Farm der Tiere
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Description
«Kein Tier soll seinesgleichen je tyrannisieren. Schwach oder stark, schlau oder schlicht, wir sind alle Brüder. Kein Tier soll je ein anderes töten. Alle Tiere sind gleich.» So Old Major, der preisgekrönte Middle-White-Eber. Doch allen guten Absichten zum Trotz kommt alles anders. Auf der Farm, wo die Tiere in Gleichheit und wechselseitigem Respekt zusammenleben wollten, herrscht bald Ungleichheit, Ausbeutung und Unterdrückung. Denn «manche Tiere sind gleicher als andere.» – Orwells zeitkritische, auf Stalin gemünzte Parabel hat ihre Zeitlosigkeit längst erwiesen. 2021 erscheint der moderne englische Klassiker in der Neuübersetzung Ulrich Blumenbachs mit einem exklusiven Nachwort von Eva Menasse.
In «Farm der Tiere» nahm George Orwell, der Vater Courage der modernen britischen Literatur, eine der größten real existierenden Sauereien des 20. Jahrhunderts auf die Mistschippe – die Pervertierung der Idee von Gleichheit und Brüderlichkeit in brutalem Gesinnungsterror. Sein Buch, 1945 erschienen und bis heute Pflichtlektüre für jeden politisch denkenden Menschen, schildert anschaulich, dass kein noch so hehres Wunschbild davor gefeit ist, von skrupellosen Demagogen in sein Gegenteil verkehrt zu werden. Und die Moral von der Geschicht‘? – Die Revolution frisst ihre Küken.
Die Neuausgabe enthält Orwells Essay «The Freedom of the Press», einst als Vorwort zu «Animal Farm» verfasst – ein grandioses Plädoyer für intellektuelle Redlichkeit.
Book Information
Author Description
George Orwell wurde 1903 in Motihari/ Bengalen als Sohn eines britischen Kolonialbeamten geboren. Er besuchte Privatschulen in England, diente in der burmesischen Imperial Police, arbeitete als Lehrer und Buchhandelsgehilfe, machte als Vagabund in Südengland und Paris Erfahrungen, kämpfte auf republikanischer Seite im Spanischen Bürgerkrieg und arbeitete als freier Schriftsteller und Journalist. Neben seinen Welterfolgen »Farm der Tiere« und »1984« ist er durch zahllose politische wie literarische Essays bekannt geworden. Er starb 1950 in London.
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Dies sollte eine Schullektüre werden von der man was lernen kann
Deine Rezension ist schon richtig stark 👀 Man merkt total, dass du dich mit dem Buch beschäftigt hast und nicht einfach nur den Inhalt zusammenfasst, sondern wirklich über die Aussagen dahinter nachgedacht hast. Besonders die Verbindung zur Gegenwart und zu politischen Entwicklungen kommt gut rüber. Ich habe dir den Text sprachlich etwas flüssiger und sauberer formuliert, dabei aber deinen Stil und deine Meinung beibehalten: ⸻ „Alle, die die AfD bei der Bundestagswahl gewählt haben, sollten dieses Buch lesen“, meinte eine Creatorin in einem TikTok-Video. Dieser Satz hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt und dafür gesorgt, dass ich unbedingt wissen wollte, warum sie dieser Meinung ist. Nachdem ich das Buch beendet habe, kann ich ihren Beweggrund auf jeden Fall nachvollziehen. Ich finde sogar, dass dieses Buch allgemein Schullektüre werden sollte. Schon am Anfang erkennt man viele Parallelen zur heutigen Welt. Die arbeitenden Tiere sind frustriert und wütend, weil sie jeden Tag sehen, wie unfair sie behandelt werden, während der Bauer in ihren Augen kaum etwas tun muss. Bereits hier wird deutlich, dass die Tiere die Arbeiterschicht darstellen sollen und der Bauer die herrschende Macht beziehungsweise die Politiker symbolisiert. Besonders interessant fand ich, dass sich alles durch einen einzigen Traum verändert hat. Die Traumwelt, von der die Tiere anfangs gesprochen haben, scheint zunächst greifbar zu werden, doch dafür müssen sie hart kämpfen. Im Laufe der Geschichte wird jedoch alles immer radikaler. Als Leser fragt man sich ständig: Warum merken die Tiere nicht, in welche Richtung sich alles entwickelt? Warum erkennen sie nicht, dass die Schweine beginnen, genauso zu handeln wie die Menschen zuvor? Genau darin liegt für mich die große Parallele zur NS-Zeit. Anfangs wirkt alles positiv, die Menschen freuen sich und glauben daran, dass sich ihr Leben verbessert. Doch nach und nach entwickelt sich alles immer weiter ins Negative. Für viele Menschen war es jedoch schwer, diese Entwicklung vollständig zu erkennen, weil die Situation davor ebenfalls schlecht gewesen war. Dadurch wurden viele Veränderungen schleichend akzeptiert. Besonders beeindruckend finde ich, dass George Orwell das Buch bereits 1945 veröffentlicht hat. In einer Zeit, in der man über viele Themen nicht offen sprechen konnte, war es mutig, ein so politisches und kritisches Buch zu schreiben. Orwell erzählt nicht einfach nur eine Geschichte über Tiere, sondern verarbeitet die politischen Entwicklungen und die Zeit, in der er selbst lebte. Das Ende fand ich ebenfalls sehr gelungen. Orwell veröffentlichte das Buch noch bevor der Krieg vollständig vorbei war. Deshalb konnte er die gesamte Entwicklung der NS-Zeit noch gar nicht vollständig kennen. Trotzdem schafft er ein Ende, das einerseits abgeschlossen wirkt und andererseits vieles offenlässt. Genau das macht es so interessant. Ich finde, dieses Buch sollte Pflichtlektüre an Schulen sein. Nicht nur die Vergangenheit, sondern auch mögliche zukünftige Entwicklungen sollten stärker thematisiert werden, weil sich Geschichte immer wiederholen kann. Das Buch zeigt sehr gut, wie radikale Entwicklungen entstehen und dass sie nicht plötzlich passieren, sondern sich über Jahre langsam verändern, ohne dass viele Menschen es sofort bemerken. Von mir gibt es auf jeden Fall 5/5 Sterne. ⸻

Ich habe mir vorgenommen öfter Klassiker zu lesen 📚. Für dieses Buch habe ich mich entschieden, da ich in letzter Zeit immer wieder Rezensionen dazu gesehen habe, in denen stand, dass das Buch trotz seines Alters sehr aktuell sein soll. Auf den ersten Blick wirkt die Geschichte wie eine einfache Fabel über Tiere auf einer Farm. 🐷🐑 Aber ziemlich schnell merkt man, dass dahinter viel mehr steckt. Es geht um Macht, darum wie Ideale sich verändern können, wenn jemand zu viel Kontrolle bekommt, und wie leicht Menschen (oder Tiere) manipuliert werden. Obwohl das Buch über 80 Jahre alt ist, behandelt es Themen, die auch heute noch wichtig sind. Man liest nicht nur eine Geschichte, sondern fängt automatisch an zu überlegen, wie solche Mechanismen auch außerhalb der Fiktion funktionieren. 🧠 Der Schreibstil ist dabei nicht kompliziert. Das Buch ist kurz und gut verständlich. Trotzdem bleibt es nicht oberflächlich.

Ein wichtiges Buch über politische Revolution und Machtmissbrauch
Ich habe nach einem einfachen und kurzen Buch für zwischendurch gesucht und mich dabei für dieses entschieden. Das Buch war zwar wirklich schnell gelesen und sprachlich auch sehr einfach, aber in diesem Buch steckt so viel mehr als das was man zuerst vermutet. Es ist seitdem auch ständig in meinem Kopf und es lässt mich einfach nicht mehr los. Es fällt mir auch gerade noch sehr schwer eine Rezension hierüber zu schreiben. Ich bin immer noch sprachlos. Die Geschichte erzählt wie die Tiere einer Farm sich gegen ihren Farmer, der sie ausbeutet, auflehnen und eine Revolution starten. Das alles geschieht unter der Maxime „Alle Tiere sind gleich“. Aber schon bald kommt es zu Problemen und Machtmissbrauch. Nachdem ich das Buch beendet hatte, habe ich mich noch weiter über das Buch informiert. Es ist bereits 1945 erschienen aber die Thematik ist nach wie vor brandaktuell. Im Grunde wird hier die Geschichte der Sowjetunion mit tierischen Protagonisten beschrieben. Und somit ist der Roman eine Parabel bzw. ein Gleichnis auf die vom Volk getragene Februarrevolution, auf die später die Diktatur Stalins folgte. Das Buch wurde später sogar in der DDR verboten. Besonders schockiert hat mich, was für eine wirkungsvoll Waffe Sprache sein kann, wenn man sie gezielt als solche einsetzt: angefangen bei der Vereinfachung komplexer Zusammenhängen, über die Verdrehung der Vergangenheit, bis hin zum Schaffen von gemeinsamen Feindbildern und dem Schüren von Angst. Außerdem wurde mir hier erneut bewusst, wie wichtig und wertvoll gute Bildung ist. Das Buch führ deutlich vor Augen, was passiert, wenn einem Volk strukturell Bildung vorenthalten wird oder bewusst falsches Wissen vermittelt wird. Orwell warnt uns mit seinem Werk eindringlich vor dem Verlust des kritischen Denkens. Und allein schon die Tatsache, dass das Buch in der DDR verboten war, zeigt, wie mächtig seine Texte sind. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung! Ps: Ich habe mitbekommen, dass viele das Buch bereits in der Schule gelesen haben. Bei mir war das leider nicht so. Daher würde mich interessieren, ob ihr das Buch schon als Schullektüre lesen durftet?
George Orwell verbreitet mit dieser Fabel eine gute Botschaft.
Dieses Buch musste ich für den Englischunterricht lesen. Ich finde die Idee dahinter, dass Tiere sich gegen ihre Unterdrücker, die Menschen, auflehnen, eigentlich wirklich sehr gut. Es hatte nur einige Längen beim Lesen und war nicht besonders fesselnd. Aber für eine Schullektüre fand ich es immer noch gelungen. Das Ende fand ich persönlich ziemlich schockierend und man sieht auf jeden Fall einige Parallelen zu unserer Welt, das macht etwas mit einem. Insgesamt würde ich das Buch trotzdem empfehlen, nicht, wenn man etwas Leichtes lesen möchte, sondern etwas, das in die Tiefe geht.

✨️ Einzelband ✨️
Wow was für ein tolles Buch über Politik Revolution und Machtmissbrauch /-ergreifung 🤯. Es war ein echt kurzes knackiges Buch und super einfach geschrieben ☝🏻. Es hat mich sprachlos zurückgelassen und ich werde noch eine sehr lange Zeit über dieses Buch nachdenken 🤔. Es geht um eine Farm, in der sich die Tiere gegen die ausbeutende Menschheit auflehnt und eine Revolution starten ⚔️. Sie wollen die Farm selbständig leiten und bewirtschaften. Alles unter der Maxime, dass alle Tiere gleich seien 🥰. Die Probleme und der Machtmissbrauch haben nicht lange auf sich warten lassen 🩸. Die parallelen zur realen Welt haben mich immer wieder geschockt 🤯. Es wurde gut gezeigt, welche Kraft die Sprache haben kann. Die Sprache ist hier eine wirkungsvolle Waffe 💀. - Die Vergangenheit und Erinnerungen werden verdreht - komplexe Zusammenhänge werden vereinfacht - ein gemeinsames Feindbild wird erschaffen - Angst wird geschürt Auch wurde gezeigt, wie wichtig eine gute Bildung sein kann und was passiert, wenn einem diese vorbehalten wird 😮💨 Dieses Buch bekommt eine absolute Leseempfehlung von mir 🫶🏼🫶🏼
„Vier Beine gut, zwei Beine schlecht“.
Was für ein imposantes Werk❗️🐷🐴🐮🐑🦆🐀 „Farm der Tiere“ hat mich wahnsinnig fasziniert und extrem schockiert zugleich. Anfangs wirkt alles noch wie eine gerechte Revolution: Die Tiere befreien sich von ihren "Ausbeutern" 👥️, träumen von Freiheit, Gleichheit und einer besseren Zukunft für alle. Endlich keine Unterdrückung mehr, endlich ein neues Leben auf der "Animal Farm". Mit den „Sieben Geboten“ entsteht zunächst das Gefühl von Hoffnung und Zusammenhalt: „Alles, was auf zwei Beinen geht, ist ein Feind.“ „Alles, was auf vier Beinen geht oder Flügel hat, ist ein Freund.“ „Kein Tier soll Kleidung tragen.“ „Kein Tier soll in einem Bett schlafen.“ „Kein Tier soll Alkohol trinken.“ „Kein Tier soll ein anderes Tier töten.“ „Alle Tiere sind gleich.“ Doch genau darin liegt die Stärke und zugleich der Schock dieses Buches. Der Wandel passiert schleichend. Mit gut geschwungenen Reden, leeren Versprechen und gezielter Propaganda werden die Wünsche und Grundbedürfnisse der Tiere ausgenutzt. Stück für Stück verändern sich jedoch die Regeln, Wahrheiten und Erinnerungen. Und viele bemerken es erst, als es längst zu spät ist❗️ Besonders erschreckend fand ich, wie leicht Manipulation funktioniert, wenn Hoffnung und Angst geschickt eingesetzt werden. Schon bald zeigt sich, dass Macht auch unter neuer Führung gefährlich werden kann. 💣 Dieses Buch ist so viel mehr, als es anfangs scheint. Es ist nicht nur eine Geschichte, sondern eine mahnende Darstellung darüber, wie Macht entsteht, missbraucht und irgendwann als normal akzeptiert wird. Gerade deshalb wirkt die Geschichte auch heute noch unglaublich aktuell, auch wenn sie schon etwas älter ist. Es ist eine zeitlose Mahnung, das Prinzip funktioniert damals wie heute. Absolut empfehlenswert 5 Sterne 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟 +++++ Wird mir noch lange in Erinnerung bleiben, wenn nicht sogar unvergesslich bleiben 💡

100 von 10 ⭐️
Die anderen Bewertungen hier beschreiben dieses Mega Mega Mega grossartigr Buch schon perfekt.Deshalb lasse ich einfach mein Lieblingszitat für sich sprechen. Keine Sorge: Es steht ziemlich am Anfang und spoilert nichts. „Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das konsumiert, ohne etwas zu produzieren. Er gibt keine Milch, er legt keine Eier, er besitzt nicht die Stärke, um den Boden zu beackern, er verfügt nicht über die Schnelligkeit, ein Kaninchen zu fangen. Und dennoch spielt er sich zum Herrscher über alle Tiere auf. Er lässt sie für sich arbeiten, gewährt ihnen nur das absolute Minimum, damit sie gerade noch existieren können, und behält den größten Teil für sich.“
Farm der Tiere erzählt die Geschichte, wie die Tiere die Besitzer vertreiben, um in Freiheit und in einer gerechten Gemeinschaft zu leben. Zu Beginn gilt Gleichheit für alle, bis die Schweine sich nach und nach die Macht an sich reißen. Während die anderen Tiere hart arbeiten, leben die Schweine in Luxus. Sie verändern Regeln zu ihrem Vorteil und manipulieren die Tiere. Letzen Endes unterscheidet sich die neue Herrschaft kaum von der vorherigen - nur die Ausbeuter haben sich geändert. Farm der Tiere ist ein zeitloser Klassiker, der präsente Themen von heute verarbeitet: Manipulation durch Sprache & Medien: Orwell verdeutlicht, wie leicht die Realität durch gezielte Sprache und Propaganda verzerrt werden kann. Das erleben wir heute ebenfalls, ob in autoritären Staatsmedien oder durch die Informationsflut im Internet, in der bewusst Meinungslenkung betrieben wird. Bildung als Machwerkzeug: Die zentrale Botschaft Orwells wer Bildung und Zugang zu Informationen kontrolliert, kontrolliert auch die Gedanken der Menschheit. Dieses Vorgehen zeigt sich insbesondere in autoritären Staaten, die nicht gezielt in Aufklärung investieren. Herrscher leben im Luxus: Die Darstellung der Schweine, die in Saus und Braus leben, verbildlichen wie Herrscher sich ihre eigene Vorteile sichern, während die Bevölkerung ausgebeutet und kontrollieren wird. Diese Kluft - die einen genießen, die anderen buckeln, zieht sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte.
Ein Buch, das jeder mal gelesen haben sollte und was man so schnell nicht wieder vergisst
Ich hab die Geschichte sehr schnell verschlungen. Der flüssige und kurz abgebundene Schreibstil verleiten dazu das Buch nicht aus der Hand zu legen. Die Story ist aktuell, prägnant und teilweise sehr erschreckend. Man ist angehalten dauerhaft Vergleiche zu der eigenen Zeit und Gesellschaft zu ziehen, was natürlich der Sinn dieses Buches ist, gleichzeitig einem aber auch deutlich die Augen öffnet. Mir wird die Geschichte definitiv lange im Kopf bleiben, daher eine absolute Leseempfehlung.
| Alle Tiere sind gleich. Aber manche sind gleicher als die anderen. |
Eine beklemmende Fabel, die trotz einiger Jährchen auf dem Buckel sicherlich nicht an Aktualität eingebüßt hat. Die Tiere rebellieren gegen ihren menschlichen Besitzer und übernehmen die Kontrolle, doch schon bald entsteht eine neue Hierarchie unter der Führung der Schweine. Was als utopische Gleichheit beginnt, endet in einer Tyrannei, die der ursprünglichen Herrschaft in nichts nachsteht. Trotz der einfachen Sprache des Autors, hab ich nicht so wirklich Zugang zu der Geschichte finden können, weswegen ich nur vier Sterne vergeben kann. Ich bin jedoch der Meinung, dass "Farm der Tiere" ein wichtiges gesellschaftskritisches Buch ist, das jeder einmal gelesen haben sollte.
"Boxer was the admiration of everybody. There were days when the entire work of the farm seemed to rest on his mighty shoulders."
• Kleine Info vorab: Ich musste das Buch im Englischunterricht für die Schule lesen. 🙃 Ich starte einfach mal mit den Illustrationen des Graphic Novels, die in diesem Fall auch in die Bewertung miteinfließen, weil es das Buch ja auch in normaler Form gibt. Einfach nein. Ich fand sie enorm schlecht und hässlich, mehr kann ich dazu einfach nicht sagen, I'm sorry. Manche waren noch ganz okay, aber... ich verstehe nicht, wie man sowas feiern kann. Ist einfach gar nicht mein Stil und man hätte es so schön anders umsetzen können... Zum Inhalt: Es gab 2 wesentliche Aspekte, die ich am Buch gut fand: Zum einen ist es ja eine Allegorie der Russischen Revolution und das fand ich schnonmal stark. Ich fand es wurde ziemlich gut umgesetzt und kein Blatt vor den Mund genommen, sondern alles wirklich gut dargestellt. Es hat einfach auch die Menschheit so gut dargestellt, die Realität und wie sich alles um Macht dreht. Die Handlung an sich war halt darauf aufgebaut, aber auch die Charaktere. Dennoch hat es mich nicht so stark interessiert oder war wirklich spannend oder so, dass ich weiterlesen wollte. Ich fand es einfach nur stark, dass das so gut und ehrlich geschildert wurde! Es ist aber auch kein normaler Roman und das sollte man auch gar nicht erwarten, es ist halt, was es ist: Eine Darstellung der Russischen Revolution, aber auch eine gute! Doch deswegen muss es nicht jedermanns cup of tea sein, meiner war es eher weniger. Ganz Verstanden hab ich auch nicht alles und ob Snowball jetzt gut oder böse war: keine Ahnung. 😅 Zum anderen noch der 2te wesentliche gute Punkt: An ein paar wenigen Stellen kamen aber doch Gefühle in mir auf, dann meistens Wut, doch auch manchmal Trauer. Irgendwo hatte das Buch denn auch tatsächlich seine Tiefe und das ist lobenswert, Gefühle in so einen kurzen Graphic Novel zu packen! • Fazit: Furchtbare Illustrationen, wichtiger und ehrlicher Inhalt mit Tiefe, doch nicht jedermanns Sache. 🙃

Highlight
Am Anfang wirkte „Farm der Tiere“ wie eine klassische Fabel über Tiere, doch dieses Buch ist weit mehr. Ich war auf Manipulation und Machtspiele vorbereitet und wusste rational, was passieren würde – trotzdem zog es mich in seinen Bann. Die Geschichte zeigt Schritt für Schritt, wie Macht korrumpiert: Gebote werden kleinlich geändert, die Vergangenheit wird umgeschrieben, und Angst ersetzt zunehmend jede Debatte. Besonders erschreckend fand ich, wie die Tiere beginnen, an ihren eigenen Erinnerungen zu zweifeln. „Farm der Tiere“ ist ein Klassiker, der weit über seine 140 Seiten hinaus nachwirkt und auch 80 Jahre nach seinem Erscheinen leider immer noch erschreckend aktuell ist.
George Orwell liefert mit Farm der Tiere eine brillante Satire über Macht und Manipulation. In einfacher, aber treffsicherer Sprache zeigt er, wie Ideale verraten und Diktaturen entstehen.
Rezension zu Farm der Tiere von George Orwell – 5/5 Sterne Trotz der Kürze des Romans entfaltet sich eine beklemmende Zeitlosigkeit – besonders angesichts aktueller politischer Entwicklungen. Der berühmte Satz „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher als andere“ fasst das Werk perfekt zusammen. Fazit: Ein meisterhaftes, scharfsinniges Buch, das auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung nichts an Relevanz verloren hat. Pflichtlektüre!
“All animals are equal, but some animals are more equal than others.”
Farm der Tiere ist ein Klassiker, der nichts von seiner Kraft eingebüßt hat. Orwell schreibt in klarer, unprätentiöser Sprache – und gerade diese Schlichtheit macht die Geschichte so beklemmend. Die Fabel erzählt nicht nur vom Verrat an Freiheit und Gerechtigkeit, sondern zeigt auch, wie schleichend Unterdrückung entsteht und wie schnell Ideale zerbrechen können. Ein Buch, das man in wenigen Stunden liest, das aber lange im Kopf nachhallt.
Was geschieht nach der Revolution?
Auf der Farm der Tiere zeigt sich, dass Strukturen schwerer wiegen als Ambitionen. Nach der Befreiung von Ihren Unterdrückern, den Menschen, entscheiden die Tiere eine eigene Farm zu gründen. Sie handeln einen moralischen Leitfaden für ihre Gesellschaft aus. Diese wird dann aber gezielt manipuliert, die gemeinsamen Leitbilder peu a peu verbogen. Jedes Tier- jeder Teil der Gesellschaft- wird strategisch gelenkt. Die Schafe Blöcken und wiederholen. Die Pferde ackern. Die Schweine denken. Geistige Tätigkeit in Abgrenzung zu körperlicher wird zum Ursprung einer Machtlegitimation- hinter der tatsächlich Gier steckt. Wir leben in verrückten Zeiten und ich fand es wirklich bedrückend die Analogie zur Gegenwart zu ziehen. In der Schule wurde der Roman noch auf die NS-Zeit hin gelesen, heute sieht man die erschreckenden Parallelen zum Jetzt. Ich lese den Roman also als Aufforderung: das System zu hinterfragen. Konvention nicht als Legitimation zu verstehen. Und für die Werte im Miteinander konsequent einzustehen.
Diktatur mit Tieren als Menschen.
Wenn man sich die Zeit anguckt in der das Buch geschrieben wurde findet man schon viele parallelen zu der damaligen Politik. Es gibt Tiere die aufgrund ihrer höheren Bildung meinen die anderen Tiere zu unterdrücken. Tiere die gefährlich werden werden ausgemustert. Die Tiere versuchen es besser zu machen als die Menschen und stellen regeln auf die plötzlich nicht mehr für jeden gelten.
Der sehr zeitlose und gut zu lesende Klassiker beeindruckt durch Aktualität. Besonders der Satz: "Alle Tiere sind gleich, andere sind gleicher" lässt sich auf viele politische Systeme in der jetzigen Zeit ummünzen. Mit dieser Fabel von 1943 schafft Orwell einen Klassiker, der nicht altert. Es ist eines der Werke, hinter dem ich stehe wenn es heißt: "Dieses Werk sollte man gelesen haben".
George Orwell trifft wie immer den Nagel auf den Kopf!
Ich liebe seinen Schreibstil und die Art wie er kritisches zu Papier brachte. Immernoch hoch aktuell und das so viele Jahrzehnte nachdem er dieses Werk verfasst hat. Eine Warnung und kritische Auseinandersetzung, wie Macht korrumpieren kann und negativ beeinflusst! Für mich ein Must Read und gehört auf die Lese-Listen der Schulen. "Mit Sicherheit wäre es ihm wesentlich lieber, euch sämtliche Entscheidungen zu überlassen. Aber dann bestünde natürlich die Gefahr, dass ihr die falschen Entscheidungen treffen würdet. Und wo kämen wir dann hin?" Danke für dieses Buch!
Wenn man Menschen und Schweine nicht mehr voneinander unterscheiden kann… Die Geschichte von machthungrigen Schweinen und schlafschafen . Wenn man gesagt bekommt, dass mehr Arbeit die Lösung aller Probleme ist… Rente gibts auch nicht, arbeiten bis man halt umfällt… Kommt mir alles soooo bekannt vor…
„Alle Tiere sind gleich“
Dieses Buch ist ein Must-Read und eine eindrückliche Warnung davor, wie Macht korrumpiert und wie leicht das Volk durch Manipulation und Angst gelenkt werden kann. Orwell zeigt in seinem Werk, wie eine Revolution gegen Unterdrückung in eine neue Form von Tyrannei umschlagen kann.
Toll gezeichnete Variante
George Orwell ist für mich ein Autor, der auch Prophet hätte sein können. Seine Werke schätze ich sehr und sie haben an Aktualität nicht verloren. So auch diese Graphic Novel, deren Originalfassung als Buch ich schon mehrfach gelesen habe. Die Geschichte ist schnell erzählt, die Tiere einer Farm. In England wären sich gegen das Joch der Menschen. Der Pharma wird vertrieben und die Schweine übernehmen die Organisation. Obwohl Gleichheit versprochen wird, sind manche Tiere gleicher als andere, und so gelangen die Tiere wieder unter das Joch, diesmal der Schweine, die sich mehr und mehr den Menschen anpassen. Die Geschichte ist ein Abziehbild, dass uns jede diktatorische, und extreme Herrschaft über Menschen vorführt. ob Faschismus, Kommunismus, Islamismus oder wie aktuell Oligarchie – kennst du eine kennst du alle! Ein mulmiges Gefühl beim Lesen blieb natürlich nicht aus, denn viele Parallelen zum aktuellen Geschehen können gezogen werden. Die bildliche Darstellung durch Odyer ist besonders gut gelungen. In Öl oder Acryl gemalt, wirkt jedes Bild wie ein kleines Kunstwerk. Durch die farbenfrohe Gestaltung sind die dramatischen Szenen noch mal eindringlicher. Eine Leseempfehlung für alle die ihr Wissen über die Geschichte noch mal auffrischen möchten oder die sich nicht die Mühe machen möchten, die Originalfassung zu lesen
Schweine, die nicht viel anders als Menschen sind..
Es ist schon wieder eine Weile her, dass ich diesen Graphic Novel für den Englischunterricht lesen musste, und vermutlich bin ich auch inzwischen nicht mehr so begeistert von diesem Buch als ich es noch direkt nach Beenden war, aber gut. Zuerst kann ich zu den Illustrationen sagen, dass ich persönlich gar nicht so schlimm fand. Der Stil ist zwar eher ein älterer, aber die Geschichte ist es ja auch. Aber generell führen sie sehr bildhaft durch das Buch, und besonders spannend fand ich so manche Details, die dort miteingearbeitet waren. Mir ist die Art Orwells schon vorher auch bekannt gewesen, und deshalb war ich doch auch interessiert, wie er es schaffen wird, politische Themen rüberzubringen - vor allem dann auch noch mithilfe von Schweinen und Farmtieren. Und die ganzen Referenzen zum Kommunismus bzw. viel mehr der Russischen Revolution sind ihm mit 'Animal Farm' doch wahrheitsgemäß gelungen. Ich dachte gleich nach dem Lesen, dass ich es doch relativ verstanden habe, doch dann in der Nachbesprechung war es mir doch auch ein wenig zu wirr und so als hätte es in der Darstellung an Tiefe verloren, keine Ahnung. Außerdem fand ich das Buch an einigen Stellen doch auch recht emotional. Vor allem zum Schluss hin war ich nach jedem Kapitel mehr und mehr mitgenommen. Vor allem die Szenen des Machtmissbrauchs sind mir dabei in Erinnerung geblieben. Und zuletzt kann ich noch sagen, dass es beinahe eine kleine Art Warnung ist, denn es ist eben nicht nur eine einfache Bauernhofgeschichte, sondern eine Darstellung der Vergangenheit. Und auch wenn uns hier vermutlich nicht bald der Kommunismus überrollen wird, gibt es in der Welt genug Grausamkeit, eben auch politisch. Im Gesamtbild von mir 3,5 ⭐️⭐️⭐️

Ein unglaublich wichtiges Buch.
Jeder sollte das Buch gelesen haben. Obwohl es 1945 veröffentlicht wurde, ist der Schreibstil auch heutzutage noch gut zu lesen und gut verständlich. An alle, die sich immer gefragt haben wie eine Diktatur entsteht: Lest dieses Buch. Es ist schon fast erschreckend wie viele Parallelen man zwischen dieser Fabel und unseren Geschichtsbüchern finden kann. Ich kann es nicht oft genug sagen: Lest dieses Buch. Die Taschenbuch Ausgabe kostet gerade mal 5€ 💕
So gut und so aktuell ! (Beitrag könnte spoilern).
Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Vor kurzem habe ich mir das Buch „Mut zur Freiheit – Meine Flucht aus Nordkorea“ von Yeonmi Park auf Audible angehört. Sie sagte, dass dieses Buch ihr Leben in Nordkorea genau wiedergibt. In „Farm der Tiere“ wird der Kommunismus sehr gut und verständlich dargestellt. Es wird anschaulich gezeigt, welche Folgen es hat, wenn Macht ungleich verteilt ist und einzelne Menschen oder Gruppen – in diesem Fall Tiere – die totale Macht besitzen. Das Verlangen nach immer mehr, was dazu führt, dass die anderen Tiere immer weniger haben, wird sehr gut beschrieben. Auch das Nachwort von Orwell über Pressefreiheit war sehr interessant und ist nach wie vor aktuell.
„Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher als andere.“ 🐖🐑🐎🐐🐓
Macht, Manipulation und Unterdrückung. Klassenunterschiede und Leid. Wir sehen was passieren kann, wenn man jemanden blind folgt, Totalitarismus als Selbstläufer, obwohl man dieses System eigentlich durchbrechen wollte. Es ist ein Buch, was einen in seinen Bann zieht und nur schwer daraus entlässt. Immer wieder fragt man sich: wie kann man das nicht merken? Aber wenn man wirklich drin steckt, merkt man es wahrscheinlich wie die Tiere wirklich erst zu spät… „[…] und er wisse, dass sich niemals etwas zum Besseren oder Schlechteren verändert hatte und dies auch niemals geschehen würde. Hunger, Mühsal und Enttäuschung seien unabdingbare Gesetze des Lebens. Trotzdem gaben die Tiere die Hoffnung niemals auf.“ 🐐
„Farm der Tiere“ ist mehr als nur eine Fabel.
Dieses Buch ist zeitlos - auch wenn nicht zu vergessen ist, dass es beabsichtigte (eigentlich) die sowjetische Gesellschaft und Politik zu kritisieren. Aber genau das ist vielleicht der Punkt, dass sich der Faschismus, die Ausbeutung, die Heuchelei die in der Sowjetunion herrschten, sich ständig wiederholen. Es geht um ausgebeutete Tiere, die eines Tages beschließen eine Rebellion gegen ihren Farmer anzuzetteln, werden sie es aus der Sklaverei raus schafen oder werden sie es noch viel schlimmer haben? Eine zentrale Frage, die man sich zum Schluss vielleicht beantworten kann. Ich habe es genossen dieses Buch zu lesen und es mit Strukturen, die in unserer Zeit vorkommen, zu vergleichen.
" Alle Tiere sind Gleich, aber manche sind Gleicher als andere. "
Die Farm der Tiere ist ein Buch das ich schon sehr lange lesen wollte da mir die Idee hinter der Geschichte sehr gut gefiel und ich denke das sie heute immernoch so aktuell ist wie zu dem Zeitpunkt als Orwell sie schrieb. Für mich aufjedenfall ein Buch das jeder einmal gelesen haben sollte.
Ein kleiner Klassiker mit großer Wucht
„Farm der Tiere“ von Georg Orwell ist ein erstaunlich kurzes, aber unglaublich fesselndes Buch, das man mühelos in einem Rutsch lesen kann. Trotz seiner Leichtigkeit entfaltet es eine beeindruckende Tiefe,Orwell zeigt auf brillante Weise, wie Macht und Ideale im Sozialismus und generell in jeder Gesellschaft kippen können und sich in Unterdrückung verwandeln. Es liest sich schnell, regt aber lange zum Nachdenken an und bleibt dabei spannend und unterhaltsam. Ein Klassiker, den man immer wieder zur Hand nehmen kann.

„Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher. “
In "Farm der Tiere" beschreibt George Orwell allegorisch die sowjetische Geschichte im Hinblick auf die Entstehung der Sozialismus/ Kommunismus und die Entwicklung hin zum totalitären System des Stalinismus. Das Werk sollte vielen bekannt sein, es zählt definitiv zur Weltliteratur und wirkt manchmal wie der Bruder von "1984". Die Fabel zeichnet sich durch ihren düsteren Stil aus, man hat immer das Gefühl "Das wird jetzt nicht gut.". Die Handlung birgt keine Überraschungen, bleibt aber dank der Grundatmosphäre konstant spannend. Neben der Kernaussage wonach Macht zu Korruption und Ungerechtigkeit führt, finden sich immer wieder viele Denkanstöße für weitere gesellschaftskritische Themen, was das Werk zeitlos macht. Es werden sich immer Bezüge zu aktuellen Situationen finden und ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, wer er noch nicht gelesen hat.

Sehr kurzes Buch mit sehr viel Inhalt!
In Animal Farm geht um eine „Revolution“, die von Tieren angezettelt wird, um absolute Freiheit zu erlangen. Die Tiere waren erst auch sehr glücklich darüber. Langsam aber sicher entwickelt sich das Ganze in eine sehr unglückliche Richtung und die Tiere fangen an die Situation zu hinterfragen. Die Geschichte ist im Jahre 1945 erschienen und der Inhalt ist immer noch sehr aktuell. Man erfährt wie Macht korrupt macht und wie sich das in Ungerechtigkeit & Ungleichheit zeigt. „All Animals are equal but some Anmials are more equal than others.“ - das ist ein Zitat welches man durchaus auf die heutige Zeit für uns Menschen übertragen kann. Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und kam nicht so gut rein, musste mir viele Wörter übersetzen lassen, damit ich den Inhalt wirklich richtig verstehe. Ich denke auf Deutsch wäre es mir definitiv leichter gefallen. Fazit: Das Buch ist für die heutige Zeit immer noch sehr wichtig und ich finde, dass es jeder gelesen haben muss.
Masterpiece
Meiner Meinung nach eine gute Wahl für Anfänger, die in die klassische Literatur einsteigen wollen. Eine fesselnde Geschichte, die obwohl sie aus den 1940-50 Jahren stammt, leider gut auf die heutigen Zeiten übertragen werden kann. Eine Dystopie die zeigt wie schnell aus einer Revolution mit sozialistischen Werten eine brutale Diktatur werden kann!! Beeindruckend. Sollte man gelesen haben.
Interessanter Klassiker
"Alle Tiere sind gleich aber einige Tiere sind gleicher als andere" 🐖🐄🐑🫏🐎🐓 Die Tiere starten eine Revolution und vertreiben die Menschen vom Hof. Sie übernehmen ihn und was als Gemeinschaft auf Augenhöhe gedacht war, kippt schnell in eine andere Richtung... Ein grandioses, zeitloses Werk über Macht, Ungerechtigkeit und Manipulation. Es wird aufgrund der kurzen Länge von ca. 120 Seiten nie langweilig. Ich kann es nur empfehlen 😊
Pflichtlektüre!
Ich selbst habe dieses Buch viel zu spät nun jetzt erst gelesen. Bereits 1945 erstmals erschienen, beschreibt Orwell eindrücklich, wie schnell sich eine Gesellschaft und deren Werte verändern können - mit einem Seitenhieb auf die damalige Sowjetunion. Der nüchterne und erzählerische Schreibstil macht die Handlung nur umso "gruseliger" und verdeutlicht wie Propaganda, Vergessen und Indoktrination funktionieren. Ich verstehe nicht, wie das damals keine Pflichtlektüre an unserer Schule sein konnte. Ich empfehle jedem dieses Buch zu lesen, sodass wir vielleicht auch heutige Entwicklungen besser einschätzen können und entsprechend wieder für eine freiheitliche und solidarische Gemeinschaft einstehen. Das Buch mag zwar 80 Jahre alt sein, aber zeigt wie wichtig es ist, dass wir Extremismus an den Rand drängen.
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«Kein Tier soll seinesgleichen je tyrannisieren. Schwach oder stark, schlau oder schlicht, wir sind alle Brüder. Kein Tier soll je ein anderes töten. Alle Tiere sind gleich.» So Old Major, der preisgekrönte Middle-White-Eber. Doch allen guten Absichten zum Trotz kommt alles anders. Auf der Farm, wo die Tiere in Gleichheit und wechselseitigem Respekt zusammenleben wollten, herrscht bald Ungleichheit, Ausbeutung und Unterdrückung. Denn «manche Tiere sind gleicher als andere.» – Orwells zeitkritische, auf Stalin gemünzte Parabel hat ihre Zeitlosigkeit längst erwiesen. 2021 erscheint der moderne englische Klassiker in der Neuübersetzung Ulrich Blumenbachs mit einem exklusiven Nachwort von Eva Menasse.
In «Farm der Tiere» nahm George Orwell, der Vater Courage der modernen britischen Literatur, eine der größten real existierenden Sauereien des 20. Jahrhunderts auf die Mistschippe – die Pervertierung der Idee von Gleichheit und Brüderlichkeit in brutalem Gesinnungsterror. Sein Buch, 1945 erschienen und bis heute Pflichtlektüre für jeden politisch denkenden Menschen, schildert anschaulich, dass kein noch so hehres Wunschbild davor gefeit ist, von skrupellosen Demagogen in sein Gegenteil verkehrt zu werden. Und die Moral von der Geschicht‘? – Die Revolution frisst ihre Küken.
Die Neuausgabe enthält Orwells Essay «The Freedom of the Press», einst als Vorwort zu «Animal Farm» verfasst – ein grandioses Plädoyer für intellektuelle Redlichkeit.
Book Information
Author Description
George Orwell wurde 1903 in Motihari/ Bengalen als Sohn eines britischen Kolonialbeamten geboren. Er besuchte Privatschulen in England, diente in der burmesischen Imperial Police, arbeitete als Lehrer und Buchhandelsgehilfe, machte als Vagabund in Südengland und Paris Erfahrungen, kämpfte auf republikanischer Seite im Spanischen Bürgerkrieg und arbeitete als freier Schriftsteller und Journalist. Neben seinen Welterfolgen »Farm der Tiere« und »1984« ist er durch zahllose politische wie literarische Essays bekannt geworden. Er starb 1950 in London.
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Dies sollte eine Schullektüre werden von der man was lernen kann
Deine Rezension ist schon richtig stark 👀 Man merkt total, dass du dich mit dem Buch beschäftigt hast und nicht einfach nur den Inhalt zusammenfasst, sondern wirklich über die Aussagen dahinter nachgedacht hast. Besonders die Verbindung zur Gegenwart und zu politischen Entwicklungen kommt gut rüber. Ich habe dir den Text sprachlich etwas flüssiger und sauberer formuliert, dabei aber deinen Stil und deine Meinung beibehalten: ⸻ „Alle, die die AfD bei der Bundestagswahl gewählt haben, sollten dieses Buch lesen“, meinte eine Creatorin in einem TikTok-Video. Dieser Satz hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt und dafür gesorgt, dass ich unbedingt wissen wollte, warum sie dieser Meinung ist. Nachdem ich das Buch beendet habe, kann ich ihren Beweggrund auf jeden Fall nachvollziehen. Ich finde sogar, dass dieses Buch allgemein Schullektüre werden sollte. Schon am Anfang erkennt man viele Parallelen zur heutigen Welt. Die arbeitenden Tiere sind frustriert und wütend, weil sie jeden Tag sehen, wie unfair sie behandelt werden, während der Bauer in ihren Augen kaum etwas tun muss. Bereits hier wird deutlich, dass die Tiere die Arbeiterschicht darstellen sollen und der Bauer die herrschende Macht beziehungsweise die Politiker symbolisiert. Besonders interessant fand ich, dass sich alles durch einen einzigen Traum verändert hat. Die Traumwelt, von der die Tiere anfangs gesprochen haben, scheint zunächst greifbar zu werden, doch dafür müssen sie hart kämpfen. Im Laufe der Geschichte wird jedoch alles immer radikaler. Als Leser fragt man sich ständig: Warum merken die Tiere nicht, in welche Richtung sich alles entwickelt? Warum erkennen sie nicht, dass die Schweine beginnen, genauso zu handeln wie die Menschen zuvor? Genau darin liegt für mich die große Parallele zur NS-Zeit. Anfangs wirkt alles positiv, die Menschen freuen sich und glauben daran, dass sich ihr Leben verbessert. Doch nach und nach entwickelt sich alles immer weiter ins Negative. Für viele Menschen war es jedoch schwer, diese Entwicklung vollständig zu erkennen, weil die Situation davor ebenfalls schlecht gewesen war. Dadurch wurden viele Veränderungen schleichend akzeptiert. Besonders beeindruckend finde ich, dass George Orwell das Buch bereits 1945 veröffentlicht hat. In einer Zeit, in der man über viele Themen nicht offen sprechen konnte, war es mutig, ein so politisches und kritisches Buch zu schreiben. Orwell erzählt nicht einfach nur eine Geschichte über Tiere, sondern verarbeitet die politischen Entwicklungen und die Zeit, in der er selbst lebte. Das Ende fand ich ebenfalls sehr gelungen. Orwell veröffentlichte das Buch noch bevor der Krieg vollständig vorbei war. Deshalb konnte er die gesamte Entwicklung der NS-Zeit noch gar nicht vollständig kennen. Trotzdem schafft er ein Ende, das einerseits abgeschlossen wirkt und andererseits vieles offenlässt. Genau das macht es so interessant. Ich finde, dieses Buch sollte Pflichtlektüre an Schulen sein. Nicht nur die Vergangenheit, sondern auch mögliche zukünftige Entwicklungen sollten stärker thematisiert werden, weil sich Geschichte immer wiederholen kann. Das Buch zeigt sehr gut, wie radikale Entwicklungen entstehen und dass sie nicht plötzlich passieren, sondern sich über Jahre langsam verändern, ohne dass viele Menschen es sofort bemerken. Von mir gibt es auf jeden Fall 5/5 Sterne. ⸻

Ich habe mir vorgenommen öfter Klassiker zu lesen 📚. Für dieses Buch habe ich mich entschieden, da ich in letzter Zeit immer wieder Rezensionen dazu gesehen habe, in denen stand, dass das Buch trotz seines Alters sehr aktuell sein soll. Auf den ersten Blick wirkt die Geschichte wie eine einfache Fabel über Tiere auf einer Farm. 🐷🐑 Aber ziemlich schnell merkt man, dass dahinter viel mehr steckt. Es geht um Macht, darum wie Ideale sich verändern können, wenn jemand zu viel Kontrolle bekommt, und wie leicht Menschen (oder Tiere) manipuliert werden. Obwohl das Buch über 80 Jahre alt ist, behandelt es Themen, die auch heute noch wichtig sind. Man liest nicht nur eine Geschichte, sondern fängt automatisch an zu überlegen, wie solche Mechanismen auch außerhalb der Fiktion funktionieren. 🧠 Der Schreibstil ist dabei nicht kompliziert. Das Buch ist kurz und gut verständlich. Trotzdem bleibt es nicht oberflächlich.

Ein wichtiges Buch über politische Revolution und Machtmissbrauch
Ich habe nach einem einfachen und kurzen Buch für zwischendurch gesucht und mich dabei für dieses entschieden. Das Buch war zwar wirklich schnell gelesen und sprachlich auch sehr einfach, aber in diesem Buch steckt so viel mehr als das was man zuerst vermutet. Es ist seitdem auch ständig in meinem Kopf und es lässt mich einfach nicht mehr los. Es fällt mir auch gerade noch sehr schwer eine Rezension hierüber zu schreiben. Ich bin immer noch sprachlos. Die Geschichte erzählt wie die Tiere einer Farm sich gegen ihren Farmer, der sie ausbeutet, auflehnen und eine Revolution starten. Das alles geschieht unter der Maxime „Alle Tiere sind gleich“. Aber schon bald kommt es zu Problemen und Machtmissbrauch. Nachdem ich das Buch beendet hatte, habe ich mich noch weiter über das Buch informiert. Es ist bereits 1945 erschienen aber die Thematik ist nach wie vor brandaktuell. Im Grunde wird hier die Geschichte der Sowjetunion mit tierischen Protagonisten beschrieben. Und somit ist der Roman eine Parabel bzw. ein Gleichnis auf die vom Volk getragene Februarrevolution, auf die später die Diktatur Stalins folgte. Das Buch wurde später sogar in der DDR verboten. Besonders schockiert hat mich, was für eine wirkungsvoll Waffe Sprache sein kann, wenn man sie gezielt als solche einsetzt: angefangen bei der Vereinfachung komplexer Zusammenhängen, über die Verdrehung der Vergangenheit, bis hin zum Schaffen von gemeinsamen Feindbildern und dem Schüren von Angst. Außerdem wurde mir hier erneut bewusst, wie wichtig und wertvoll gute Bildung ist. Das Buch führ deutlich vor Augen, was passiert, wenn einem Volk strukturell Bildung vorenthalten wird oder bewusst falsches Wissen vermittelt wird. Orwell warnt uns mit seinem Werk eindringlich vor dem Verlust des kritischen Denkens. Und allein schon die Tatsache, dass das Buch in der DDR verboten war, zeigt, wie mächtig seine Texte sind. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung! Ps: Ich habe mitbekommen, dass viele das Buch bereits in der Schule gelesen haben. Bei mir war das leider nicht so. Daher würde mich interessieren, ob ihr das Buch schon als Schullektüre lesen durftet?
George Orwell verbreitet mit dieser Fabel eine gute Botschaft.
Dieses Buch musste ich für den Englischunterricht lesen. Ich finde die Idee dahinter, dass Tiere sich gegen ihre Unterdrücker, die Menschen, auflehnen, eigentlich wirklich sehr gut. Es hatte nur einige Längen beim Lesen und war nicht besonders fesselnd. Aber für eine Schullektüre fand ich es immer noch gelungen. Das Ende fand ich persönlich ziemlich schockierend und man sieht auf jeden Fall einige Parallelen zu unserer Welt, das macht etwas mit einem. Insgesamt würde ich das Buch trotzdem empfehlen, nicht, wenn man etwas Leichtes lesen möchte, sondern etwas, das in die Tiefe geht.

✨️ Einzelband ✨️
Wow was für ein tolles Buch über Politik Revolution und Machtmissbrauch /-ergreifung 🤯. Es war ein echt kurzes knackiges Buch und super einfach geschrieben ☝🏻. Es hat mich sprachlos zurückgelassen und ich werde noch eine sehr lange Zeit über dieses Buch nachdenken 🤔. Es geht um eine Farm, in der sich die Tiere gegen die ausbeutende Menschheit auflehnt und eine Revolution starten ⚔️. Sie wollen die Farm selbständig leiten und bewirtschaften. Alles unter der Maxime, dass alle Tiere gleich seien 🥰. Die Probleme und der Machtmissbrauch haben nicht lange auf sich warten lassen 🩸. Die parallelen zur realen Welt haben mich immer wieder geschockt 🤯. Es wurde gut gezeigt, welche Kraft die Sprache haben kann. Die Sprache ist hier eine wirkungsvolle Waffe 💀. - Die Vergangenheit und Erinnerungen werden verdreht - komplexe Zusammenhänge werden vereinfacht - ein gemeinsames Feindbild wird erschaffen - Angst wird geschürt Auch wurde gezeigt, wie wichtig eine gute Bildung sein kann und was passiert, wenn einem diese vorbehalten wird 😮💨 Dieses Buch bekommt eine absolute Leseempfehlung von mir 🫶🏼🫶🏼
„Vier Beine gut, zwei Beine schlecht“.
Was für ein imposantes Werk❗️🐷🐴🐮🐑🦆🐀 „Farm der Tiere“ hat mich wahnsinnig fasziniert und extrem schockiert zugleich. Anfangs wirkt alles noch wie eine gerechte Revolution: Die Tiere befreien sich von ihren "Ausbeutern" 👥️, träumen von Freiheit, Gleichheit und einer besseren Zukunft für alle. Endlich keine Unterdrückung mehr, endlich ein neues Leben auf der "Animal Farm". Mit den „Sieben Geboten“ entsteht zunächst das Gefühl von Hoffnung und Zusammenhalt: „Alles, was auf zwei Beinen geht, ist ein Feind.“ „Alles, was auf vier Beinen geht oder Flügel hat, ist ein Freund.“ „Kein Tier soll Kleidung tragen.“ „Kein Tier soll in einem Bett schlafen.“ „Kein Tier soll Alkohol trinken.“ „Kein Tier soll ein anderes Tier töten.“ „Alle Tiere sind gleich.“ Doch genau darin liegt die Stärke und zugleich der Schock dieses Buches. Der Wandel passiert schleichend. Mit gut geschwungenen Reden, leeren Versprechen und gezielter Propaganda werden die Wünsche und Grundbedürfnisse der Tiere ausgenutzt. Stück für Stück verändern sich jedoch die Regeln, Wahrheiten und Erinnerungen. Und viele bemerken es erst, als es längst zu spät ist❗️ Besonders erschreckend fand ich, wie leicht Manipulation funktioniert, wenn Hoffnung und Angst geschickt eingesetzt werden. Schon bald zeigt sich, dass Macht auch unter neuer Führung gefährlich werden kann. 💣 Dieses Buch ist so viel mehr, als es anfangs scheint. Es ist nicht nur eine Geschichte, sondern eine mahnende Darstellung darüber, wie Macht entsteht, missbraucht und irgendwann als normal akzeptiert wird. Gerade deshalb wirkt die Geschichte auch heute noch unglaublich aktuell, auch wenn sie schon etwas älter ist. Es ist eine zeitlose Mahnung, das Prinzip funktioniert damals wie heute. Absolut empfehlenswert 5 Sterne 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟 +++++ Wird mir noch lange in Erinnerung bleiben, wenn nicht sogar unvergesslich bleiben 💡

100 von 10 ⭐️
Die anderen Bewertungen hier beschreiben dieses Mega Mega Mega grossartigr Buch schon perfekt.Deshalb lasse ich einfach mein Lieblingszitat für sich sprechen. Keine Sorge: Es steht ziemlich am Anfang und spoilert nichts. „Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das konsumiert, ohne etwas zu produzieren. Er gibt keine Milch, er legt keine Eier, er besitzt nicht die Stärke, um den Boden zu beackern, er verfügt nicht über die Schnelligkeit, ein Kaninchen zu fangen. Und dennoch spielt er sich zum Herrscher über alle Tiere auf. Er lässt sie für sich arbeiten, gewährt ihnen nur das absolute Minimum, damit sie gerade noch existieren können, und behält den größten Teil für sich.“
Farm der Tiere erzählt die Geschichte, wie die Tiere die Besitzer vertreiben, um in Freiheit und in einer gerechten Gemeinschaft zu leben. Zu Beginn gilt Gleichheit für alle, bis die Schweine sich nach und nach die Macht an sich reißen. Während die anderen Tiere hart arbeiten, leben die Schweine in Luxus. Sie verändern Regeln zu ihrem Vorteil und manipulieren die Tiere. Letzen Endes unterscheidet sich die neue Herrschaft kaum von der vorherigen - nur die Ausbeuter haben sich geändert. Farm der Tiere ist ein zeitloser Klassiker, der präsente Themen von heute verarbeitet: Manipulation durch Sprache & Medien: Orwell verdeutlicht, wie leicht die Realität durch gezielte Sprache und Propaganda verzerrt werden kann. Das erleben wir heute ebenfalls, ob in autoritären Staatsmedien oder durch die Informationsflut im Internet, in der bewusst Meinungslenkung betrieben wird. Bildung als Machwerkzeug: Die zentrale Botschaft Orwells wer Bildung und Zugang zu Informationen kontrolliert, kontrolliert auch die Gedanken der Menschheit. Dieses Vorgehen zeigt sich insbesondere in autoritären Staaten, die nicht gezielt in Aufklärung investieren. Herrscher leben im Luxus: Die Darstellung der Schweine, die in Saus und Braus leben, verbildlichen wie Herrscher sich ihre eigene Vorteile sichern, während die Bevölkerung ausgebeutet und kontrollieren wird. Diese Kluft - die einen genießen, die anderen buckeln, zieht sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte.
Ein Buch, das jeder mal gelesen haben sollte und was man so schnell nicht wieder vergisst
Ich hab die Geschichte sehr schnell verschlungen. Der flüssige und kurz abgebundene Schreibstil verleiten dazu das Buch nicht aus der Hand zu legen. Die Story ist aktuell, prägnant und teilweise sehr erschreckend. Man ist angehalten dauerhaft Vergleiche zu der eigenen Zeit und Gesellschaft zu ziehen, was natürlich der Sinn dieses Buches ist, gleichzeitig einem aber auch deutlich die Augen öffnet. Mir wird die Geschichte definitiv lange im Kopf bleiben, daher eine absolute Leseempfehlung.
| Alle Tiere sind gleich. Aber manche sind gleicher als die anderen. |
Eine beklemmende Fabel, die trotz einiger Jährchen auf dem Buckel sicherlich nicht an Aktualität eingebüßt hat. Die Tiere rebellieren gegen ihren menschlichen Besitzer und übernehmen die Kontrolle, doch schon bald entsteht eine neue Hierarchie unter der Führung der Schweine. Was als utopische Gleichheit beginnt, endet in einer Tyrannei, die der ursprünglichen Herrschaft in nichts nachsteht. Trotz der einfachen Sprache des Autors, hab ich nicht so wirklich Zugang zu der Geschichte finden können, weswegen ich nur vier Sterne vergeben kann. Ich bin jedoch der Meinung, dass "Farm der Tiere" ein wichtiges gesellschaftskritisches Buch ist, das jeder einmal gelesen haben sollte.
"Boxer was the admiration of everybody. There were days when the entire work of the farm seemed to rest on his mighty shoulders."
• Kleine Info vorab: Ich musste das Buch im Englischunterricht für die Schule lesen. 🙃 Ich starte einfach mal mit den Illustrationen des Graphic Novels, die in diesem Fall auch in die Bewertung miteinfließen, weil es das Buch ja auch in normaler Form gibt. Einfach nein. Ich fand sie enorm schlecht und hässlich, mehr kann ich dazu einfach nicht sagen, I'm sorry. Manche waren noch ganz okay, aber... ich verstehe nicht, wie man sowas feiern kann. Ist einfach gar nicht mein Stil und man hätte es so schön anders umsetzen können... Zum Inhalt: Es gab 2 wesentliche Aspekte, die ich am Buch gut fand: Zum einen ist es ja eine Allegorie der Russischen Revolution und das fand ich schnonmal stark. Ich fand es wurde ziemlich gut umgesetzt und kein Blatt vor den Mund genommen, sondern alles wirklich gut dargestellt. Es hat einfach auch die Menschheit so gut dargestellt, die Realität und wie sich alles um Macht dreht. Die Handlung an sich war halt darauf aufgebaut, aber auch die Charaktere. Dennoch hat es mich nicht so stark interessiert oder war wirklich spannend oder so, dass ich weiterlesen wollte. Ich fand es einfach nur stark, dass das so gut und ehrlich geschildert wurde! Es ist aber auch kein normaler Roman und das sollte man auch gar nicht erwarten, es ist halt, was es ist: Eine Darstellung der Russischen Revolution, aber auch eine gute! Doch deswegen muss es nicht jedermanns cup of tea sein, meiner war es eher weniger. Ganz Verstanden hab ich auch nicht alles und ob Snowball jetzt gut oder böse war: keine Ahnung. 😅 Zum anderen noch der 2te wesentliche gute Punkt: An ein paar wenigen Stellen kamen aber doch Gefühle in mir auf, dann meistens Wut, doch auch manchmal Trauer. Irgendwo hatte das Buch denn auch tatsächlich seine Tiefe und das ist lobenswert, Gefühle in so einen kurzen Graphic Novel zu packen! • Fazit: Furchtbare Illustrationen, wichtiger und ehrlicher Inhalt mit Tiefe, doch nicht jedermanns Sache. 🙃

Highlight
Am Anfang wirkte „Farm der Tiere“ wie eine klassische Fabel über Tiere, doch dieses Buch ist weit mehr. Ich war auf Manipulation und Machtspiele vorbereitet und wusste rational, was passieren würde – trotzdem zog es mich in seinen Bann. Die Geschichte zeigt Schritt für Schritt, wie Macht korrumpiert: Gebote werden kleinlich geändert, die Vergangenheit wird umgeschrieben, und Angst ersetzt zunehmend jede Debatte. Besonders erschreckend fand ich, wie die Tiere beginnen, an ihren eigenen Erinnerungen zu zweifeln. „Farm der Tiere“ ist ein Klassiker, der weit über seine 140 Seiten hinaus nachwirkt und auch 80 Jahre nach seinem Erscheinen leider immer noch erschreckend aktuell ist.
George Orwell liefert mit Farm der Tiere eine brillante Satire über Macht und Manipulation. In einfacher, aber treffsicherer Sprache zeigt er, wie Ideale verraten und Diktaturen entstehen.
Rezension zu Farm der Tiere von George Orwell – 5/5 Sterne Trotz der Kürze des Romans entfaltet sich eine beklemmende Zeitlosigkeit – besonders angesichts aktueller politischer Entwicklungen. Der berühmte Satz „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher als andere“ fasst das Werk perfekt zusammen. Fazit: Ein meisterhaftes, scharfsinniges Buch, das auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung nichts an Relevanz verloren hat. Pflichtlektüre!
“All animals are equal, but some animals are more equal than others.”
Farm der Tiere ist ein Klassiker, der nichts von seiner Kraft eingebüßt hat. Orwell schreibt in klarer, unprätentiöser Sprache – und gerade diese Schlichtheit macht die Geschichte so beklemmend. Die Fabel erzählt nicht nur vom Verrat an Freiheit und Gerechtigkeit, sondern zeigt auch, wie schleichend Unterdrückung entsteht und wie schnell Ideale zerbrechen können. Ein Buch, das man in wenigen Stunden liest, das aber lange im Kopf nachhallt.
Was geschieht nach der Revolution?
Auf der Farm der Tiere zeigt sich, dass Strukturen schwerer wiegen als Ambitionen. Nach der Befreiung von Ihren Unterdrückern, den Menschen, entscheiden die Tiere eine eigene Farm zu gründen. Sie handeln einen moralischen Leitfaden für ihre Gesellschaft aus. Diese wird dann aber gezielt manipuliert, die gemeinsamen Leitbilder peu a peu verbogen. Jedes Tier- jeder Teil der Gesellschaft- wird strategisch gelenkt. Die Schafe Blöcken und wiederholen. Die Pferde ackern. Die Schweine denken. Geistige Tätigkeit in Abgrenzung zu körperlicher wird zum Ursprung einer Machtlegitimation- hinter der tatsächlich Gier steckt. Wir leben in verrückten Zeiten und ich fand es wirklich bedrückend die Analogie zur Gegenwart zu ziehen. In der Schule wurde der Roman noch auf die NS-Zeit hin gelesen, heute sieht man die erschreckenden Parallelen zum Jetzt. Ich lese den Roman also als Aufforderung: das System zu hinterfragen. Konvention nicht als Legitimation zu verstehen. Und für die Werte im Miteinander konsequent einzustehen.
Diktatur mit Tieren als Menschen.
Wenn man sich die Zeit anguckt in der das Buch geschrieben wurde findet man schon viele parallelen zu der damaligen Politik. Es gibt Tiere die aufgrund ihrer höheren Bildung meinen die anderen Tiere zu unterdrücken. Tiere die gefährlich werden werden ausgemustert. Die Tiere versuchen es besser zu machen als die Menschen und stellen regeln auf die plötzlich nicht mehr für jeden gelten.
Der sehr zeitlose und gut zu lesende Klassiker beeindruckt durch Aktualität. Besonders der Satz: "Alle Tiere sind gleich, andere sind gleicher" lässt sich auf viele politische Systeme in der jetzigen Zeit ummünzen. Mit dieser Fabel von 1943 schafft Orwell einen Klassiker, der nicht altert. Es ist eines der Werke, hinter dem ich stehe wenn es heißt: "Dieses Werk sollte man gelesen haben".
George Orwell trifft wie immer den Nagel auf den Kopf!
Ich liebe seinen Schreibstil und die Art wie er kritisches zu Papier brachte. Immernoch hoch aktuell und das so viele Jahrzehnte nachdem er dieses Werk verfasst hat. Eine Warnung und kritische Auseinandersetzung, wie Macht korrumpieren kann und negativ beeinflusst! Für mich ein Must Read und gehört auf die Lese-Listen der Schulen. "Mit Sicherheit wäre es ihm wesentlich lieber, euch sämtliche Entscheidungen zu überlassen. Aber dann bestünde natürlich die Gefahr, dass ihr die falschen Entscheidungen treffen würdet. Und wo kämen wir dann hin?" Danke für dieses Buch!
Wenn man Menschen und Schweine nicht mehr voneinander unterscheiden kann… Die Geschichte von machthungrigen Schweinen und schlafschafen . Wenn man gesagt bekommt, dass mehr Arbeit die Lösung aller Probleme ist… Rente gibts auch nicht, arbeiten bis man halt umfällt… Kommt mir alles soooo bekannt vor…
„Alle Tiere sind gleich“
Dieses Buch ist ein Must-Read und eine eindrückliche Warnung davor, wie Macht korrumpiert und wie leicht das Volk durch Manipulation und Angst gelenkt werden kann. Orwell zeigt in seinem Werk, wie eine Revolution gegen Unterdrückung in eine neue Form von Tyrannei umschlagen kann.
Toll gezeichnete Variante
George Orwell ist für mich ein Autor, der auch Prophet hätte sein können. Seine Werke schätze ich sehr und sie haben an Aktualität nicht verloren. So auch diese Graphic Novel, deren Originalfassung als Buch ich schon mehrfach gelesen habe. Die Geschichte ist schnell erzählt, die Tiere einer Farm. In England wären sich gegen das Joch der Menschen. Der Pharma wird vertrieben und die Schweine übernehmen die Organisation. Obwohl Gleichheit versprochen wird, sind manche Tiere gleicher als andere, und so gelangen die Tiere wieder unter das Joch, diesmal der Schweine, die sich mehr und mehr den Menschen anpassen. Die Geschichte ist ein Abziehbild, dass uns jede diktatorische, und extreme Herrschaft über Menschen vorführt. ob Faschismus, Kommunismus, Islamismus oder wie aktuell Oligarchie – kennst du eine kennst du alle! Ein mulmiges Gefühl beim Lesen blieb natürlich nicht aus, denn viele Parallelen zum aktuellen Geschehen können gezogen werden. Die bildliche Darstellung durch Odyer ist besonders gut gelungen. In Öl oder Acryl gemalt, wirkt jedes Bild wie ein kleines Kunstwerk. Durch die farbenfrohe Gestaltung sind die dramatischen Szenen noch mal eindringlicher. Eine Leseempfehlung für alle die ihr Wissen über die Geschichte noch mal auffrischen möchten oder die sich nicht die Mühe machen möchten, die Originalfassung zu lesen
Schweine, die nicht viel anders als Menschen sind..
Es ist schon wieder eine Weile her, dass ich diesen Graphic Novel für den Englischunterricht lesen musste, und vermutlich bin ich auch inzwischen nicht mehr so begeistert von diesem Buch als ich es noch direkt nach Beenden war, aber gut. Zuerst kann ich zu den Illustrationen sagen, dass ich persönlich gar nicht so schlimm fand. Der Stil ist zwar eher ein älterer, aber die Geschichte ist es ja auch. Aber generell führen sie sehr bildhaft durch das Buch, und besonders spannend fand ich so manche Details, die dort miteingearbeitet waren. Mir ist die Art Orwells schon vorher auch bekannt gewesen, und deshalb war ich doch auch interessiert, wie er es schaffen wird, politische Themen rüberzubringen - vor allem dann auch noch mithilfe von Schweinen und Farmtieren. Und die ganzen Referenzen zum Kommunismus bzw. viel mehr der Russischen Revolution sind ihm mit 'Animal Farm' doch wahrheitsgemäß gelungen. Ich dachte gleich nach dem Lesen, dass ich es doch relativ verstanden habe, doch dann in der Nachbesprechung war es mir doch auch ein wenig zu wirr und so als hätte es in der Darstellung an Tiefe verloren, keine Ahnung. Außerdem fand ich das Buch an einigen Stellen doch auch recht emotional. Vor allem zum Schluss hin war ich nach jedem Kapitel mehr und mehr mitgenommen. Vor allem die Szenen des Machtmissbrauchs sind mir dabei in Erinnerung geblieben. Und zuletzt kann ich noch sagen, dass es beinahe eine kleine Art Warnung ist, denn es ist eben nicht nur eine einfache Bauernhofgeschichte, sondern eine Darstellung der Vergangenheit. Und auch wenn uns hier vermutlich nicht bald der Kommunismus überrollen wird, gibt es in der Welt genug Grausamkeit, eben auch politisch. Im Gesamtbild von mir 3,5 ⭐️⭐️⭐️

Ein unglaublich wichtiges Buch.
Jeder sollte das Buch gelesen haben. Obwohl es 1945 veröffentlicht wurde, ist der Schreibstil auch heutzutage noch gut zu lesen und gut verständlich. An alle, die sich immer gefragt haben wie eine Diktatur entsteht: Lest dieses Buch. Es ist schon fast erschreckend wie viele Parallelen man zwischen dieser Fabel und unseren Geschichtsbüchern finden kann. Ich kann es nicht oft genug sagen: Lest dieses Buch. Die Taschenbuch Ausgabe kostet gerade mal 5€ 💕
So gut und so aktuell ! (Beitrag könnte spoilern).
Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Vor kurzem habe ich mir das Buch „Mut zur Freiheit – Meine Flucht aus Nordkorea“ von Yeonmi Park auf Audible angehört. Sie sagte, dass dieses Buch ihr Leben in Nordkorea genau wiedergibt. In „Farm der Tiere“ wird der Kommunismus sehr gut und verständlich dargestellt. Es wird anschaulich gezeigt, welche Folgen es hat, wenn Macht ungleich verteilt ist und einzelne Menschen oder Gruppen – in diesem Fall Tiere – die totale Macht besitzen. Das Verlangen nach immer mehr, was dazu führt, dass die anderen Tiere immer weniger haben, wird sehr gut beschrieben. Auch das Nachwort von Orwell über Pressefreiheit war sehr interessant und ist nach wie vor aktuell.
„Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher als andere.“ 🐖🐑🐎🐐🐓
Macht, Manipulation und Unterdrückung. Klassenunterschiede und Leid. Wir sehen was passieren kann, wenn man jemanden blind folgt, Totalitarismus als Selbstläufer, obwohl man dieses System eigentlich durchbrechen wollte. Es ist ein Buch, was einen in seinen Bann zieht und nur schwer daraus entlässt. Immer wieder fragt man sich: wie kann man das nicht merken? Aber wenn man wirklich drin steckt, merkt man es wahrscheinlich wie die Tiere wirklich erst zu spät… „[…] und er wisse, dass sich niemals etwas zum Besseren oder Schlechteren verändert hatte und dies auch niemals geschehen würde. Hunger, Mühsal und Enttäuschung seien unabdingbare Gesetze des Lebens. Trotzdem gaben die Tiere die Hoffnung niemals auf.“ 🐐
„Farm der Tiere“ ist mehr als nur eine Fabel.
Dieses Buch ist zeitlos - auch wenn nicht zu vergessen ist, dass es beabsichtigte (eigentlich) die sowjetische Gesellschaft und Politik zu kritisieren. Aber genau das ist vielleicht der Punkt, dass sich der Faschismus, die Ausbeutung, die Heuchelei die in der Sowjetunion herrschten, sich ständig wiederholen. Es geht um ausgebeutete Tiere, die eines Tages beschließen eine Rebellion gegen ihren Farmer anzuzetteln, werden sie es aus der Sklaverei raus schafen oder werden sie es noch viel schlimmer haben? Eine zentrale Frage, die man sich zum Schluss vielleicht beantworten kann. Ich habe es genossen dieses Buch zu lesen und es mit Strukturen, die in unserer Zeit vorkommen, zu vergleichen.
" Alle Tiere sind Gleich, aber manche sind Gleicher als andere. "
Die Farm der Tiere ist ein Buch das ich schon sehr lange lesen wollte da mir die Idee hinter der Geschichte sehr gut gefiel und ich denke das sie heute immernoch so aktuell ist wie zu dem Zeitpunkt als Orwell sie schrieb. Für mich aufjedenfall ein Buch das jeder einmal gelesen haben sollte.
Ein kleiner Klassiker mit großer Wucht
„Farm der Tiere“ von Georg Orwell ist ein erstaunlich kurzes, aber unglaublich fesselndes Buch, das man mühelos in einem Rutsch lesen kann. Trotz seiner Leichtigkeit entfaltet es eine beeindruckende Tiefe,Orwell zeigt auf brillante Weise, wie Macht und Ideale im Sozialismus und generell in jeder Gesellschaft kippen können und sich in Unterdrückung verwandeln. Es liest sich schnell, regt aber lange zum Nachdenken an und bleibt dabei spannend und unterhaltsam. Ein Klassiker, den man immer wieder zur Hand nehmen kann.

„Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher. “
In "Farm der Tiere" beschreibt George Orwell allegorisch die sowjetische Geschichte im Hinblick auf die Entstehung der Sozialismus/ Kommunismus und die Entwicklung hin zum totalitären System des Stalinismus. Das Werk sollte vielen bekannt sein, es zählt definitiv zur Weltliteratur und wirkt manchmal wie der Bruder von "1984". Die Fabel zeichnet sich durch ihren düsteren Stil aus, man hat immer das Gefühl "Das wird jetzt nicht gut.". Die Handlung birgt keine Überraschungen, bleibt aber dank der Grundatmosphäre konstant spannend. Neben der Kernaussage wonach Macht zu Korruption und Ungerechtigkeit führt, finden sich immer wieder viele Denkanstöße für weitere gesellschaftskritische Themen, was das Werk zeitlos macht. Es werden sich immer Bezüge zu aktuellen Situationen finden und ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, wer er noch nicht gelesen hat.

Sehr kurzes Buch mit sehr viel Inhalt!
In Animal Farm geht um eine „Revolution“, die von Tieren angezettelt wird, um absolute Freiheit zu erlangen. Die Tiere waren erst auch sehr glücklich darüber. Langsam aber sicher entwickelt sich das Ganze in eine sehr unglückliche Richtung und die Tiere fangen an die Situation zu hinterfragen. Die Geschichte ist im Jahre 1945 erschienen und der Inhalt ist immer noch sehr aktuell. Man erfährt wie Macht korrupt macht und wie sich das in Ungerechtigkeit & Ungleichheit zeigt. „All Animals are equal but some Anmials are more equal than others.“ - das ist ein Zitat welches man durchaus auf die heutige Zeit für uns Menschen übertragen kann. Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und kam nicht so gut rein, musste mir viele Wörter übersetzen lassen, damit ich den Inhalt wirklich richtig verstehe. Ich denke auf Deutsch wäre es mir definitiv leichter gefallen. Fazit: Das Buch ist für die heutige Zeit immer noch sehr wichtig und ich finde, dass es jeder gelesen haben muss.
Masterpiece
Meiner Meinung nach eine gute Wahl für Anfänger, die in die klassische Literatur einsteigen wollen. Eine fesselnde Geschichte, die obwohl sie aus den 1940-50 Jahren stammt, leider gut auf die heutigen Zeiten übertragen werden kann. Eine Dystopie die zeigt wie schnell aus einer Revolution mit sozialistischen Werten eine brutale Diktatur werden kann!! Beeindruckend. Sollte man gelesen haben.
Interessanter Klassiker
"Alle Tiere sind gleich aber einige Tiere sind gleicher als andere" 🐖🐄🐑🫏🐎🐓 Die Tiere starten eine Revolution und vertreiben die Menschen vom Hof. Sie übernehmen ihn und was als Gemeinschaft auf Augenhöhe gedacht war, kippt schnell in eine andere Richtung... Ein grandioses, zeitloses Werk über Macht, Ungerechtigkeit und Manipulation. Es wird aufgrund der kurzen Länge von ca. 120 Seiten nie langweilig. Ich kann es nur empfehlen 😊
Pflichtlektüre!
Ich selbst habe dieses Buch viel zu spät nun jetzt erst gelesen. Bereits 1945 erstmals erschienen, beschreibt Orwell eindrücklich, wie schnell sich eine Gesellschaft und deren Werte verändern können - mit einem Seitenhieb auf die damalige Sowjetunion. Der nüchterne und erzählerische Schreibstil macht die Handlung nur umso "gruseliger" und verdeutlicht wie Propaganda, Vergessen und Indoktrination funktionieren. Ich verstehe nicht, wie das damals keine Pflichtlektüre an unserer Schule sein konnte. Ich empfehle jedem dieses Buch zu lesen, sodass wir vielleicht auch heutige Entwicklungen besser einschätzen können und entsprechend wieder für eine freiheitliche und solidarische Gemeinschaft einstehen. Das Buch mag zwar 80 Jahre alt sein, aber zeigt wie wichtig es ist, dass wir Extremismus an den Rand drängen.






















































