Das Tor zur Welt: Träume
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Description
Stadt der Tränen, Stadt der Träume – die Hamburger Auswandererhallen. Die neue dramatische Saga vor einzigartiger Kulisse von Bestsellerautorin Miriam Georg!
Jeden Tag arbeitet die junge Ava bis zur Erschöpfung auf dem Moorhof im Alten Land. Jede Nacht träumt sie vom Meer. Die Erinnerung an ihre Familie ist von Jahr zu Jahr mehr verblasst, kaum weiß sie noch den Namen ihrer Mutter. Irgendwann will Ava sie in Amerika wiederfinden.
Claire Conrad ist reich. Sie ist schön. Und in ihrem willensstarken Kopf stehen die Zeichen auf Rebellion. Sie will reisen, die Welt sehen, aus den strengen Regeln der Gesellschaft ausbrechen, sie träumt davon, dass ihr Leben endlich anfängt! Wenn wenigstens der Reedersohn Magnus Godebrink um ihre Hand anhalten würde …
Hamburg ist in Aufruhr. Die Cholera hat ihre Spuren in der Stadt hinterlassen. Zahllose Reisende passieren die Hafenmetropole auf ihrem Weg in die Neue Welt, getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben. In der Auswandererstadt begegnen sich Ava und Claire – zwei Frauen, verschieden wie Ebbe und Flut.
Doch das Schicksal schweißt sie untrennbar zusammen.
Die mitreißende Saga von Bestsellerautorin Miriam Georg. Für alle Leserinnen und Leser von Lena Johannson, Carmen Korn und Jeffrey Archer.
Book Information
Author Description
MIRIAM GEORG, geboren 1987, ist die Autorin des Erfolgs-Zweiteilers Elbleuchten und Elbstürme. Beide Bände der hanseatischen Familiensaga wurden von den Leser:innen gefeiert und entwickelten sich rasant zum Überraschungserfolg des Jahres. Mit der Dilogie Das Tor zur Welt sowie ihrer Nordwind-Saga schrieb sie sich noch tiefer in die Herzen ihrer Leser:innen und etablierte sich fest auf den obersten Rängen der Bestsellerliste. Die Autorin hat einen Studienabschluss in Europäischer Literatur sowie einen Master mit dem Schwerpunkt Native American Literature. Wenn sie nicht gerade reist, lebt sie mit ihrer gehörlosen Hündin Rosali und ihrer Büchersammlung in Berlin-Neukölln.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
wenn Welten kollidieren
Ich glaube, ich bin Miriam Georg Fan ☺️ Der Erzählstil ist wie gewohnt aussergewöhnlich und sorgt dafür, dass man alles mit den Charaktern durchlebt. Ich liebe es, wie Georg ihren Figuren Ecken und Kanten verleiht, sie so authentisch wirken lässt. Auch dieses Buch spielt wieder auf verschiedenen Zeitebenen, was mir ohnehin super gut gefällt. Mich fasziniert, wie bildgewaltig die Autorin die Kluft zwischen zwei Gesellschaftsschichten darstellt. Was hier einmal mehr auch zum Vorschein kommt, ist die Tatsache, wie wenig Frauen wert waren. Jederzeit hübsch anzusehen, ja keine eigenen Gedanken aussprechen und einen männlichen Nachfahren gebären: Und falls einem Ehemann - oder einem sonstigen männlichen Mitglied der Gesellschaft - zu viele Hormone im Spiel sind, leidet man selbstverständlich an Hysterie. Was mir für eine Lieblingsbuch-Bewertung gefehlt hat? Ich kann es ehrlicherweise nicht genau benennen, es ist mehr so ein bestimmtes Bauchgefühl, ein kleiner Twist, der mir gefehlt hat. Es ist auf jeden Fall ein lesenswertes Buch und wer es nicht kennt, sollte das dringend ändern.

Das Tor zur Welt: Träume von Miriam Georg Band 1 von 2
Historische Romane sind in den letzten Jahren einfach die Romane, die mich am schnellsten abholen und mir das größte Lesevergnügen bereiten. Auch in diesen Auftakt der Dilogie konnte ich total schnell eintauchen und mich in eine andere Zeit versetzen. Die Autorin hat alle Charaktere sehr bildhaft und tiefgründig gezeichnet, ebenso die Stimmung der damaligen Zeit sehr authentisch rüber gebracht. Die Kluft zwischen Arm und Reich wurde prima dargestellt und das Thema "Auswanderung in ein neues, besseres Leben" toll und interessant wiedergegeben. Zu nagen habe ich bei Geschichten aus dieser Epoche immer mit dem Stellenwert der Frau. Als Feministin gilt mein Kampf immer noch der Gleichstellung und Gleichberechtigung und ich bin froh und dankbar, dass es damals schon Frauen gab, die dafür gekämpft haben. Immer mit dem Risiko verbunden, als an Hysterie leidend schrecklichen Behandlungsmethoden ausgesetzt zu sein. Anfänglich war mir Claire recht unsympathisch, arrogant, abschätzend, egoistisch und abwertend. Sie kannte es nicht anders. Obwohl ihr letztes Handeln Ava gegenüber absolut intolerant war, konnte ich sie dennoch verstehen. Bin sehr gespannt, wie es in Band 2 weiter geht. Der Schreibstil von Miriam Georg ist klar, flüssig, fesselnd und nuanciert. Es macht mir einfach Spaß ihre Romane zu lesen und in einer anderen Zeit zu versinken. Claire und Ava, ich muss wissen wie es mit euch weiter geht 🤗
Ein großartiges Buch über zwei sehr unterschiedliche Frauen, die in der Auswanderstadt in Hamburg aufeinander treffen. Es geht um unerfüllte Liebe, Freundschaft, Verrat und und Hoffnungen und Träume beim Thema Auswanderung nach Amerika. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so dass man sich gut in sie hinein versetzen kann. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und spannend. Für mich war das wieder ein tolles Lesevergnügen und ich werde gleich in dem Folgeband weiterlesen. Große Leseempfehlung!!!
Was für ein Buch ist das schon wieder! 💯 Dies ist bereits mein dritter Zweiteiler und viertes Buch von Miriam Georg – und erneut wurde ich nicht enttäuscht. Ihre Romane ziehen mich jedes Mal vollständig in ihren Bann: eine tolle Verbindung aus Familiendrama, verbotene Liebe, Auswanderungsträume sowie die Kluft zwischen Arm und Reich. Alles spielt zwischen 1892-1911, einer Zeit, in der Frauen wenig Rechte hatten. Die Beschreibungen sind so bildhaft und gut formuliert, dass man sich komplett in die Zeit und das Gefühlsleben der Protagonistinnen versetzen kann. Ich freue mich nun so sehr auf den zweiten Teil!
Ich habe bisher nur 'Im Nordlicht ' & 'Im Nordwind ' von Miriam Georg gelesen. Die beiden haben mich schwer begeistert und deshalb hab ich jetzt diese Dilogie begonnen. Der erste Bsnd hat mich direkt wieder total abgeholt. Es ist unfassbar interessant, die Figuren tiefgründig und die Geschichte sehr spannend! Irgendwie hat mich die Nordlicht Dilogie aber ein klein wenig mehr gepackt, deshalb 'nur' 4,5 Sterne. Ich freu mich sehr auf Band 2 und werde ihn direkt lesen. :)

Wow 🤩
Wow – dieses Buch hat mich richtig mitgerissen! Warum habe ich so lange geartet, es zu lesen? „Das Tor zur Welt – Träume“ ist der erste Teil einer mitreißenden Dilogie, die in der lebendigen, dramatischen Welt der Hamburger Auswandererhallen spielt – einer Zeit, in der unzählige Menschen mit großen Hoffnungen nach Amerika aufbrechen wollten. Die Geschichte folgt vor allem zwei Frauen, deren Leben unterschiedlicher nicht hätte sein können: 💫 Ava – aufgewachsen in bitterer Armut im Alten Land, lebt sie mit wachsender Sehnsucht nach ihrer Familie, die einst nach Amerika auswanderte, ohne sie mitzunehmen. Sie arbeitet unermüdlich, träumt vom Meer und davon, eines Tages ihre Liebsten wiederzufinden. 💎 Claire – reich, schön und selbstbewusst, möchte aus den engen gesellschaftlichen Regeln ihrer Welt ausbrechen. Sie träumt von Abenteuern und einem eigenen Leben – am liebsten mit dem Reedersohn Magnus an ihrer Seite. In den Auswandererhallen Hamburgs, dem historischen „Tor zur Welt“, begegnen sich ihre Wege – und was als flüchtige Bekanntschaft beginnt, wächst zu einer tiefen, komplizierten Verbindung. Sie erleben Hoffnung, Verrat, Träume und harte Realität in einer Stadt voller Leid, Trubel und Sehnsüchte: wo Cholera wütet, sich Schicksale kreuzen und jeder seinen Platz im Leben sucht. Die Autorin nimmt uns mit in eine vergangene Epoche, in der Frauen es nicht leicht hatten, die Unterschiede zwischen Arm und Reich groß waren und in der jeder Traum vom „Neuanfang“ auch Schattenseiten hatte. Der Schreibstil ist bildhaft, emotional und fesselnd, sodass ich förmlich Hamburgs quirlige Straßen gespürt habe! 📌 Fazit: Ein epischer historischer Roman, der mich tief berührt und völlig in seine Welt gezogen hat – perfekt für alle, die starke Frauen, große Emotionen und lebendige Zeitgeschichte lieben!
Wenn ich könnte, würde ich glatt 10 Sterne vergeben! ⭐️ Dieses Buch war ein pures Vergnügen. Die Geschichte von Ava und Claire hat mich unheimlich gefesselt und gar nicht mehr losgelassen. Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin viele wahre Begebenheiten mit rein genommen hat (darauf wird im Nachwort des Buches auch nochmal detailliert eingegangen). Eine absolute Empfehlung!

Die verwöhnte Claire, eine junge Frau der Hamburger Oberschicht kann ihre Gefühle selten im Zaum halten und wird vom Hausarzt der Familie zur Zwangsarbeit in der Auswandererstadt verdonnert, um sie in die rechte Spur zu bringen. Ava, als Kind mit ihrer Familie - die den Traum des Auswanderns hegte - in Hamburg "gestrandet" lebt seit jeher mit Armut, aber das Ziel der Reise in die "Neue Welt" hat sie nie aus den Augen verloren. Durch Umwege finden die beiden jungen Frauen trotz ihrer gesellschaftlichen Unterschiede zusammen und es entwickelt sich langsam eine Freundschaft. Während Ava immer noch von einem besseren Leben in Amerika träumt, stürzt sich Claire in eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Als ein Unglück geschieht ergreift Claire Hals über Kopf die Flucht, ohne Rücksicht auf Verluste ... Das war ein richtig guter Schmöker, der mich bestens unterhalten hat. Mehr gibt es dazu gar nicht zu sagen, außer dass ich nahtlos zu Band 2 rüberswipe. Empfehlung!
Starkes historisches Drama! Hamburg im Jahr 1911. Die Stadt ist von den Spuren der Cholera gezeichnet. Unzählige Menschen aus ganz Europa verlassen über die Hafentadt den Kontinent in Richtung Amerika wo die Hoffnung auf ein neues und besseres Leben ruhen. In der extra für all diese Reisenden gegründete "Auswanderstadt" treffen zwei grundverschieden Frauen aufeinander. Die in armen Verhältnissen lebende Ava, die all ihr Geld für eine Reise in die Neue Welt spart um dort ihre Mutter wieder zu finden. Und Claire, eine schöne, reiche und arrogante Frau aus der Highsociety Hamburgs . Sie hat von Arbeit und der armen Welt um sich herum keine Ahnung. Sie träumt von der Hochzeit mit ihrem Traumprinzen Magnus, doch dann beginnt ihre Traumwelt ein zu stürtzen... Grandios recherchiert und wunderbar flüssig zu lesen. Miriam Georg hat ein sehr gutes historisches Drama geschaffen. Die Geschichte beginnt weit ausgeholt und geht sehr flüssig auf den dramatischen Höhepunkt zu. Gerade auf Ende des Buches hatte ich Phasen wo ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Spannend, dramtisch und absolut lesenswert! Daher nix zu meckern und 5 von 5 Sterne. PS: Danke mal wieder für die Empfehlung 😘
🌏⚓🚢
Was für ein Hörerlebnis! Der historische Roman entführt uns ins Hamburg des 19. Jahrhunderts und beleuchtet das Schicksal der Auswanderer. Besonders beeindruckt hat mich der packende Schreibstil der Autorin, der mich völlig in diese andere Welt eintauchen ließ. Die Geschichte bietet eine perfekte Mischung aus Spannung, Wohlfühlmomenten und Wissen. Ich habe mit den Träumen und Hoffnungen der Figuren mitgefiebert und mitgefühlt. Jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung!

Anders aber gut
Wie nicht anders zu erwarten hat mich der Schreibstil und das Setting der Autorin wieder komplett abgeholt. Man merkt sofort, dass Miriam Georg, sehr sorgfältig in ihrer Recherche ist. Bildlicher hätte das Worldbuilding und die Geschehnisse von Damals nicht sein können. Ganz großes Kino und sehr unterhaltsam 👌 Die Parallelen dieser Reihe zu 𝑬𝒍𝒃𝒍𝒆𝒖𝒄𝒉𝒕𝒆𝒏 und 𝐄𝐥𝐛𝐬𝐭ü𝐫𝐦𝐞 sind dezent, aber dennoch vorhanden. Eines meiner persönlichen Highlights war, dass 3 Nebencharaktere der Ursprungsreihe einen kurzen Auftritt hatten 🫶 Der Roman handelt abwechselnd, über das Leben von Ava und Claire. Zwei Frauen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Ava, die liebevoll und gutmütig ist und in den ärmlichsten Verhältnissen lebt, macht es dem Leser unheimlich leicht, sie ins Herz zu schließen. Alles was Ava so sympathisch macht, sucht man bei Claire dafür vergebens. Sie dominiert mit ihrer verzogenen Art und ist für meinen Teil nur schwer zu mögen. Ihr hätte eine strengere Hand definitiv nicht geschadet. Was hat sie mich beim lesen Nerven gekostet 😡 Zwischendurch gab es immer wieder Zeitsprünge, die sehr interessant waren und dafür sorgten, dass keine Längen entstanden. Um nicht zu spoilern, werde ich natürlich nicht verraten um wessen Geschichte es sich dabei handelte 😉 Der Cliffhanger war definitiv fies und ich kann jetzt schon sagen, dass Band 2 zeitnahe folgen wird.

Hamburg am Anfang des 20ten Jahrhunderts, in der Auswandererstadt warten Tausende auf ihr Schiff nach Amerika, dem Land ihrer Träume. Hier begegnen sich Ava und Claire, zwei Frauen unterschiedlich wie Ebbe und Flut und werden so etwas wie Freundinnen. Oh wow wie hab ich das Buch verschlungen und nun muss ich mich vier Tage gedulden bis ich den zweiten Teil ausleihen kann. Denn natürlich muss ich wissen wie die Geschichte von Ava und Claire weitergeht. Und wenn ich das nächste Mal in Hamburg bin, muss ich unbedingt die Ballin Auswandererstadt anschauen.
Tolle Charaktere, spannendes Setting
Ich mochte schon die andere Reihe von #miriamgeorg sehr gern und auch dieses Mal konnte sie mich wieder absolut mitreißen und begeistern. Die Charaktere, die sie geschaffen hat, sind vielschichtig und sehr realistisch, so dass man sich zu jeder Zeit gut in die hinein versetzen kann. Die Autorin schafft es, das Hamburg des frühen 20. Jahrhunderts zum Leben zu erwecken. Der historische Aspekt ist dabei sehr gut ausgearbeitet und wahnsinnig interessant. Gleichzeitig bleibt dabei aber nie die Handlung auf der Strecke und die Spannung lässt nie nach. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe mit den Protagonistinnen gefühlt, mit ihnen getrauert und gehofft. Von mir gibt es also eine absolute Leseempfehlung.

„Das Tor zur Welt“ erzählt die Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Frauen deren Wege sich kreuzen. Da ist zum einen die wohlhabende Claire, um zum anderen Ava, das einfache Mädchen ohne Familie, welches es aus dem altem Land nach Hamburg verschlagen hat. Mich hat das Buch sofort in seinen Bann gezogen. Sofort war ich mitten drin im Hamburg zu Beginn des 20. Jahrunderts, in dem die Cholera wütet und die hanseatische Gesellschaft Ränke schmiedet. Aber auch in einer Zeit in der Frauen es noch sehr schwer hatten, und das unabhängig von ihrer gesellschaftlichen Stellung. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und lehnt sich an reale historische Ereignisse an. Dabei steht die Auswanderstadt, die von Albert Ballin, Gründer der Hapag (heutige Hapag-Loyd) errichtet wurde, im Mittelpunkt des Geschehens. Diese Stadt vor den Toren von Hamburg ist ein Sammelbecken aus Träumen und Hoffnung und für die meisten ein Start in ein neues Leben in Amerika. Diese Träume sind aber auch der ideale Nährboden für Betrug, Verrat und Willkür. Dort treffen sich dann auch Claire und Ava und werden trotz oder gerade wegen ihres unterschiedlichen Wesens zu Freundinnen. Doch dann geschieht etwas, was die Freundschaft der beiden Frauen auf eine harte Probe stellt… Der Roman ist eine Mischung aus historischen Roman, Familiendrama und Liebesgeschichte, ohne dabei kitschig zu werden. Ich habe den über 600 Seiten umfassenden ersten Teil der Saga in kürzester Zeit gelesen und kann den zweiten Teil kaum erwarten. Besonders schockierend fand ich, wieder vor Augen geführt zu bekommen, wie wenig Rechte Frauen vor nicht einmal 100 Jahren noch hatten. Wie Sie der Willkür ihrer Männer, teilweise sogar der Männer allgemein, ausgesetzt waren ist erschreckend. Ich werde das Wort „hysterisch“ auch ab sofort aus meinem Wortschatz streichen, der historische Kontext ist einfach zu erschreckend (vgl. Wikipedia „Hysterie“ „Artikel Deutschlandfunk“). Fazit Ein großartiger erster Teil einer neuen hanseatischen Saga deren zweiten Band ich kaum erwarten kann! Mich hat der Mix aus historischen Roman, starken Frauencharakteren und historischen Fakten absolut überzeugt und durch den wunderbaren Erzählstil fliegt man förmlich durch die Seiten!

Spannend, emotional, unvorhergesehene Wendungen
Dieses Buch kann ich zu meinem Jahreshighlights zählen. Es hat so Spaß gemacht den verschiedenen Charakteren zu folgen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Jede Person war auf ihre Weise spannend und facettenreich und die vielen Charakterzüge waren so gut ausgestaltet, dass sie echt waren. Die Geschichte birgt so viele Dinge über Menschen die anderen vertrauen und bitterlich enttäuscht werden, über Freundschaft, Liebe und Verrat. Ich mochte jede einzelne Person und hätte vieles auch so nicht erwartet. Also: Hochspannung und Unvorhersehbar! Auch wenn es ein historischer Roman ist, wird das historische nicht überladen, sondern schwingt einfach in der Geschichte mit. Diejenigen, die also nicht so gerne Historische Romane lesen, können auch beherzt zu diesem Buch greifen und werden nicht enttäuscht. Ich kann euch das Buch nur empfehlen! Ich freue mich jetzt schon auf den 2. Teil, der bereits bei mir zuhause liegt.

Ein Highlight! Absolut empfehlenswert!
Einziger Ausweg: Amerika Ein Moorhof im Alten Land 1882: Ava arbeitet von frühmorgens bis spätabends auf dem Hof ihrer Eltern mit. Leider sind ihre Eltern aber gar nicht ihre wahren Eltern, was ihren Stand in der Familie noch schwerer macht. Gerade die Angst vor dem Vater steigt von Tag zu Tag, denn er trinkt immer mehr Alkohol und wird dann unberechenbar. Als er dann plötzlich, beinahe über Nacht, beschließt, dass die ganze Familie nach Amerika geht und dort ein neues und besseres Leben beginnt, freut sich Ava sehr. Leider kommt alles ganz anders als erwartet... Hamburg 1911: Claire Conrad ist Luxus gewöhnt, denn sie ist die Tochter aus dem Bürgertum. Trotzdem eckt sie ständig an, denn sie kann ihre Emotionen nur schwer kontrollieren und gerät mit ihrer Mutter fast täglich aneinander, was viele Strafen nach sich zieht. Dabei könnte Claire mit ihren fast dreißig Jahren schon in ihrem eigenen Hausstand mit Ehemann und Kindern leben, doch erst der Tod des Vaters und dann ihre Liebe zu Reeder Magnus Godebrink hat sie sämtliche Verehrer abweisen lassen. Als sie nun aber erfährt, dass Magnus heiratet ist sie schockiert und kann ihre Wut noch weniger kontrollieren... Miriam Georg hat es geschafft, den Roman von der ersten Seite an fesselnd und interessant zu gestalten, denn der Prolog ist der perfekte Einstieg in die Handlung. Interessant wird es auch durch die beiden Zeitebenen, da so immer wieder ein Blick in die Vergangenheit gewährt wird und somit die Neugier des Lesers weiter steigert. Auch die verschiedenen Erzählperspektiven machen die Geschichte vielschichtiger. Ich habe das Buch innerhalb von 48 Stunden beendet, denn es hat mich nicht mehr losgelassen und ich wollte immer weiterlesen. Da es nicht der erste Roman ist, denn ich über Hamburg zur Zeit um 1900 lese, waren mir einige Fakten schon bekannt, dennoch hat mich das Schicksal von Ava und Claire sehr berührt. Miriam Georg hat es in diesem ersten Teil der Reihe geschafft, Geschichte erlebbar zu machen und ich hatte immer das Gefühl, selbst Teil der Handlung zu sein. Somit ist das Buch eins meiner Jahreshighlights und ich werde schnellstmöglich den zweiten Teil lesen, um zu erfahren, wie es mit Claire, Ava und all den anderen weitergeht.

Man kann wunderbar in eine ferne Zeit abtauchen, die so gar nicht wunderbar ist. Interessante Figuren und Handlungen. Manchmal ist mir alles etwas überdramatisch, wäre nicht nötig.
Du bist allein in Hamburg, einer grossen Stadt. Ohne Geld. Ohne Verwandte und Bekannte. Ohne eine richtige Unterkunft. So geht es Ava. Sie schlägt sich durch, wird abgewiesen, muss sich mit schrecklichen Zuständen abfinden. Dann gibt es da Claire. Sie gehört zu den reichsten Familien der Stadt, lebt mit ihrer Mutter in einer Villa. Sie ist stur und eigenständig. Als der Mann, in den sie verliebt ist, eine andere heiratet, bricht für sie eine Welt zusammen. Völlig andere Welten, aber es ist die gleiche Stadt und Zeit: Hamburg 1911. Eine Geschichte der Perspektiven, des Auswandern und der Freundschaft. —————————————————————————————————————————————————————— Von der ersten Seiten an wird man in die Geschichte hineingezogen. Bald ist man eine Verbündete von Ava, geht mit ihr durch eine ferne Zeit. Man lernt Strukturen, Umstände und Weltbilder des damaligen Hamburgs kennen. Obwohl es einem schwerfällt, Claire einen Platz in seinem Herzen zu geben, findet man sich auch mit ihr in hochinteressanten Situationen wieder. Beide benötigt es, um ein Bild einer vergangenen Zeit darzustellen. Die Handlungen sind spannend, man möchte das Buch kaum aus der Hand legen. Doch immer wieder habe ich mich gefragt, ob man diese Zeit denn wirklich so mitreissend darstellen sollte. Ist das realistisch oder zu viel Drama, nur um Lesende keinesfalls zu langweilen? Und sehr überspitzt: Lese ich hier einen Historischen Roman, der ein realistisches Abbild verspricht, oder das Skript für eine Netflix-Show, die eine gute Zuschauerquote erlangen möchte? Ich kann das Buch trotz Allem vielen ans Herz legen. Es ist ein gutes Buch. Die Meinungen können bei dieser Frage auseinandergehen: Sollen heutige Geschichten spannend und gut sein oder kann man von ihnen auch verlangen, ein möglichst realistisches Abbild zu geben, vielleicht eine tiefere Bedeutung zu haben? Kann sogar beides möglich sein? Vielleicht findet ihr beim Lesen dieses Buches eure Antwort darauf! :)

Dramatisch, spannend, bewegend – ein historisches Drama in Hamburg
Miriam Georg entführt uns in das Hamburg des frühen 20. Jahrhunderts und erzählt die bewegende Geschichte zweier Frauen, deren Leben unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch kreuzen sich ihre Wege in der Auswandererstadt von Hamburg. Ava, die in ärmlichen Verhältnissen aufwächst und nach ihrer Familie sucht, und Claire, die trotz ihres Wohlstands gegen die Zwänge ihrer Gesellschaft rebelliert. Ich mochte es sehr, mehr über die Geschichte Hamburgs zu erfahren (kein Wunder, schließlich wohne ich hier ). Miriam Georg gelingt es, ein realistisches Bild der damaligen Zeit zu vermitteln, das die Epoche prägend machte. Sie hat reale historische Ereignisse (wie etwa die Cholera-Epidemie und die Entstehung der BallinStadt) mit historischen Gegebenheiten verknüpft (z.B. die gesellschaftlichen Zwänge für Frauen, die harten Arbeitsbedingunge etc.). Die Autorin schafft es, diese realen Hintergründe mit einer fesselnden Geschichte zu verweben. Wie auch in ihren anderen Büchern begeistert mich auch hier ihr Schreibstil. Durch ihre Erzählweise wird die historische Kulisse so bildgewaltig und detailreich dargestellt, dass man sich mitten in diese Zeit versetzt fühlt. Nicht nur die Protagonistinnen, sondern auch die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet. Jede Figur trägt entscheidend zur Geschichte bei, ihre Dialoge sind glaubwürdig, ihre Handlungen nachvollziehbar. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und habe mitgefiebert. ‚Das Tor zur Welt – Träume’ bietet nicht nur eine mitreißende Geschichte, sondern auch einen Einblick in die Vergangenheit Hamburgs. Natürlich endet das Buch mit einem Cliffhanger – zum Glück hatte ich den zweiten Band schon bereit! 📚
Was für ein Buch.. Es ist so umfangreich an Themen, aber die Hauptstory ist glasklar!
Ich will nicht zu viel verraten, denn ich lese gerade das zweite Buch, welches einfach die Fortsetzung ist. Fühlt sich also an wie ein ganz langes Buch. Ich bin so gespannt..ausführliche Bewertung folgt bei Nr. 2...
Wow, this one took me a while... Ich hatte bei Weitem nicht so ein tolles Leseerlebnis wie bei "Elbleuchten" und "Elbstürme". Ich konnte weder mit Ava noch mit Claire connecten und die gezeichneten Parallelen in ihrem Leben (bspw. hinsichtlich Will bzw Quint) habe ich gar nicht gefühlt. Ich habe mich dann doch bis zum obligatorischen Cliffhanger geschleppt, es war mir insgesamt aber viel zu langatmig.
Der Start in eine tolle Reihe
Ich liebe den Schreibstil von Miriam Georg. Man wird in das damalige Hamburg versetzt und lernt die Geschichte der Stadt hautnah kennen. Leider zieht sich das Buch zu Beginn sehr, 100 Seiten hätte man sicher auch kürzen können. Außerdem sind er der Geschichte einige Zufälle zu viel eingebaut.
Das neue Buch von ... Miriam Georg Das Tor zur Welt - Träume … beginnt im Jahre 1892, als die Welle der Auswanderung in die "neue Welt Amerika“ bereits in vollem Schwung ist. Über 60 Millionen Menschen werden innerhalb eines Jahrhunderts Europa verlassen. Ava, Ziehtochter eines armen Bauern und Torfstechers im alten Land bei Hamburg, wächst in völliger Armut auf. Ihre Eltern haben sie einst verlassen, um in Amerika ihr grosses Glück zu suchen. Doch das Versprechen, sie so schnell wie möglich nachzuholen, hielten sie nicht ein. Der tägliche Überlebenskampf für etwas Essbares und die harte Arbeit bringen die Familie an ihre Grenzen und als dann noch zusätzlich ihre Schweine an einer Seuche verenden, bleibt der Familie nichts anderes übrig, als alles zu verkaufen und auch das Glück in Amerika zu suchen. Doch das Glück lässt auf sich warten, denn als die Familie in Hamburg ankommt, wo sie an Bord eines Auswanderschiffes gehen wollen, sind die ersten Menschen bereits an der Cholera erkrankt ... Claire, reiche und wunderschöne Tochter einer Hamburger Familie, ist verwöhnt, dickköpfig, eigensinnig und eckt überall an. Heiratskandidaten wimmelt sie ab, denn sie wartet nur darauf, dass Magnus um ihre Hand anhält. Doch dieser gibt seine Verlobung mit Claires Freundin bekannt. Claire ist außer sich und tobt. Ihre Mutter Agatha schaltet Dr. Schwab ein. Einen alten Freund ihres verstorbenen Ehemannes, der bei Claire Hysterie diagnostiziert. Doch dieser Dr. Schwab verfolgt ein ganz anderes Ziel mit Claire … Das die Autorin Miriam Georg schreiben kann, hat sie uns bereits mit ihrer vorherigen Familiensaga Elbstürme und Elbleuchten bewiesen. Dieses Buch steht den Vorgängern in Nichts nach. Von Beginn an hat mich dieses Buch gefesselt. Mit ihrem leichten Schreibstil gelingt es der Autorin, einen dermassen hohen Spannungsbogen aufzubauen, der bis zum Ende nicht abreißen will. Zusätzlich schafft sie es immer wieder, mir als Hamburgerin, neue Dinge aus meiner Stadt zu vermitteln, die ich zuvor nie gehört habe. Ein wunderbarer Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Fazit: Grosse Leseempfehlung und ich fahre heute Nachmittag ins Auswandermuseum/BallinStadt auf die Veddel. 5 /5 Sterne

Absolutes Highlight
Für mich ist dieses Buch schon jetzt ein Jahreshighlight. Ich möchte gar nicht so viel auf den Inhalt des Buches eingehen, denn den könnt ihr dem Klappentext entnehmen. Ich möchte eher darauf eingehen wie unglaublich mitreißend diese Geschichte war. 😍Miriam Georg hat hier absolut großartige Charaktere erschaffen und mich mühelos in die Welt der Auswanderer Zeit in Hamburg Anfang des 19. Jahrhunderts entführt. Ihre Beschreibungen sind wahnsinnig detailreich, dass einem beim lesen fast schlecht wurde (Stichwort Cholera oder hygienische Zustände). 😅 Ich tat mich schwer anzufangen, da es einfach mit knapp 650 Seiten ein recht dickes Buch ist, aber ich bin so schnell in die Geschichte reingekommen, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Auch das Ende ist derart spannend, dass ich mir direkt den 2. Band bestellen musste. Dieses Buch lässt einen alles fühlen: Ekel, Verzweiflung, Freude, Spannung, Mitleid…ein komplettes Potpourri der Gefühle. Eine ganz große Empfehlung für alle Fans von historischen Romanen und diejenigen, die es noch werden möchten.

Eindrucksvoll sind die Impressionen vom Hamburg der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert. Während die Politik ausgeblendet wird, legt die Autorin ihren Fokus auf gesellschaftliche Fragen wie die Rolle der Frauen und natürlich die enormen Unterschiede zwischen den verschiedenen Schichten. Das hinterlässt den heutigen Leser einigermaßen fassungslos. Herausgehoben sei hier nur die vermeintliche "Hysterie" von Claire und deren "Behandlung" durch Dr. Schwab. Was wenig überzeugt ist die doch arg gekünstelte Rahmenhandlung. Hier übertreibt die Verfasserin doch sehr. Mit der "Brechstange" werden vor allem die beiden Protagonistinnen Ava und Claire zusammengeführ. Auch sonst geht es mit den Verwicklungen vielfach drunter und drüber - bis hin zum kaum nachvollziehbaren Ende, zu dem ich hier natürlich nichts schreiben werde - und bis zum obligatorischen Cliffhanger...
Meine Bewertung: 2,5 Sterne Ich hatte mir leider mehr erhofft. An sich fand ich den Roman und die Thematik ganz interessant, aber es hat sich arg gezogen, weil nicht wirklich viel passiert ist. Richtige Handlung und etwas Dramatik kamen erst im letzten Drittel des Buches. Der Stil ist zwar flüssig und gut zu lesen (und das Hörbuch wieder gut zu hören), aber auch die Figuren konnten mich nicht ganz überzeugen, sie wirkten alle etwas blass. Ich hoffe, dass mich der zweite Teil mehr begeistern wird.
Zäher Start, doch dann der tiefe Bann ⚓️
Ich habe „Das Tor zur Welt - Träume“ als Hörbuch gehört 🎧 Es ist meine zweite Reihe von der Autorin Miriam Georg. Nach „Im Nordlicht“ + „Im Nordwind“ freute ich mich wieder auf eine Zeitreise hier in meiner Wahlheimat Hamburg mit starken Frauen in den Hauptrollen. Und ich wurde nicht enttäuscht! Die Autorin schafft es so bildgewaltig zu schreiben, das man das Gefühl hat, mittendrin zu sein. Gleichzeitig empfinde ich es als so gut recherchiert und nah an dem historischen Geschehen, dass es die Geschichte total lebendig macht und man wirklich auch was lernt. Ich werde dem Auswanderermuseum nun sicher einen Besuch abstatten! Gleichzeitig macht es demütig und man fiebert mit den Frauen und ihrem Kampf in der Gesellschaft mit 🙏🏼 Die ersten Kapitel waren zäh, es zog sich bis die Handlung Fahrt aufnahm und die Spannung kam. Doch sie schlich sich ein und plötzlich konnte ich kaum aufhören zu lesen bzw. zu hören. 🤍 Ich mag, wie die unterschiedlichen Welten aufeinander prallen, wie sich die Charaktere und Beziehungen entwickeln.. Aber der Cliffhanger am Ende ist wirklich fies, es bleibt gar nichts anderes übrig, als den zweiten Teil zu lesen.
Man wird zurückversetzt ins Hamburg in der Zeit der grossen Auswandererwelle nach Amerika. 2 Frauen aus unterschiedlichen Kreisen. Die eine bitter arm, die andere aus der gehobenen Gesellschaft, der es aber auch nicht gut geht. Frauen, die sich nicht anpassten wurden schnell mal in die Klappse verfrachtet, mit der Diagnose Hysterie. Spannend geschrieben
Das Jahr beginnt mit einem absoluten Jahreshighlight. Das Buch hat mich direkt in seinen Bann gezogen, obwohl die unterschiedlichen Charaktere und Geschichten anfangs ein wenig verwirrend waren. Ich liebe den Schreibstil und die Erzählweise von Miriam Georg. Sie schafft es damit, die Situationen so detailliert und authentisch zu beschreiben, dass sie wie ein Film vor dem eigenen inneren Auge ablaufen. Das Buch ist extrem gut recherchiert und viele Situationen sind, gerade für mich als Frau, sehr erschütternd. Es lässt mich dankbar sein für das, was Frauen inzwischen für sich erkämpft haben, aber eben auch traurig darüber sein, welch weiter Weg noch vor uns liegt und wie schleppenend das alles voran geht. Ava und Claire sind wahnsinnig mutige Frauen und sehen sich oft riesengroßen Herausforderungen gegenüber die auf den ersten Weg unüberbrückbar erscheinen. Das Buch endet mit einer großen Enthüllung und Überraschung. Da es sich um einen Zweiteiler handelt aber natürlich auch mit einem Cliffhanger. Gut, dass ich Band 2 bereits hier liegen hatte, so dass ich direkt damit starten konnte. Band 1 ist auf jeden Fall aber schon mal eine riesengroße Leseempfehlung!

Jeden Tag arbeitet die junge Ava bis zur Erschöpfung auf dem Moorhof im Alten Land. Jede Nacht träumt sie vom Meer. Die Erinnerung an ihre Familie ist von Jahr zu Jahr mehr verblasst, kaum weiß sie noch den Namen ihrer Mutter. Irgendwann will Ava sie in Amerika wiederfinden. Claire Conrad ist reich. Sie ist schön. Und in ihrem willensstarken Kopf stehen die Zeichen auf Rebellion. Sie will reisen, die Welt sehen, aus den strengen Regeln der Gesellschaft ausbrechen, sie träumt davon, dass ihr Leben endlich anfängt! Wenn wenigstens der Reedersohn Magnus Godebrink um ihre Hand anhalten würde … Hamburg ist in Aufruhr. Die Cholera hat ihre Spuren in der Stadt hinterlassen. Zahllose Reisende passieren die Hafenmetropole auf ihrem Weg in die Neue Welt, getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben. In der Auswandererstadt begegnen sich Ava und Claire – zwei Frauen, verschieden wie Ebbe und Flut. Doch das Schicksal schweißt sie untrennbar zusammen. Die Geschichte handelt von zwei Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten, jedoch fand ich beide Frauen auf ihre Art und Weise toll. Ava, die aus ärmlichen Verhältnissen stammt und gerne ihre Familie in Amerika suchen würde, muss hart für ihr Geld in Hamburg arbeiten. Claire ist genau das Gegenteil. Sie kommt aus reichen Verhältnissen und trotzdem fehlt in ihrem Leben etwas, was sie anfangs nicht wirklich greifen kann. Eine Person habe ich aus Herzen gehasst und ich glaube, dass ich als Frau mehr als hilflos gewesen wäre in dieser Zeit. Teilweise bin ich so wütend gewesen und ich kann mir nicht vorstellen wie Schlimm die nicht vorhandene Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau gewesen sein muss. Ich habe die Geschichte wirklich sehr gerne gelesen, überwiegend ist der Schreibstil sehr flüssig, jedoch gab es den einen oder anderen Moment der etwas zäh gewesen ist. Ich finde schon, dass da ein paar Seiten weniger nicht geschadet hätte. Die Atmosphäre von Hamburg hab ich diesmal nicht wirklich fühlen können wie in der Geschichte Elbleuchten. Da hat für mich irgendwie was gefehlt, was ich auch nicht wirklich ausmachen kann. Das Ende macht dafür einiges wieder wett, denn das habe ich so nicht erwartet und ich bin wirklich sehr gespannt wie die Geschichte weitergehen wird. Trotz der kleinen Kritikpunkten kann ich dieses Buch weiterempfehlen und ich kann euch interessante und spannende Lesestunden versprechen.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Stadt der Tränen, Stadt der Träume – die Hamburger Auswandererhallen. Die neue dramatische Saga vor einzigartiger Kulisse von Bestsellerautorin Miriam Georg!
Jeden Tag arbeitet die junge Ava bis zur Erschöpfung auf dem Moorhof im Alten Land. Jede Nacht träumt sie vom Meer. Die Erinnerung an ihre Familie ist von Jahr zu Jahr mehr verblasst, kaum weiß sie noch den Namen ihrer Mutter. Irgendwann will Ava sie in Amerika wiederfinden.
Claire Conrad ist reich. Sie ist schön. Und in ihrem willensstarken Kopf stehen die Zeichen auf Rebellion. Sie will reisen, die Welt sehen, aus den strengen Regeln der Gesellschaft ausbrechen, sie träumt davon, dass ihr Leben endlich anfängt! Wenn wenigstens der Reedersohn Magnus Godebrink um ihre Hand anhalten würde …
Hamburg ist in Aufruhr. Die Cholera hat ihre Spuren in der Stadt hinterlassen. Zahllose Reisende passieren die Hafenmetropole auf ihrem Weg in die Neue Welt, getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben. In der Auswandererstadt begegnen sich Ava und Claire – zwei Frauen, verschieden wie Ebbe und Flut.
Doch das Schicksal schweißt sie untrennbar zusammen.
Die mitreißende Saga von Bestsellerautorin Miriam Georg. Für alle Leserinnen und Leser von Lena Johannson, Carmen Korn und Jeffrey Archer.
Book Information
Author Description
MIRIAM GEORG, geboren 1987, ist die Autorin des Erfolgs-Zweiteilers Elbleuchten und Elbstürme. Beide Bände der hanseatischen Familiensaga wurden von den Leser:innen gefeiert und entwickelten sich rasant zum Überraschungserfolg des Jahres. Mit der Dilogie Das Tor zur Welt sowie ihrer Nordwind-Saga schrieb sie sich noch tiefer in die Herzen ihrer Leser:innen und etablierte sich fest auf den obersten Rängen der Bestsellerliste. Die Autorin hat einen Studienabschluss in Europäischer Literatur sowie einen Master mit dem Schwerpunkt Native American Literature. Wenn sie nicht gerade reist, lebt sie mit ihrer gehörlosen Hündin Rosali und ihrer Büchersammlung in Berlin-Neukölln.
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wenn Welten kollidieren
Ich glaube, ich bin Miriam Georg Fan ☺️ Der Erzählstil ist wie gewohnt aussergewöhnlich und sorgt dafür, dass man alles mit den Charaktern durchlebt. Ich liebe es, wie Georg ihren Figuren Ecken und Kanten verleiht, sie so authentisch wirken lässt. Auch dieses Buch spielt wieder auf verschiedenen Zeitebenen, was mir ohnehin super gut gefällt. Mich fasziniert, wie bildgewaltig die Autorin die Kluft zwischen zwei Gesellschaftsschichten darstellt. Was hier einmal mehr auch zum Vorschein kommt, ist die Tatsache, wie wenig Frauen wert waren. Jederzeit hübsch anzusehen, ja keine eigenen Gedanken aussprechen und einen männlichen Nachfahren gebären: Und falls einem Ehemann - oder einem sonstigen männlichen Mitglied der Gesellschaft - zu viele Hormone im Spiel sind, leidet man selbstverständlich an Hysterie. Was mir für eine Lieblingsbuch-Bewertung gefehlt hat? Ich kann es ehrlicherweise nicht genau benennen, es ist mehr so ein bestimmtes Bauchgefühl, ein kleiner Twist, der mir gefehlt hat. Es ist auf jeden Fall ein lesenswertes Buch und wer es nicht kennt, sollte das dringend ändern.

Das Tor zur Welt: Träume von Miriam Georg Band 1 von 2
Historische Romane sind in den letzten Jahren einfach die Romane, die mich am schnellsten abholen und mir das größte Lesevergnügen bereiten. Auch in diesen Auftakt der Dilogie konnte ich total schnell eintauchen und mich in eine andere Zeit versetzen. Die Autorin hat alle Charaktere sehr bildhaft und tiefgründig gezeichnet, ebenso die Stimmung der damaligen Zeit sehr authentisch rüber gebracht. Die Kluft zwischen Arm und Reich wurde prima dargestellt und das Thema "Auswanderung in ein neues, besseres Leben" toll und interessant wiedergegeben. Zu nagen habe ich bei Geschichten aus dieser Epoche immer mit dem Stellenwert der Frau. Als Feministin gilt mein Kampf immer noch der Gleichstellung und Gleichberechtigung und ich bin froh und dankbar, dass es damals schon Frauen gab, die dafür gekämpft haben. Immer mit dem Risiko verbunden, als an Hysterie leidend schrecklichen Behandlungsmethoden ausgesetzt zu sein. Anfänglich war mir Claire recht unsympathisch, arrogant, abschätzend, egoistisch und abwertend. Sie kannte es nicht anders. Obwohl ihr letztes Handeln Ava gegenüber absolut intolerant war, konnte ich sie dennoch verstehen. Bin sehr gespannt, wie es in Band 2 weiter geht. Der Schreibstil von Miriam Georg ist klar, flüssig, fesselnd und nuanciert. Es macht mir einfach Spaß ihre Romane zu lesen und in einer anderen Zeit zu versinken. Claire und Ava, ich muss wissen wie es mit euch weiter geht 🤗
Ein großartiges Buch über zwei sehr unterschiedliche Frauen, die in der Auswanderstadt in Hamburg aufeinander treffen. Es geht um unerfüllte Liebe, Freundschaft, Verrat und und Hoffnungen und Träume beim Thema Auswanderung nach Amerika. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so dass man sich gut in sie hinein versetzen kann. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und spannend. Für mich war das wieder ein tolles Lesevergnügen und ich werde gleich in dem Folgeband weiterlesen. Große Leseempfehlung!!!
Was für ein Buch ist das schon wieder! 💯 Dies ist bereits mein dritter Zweiteiler und viertes Buch von Miriam Georg – und erneut wurde ich nicht enttäuscht. Ihre Romane ziehen mich jedes Mal vollständig in ihren Bann: eine tolle Verbindung aus Familiendrama, verbotene Liebe, Auswanderungsträume sowie die Kluft zwischen Arm und Reich. Alles spielt zwischen 1892-1911, einer Zeit, in der Frauen wenig Rechte hatten. Die Beschreibungen sind so bildhaft und gut formuliert, dass man sich komplett in die Zeit und das Gefühlsleben der Protagonistinnen versetzen kann. Ich freue mich nun so sehr auf den zweiten Teil!
Ich habe bisher nur 'Im Nordlicht ' & 'Im Nordwind ' von Miriam Georg gelesen. Die beiden haben mich schwer begeistert und deshalb hab ich jetzt diese Dilogie begonnen. Der erste Bsnd hat mich direkt wieder total abgeholt. Es ist unfassbar interessant, die Figuren tiefgründig und die Geschichte sehr spannend! Irgendwie hat mich die Nordlicht Dilogie aber ein klein wenig mehr gepackt, deshalb 'nur' 4,5 Sterne. Ich freu mich sehr auf Band 2 und werde ihn direkt lesen. :)

Wow 🤩
Wow – dieses Buch hat mich richtig mitgerissen! Warum habe ich so lange geartet, es zu lesen? „Das Tor zur Welt – Träume“ ist der erste Teil einer mitreißenden Dilogie, die in der lebendigen, dramatischen Welt der Hamburger Auswandererhallen spielt – einer Zeit, in der unzählige Menschen mit großen Hoffnungen nach Amerika aufbrechen wollten. Die Geschichte folgt vor allem zwei Frauen, deren Leben unterschiedlicher nicht hätte sein können: 💫 Ava – aufgewachsen in bitterer Armut im Alten Land, lebt sie mit wachsender Sehnsucht nach ihrer Familie, die einst nach Amerika auswanderte, ohne sie mitzunehmen. Sie arbeitet unermüdlich, träumt vom Meer und davon, eines Tages ihre Liebsten wiederzufinden. 💎 Claire – reich, schön und selbstbewusst, möchte aus den engen gesellschaftlichen Regeln ihrer Welt ausbrechen. Sie träumt von Abenteuern und einem eigenen Leben – am liebsten mit dem Reedersohn Magnus an ihrer Seite. In den Auswandererhallen Hamburgs, dem historischen „Tor zur Welt“, begegnen sich ihre Wege – und was als flüchtige Bekanntschaft beginnt, wächst zu einer tiefen, komplizierten Verbindung. Sie erleben Hoffnung, Verrat, Träume und harte Realität in einer Stadt voller Leid, Trubel und Sehnsüchte: wo Cholera wütet, sich Schicksale kreuzen und jeder seinen Platz im Leben sucht. Die Autorin nimmt uns mit in eine vergangene Epoche, in der Frauen es nicht leicht hatten, die Unterschiede zwischen Arm und Reich groß waren und in der jeder Traum vom „Neuanfang“ auch Schattenseiten hatte. Der Schreibstil ist bildhaft, emotional und fesselnd, sodass ich förmlich Hamburgs quirlige Straßen gespürt habe! 📌 Fazit: Ein epischer historischer Roman, der mich tief berührt und völlig in seine Welt gezogen hat – perfekt für alle, die starke Frauen, große Emotionen und lebendige Zeitgeschichte lieben!
Wenn ich könnte, würde ich glatt 10 Sterne vergeben! ⭐️ Dieses Buch war ein pures Vergnügen. Die Geschichte von Ava und Claire hat mich unheimlich gefesselt und gar nicht mehr losgelassen. Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin viele wahre Begebenheiten mit rein genommen hat (darauf wird im Nachwort des Buches auch nochmal detailliert eingegangen). Eine absolute Empfehlung!

Die verwöhnte Claire, eine junge Frau der Hamburger Oberschicht kann ihre Gefühle selten im Zaum halten und wird vom Hausarzt der Familie zur Zwangsarbeit in der Auswandererstadt verdonnert, um sie in die rechte Spur zu bringen. Ava, als Kind mit ihrer Familie - die den Traum des Auswanderns hegte - in Hamburg "gestrandet" lebt seit jeher mit Armut, aber das Ziel der Reise in die "Neue Welt" hat sie nie aus den Augen verloren. Durch Umwege finden die beiden jungen Frauen trotz ihrer gesellschaftlichen Unterschiede zusammen und es entwickelt sich langsam eine Freundschaft. Während Ava immer noch von einem besseren Leben in Amerika träumt, stürzt sich Claire in eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Als ein Unglück geschieht ergreift Claire Hals über Kopf die Flucht, ohne Rücksicht auf Verluste ... Das war ein richtig guter Schmöker, der mich bestens unterhalten hat. Mehr gibt es dazu gar nicht zu sagen, außer dass ich nahtlos zu Band 2 rüberswipe. Empfehlung!
Starkes historisches Drama! Hamburg im Jahr 1911. Die Stadt ist von den Spuren der Cholera gezeichnet. Unzählige Menschen aus ganz Europa verlassen über die Hafentadt den Kontinent in Richtung Amerika wo die Hoffnung auf ein neues und besseres Leben ruhen. In der extra für all diese Reisenden gegründete "Auswanderstadt" treffen zwei grundverschieden Frauen aufeinander. Die in armen Verhältnissen lebende Ava, die all ihr Geld für eine Reise in die Neue Welt spart um dort ihre Mutter wieder zu finden. Und Claire, eine schöne, reiche und arrogante Frau aus der Highsociety Hamburgs . Sie hat von Arbeit und der armen Welt um sich herum keine Ahnung. Sie träumt von der Hochzeit mit ihrem Traumprinzen Magnus, doch dann beginnt ihre Traumwelt ein zu stürtzen... Grandios recherchiert und wunderbar flüssig zu lesen. Miriam Georg hat ein sehr gutes historisches Drama geschaffen. Die Geschichte beginnt weit ausgeholt und geht sehr flüssig auf den dramatischen Höhepunkt zu. Gerade auf Ende des Buches hatte ich Phasen wo ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Spannend, dramtisch und absolut lesenswert! Daher nix zu meckern und 5 von 5 Sterne. PS: Danke mal wieder für die Empfehlung 😘
🌏⚓🚢
Was für ein Hörerlebnis! Der historische Roman entführt uns ins Hamburg des 19. Jahrhunderts und beleuchtet das Schicksal der Auswanderer. Besonders beeindruckt hat mich der packende Schreibstil der Autorin, der mich völlig in diese andere Welt eintauchen ließ. Die Geschichte bietet eine perfekte Mischung aus Spannung, Wohlfühlmomenten und Wissen. Ich habe mit den Träumen und Hoffnungen der Figuren mitgefiebert und mitgefühlt. Jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung!

Anders aber gut
Wie nicht anders zu erwarten hat mich der Schreibstil und das Setting der Autorin wieder komplett abgeholt. Man merkt sofort, dass Miriam Georg, sehr sorgfältig in ihrer Recherche ist. Bildlicher hätte das Worldbuilding und die Geschehnisse von Damals nicht sein können. Ganz großes Kino und sehr unterhaltsam 👌 Die Parallelen dieser Reihe zu 𝑬𝒍𝒃𝒍𝒆𝒖𝒄𝒉𝒕𝒆𝒏 und 𝐄𝐥𝐛𝐬𝐭ü𝐫𝐦𝐞 sind dezent, aber dennoch vorhanden. Eines meiner persönlichen Highlights war, dass 3 Nebencharaktere der Ursprungsreihe einen kurzen Auftritt hatten 🫶 Der Roman handelt abwechselnd, über das Leben von Ava und Claire. Zwei Frauen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Ava, die liebevoll und gutmütig ist und in den ärmlichsten Verhältnissen lebt, macht es dem Leser unheimlich leicht, sie ins Herz zu schließen. Alles was Ava so sympathisch macht, sucht man bei Claire dafür vergebens. Sie dominiert mit ihrer verzogenen Art und ist für meinen Teil nur schwer zu mögen. Ihr hätte eine strengere Hand definitiv nicht geschadet. Was hat sie mich beim lesen Nerven gekostet 😡 Zwischendurch gab es immer wieder Zeitsprünge, die sehr interessant waren und dafür sorgten, dass keine Längen entstanden. Um nicht zu spoilern, werde ich natürlich nicht verraten um wessen Geschichte es sich dabei handelte 😉 Der Cliffhanger war definitiv fies und ich kann jetzt schon sagen, dass Band 2 zeitnahe folgen wird.

Hamburg am Anfang des 20ten Jahrhunderts, in der Auswandererstadt warten Tausende auf ihr Schiff nach Amerika, dem Land ihrer Träume. Hier begegnen sich Ava und Claire, zwei Frauen unterschiedlich wie Ebbe und Flut und werden so etwas wie Freundinnen. Oh wow wie hab ich das Buch verschlungen und nun muss ich mich vier Tage gedulden bis ich den zweiten Teil ausleihen kann. Denn natürlich muss ich wissen wie die Geschichte von Ava und Claire weitergeht. Und wenn ich das nächste Mal in Hamburg bin, muss ich unbedingt die Ballin Auswandererstadt anschauen.
Tolle Charaktere, spannendes Setting
Ich mochte schon die andere Reihe von #miriamgeorg sehr gern und auch dieses Mal konnte sie mich wieder absolut mitreißen und begeistern. Die Charaktere, die sie geschaffen hat, sind vielschichtig und sehr realistisch, so dass man sich zu jeder Zeit gut in die hinein versetzen kann. Die Autorin schafft es, das Hamburg des frühen 20. Jahrhunderts zum Leben zu erwecken. Der historische Aspekt ist dabei sehr gut ausgearbeitet und wahnsinnig interessant. Gleichzeitig bleibt dabei aber nie die Handlung auf der Strecke und die Spannung lässt nie nach. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe mit den Protagonistinnen gefühlt, mit ihnen getrauert und gehofft. Von mir gibt es also eine absolute Leseempfehlung.

„Das Tor zur Welt“ erzählt die Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Frauen deren Wege sich kreuzen. Da ist zum einen die wohlhabende Claire, um zum anderen Ava, das einfache Mädchen ohne Familie, welches es aus dem altem Land nach Hamburg verschlagen hat. Mich hat das Buch sofort in seinen Bann gezogen. Sofort war ich mitten drin im Hamburg zu Beginn des 20. Jahrunderts, in dem die Cholera wütet und die hanseatische Gesellschaft Ränke schmiedet. Aber auch in einer Zeit in der Frauen es noch sehr schwer hatten, und das unabhängig von ihrer gesellschaftlichen Stellung. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und lehnt sich an reale historische Ereignisse an. Dabei steht die Auswanderstadt, die von Albert Ballin, Gründer der Hapag (heutige Hapag-Loyd) errichtet wurde, im Mittelpunkt des Geschehens. Diese Stadt vor den Toren von Hamburg ist ein Sammelbecken aus Träumen und Hoffnung und für die meisten ein Start in ein neues Leben in Amerika. Diese Träume sind aber auch der ideale Nährboden für Betrug, Verrat und Willkür. Dort treffen sich dann auch Claire und Ava und werden trotz oder gerade wegen ihres unterschiedlichen Wesens zu Freundinnen. Doch dann geschieht etwas, was die Freundschaft der beiden Frauen auf eine harte Probe stellt… Der Roman ist eine Mischung aus historischen Roman, Familiendrama und Liebesgeschichte, ohne dabei kitschig zu werden. Ich habe den über 600 Seiten umfassenden ersten Teil der Saga in kürzester Zeit gelesen und kann den zweiten Teil kaum erwarten. Besonders schockierend fand ich, wieder vor Augen geführt zu bekommen, wie wenig Rechte Frauen vor nicht einmal 100 Jahren noch hatten. Wie Sie der Willkür ihrer Männer, teilweise sogar der Männer allgemein, ausgesetzt waren ist erschreckend. Ich werde das Wort „hysterisch“ auch ab sofort aus meinem Wortschatz streichen, der historische Kontext ist einfach zu erschreckend (vgl. Wikipedia „Hysterie“ „Artikel Deutschlandfunk“). Fazit Ein großartiger erster Teil einer neuen hanseatischen Saga deren zweiten Band ich kaum erwarten kann! Mich hat der Mix aus historischen Roman, starken Frauencharakteren und historischen Fakten absolut überzeugt und durch den wunderbaren Erzählstil fliegt man förmlich durch die Seiten!

Spannend, emotional, unvorhergesehene Wendungen
Dieses Buch kann ich zu meinem Jahreshighlights zählen. Es hat so Spaß gemacht den verschiedenen Charakteren zu folgen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Jede Person war auf ihre Weise spannend und facettenreich und die vielen Charakterzüge waren so gut ausgestaltet, dass sie echt waren. Die Geschichte birgt so viele Dinge über Menschen die anderen vertrauen und bitterlich enttäuscht werden, über Freundschaft, Liebe und Verrat. Ich mochte jede einzelne Person und hätte vieles auch so nicht erwartet. Also: Hochspannung und Unvorhersehbar! Auch wenn es ein historischer Roman ist, wird das historische nicht überladen, sondern schwingt einfach in der Geschichte mit. Diejenigen, die also nicht so gerne Historische Romane lesen, können auch beherzt zu diesem Buch greifen und werden nicht enttäuscht. Ich kann euch das Buch nur empfehlen! Ich freue mich jetzt schon auf den 2. Teil, der bereits bei mir zuhause liegt.

Ein Highlight! Absolut empfehlenswert!
Einziger Ausweg: Amerika Ein Moorhof im Alten Land 1882: Ava arbeitet von frühmorgens bis spätabends auf dem Hof ihrer Eltern mit. Leider sind ihre Eltern aber gar nicht ihre wahren Eltern, was ihren Stand in der Familie noch schwerer macht. Gerade die Angst vor dem Vater steigt von Tag zu Tag, denn er trinkt immer mehr Alkohol und wird dann unberechenbar. Als er dann plötzlich, beinahe über Nacht, beschließt, dass die ganze Familie nach Amerika geht und dort ein neues und besseres Leben beginnt, freut sich Ava sehr. Leider kommt alles ganz anders als erwartet... Hamburg 1911: Claire Conrad ist Luxus gewöhnt, denn sie ist die Tochter aus dem Bürgertum. Trotzdem eckt sie ständig an, denn sie kann ihre Emotionen nur schwer kontrollieren und gerät mit ihrer Mutter fast täglich aneinander, was viele Strafen nach sich zieht. Dabei könnte Claire mit ihren fast dreißig Jahren schon in ihrem eigenen Hausstand mit Ehemann und Kindern leben, doch erst der Tod des Vaters und dann ihre Liebe zu Reeder Magnus Godebrink hat sie sämtliche Verehrer abweisen lassen. Als sie nun aber erfährt, dass Magnus heiratet ist sie schockiert und kann ihre Wut noch weniger kontrollieren... Miriam Georg hat es geschafft, den Roman von der ersten Seite an fesselnd und interessant zu gestalten, denn der Prolog ist der perfekte Einstieg in die Handlung. Interessant wird es auch durch die beiden Zeitebenen, da so immer wieder ein Blick in die Vergangenheit gewährt wird und somit die Neugier des Lesers weiter steigert. Auch die verschiedenen Erzählperspektiven machen die Geschichte vielschichtiger. Ich habe das Buch innerhalb von 48 Stunden beendet, denn es hat mich nicht mehr losgelassen und ich wollte immer weiterlesen. Da es nicht der erste Roman ist, denn ich über Hamburg zur Zeit um 1900 lese, waren mir einige Fakten schon bekannt, dennoch hat mich das Schicksal von Ava und Claire sehr berührt. Miriam Georg hat es in diesem ersten Teil der Reihe geschafft, Geschichte erlebbar zu machen und ich hatte immer das Gefühl, selbst Teil der Handlung zu sein. Somit ist das Buch eins meiner Jahreshighlights und ich werde schnellstmöglich den zweiten Teil lesen, um zu erfahren, wie es mit Claire, Ava und all den anderen weitergeht.

Man kann wunderbar in eine ferne Zeit abtauchen, die so gar nicht wunderbar ist. Interessante Figuren und Handlungen. Manchmal ist mir alles etwas überdramatisch, wäre nicht nötig.
Du bist allein in Hamburg, einer grossen Stadt. Ohne Geld. Ohne Verwandte und Bekannte. Ohne eine richtige Unterkunft. So geht es Ava. Sie schlägt sich durch, wird abgewiesen, muss sich mit schrecklichen Zuständen abfinden. Dann gibt es da Claire. Sie gehört zu den reichsten Familien der Stadt, lebt mit ihrer Mutter in einer Villa. Sie ist stur und eigenständig. Als der Mann, in den sie verliebt ist, eine andere heiratet, bricht für sie eine Welt zusammen. Völlig andere Welten, aber es ist die gleiche Stadt und Zeit: Hamburg 1911. Eine Geschichte der Perspektiven, des Auswandern und der Freundschaft. —————————————————————————————————————————————————————— Von der ersten Seiten an wird man in die Geschichte hineingezogen. Bald ist man eine Verbündete von Ava, geht mit ihr durch eine ferne Zeit. Man lernt Strukturen, Umstände und Weltbilder des damaligen Hamburgs kennen. Obwohl es einem schwerfällt, Claire einen Platz in seinem Herzen zu geben, findet man sich auch mit ihr in hochinteressanten Situationen wieder. Beide benötigt es, um ein Bild einer vergangenen Zeit darzustellen. Die Handlungen sind spannend, man möchte das Buch kaum aus der Hand legen. Doch immer wieder habe ich mich gefragt, ob man diese Zeit denn wirklich so mitreissend darstellen sollte. Ist das realistisch oder zu viel Drama, nur um Lesende keinesfalls zu langweilen? Und sehr überspitzt: Lese ich hier einen Historischen Roman, der ein realistisches Abbild verspricht, oder das Skript für eine Netflix-Show, die eine gute Zuschauerquote erlangen möchte? Ich kann das Buch trotz Allem vielen ans Herz legen. Es ist ein gutes Buch. Die Meinungen können bei dieser Frage auseinandergehen: Sollen heutige Geschichten spannend und gut sein oder kann man von ihnen auch verlangen, ein möglichst realistisches Abbild zu geben, vielleicht eine tiefere Bedeutung zu haben? Kann sogar beides möglich sein? Vielleicht findet ihr beim Lesen dieses Buches eure Antwort darauf! :)

Dramatisch, spannend, bewegend – ein historisches Drama in Hamburg
Miriam Georg entführt uns in das Hamburg des frühen 20. Jahrhunderts und erzählt die bewegende Geschichte zweier Frauen, deren Leben unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch kreuzen sich ihre Wege in der Auswandererstadt von Hamburg. Ava, die in ärmlichen Verhältnissen aufwächst und nach ihrer Familie sucht, und Claire, die trotz ihres Wohlstands gegen die Zwänge ihrer Gesellschaft rebelliert. Ich mochte es sehr, mehr über die Geschichte Hamburgs zu erfahren (kein Wunder, schließlich wohne ich hier ). Miriam Georg gelingt es, ein realistisches Bild der damaligen Zeit zu vermitteln, das die Epoche prägend machte. Sie hat reale historische Ereignisse (wie etwa die Cholera-Epidemie und die Entstehung der BallinStadt) mit historischen Gegebenheiten verknüpft (z.B. die gesellschaftlichen Zwänge für Frauen, die harten Arbeitsbedingunge etc.). Die Autorin schafft es, diese realen Hintergründe mit einer fesselnden Geschichte zu verweben. Wie auch in ihren anderen Büchern begeistert mich auch hier ihr Schreibstil. Durch ihre Erzählweise wird die historische Kulisse so bildgewaltig und detailreich dargestellt, dass man sich mitten in diese Zeit versetzt fühlt. Nicht nur die Protagonistinnen, sondern auch die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet. Jede Figur trägt entscheidend zur Geschichte bei, ihre Dialoge sind glaubwürdig, ihre Handlungen nachvollziehbar. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und habe mitgefiebert. ‚Das Tor zur Welt – Träume’ bietet nicht nur eine mitreißende Geschichte, sondern auch einen Einblick in die Vergangenheit Hamburgs. Natürlich endet das Buch mit einem Cliffhanger – zum Glück hatte ich den zweiten Band schon bereit! 📚
Was für ein Buch.. Es ist so umfangreich an Themen, aber die Hauptstory ist glasklar!
Ich will nicht zu viel verraten, denn ich lese gerade das zweite Buch, welches einfach die Fortsetzung ist. Fühlt sich also an wie ein ganz langes Buch. Ich bin so gespannt..ausführliche Bewertung folgt bei Nr. 2...
Wow, this one took me a while... Ich hatte bei Weitem nicht so ein tolles Leseerlebnis wie bei "Elbleuchten" und "Elbstürme". Ich konnte weder mit Ava noch mit Claire connecten und die gezeichneten Parallelen in ihrem Leben (bspw. hinsichtlich Will bzw Quint) habe ich gar nicht gefühlt. Ich habe mich dann doch bis zum obligatorischen Cliffhanger geschleppt, es war mir insgesamt aber viel zu langatmig.
Der Start in eine tolle Reihe
Ich liebe den Schreibstil von Miriam Georg. Man wird in das damalige Hamburg versetzt und lernt die Geschichte der Stadt hautnah kennen. Leider zieht sich das Buch zu Beginn sehr, 100 Seiten hätte man sicher auch kürzen können. Außerdem sind er der Geschichte einige Zufälle zu viel eingebaut.
Das neue Buch von ... Miriam Georg Das Tor zur Welt - Träume … beginnt im Jahre 1892, als die Welle der Auswanderung in die "neue Welt Amerika“ bereits in vollem Schwung ist. Über 60 Millionen Menschen werden innerhalb eines Jahrhunderts Europa verlassen. Ava, Ziehtochter eines armen Bauern und Torfstechers im alten Land bei Hamburg, wächst in völliger Armut auf. Ihre Eltern haben sie einst verlassen, um in Amerika ihr grosses Glück zu suchen. Doch das Versprechen, sie so schnell wie möglich nachzuholen, hielten sie nicht ein. Der tägliche Überlebenskampf für etwas Essbares und die harte Arbeit bringen die Familie an ihre Grenzen und als dann noch zusätzlich ihre Schweine an einer Seuche verenden, bleibt der Familie nichts anderes übrig, als alles zu verkaufen und auch das Glück in Amerika zu suchen. Doch das Glück lässt auf sich warten, denn als die Familie in Hamburg ankommt, wo sie an Bord eines Auswanderschiffes gehen wollen, sind die ersten Menschen bereits an der Cholera erkrankt ... Claire, reiche und wunderschöne Tochter einer Hamburger Familie, ist verwöhnt, dickköpfig, eigensinnig und eckt überall an. Heiratskandidaten wimmelt sie ab, denn sie wartet nur darauf, dass Magnus um ihre Hand anhält. Doch dieser gibt seine Verlobung mit Claires Freundin bekannt. Claire ist außer sich und tobt. Ihre Mutter Agatha schaltet Dr. Schwab ein. Einen alten Freund ihres verstorbenen Ehemannes, der bei Claire Hysterie diagnostiziert. Doch dieser Dr. Schwab verfolgt ein ganz anderes Ziel mit Claire … Das die Autorin Miriam Georg schreiben kann, hat sie uns bereits mit ihrer vorherigen Familiensaga Elbstürme und Elbleuchten bewiesen. Dieses Buch steht den Vorgängern in Nichts nach. Von Beginn an hat mich dieses Buch gefesselt. Mit ihrem leichten Schreibstil gelingt es der Autorin, einen dermassen hohen Spannungsbogen aufzubauen, der bis zum Ende nicht abreißen will. Zusätzlich schafft sie es immer wieder, mir als Hamburgerin, neue Dinge aus meiner Stadt zu vermitteln, die ich zuvor nie gehört habe. Ein wunderbarer Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Fazit: Grosse Leseempfehlung und ich fahre heute Nachmittag ins Auswandermuseum/BallinStadt auf die Veddel. 5 /5 Sterne

Absolutes Highlight
Für mich ist dieses Buch schon jetzt ein Jahreshighlight. Ich möchte gar nicht so viel auf den Inhalt des Buches eingehen, denn den könnt ihr dem Klappentext entnehmen. Ich möchte eher darauf eingehen wie unglaublich mitreißend diese Geschichte war. 😍Miriam Georg hat hier absolut großartige Charaktere erschaffen und mich mühelos in die Welt der Auswanderer Zeit in Hamburg Anfang des 19. Jahrhunderts entführt. Ihre Beschreibungen sind wahnsinnig detailreich, dass einem beim lesen fast schlecht wurde (Stichwort Cholera oder hygienische Zustände). 😅 Ich tat mich schwer anzufangen, da es einfach mit knapp 650 Seiten ein recht dickes Buch ist, aber ich bin so schnell in die Geschichte reingekommen, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Auch das Ende ist derart spannend, dass ich mir direkt den 2. Band bestellen musste. Dieses Buch lässt einen alles fühlen: Ekel, Verzweiflung, Freude, Spannung, Mitleid…ein komplettes Potpourri der Gefühle. Eine ganz große Empfehlung für alle Fans von historischen Romanen und diejenigen, die es noch werden möchten.

Eindrucksvoll sind die Impressionen vom Hamburg der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert. Während die Politik ausgeblendet wird, legt die Autorin ihren Fokus auf gesellschaftliche Fragen wie die Rolle der Frauen und natürlich die enormen Unterschiede zwischen den verschiedenen Schichten. Das hinterlässt den heutigen Leser einigermaßen fassungslos. Herausgehoben sei hier nur die vermeintliche "Hysterie" von Claire und deren "Behandlung" durch Dr. Schwab. Was wenig überzeugt ist die doch arg gekünstelte Rahmenhandlung. Hier übertreibt die Verfasserin doch sehr. Mit der "Brechstange" werden vor allem die beiden Protagonistinnen Ava und Claire zusammengeführ. Auch sonst geht es mit den Verwicklungen vielfach drunter und drüber - bis hin zum kaum nachvollziehbaren Ende, zu dem ich hier natürlich nichts schreiben werde - und bis zum obligatorischen Cliffhanger...
Meine Bewertung: 2,5 Sterne Ich hatte mir leider mehr erhofft. An sich fand ich den Roman und die Thematik ganz interessant, aber es hat sich arg gezogen, weil nicht wirklich viel passiert ist. Richtige Handlung und etwas Dramatik kamen erst im letzten Drittel des Buches. Der Stil ist zwar flüssig und gut zu lesen (und das Hörbuch wieder gut zu hören), aber auch die Figuren konnten mich nicht ganz überzeugen, sie wirkten alle etwas blass. Ich hoffe, dass mich der zweite Teil mehr begeistern wird.
Zäher Start, doch dann der tiefe Bann ⚓️
Ich habe „Das Tor zur Welt - Träume“ als Hörbuch gehört 🎧 Es ist meine zweite Reihe von der Autorin Miriam Georg. Nach „Im Nordlicht“ + „Im Nordwind“ freute ich mich wieder auf eine Zeitreise hier in meiner Wahlheimat Hamburg mit starken Frauen in den Hauptrollen. Und ich wurde nicht enttäuscht! Die Autorin schafft es so bildgewaltig zu schreiben, das man das Gefühl hat, mittendrin zu sein. Gleichzeitig empfinde ich es als so gut recherchiert und nah an dem historischen Geschehen, dass es die Geschichte total lebendig macht und man wirklich auch was lernt. Ich werde dem Auswanderermuseum nun sicher einen Besuch abstatten! Gleichzeitig macht es demütig und man fiebert mit den Frauen und ihrem Kampf in der Gesellschaft mit 🙏🏼 Die ersten Kapitel waren zäh, es zog sich bis die Handlung Fahrt aufnahm und die Spannung kam. Doch sie schlich sich ein und plötzlich konnte ich kaum aufhören zu lesen bzw. zu hören. 🤍 Ich mag, wie die unterschiedlichen Welten aufeinander prallen, wie sich die Charaktere und Beziehungen entwickeln.. Aber der Cliffhanger am Ende ist wirklich fies, es bleibt gar nichts anderes übrig, als den zweiten Teil zu lesen.
Man wird zurückversetzt ins Hamburg in der Zeit der grossen Auswandererwelle nach Amerika. 2 Frauen aus unterschiedlichen Kreisen. Die eine bitter arm, die andere aus der gehobenen Gesellschaft, der es aber auch nicht gut geht. Frauen, die sich nicht anpassten wurden schnell mal in die Klappse verfrachtet, mit der Diagnose Hysterie. Spannend geschrieben
Das Jahr beginnt mit einem absoluten Jahreshighlight. Das Buch hat mich direkt in seinen Bann gezogen, obwohl die unterschiedlichen Charaktere und Geschichten anfangs ein wenig verwirrend waren. Ich liebe den Schreibstil und die Erzählweise von Miriam Georg. Sie schafft es damit, die Situationen so detailliert und authentisch zu beschreiben, dass sie wie ein Film vor dem eigenen inneren Auge ablaufen. Das Buch ist extrem gut recherchiert und viele Situationen sind, gerade für mich als Frau, sehr erschütternd. Es lässt mich dankbar sein für das, was Frauen inzwischen für sich erkämpft haben, aber eben auch traurig darüber sein, welch weiter Weg noch vor uns liegt und wie schleppenend das alles voran geht. Ava und Claire sind wahnsinnig mutige Frauen und sehen sich oft riesengroßen Herausforderungen gegenüber die auf den ersten Weg unüberbrückbar erscheinen. Das Buch endet mit einer großen Enthüllung und Überraschung. Da es sich um einen Zweiteiler handelt aber natürlich auch mit einem Cliffhanger. Gut, dass ich Band 2 bereits hier liegen hatte, so dass ich direkt damit starten konnte. Band 1 ist auf jeden Fall aber schon mal eine riesengroße Leseempfehlung!

Jeden Tag arbeitet die junge Ava bis zur Erschöpfung auf dem Moorhof im Alten Land. Jede Nacht träumt sie vom Meer. Die Erinnerung an ihre Familie ist von Jahr zu Jahr mehr verblasst, kaum weiß sie noch den Namen ihrer Mutter. Irgendwann will Ava sie in Amerika wiederfinden. Claire Conrad ist reich. Sie ist schön. Und in ihrem willensstarken Kopf stehen die Zeichen auf Rebellion. Sie will reisen, die Welt sehen, aus den strengen Regeln der Gesellschaft ausbrechen, sie träumt davon, dass ihr Leben endlich anfängt! Wenn wenigstens der Reedersohn Magnus Godebrink um ihre Hand anhalten würde … Hamburg ist in Aufruhr. Die Cholera hat ihre Spuren in der Stadt hinterlassen. Zahllose Reisende passieren die Hafenmetropole auf ihrem Weg in die Neue Welt, getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben. In der Auswandererstadt begegnen sich Ava und Claire – zwei Frauen, verschieden wie Ebbe und Flut. Doch das Schicksal schweißt sie untrennbar zusammen. Die Geschichte handelt von zwei Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten, jedoch fand ich beide Frauen auf ihre Art und Weise toll. Ava, die aus ärmlichen Verhältnissen stammt und gerne ihre Familie in Amerika suchen würde, muss hart für ihr Geld in Hamburg arbeiten. Claire ist genau das Gegenteil. Sie kommt aus reichen Verhältnissen und trotzdem fehlt in ihrem Leben etwas, was sie anfangs nicht wirklich greifen kann. Eine Person habe ich aus Herzen gehasst und ich glaube, dass ich als Frau mehr als hilflos gewesen wäre in dieser Zeit. Teilweise bin ich so wütend gewesen und ich kann mir nicht vorstellen wie Schlimm die nicht vorhandene Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau gewesen sein muss. Ich habe die Geschichte wirklich sehr gerne gelesen, überwiegend ist der Schreibstil sehr flüssig, jedoch gab es den einen oder anderen Moment der etwas zäh gewesen ist. Ich finde schon, dass da ein paar Seiten weniger nicht geschadet hätte. Die Atmosphäre von Hamburg hab ich diesmal nicht wirklich fühlen können wie in der Geschichte Elbleuchten. Da hat für mich irgendwie was gefehlt, was ich auch nicht wirklich ausmachen kann. Das Ende macht dafür einiges wieder wett, denn das habe ich so nicht erwartet und ich bin wirklich sehr gespannt wie die Geschichte weitergehen wird. Trotz der kleinen Kritikpunkten kann ich dieses Buch weiterempfehlen und ich kann euch interessante und spannende Lesestunden versprechen.
















































