Der Hof
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Description
Das Böse wirft keine Schatten.
Ein abgelegener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß, Schweine wühlen im Dreck. In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit zerfetztem Fuß. Er ist in eine rostige Eisenfalle getreten - aufgestellt von Arnaud: Ein feindseliger Eigenbrötler, der keine Fremden auf seinem Besitz duldet.
Sean darf dennoch bleiben, wenn er die maroden alten Wände neu mauert. Er nimmt das Angebot an, denn er ist auf der Flucht. Arnauds Tochter Mathilde, die ihn liebevoll pflegt, macht den Aufenthalt erträglicher. Doch sie und die anderen Bewohner des alten Gemäuers haben etwas zu verbergen. Etwas, das man besser für immer ruhen lässt.
Book Information
Author Description
SIMON BECKETT ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen und wurde für Paramount+ als sechsteilige Serie verfilmt: «Die Chemie des Todes», «Kalte Asche», «Leichenblässe», «Verwesung», «Totenfang» und «Die ewigen Toten» waren allesamt Bestseller, ebenso sein atmosphärischer Psychothriller «Der Hof». «Die Verlorenen», der Auftakt einer neuen Thrillerserie um den ehemaligen Polizisten Jonah Colley, stand mehrere Wochen auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.
Posts
Alles in allem fand ich das Buch gut, aber der Anfang hat sich wirklich gezogen und es waren mir alle unsympathisch, aber mit der Zeit wurde es immer besser! Der Schreibstil ist wirklich toll und es zieht dich weiter zu lesen obwohl nicht viel passiert. An die David Hunter Reihe kommt es leider nicht heran!
Ich hätte abgebrochen, wenn ich es nicht gehört hätte
Ein Thriller der einfach nur sehr langatmig war. Es war nicht sonderlich spannend sonder die Story waberte so vor sich hin. Für die lange zieht sich der dann doch etwas unausgeglichener Plot zu lange. Die Charaktere sind alle eigen, alle sehr geheimnisvoll bis zum Ende hin - ich persönlich mag das nicht. Ich hab dafür eine zu kurze Aufmerksamkeitsspanne, man könnte es einen SlowBurn Thriller nennen. Zum einschlafen war es gut, der Sprecher war wirklich sehr angenehm und die Atmosphärische Beschreibung war grundsätzlich das Beste am ganzen Buch .
Ich mag es!
Ich verstehe um ehrlich zu sein nicht wieso mir dieses Buch gefällt. Schon der Klappentext hat mich alles andere als neugierig gemacht und die Story an sich gehört nicht zu meinen eigentlichen Interessen. Und trotzdem: ich mag es! Simon Beckett schafft es auf eine sehr bedachte und ruhige Art und Weise, in eine fremde Welt zu entführen. Wir befinden uns auf einem französischen Bauernhof, welcher seine besten Jahre lange hinter sich hat. Die Sonne peitscht unaufhaltsam hinab und eine beklommene Stimmung überträgt sich unaufhaltsam auf den Leser. Ein junger Engländer, auf der Flucht in einem gestohlenen Auto, findet Zuflucht auf einem Bauernhof und merkt sehr schnell, dass mit den dortigen Bewohnern auf ganz unterschiedlichen Ebenen etwas nicht stimmt. In einer langsamen Abfolge taucht man in den Alltag des Hauptprotagonisten ein und nähert sich Stück für Stück einer Auflösung, die sich vielleicht erahnen lässt, aber am Ende doch überrascht. Eine Empfehlung für alle, die es düster mögen und auch mit weniger Tempo zurecht kommen!

Gleich am Anfang merkt man das Sean eine Vergangenheit hat die mit dazu beigetragen hat, dass er in Frankreich ist doch was genau erfährt man erst Stück für Stück. Die Familie die auf dem Hof lebt sind ein Vater mit seinen beiden erwachsenen Töchtern und eine der Tochter hat auch selber schon ein Baby. Aber auch die Familie kam mir sehr suspekt vor. Aber da die Figuren sind alle sehr einzigartig, daher wirkten sie schon wieder authentisch. Nach und nach erfährt man auch immer mehr über die Familie, wobei ein gelößtes Geheimnis mindesten zwei neue hervorbringt. Das ganze ist dazu noch spannend beschrieben, so dass ich immer weiter lesen wollte. Da fielen mir die über 400 Seiten auch nicht so schwer, wo ich ja eher jemand bin der dünnere Bücher bevorzugt. Das Buch ist komplett aus Seans Sicht geschrieben und es gibt immer wieder Rückblenden, die erklären warum es ihn nach Frankreich verschlagen hat. Die endgültige Lösung gibt es jedoch erst ziemlich am Ende. Auch die Geschichte um die Familie wird erst am Ende aufgelößt, wo es dann auch noch eine Überraschung gab. Das Buch war spannend aber beschäftigt eher den Kopf. Ich fand es ist eher ein Psychothriller.

Düstere Atmosphäre trifft auf guten Plot 🧑🏼🌾☀️🇫🇷
Das Buch lag relativ lange auf meinem SuB, da ich von meinem letzten Beckett („Obsession“) leider mehr als enttäuscht war und ich mich nicht motivieren konnte, dem Buch eine Chance zu geben. Aus Mangel an Alternativen habe ich jedoch schweren Herzens doch angefangen zu lesen, und was soll ich sagen? Ich wurde tatsächlich positiv überrascht! Auch wenn sich die Story an einigen Stellen vielleicht etwas zieht, kam beim Lesen jedoch nie Langeweile auf. Beckett schafft es in seinem Werk, eine solch düstere Atmosphäre zu kreieren, dass ich mich manchmal so gefühlt habe, als würde ich einen Film schauen. So eine intensive Vorstellungskraft wie bei diesem Buch hatte ich noch nie!👀 Auf den Plottwist muss man als Leser zwar sehr sehr sehr seeeehr lange warten (ca. 400 Seiten!!!), aber am Ende konnte mich dieser eigentlich ganz gut überzeugen. Ich habe zu Beginn eine ähnliche Idee gehabt, habe diese jedoch bereits nach kurzer Zeit tatsächlich auch vergessen (möglicherweise der tollen Atmosphäre geschuldet, die einen alles um sich herum vergessen lässt 🤷🏼♀️). Es ist zwar definitiv nicht mein Lieblingsthriller, und es kommt auch nicht im Geringsten an die David Hunter-Reihe ran, aber dennoch ein solides Werk des Autors, das mich überzeugen konnte. Abzug gibt es lediglich dafür, dass es sich eben doch schon sehr lange zieht, bis etwas Krasses passiert…
Ich habe Simon Becketts »Der Hof« bereits mehrfach gelesen und war jedes Mal von der düsteren Atmosphäre und der packenden Handlung begeistert. Diesmal entschied ich mich für die Hörbuchversion – und ich muss sagen, sie hat mich voll und ganz überzeugt. Der Sprecher schafft es, die ohnehin schon spannende und beklemmende Geschichte noch eindringlicher zu vermitteln. Seine Stimme verleiht den Charakteren Tiefe und sorgt dafür, dass die morbide Faszination des Plots noch intensiver spürbar wird. Besonders beeindruckend ist, wie er die düsteren Beschreibungen des abgelegenen Hofs und die inneren Kämpfe der Figuren zum Leben erweckt. Die Figuren sind wie immer facettenreich und glaubwürdig dargestellt. Man wird förmlich in ihre geheimnisvolle Welt hineingezogen und kann die beklemmende Atmosphäre fast greifen. Die Spannung baut sich konstant auf, und selbst wenn man die Geschichte bereits kennt, hält sie einen bis zum überraschenden Ende in Atem. Alles in allem hat das Hörbuch mir die Geschichte auf eine neue, intensivere Art eröffnet. Die Lesung ist überzeugend und schafft es, die düstere Stimmung und das psychologische Spiel zwischen den Charakteren perfekt einzufangen. Absolut empfehlenswert, sowohl für Neueinsteiger als auch für diejenigen, die die Geschichte schon kennen.
Nichts für Leute, die Tiere lieben! 🙅🏼♀️
Ich hätte sogar nur einen Stern gegeben, wenn am Ende des Buches nicht doch noch ein kleiner Lichtblick gewesen wäre! Wenn Tiere in Büchern sterben, gequält werden oder verletzt werden geht mir das sehr nah :( ich hätte das Buch sogar abgebrochen, aber leider kann ich ein einmal angefangenes Buch nicht mehr abbrechen! 😜
Mühsam 😬 Die Geschichte ist so langweilig und plätschert nur vor sich hin 🙄 Die Rückblicke zwischendurch in seine Vergangenheit waren das einzig spannende was mich daran gehindert hat dieses Buch nich abzubrechen😉 Die letzten 60 Seiten waren dann doch noch sehr interessant gewesen 🙂 aber das wars dann auch 😕

Hm. So schnell mich dieses Buch begeistert hat, so schnell ist die Begeisterung dann auch wieder verflogen.. Der Anfang des Buches hat mich komplett gepackt. Eine düstere Atmosphäre bei der es mich richtig geschüttelt hat, dazu eine Familie, bei der man spürt, dass einiges nicht ganz richtig läuft.. Das perfekte Setting für einen richtig guten Thriller. Naja aber dann? Wiederholungen über Wiederholungen.. Man erfährt etwas über die Arbeit von Sean, über seine Zeit am See, über seine Zeit auf dem Dachboden. Und es geht wieder von vorne los. Am Ende wird das Tempo dann wieder schneller, es wird auch nochmal spannend und es wird alles aufgelöst, aber manches konnte man auch schon wissen. Das Ende gefällt mir persönlich, weil es wirklich die ganze Story abschließt.
Wow
Ich muss sagen, das Buch hat mich sehr gefesselt. Ich hatte es schonmal als Hörbuch angehört, konnte mich allerdings nicht mehr wirklich an die Geschichte selbst erinnern. Vor kurzem habe ich es dann gelesen. Eine sehr spannende Geschichte. Mit den Rückblenden hat der Autor auch geschickt gemacht. Das einzige was mich stört ist die Ich Perspektive. Aber das ist Jammern auf höchsten Niveau. Insgesamt ein sehr guter und spannender Thriller von Simon Beckett. Ich werde mit Sicherheit noch mehr Bücher von ihm lesen.
Tolles Buch mit einem Ende das ich so hab nicht kommen sehen🥸
INHALT: DAS BÖSE WIRFT KEINE SCHATTEN. Ein abgelegener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß, Schweine wühlen im Dreck. In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit zerfetztem Fuß. Er ist in eine rostige Eisenfalle getreten- aufgestellt von Arnaud:ein feindseliger Eigenbrötler,der keine Fremden auf seinem Besitz duldet. Sean darf dennoch bleiben,wenn er die maroden alten Wände neu mauert. Er nimmt das Angebot an,denn er ist auf der Flucht. Arnauds Tochter Mathilde, die ihn liebevoll pflegt,macht den Aufenthalt erträglicher. Doch sie und die anderen Bewohner des alten Gemäuers haben etwas zu verbergen. Etwas, das man besser für immer ruhen lässt. ISBN: 978-3-499-26838-0
Spannend bis zur allerletzten seite
Das Buch war so spannend das meine Fragen die sich im laufe der Geschichte aufgekommen sind, erst auf den letzten Seiten komplett beantwortet wurden. Das finde ich an einem Thriller richtig gut das dadurch die Spannung aufrecht erhalten wird und ich mir einen Teil der Geschichte erst im Kopf zusammenstellen kann und am Ende herauszufinden ob es stimmt oder komplett was anderes ist. Der Schreibstil ist unglaublich gut gehalten worden, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen
"Der Hof" von Simon Beckett ist ein packender Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Die Geschichte folgt Sean, einem Engländer, der nach einem Unfall auf einem abgelegenen Hof in Frankreich Zuflucht findet. Was zunächst als ein Glücksfall erscheint, verwandelt sich jedoch schnell in einen Albtraum, als Sean hinter die dunklen Geheimnisse des Hofes und seiner Bewohner kommt. Die detaillierten Beschreibungen der Landschaft und des Hofes tragen dazu bei, eine beklemmende Stimmung zu erzeugen, die perfekt zum Ton der Geschichte passt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und ihre komplexen Beziehungen und Verstrickungen tragen zur Spannung bei.Die Handlung entwickelt sich langsam, baut jedoch kontinuierlich Spannung auf, bis sie in einem unerwarteten und schockierenden Finale gipfelt. "Der Hof" ist nicht nur ein Thriller, sondern auch eine tiefgründige Untersuchung menschlicher Beziehungen und der Dunkelheit, die in uns allen lauern kann. Zusammenfassend ist "Der Hof" ein meisterhaft geschriebener Thriller, der Fans des Genres und Bewunderer von Simon Becketts Arbeit gleichermaßen begeistern wird. Seine Fähigkeit, Atmosphäre zu schaffen und den Leser in eine Geschichte voller Geheimnisse und Wendungen zu ziehen, macht dieses Buch zu einem unvergesslichen Leseerlebnis.
Komisches Buch, schwer zu beschreiben
Ohne näher auf die Geschichte einzugehen, fällt hier Feedback schwer. Spannend und schockierend ist das Buch nicht. Es macht jedoch immer wieder neugierig und irgendwie nervös. Die Geschichte ist etwas langatmig und trotzdem liest es sich flüssig und gut. Vielleicht ein Buch, dass man mit Abstand ein zweites Mal lesen sollte, oder auch nicht.

Der Hof von Simon Beckett
Nachdem ich bereits mehrere Teile der Dr. David Hunter Reihe sowie Die Verlorenen gelesen und absolut fantastisch gefunden habe, dachte ich mir versuchst du es mal mit „Der Hof“ von Simon Beckett. Der nicht umsonst als „Meister intelligenter Spannung und unerwarteter Wendungen“ von Stern bezeichnet wird. Und da wären wir bei Der Hof das die Geschichte des Engländers Sean erzählt, der sich plötzlich in der baufälligen, brütend heißen Scheune der Familie Arnaud in Südfrankreich wiederfindet. Und das mit einem zerfetzten Fuß, welcher durch eine Falle auf dem weitläufigen Gelände in diesen Zustand geraten ist. Er kann vorübergehend bleiben unter der Bedingung das er sich den Fassaden des maroden Wohnhauses widmet. Der ganze Hof ist in einem eher vernachlässigten Zustand. Es wirkt als lägen hier mehrere Geheimnisse begraben. Sean stimmt dem ganzen zu da er auch ein Geheimnis hütet, was wohl mit seiner Vergangenheit in London zu tun hat vor der er wegläuft. Abgesehen von dem Patriarchen Arnaud leben auf dem Hof noch dessen Töchter Mathilde und Gretchen, sowie die jüngste Generation in Form des Babys Michel. Die Geschichte plätschert mit einer wirklich ausgesprochen langsamen Geschwindigkeit dahin. Über mehrere Hundert Seiten passiert nicht sehr viel eher nebensächliches was aber zu dem Ganzen nicht viel beiträgt. Die ganze Story findet mit wenigen Ausnahmen auf dem besagten Hof statt. Auch die Kapitel die mit London überschrieben sind und sich unzweifelhaft mit der Vergangenheit von Sean auseinandersetzen sind bis auf wenige nicht sonderlich spannend. Alles in allem eine Geschichte die seine Strecken hat. Das Ende ist nett aber auch nicht besonders herausragend. Beendet am 10.03.2024
Unterhaltsamer Thriller
Ich wurde gut unterhalten. Der Schreibstil ist wie in jedem Beckett-Buch einfach großartig, angenehm, fesselnd. Man möchte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Hauptfigur Sean verschlägt es auf einen einsamen Hof mit doch recht eigenwilligen und geheimnisvollen Bewohnern. Zunächst ist er aufgrund einer Verletzung gezwungen zu bleiben. Man möchte unbedingt wissen, was es nun mit den eigenbrödlerischen Bewohnern auf sich hat und warum im angrenzenden Dorf niemand gut auf die Familie zu sprechen ist. Nach und nach lichtet sich das Dunkel.
Sehr ruhiges Buch, das trotzdem spannend ist und vor allem durch seine Atmosphäre besticht!
"Der Hof" war mein erstes Buch von Simon Beckett und muss sagen, dass ich gerne mehr von ihm lesen möchte. Es steht zwar Thriller vorn auf dem Buch, doch das würde ich nicht unterschreiben. Die Geschichte ist sehr ruhig - es passiert nicht unheimlich viel, es gibt nur sehr wenige Settingwechsel, nur wenige Charaktere spielen eine Rolle. Doch das reicht dem Buch. Beckett gelingt es, eine unbeschreibliche Atmosphäre zu kreieren, dass man sich voll auf diesem abgelegenen Hof im Hochsommer mit den eigenwilligen Charakteren sieht und fühlt. Durch die eher ruhige und langsame Geschichte haben die Charaktere mehr Zeit, sich zu entwickeln und das tun sie. Außerdem hat der Autor so mehr Zeit, die Spannung aufzubauen und zusammen mit Sean taucht man immer tiefer in die Abgründe des Hof ein. Ich fand es großartig, wie parallel dazu, Seans eigene Geschichte erzählt wird und man einen zweiten spannenden Handlungsstrang hat. Das Ende wurde dann doch noch rasant und es kamen mehr Dinge ans Licht, als ich gedacht hätte, doch die Auflösung gefiel mir richtig gut und hat für mich super zur Geschichte und den Charakteren gepasst.
Zu viele detaillierte Beschreibungen über Dinge und Situationen, die für die Story wenig relevant sind. Erst die letzten 50 Seiten sind spannend.
Hatte eigentlich wieder hohe Erwartungen, da ich schon einige Simon Beckett Bücher gelesen hatte - zuletzt „Die Verurteilten“. Leider wurden sie dieses Mal ziemlich enttäuscht. Die Story an und für sich war gut und hätte eigentlich einiges hergegeben finde ich. Jedoch hat es sich von Kapitel zu Kapitel so hingezogen, da ständig nur Details von der Arbeit und dem Essen des Hauptcharakters erzählt wurde. Die Rückblicke zwischendurch in seine Vergangenheit waren dann das einzig Spannende, das mich hoffen lies, da man hier Stück für Stück etwas mehr über ihn erfuhr. Im Grunde waren aber nur die letzten 50 Seiten ein richtiger Lesegenuss mit ein, zwei „What the fuck“-Momenten für mich, der Rest zog sich einfach nur dahin …
Ganz ok ...
Simon Beckett ist einer meiner Lieblingsautoren. Wer seine David Hunter Reihe kennt und liebt, wird von diesem Buch enttäuscht sein. Es ist vollkommen ok, aber keins der Bücher, dass man ein zweites Mal lesen würde. Echten Beckett Fans würde ich dennoch empfehlen, es einmal zu lesen :)! Man freut sich umso mehr, auf die nachfolgenden Bücher.
Eine spannende Idee, aber die Umsetzung… es hat sich wirklich sehr gezogen - zumindest nach dem Einstieg und den ersten hundert Seiten, denn die waren spannend, aber ab da… Die Rückblenden haben mir im Nachhinein ganz gut gefallen, allerdings habe ich den Sinn dieser super lange nicht verstanden… Ich gebe dem Autor noch einmal mit einem anderen Buch eine Chance 🙈
Einen heißen Sommer in Frankreich auf einem abgelegenen Hof stellt man sich idyllisch vor, wenn man aber einen zerfetzten Fuß hat und der Willkür der Hausbewohner ausgeliefert ist, büßt dieses Idyll doch arg an Attraktivität ein. Sean ist auf der Flucht, immer im Gepäck ein Päckchen Rauschgift. Ein beherzter Sprung sollte ihn vor der Polizei retten, er befördert ihn aber gerade zu in eine Bärenfalle und damit in die Obhut des eigenbrötlerischen, gewalttätigen Bauern Arnaud und seinen beiden Töchtern Mathilde und Gretchen. Bis er genesen ist, ist er der Willkür der Hausbewohner ausgesetzt und schon bald weiß Sean nicht mehr was das kleinere Übel ist, sich der Polizei zu stellen oder den wechselnden Launen Arnauds und Gretchen ausgeliefert zu sein. Nach und nach offenbart Sean der gruselige Hof seine finsteren, mörderischen Geheimnisse. Ich mag Simon Becketts Schreibstil einfach und so war ich freudig dabei, als ich hörte es gäbe ein neues Werk. Und siehe da, ich wurde nicht enttäuscht. Ich bekam eine spannende Geschichte aufgebaut auf zwei Erzählebenen. Der Zeit bevor Sean auf der Flucht war und sein eher unfreiwilliger Aufenthalt auf dem Hof. Vielleicht ist der Roman gerade so toll, weil er sich ein Grundschema von vielen Horrorfilmen zu Eigen macht. Ein gruseliger abgelegener Ort, ein kaputtes Auto und noch gruseligere Hausbewohner, die fiese Geheimnisse zusammen mit ein paar Leichen im Keller hüten. Würde Sean dort bei Nacht gelandet sein, ich schwöre es würden unheil verheißende Blitze um das Haus toben. Mathilda, war mir sofort sympathisch mit ihrer zurückhaltenden, wortkargen, schroffen Art, bei Sean war ich mir da nicht so sicher, nahm ich doch ca. 75 % des Buches an er habe jemanden getötet und einen Mörder sympathisch finden, stand im Widerspruch zu meinen moralischen Grundsätzen. Aber mein Gefühl hat über den Verstand gesiegt und ich begann die Figur zu mögen. Arnaud hätte ich mir genauso vorgestellt und er hätte gar nicht anders vom Charakter sein dürfen, um die latente Bedrohung die von ihm ausgeht, zum Ausdruck zu bringen. Die einzigen Figuren, die mich wirklich genervt haben waren Gretchen und der komische Eber. Beide kleine gruselige Psychopathen. Die unerträgliche Hitze des französischen Sommers konnte ich durch die Buchseiten förmlich auf meiner Haut spüren, ebenso wie sie Feindseligkeit der Dorfbewohner und das spricht Bände über die Erzählkunst des Autors. Ich bekam also das, was ich erwartet hatte, keinen atemlos spannenden Thriller, aber einen guten Grund mich hin und wieder wohlig auf meiner Couch zu gruseln.
Simon Beckett sagt in seiner Danksagung selbst, dass er ziemlich lange gebraucht hat mit diesem Buch. Und das hat er ja nun wirklich! Dafür ist aber auch ein ganz besonderer Thriller herausgekommen, der sich von anderen Büchern des Genres von seiner sorgfältigen und scheinbar ruhigen Hinführung zum absolut überraschenden Finale, in dem sich alles überschlägt, abhebt. Sean flieht. Wovor wissen wir Leser nicht. Dabei gerät er auf einen abgelegenen französischen Bauernhof, wo er zunächst nur etwas Wasser bekommt...nachdem er allerdings auf dem Grund der Familie Arnaud in eine Falle tritt, die seinen Fuß zerfleischt, wacht er auf eben jenem Hof wieder auf. Wird er dort nur gesund gepflegt und sollte dankbar sein? Oder wird er eher gefangen gehalten und sollte sich vor der Familie fürchten? Nichts scheint klar und die Zeit verstreicht. Immer länger bleibt Sean, freiwillig zunächst, aber hat er eine andere Wahl? Wir Leser tappen zusammen mit ihm im Dunkeln und das macht das Buch umso interessanter. Die Gleichförmigkeit der sommerlich heißen Tage auf dem Hof, die doch immer wieder von subtiler Grausamkeit und Verzweiflung durchzogen sind, die Gedankenwelt Seans, seine Schuld, über deren genauen Gegenstand der Leser so lange im Unklaren gelassen wird, und die völlig kaputte Familie Arnaud - all das fügt sich zu einem brillanten Thriller zusammen.
"Der Hof" ist ein atmosphärischer Spannungsroman, phasenweise aber leider etwas langatmig zu lesen. Gerade die Hauptfigur Sean empfand ich als etwas blass und oberflächlich, wohingegen die Charaktere der Familie Arnaud mehr Tiefe haben. Die Handlung plätschert streckenweise so vor sich hin und zuweilen verliert sich der Autor in Belanglosigkeiten; aber die bedrohliche Stimmung und das unvorhersehbare Ende reißen es für mich wieder raus, so dass es immerhin für solide drei Sterne reicht.
Der Schreibstil von Simon Beckett ist sehr schön und fesselnd. Doch das Buch hatte nicht den erwarteten Nervenkitzel.. Die ganze Spannung und die Offenbarung der Geheimnisse des Hofs und seiner Bewohner kommt erst am Ende.. Sean ist ein einfacher Mann, der vor etwas flieht. Was das ist, erfahren wir auch erst sehr spät. Ich fand es schön, dass man zwischendurch in seine Vergangenheit während seiner Zeit in London sieht und stückweise erfährt, wie sein Leben vor der Flucht nach Frankreich verlief. Die Familie, die auf dem Hof lebt, war etwas... komisch ... Man merkt schnell, dass sie irgendwas verbergen. Der Vater, der keine fremden auf seinem Grundstück haben will, sean aber dennoch dort bleiben lässt, auch seine Töchter Gretchen, die einen an der Waffel hat und Mathilde, die als einzige freundlich und hilfsbereit ist, haben definitiv was zu verbergen. Eigentlich passiert in dem Buch nicht besonders viel, und doch fand ich es interessant und war auf die Auflösung gespannt . Wie vorhin beschrieben, kam diese sehr spät und war dann auch sehr schnell und abrupt beendet. Daher nur 3 Sterne, weil der klappentext nach einem Highlight schreit, Simon beckett es aber leider nicht zu einem machen konnte. Schade.
Mysteriös, grausam, spannend
Zu Beginn ein ruhiger Thriller mit viel unterschwelliger Bedrohung. Ein mysteriöser Hof. Eine bedrückend unangenehme Familien Dynamik. Man möchte die ganze Zeit dahinter kommen was dort vor sich geht. Sehr spannend. Das Ende hatte es in sich und hat mir sehr gut gefallen!
Der Hof
So leid es mir tut aber ich kann diesem Buch leider nur 3 Sterne geben. Ich habe mir viel erhofft da ich die die David Hunter Reihe richtig gut fand . Aber dieses Buch fand ich leider nicht so überzeugend.. die Geschichte war für meine Verhältnisse etwas lang gezogen. Aber trotzdem drei Sterne weil das Ende gut war und der Schreibstil mir gut gefallen haben. ☺️
Ich habe Der Hof mit gemischten Erwartungen gelesen – und wurde handwerklich absolut überzeugt.
Die Atmosphäre ist durchgehend beklemmend, der Hof wirkt wie ein in sich geschlossenes System, in dem eigene Regeln gelten. Besonders stark fand ich die Figuren: Niemand ist einfach nur „gut“ oder „böse“, sondern alle handeln nachvollziehbar innerhalb ihrer eigenen Logik. Ein Highlight war für mich das Charakterdesign: Arnaud als harter, aber in sich stimmiger Patriarch, Mathilde als ambivalente Figur zwischen Mitgefühl und Verstrickung – und Gretchen… Gerade diese psychologischen Zwischentöne machen den Reiz des Buches aus. Allerdings ist die Geschichte stellenweise auch ziemlich schwer zu ertragen. Einige Szenen (die mit Tieren) sind nichts für schwache Nerven und haben bei mir wirklich Unbehagen ausgelöst. Das ist gut gemacht – aber eben auch intensiv. Mein Fazit: Ein sehr gut geschriebener, durchdachter Thriller mit starker Figurenzeichnung und konsequenter Auflösung. Früher hätte ich vermutlich direkt zum nächsten Buch von Beckett gegriffen.
Gute Story, schlecht erzählt
Die Rahmenbedingungen sind einfach: Sean, der etwas aus seiner Vergangenheit hinter sich lassen möchte, landet nach einem Unfall auf einem Hof in Frankreich. Statt sich nach seiner Erholung auf den Heimweg zu begeben, arbeitet er dort für Essen und Unterkunft, obwohl die 4 Bewohner im komisch vorkommen. Von Anfang an merkt man (und hofft natürlich auch), dass hier etwas nicht stimmt. Leider erfährt man davon erst auf den ca. letzten 100 Seiten. Die hintergrundstory ist überraschend und spannend, aber kommt viel zu spät, und auch Hinweise darauf finden sich früher nicht. Das Ende wird einem dann regelrecht hingeknallt, alles wird gelöst und scheint auch irgendwie zu einfach zu sein. Meiner Meinung nach hatte die Story viel Potenzial, welches leider nicht genutzt wurde.
Description
Das Böse wirft keine Schatten.
Ein abgelegener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß, Schweine wühlen im Dreck. In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit zerfetztem Fuß. Er ist in eine rostige Eisenfalle getreten - aufgestellt von Arnaud: Ein feindseliger Eigenbrötler, der keine Fremden auf seinem Besitz duldet.
Sean darf dennoch bleiben, wenn er die maroden alten Wände neu mauert. Er nimmt das Angebot an, denn er ist auf der Flucht. Arnauds Tochter Mathilde, die ihn liebevoll pflegt, macht den Aufenthalt erträglicher. Doch sie und die anderen Bewohner des alten Gemäuers haben etwas zu verbergen. Etwas, das man besser für immer ruhen lässt.
Book Information
Author Description
SIMON BECKETT ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen und wurde für Paramount+ als sechsteilige Serie verfilmt: «Die Chemie des Todes», «Kalte Asche», «Leichenblässe», «Verwesung», «Totenfang» und «Die ewigen Toten» waren allesamt Bestseller, ebenso sein atmosphärischer Psychothriller «Der Hof». «Die Verlorenen», der Auftakt einer neuen Thrillerserie um den ehemaligen Polizisten Jonah Colley, stand mehrere Wochen auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.
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Alles in allem fand ich das Buch gut, aber der Anfang hat sich wirklich gezogen und es waren mir alle unsympathisch, aber mit der Zeit wurde es immer besser! Der Schreibstil ist wirklich toll und es zieht dich weiter zu lesen obwohl nicht viel passiert. An die David Hunter Reihe kommt es leider nicht heran!
Ich hätte abgebrochen, wenn ich es nicht gehört hätte
Ein Thriller der einfach nur sehr langatmig war. Es war nicht sonderlich spannend sonder die Story waberte so vor sich hin. Für die lange zieht sich der dann doch etwas unausgeglichener Plot zu lange. Die Charaktere sind alle eigen, alle sehr geheimnisvoll bis zum Ende hin - ich persönlich mag das nicht. Ich hab dafür eine zu kurze Aufmerksamkeitsspanne, man könnte es einen SlowBurn Thriller nennen. Zum einschlafen war es gut, der Sprecher war wirklich sehr angenehm und die Atmosphärische Beschreibung war grundsätzlich das Beste am ganzen Buch .
Ich mag es!
Ich verstehe um ehrlich zu sein nicht wieso mir dieses Buch gefällt. Schon der Klappentext hat mich alles andere als neugierig gemacht und die Story an sich gehört nicht zu meinen eigentlichen Interessen. Und trotzdem: ich mag es! Simon Beckett schafft es auf eine sehr bedachte und ruhige Art und Weise, in eine fremde Welt zu entführen. Wir befinden uns auf einem französischen Bauernhof, welcher seine besten Jahre lange hinter sich hat. Die Sonne peitscht unaufhaltsam hinab und eine beklommene Stimmung überträgt sich unaufhaltsam auf den Leser. Ein junger Engländer, auf der Flucht in einem gestohlenen Auto, findet Zuflucht auf einem Bauernhof und merkt sehr schnell, dass mit den dortigen Bewohnern auf ganz unterschiedlichen Ebenen etwas nicht stimmt. In einer langsamen Abfolge taucht man in den Alltag des Hauptprotagonisten ein und nähert sich Stück für Stück einer Auflösung, die sich vielleicht erahnen lässt, aber am Ende doch überrascht. Eine Empfehlung für alle, die es düster mögen und auch mit weniger Tempo zurecht kommen!

Gleich am Anfang merkt man das Sean eine Vergangenheit hat die mit dazu beigetragen hat, dass er in Frankreich ist doch was genau erfährt man erst Stück für Stück. Die Familie die auf dem Hof lebt sind ein Vater mit seinen beiden erwachsenen Töchtern und eine der Tochter hat auch selber schon ein Baby. Aber auch die Familie kam mir sehr suspekt vor. Aber da die Figuren sind alle sehr einzigartig, daher wirkten sie schon wieder authentisch. Nach und nach erfährt man auch immer mehr über die Familie, wobei ein gelößtes Geheimnis mindesten zwei neue hervorbringt. Das ganze ist dazu noch spannend beschrieben, so dass ich immer weiter lesen wollte. Da fielen mir die über 400 Seiten auch nicht so schwer, wo ich ja eher jemand bin der dünnere Bücher bevorzugt. Das Buch ist komplett aus Seans Sicht geschrieben und es gibt immer wieder Rückblenden, die erklären warum es ihn nach Frankreich verschlagen hat. Die endgültige Lösung gibt es jedoch erst ziemlich am Ende. Auch die Geschichte um die Familie wird erst am Ende aufgelößt, wo es dann auch noch eine Überraschung gab. Das Buch war spannend aber beschäftigt eher den Kopf. Ich fand es ist eher ein Psychothriller.

Düstere Atmosphäre trifft auf guten Plot 🧑🏼🌾☀️🇫🇷
Das Buch lag relativ lange auf meinem SuB, da ich von meinem letzten Beckett („Obsession“) leider mehr als enttäuscht war und ich mich nicht motivieren konnte, dem Buch eine Chance zu geben. Aus Mangel an Alternativen habe ich jedoch schweren Herzens doch angefangen zu lesen, und was soll ich sagen? Ich wurde tatsächlich positiv überrascht! Auch wenn sich die Story an einigen Stellen vielleicht etwas zieht, kam beim Lesen jedoch nie Langeweile auf. Beckett schafft es in seinem Werk, eine solch düstere Atmosphäre zu kreieren, dass ich mich manchmal so gefühlt habe, als würde ich einen Film schauen. So eine intensive Vorstellungskraft wie bei diesem Buch hatte ich noch nie!👀 Auf den Plottwist muss man als Leser zwar sehr sehr sehr seeeehr lange warten (ca. 400 Seiten!!!), aber am Ende konnte mich dieser eigentlich ganz gut überzeugen. Ich habe zu Beginn eine ähnliche Idee gehabt, habe diese jedoch bereits nach kurzer Zeit tatsächlich auch vergessen (möglicherweise der tollen Atmosphäre geschuldet, die einen alles um sich herum vergessen lässt 🤷🏼♀️). Es ist zwar definitiv nicht mein Lieblingsthriller, und es kommt auch nicht im Geringsten an die David Hunter-Reihe ran, aber dennoch ein solides Werk des Autors, das mich überzeugen konnte. Abzug gibt es lediglich dafür, dass es sich eben doch schon sehr lange zieht, bis etwas Krasses passiert…
Ich habe Simon Becketts »Der Hof« bereits mehrfach gelesen und war jedes Mal von der düsteren Atmosphäre und der packenden Handlung begeistert. Diesmal entschied ich mich für die Hörbuchversion – und ich muss sagen, sie hat mich voll und ganz überzeugt. Der Sprecher schafft es, die ohnehin schon spannende und beklemmende Geschichte noch eindringlicher zu vermitteln. Seine Stimme verleiht den Charakteren Tiefe und sorgt dafür, dass die morbide Faszination des Plots noch intensiver spürbar wird. Besonders beeindruckend ist, wie er die düsteren Beschreibungen des abgelegenen Hofs und die inneren Kämpfe der Figuren zum Leben erweckt. Die Figuren sind wie immer facettenreich und glaubwürdig dargestellt. Man wird förmlich in ihre geheimnisvolle Welt hineingezogen und kann die beklemmende Atmosphäre fast greifen. Die Spannung baut sich konstant auf, und selbst wenn man die Geschichte bereits kennt, hält sie einen bis zum überraschenden Ende in Atem. Alles in allem hat das Hörbuch mir die Geschichte auf eine neue, intensivere Art eröffnet. Die Lesung ist überzeugend und schafft es, die düstere Stimmung und das psychologische Spiel zwischen den Charakteren perfekt einzufangen. Absolut empfehlenswert, sowohl für Neueinsteiger als auch für diejenigen, die die Geschichte schon kennen.
Nichts für Leute, die Tiere lieben! 🙅🏼♀️
Ich hätte sogar nur einen Stern gegeben, wenn am Ende des Buches nicht doch noch ein kleiner Lichtblick gewesen wäre! Wenn Tiere in Büchern sterben, gequält werden oder verletzt werden geht mir das sehr nah :( ich hätte das Buch sogar abgebrochen, aber leider kann ich ein einmal angefangenes Buch nicht mehr abbrechen! 😜
Mühsam 😬 Die Geschichte ist so langweilig und plätschert nur vor sich hin 🙄 Die Rückblicke zwischendurch in seine Vergangenheit waren das einzig spannende was mich daran gehindert hat dieses Buch nich abzubrechen😉 Die letzten 60 Seiten waren dann doch noch sehr interessant gewesen 🙂 aber das wars dann auch 😕

Hm. So schnell mich dieses Buch begeistert hat, so schnell ist die Begeisterung dann auch wieder verflogen.. Der Anfang des Buches hat mich komplett gepackt. Eine düstere Atmosphäre bei der es mich richtig geschüttelt hat, dazu eine Familie, bei der man spürt, dass einiges nicht ganz richtig läuft.. Das perfekte Setting für einen richtig guten Thriller. Naja aber dann? Wiederholungen über Wiederholungen.. Man erfährt etwas über die Arbeit von Sean, über seine Zeit am See, über seine Zeit auf dem Dachboden. Und es geht wieder von vorne los. Am Ende wird das Tempo dann wieder schneller, es wird auch nochmal spannend und es wird alles aufgelöst, aber manches konnte man auch schon wissen. Das Ende gefällt mir persönlich, weil es wirklich die ganze Story abschließt.
Wow
Ich muss sagen, das Buch hat mich sehr gefesselt. Ich hatte es schonmal als Hörbuch angehört, konnte mich allerdings nicht mehr wirklich an die Geschichte selbst erinnern. Vor kurzem habe ich es dann gelesen. Eine sehr spannende Geschichte. Mit den Rückblenden hat der Autor auch geschickt gemacht. Das einzige was mich stört ist die Ich Perspektive. Aber das ist Jammern auf höchsten Niveau. Insgesamt ein sehr guter und spannender Thriller von Simon Beckett. Ich werde mit Sicherheit noch mehr Bücher von ihm lesen.
Tolles Buch mit einem Ende das ich so hab nicht kommen sehen🥸
INHALT: DAS BÖSE WIRFT KEINE SCHATTEN. Ein abgelegener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß, Schweine wühlen im Dreck. In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit zerfetztem Fuß. Er ist in eine rostige Eisenfalle getreten- aufgestellt von Arnaud:ein feindseliger Eigenbrötler,der keine Fremden auf seinem Besitz duldet. Sean darf dennoch bleiben,wenn er die maroden alten Wände neu mauert. Er nimmt das Angebot an,denn er ist auf der Flucht. Arnauds Tochter Mathilde, die ihn liebevoll pflegt,macht den Aufenthalt erträglicher. Doch sie und die anderen Bewohner des alten Gemäuers haben etwas zu verbergen. Etwas, das man besser für immer ruhen lässt. ISBN: 978-3-499-26838-0
Spannend bis zur allerletzten seite
Das Buch war so spannend das meine Fragen die sich im laufe der Geschichte aufgekommen sind, erst auf den letzten Seiten komplett beantwortet wurden. Das finde ich an einem Thriller richtig gut das dadurch die Spannung aufrecht erhalten wird und ich mir einen Teil der Geschichte erst im Kopf zusammenstellen kann und am Ende herauszufinden ob es stimmt oder komplett was anderes ist. Der Schreibstil ist unglaublich gut gehalten worden, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen
"Der Hof" von Simon Beckett ist ein packender Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Die Geschichte folgt Sean, einem Engländer, der nach einem Unfall auf einem abgelegenen Hof in Frankreich Zuflucht findet. Was zunächst als ein Glücksfall erscheint, verwandelt sich jedoch schnell in einen Albtraum, als Sean hinter die dunklen Geheimnisse des Hofes und seiner Bewohner kommt. Die detaillierten Beschreibungen der Landschaft und des Hofes tragen dazu bei, eine beklemmende Stimmung zu erzeugen, die perfekt zum Ton der Geschichte passt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und ihre komplexen Beziehungen und Verstrickungen tragen zur Spannung bei.Die Handlung entwickelt sich langsam, baut jedoch kontinuierlich Spannung auf, bis sie in einem unerwarteten und schockierenden Finale gipfelt. "Der Hof" ist nicht nur ein Thriller, sondern auch eine tiefgründige Untersuchung menschlicher Beziehungen und der Dunkelheit, die in uns allen lauern kann. Zusammenfassend ist "Der Hof" ein meisterhaft geschriebener Thriller, der Fans des Genres und Bewunderer von Simon Becketts Arbeit gleichermaßen begeistern wird. Seine Fähigkeit, Atmosphäre zu schaffen und den Leser in eine Geschichte voller Geheimnisse und Wendungen zu ziehen, macht dieses Buch zu einem unvergesslichen Leseerlebnis.
Komisches Buch, schwer zu beschreiben
Ohne näher auf die Geschichte einzugehen, fällt hier Feedback schwer. Spannend und schockierend ist das Buch nicht. Es macht jedoch immer wieder neugierig und irgendwie nervös. Die Geschichte ist etwas langatmig und trotzdem liest es sich flüssig und gut. Vielleicht ein Buch, dass man mit Abstand ein zweites Mal lesen sollte, oder auch nicht.

Der Hof von Simon Beckett
Nachdem ich bereits mehrere Teile der Dr. David Hunter Reihe sowie Die Verlorenen gelesen und absolut fantastisch gefunden habe, dachte ich mir versuchst du es mal mit „Der Hof“ von Simon Beckett. Der nicht umsonst als „Meister intelligenter Spannung und unerwarteter Wendungen“ von Stern bezeichnet wird. Und da wären wir bei Der Hof das die Geschichte des Engländers Sean erzählt, der sich plötzlich in der baufälligen, brütend heißen Scheune der Familie Arnaud in Südfrankreich wiederfindet. Und das mit einem zerfetzten Fuß, welcher durch eine Falle auf dem weitläufigen Gelände in diesen Zustand geraten ist. Er kann vorübergehend bleiben unter der Bedingung das er sich den Fassaden des maroden Wohnhauses widmet. Der ganze Hof ist in einem eher vernachlässigten Zustand. Es wirkt als lägen hier mehrere Geheimnisse begraben. Sean stimmt dem ganzen zu da er auch ein Geheimnis hütet, was wohl mit seiner Vergangenheit in London zu tun hat vor der er wegläuft. Abgesehen von dem Patriarchen Arnaud leben auf dem Hof noch dessen Töchter Mathilde und Gretchen, sowie die jüngste Generation in Form des Babys Michel. Die Geschichte plätschert mit einer wirklich ausgesprochen langsamen Geschwindigkeit dahin. Über mehrere Hundert Seiten passiert nicht sehr viel eher nebensächliches was aber zu dem Ganzen nicht viel beiträgt. Die ganze Story findet mit wenigen Ausnahmen auf dem besagten Hof statt. Auch die Kapitel die mit London überschrieben sind und sich unzweifelhaft mit der Vergangenheit von Sean auseinandersetzen sind bis auf wenige nicht sonderlich spannend. Alles in allem eine Geschichte die seine Strecken hat. Das Ende ist nett aber auch nicht besonders herausragend. Beendet am 10.03.2024
Unterhaltsamer Thriller
Ich wurde gut unterhalten. Der Schreibstil ist wie in jedem Beckett-Buch einfach großartig, angenehm, fesselnd. Man möchte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Hauptfigur Sean verschlägt es auf einen einsamen Hof mit doch recht eigenwilligen und geheimnisvollen Bewohnern. Zunächst ist er aufgrund einer Verletzung gezwungen zu bleiben. Man möchte unbedingt wissen, was es nun mit den eigenbrödlerischen Bewohnern auf sich hat und warum im angrenzenden Dorf niemand gut auf die Familie zu sprechen ist. Nach und nach lichtet sich das Dunkel.
Sehr ruhiges Buch, das trotzdem spannend ist und vor allem durch seine Atmosphäre besticht!
"Der Hof" war mein erstes Buch von Simon Beckett und muss sagen, dass ich gerne mehr von ihm lesen möchte. Es steht zwar Thriller vorn auf dem Buch, doch das würde ich nicht unterschreiben. Die Geschichte ist sehr ruhig - es passiert nicht unheimlich viel, es gibt nur sehr wenige Settingwechsel, nur wenige Charaktere spielen eine Rolle. Doch das reicht dem Buch. Beckett gelingt es, eine unbeschreibliche Atmosphäre zu kreieren, dass man sich voll auf diesem abgelegenen Hof im Hochsommer mit den eigenwilligen Charakteren sieht und fühlt. Durch die eher ruhige und langsame Geschichte haben die Charaktere mehr Zeit, sich zu entwickeln und das tun sie. Außerdem hat der Autor so mehr Zeit, die Spannung aufzubauen und zusammen mit Sean taucht man immer tiefer in die Abgründe des Hof ein. Ich fand es großartig, wie parallel dazu, Seans eigene Geschichte erzählt wird und man einen zweiten spannenden Handlungsstrang hat. Das Ende wurde dann doch noch rasant und es kamen mehr Dinge ans Licht, als ich gedacht hätte, doch die Auflösung gefiel mir richtig gut und hat für mich super zur Geschichte und den Charakteren gepasst.
Zu viele detaillierte Beschreibungen über Dinge und Situationen, die für die Story wenig relevant sind. Erst die letzten 50 Seiten sind spannend.
Hatte eigentlich wieder hohe Erwartungen, da ich schon einige Simon Beckett Bücher gelesen hatte - zuletzt „Die Verurteilten“. Leider wurden sie dieses Mal ziemlich enttäuscht. Die Story an und für sich war gut und hätte eigentlich einiges hergegeben finde ich. Jedoch hat es sich von Kapitel zu Kapitel so hingezogen, da ständig nur Details von der Arbeit und dem Essen des Hauptcharakters erzählt wurde. Die Rückblicke zwischendurch in seine Vergangenheit waren dann das einzig Spannende, das mich hoffen lies, da man hier Stück für Stück etwas mehr über ihn erfuhr. Im Grunde waren aber nur die letzten 50 Seiten ein richtiger Lesegenuss mit ein, zwei „What the fuck“-Momenten für mich, der Rest zog sich einfach nur dahin …
Ganz ok ...
Simon Beckett ist einer meiner Lieblingsautoren. Wer seine David Hunter Reihe kennt und liebt, wird von diesem Buch enttäuscht sein. Es ist vollkommen ok, aber keins der Bücher, dass man ein zweites Mal lesen würde. Echten Beckett Fans würde ich dennoch empfehlen, es einmal zu lesen :)! Man freut sich umso mehr, auf die nachfolgenden Bücher.
Eine spannende Idee, aber die Umsetzung… es hat sich wirklich sehr gezogen - zumindest nach dem Einstieg und den ersten hundert Seiten, denn die waren spannend, aber ab da… Die Rückblenden haben mir im Nachhinein ganz gut gefallen, allerdings habe ich den Sinn dieser super lange nicht verstanden… Ich gebe dem Autor noch einmal mit einem anderen Buch eine Chance 🙈
Einen heißen Sommer in Frankreich auf einem abgelegenen Hof stellt man sich idyllisch vor, wenn man aber einen zerfetzten Fuß hat und der Willkür der Hausbewohner ausgeliefert ist, büßt dieses Idyll doch arg an Attraktivität ein. Sean ist auf der Flucht, immer im Gepäck ein Päckchen Rauschgift. Ein beherzter Sprung sollte ihn vor der Polizei retten, er befördert ihn aber gerade zu in eine Bärenfalle und damit in die Obhut des eigenbrötlerischen, gewalttätigen Bauern Arnaud und seinen beiden Töchtern Mathilde und Gretchen. Bis er genesen ist, ist er der Willkür der Hausbewohner ausgesetzt und schon bald weiß Sean nicht mehr was das kleinere Übel ist, sich der Polizei zu stellen oder den wechselnden Launen Arnauds und Gretchen ausgeliefert zu sein. Nach und nach offenbart Sean der gruselige Hof seine finsteren, mörderischen Geheimnisse. Ich mag Simon Becketts Schreibstil einfach und so war ich freudig dabei, als ich hörte es gäbe ein neues Werk. Und siehe da, ich wurde nicht enttäuscht. Ich bekam eine spannende Geschichte aufgebaut auf zwei Erzählebenen. Der Zeit bevor Sean auf der Flucht war und sein eher unfreiwilliger Aufenthalt auf dem Hof. Vielleicht ist der Roman gerade so toll, weil er sich ein Grundschema von vielen Horrorfilmen zu Eigen macht. Ein gruseliger abgelegener Ort, ein kaputtes Auto und noch gruseligere Hausbewohner, die fiese Geheimnisse zusammen mit ein paar Leichen im Keller hüten. Würde Sean dort bei Nacht gelandet sein, ich schwöre es würden unheil verheißende Blitze um das Haus toben. Mathilda, war mir sofort sympathisch mit ihrer zurückhaltenden, wortkargen, schroffen Art, bei Sean war ich mir da nicht so sicher, nahm ich doch ca. 75 % des Buches an er habe jemanden getötet und einen Mörder sympathisch finden, stand im Widerspruch zu meinen moralischen Grundsätzen. Aber mein Gefühl hat über den Verstand gesiegt und ich begann die Figur zu mögen. Arnaud hätte ich mir genauso vorgestellt und er hätte gar nicht anders vom Charakter sein dürfen, um die latente Bedrohung die von ihm ausgeht, zum Ausdruck zu bringen. Die einzigen Figuren, die mich wirklich genervt haben waren Gretchen und der komische Eber. Beide kleine gruselige Psychopathen. Die unerträgliche Hitze des französischen Sommers konnte ich durch die Buchseiten förmlich auf meiner Haut spüren, ebenso wie sie Feindseligkeit der Dorfbewohner und das spricht Bände über die Erzählkunst des Autors. Ich bekam also das, was ich erwartet hatte, keinen atemlos spannenden Thriller, aber einen guten Grund mich hin und wieder wohlig auf meiner Couch zu gruseln.
Simon Beckett sagt in seiner Danksagung selbst, dass er ziemlich lange gebraucht hat mit diesem Buch. Und das hat er ja nun wirklich! Dafür ist aber auch ein ganz besonderer Thriller herausgekommen, der sich von anderen Büchern des Genres von seiner sorgfältigen und scheinbar ruhigen Hinführung zum absolut überraschenden Finale, in dem sich alles überschlägt, abhebt. Sean flieht. Wovor wissen wir Leser nicht. Dabei gerät er auf einen abgelegenen französischen Bauernhof, wo er zunächst nur etwas Wasser bekommt...nachdem er allerdings auf dem Grund der Familie Arnaud in eine Falle tritt, die seinen Fuß zerfleischt, wacht er auf eben jenem Hof wieder auf. Wird er dort nur gesund gepflegt und sollte dankbar sein? Oder wird er eher gefangen gehalten und sollte sich vor der Familie fürchten? Nichts scheint klar und die Zeit verstreicht. Immer länger bleibt Sean, freiwillig zunächst, aber hat er eine andere Wahl? Wir Leser tappen zusammen mit ihm im Dunkeln und das macht das Buch umso interessanter. Die Gleichförmigkeit der sommerlich heißen Tage auf dem Hof, die doch immer wieder von subtiler Grausamkeit und Verzweiflung durchzogen sind, die Gedankenwelt Seans, seine Schuld, über deren genauen Gegenstand der Leser so lange im Unklaren gelassen wird, und die völlig kaputte Familie Arnaud - all das fügt sich zu einem brillanten Thriller zusammen.
"Der Hof" ist ein atmosphärischer Spannungsroman, phasenweise aber leider etwas langatmig zu lesen. Gerade die Hauptfigur Sean empfand ich als etwas blass und oberflächlich, wohingegen die Charaktere der Familie Arnaud mehr Tiefe haben. Die Handlung plätschert streckenweise so vor sich hin und zuweilen verliert sich der Autor in Belanglosigkeiten; aber die bedrohliche Stimmung und das unvorhersehbare Ende reißen es für mich wieder raus, so dass es immerhin für solide drei Sterne reicht.
Der Schreibstil von Simon Beckett ist sehr schön und fesselnd. Doch das Buch hatte nicht den erwarteten Nervenkitzel.. Die ganze Spannung und die Offenbarung der Geheimnisse des Hofs und seiner Bewohner kommt erst am Ende.. Sean ist ein einfacher Mann, der vor etwas flieht. Was das ist, erfahren wir auch erst sehr spät. Ich fand es schön, dass man zwischendurch in seine Vergangenheit während seiner Zeit in London sieht und stückweise erfährt, wie sein Leben vor der Flucht nach Frankreich verlief. Die Familie, die auf dem Hof lebt, war etwas... komisch ... Man merkt schnell, dass sie irgendwas verbergen. Der Vater, der keine fremden auf seinem Grundstück haben will, sean aber dennoch dort bleiben lässt, auch seine Töchter Gretchen, die einen an der Waffel hat und Mathilde, die als einzige freundlich und hilfsbereit ist, haben definitiv was zu verbergen. Eigentlich passiert in dem Buch nicht besonders viel, und doch fand ich es interessant und war auf die Auflösung gespannt . Wie vorhin beschrieben, kam diese sehr spät und war dann auch sehr schnell und abrupt beendet. Daher nur 3 Sterne, weil der klappentext nach einem Highlight schreit, Simon beckett es aber leider nicht zu einem machen konnte. Schade.
Mysteriös, grausam, spannend
Zu Beginn ein ruhiger Thriller mit viel unterschwelliger Bedrohung. Ein mysteriöser Hof. Eine bedrückend unangenehme Familien Dynamik. Man möchte die ganze Zeit dahinter kommen was dort vor sich geht. Sehr spannend. Das Ende hatte es in sich und hat mir sehr gut gefallen!
Der Hof
So leid es mir tut aber ich kann diesem Buch leider nur 3 Sterne geben. Ich habe mir viel erhofft da ich die die David Hunter Reihe richtig gut fand . Aber dieses Buch fand ich leider nicht so überzeugend.. die Geschichte war für meine Verhältnisse etwas lang gezogen. Aber trotzdem drei Sterne weil das Ende gut war und der Schreibstil mir gut gefallen haben. ☺️
Ich habe Der Hof mit gemischten Erwartungen gelesen – und wurde handwerklich absolut überzeugt.
Die Atmosphäre ist durchgehend beklemmend, der Hof wirkt wie ein in sich geschlossenes System, in dem eigene Regeln gelten. Besonders stark fand ich die Figuren: Niemand ist einfach nur „gut“ oder „böse“, sondern alle handeln nachvollziehbar innerhalb ihrer eigenen Logik. Ein Highlight war für mich das Charakterdesign: Arnaud als harter, aber in sich stimmiger Patriarch, Mathilde als ambivalente Figur zwischen Mitgefühl und Verstrickung – und Gretchen… Gerade diese psychologischen Zwischentöne machen den Reiz des Buches aus. Allerdings ist die Geschichte stellenweise auch ziemlich schwer zu ertragen. Einige Szenen (die mit Tieren) sind nichts für schwache Nerven und haben bei mir wirklich Unbehagen ausgelöst. Das ist gut gemacht – aber eben auch intensiv. Mein Fazit: Ein sehr gut geschriebener, durchdachter Thriller mit starker Figurenzeichnung und konsequenter Auflösung. Früher hätte ich vermutlich direkt zum nächsten Buch von Beckett gegriffen.
Gute Story, schlecht erzählt
Die Rahmenbedingungen sind einfach: Sean, der etwas aus seiner Vergangenheit hinter sich lassen möchte, landet nach einem Unfall auf einem Hof in Frankreich. Statt sich nach seiner Erholung auf den Heimweg zu begeben, arbeitet er dort für Essen und Unterkunft, obwohl die 4 Bewohner im komisch vorkommen. Von Anfang an merkt man (und hofft natürlich auch), dass hier etwas nicht stimmt. Leider erfährt man davon erst auf den ca. letzten 100 Seiten. Die hintergrundstory ist überraschend und spannend, aber kommt viel zu spät, und auch Hinweise darauf finden sich früher nicht. Das Ende wird einem dann regelrecht hingeknallt, alles wird gelöst und scheint auch irgendwie zu einfach zu sein. Meiner Meinung nach hatte die Story viel Potenzial, welches leider nicht genutzt wurde.






















































