«Mir geht's gut, wenn nicht heute, dann morgen.»
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Description
Fast ihr ganzes Leben hat Erika Freeman in New York verbracht, dann sitzt sie eines Abends in der Talkshow von Dirk Stermann, «Willkommen, Österreich», und verzaubert ihren Gastgeber und die Nation. Im hohen Alter lebt sie wieder in ihrer Heimatstadt Wien, jeden Mittwoch kommt Dirk sie nun besuchen, um sich mit ihr bei Kipferln und Melange über Gott und die Welt zu plaudern, und aus diesem erzählten Jahrhundertleben einen so amüsanten wie bewegenden Roman zu machen
Geboren 1927, ist Erika mit 12 Jahren vor den Nazis nach New York geflohen. Sie wächst in einem Waisenhaus auf, hat Anteil an der Gründung Israels und wird nach dem Studium Psychoanalytikerin; ganz auf sich gestellt, ihre Mutter hat den Krieg nicht überlebt. Ihr Vater, vermeintlich im KZ gestorben, glaubt seinerseits, als Einziger der Familie überlebt zu haben, bis er mitten auf dem Broadway seinen Bruder trifft. Als Therapeutin ist Erika bald eine Berühmtheit, die Riege ihrer berühmten Patienten reicht von Washington bis Hollywood. Nun, mit 95, ist sie wieder Österreicherin geworden, residiert im berühmten Hotel Imperial, wo einst Hitler nächtigte, und wenn man sie fragt, wie es ihr geht, sagt sie: «Gut. Wenn nicht heute, dann morgen.»
Book Information
Author Description
Dirk Stermann, geboren 1965 in Duisburg, lebt seit 1987 in Wien. Er zählt zu den populärsten Kabarettisten und Fernsehmoderatoren Österreichs und ist auch in Deutschland durch Fernseh- und Radioshows sowie durch Bühnenauftritte und Kinofilme weit bekannt. 2016 erschien sein Roman Der Junge bekommt das Gute zuletzt, und NDR Kultur urteilte: «Ein lustiger deutscher Medienstar, der als österreichischer Romancier sehr ernst genommen werden sollte.» 2019 folgte Der Hammer und 2022 Maksym.Dirk Stermann, geboren 1965 in Duisburg, lebt seit 1987 in Wien. Er zählt zu den populärsten Kabarettisten und Fernsehmoderatoren Österreichs und ist auch in Deutschland durch Fernseh- und Radioshows sowie durch Bühnenauftritte und Kinofilme weit bekannt. 2016 erschien sein Roman «Der Junge bekommt das Gute zuletzt», 2019 «Der Hammer» und 2022 «Maksym». «Mir geht‘s gut, wenn nicht heute, dann morgen.» erreichte in den österreichischen Bestseller-Charts den Spitzenplatz.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
„You have to be a little meschugge to stay sane“ Humorvoll, berührend & beeindruckend!
„Mir geht‘s gut. Wenn nicht heute, dann morgen“ handelt von der Biografie der jüdischen Psychoanalytikerin Erika Freeman. Im jungen Kindesalter floh sie vollkommen auf sich allein gestellt vor den Nazis nach Amerika, wo sie sich auf sehr beeindruckende Art und Weise einen Namen als Therapeutin für das who ist who berühmter Persönlichkeiten aus Film, Politik und Entertainment machte. Ihre außergewöhnliche Menschenkenntnis, Weisheit und der unerschütterliche Optimismus machen sie zu einer faszinierenden Persönlichkeit, die mit einer seltenen Unaufgeregtheit und Klarheit durch ihr Leben geht. Der Autor Dirk Stermann trifft sich regelmäßig mit Erika Freeman im berühmten Hotel Imperial. Aus diesen Treffen unter zwei Freunden, ist diese besondere Art von Biografie entstanden, bei der man förmlich das Gefühl hat, mit am Tisch zu sitzen und den Gesprächen zu zuhören. Mir fiel es anfangs nicht leicht in diesen besonderen Erzählstil reinzukommen und verstehe die Kritik einiger hier an diesem Punkt. Für mich las es sich nach einer gewissen Gewöhnung dann jedoch recht flüssig und ich wurde mit jeder weiteren Zeile ein größerer Fan von Erika, ihrem Humor, Authentizität und Lebenseinstellung. Dieses Buch hat mich nachhaltig zum Nachdenken angeregt und wird seitdem jederzeit empfohlen und verschenkt.

Interessantes Zeitzeugnis
Ich habe vieles gelernt in diesem Buch. Man hat das Gefühl, mit beiden Gesprächspartnern in einem Café in Wien zu sitzen, langsam plätschert das Gespräch vor sich hin und man lernt einiges dazu. Sehr interessant, wenn auch der USA-Teil etwas viel Namedropping enthält. Schönes Buch!
Vollgepackt und doch sehr leer
Dirk Stermann schreibt über Erika Freeman. Eine bekannte Psychoanalytikerin, die durch die Verfolgung der Juden in Wien, nach New York geflüchtet ist. Bei einem längeren Besuch in Wien, viele Jahre später unterhält sie sich jeden Mittwoch mit Dirk. Über das Leben, ihre Erfahrungen, ihre Geschichte. Man erhält Einblick in ihre Gedankenwelt, die nur so vor Positivität strotzt. Eine bemerkenswerte Person. Nach meinem Geschmack enthält es etwas zu viel namedropping, welche Berühmtheit sie wann kennengelernt hatte und etwas wenig Tiefgang in ihre wirkliche Lebensgeschichte.
Erika Freeman ist eine interessante Persönlichkeit. In das Buch, das auf Gesprächen zwischen ihr und Dirk Stermann basiert, bin ich nicht wirklich hineingekommen. Die Erzählung springt für mich manchmal fast schon hektisch zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her und wirkt dadurch oft unruhig, unzusammenhängend und chaotisch.
Das Buch in drei Worten: talketive, grandedamig, jahrhundertumspannend
Letzte Woche hatte ich die Fortsetzung angekündigt, hier ist sie. Obwohl ich bis zum Schluss nicht glücklich mit der Vorlesestimme geworden bin, fand ich insgesamt, dass sie doch gepasst hat und darum soll es hier auch gar nicht gehen. Denn: Es ist ein Genuss, den Gesprächen zwischen Stermann und Freeman zu folgen. Das Leben von Erika Freeman ist so interessant, ihre Erzählungen und ihr Witz so zauberhaft, dass man - mindestens ich - sie auch gern zur Freundin/Oma/Analytikerin hätte. Als Tochter einer Psychoanalytikerin (Freud? Abwehr? Übertragung? Regulärer Familienntalk!) in Deutschland kam mir viel Vertrautes entgegen, aber diese Art Glamourösität und Nonchalance habe ich eher nicht kennengelernt. Freeman zeigt plaudernd, welch leuchtende Intellektuelle, welch Weise mit Mutterwitz sie ist und wie sie sich selbstbewusst, aber entspannt ein Ei auf political correctness pellt. Relatable moments **** Plotkomplexität ** Dünnes Eis - Sprachliche Virtuosität *** Intellektueller Anreiz ****
Wow
Ich hab mich in Erika Freeman verliebt. Nicht, weil sie die NS Zeit überlebt hat oder weil die unwahrscheinlich viele berühmte Menschen kennen gelernt hat, sondern weil ihre Gespräche mit Dirk mich dazu gebracht haben, meine Denkmuster zu hinterfragen. Wer viel geschichtliches Wissen erwartet, hat hier sicherlich nicht das richtige Buch in der Hand. Wer aber durch die Mittwochs-Gespräche eine wundervolle Person kennenlernen möchte und durch ihre Augen Flucht aus Wien und eine gesunde Haltung anderen Menschen gegenüber erlernen möchte, sollte sich das Buch auf jeden Fall besorgen.
Dirk 3 Sterne, Erika 5 Sterne
Ein gutes Buch für Zwischendurch aber nicht weltbewegend. Zwischendrin gibt es immer wieder interessante Denkanstöße und neue Perspektiven auf das Leben. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt etwas über Erika zu erfahren, ihr gebe ich 5 von 5 Sternen! Gerne hätte ich noch mehr von ihr in diesem Buch gehabt und weniger Anekdoten oder Namedropping. Als Psychotherapeutin sehe ich aber nicht alles, was sie von sich gibt als unkritisch an.
Mit 12 flieht Erika Freeman vor den Nazis aus Wien nach New York, sie wird die Psychoanalytikerin der Stars und kehrt mit 85 zurück nach Wien. Mittwochs trifft sie sich mit Dirk Stermann und sie reden über Gott und die Welt. Eine wahnsinnig kluge Frau von der ich viel lernen konnte. Die Gedanken von Herrn Stermann haben es für mich zu einem manchmal ambivalenten Lesevergnügen gemacht.
Besonderes Buch
Eine etwas andere Erzählart, die aber sehr entschleunigend wirkt und den Leser zum Nachdenken animiert. Ein besonderes Leben in einem besonderen Jahrhundert. Eine kleine Frau, aber so gross wie selten jemand anders. Sehr schwieriges Thema mit Samthandschuhen und einer Prise Humor erzählt. Absolut lesenswert!
Ein bewegendes Leben einer außergewöhnlichen Frau, mit der man sich gern auf eine Tasse Kaffee im Imperial treffen würde
Das Buch enthält viele kleine, liebevolle und kluge Weisheiten, die man am liebsten alle markieren und aufschreiben will & Erika wirkt wie ein grundauf sympathischer Mensch, den alle Mitmenschen sofort ins Herz schließen zu scheinen. Ich fand das Gesprächsformat des Buches sehr gut gewählt, die Geschichte/n von Erika wirklich beeindruckend, aber die Erzählweise hat mich dann doch nicht geflasht. Das ausgiebige "Namedropping" war stellenweise echt anstrengend und manche Gedanken des Autors zu viel um die Ecke gedacht und haben die Geschichte nicht wirklich weitergebracht. Insgesamt ließ sich das Buch aber gut "weg lesen" und man würde am liebsten noch mehr Weisheiten von Erika erfahren.
Als Hörbuch war‘s ganz okay.
Ich hab angefangen, dass Buch physisch zu lesen und war kurz davor es abzubrechen. Hab dann auf das Hörbuch gewechselt und so war‘s dann ganz gut eigentlich weil das ganz ja im Enddefekt wirkt wie eine Transkription eines Interviews. Ich finde es gut, dass Erika als Zeitzeugin und Protagonistin gewählt wurde, allerdings habe ich auf eine abgerundete Geschichte mit einer guten und sinnvollen Message gehofft. Das ist für mich irgendwie nicht vollständig rübergekommen. Ob es der Schreibstil oder der Fokus auf ihre Bekanntheit und die Psychoanalyse war kann ich nicht sagen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Fast ihr ganzes Leben hat Erika Freeman in New York verbracht, dann sitzt sie eines Abends in der Talkshow von Dirk Stermann, «Willkommen, Österreich», und verzaubert ihren Gastgeber und die Nation. Im hohen Alter lebt sie wieder in ihrer Heimatstadt Wien, jeden Mittwoch kommt Dirk sie nun besuchen, um sich mit ihr bei Kipferln und Melange über Gott und die Welt zu plaudern, und aus diesem erzählten Jahrhundertleben einen so amüsanten wie bewegenden Roman zu machen
Geboren 1927, ist Erika mit 12 Jahren vor den Nazis nach New York geflohen. Sie wächst in einem Waisenhaus auf, hat Anteil an der Gründung Israels und wird nach dem Studium Psychoanalytikerin; ganz auf sich gestellt, ihre Mutter hat den Krieg nicht überlebt. Ihr Vater, vermeintlich im KZ gestorben, glaubt seinerseits, als Einziger der Familie überlebt zu haben, bis er mitten auf dem Broadway seinen Bruder trifft. Als Therapeutin ist Erika bald eine Berühmtheit, die Riege ihrer berühmten Patienten reicht von Washington bis Hollywood. Nun, mit 95, ist sie wieder Österreicherin geworden, residiert im berühmten Hotel Imperial, wo einst Hitler nächtigte, und wenn man sie fragt, wie es ihr geht, sagt sie: «Gut. Wenn nicht heute, dann morgen.»
Book Information
Author Description
Dirk Stermann, geboren 1965 in Duisburg, lebt seit 1987 in Wien. Er zählt zu den populärsten Kabarettisten und Fernsehmoderatoren Österreichs und ist auch in Deutschland durch Fernseh- und Radioshows sowie durch Bühnenauftritte und Kinofilme weit bekannt. 2016 erschien sein Roman Der Junge bekommt das Gute zuletzt, und NDR Kultur urteilte: «Ein lustiger deutscher Medienstar, der als österreichischer Romancier sehr ernst genommen werden sollte.» 2019 folgte Der Hammer und 2022 Maksym.Dirk Stermann, geboren 1965 in Duisburg, lebt seit 1987 in Wien. Er zählt zu den populärsten Kabarettisten und Fernsehmoderatoren Österreichs und ist auch in Deutschland durch Fernseh- und Radioshows sowie durch Bühnenauftritte und Kinofilme weit bekannt. 2016 erschien sein Roman «Der Junge bekommt das Gute zuletzt», 2019 «Der Hammer» und 2022 «Maksym». «Mir geht‘s gut, wenn nicht heute, dann morgen.» erreichte in den österreichischen Bestseller-Charts den Spitzenplatz.
Posts
„You have to be a little meschugge to stay sane“ Humorvoll, berührend & beeindruckend!
„Mir geht‘s gut. Wenn nicht heute, dann morgen“ handelt von der Biografie der jüdischen Psychoanalytikerin Erika Freeman. Im jungen Kindesalter floh sie vollkommen auf sich allein gestellt vor den Nazis nach Amerika, wo sie sich auf sehr beeindruckende Art und Weise einen Namen als Therapeutin für das who ist who berühmter Persönlichkeiten aus Film, Politik und Entertainment machte. Ihre außergewöhnliche Menschenkenntnis, Weisheit und der unerschütterliche Optimismus machen sie zu einer faszinierenden Persönlichkeit, die mit einer seltenen Unaufgeregtheit und Klarheit durch ihr Leben geht. Der Autor Dirk Stermann trifft sich regelmäßig mit Erika Freeman im berühmten Hotel Imperial. Aus diesen Treffen unter zwei Freunden, ist diese besondere Art von Biografie entstanden, bei der man förmlich das Gefühl hat, mit am Tisch zu sitzen und den Gesprächen zu zuhören. Mir fiel es anfangs nicht leicht in diesen besonderen Erzählstil reinzukommen und verstehe die Kritik einiger hier an diesem Punkt. Für mich las es sich nach einer gewissen Gewöhnung dann jedoch recht flüssig und ich wurde mit jeder weiteren Zeile ein größerer Fan von Erika, ihrem Humor, Authentizität und Lebenseinstellung. Dieses Buch hat mich nachhaltig zum Nachdenken angeregt und wird seitdem jederzeit empfohlen und verschenkt.

Interessantes Zeitzeugnis
Ich habe vieles gelernt in diesem Buch. Man hat das Gefühl, mit beiden Gesprächspartnern in einem Café in Wien zu sitzen, langsam plätschert das Gespräch vor sich hin und man lernt einiges dazu. Sehr interessant, wenn auch der USA-Teil etwas viel Namedropping enthält. Schönes Buch!
Vollgepackt und doch sehr leer
Dirk Stermann schreibt über Erika Freeman. Eine bekannte Psychoanalytikerin, die durch die Verfolgung der Juden in Wien, nach New York geflüchtet ist. Bei einem längeren Besuch in Wien, viele Jahre später unterhält sie sich jeden Mittwoch mit Dirk. Über das Leben, ihre Erfahrungen, ihre Geschichte. Man erhält Einblick in ihre Gedankenwelt, die nur so vor Positivität strotzt. Eine bemerkenswerte Person. Nach meinem Geschmack enthält es etwas zu viel namedropping, welche Berühmtheit sie wann kennengelernt hatte und etwas wenig Tiefgang in ihre wirkliche Lebensgeschichte.
Erika Freeman ist eine interessante Persönlichkeit. In das Buch, das auf Gesprächen zwischen ihr und Dirk Stermann basiert, bin ich nicht wirklich hineingekommen. Die Erzählung springt für mich manchmal fast schon hektisch zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her und wirkt dadurch oft unruhig, unzusammenhängend und chaotisch.
Das Buch in drei Worten: talketive, grandedamig, jahrhundertumspannend
Letzte Woche hatte ich die Fortsetzung angekündigt, hier ist sie. Obwohl ich bis zum Schluss nicht glücklich mit der Vorlesestimme geworden bin, fand ich insgesamt, dass sie doch gepasst hat und darum soll es hier auch gar nicht gehen. Denn: Es ist ein Genuss, den Gesprächen zwischen Stermann und Freeman zu folgen. Das Leben von Erika Freeman ist so interessant, ihre Erzählungen und ihr Witz so zauberhaft, dass man - mindestens ich - sie auch gern zur Freundin/Oma/Analytikerin hätte. Als Tochter einer Psychoanalytikerin (Freud? Abwehr? Übertragung? Regulärer Familienntalk!) in Deutschland kam mir viel Vertrautes entgegen, aber diese Art Glamourösität und Nonchalance habe ich eher nicht kennengelernt. Freeman zeigt plaudernd, welch leuchtende Intellektuelle, welch Weise mit Mutterwitz sie ist und wie sie sich selbstbewusst, aber entspannt ein Ei auf political correctness pellt. Relatable moments **** Plotkomplexität ** Dünnes Eis - Sprachliche Virtuosität *** Intellektueller Anreiz ****
Wow
Ich hab mich in Erika Freeman verliebt. Nicht, weil sie die NS Zeit überlebt hat oder weil die unwahrscheinlich viele berühmte Menschen kennen gelernt hat, sondern weil ihre Gespräche mit Dirk mich dazu gebracht haben, meine Denkmuster zu hinterfragen. Wer viel geschichtliches Wissen erwartet, hat hier sicherlich nicht das richtige Buch in der Hand. Wer aber durch die Mittwochs-Gespräche eine wundervolle Person kennenlernen möchte und durch ihre Augen Flucht aus Wien und eine gesunde Haltung anderen Menschen gegenüber erlernen möchte, sollte sich das Buch auf jeden Fall besorgen.
Dirk 3 Sterne, Erika 5 Sterne
Ein gutes Buch für Zwischendurch aber nicht weltbewegend. Zwischendrin gibt es immer wieder interessante Denkanstöße und neue Perspektiven auf das Leben. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt etwas über Erika zu erfahren, ihr gebe ich 5 von 5 Sternen! Gerne hätte ich noch mehr von ihr in diesem Buch gehabt und weniger Anekdoten oder Namedropping. Als Psychotherapeutin sehe ich aber nicht alles, was sie von sich gibt als unkritisch an.
Mit 12 flieht Erika Freeman vor den Nazis aus Wien nach New York, sie wird die Psychoanalytikerin der Stars und kehrt mit 85 zurück nach Wien. Mittwochs trifft sie sich mit Dirk Stermann und sie reden über Gott und die Welt. Eine wahnsinnig kluge Frau von der ich viel lernen konnte. Die Gedanken von Herrn Stermann haben es für mich zu einem manchmal ambivalenten Lesevergnügen gemacht.
Besonderes Buch
Eine etwas andere Erzählart, die aber sehr entschleunigend wirkt und den Leser zum Nachdenken animiert. Ein besonderes Leben in einem besonderen Jahrhundert. Eine kleine Frau, aber so gross wie selten jemand anders. Sehr schwieriges Thema mit Samthandschuhen und einer Prise Humor erzählt. Absolut lesenswert!
Ein bewegendes Leben einer außergewöhnlichen Frau, mit der man sich gern auf eine Tasse Kaffee im Imperial treffen würde
Das Buch enthält viele kleine, liebevolle und kluge Weisheiten, die man am liebsten alle markieren und aufschreiben will & Erika wirkt wie ein grundauf sympathischer Mensch, den alle Mitmenschen sofort ins Herz schließen zu scheinen. Ich fand das Gesprächsformat des Buches sehr gut gewählt, die Geschichte/n von Erika wirklich beeindruckend, aber die Erzählweise hat mich dann doch nicht geflasht. Das ausgiebige "Namedropping" war stellenweise echt anstrengend und manche Gedanken des Autors zu viel um die Ecke gedacht und haben die Geschichte nicht wirklich weitergebracht. Insgesamt ließ sich das Buch aber gut "weg lesen" und man würde am liebsten noch mehr Weisheiten von Erika erfahren.
Als Hörbuch war‘s ganz okay.
Ich hab angefangen, dass Buch physisch zu lesen und war kurz davor es abzubrechen. Hab dann auf das Hörbuch gewechselt und so war‘s dann ganz gut eigentlich weil das ganz ja im Enddefekt wirkt wie eine Transkription eines Interviews. Ich finde es gut, dass Erika als Zeitzeugin und Protagonistin gewählt wurde, allerdings habe ich auf eine abgerundete Geschichte mit einer guten und sinnvollen Message gehofft. Das ist für mich irgendwie nicht vollständig rübergekommen. Ob es der Schreibstil oder der Fokus auf ihre Bekanntheit und die Psychoanalyse war kann ich nicht sagen.
































