Fritz und Emma
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Description
Die Geschichte einer ungelebten Liebe - herzzerreißend und tröstlich zugleich
1947: Emma ist überglücklich, dass ihr geliebter Fritz doch noch aus dem Krieg in ihr Heimatdorf zurückgekehrt ist. Schon lange sind sie ein Paar, nun fiebert Emma der Heirat entgegen. Doch der Krieg hat einen Schatten auf Fritz‘ Seele gelegt, gegen den nicht einmal Emma mit all ihrer Liebe ankommt. Und dann, in der Nacht, die eigentlich die glücklichste ihres Lebens sein sollte, geschieht etwas Schreckliches, das alles verändert.
2018: Marie ist mit ihrem Mann neu nach Oberkirchbach gezogen und lernt nach und nach die Einwohner des Dörfchens kennen. Auch den 92-jährigen griesgrämigen Fritz Draudt und die ebenso alte Emma Jung, die am entgegengesetzten Ende des Dorfes lebt. Marie erfährt, dass die beiden seit fast siebzig Jahren nicht miteinander gesprochen haben. Dabei wollten sie einst heiraten. Marie nimmt sich vor, Fritz und Emma wieder miteinander zu versöhnen, bevor es zu spät ist …
Book Information
Author Description
Barbara Leciejewski wollte schon als Kind Schriftstellerin werden, strebte jedoch zunächst einen »richtigen« Beruf an und zog fürs Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft nach München. Nach verschiedenen Jobs am Theater und einer Magisterarbeit über Kriminalromane arbeitete Barbara Leciejewski als Synchroncutterin. Die Liebe zum Schreiben ließ sie allerdings nie los, inzwischen ist sie Bestsellerautorin und glücklich in ihrem Traumberuf.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
So ein wunderbares Buch! 😍
In letzter Zeit war ich etwas unglücklich mit meiner Bücherauswahl. "Fritz und Emma" lag schon lange auf meinem SuB, die Inhaltsangabe hörte sich so schön an, also hab ich es gewagt und es zu lesen begonnen. Und ich würde nicht enttäuscht! 💛 So ein schönes, berührendes, tiefgehendes, humorvolles Buch hab ich schon sehr lange nicht mehr gelesen! Es stimmte einfach alles: eine spannende Geschichte, fein, empathisch und würdevoll erzählt. Viele Emotionen, wie Schmerz, Trauer und Verbitterung, waren gepaart mit noch mehr Erinnerungen, Liebe, Humor und Hoffnung. In 2 Zeitsträngen wurde über das Leben von Fritz und Emma erzählt, einer rund um den 2. Weltkrieg, der zweite in der Gegenwart. Wunderbar verknüpft, perfekt aufeinander abgestimmt und mit unglaublich viel Fingerspitzengefühl! Ich musste oft schmunzeln, ein paar Mal sogar auflachen, dann wieder standen mir die Tränen in den Augen. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, es war zudem so angenehm und leicht zu lesen, dass es wie im Flug verging. Ein weiteres Buch der Autorin liegt auf meinem Stapel und wenn dieses auch so großartig ist, hab ich den Kreis meiner LieblingsautorInnen um Barbara Leciejewski erweitert. Und auch wenn man von Anfang an weiß, wie das Buch ausgehen wird, ändert das gar nichts: Das war wirklich ganz großes Kino!! 😍
Die Geschichte einer ungelebten Liebe ~ herzzerreißend und tröstlich zugleich.
Emma und Fritz ist ein Buch welches ich aus dem Bücherschrank mitgenommen habe. Zum Glück! Es ist eine wunderbare, traurige und herzliche Geschichte. Die Story springt von Kapitel zu Kapitel in verschiedene Zeiten und lässt sie spannend. Die Geschichte von Emma und Fritz, aber auch von Marie und Jakob sind wunderbar. Später auch die Geschichte von Irma und Matz... Herzzerreißend. Ich habe es geliebt. Von Anfang bis Ende.

Also ich weiß nicht so recht. Es fängt sehr gut an, aber die Passagen in der Neuzeit mit Marie, die haben mich ziemlich genervt. Marie kommt mir nicht vor wie eine Erwachsene, sondern wie ein überdrehtes, quengeliges Kleinkind. Sehr unsympathisch. Daher leider nur drei Sterne. Die Idee des Buches war aber ganz nett.
Was für ein Herzensbuch! Ich habe noch nie von einem Herrn Pfarrer und seiner Frau Pfarrer gelesen, und das war wirklich sehr schön! Das Buch hat alle emotionen abgedeckt: es war lustig, es war traurig, es war ernst es war mitreißend. Mein persönliches Highlight: mein Lieblingsbaum, der Mirabellenbaum, spielt eine nicht unbedeutende Rolle. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.
Mir hatdie Geschichte sehr gut gefallen und ich konnte so einiges nachvollziehen. Ich wohne auch in einem Dorf in Schleswig-Holstein mit ca 1000 Einwohnern. Hier gibt es kein Geschäft, keine wirkliche Gemeinschaft, keine Kirche, kein Maibaum, ein Bürgermeister den man nie sieht und ein Durchgangsverkehr vor der Haustür. Der Bus fährt, wenn keine Ferien sind und ohne Auto ist man aufgeschmissen. Wir haben einen Storch im Garten, der den Sommer über bei uns weilt, da bleibt schon mal jemand am Zaun stehen und schaut zu ihm hoch.... Ansonsten ist das Leben bei uns im DORF zum einschlafen 😂
Kitschiger Dorfroman mit irreführendem Titel
Die Grundidee des Buches ist super interessant. Leider liegt der Fokus nicht, wie ich erwartet bei dem Titel erwartet hatte, auf der Beziehung zwischen Emma und Fritz, sondern verliert sich etwas in der Handlung um Marie und Oberkirchbach. Dadurch wird der Roman unnötig in die Länge gezogen und ich habe mich stellenweise so gelangweilt, dass ich ganze Kapitel nur überflogen habe. Das Ende war schon zu Beginn des Buches vorhersehbar, kam dann aber irgendwo doch sehr abrupt.
Was für eine wundervolle Geschichte. Fritz und Emma und das ganze Dorf habe ich einfach so ins Herz geschlossen 🫶 Es hat mich ein bisschen ans Dorf meiner Großeltern erinnert, so viele Dinge sind einfach exakt dorftypisch beschrieben und genau auf den Punkt gebracht. Ich habe dieses Buch wirklich geliebt, es hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht und war absolut lesenswert.
Fritz und Emma war mein erstes Buch der Autorin und wird definitiv nicht mein Letztes gewesen sein. Fritz und Emma wohnen schon seit Beginn ihres Lebens in einem kleinen Dorf und haben sich kennen und lieben gelernt. Doch plötzlich gibt es keine Hochzeit mehr und jeder im Dorf weiß, dass Fritz und Emma nichts mehr miteinander zu tun haben wollen. Als 2018 Jacob und Marie ins Dorf ziehen, ist es bereits 70 Jahre her, dass Fritz und Emma ein Wort miteinander gewechselt haben. Marie will dieser Geschichte auf den Grund gehen..., denn nichts kann so schlimm sein, dass es ausreicht, um sich so lange mit Schweigen zu begegnen. Oder etwa doch...? Die Story wird einmal in der Vergangenheit und einmal in der Gegenwart erzählt, sodass sich die Geschichten langsam annähern und der Leser nach und nach das Gesamtbild erhält. Der Schreibstill ist wunder flüssig und das Buch lässt sich richtig gut lesen. Das Dorf, in dem die Geschichte spielt ist einfach so wundervoll beschrieben. Die einzelnen Bewohner, die Entwicklungen...alles war einfach exakt dorftypisch und auf den Punkt gebracht. Es hat mich so oft an das Dorf meiner Großeltern erinnert, dass ich immer ein Schmunzeln im Gesicht hatte. Vor allem die Perspektive in der Vergangenheit hat mir gefallen. Die Zeit zwischen Fritz und Emma und was beide im Laufe eines Lebens an Schmerz erfahren mussten, war schon sehr berührend und emotional. Aber auch die Perspektive aus der heutigen Zeit war für mich authentisch dargestellt. Als Leser konnte man genau beobachten, wie sich die Zeiten entwickelt haben und wo eventuell Probleme und Vorurteile liegen könnten, die eine gemeinsame Basis erschweren. Vor allem in der Perspektive der Gegenwart wurden durch das Auftauchen und die Handlungen von Marie einige Klischees bedient und sicherlich wurde an einigen Stellen Dinge übertrieben dargestellt. Das störte mich jedoch gar nicht, sondern hatte eher den Effekt, dass Leben im Dorf noch besser nachvollziehen zu können. Ich fand es ein ganz großartiges Buch, dass auch in der heutigen Zeit nicht an Aktualität verloren hat, sondern eher dazu dient, ein Zeichen zu setzen und nicht zu vergessen.
Eine große Liebe, die siebzig Jahre Schweigen überdauert 1947: Emma ist überglücklich, dass ihr geliebter Fritz doch noch aus dem Krieg zurückgekehrt ist. Nun fiebert sie der Heirat entgegen. Doch der Krieg hat einen Schatten auf Fritz' Seele gelegt, gegen den nicht einmal Emma mit all ihrer Liebe ankommt. Und dann, in der Nacht, die eigentlich die glücklichste ihres Lebens sein sollte, geschieht etwas Schreckliches, das alles verändert. 2019: Marie ist mit ihrem Mann neu nach Oberkirchbach gezogen und lernt nach und nach die Einwohner des Dörfchens kennen. Auch den 92-jährigen griesgrämigen Fritz Draudt und die ebenso alte Emma Jung. Marie erfährt, dass die beiden seit fast siebzig Jahren nicht miteinander gesprochen haben. Dabei wollten sie einst heiraten. Marie nimmt sich vor, Fritz und Emma wieder miteinander zu versöhnen, bevor es zu spät ist ...

❤️❤️❤️❤️❤️ Was für ein wunderschönes Wohlfühlbuch. Liebe kennt wirklich kein Alter und kann Jahrzehnte überdauern, selbst wenn sie heimlich ist. Ich bin ganz beseelt. Gerne 5 ⭐️ Lieblingszitat: Ein Bild, das ihm geholfen hatte, ruhig zu bleiben, ein Name, ein Gesicht. Er sah zu ihr hin und zwang sich, ihr in die Augen zu blicken. Er hätte es ihr vor siebzig Jahren sagen sollen. Er sagte es ihr jetzt. "Ich habe immer an dich gedacht, Emma, unentwegt. Damit meine Hände nicht zittern. Deswegen habe ich überlebt." Emmas Miene war unbeweglich, nur eine einzelne Tränen löste sich aus ihrem Augenwinkel.
So wunderschön und berührend die Geschichte
Mit Fritz und Emma durch die Zeit und mitzuerleben in einen kleinem Dorf zu leben hat mir so gut gefallen. Ein schweres Thema, Krieg und Nachkriegszeit wurde hier so wundervoll und liebevoll verpackt. Auf den Schrecken des Krieges und seine Folgen beim Menschen stößt uns die Geschichte. Das Buch hat viel Tiefe und zeigt den Leser gleichzeitig was bedeutet Zusammenhalt und Gemeinschaft. Was kann man gemeinsam erreichen. Die Figuren sind so liebevoll und authentisch beschrieben. Eine Geschichte mit ganz vielen tollen Botschaften aber kein bißchen belehrend. Ich mag das Buch wirklich sehr und es gibt eine Leseempfehlung von mir dafür. 5 von 5 Sternen bekommt es auf jeden fall
Eine schöne Geschichte über eine Dorfgemeinschaft, eine alte Liebesgeschichte, Schicksalsschläge und verpasste Chancen. Das Buch lässt sich gut lesen, allerdings kam ich nur schleppend voran. Mir fehlte irgendwie ein gewisser Pep. Die Protagonisten sind sympathisch und die Geschichte zeigt, was man gemeinsam erreichen kann. Leider war mir das ganze an manchen Stellen zu schwarz/weiß.

Liebe von klein auf
Emma und Fritz sind am gleichen Tag geboren und beste Freunde,später ein Pärchen gewesen. Dann musste Fritz in den Krieg und kam als gebrochener Mann wieder. So kam es nie zur gewünschten Hochzeit. Nach 70 Jahren versucht Pfarrers Frau (Marie), die beiden wieder anzunähern.Auch hilft sie dem Dorf zurück ins Leben.
5 🌟 plus!!!
Was für ein Buch! Was für eine Geschichte! Ich habe gelacht, ich habe geweint, mitgefiebert und gehofft, getrauert und mich gefreut. Eine Achterbahn der Gefühle. Die Geschichte hat mich schon ab der ersten Seite gepackt. Emma und Fritz, Fritz und Emma, was war geschehen, dass diese beiden Menschen nicht mehr miteinander reden? Jakob und Marie, was hält Oberkirchbach für die beiden bereit? Eine wunderschöne, aber auch oft traurige Geschichte. Aber ich habe nicht nur aus Traurigkeit geweint, sondern auch vor Rührung und Glück. Eine wirklich einzigartige Geschichte. Der Schreibstil ist toll, man fliegt durch die Seiten und merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht und die Seiten immer weniger werden. Ich hätte noch ewig weiterlesen wollen, wie es in Oberkirchbach weiter geht. Ganz, ganz große Leseempfehlung!
Eine wirklich schöne Liebesgeschichte und eine tolle Geschichte über Freundschaft, über Schicksalsschläge mit tollen Charakteren.
Ein wirklich absolut tolles Buch mit wirklich tolle Charakteren. Mir sind die ganzen Personen im Laufe dieses Buches sehr ans Herz gewachsen. Ich habe mit gefiedert und ja, natürlich war das Buch auch in manchen Punkten ein wenig vorhersehbar, aber nicht komplett. Ich habe dafür einen halben Punkt abgezogen, aber ich würde dieses Buch jedem weiterempfehlen. Die Autorin hat glaubhafte, starke Figuren in einem tollen Umfeld erschaffen mit einer sehr starken Hauptperson "Marie" nochmal mehr Spannung in die Geschichte reingebracht. Ein tolles Zusammenspiel aus Vergangenheit und Gegenwart und ein Wohlfühlort durch und durch. Es waren wirklich tolle und mitreißende Stunden mit diesem Buch und ja, ich hab sehr viele Tränen vergossen.

Fritz und Emma sind für mich der Inbegriff von verpasstem Lebensglück und einer stetigen Sehnsucht. Liebe und Leid sind so nah beieinander! Einst ein glückliches Paar, das von einer gemeinsamen Zukunft träumte, haben die Nachwehen des Krieges und ein schlimmes Ereignis Emma und Fritz so stark entzweit, dass sie selbst 70 Jahre später noch nicht miteinander sprechen und sich aus dem Weg gehen. Nach außen hin hegen sie einen tiefen Groll gegeneinander, aber im Innern sitzt immer noch die tief empfundene Liebe und ein großes Vermissen. Und dann sind da noch Jakob und Marie, die erst vor kurzem in das kleine Dorf gezogen sind und völlig frei und unvoreingenommen auf alle zugehen. Jakob, der immer für alle ein offenes Ohr hat und Marie, die einerseits so hadert mit dem eingeschlafenen Dorfleben und die gleichzeitig so viel Energie reinsteckt, Oberkirchbach aus seinem Dornröschenschlaf zu aufzuwecken. Und die vorallem an die große Liebe von Emma und Fritz glaubt. Ich musste mich erst an den sehr einfach Schreibstil gewöhnen, aber von Seite zu Seite mochte ich das Buch mehr. Erzählt wird abwechselnd in der Vergangenheit und Gegenwart und vorallem die Kapitel über Emma und Fritz haben mich überraschend berührt. Es ist einfach unvorstellbar was die Menschen im 2. Weltkrieg und danach durchleben, wieviel Leid sie ertragen mussten. Barbara Leciejewski schildert das Leben und die Gefühle der beiden unheimlich warmherzig, einfühlsam und bewegend. Es ging mir teilweise so sehr ans Herz, dass mir die Tränen kamen (und das passiert nicht oft 😜). Im Gegensatz dazu hat die Story um Jakob und Marie, um das gegenwärtige Dorfleben einen großen positiven Wohlfühlcharakter. An manchen Stellen vielleicht ein wenig kitschig, macht es aber einfach Spaß zu erleben, wie Marie die Einwohner motivieren kann, wie die Gemeinschaft und das Miteinander immer mehr wachsen. Manchmal braucht man einfach ein wenig Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung 😃 Ich habe das Buch sehr gern gelesen, dieser Wechsel zwischen den beiden Erzählsträngen, zwischen Dramatik und erfrischender Energie gefiel mir gut! Das Ende war mir leider ein bisschen zu vorhersehbar und aber trotzdem war es ein schöner Abschluss 💕 Eine wunderbare Geschichte über Liebe, Freundschaft, Zusammenhalt, die aber auch sehr gut die Grausamkeit und das Leid durch Krieg herausstellt.

Puh, das hat sich gezogen. Ich habe zwischendurch immer wieder überlegt, ob ich das Hörbuch abbrechen soll. Es war mein erstes Buch der Autorin und ich habe mich von all den lobenden Stimmen leiten lassen. Aber leider ist der Funke nicht übergesprungen. Langatmig, vorhersehbar… Ich konnte zu keinem der Charaktere eine Beziehung aufbauen. Ich hatte auch auf mehr historischen Kontext gehofft. Aber es plätschert so an der Oberfläche dahin und bleibt ein leichter Liebesroman, in dem wenig Substanzielles passiert. Gegen Ende nur noch Friede, Freude, Eierkuchen… Schade. Die Sprecherin liest gut.
Ein wunderschöner und etwas anderer Liebesroman. Er zeigt, dass der zweite Weltkrieg auch auf andere Weise seine Opfer gebracht hat. Absolut lesenswert. Einen Stern ziehe ich ab, da es zu viele Charaktere in dem Buch gibt und weil es etwa auf der Hälfte doch etwas langatmig war. Dennoch eine absolute Empfehlung.
So schön….
Eine so schöne Geschichte von Fritz und Emma, die 1947 beginnt. Es hat mich einfach begeistert wie Vergangenheit und Gegenwart zu so einer tollen Geschichte geworden sind. Historische Ereignisse , Schicksalsschläge, die Rolle der Frau alles darin vereint. Und natürlich Marie, die Frau Pfarrer nicht zu vergessen!
Eine große Liebe, die kurz nach dem zweiten Weltkrieg zerbricht. Eine große Liebe, die 70 Jahre später immer noch nicht vergessen ist. Werden Emma und Fritz wieder zueinander finden? Nach so langer Zeit? Hach, was war das für eine schöne, aber auch unglaublich traurige Geschichte. Sie hat mich wirklich tief im Herzen berührt. Eine Erinnerung daran, dass es nie zu spät ist, aber auch, dass das Leben zu kurz ist, um sich zu ärgern und nicht über seinen eigenen Schatten zu springen. Fritz und Emma ist auch eine Geschichte über das Leben in einer Kleinstadt, den Zusammenhalt und das Zusammenspiel von Jung und Alt. Tiefgehende Worte, wunderbar geschrieben und leicht zu lesen. Genau so etwas mag ich an Büchern.
Dieses Buch lag gefühlt eine Ewigkeit auf meinem Sub und nun war es scheinbar an der Zeit es zur Hand zu nehmen. Erzählt wird die Geschichte von Fritz und Emma, die am Ende des Zweiten Weltkriegs getrennt werden, weil Fritz eingezogen wird. 1947 kehrt er nach Hause zurück. Seine Familie gestorben und nur seine Freundin Emma ist ihm geblieben. Er selbst vom Krieg und den Erlebnissen im Gefangenenlager gezeichnet und gerochen. Eigentlich sollte nun das wundervolle Leben, das sie sich vorgestellt haben, beginnen aber alles verändert sich und sie trennen sich und sprechen kein Wort mehr miteinander. 2019 gibt es im Ort einen neuen Pfarrer und er wird von seiner Ehefrau begleitet. Marie fühlt sich in diesem Dorf nicht wohl. Sie hadert mit ihrem Schicksal als Pfarrersfrau und nimmt nur schwer Anteil am Dorfleben. Als jedoch die 750 Jahr Feier ansteht, lernt sie manche Bewohner näher kennen und erfährt von Emma und Fritz. Die immer noch im selben Dorf wohnen, an entgegen gesetzten Enden und haben seit ihrer Trennung niemals mehr ein Wort miteinander gesprochen. Niemand weiß genau warum, das so ist. Nur ein paar wenige Gerüchte haben die Zeit überstanden. Marie ist neugierig und sie versucht herauszufinden, wie es soweit kommen konnte. Mein Fazit: Ich habe mich so auf diese Geschichte gefreut, weil der Klappentext eine ungewöhnliche Story ankündigt. Die ersten Seiten sind mit viel Begeisterung gelesen worden und als "die Katze" aus dem Sack war, hat mich das Buch verloren. Da ich schon anfangs vermutet habe, was hinter der Trennung von Emma und Fritz stand, war es keine große Überraschung. Die zwei waren mir auch nie sonderlich sympathisch. Irgendwie fand ich keinen Zugang zu den beiden. Dazu hat mir auch die Gegenwartsgeschichte nicht wirklich gefallen. Bei Marie musste ich ständig mit den Augen rollen, denn ihre Einstellung zum Umzug in das Dorf hat mich genervt. Warum hat sie Jakob geheiratet? Sie weiß, dass seine Berufung zum Pfarrer ein wichtiger Bestandteil seines Lebens ist. Als Paar fand ich sie nicht sehr überzeugend. Er als höchst gläubiger Mensch und sie nicht Gläubige, das passte für mich einfach nicht. Mit dem Schreibstil konnte ich mich auch nicht anfreunden. Er war mir zu holprig und zu hölzern. Dadurch kamen bei mir keine richtigen Gefühle auf und deshalb mochte ich die Geschichte nicht sonderlich. Ich bin regelrecht enttäuscht, denn ich habe mir auf Grund der vielen guten Stimmen viel erwartet. Vielleicht war das auch der Knackpunkt: zu hohe Erwartungen!
Was für eine wunderschöne, zu Herzen gehende Geschichte. Obwohl es Oberkirchbach und all seine liebenswerten, urigen und besonderen Einwohner gar nicht gibt, hat man so viele Bilder im Kopf und fühlt sich komplett ins Geschehen hineinmanövriert und will auch gar nicht mehr weg. Dies ist keine gewöhnliche Lovestory, weil sie einerseits so dramatisch und schicksalhaft ist, teilweise auch innerlich ganz schön durchrüttelt, aber gleichzeitig auch sehr bewegt und ziemlich unter die Haut geht. Die Charaktere sind dabei so wunderbar gezeichnet und Seite um Seite hofft und bangt man, fühlt mit, freut sich über jeden kleinen Lichtblick. Während die Geschichte dann in die Neuzeit schwenkt und Einblicke in das Leben des neuen Pfarrers und seiner Frau Marie gibt, erhält man auch viele Eindrücke in das etwas eingerostete Dorfleben, deren Bewohner sich teilweise ziemlich fremd sind und es nicht viel Unterhaltungsmöglichkeiten gibt. Das belastet Marie sehr und man spürt ihre Unzufriedenheit und Rastlosigkeit. Doch auf ihre natürliche, lockere Art holt sie die Bewohner aus ihrem Schneckenhäuschen und bald schon purzeln die Ideen, besonders weil der Ort bald schon 750 Jahre Jubiläum hat. Das schließt auch das alte zerstrittene Paar Emma und Fritz ein, doch das ist schwerer als gedacht. Die Sprecherin hat hier eine Meisterleistung vollbracht, denn bei so vielen Bewohnern und unterschiedlichen Charakteren so ein Stimmentalent zu bringen ist einfach genial. Man hat dadurch das Dorfleben hautnah gespürt, jede einzelne Person sofort vor Augen gehabt. Gleichzeitig bin ich selten so sehr von Emotionen überrollt worden wie hier. Sie hat wirklich jede einzelne Stimmung goldrichtig eingefangen und ich bin immer noch hellauf begeistert. Auch was die Autorin hier gezaubert hat, ist für mich einfach eine der schönsten Geschichten, die ich jemals gelesen und gehört habe, nicht nur inhaltlich, sondern auch vom Schreibstil. Sie lässt einen die Geschichte so intensiv fühlen, so dass man trotz des etwas traurigen Verlaufs nicht das Gefühl hat, es erdrückt einen, sondern immer ist da dieser Funke Hoffnung, gemischt mit lustigen Anekdoten, verrückten Ideen oder Kommentaren der Bewohner. Eigentlich will man gar nicht, dass die Geschichte aufhört, und am Ende weiß man, das Leben mag vergänglich sein, manche Last ist schwer und unerträglich, aber die Liebe nicht und dafür ist es nie zu spät. Ein Wohlfühlbuch der besonderen Art – beeindruckend anders und doch so schön und gefühlvoll, ein Buch für die Seele.
Eine Story, die sämtliche Emotionen abdeckt
Ich habe das Buch rund um Oberkirchbach und seine liebenswerten Einwohner geradezu verschlungen. Da ich ebenfalls uffm Dorf wohne konnte ich soooo viele Parallelen ziehen. Einwohner von schrullig, ewig grantig, liebenswert, überdreht, hilfsbereit, sympathisch, lustig, verrückt bis hin zu arrogant und hochnäsig findet man in jeder Gemeinschaft. Ebenso Oberdorf gegen Unterdorf, Ortskern gegen Neubaugebiet und Alteingesessenen gegen Zugezogene - alles wird unter die Lupe genommen. Doch letztendlich geht es um die ewige Liebe, die nicht immer so verläuft wie man sich es wünscht. Ein Satz, den die Ortsälteste gesagt hat brachte mich sehr zum Lachen "Alt werden ist nicht schön". Denn genau das hatte meine Oma immer gesagt und ist heute noch, da wir nun alle auch schon um die 50 sind, unser Running Gag in der Familie 🤣 Und schön ist auch zu sehen, wie sich durch Eigeninitiative und Motivation ein (Dorf-)leben wieder zum Leben erwecken lässt. Ein zauberhaftes Buch, das mir sämtliche Emotionen abgerungen hat. Eine klare Leseempfehlung meinerseits 👌👍🏻
Diese Geschichte ist so unglaublich berührend und wunderschön und traurig zugleich. Ich weiß nicht, ob ich überhaupt schonmal so viel bei einem einzigen Buch geweint habe. Es waren Tränen der Trauer, des Entsetzen und der Freude. Ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Und nebenbei zu sehen wie sich die Menschen und das Dorf entwickeln war einfach unglaublich schön. Dieses Buch ist einfach ein Meisterwerk und wirklich eine ganz große Empfehlung für alle.
Großartiger Roman!
Marie und ihr Mann sind neu in das kleine Dorf Oberkirchbach gezogen, ein sehr verschlafenes Nest. Nach und nach lernen sie die Einwohner kennen. Unter anderem den 92 Jahre alten Griesgram Fritz und die 92-jährige Emma. Die beiden haben seit bald 70 Jahren kein Wort mehr miteinander gesprochen, obwohl Emma 1947 Ihr Glück nicht fassen konnte, als ihr Fritz aus dem Krieg heimkehrte und sie beide nichts mehr wollten, als gemeinsam alt zu werden. Aber das schreckliche Erlebnis, das plötzlich zwischen ihnen stand, konnte nie ausgeräumt werden und Marie macht es sich zum Ziel Fritz und Emma zu versöhnen… Für mich ist „Fritz und Emma“ der dritte Roman den ich von Barbara Leciejewski gelesen habe, so viel Gutes habe ich darüber gehört, dass ich ihn kaufen musste. Und wieder mal kann ich nur sagen, dass die Autorin so großartig, warmherzig und ergreifend schreibt, dass ich gar nicht weiß, was die richtigen Worte für diesen Roman sind. Die Geschichte von Fritz und Emma bricht einem das Herz. Wie viel Leid und Entfremdung kann ein Mensch ertragen? Immer wieder hat sich mir diese Frage gestellt und mein Herz schmerzte für diese beiden wunderbaren Protagonisten. Aber auch Marie geht einen Weg, der von ihr große Selbsterkenntnis und - für mein Empfinden - das Erlernen von Selbstliebe und Ausbruch aus festgelegten Gesellschaftsmustern erfordert. Dabei lernt sie anhand vieler Lebensgeschichten und Menschen, die sie bereitwillig in ihr Leben lassen, daß wir uns manchmal auf etwas einlassen müssen um zu erkennen, dass wir schon lange da angekommen sind, wo wir hingehören. Mich hat die ganze Story tief bewegt. Sie hat den Schrecken von Krieg genauso thematisiert wie die persönlichen Auswirkungen davon, hat die Liebe als große Kraft und den Zusammenhalt der Menschen gefeiert und am Ende die Kraft der Versöhnung. So empfehlenswert und deshalb gibt es von mir 5 von 5 Sternen! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich bin schon seit einer Weile um dieses Buch herumgeschlichen. Und ich bin so froh, dass ich mich nun endlich herangetraut und es gelesen habe! Ich fand die Geschichte sehr humorvoll und unterhaltsam. Gerade die Dorfaspekte haben mich einige Male auflachen lassen und mich an mein Heimatdorf erinnert. Und gleichzeitig wurde ich von den Schicksalen der Charaktere so mitgerissen, dass mir teilweise die Tränen in den Augen standen. Die Handlung spielt sich über zwei Zeitebenen verteilt ab und so erfährt man beim Lesen Schritt für Schritt die Hintergründe zu Ereignissen in der Gegenwart. Natürlich wusste man deshalb teilweise schon, worauf einzelne Schicksale zusteuern. Aber der Weg da hin hat mich jedes Mal total mitgerissen. “Fritz & Emma” war für mich ein Ausflug in meine Heimat. Dieses Buch ist ein wunderschönes Beispiel dafür, wie schön das Dorf-Leben sein kann und hat mich fast ein bisschen melancholisch darüber gestimmt, dass ich in die Stadt gezogen bin.
Es hat mich entspannt
Wer dem Alltagsstress entkommen möchte, der macht mit diesem Buch einmal kurz gedanklichen Urlaub in der Pfalz. Liebevoll erlebt man das Leben in einem kleinen eingeschlafenen Dorf mit, das eine Wandlung durchlebt und endlich wieder zu neuem Leben erwacht. Die Erzählung wird begleitet durch die Vorgeschichte einer nie endenden Liebe. Es ist nicht spannend und das muss es auch gar nicht sein. Es ist romantisch und erdend und während man so durch die Seiten fliegt, fängt man an die Charaktere zu lieben. Der Schreibstil war wirklich gut aber insgeheim hatte ich mir von diesem hoch gelobten Buch etwas mehr erhofft.
Hach - die Frau Leciejewski hat es definitiv in die Riege meiner Lieblingsautorinnen geschafft - wobei mir "Für immer..." vielleicht einen Tick besser gefallen hat - also sind das hier wohl so 4,8 Sterne. Trotzdem ist die Geschichte wirklich schön - so viel von dem, was ich mag! Am besten hat mir das Setting in einem kleinen Dorf in der ländlichen Pfalz, nicht weit von Ramstein, gefallen. Viele Dorfbewohner - nicht nur Fritz und Emma - lernen wir im Laufe der Geschichte kennen und lieben. Ein Kritikpunkt wäre vielleicht, dass es evtl. zu viele sind - ich muss zugeben, dass ich gegen Ende ein bissle den Überblick verloren hat, wer jetzt da wer ist und wer mit wem verwandt und bekannt und so... Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus zwei Zeitebenen, einmal aus der Sicht der Pfarrersgattin Marie im Jahr 2019, dann die Geschichte von Fritz und Emma von 1947 wieder "nach vorne", bis in die Gegenwart. Ich fand es schön mitzuerleben, wie Marie sich in das Dorf verliebt, nachdem sie am Anfang so gar nicht mit dem Kleinstadtleben klarkommt. Wie gesagt, alle Dorfbewohner sind wirklich sympathisch und detailliert beschrieben, da verliebt man sich gleich mit ;-) Aber auch die historische Geschichte von Fritz und Emma ist interessant und nachvollziehbar und behandelt ein wichtiges Thema, über das definitiv viel zu wenig gesprochen wurde und wird. Ein weiterer Kritikpunkt wäre vielleicht, dass Jakob, der Pfarrer, ein bissle zu arg "grundgut" ist, der wird mir etwas zu "heilig" dargestellt. Und ja, das Ende ist schon sehr rosarot und Friede-Freude-Eierkuchen, ein bissle weniger Zuckerguss hätte auch gereicht. Insgesamt ist es aber ein richtig schönes Wohlfühlbuch, gut für den Sommer, denn der Hauptteil der Handlung spielt im Sommer. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und werde definitiv noch mehr Bücher von dieser Autorin lesen.
Fritz und Emmas Geschichte hat mich berührt, mir ein Lächeln und ein Tränchen entlockt, es war mir eine Ehre mit ihnen durch die Zeit zu reisen. Marie und Jakob habe ich ebenso gerne getroffen und mich gefreut ihre und die Entwicklung des Dörfchens Oberkirchbach zu verfolgen. Eine rund um gelungene Geschichte mit Ecken und Kanten und einem happy end.
Absolutes Lesehighlight
Ohne reado wäre ich nie auf diesen Roman aufmerksam geworden. Zum Glück bin ich es. Denn das Buch ist einfach nur toll. Die bewegende Geschichte von Fritz und Emma, die 70 Jahre nicht miteinander gesprochen haben, obwohl sie sich einmal sehr geliebt haben. Ich wollte wissen, was passiert ist und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Die Zeitsprünge, die das gesamte, lange Leben von Fritz und Emma umfassen, sind sehr gut eingebunden in die Geschichte des neuen Pfarrers und seiner Frau. Ich habe einige Tränen verdrückt und werde definitiv noch weitere Bücher der Autorin lesen.

Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Die Geschichte einer ungelebten Liebe - herzzerreißend und tröstlich zugleich
1947: Emma ist überglücklich, dass ihr geliebter Fritz doch noch aus dem Krieg in ihr Heimatdorf zurückgekehrt ist. Schon lange sind sie ein Paar, nun fiebert Emma der Heirat entgegen. Doch der Krieg hat einen Schatten auf Fritz‘ Seele gelegt, gegen den nicht einmal Emma mit all ihrer Liebe ankommt. Und dann, in der Nacht, die eigentlich die glücklichste ihres Lebens sein sollte, geschieht etwas Schreckliches, das alles verändert.
2018: Marie ist mit ihrem Mann neu nach Oberkirchbach gezogen und lernt nach und nach die Einwohner des Dörfchens kennen. Auch den 92-jährigen griesgrämigen Fritz Draudt und die ebenso alte Emma Jung, die am entgegengesetzten Ende des Dorfes lebt. Marie erfährt, dass die beiden seit fast siebzig Jahren nicht miteinander gesprochen haben. Dabei wollten sie einst heiraten. Marie nimmt sich vor, Fritz und Emma wieder miteinander zu versöhnen, bevor es zu spät ist …
Book Information
Author Description
Barbara Leciejewski wollte schon als Kind Schriftstellerin werden, strebte jedoch zunächst einen »richtigen« Beruf an und zog fürs Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft nach München. Nach verschiedenen Jobs am Theater und einer Magisterarbeit über Kriminalromane arbeitete Barbara Leciejewski als Synchroncutterin. Die Liebe zum Schreiben ließ sie allerdings nie los, inzwischen ist sie Bestsellerautorin und glücklich in ihrem Traumberuf.
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So ein wunderbares Buch! 😍
In letzter Zeit war ich etwas unglücklich mit meiner Bücherauswahl. "Fritz und Emma" lag schon lange auf meinem SuB, die Inhaltsangabe hörte sich so schön an, also hab ich es gewagt und es zu lesen begonnen. Und ich würde nicht enttäuscht! 💛 So ein schönes, berührendes, tiefgehendes, humorvolles Buch hab ich schon sehr lange nicht mehr gelesen! Es stimmte einfach alles: eine spannende Geschichte, fein, empathisch und würdevoll erzählt. Viele Emotionen, wie Schmerz, Trauer und Verbitterung, waren gepaart mit noch mehr Erinnerungen, Liebe, Humor und Hoffnung. In 2 Zeitsträngen wurde über das Leben von Fritz und Emma erzählt, einer rund um den 2. Weltkrieg, der zweite in der Gegenwart. Wunderbar verknüpft, perfekt aufeinander abgestimmt und mit unglaublich viel Fingerspitzengefühl! Ich musste oft schmunzeln, ein paar Mal sogar auflachen, dann wieder standen mir die Tränen in den Augen. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, es war zudem so angenehm und leicht zu lesen, dass es wie im Flug verging. Ein weiteres Buch der Autorin liegt auf meinem Stapel und wenn dieses auch so großartig ist, hab ich den Kreis meiner LieblingsautorInnen um Barbara Leciejewski erweitert. Und auch wenn man von Anfang an weiß, wie das Buch ausgehen wird, ändert das gar nichts: Das war wirklich ganz großes Kino!! 😍
Die Geschichte einer ungelebten Liebe ~ herzzerreißend und tröstlich zugleich.
Emma und Fritz ist ein Buch welches ich aus dem Bücherschrank mitgenommen habe. Zum Glück! Es ist eine wunderbare, traurige und herzliche Geschichte. Die Story springt von Kapitel zu Kapitel in verschiedene Zeiten und lässt sie spannend. Die Geschichte von Emma und Fritz, aber auch von Marie und Jakob sind wunderbar. Später auch die Geschichte von Irma und Matz... Herzzerreißend. Ich habe es geliebt. Von Anfang bis Ende.

Also ich weiß nicht so recht. Es fängt sehr gut an, aber die Passagen in der Neuzeit mit Marie, die haben mich ziemlich genervt. Marie kommt mir nicht vor wie eine Erwachsene, sondern wie ein überdrehtes, quengeliges Kleinkind. Sehr unsympathisch. Daher leider nur drei Sterne. Die Idee des Buches war aber ganz nett.
Was für ein Herzensbuch! Ich habe noch nie von einem Herrn Pfarrer und seiner Frau Pfarrer gelesen, und das war wirklich sehr schön! Das Buch hat alle emotionen abgedeckt: es war lustig, es war traurig, es war ernst es war mitreißend. Mein persönliches Highlight: mein Lieblingsbaum, der Mirabellenbaum, spielt eine nicht unbedeutende Rolle. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.
Mir hatdie Geschichte sehr gut gefallen und ich konnte so einiges nachvollziehen. Ich wohne auch in einem Dorf in Schleswig-Holstein mit ca 1000 Einwohnern. Hier gibt es kein Geschäft, keine wirkliche Gemeinschaft, keine Kirche, kein Maibaum, ein Bürgermeister den man nie sieht und ein Durchgangsverkehr vor der Haustür. Der Bus fährt, wenn keine Ferien sind und ohne Auto ist man aufgeschmissen. Wir haben einen Storch im Garten, der den Sommer über bei uns weilt, da bleibt schon mal jemand am Zaun stehen und schaut zu ihm hoch.... Ansonsten ist das Leben bei uns im DORF zum einschlafen 😂
Kitschiger Dorfroman mit irreführendem Titel
Die Grundidee des Buches ist super interessant. Leider liegt der Fokus nicht, wie ich erwartet bei dem Titel erwartet hatte, auf der Beziehung zwischen Emma und Fritz, sondern verliert sich etwas in der Handlung um Marie und Oberkirchbach. Dadurch wird der Roman unnötig in die Länge gezogen und ich habe mich stellenweise so gelangweilt, dass ich ganze Kapitel nur überflogen habe. Das Ende war schon zu Beginn des Buches vorhersehbar, kam dann aber irgendwo doch sehr abrupt.
Was für eine wundervolle Geschichte. Fritz und Emma und das ganze Dorf habe ich einfach so ins Herz geschlossen 🫶 Es hat mich ein bisschen ans Dorf meiner Großeltern erinnert, so viele Dinge sind einfach exakt dorftypisch beschrieben und genau auf den Punkt gebracht. Ich habe dieses Buch wirklich geliebt, es hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht und war absolut lesenswert.
Fritz und Emma war mein erstes Buch der Autorin und wird definitiv nicht mein Letztes gewesen sein. Fritz und Emma wohnen schon seit Beginn ihres Lebens in einem kleinen Dorf und haben sich kennen und lieben gelernt. Doch plötzlich gibt es keine Hochzeit mehr und jeder im Dorf weiß, dass Fritz und Emma nichts mehr miteinander zu tun haben wollen. Als 2018 Jacob und Marie ins Dorf ziehen, ist es bereits 70 Jahre her, dass Fritz und Emma ein Wort miteinander gewechselt haben. Marie will dieser Geschichte auf den Grund gehen..., denn nichts kann so schlimm sein, dass es ausreicht, um sich so lange mit Schweigen zu begegnen. Oder etwa doch...? Die Story wird einmal in der Vergangenheit und einmal in der Gegenwart erzählt, sodass sich die Geschichten langsam annähern und der Leser nach und nach das Gesamtbild erhält. Der Schreibstill ist wunder flüssig und das Buch lässt sich richtig gut lesen. Das Dorf, in dem die Geschichte spielt ist einfach so wundervoll beschrieben. Die einzelnen Bewohner, die Entwicklungen...alles war einfach exakt dorftypisch und auf den Punkt gebracht. Es hat mich so oft an das Dorf meiner Großeltern erinnert, dass ich immer ein Schmunzeln im Gesicht hatte. Vor allem die Perspektive in der Vergangenheit hat mir gefallen. Die Zeit zwischen Fritz und Emma und was beide im Laufe eines Lebens an Schmerz erfahren mussten, war schon sehr berührend und emotional. Aber auch die Perspektive aus der heutigen Zeit war für mich authentisch dargestellt. Als Leser konnte man genau beobachten, wie sich die Zeiten entwickelt haben und wo eventuell Probleme und Vorurteile liegen könnten, die eine gemeinsame Basis erschweren. Vor allem in der Perspektive der Gegenwart wurden durch das Auftauchen und die Handlungen von Marie einige Klischees bedient und sicherlich wurde an einigen Stellen Dinge übertrieben dargestellt. Das störte mich jedoch gar nicht, sondern hatte eher den Effekt, dass Leben im Dorf noch besser nachvollziehen zu können. Ich fand es ein ganz großartiges Buch, dass auch in der heutigen Zeit nicht an Aktualität verloren hat, sondern eher dazu dient, ein Zeichen zu setzen und nicht zu vergessen.
Eine große Liebe, die siebzig Jahre Schweigen überdauert 1947: Emma ist überglücklich, dass ihr geliebter Fritz doch noch aus dem Krieg zurückgekehrt ist. Nun fiebert sie der Heirat entgegen. Doch der Krieg hat einen Schatten auf Fritz' Seele gelegt, gegen den nicht einmal Emma mit all ihrer Liebe ankommt. Und dann, in der Nacht, die eigentlich die glücklichste ihres Lebens sein sollte, geschieht etwas Schreckliches, das alles verändert. 2019: Marie ist mit ihrem Mann neu nach Oberkirchbach gezogen und lernt nach und nach die Einwohner des Dörfchens kennen. Auch den 92-jährigen griesgrämigen Fritz Draudt und die ebenso alte Emma Jung. Marie erfährt, dass die beiden seit fast siebzig Jahren nicht miteinander gesprochen haben. Dabei wollten sie einst heiraten. Marie nimmt sich vor, Fritz und Emma wieder miteinander zu versöhnen, bevor es zu spät ist ...

❤️❤️❤️❤️❤️ Was für ein wunderschönes Wohlfühlbuch. Liebe kennt wirklich kein Alter und kann Jahrzehnte überdauern, selbst wenn sie heimlich ist. Ich bin ganz beseelt. Gerne 5 ⭐️ Lieblingszitat: Ein Bild, das ihm geholfen hatte, ruhig zu bleiben, ein Name, ein Gesicht. Er sah zu ihr hin und zwang sich, ihr in die Augen zu blicken. Er hätte es ihr vor siebzig Jahren sagen sollen. Er sagte es ihr jetzt. "Ich habe immer an dich gedacht, Emma, unentwegt. Damit meine Hände nicht zittern. Deswegen habe ich überlebt." Emmas Miene war unbeweglich, nur eine einzelne Tränen löste sich aus ihrem Augenwinkel.
So wunderschön und berührend die Geschichte
Mit Fritz und Emma durch die Zeit und mitzuerleben in einen kleinem Dorf zu leben hat mir so gut gefallen. Ein schweres Thema, Krieg und Nachkriegszeit wurde hier so wundervoll und liebevoll verpackt. Auf den Schrecken des Krieges und seine Folgen beim Menschen stößt uns die Geschichte. Das Buch hat viel Tiefe und zeigt den Leser gleichzeitig was bedeutet Zusammenhalt und Gemeinschaft. Was kann man gemeinsam erreichen. Die Figuren sind so liebevoll und authentisch beschrieben. Eine Geschichte mit ganz vielen tollen Botschaften aber kein bißchen belehrend. Ich mag das Buch wirklich sehr und es gibt eine Leseempfehlung von mir dafür. 5 von 5 Sternen bekommt es auf jeden fall
Eine schöne Geschichte über eine Dorfgemeinschaft, eine alte Liebesgeschichte, Schicksalsschläge und verpasste Chancen. Das Buch lässt sich gut lesen, allerdings kam ich nur schleppend voran. Mir fehlte irgendwie ein gewisser Pep. Die Protagonisten sind sympathisch und die Geschichte zeigt, was man gemeinsam erreichen kann. Leider war mir das ganze an manchen Stellen zu schwarz/weiß.

Liebe von klein auf
Emma und Fritz sind am gleichen Tag geboren und beste Freunde,später ein Pärchen gewesen. Dann musste Fritz in den Krieg und kam als gebrochener Mann wieder. So kam es nie zur gewünschten Hochzeit. Nach 70 Jahren versucht Pfarrers Frau (Marie), die beiden wieder anzunähern.Auch hilft sie dem Dorf zurück ins Leben.
5 🌟 plus!!!
Was für ein Buch! Was für eine Geschichte! Ich habe gelacht, ich habe geweint, mitgefiebert und gehofft, getrauert und mich gefreut. Eine Achterbahn der Gefühle. Die Geschichte hat mich schon ab der ersten Seite gepackt. Emma und Fritz, Fritz und Emma, was war geschehen, dass diese beiden Menschen nicht mehr miteinander reden? Jakob und Marie, was hält Oberkirchbach für die beiden bereit? Eine wunderschöne, aber auch oft traurige Geschichte. Aber ich habe nicht nur aus Traurigkeit geweint, sondern auch vor Rührung und Glück. Eine wirklich einzigartige Geschichte. Der Schreibstil ist toll, man fliegt durch die Seiten und merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht und die Seiten immer weniger werden. Ich hätte noch ewig weiterlesen wollen, wie es in Oberkirchbach weiter geht. Ganz, ganz große Leseempfehlung!
Eine wirklich schöne Liebesgeschichte und eine tolle Geschichte über Freundschaft, über Schicksalsschläge mit tollen Charakteren.
Ein wirklich absolut tolles Buch mit wirklich tolle Charakteren. Mir sind die ganzen Personen im Laufe dieses Buches sehr ans Herz gewachsen. Ich habe mit gefiedert und ja, natürlich war das Buch auch in manchen Punkten ein wenig vorhersehbar, aber nicht komplett. Ich habe dafür einen halben Punkt abgezogen, aber ich würde dieses Buch jedem weiterempfehlen. Die Autorin hat glaubhafte, starke Figuren in einem tollen Umfeld erschaffen mit einer sehr starken Hauptperson "Marie" nochmal mehr Spannung in die Geschichte reingebracht. Ein tolles Zusammenspiel aus Vergangenheit und Gegenwart und ein Wohlfühlort durch und durch. Es waren wirklich tolle und mitreißende Stunden mit diesem Buch und ja, ich hab sehr viele Tränen vergossen.

Fritz und Emma sind für mich der Inbegriff von verpasstem Lebensglück und einer stetigen Sehnsucht. Liebe und Leid sind so nah beieinander! Einst ein glückliches Paar, das von einer gemeinsamen Zukunft träumte, haben die Nachwehen des Krieges und ein schlimmes Ereignis Emma und Fritz so stark entzweit, dass sie selbst 70 Jahre später noch nicht miteinander sprechen und sich aus dem Weg gehen. Nach außen hin hegen sie einen tiefen Groll gegeneinander, aber im Innern sitzt immer noch die tief empfundene Liebe und ein großes Vermissen. Und dann sind da noch Jakob und Marie, die erst vor kurzem in das kleine Dorf gezogen sind und völlig frei und unvoreingenommen auf alle zugehen. Jakob, der immer für alle ein offenes Ohr hat und Marie, die einerseits so hadert mit dem eingeschlafenen Dorfleben und die gleichzeitig so viel Energie reinsteckt, Oberkirchbach aus seinem Dornröschenschlaf zu aufzuwecken. Und die vorallem an die große Liebe von Emma und Fritz glaubt. Ich musste mich erst an den sehr einfach Schreibstil gewöhnen, aber von Seite zu Seite mochte ich das Buch mehr. Erzählt wird abwechselnd in der Vergangenheit und Gegenwart und vorallem die Kapitel über Emma und Fritz haben mich überraschend berührt. Es ist einfach unvorstellbar was die Menschen im 2. Weltkrieg und danach durchleben, wieviel Leid sie ertragen mussten. Barbara Leciejewski schildert das Leben und die Gefühle der beiden unheimlich warmherzig, einfühlsam und bewegend. Es ging mir teilweise so sehr ans Herz, dass mir die Tränen kamen (und das passiert nicht oft 😜). Im Gegensatz dazu hat die Story um Jakob und Marie, um das gegenwärtige Dorfleben einen großen positiven Wohlfühlcharakter. An manchen Stellen vielleicht ein wenig kitschig, macht es aber einfach Spaß zu erleben, wie Marie die Einwohner motivieren kann, wie die Gemeinschaft und das Miteinander immer mehr wachsen. Manchmal braucht man einfach ein wenig Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung 😃 Ich habe das Buch sehr gern gelesen, dieser Wechsel zwischen den beiden Erzählsträngen, zwischen Dramatik und erfrischender Energie gefiel mir gut! Das Ende war mir leider ein bisschen zu vorhersehbar und aber trotzdem war es ein schöner Abschluss 💕 Eine wunderbare Geschichte über Liebe, Freundschaft, Zusammenhalt, die aber auch sehr gut die Grausamkeit und das Leid durch Krieg herausstellt.

Puh, das hat sich gezogen. Ich habe zwischendurch immer wieder überlegt, ob ich das Hörbuch abbrechen soll. Es war mein erstes Buch der Autorin und ich habe mich von all den lobenden Stimmen leiten lassen. Aber leider ist der Funke nicht übergesprungen. Langatmig, vorhersehbar… Ich konnte zu keinem der Charaktere eine Beziehung aufbauen. Ich hatte auch auf mehr historischen Kontext gehofft. Aber es plätschert so an der Oberfläche dahin und bleibt ein leichter Liebesroman, in dem wenig Substanzielles passiert. Gegen Ende nur noch Friede, Freude, Eierkuchen… Schade. Die Sprecherin liest gut.
Ein wunderschöner und etwas anderer Liebesroman. Er zeigt, dass der zweite Weltkrieg auch auf andere Weise seine Opfer gebracht hat. Absolut lesenswert. Einen Stern ziehe ich ab, da es zu viele Charaktere in dem Buch gibt und weil es etwa auf der Hälfte doch etwas langatmig war. Dennoch eine absolute Empfehlung.
So schön….
Eine so schöne Geschichte von Fritz und Emma, die 1947 beginnt. Es hat mich einfach begeistert wie Vergangenheit und Gegenwart zu so einer tollen Geschichte geworden sind. Historische Ereignisse , Schicksalsschläge, die Rolle der Frau alles darin vereint. Und natürlich Marie, die Frau Pfarrer nicht zu vergessen!
Eine große Liebe, die kurz nach dem zweiten Weltkrieg zerbricht. Eine große Liebe, die 70 Jahre später immer noch nicht vergessen ist. Werden Emma und Fritz wieder zueinander finden? Nach so langer Zeit? Hach, was war das für eine schöne, aber auch unglaublich traurige Geschichte. Sie hat mich wirklich tief im Herzen berührt. Eine Erinnerung daran, dass es nie zu spät ist, aber auch, dass das Leben zu kurz ist, um sich zu ärgern und nicht über seinen eigenen Schatten zu springen. Fritz und Emma ist auch eine Geschichte über das Leben in einer Kleinstadt, den Zusammenhalt und das Zusammenspiel von Jung und Alt. Tiefgehende Worte, wunderbar geschrieben und leicht zu lesen. Genau so etwas mag ich an Büchern.
Dieses Buch lag gefühlt eine Ewigkeit auf meinem Sub und nun war es scheinbar an der Zeit es zur Hand zu nehmen. Erzählt wird die Geschichte von Fritz und Emma, die am Ende des Zweiten Weltkriegs getrennt werden, weil Fritz eingezogen wird. 1947 kehrt er nach Hause zurück. Seine Familie gestorben und nur seine Freundin Emma ist ihm geblieben. Er selbst vom Krieg und den Erlebnissen im Gefangenenlager gezeichnet und gerochen. Eigentlich sollte nun das wundervolle Leben, das sie sich vorgestellt haben, beginnen aber alles verändert sich und sie trennen sich und sprechen kein Wort mehr miteinander. 2019 gibt es im Ort einen neuen Pfarrer und er wird von seiner Ehefrau begleitet. Marie fühlt sich in diesem Dorf nicht wohl. Sie hadert mit ihrem Schicksal als Pfarrersfrau und nimmt nur schwer Anteil am Dorfleben. Als jedoch die 750 Jahr Feier ansteht, lernt sie manche Bewohner näher kennen und erfährt von Emma und Fritz. Die immer noch im selben Dorf wohnen, an entgegen gesetzten Enden und haben seit ihrer Trennung niemals mehr ein Wort miteinander gesprochen. Niemand weiß genau warum, das so ist. Nur ein paar wenige Gerüchte haben die Zeit überstanden. Marie ist neugierig und sie versucht herauszufinden, wie es soweit kommen konnte. Mein Fazit: Ich habe mich so auf diese Geschichte gefreut, weil der Klappentext eine ungewöhnliche Story ankündigt. Die ersten Seiten sind mit viel Begeisterung gelesen worden und als "die Katze" aus dem Sack war, hat mich das Buch verloren. Da ich schon anfangs vermutet habe, was hinter der Trennung von Emma und Fritz stand, war es keine große Überraschung. Die zwei waren mir auch nie sonderlich sympathisch. Irgendwie fand ich keinen Zugang zu den beiden. Dazu hat mir auch die Gegenwartsgeschichte nicht wirklich gefallen. Bei Marie musste ich ständig mit den Augen rollen, denn ihre Einstellung zum Umzug in das Dorf hat mich genervt. Warum hat sie Jakob geheiratet? Sie weiß, dass seine Berufung zum Pfarrer ein wichtiger Bestandteil seines Lebens ist. Als Paar fand ich sie nicht sehr überzeugend. Er als höchst gläubiger Mensch und sie nicht Gläubige, das passte für mich einfach nicht. Mit dem Schreibstil konnte ich mich auch nicht anfreunden. Er war mir zu holprig und zu hölzern. Dadurch kamen bei mir keine richtigen Gefühle auf und deshalb mochte ich die Geschichte nicht sonderlich. Ich bin regelrecht enttäuscht, denn ich habe mir auf Grund der vielen guten Stimmen viel erwartet. Vielleicht war das auch der Knackpunkt: zu hohe Erwartungen!
Was für eine wunderschöne, zu Herzen gehende Geschichte. Obwohl es Oberkirchbach und all seine liebenswerten, urigen und besonderen Einwohner gar nicht gibt, hat man so viele Bilder im Kopf und fühlt sich komplett ins Geschehen hineinmanövriert und will auch gar nicht mehr weg. Dies ist keine gewöhnliche Lovestory, weil sie einerseits so dramatisch und schicksalhaft ist, teilweise auch innerlich ganz schön durchrüttelt, aber gleichzeitig auch sehr bewegt und ziemlich unter die Haut geht. Die Charaktere sind dabei so wunderbar gezeichnet und Seite um Seite hofft und bangt man, fühlt mit, freut sich über jeden kleinen Lichtblick. Während die Geschichte dann in die Neuzeit schwenkt und Einblicke in das Leben des neuen Pfarrers und seiner Frau Marie gibt, erhält man auch viele Eindrücke in das etwas eingerostete Dorfleben, deren Bewohner sich teilweise ziemlich fremd sind und es nicht viel Unterhaltungsmöglichkeiten gibt. Das belastet Marie sehr und man spürt ihre Unzufriedenheit und Rastlosigkeit. Doch auf ihre natürliche, lockere Art holt sie die Bewohner aus ihrem Schneckenhäuschen und bald schon purzeln die Ideen, besonders weil der Ort bald schon 750 Jahre Jubiläum hat. Das schließt auch das alte zerstrittene Paar Emma und Fritz ein, doch das ist schwerer als gedacht. Die Sprecherin hat hier eine Meisterleistung vollbracht, denn bei so vielen Bewohnern und unterschiedlichen Charakteren so ein Stimmentalent zu bringen ist einfach genial. Man hat dadurch das Dorfleben hautnah gespürt, jede einzelne Person sofort vor Augen gehabt. Gleichzeitig bin ich selten so sehr von Emotionen überrollt worden wie hier. Sie hat wirklich jede einzelne Stimmung goldrichtig eingefangen und ich bin immer noch hellauf begeistert. Auch was die Autorin hier gezaubert hat, ist für mich einfach eine der schönsten Geschichten, die ich jemals gelesen und gehört habe, nicht nur inhaltlich, sondern auch vom Schreibstil. Sie lässt einen die Geschichte so intensiv fühlen, so dass man trotz des etwas traurigen Verlaufs nicht das Gefühl hat, es erdrückt einen, sondern immer ist da dieser Funke Hoffnung, gemischt mit lustigen Anekdoten, verrückten Ideen oder Kommentaren der Bewohner. Eigentlich will man gar nicht, dass die Geschichte aufhört, und am Ende weiß man, das Leben mag vergänglich sein, manche Last ist schwer und unerträglich, aber die Liebe nicht und dafür ist es nie zu spät. Ein Wohlfühlbuch der besonderen Art – beeindruckend anders und doch so schön und gefühlvoll, ein Buch für die Seele.
Eine Story, die sämtliche Emotionen abdeckt
Ich habe das Buch rund um Oberkirchbach und seine liebenswerten Einwohner geradezu verschlungen. Da ich ebenfalls uffm Dorf wohne konnte ich soooo viele Parallelen ziehen. Einwohner von schrullig, ewig grantig, liebenswert, überdreht, hilfsbereit, sympathisch, lustig, verrückt bis hin zu arrogant und hochnäsig findet man in jeder Gemeinschaft. Ebenso Oberdorf gegen Unterdorf, Ortskern gegen Neubaugebiet und Alteingesessenen gegen Zugezogene - alles wird unter die Lupe genommen. Doch letztendlich geht es um die ewige Liebe, die nicht immer so verläuft wie man sich es wünscht. Ein Satz, den die Ortsälteste gesagt hat brachte mich sehr zum Lachen "Alt werden ist nicht schön". Denn genau das hatte meine Oma immer gesagt und ist heute noch, da wir nun alle auch schon um die 50 sind, unser Running Gag in der Familie 🤣 Und schön ist auch zu sehen, wie sich durch Eigeninitiative und Motivation ein (Dorf-)leben wieder zum Leben erwecken lässt. Ein zauberhaftes Buch, das mir sämtliche Emotionen abgerungen hat. Eine klare Leseempfehlung meinerseits 👌👍🏻
Diese Geschichte ist so unglaublich berührend und wunderschön und traurig zugleich. Ich weiß nicht, ob ich überhaupt schonmal so viel bei einem einzigen Buch geweint habe. Es waren Tränen der Trauer, des Entsetzen und der Freude. Ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Und nebenbei zu sehen wie sich die Menschen und das Dorf entwickeln war einfach unglaublich schön. Dieses Buch ist einfach ein Meisterwerk und wirklich eine ganz große Empfehlung für alle.
Großartiger Roman!
Marie und ihr Mann sind neu in das kleine Dorf Oberkirchbach gezogen, ein sehr verschlafenes Nest. Nach und nach lernen sie die Einwohner kennen. Unter anderem den 92 Jahre alten Griesgram Fritz und die 92-jährige Emma. Die beiden haben seit bald 70 Jahren kein Wort mehr miteinander gesprochen, obwohl Emma 1947 Ihr Glück nicht fassen konnte, als ihr Fritz aus dem Krieg heimkehrte und sie beide nichts mehr wollten, als gemeinsam alt zu werden. Aber das schreckliche Erlebnis, das plötzlich zwischen ihnen stand, konnte nie ausgeräumt werden und Marie macht es sich zum Ziel Fritz und Emma zu versöhnen… Für mich ist „Fritz und Emma“ der dritte Roman den ich von Barbara Leciejewski gelesen habe, so viel Gutes habe ich darüber gehört, dass ich ihn kaufen musste. Und wieder mal kann ich nur sagen, dass die Autorin so großartig, warmherzig und ergreifend schreibt, dass ich gar nicht weiß, was die richtigen Worte für diesen Roman sind. Die Geschichte von Fritz und Emma bricht einem das Herz. Wie viel Leid und Entfremdung kann ein Mensch ertragen? Immer wieder hat sich mir diese Frage gestellt und mein Herz schmerzte für diese beiden wunderbaren Protagonisten. Aber auch Marie geht einen Weg, der von ihr große Selbsterkenntnis und - für mein Empfinden - das Erlernen von Selbstliebe und Ausbruch aus festgelegten Gesellschaftsmustern erfordert. Dabei lernt sie anhand vieler Lebensgeschichten und Menschen, die sie bereitwillig in ihr Leben lassen, daß wir uns manchmal auf etwas einlassen müssen um zu erkennen, dass wir schon lange da angekommen sind, wo wir hingehören. Mich hat die ganze Story tief bewegt. Sie hat den Schrecken von Krieg genauso thematisiert wie die persönlichen Auswirkungen davon, hat die Liebe als große Kraft und den Zusammenhalt der Menschen gefeiert und am Ende die Kraft der Versöhnung. So empfehlenswert und deshalb gibt es von mir 5 von 5 Sternen! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich bin schon seit einer Weile um dieses Buch herumgeschlichen. Und ich bin so froh, dass ich mich nun endlich herangetraut und es gelesen habe! Ich fand die Geschichte sehr humorvoll und unterhaltsam. Gerade die Dorfaspekte haben mich einige Male auflachen lassen und mich an mein Heimatdorf erinnert. Und gleichzeitig wurde ich von den Schicksalen der Charaktere so mitgerissen, dass mir teilweise die Tränen in den Augen standen. Die Handlung spielt sich über zwei Zeitebenen verteilt ab und so erfährt man beim Lesen Schritt für Schritt die Hintergründe zu Ereignissen in der Gegenwart. Natürlich wusste man deshalb teilweise schon, worauf einzelne Schicksale zusteuern. Aber der Weg da hin hat mich jedes Mal total mitgerissen. “Fritz & Emma” war für mich ein Ausflug in meine Heimat. Dieses Buch ist ein wunderschönes Beispiel dafür, wie schön das Dorf-Leben sein kann und hat mich fast ein bisschen melancholisch darüber gestimmt, dass ich in die Stadt gezogen bin.
Es hat mich entspannt
Wer dem Alltagsstress entkommen möchte, der macht mit diesem Buch einmal kurz gedanklichen Urlaub in der Pfalz. Liebevoll erlebt man das Leben in einem kleinen eingeschlafenen Dorf mit, das eine Wandlung durchlebt und endlich wieder zu neuem Leben erwacht. Die Erzählung wird begleitet durch die Vorgeschichte einer nie endenden Liebe. Es ist nicht spannend und das muss es auch gar nicht sein. Es ist romantisch und erdend und während man so durch die Seiten fliegt, fängt man an die Charaktere zu lieben. Der Schreibstil war wirklich gut aber insgeheim hatte ich mir von diesem hoch gelobten Buch etwas mehr erhofft.
Hach - die Frau Leciejewski hat es definitiv in die Riege meiner Lieblingsautorinnen geschafft - wobei mir "Für immer..." vielleicht einen Tick besser gefallen hat - also sind das hier wohl so 4,8 Sterne. Trotzdem ist die Geschichte wirklich schön - so viel von dem, was ich mag! Am besten hat mir das Setting in einem kleinen Dorf in der ländlichen Pfalz, nicht weit von Ramstein, gefallen. Viele Dorfbewohner - nicht nur Fritz und Emma - lernen wir im Laufe der Geschichte kennen und lieben. Ein Kritikpunkt wäre vielleicht, dass es evtl. zu viele sind - ich muss zugeben, dass ich gegen Ende ein bissle den Überblick verloren hat, wer jetzt da wer ist und wer mit wem verwandt und bekannt und so... Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus zwei Zeitebenen, einmal aus der Sicht der Pfarrersgattin Marie im Jahr 2019, dann die Geschichte von Fritz und Emma von 1947 wieder "nach vorne", bis in die Gegenwart. Ich fand es schön mitzuerleben, wie Marie sich in das Dorf verliebt, nachdem sie am Anfang so gar nicht mit dem Kleinstadtleben klarkommt. Wie gesagt, alle Dorfbewohner sind wirklich sympathisch und detailliert beschrieben, da verliebt man sich gleich mit ;-) Aber auch die historische Geschichte von Fritz und Emma ist interessant und nachvollziehbar und behandelt ein wichtiges Thema, über das definitiv viel zu wenig gesprochen wurde und wird. Ein weiterer Kritikpunkt wäre vielleicht, dass Jakob, der Pfarrer, ein bissle zu arg "grundgut" ist, der wird mir etwas zu "heilig" dargestellt. Und ja, das Ende ist schon sehr rosarot und Friede-Freude-Eierkuchen, ein bissle weniger Zuckerguss hätte auch gereicht. Insgesamt ist es aber ein richtig schönes Wohlfühlbuch, gut für den Sommer, denn der Hauptteil der Handlung spielt im Sommer. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und werde definitiv noch mehr Bücher von dieser Autorin lesen.
Fritz und Emmas Geschichte hat mich berührt, mir ein Lächeln und ein Tränchen entlockt, es war mir eine Ehre mit ihnen durch die Zeit zu reisen. Marie und Jakob habe ich ebenso gerne getroffen und mich gefreut ihre und die Entwicklung des Dörfchens Oberkirchbach zu verfolgen. Eine rund um gelungene Geschichte mit Ecken und Kanten und einem happy end.
Absolutes Lesehighlight
Ohne reado wäre ich nie auf diesen Roman aufmerksam geworden. Zum Glück bin ich es. Denn das Buch ist einfach nur toll. Die bewegende Geschichte von Fritz und Emma, die 70 Jahre nicht miteinander gesprochen haben, obwohl sie sich einmal sehr geliebt haben. Ich wollte wissen, was passiert ist und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Die Zeitsprünge, die das gesamte, lange Leben von Fritz und Emma umfassen, sind sehr gut eingebunden in die Geschichte des neuen Pfarrers und seiner Frau. Ich habe einige Tränen verdrückt und werde definitiv noch weitere Bücher der Autorin lesen.
























































