugierig wie es mit Hulda weitergeht.

Spannender als gedacht
Ich bin in dieses Buch gestartet ohne große Erwartungen. Doch ich war überrascht, so viel Kriminalistik und auch historische detaillierte Hintergründe zu damaligen Irrenanstalten habe ich nicht erwartet. Das hat mich zeitweise überraschst, aber alles in allem hat mir das gut gefallen. Meiner Meinung nach hat das Buch ein wenig gebraucht bis es richtig in Fahrt gekommen ist - doch dann war es wirklich toll. Freue mich auf Band zwei!
Ich liebe das Setting in der Weimarer Republik! Ich habe viel geschichtlich mitnehmen können, nicht nur von den Ereignissen her, sondern auch davon wie die Menschen damals gelebt haben und wie die Gesellschaft so drauf war. Ich mag auch Hulda als Hauptperson, sie ist sehr stark und gleichzeitig verletzlich, stur und sehr menschlich! Auch die anderen Charaktere sind liebenswert und gut geschrieben!
Ich bin total begeistert von Hulda und ihrer Geschichte. Die Handlung war sehr mitreißend. Ich wurde sehr gut unterhalten. Er wirklich keine Minute langweilig. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen. Toll fand ich, dass wir auch Crime-Elemente mit dabei haben, dass machte die Geschichte noch interessanter & spannender. Die Sprecherin war grandios und ich freue mich schon jetzt die weiteren Teile zu hören. Es gibt ja zum Glück bereits 6 Bände. 😁
Richtig toll!
[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘] 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Fräulein Gold - Schatten und Licht (Die Hebamme von Berlin 1) 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Anne Stern 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Rowohlt // Argon Verlag (Hörbuch) 𝔾𝕖𝕤𝕡𝕣𝕠𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕧𝕠𝕟: Anna Thalbach 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟/𝔾𝕖𝕙𝕠𝕖𝕣𝕥 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Magst du Bücher die in Deutschland spielen? 𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Spannend - Gut - Kurzweilig 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: 1922: Hulda Gold hat schon das ein oder andere Kind auf die Welt gebracht und unzählige Schwangere betreut. Da kommt es schonmal vor, dass man in die Angelegenheiten anderer hineingezogen wird. Diesmal hat es die Hebamme jedoch in einen Mordfall verwickelt, der sie nicht los lässt. Und während sie Ermittlungen anstellt, gerät die unerschrockene Frau in Gefahr... 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Die Geschichte rund um Hulda Gold ist spannend und kurzweilig. 😊 Während man am Fall miträtselt, lernt man die Hebamme und die Menschen in ihrer Umgebung immer besser kennen - und will unbedingt auch mehr wissen. Egal ob man sich in die düsteren Ecken Berlins verirrt oder mit Hulda entspannt in einem Kaffee sitzt, es wird nicht langweilig. 😁 Dabei bleibt der Stil immer locker und leicht zu lesen und man fliegt durch die Seiten. Auch in das Hörbuch habe ich reingehört. Denn dieses wird von Anna Thalbach gelesen - eine der wenigen weiblichen Sprecher die ich gerne höre. 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? Von mir gibt's eine Leseempfehlung für Leute, die eine gute Geschichte über eine starke Frau suchen. 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

Das Buch lag leider völlig neben meinen Lesevorlieben. Besonders zu Anfang habe ich mit den vielen Perspektiven gehadert, die aus meiner Sicht gar nicht notwendig waren. Die Autorin verliert sich zu Beginn jedes Kapitels in detaillierten Beschreibungen von Umgebung, Kleidung, Aussehen.., spart nicht an abstrusen Vergleichen, die mir oft schwülstig sind, und stopft die Gedanken voll Informationen zur politischen Lage, persönlichen Situationen und Hintergrund. Einzig die Darstellung auf die Menschen der sozialen Unterschicht wirkten realistisch und gefielen mir gut. Der Kriminalfall konkuriert mit Huldas Liebesleben und die Arbeit als Hebamme fungiert leider nur als Kulisse. Die Charaktere waren stark überzeichnet und die Motivationen und Handlungsauslöser wirkten auf mich unglaubwürdig. Huldas Ermittlungseifer, der mehr als einmal jegliche Eigenverantwortung vermissen lässt, fehlt bis zum Ende das dringend benötigte Motiv. Zum Schluss gelingt es den Kriminalfall zu lösen und lose Fäden innerhalb einer künstlichen Unterhaltung zu vernähen. Die Romanze war mir an vielen Stellen zu unrealistisch. Für mich zu sehr Schmonzette als historischer Roman. Aber die Geschmäcker sind ja verschieden.

Hier kann ich das Hörbuch empfehlen, in dem die "Berliner Schnauze" wunderbar vermittelt wird. Toll fand ich auch, das hier etwas Zeitgeschichte vermittelt wird und man quasi ins Jahr 1922 mitgenommen wird. Man erfährt wie schwer es die Menschen während der Inflation hatten, und wie arm doch viele waren. Toll!
Die zweite Reihe, die ich von Anne Stern in Angriff genommen habe. Auf die begeisternde "Opernhaus"-Trilogie folgt jetzt "Die Hebamme von Berlin". Zumindest der erste Band fesselte mich zunächst wieder. Eingepackt in einen Kriminalfall und garniert mit einer zurückhaltend beginnenden Liebesgeschichte vermittelt die Autorin ein intensives Bild des Berlins des Jahres 1922. Wohltuend ist auch, dass die Hauptdarsteller keineswegs aalglatt, sondern durchaus mit Ecken und Kanten gezeichnet werden. Mit zunehmender Dauer dreht die Krimihandlung aber immer mehr ab. Sie wirkt überkonstruiert und damit unglaubwürdig. Allzu dick aufgetragen ist der obligatorische Cliffhanger im Epilog. Trotz macht das Buch Lust auf mehr ...
Historisch genial- krimitechnisch ganz ok
Hulda Gold, alleinstehende Frau und Hebamme, arbeitet auf sich alleine gestellt. Für das damalige Berlin von 1922 ein seltener und nicht gern gesehener Umstand. Hulda begegnet, unterstützt, Frauen unterschiedlicher Sozialschichten. Hauptsächlich jedoch begleitet sie Frauen aus dem Elendviertels Berlin durch ihre Schwangerschaften, Geburten und Nachbetreuungen. Bei einem ihrer Hausbesuche erfährt sie vom Tod einer ”sozial” abgestürzten Frau, einst Krankenschwester später alkoholkrank und Prostituierte. Fr. Golds angeborene Neugierde treibt sie dazu, dem Tod der Frau namens Rita auf dem Grund zu gehen. Mit Hilfe der bildlichen Ausführungen gewährt uns Anne Stern einen fantastischen Einblick in geschichtliche Fakten der Zwischenkriegszeit Deutschlands. Noch geschändet von dem 1. Weltkrieg, jetzt im Aufschwung, wo die Schere zwischen arm& reich ständig größer wird. ❣️Wo Licht ist, ist auch Schatten. Wo Regen da auch Sonnenschein❣️ Ich begab mich mit Hulda in die Elendsviertels der Hauptstadt, war an ihrer Seite als sie auf Karl trifft, Kriminalkommissar, gutaussehend, doch recht introvertiert, leidet offensichtlich unter psychischen Problemen, Angst-Panik erfüllt und zugleich forsch und taktlos. Ich durfte mithören, wie Karl von seiner Kindheit berichtet, miterleben wie sich beide hassen und lieben und was mich ganz besonders erfreute: mir wurde ein wirklich gut recherchiertes Hintergrundwissen vermittelt. Grausige Zustände der Nervenheilstätten dieser Zeit haben mich genau so erschüttert, wie der Umgang mit zurückehrenden Kriegssoldaten. Einfach nur entsetzlich. Ich war Mittendrin statt nur dabei. Super Leistung. Es war mein erstes Buch der Autorin. Der Schreibstil hatte mich direkt gepackt, ich liebe ihre leicht poetisch angehauchte Ausdrucksweise. Beim Wechsel der Kapitel wechselt auch der Protagonist. Eine, für mich sehr angenehme Herangehensweise. Hulda war mir eigentlich schnell symphatisch, sie ist mutig, rebellisch, smart und dann doch etwas zu ”männerfeindlich” und zu eigenwillig. Mit Karl wurde ich bis zum Ende hin nicht richtig warm. Als ich näheres über seine Vergangenheit erfuhr, konnte ich sein Verhalten etwas besser nachvollziehen, aber symphatisch geht anders👻🤪 Da das Buch als Roman veröffentlicht wurde(nicht als historischer Krimi), kann ich die Kritik, dass dem zu lösenden Fall nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wurde ,nicht zustimmen. Ja, ok, die Auflösung des Falles war schlecht….😂 Und jetzt Schluss, ich muss noch auf zu Teil2,3,4,5 und 6💕

Ich weiß, ich bin spät zur Party. Bei historischen Krimis bin ich immer noch sehr skeptisch, ob ich es mögen werde, denn ich habe auch genügend abgebrochen. Hier hat für mich alles gepasst. Das Berlin der 20er Jahre konnte mich in seinen Bann ziehen und ich mochte die Themenmischung sehr gerne. Die beiden Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Hulda Gold und Karl North sind mal nicht perfekt und haben eigene echte Probleme. Für echte Krimi-Fans ist der Mordfall denke ich fast schon zu sehr im Hintergrund. Für mich war es so perfekt und ich habe eine neue Faszination für die Weimarer Republik hinzugewonnen.

"Man durfte keine Furcht haben vor etwas, von dem man wusste, dass es richtig war."
Ein Roman-Krimi-Mix im Berlin der 20er Jahre – mit einer Hebamme als Hauptfigur 🍼🕵️♀️ Eine spannende Grundidee, die mir wirklich gefallen hat! Die Atmosphäre ist dicht und das Berlin-Feeling gut eingefangen. Was mir gefallen hat: Die Thematik ist mal was anderes – eine Mischung aus Alltagsleben, Medizin, Gesellschaft & Kriminalfall. Fräulein Gold ist eine interessante Figur mit Ecken und Kanten. Das Zusammenspiel von Beruf, Privatleben und Ermittlungen ist gelungen. Aber: Für meinen Geschmack gab’s ein paar zu viele Zufälle, die die Handlung etwas unglaubwürdig gemacht haben 🤷♀️ Und der ausgeschriebene Berliner Dialekt – auch wenn er stilistisch gut passt – hat mich persönlich eher angestrengt beim Lesen. Es nimmt ein bisschen den Lesefluss raus. Fazit: Kein Must-Read, aber ein solider, atmosphärischer Roman, den man gut lesen kann, wenn man historische Krimis mag. Für Fans von Berlin, 1920er-Jahre-Setting und starken Frauenfiguren auf jeden Fall einen Blick wert! #fräuleingold #anneStern #historischeroman #krimilesen #bücherliebe #bookstagramgermany #lesenmachtglücklich #berlinbücher #1920erjahre #frauenimfokus #buchrezension

Die Geschichte spielt im Berlin der 1920er-Jahre und entfaltet schnell eine dichte und atmosphärische Stimmung. Wenn man einmal in das Buch hineingefunden hat und sich für diese Zeit interessiert, wird man mit einer spannenden Erzählung belohnt. Die Darstellung des damaligen Berlins mit seinen Gegensätzen zwischen Armut, Hoffnung und dunklen Geheimnissen wirkt sehr authentisch. Im Mittelpunkt steht Hulda Gold, eine mutige und schlagfertige Hebamme, die im Viertel sehr geschätzt wird. Bei ihrer Arbeit begegnet sie nicht nur neuem Leben, sondern auch den tragischen Seiten der Großstadt. Als eine Frau tot im Landwehrkanal gefunden wird und der geheimnisvolle Kriminalkommissar Karl North auftaucht, beginnt Hulda selbst Nachforschungen anzustellen. Dabei gerät sie immer tiefer in die dunklen Abgründe der Stadt. Besonders gelungen sind die starke Hauptfigur und die spannende Mischung aus historischem Roman und Krimi. Hulda Gold ist eine sympathische, kluge Protagonistin, die der Geschichte viel Charme verleiht. Gleichzeitig sorgt der rätselhafte Fall für Spannung und hält die Handlung lebendig. Insgesamt ist das Buch eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die historische Krimis mögen und sich für das Berlin der 1920er-Jahre interessieren.

Ein historischer Krimi, 1920er, Berlin. Es war spannend ja, aber die Hauptfigur war nicht so meins. Ich bin einfach nicht warm mit ihr geworden, außerdem haben ich ihr ihre Motivation nicht so ganz abgekauft. Die vielen Perspektivwechsel zwischen vielen unterschiedlichen Charakteren war zudem auch nicht so ganz von Vorteil. Es war oki, aber kein Highlight.
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vielversprechender Einstieg 👩🏻🍼
Ich habe seit längerem keinen historischen Roman mehr gelesen und Book-Bubble sei dank bin ich auf dieses Goldstück gestossen. Hulda Gold's Figur hat mich mit ihrer unkonventionellen Art und Denkweise überrascht: Sie ist erfrischend anders und unerwartet. Die übrigen Charaktere sind ebenfalls interessant, wobei sich nach und nach entfaltet, wer für die Handlung wirklich wichtig ist. Die Autorin schreibt fesselnd, detailreich und baut verschiedene Handlungsstränge mit ein, was mir sehr gut gefällt. Mich fasziniert auch die Zeit, in der die Geschichte spielt. Was für mich nicht so ganz gepasst hat, sind die eher dünn gesäten Perspektivenwechsel und die langen, dadurch teils mühsamen, Kapitel. Die Geschichte hat auf jeden Fall Potenzial und ich bin ganz glücklich, dass dies Band 1 einer ganzen Reihe ist. Es riecht für mich definitiv nach mehr und ich bin gespannt, was Stern für den weiteren Verlauf alles in petto hat.

"Kindchen, wir sind doch alle mit unsichtbaren Fäden an unsere Vergangenheit gebunden und streben mit aller Kraft davon weg. Doch sie ziehen und immer wieder zurück, denn diese Fäden, mein liebes Fräulein, können wir nicht einfach so kappen. Sie sind in uns, wie unsere Adern, durch die das Blut fließt."
1922: Hulda Gold arbeitet als Hebamme und ist in ihrem Viertel beliebt und angesehen. Niemand weiß, welche Schatten der Vergangenheit Hulda umtreiben. Eines Tages wird sie zu einer Entbindung gerufen und die junge Mutter ist außer sich: Ihre Nachbarin und gute Freundin wurde Tod im Landwehrkanal gefunden. Hulda beschleicht das Gefühl, dass mehr als ein Unfall oder Freitod dahintersteckt. Gleichzeitig nimmt sich Kommissar Karl North des Falles an und er fühlt sich schnell zu der gewitzten Hebamme Hulda hingezogen. Der Auftakt der Krimireihe, die in den 20er-Jahren spielt, war sehr gelungen. Wir begleiten mit Hulda eine interessante Frau, von der ich sehr gerne mehr erfahren möchte. Auch Karl zeigt bald, dass unter seiner rauen Schale ein weicher Kern steckt. Auch die aktuelle politische Lage wird immer wieder eingewebt. Ich freue mich auf die weiteren Bände!
Die Geschichte spielt im Jahr 1922 in Berlin, kurz nach dem Ersten Weltkrieg. Die Hauptfigur ist Hulda Gold, eine mutige und engagierte Hebamme. Sie hilft vor allem armen Frauen und erlebt bei ihrer Arbeit sowohl Geburten (Leben) als auch Tod und Leid. Eines Tages betreut sie eine schwangere Frau im Armenviertel (Bülowbogen). Dort erfährt sie, dass eine Nachbarin tot im Landwehrkanal gefunden wurde. Offiziell war es ein Unfall – aber Hulda zweifelt daran.

Perfekter Reihen Start
Berlin der 20er Jahre und eine Hebamme die in vielen Haushalten, egal welcher Schicht ein und aus geht. Das ist eine ideale Ausgangslage. Das Setting ist fantastisch. Berlin in all seinem Ausmaß und auch das Gefühl der 20er Jahre kommt nicht zu kurz. Hulda ist als Protagonist sehr sympathisch, vielleicht etwas leichtsinnig, aber ich hab sie ins Herz geschlossen. Dazu kommt noch eine Art Kriminalfall, der aus der Hebamme eine junge Miss Marple macht. Es hat unwahrscheinlich viel Spaß gemacht und ich freu mich auch den nächsten Band.

Empfehlenswert!
Hulda Gold hört als Hebamme so einiges von den Nöten und Sorgen der einfachen Menschen in Berlin. Und so wird sie aufgrund ihrer neugierigen Art auch in die Ermittlungen an einem Todesfall einer Prostituierten mit hineingezogen. Der Roman ist eine Mischung aus Krimi, historischem Roman und Alltagsbeschreibungen der Menschen in der Weimarer Republik und hat mir wirklich sehr gefallen. Hulda hat einige Ecken und Kanten, was aber sehr sympathisch macht. Die Reihe werde ich weiter verfolgen!
Tolle Protagonistin
Das Buch hat mir richtig gut gefallen, die Protagonistin ist mir sofort ans Herz gewachsen. Einen halben Stern Abzug gibts lediglich für die meiner Meinung nach etwas zu schnell abgehackte Aufklärung, wer der/die Mörder/in ist. Werde die anderen Teile der Reihe auf jeden Fall lesen.

Mein erstes Buch von Anne Stern, auf die ich über Insta aufmerksam geworden bin, und mit Sicherheit nicht das Letzte. Wahnsinnig gut recherchiert, sprachlich top und spannend, jedoch nicht brutal. Herrlich, vielen Dank! Ach und das Hörbuch mit Anna Thalbach ist ein absoluter Hörgenuss. Gibt es bei spotify- unbedingt reinhören.
🤰⚰️👮♂️ Sehr gelungener Auftakt der Hulda Gold-Reihe und ein sehr interessanter Einblick in das Milieu Berlins der 20er/30er Jahre kurz vor der Weltwirtschaftskrise und dem Aufstieg der Nazis. Und ein spannender Kriminalfall mit sympathischen Protagonisten noch dazu. Wer also gern Bücher wie die Gereon Rath-Reihe von Volker Kutscher (allerdings mit wesentlich weniger Politik und verschachtelten Zusammenhängen) oder "Altes Leid" von Lea Stein liest, dem wird dieser Kriminalroman bestimmt auch gefallen. Ich fand ihn auf jeden Fall sehr kurzweilig und lesenswert. Einziger Kritikpunkt wäre, dass die eigentliche Kriminalstory und deren Aufklärung am Schluss aufgrund der ganzen persönlichen Entwicklungen und Befindlichkeiten von Hulda und Karl ein bisschen schnell abgefrühstückt wird und so gefühlt etwas auf der Strecke bleibt. Das verzeiht man aber irgendwie. Trotzdem klare Leseempfehlung und große Lust auf Teil 2.
Die Atmosphäre der 20er Jahre ist toll, die Charaktere etwas zu eigen.
Für die selbstständige Hebamme Hulda Gold ist ihr Beruf eine Berufung. In ihrem Viertel hilft sie vielen Schwangeren, sowie auch im Elendsviertel Bülowbogen. Als eine Nachbarin einer ihrer Patientinnen im Landwehrkanal tot aufgefunden wird, kann sich Hulda von dem Fall nicht losreissen. Hat die Frau wirklich Selbstmord begangen? War es ein Unfall oder wurde sie sogar ins Wasser gestossen? Ihre Nachforschungen kreuzen nicht nur den Weg des eigentümlichen Kriminalkommissars Karl North, sondern bringen Hulda selbst in die Bredouille. Der Auftakt der Reihe mit der Hebamme Hulda Gold im Berlin der 1920er Jahre fängt stark an. Mir gefielen besonders die Charaktere mit ihren Ecken und Kanten, die so authentisch, wie der Zeit entsprungen wirken. Mit einzelne Seiten von Hulda und dem Kommissar Karl hatte ich dann im Verlauf der Geschichte etwas Mühe. Trotzdem fand ich die Geschichte spannend und bin neugierig, wie Band 2 sein wird. Mein Fazit: Man wird durch das Setting in die damalige Zwischenkriegszeit versetzt und erlebt einen Kriminalfall, der von zwei ungewöhnlichen Charakteren gelöst wird. 4 Sterne.

Sichtweise: Zumeist schlüpfen wir in die Rolle von Hulda, doch auch andere Figuren wie Karl North und das Opfer Rita kommen zu Wort. Jedoch haben für mich manche Sichtweisen keinen Sinn ergeben und mich dann eher verwirrt zurück gelassen. Meiner Meinung nach hätte man manches sogar streichen können. Was allerdings sehr gut gelungen ist, sind die Notizeinträge von Rita. Sehr interessant. Spannung/Story: Also von der Handlung und den Protagonisten her konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Ich bekam zu Hulda keinerlei Verbindung und fand das sich alles ganz schön in die Länge gezogen hat. Spannung kam erst im letzten drittel auf. Das was ich jedoch sehr gut fand, war der historische Hintergrund. Anne Stern hat sehr gut und erschreckend erzählt wie es in den Krankenhäusern bzw. Psychatrien damals zuging. Die gesellschaftlische Stellung der Frau und der harte Job als Hebamme verfeinern die bedrückende Situation. Das beschriebene Elend und Leid nach dem Krieg war Greifbar und hat nochmal verdeutlicht, das Niemand bei soetwas gewinnt. Die Anfänge der Nationalsozialistischen Partei wurden geschickt eingearbeitet und zeigten deren Anfänge auf, wie verzweifelt das Volk sich auf einen Retter gestürzt hat... Jedoch war von dem Krimianteil nur kaum was vorhanden und ich hatte mir einfach etwas anderes vorgestellt. Fazit: Historisch sehr gut und erschreckend. Als Krimi jedoch leider komplett am Ziel vorbei...
"Fräulein Gold - Schatten und Licht" von Anne Stern handelt von der jungen Hebamme Hulda Gold, die von einer ihrer Wöchnerinnen gebeten wird, sich über den Tod derer Nachbarin zu erkundigen. Schnell ist auch ihr Interesse an dem Fall geweckt, da er einige seltsame Fragen aufweist, z. B. warum sich der zuständige Kommissar Karl North bei der Aufklärung so zurückhält. Schon bei der Leseprobe fand ich den Schreibstil von Anne Stern unglaublich schön. Die Handlung liegt jetzt nun fast hundert Jahre zurück und doch schafft sie es mit ihren bildhaften Beschreibungen des Berlins der 1920er Jahre, dass ich mich sofort in die Zeit katapultiert gefühlt habe. Die ganze Stimmung im Buch ist einfach so mitreißend und auch spannend, dass ich das Buch nicht beiseitelegen konnte. Die einzelnen Kapitel sind etwa 10-15 Seiten lang und im Stil der personellen Erzählers geschrieben. Dabei wechselt in jedem Kapitel der Charakter, wobei dennoch das titelgebende Fräulein Gold im Mittelpunkt bleibt. Ich mag diese Erzählperspektive sehr, da der Leser so das Gefühl hat, mit der Person auf Reise zu sein. Einige kürzer Kapitel sind aus der Ich-Perspektive des Opfers Rita Schönbrunn geschrieben, da es sich um Ausschnitte ihres Tagebuchs handelt. Auch sonst heben sich diese Kapitel in ihrem Schreibstil klar von den anderen ab, was das Gefühl, dass es sich um private Notizen handelt einfach noch intensiviert. Themen, die in diesem Buch direkt oder auch zwischen den Zeilen angesprochen werden sind: Liebe Freundschaft Verlust Armut und Elend der Zwischenkriegszeit Emanzipation Die Aufklärung des Mordes an Rita Schönbrunn zog sich wie ein roter Faden durch das Buch und bis zum Schluss habe ich nicht, mit diesem Ausgang gerechnet. Aber insgesamt habe ich die Geschichte einfach aufgrund ihres bildhaften Schreibstils und der lebendigen Charaktere so geliebt.
Fühlte mich gut unterhalten
Ich mag Geschichten der 20er Jahre, man fühlt sich in diesem Buch in der Zeit zurück versetzt. Es handelt von der Hebamme Hulda, die in Berlin lebt und arbeitet. Als die Nachbarin einer ihrer Wöchnerinnen ermordet aufgefunden wird, fängt sie an zu ermitteln. Ich bin schon auf die nächsten Bände gespannt. Toller Schreibstil, viel Geschichte verpackt im Roman, etwas Romantik, wunderbar umgesetzt.
3,5 Sterne = gut, würde ich weiter empfehlen Ich hatte mehr eine dramatische Liebesgeschichte erwartet bzw. einfach einen historischen Roman, bei dem das Leben als Hebamme im vom Krieg gezeichneten Berlin der 20er Jahre dargestellt wird. Allerdings habe ich eher einen Ermittlungsroman bzw. Krimi bekommen, was mir persönlich nicht so sehr liegt. Die Liebesgeschichte, die sich hier anbahnt, habe ich leider so gar nicht nachfühlen können. Die beiden waren so sehr auf Distanz, dass die Gefühle überhaupt nicht rüberkamen. Natürlich geboten die guten Sitten damals vielleicht noch eine etwas andere Art der Annäherung, allerdings denke ich dass sich Verliebtsein damals genauso angefühlt hat wie heute und das kam leider überhaupt nicht rüber. Allerdings haben mir die Szenen rund um das Hebammenwesen und das Leben der Menschen in Berlin wiederrum sehr gut gefallen. Somit konnte mich diese kurzweilige Geschichte immerhin recht gut unterhalten, auch wenn es kein Highlight für mich war.
Kurzweilig, aber auch einige Defizite
Die 20er Jahre faszinieren mich. Vor allem das Leben der "normalen" Bevölkerung. Da liegt es nahe ein Buch über eine Hebamme zur damaligen Zeit zu lesen. Wenn dann noch Krimielemente hinzukommen umso besser. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig. Manchmal sind mir die Vergleiche etwas zu bildgewaltig und übertrieben, aber darüber kann ich hinweglesen. Hulda Gold wird zunächst als sehr pflichtbewusste und ernste junge Frau dargestellt. Allerdings wird das nicht aufrechterhalten. Sie scheint sich doch noch nicht ganz gefunden zu haben. Warum sie nun aber das Bedürfnis verspürt, dem Tot einer ihr völlig fremden Frau nachzugehen, erschließt sich mir bis zum Schluss nicht. Dass sie sich ständig völlig unnötig in Gefahr begibt kommt dann noch dazu. Einige Perspektiven hätte es für mich in der Geschichte auch nicht gebraucht. Nichts desto trotz war das Buch kurzweilig, hat einige sehr authentische Lebensumstände aus der damaligen Zeit dargestellt und ich bin trotz allem neugierig wie es mit Hulda weitergeht.

Spannender als gedacht
Ich bin in dieses Buch gestartet ohne große Erwartungen. Doch ich war überrascht, so viel Kriminalistik und auch historische detaillierte Hintergründe zu damaligen Irrenanstalten habe ich nicht erwartet. Das hat mich zeitweise überraschst, aber alles in allem hat mir das gut gefallen. Meiner Meinung nach hat das Buch ein wenig gebraucht bis es richtig in Fahrt gekommen ist - doch dann war es wirklich toll. Freue mich auf Band zwei!
Ich liebe das Setting in der Weimarer Republik! Ich habe viel geschichtlich mitnehmen können, nicht nur von den Ereignissen her, sondern auch davon wie die Menschen damals gelebt haben und wie die Gesellschaft so drauf war. Ich mag auch Hulda als Hauptperson, sie ist sehr stark und gleichzeitig verletzlich, stur und sehr menschlich! Auch die anderen Charaktere sind liebenswert und gut geschrieben!
Ich bin total begeistert von Hulda und ihrer Geschichte. Die Handlung war sehr mitreißend. Ich wurde sehr gut unterhalten. Er wirklich keine Minute langweilig. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen. Toll fand ich, dass wir auch Crime-Elemente mit dabei haben, dass machte die Geschichte noch interessanter & spannender. Die Sprecherin war grandios und ich freue mich schon jetzt die weiteren Teile zu hören. Es gibt ja zum Glück bereits 6 Bände. 😁
Richtig toll!
[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘] 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Fräulein Gold - Schatten und Licht (Die Hebamme von Berlin 1) 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Anne Stern 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Rowohlt // Argon Verlag (Hörbuch) 𝔾𝕖𝕤𝕡𝕣𝕠𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕧𝕠𝕟: Anna Thalbach 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟/𝔾𝕖𝕙𝕠𝕖𝕣𝕥 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Magst du Bücher die in Deutschland spielen? 𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Spannend - Gut - Kurzweilig 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: 1922: Hulda Gold hat schon das ein oder andere Kind auf die Welt gebracht und unzählige Schwangere betreut. Da kommt es schonmal vor, dass man in die Angelegenheiten anderer hineingezogen wird. Diesmal hat es die Hebamme jedoch in einen Mordfall verwickelt, der sie nicht los lässt. Und während sie Ermittlungen anstellt, gerät die unerschrockene Frau in Gefahr... 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Die Geschichte rund um Hulda Gold ist spannend und kurzweilig. 😊 Während man am Fall miträtselt, lernt man die Hebamme und die Menschen in ihrer Umgebung immer besser kennen - und will unbedingt auch mehr wissen. Egal ob man sich in die düsteren Ecken Berlins verirrt oder mit Hulda entspannt in einem Kaffee sitzt, es wird nicht langweilig. 😁 Dabei bleibt der Stil immer locker und leicht zu lesen und man fliegt durch die Seiten. Auch in das Hörbuch habe ich reingehört. Denn dieses wird von Anna Thalbach gelesen - eine der wenigen weiblichen Sprecher die ich gerne höre. 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? Von mir gibt's eine Leseempfehlung für Leute, die eine gute Geschichte über eine starke Frau suchen. 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

Das Buch lag leider völlig neben meinen Lesevorlieben. Besonders zu Anfang habe ich mit den vielen Perspektiven gehadert, die aus meiner Sicht gar nicht notwendig waren. Die Autorin verliert sich zu Beginn jedes Kapitels in detaillierten Beschreibungen von Umgebung, Kleidung, Aussehen.., spart nicht an abstrusen Vergleichen, die mir oft schwülstig sind, und stopft die Gedanken voll Informationen zur politischen Lage, persönlichen Situationen und Hintergrund. Einzig die Darstellung auf die Menschen der sozialen Unterschicht wirkten realistisch und gefielen mir gut. Der Kriminalfall konkuriert mit Huldas Liebesleben und die Arbeit als Hebamme fungiert leider nur als Kulisse. Die Charaktere waren stark überzeichnet und die Motivationen und Handlungsauslöser wirkten auf mich unglaubwürdig. Huldas Ermittlungseifer, der mehr als einmal jegliche Eigenverantwortung vermissen lässt, fehlt bis zum Ende das dringend benötigte Motiv. Zum Schluss gelingt es den Kriminalfall zu lösen und lose Fäden innerhalb einer künstlichen Unterhaltung zu vernähen. Die Romanze war mir an vielen Stellen zu unrealistisch. Für mich zu sehr Schmonzette als historischer Roman. Aber die Geschmäcker sind ja verschieden.

Hier kann ich das Hörbuch empfehlen, in dem die "Berliner Schnauze" wunderbar vermittelt wird. Toll fand ich auch, das hier etwas Zeitgeschichte vermittelt wird und man quasi ins Jahr 1922 mitgenommen wird. Man erfährt wie schwer es die Menschen während der Inflation hatten, und wie arm doch viele waren. Toll!
Die zweite Reihe, die ich von Anne Stern in Angriff genommen habe. Auf die begeisternde "Opernhaus"-Trilogie folgt jetzt "Die Hebamme von Berlin". Zumindest der erste Band fesselte mich zunächst wieder. Eingepackt in einen Kriminalfall und garniert mit einer zurückhaltend beginnenden Liebesgeschichte vermittelt die Autorin ein intensives Bild des Berlins des Jahres 1922. Wohltuend ist auch, dass die Hauptdarsteller keineswegs aalglatt, sondern durchaus mit Ecken und Kanten gezeichnet werden. Mit zunehmender Dauer dreht die Krimihandlung aber immer mehr ab. Sie wirkt überkonstruiert und damit unglaubwürdig. Allzu dick aufgetragen ist der obligatorische Cliffhanger im Epilog. Trotz macht das Buch Lust auf mehr ...
Historisch genial- krimitechnisch ganz ok
Hulda Gold, alleinstehende Frau und Hebamme, arbeitet auf sich alleine gestellt. Für das damalige Berlin von 1922 ein seltener und nicht gern gesehener Umstand. Hulda begegnet, unterstützt, Frauen unterschiedlicher Sozialschichten. Hauptsächlich jedoch begleitet sie Frauen aus dem Elendviertels Berlin durch ihre Schwangerschaften, Geburten und Nachbetreuungen. Bei einem ihrer Hausbesuche erfährt sie vom Tod einer ”sozial” abgestürzten Frau, einst Krankenschwester später alkoholkrank und Prostituierte. Fr. Golds angeborene Neugierde treibt sie dazu, dem Tod der Frau namens Rita auf dem Grund zu gehen. Mit Hilfe der bildlichen Ausführungen gewährt uns Anne Stern einen fantastischen Einblick in geschichtliche Fakten der Zwischenkriegszeit Deutschlands. Noch geschändet von dem 1. Weltkrieg, jetzt im Aufschwung, wo die Schere zwischen arm& reich ständig größer wird. ❣️Wo Licht ist, ist auch Schatten. Wo Regen da auch Sonnenschein❣️ Ich begab mich mit Hulda in die Elendsviertels der Hauptstadt, war an ihrer Seite als sie auf Karl trifft, Kriminalkommissar, gutaussehend, doch recht introvertiert, leidet offensichtlich unter psychischen Problemen, Angst-Panik erfüllt und zugleich forsch und taktlos. Ich durfte mithören, wie Karl von seiner Kindheit berichtet, miterleben wie sich beide hassen und lieben und was mich ganz besonders erfreute: mir wurde ein wirklich gut recherchiertes Hintergrundwissen vermittelt. Grausige Zustände der Nervenheilstätten dieser Zeit haben mich genau so erschüttert, wie der Umgang mit zurückehrenden Kriegssoldaten. Einfach nur entsetzlich. Ich war Mittendrin statt nur dabei. Super Leistung. Es war mein erstes Buch der Autorin. Der Schreibstil hatte mich direkt gepackt, ich liebe ihre leicht poetisch angehauchte Ausdrucksweise. Beim Wechsel der Kapitel wechselt auch der Protagonist. Eine, für mich sehr angenehme Herangehensweise. Hulda war mir eigentlich schnell symphatisch, sie ist mutig, rebellisch, smart und dann doch etwas zu ”männerfeindlich” und zu eigenwillig. Mit Karl wurde ich bis zum Ende hin nicht richtig warm. Als ich näheres über seine Vergangenheit erfuhr, konnte ich sein Verhalten etwas besser nachvollziehen, aber symphatisch geht anders👻🤪 Da das Buch als Roman veröffentlicht wurde(nicht als historischer Krimi), kann ich die Kritik, dass dem zu lösenden Fall nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wurde ,nicht zustimmen. Ja, ok, die Auflösung des Falles war schlecht….😂 Und jetzt Schluss, ich muss noch auf zu Teil2,3,4,5 und 6💕

Ich weiß, ich bin spät zur Party. Bei historischen Krimis bin ich immer noch sehr skeptisch, ob ich es mögen werde, denn ich habe auch genügend abgebrochen. Hier hat für mich alles gepasst. Das Berlin der 20er Jahre konnte mich in seinen Bann ziehen und ich mochte die Themenmischung sehr gerne. Die beiden Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Hulda Gold und Karl North sind mal nicht perfekt und haben eigene echte Probleme. Für echte Krimi-Fans ist der Mordfall denke ich fast schon zu sehr im Hintergrund. Für mich war es so perfekt und ich habe eine neue Faszination für die Weimarer Republik hinzugewonnen.

"Man durfte keine Furcht haben vor etwas, von dem man wusste, dass es richtig war."
Ein Roman-Krimi-Mix im Berlin der 20er Jahre – mit einer Hebamme als Hauptfigur 🍼🕵️♀️ Eine spannende Grundidee, die mir wirklich gefallen hat! Die Atmosphäre ist dicht und das Berlin-Feeling gut eingefangen. Was mir gefallen hat: Die Thematik ist mal was anderes – eine Mischung aus Alltagsleben, Medizin, Gesellschaft & Kriminalfall. Fräulein Gold ist eine interessante Figur mit Ecken und Kanten. Das Zusammenspiel von Beruf, Privatleben und Ermittlungen ist gelungen. Aber: Für meinen Geschmack gab’s ein paar zu viele Zufälle, die die Handlung etwas unglaubwürdig gemacht haben 🤷♀️ Und der ausgeschriebene Berliner Dialekt – auch wenn er stilistisch gut passt – hat mich persönlich eher angestrengt beim Lesen. Es nimmt ein bisschen den Lesefluss raus. Fazit: Kein Must-Read, aber ein solider, atmosphärischer Roman, den man gut lesen kann, wenn man historische Krimis mag. Für Fans von Berlin, 1920er-Jahre-Setting und starken Frauenfiguren auf jeden Fall einen Blick wert! #fräuleingold #anneStern #historischeroman #krimilesen #bücherliebe #bookstagramgermany #lesenmachtglücklich #berlinbücher #1920erjahre #frauenimfokus #buchrezension

Die Geschichte spielt im Berlin der 1920er-Jahre und entfaltet schnell eine dichte und atmosphärische Stimmung. Wenn man einmal in das Buch hineingefunden hat und sich für diese Zeit interessiert, wird man mit einer spannenden Erzählung belohnt. Die Darstellung des damaligen Berlins mit seinen Gegensätzen zwischen Armut, Hoffnung und dunklen Geheimnissen wirkt sehr authentisch. Im Mittelpunkt steht Hulda Gold, eine mutige und schlagfertige Hebamme, die im Viertel sehr geschätzt wird. Bei ihrer Arbeit begegnet sie nicht nur neuem Leben, sondern auch den tragischen Seiten der Großstadt. Als eine Frau tot im Landwehrkanal gefunden wird und der geheimnisvolle Kriminalkommissar Karl North auftaucht, beginnt Hulda selbst Nachforschungen anzustellen. Dabei gerät sie immer tiefer in die dunklen Abgründe der Stadt. Besonders gelungen sind die starke Hauptfigur und die spannende Mischung aus historischem Roman und Krimi. Hulda Gold ist eine sympathische, kluge Protagonistin, die der Geschichte viel Charme verleiht. Gleichzeitig sorgt der rätselhafte Fall für Spannung und hält die Handlung lebendig. Insgesamt ist das Buch eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die historische Krimis mögen und sich für das Berlin der 1920er-Jahre interessieren.

Ein historischer Krimi, 1920er, Berlin. Es war spannend ja, aber die Hauptfigur war nicht so meins. Ich bin einfach nicht warm mit ihr geworden, außerdem haben ich ihr ihre Motivation nicht so ganz abgekauft. Die vielen Perspektivwechsel zwischen vielen unterschiedlichen Charakteren war zudem auch nicht so ganz von Vorteil. Es war oki, aber kein Highlight.





















































