Loreley - Die Frau am Fluss

Loreley - Die Frau am Fluss

Softcover
3.860

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Description

Bestsellerautorin Susanne Popp (»Die Teehändlerin«) führt an die Ufer des Rheins und den sagenumwobenen Felsen in die Zeit der Romantik

Bacharach 1817. Die mittellose Waise Julie arbeitet als Magd im Gasthaus ihres Vormunds. Ein geheimnisvoller Zauber geht von ihr aus, und ihre außergewöhnliche Schönheit sorgt immer wieder für Eifersucht und Streit. Der Pfarrer fordert gar, dass sie den Ort verlässt.

Auch Johann hat Eltern und Geschwister verloren. Er kehrt seinem Heimatdorf den Rücken, um in Karlsruhe bei der Rheinbegradigung sein Auskommen zu finden. Nach einem entsetzlichen Ereignis verlässt er die Großbaustelle und wird Schiffer auf dem breiten Fluss.

Julie und Johann lernen sich kennen. Sie ahnen nicht, welche Schatten die Vergangenheit auf sie werfen wird. Am sagenumwobenen Loreley-Felsen nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Ein mächtiger Fluss, eine märchenhafte Landschaft und eine berührende Liebe - Bestsellerautorin Susanne Popp macht die Romantik lebendig.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Softcover
Pages
464
Price
13.40 €

Author Description

Die Bestseller-Autorin Susanne Popp befasst sich seit vielen Jahren beruflich mit dem Bewahren und Weitergeben von Familiengeschichten. In ihren Romanen verbindet sie sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Elementen zu Erzählungen über Identität, Heimat und Erinnerung, so etwa im ersten Band ihrer Dilogie »Melodie der neuen Welt«, sowie über die bisweilen zerstörerische Kraft von Erwartungen und Traditionen. Die Autorin hat mit dem Bestseller »Die Teehändlerin«, einer Trilogie über das Familienunternehmen Ronnefeldt, ihre Leserinnen begeistert, ebenso mit der Dilogie »Loreley«. Sie lebt heute mit ihrem Mann am Zürichsee in der Schweiz.

Posts

15
All
3.5

Das Buch "Loreley" war für mich das erste Buch von der Autorin Susanne Popp. Leider war das Buch für mich nicht so gut, wie es sich vom Inhalt angehört hatte. Ich kam mit den ganzen Namen und der Geschichte nicht so klar und musste manchmal Sätze oder Absätze zweimal lesen um alles zu verstehen. Wahrscheinlich war mir das Buch einfach zu historisch. Ich bin kein Fan von Büchern, die im 18.Jahrhundert oder älter spielen, eventuell gehörte das ja mit dazu, das es nicht so mein Buch war. Aber die Idee über die Loreley zu schreiben, fand ich so gut, das mich das Buch so interessiert hatte. Wer historische Geschichten aus dem 18.Jahrhundert mag und sich für die Loreley interessiert, für den ist es genau das richtige Buch. Von mir bekommt das Buch 3,5/5 ⭐️

2.5

Ein guter historischer Roman, bei dem man etwas über die Entwicklung der (Dampf-)Schifffahrt auf dem Rhein und die Rheinbegradigung lernen kann. Auch historische Persönlichkeiten kommen vor, wie die Rheinromantiker Bettina von Arnim und Clemens Brentano. Leider hat mir die Stimmung hier nicht so gefallen und mit den Protas wurde ich auch nicht warm.

4

⭐️⭐️⭐️⭐️ Romantik am Mittelrhein

Der Titel und das Cover des Buches haben mich sofort zum Lesen verführt – scheint es doch, als sei hier der Mythos der Loreley aufgegriffen und neu erzählt worden. Doch für alle Cover-Käufer sei gesagt: lasst euch davon nicht auf eine falsche Fährte locken und lest aufmerksam den Klappentext! Denn mit der im Titel genannten „Frau am Fluss“, die auf dem Cover auch noch einen langen blonden Zopf trägt und von einem Felsen auf den Fluss hinunterblickt, ist nicht die Sagengestalt Loreley gemeint, die mit ihrer Erscheinung Rheinschiffer in den Tod lockt. Es wird weder die Entstehungsgeschichte des Loreley-Mythos erzählt noch dieser Mythos neu aufgearbeitet (wie das jetzt bei den griechischen Sagen ein großer Trend ist). Es handelt sich ganz einfach um einen historischen Roman, der am Mittelrhein zur Zeit der Romantik spielt – auch wenn in Nebenrollen auch Clemens Brentano und Bettine von Arnim auftreten. Man sollte den Roman also nicht mit falschen Erwartungen lesen, um seine Freude daran zu haben. Tut man das aber, entführt das Buch die Leser mit lebhaften Schilderungen in die 1820er Jahre am Mittelrhein, nach Bacharach und St. Goar. Es geht um die schwierige Situation von Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen, die manchmal einfach nicht anders können, als die Karten anzunehmen, die das Schicksal für sie gemischt hat – und sich nicht unterkriegen zu lassen. Auch die beginnende Industrialisierung (hier der Beginn der Dampfschifffahrt) wird anhand historischer und fiktionaler Charaktere beschrieben. Mit den Protagonisten Julie und Johann taucht man ein in die damalige Zeit und bekommt ein farbenprächtiges Porträt dieser Zeit geboten. Ich habe das Buch als historischen Schmöker sehr genossen, auch wenn ich mir an einigen Stellen gewünscht hätte, dass noch mehr auf die Figuren – insbesondere einige Nebenfiguren – eingegangen worden wäre. Mich hat besonders Ruth fasziniert, Julies blinde Schwester. Gerade in der damaligen Zeit war es sicher unglaublich schwierig für eine Person mit körperlichem Handicap, ihren Weg zu finden. Aufgrund ihrer recht umfangreichen Rolle am Anfang hatte ich gehofft, dass sie im kompletten Roman eine tragende Rolle spielen würde und ich einen tieferen Blick auf sie bekäme – doch leider verliert sich ihre Rolle nach dem ersten Drittel des Romans, was ich sehr bedauert habe. Ihre Figur hätte dem Buch noch so viel mehr Tiefe geben können, dort sehe ich verschenktes Potential. Blättert man zu den letzten Seiten des Buches, sieht man, dass es sich (mindestens) um eine zweibändige Geschichte handeln wird, denn die Leseprobe für Teil 2 ist schon am Ende dieses Romans eingebunden. Der erste Teil endet im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Cliffhanger und so möchte auch ich erfahren, wie die Geschichte weitergeht. Ich empfehle „Loreley – Die Frau am Fluss“ allen, die an historischen Romanen interessiert sind, denn hier wird eine Zeit beleuchtet, die bisher nicht so oft behandelt wurde – die Romantik. Außerdem erfährt man Wissenswertes über die Industrialisierung der Schifffahrt und hat so auch noch einen Erkenntnisgewinn.

⭐️⭐️⭐️⭐️
Romantik am Mittelrhein
4

Die Geschichte hat mir gut gefallen. Der Spannungsbogen steigerte sich Stück für Stück. Ich habe immer irgendwie einen kleinen Showdown erwartet. Das hat mich richtig gefesselt. Die Story rund um den Rhein war mega interessant und historisch sehr detailliert. Die Handlung rund um Luise war sehr verzwickt und auch ergreifend. Am Ende konnte ich fast alle Puzzleteile zusammenfügen. Ganz rund fand ich den Schluss allerdings nicht. Deswegen lässt mich die Story nicht komplett zufrieden zurück. Ich denke, ein kleiner Epilog aus einer bestimmten Perspektive wäre der krönende Abschluss gewesen. Aber das ist nur meine Meinung.

5

Ein absolutes Highlight! 🙏🏻

Eine wunderbare Geschichte mit bildhaften Beschreibungen, umrahmt mit der markanten, unverwechselbaren Stimme von Verena Wolfien. ♥️

5

Die Liebe zum Fluss Juliane, genannt Julie, liebt den Rhein. Dieser Fluss und sie gehören untrennbar zusammen und ihre Faszination gegenüber diesem traumhaften Naturwunder ist ihr immer anzumerken. Auch ihre Lebensgeschichte ist eng mit dem Rhein verbunden. So ist es kein Wunder, dass sie diesen zu ihrem Arbeitsplatz auserkoren hat und auch ihre Zukunft ist untrennbar mit dem Fluss verbunden. Doch die Liebe zu diesem Gewässer scheint auch ihr Schicksal zu sein. Susanne Popp ist mit „Loreley - Die Frau am Fluss“ der Auftakt zu einer tollen Dilogie gelungen. Das Cover fällt aufgrund des pinken Schriftzugs auf, der leider nicht zum konservativen, aber wunderschönen Motiv, welches eine Art Gemälde darstellt, dieses Buches passt. Was sofort und vor allem positiv auffällt, ist die Rheinkarte, die sich in der Klappe des Buches befindet. So kann man als Lesender jeder Zeit nachvollziehen, wo die Geschichte gerade spielt und hat damit auch ein gewisses Bild vor Augen. In diesem Buch tummeln sich viele wirklich sehr unterschiedliche Charaktere. Es gibt den „schönen Schwan“ Julie, die durch ihr Aussehen sofort auffällt, aber auch freundlich und gutmütig ist. Weiterhin ist da ihre Schwester Ruth, „das hässliche Entlein“, die durch Intelligenz und Empathie auffällt und Elisabeth, die Kaufmannsgattin aus gutem Elternhause, die aber ein Herz aus Gold hat und Julie als gute Freundin zur Seite steht. Weiterhin sind da Julies und Ruths Vormund mit deren Sohn Gregor, die Julie aber eher ausnutzen und der intelligente, aber bodenständige Johann, dem seine Intelligenz so manches Mal zum Verhängnis wird. Julie hat mich vor allem durch ihre starke Art beeindruckt. Sie ist eine absolute Kämpferin, die aber eine gewisse geheimnisvolle Aura umgibt. Gerade diese sorgt dafür, dass der Leser von Beginn an von ihrer Geschichte fasziniert ist und rätselt, was ihre Vergangenheit und ihre Zukunft wohl bringen mögen. Elisabeth wiederum bringt für mich die Gefühle und Emotionen in die Geschichte. In den Szenen, in denen sie dabei ist, kann man gerade dieser wunderbar nachvollziehen und fühlt sich zu den handelnden Personen hingezogen. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist der historische Kontext. Der Lesende lernt hier viele interessante Menschen und ihre Geschichte kennen. So begegnen einem hier Clemens Brentano und Bettine von Arnim. Über deren Leben erfährt man interessante Aspekte. Aber auch die Rheinbegradigung stellt ein spannendes Thema dar, das keinesfalls an Aktualität verloren hat. Das Ende des Buches endet mit einem gewissen Cliffhanger und vermutlich auch mit einer etwas unerwarteten Wendung. All das macht jedoch Lust auf den zweiten Band! Zusammenfassend ein toller, historischer Roman, der spannend und nachvollziehbar ist. Durch die vorhandene Karte ist alles vorstellbar und die geheimnisvolle Lebensgeschichte Julies zieht sich wie ein roter Faden und spannend durch die Geschichte. Eine Empfehlung für all jene, die historische Romane und die Landschaft um den Rhein mögen

3

Kommt nicht an die Ronnefeldt Saga ran, trotzdem gute Geschichte und tolle Charaktere

Ich konnte mich gut in Charaktere und die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts hineinversetzen. Die Autorin hat diese Zeit und das Frauen absolut nichts durften sehr gut beschrieben. Das ende war mir unschlüssig und etwas klischeehaft. Fand die erste Reihe von Susanne Popp, die Ronnefeldt Saga sehr viel besser.

Kommt nicht an die Ronnefeldt Saga ran, trotzdem gute Geschichte und tolle Charaktere
4

Inhalt: Bacharach 1817 – Während die mittellose Waise Julie bei ihrem Vormund als Magd arbeitet, breitet sich immer mehr Unmut und Eifersucht wegen der blonden Schönheit aus. Angeblich soll sie die Leute verzaubern und auch der Pfarrer pocht darauf, dass sie den Ort verlässt. Zeitgleich muss auch der verwaiste Johann seinen Unterhalt verdienen und so versucht er sein Glück bei dem Ingenieur Tulla, der an einer Rheinbegradigung arbeitet. Ein schlimmes Unglück sorgt dafür, dass Johann weiterzieht und so auf Julie trifft. Doch diese Begegnung wird durch Neider und ein Familiengeheimnis überschattet… Um die Loreley und den berühmten Felsen im Mittelrhein gibt es so manche Sage, Gedichte und Lieder. Hier entführt uns Susanne Popp in eine romantische Geschichte, die so viel mehr als ein Liebesroman unter vielen ist. Denn hier wird Geschichte lebendig. Man begegnet in dieser wendungsreichen Erzählung vielen historischen Persönlichkeiten, erlebt Veränderungen, die den Rhein betreffen- nicht nur den Fähr- und Schiffsbetrieb, sondern auch den unberechenbaren Flussverlauf selbst, der für viele Bauern Bedrohung ihrer Existenz und Krankheiten bedeuteten, während andere Gesundheit, Wohlstand und Sicherheit in dem Versuch der Rheinbegradigung sahen. Auch der Beginn der Dampfschifffahrt mit bekannten Schiffen wie der Zeeuw und der Concordia wird anschaulich beschrieben. Bei all diesen wirklich interessant geschilderten Hintergründen erlebt man die Geschichte von Julie, einer jungen, tapferen Frau, die sich in ihr Schicksal fügt und immer wieder Rückschläge einstecken muss, weil ihr Menschen aufgrund von Begierde und Eifersucht Steine in den Weg legen und sie unter Druck setzen. An jeder Ecke lauert eine weitere Bedrohung, eine dunkle Wolke, die ihr alles nehmen könnte. Auch Johann ist ein liebenswerter junger Kerl, der vom Leben gezeichnet ist, viele Verluste verkraften muss und dabei so selbstlos und hilfsbereit agiert. Doch auch sein Umfeld neidet ihm seinen Erfolg, seine Liebe zu Julie und setzt alles daran, dass er verunglimpft wird. Abenteuerlich, aufregend und historisch total interessant durchlebt man als Leser ein Netz aus Intrigen, Geheimnissen, verhängnisvollen Entwicklungen und einer Liebe, die allen Stürmen trotzt und mein Leserherz begeistert hat, um es dann zum Schluss zerrreißen zu lassen. Das Ende bleibt etwas offen, was entweder der Fantasie des Lesers überlassen bleibt oder vielleicht noch eine Fortsetzung folgen wird. Meine Bewertung: 4

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4

Lesenswert, aber das Ende lässt mich unbefriedigt zurück.

Hatte auf ein Happy End gehofft. Band 2 wird im Herbst erscheinen. Hoffe, da werden viele Fragen beantwortet und lose Fäden verknüpft. Sonst ist das Buch für historisch Interessierte empfehlenswert. Man erfährt einiges über den Rhein.

3

Gut recherchiert, tolle Hintergrundinformationen zur Geschichte des Rheins und seiner Anwohner, aber die Story selbst war mir über weite Teile zu dick aufgetragen und zu rührselig.

5

Spannende Zeitreise und berührende Liebesgeschichte

In ihrem Roman ,, Loreley - Die Frau am Fluss " nimmt die Autorin Susanne Popp den Leser mit in das 19. Jahrhundert an den wunderschönen Rhein. Das sehr gelungene Buchcover, als Eyecatcher der Schriftzug ,, Loreley " zeigt die wunderschöne Landschaft des Rheind, sowie die junge Frau, Julie , die den sagenumwobenen Fluss betrachtet. Es ist der erste Teil der Dilogie. 1817, Juliane ( Julie ) lebt mit ihrer Zwillingsschwester Ruth in Bacharach am Mittelrhein. Nachdem ihre Mutter, die als Kräuterfrau und Hebamme tätig war, verstorben ist, muss Julie bei ihrem Vormund im Gasthaus leben und arbeiten während die erblindete Ruth weiterhin in der Ruine von Burg Stahleck , ihrer gewohnten Umgebung, bleibt. Julie ist eine besonders hübsche junge Frau ist, als Bedienung im Gasthaus ist sie gern gesehen, das sorgt für guten Umsatz. Eines Tages lernt Julie bei einem Spaziergang Elisabeth Merkens aus Köln kennen, die mit ihrem Mann Peter am Rhein entlang eine ,, Urlaubs-" Reise macht, die er auch für seine Geschäfte nutzt. Als Julie etwas Schreckliches erlebt, ist Elisabeth hilfreich an ihrer Seite. So beginnt eine Freundschaft zwischen den unterschiedlichen Frauen . Auch als Julie nach St.Goar mit dem wesentlich älteren Fährmann Ludwig verheiratet wird, bleibt die Verbindung bestehen. Ein weiterer Erzählstrang widmet sich Johann, der weiter südlich am Rhein inRichtung Karlsruhe in Knielingen lebt. Nachdem er schon seine Eltern verloren hat, erliegt nun auch noch seine kleine Schwester Marie einer schweren Krankheit, so daß ihn nichts mehr in seinem Heimatort hält. Seine Felder stehen unter Wasser, daher macht er sich auch den Weg nach Karlsruhe, um sich nach Arbeit umzusehen. Durch einen Zufall bekommt er eine Anstellung bei dem großen Projekt der Rheinbegradigung, die ihn einerseits Ansehen und Erfolg , andererseits Neid und große Schwierigkeiten beschert. Der Leser kann durch die verschiedenen Erzählperspektiven hervorragend in die Leben von Julie, Johann und Elisabeth eintauchen. Julies Verbundenheit und Liebe zum Rhein spüren, Johanns interessante Arbeit verfolgen und sich mit Elisabeth in der Gesellschaft von Bettine von Armin und Clemens Brentano bewegen. In Verlauf der Geschichte fließen die einzelnen Erzählstränge zu einem zusammen, Julie und Johann treffen aufeinander und auch die Freundschaft zu Elisabeth bleibt über die Jahre bestehen. Über Julie und ihre Herkunft scheint ein Geheimnis zu schweben. Ist sie die Frau, die sie zu sein glaubt? Was hat ein Bild und eine Kette mit einem Medaillon auf sich? Susanne Popp hat mich mit ihrem wunderbar flüssigen und bildhaften Schreibstil auf eine spannende Zeitreise an den Rhein genommen. Die lebendig und authentisch ausgearbeiteten Charaktere sind mir auf Anhieb nah und ich habe Julie , Johann und Elisabeth schnell liebgewonnen. Andere Personen sind mir etwas unheimlich oder unsympathisch. Julie ist eine starke Frau. Obwohl ihr Leben auch durch andere bestimmt wird, schafft sie es , sich ihre eigenen Wege zu erkämpfen. Auch Johann geht zielstrebig und mit Ehrgeiz seinen Weg. Ihr Aufeinandertreffen hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, so sehr habe ich mich über ihre Gefühle gefreut. Ich konnte mich jederzeit in die Protagonisten hineinversetzen, habe mich mit ihnen über kleine und große Dinge gefreut, habe mit ihnen gebangt , gezittert und geweint. Die Handlungsorte , die Schönheit und auch die Wildheit des Rheins sind so liebevoll, und hervorragend bildhaft beschrieben, daß bei mir augenblicklich Bilder vor meinen Augen entstanden. Ich konnte den Fluß hören und riechen, die Kälte spüren und den Ausblick vom Ufer oder Felsen genießen. Die großartige Recherche der Autorin und das Verknüpfen der historischen Fakten und der real existierenden Personen mit der fiktiven Geschichte ist hervorragend gelungen. Ich wusste zuvor nichts von der Rheinbegradigung , ihren Folgen für die Bevölkerung oder der Anfänge der Dampfschifffahrt auf dem Rhein , so daß ich einiges dazulernen durfte. Die Geschichte hat mich von Beginn an fasziniert und mit jeder weiteren gelesenen Seite wuchs die Spannung, so daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, bevor die letzte Seite gelesen war. Ich bin tief in die Geschichte eingetaucht und würde jetzt am liebsten losfahren, um die Orte in echt kennenzulernen. Im Nachwort befinden sich die historischen Fakten nochmal sehr informativ zusammengefasst. In der Klappeninnenseite befindet sich eine Landkarte des Rheins und den Ortschaften und Städten. Von mir gibt es eine hundertprozentige Leseempfehlung für diese spannende Zeitreise und dieses berührende Lebens-und Liebesgeschichte. Ich bin jetzt schon ganz gespannt, was mich im zweiten Teil, Loreley-Strom der Zeit " erwarten wird. Bis zum Erscheinen im Oktober 2024 muß ich mich mit der Leseprobe am Ende des Buches begnügen.

2

Nun ja… viele Personen … die Handlungsstränge sind nur lose verknüpft …. Alles in allem wäre mehr drin gewesen …

3

Schöne Atmosphäre, teilweise plätschert die Geschichte aber nur vor sich hin, trotzdem unterhaltsam, Ende etwas unbefriedigend

4

Das Buch ist super interessant was die historischen Erzählungen bezüglich des Rheins angeht, vor allem wenn man in der Gegend wohnt. Die Geschichte der Hauptfigur(en) war schön aber hat mich bis zum Ende nicht ganz gepackt. Dennoch ein schönes Buch.

3

3 Sterne = ganz gut, aber muss man nicht unbedingt gelesen haben Eine nette Geschichte über den Rhein, bei der man aber aufgrund eines unglaublichen Zeitraffer-Schreibstils den Charakteren überhaupt nicht nahe kommen kann. Außerdem werden die Charaktere doch recht schwarz-weiß gezeichnet, sodass es mir hier an Vielschichtigkeit gefehlt hat. Es werden auch unglaublich viele Charaketre Eingeführt und Handlungsstränge eröffnet, die mir beim Lesen zu viel waren und am Ende zum Großteil nicht aufgeöst werden. Es wird noch einen zweiten Band im Oktober geben, den ich aber nicht mehr lesen werde, weil mir das Schicksal der Charaktere dann doch zu gleichgültig ist. Man erfährt aber einiges über die historischen Hintergründe des Rheins, der Rheinbegradigung und der Rheinschifffahrt, das war tatsächlich recht interessant und hat Lust gemacht sich weiter mit der Thematik des Rheins zu beschäftigen.

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