Die Zweisamkeit der Einzelgänger

Die Zweisamkeit der Einzelgänger

by Joachim Meyerhoff·Book 4 of 6
Hardback
3.9139
Wiener BurgtheaterSchauspielerAlle Toten Fliegen Hoch Teil 4Provinz

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Description

Joachim Meyerhoff ›Die Zweisamkeit der Einzelgänger‹ – der Bestseller im attraktiven Geschenkbuchformat, das in jede Hand- und Hosentasche passt.

Als stabil erfolgloser Schauspieler landet Joachim Meyerhoff in der tiefsten Provinz. Dort begegnet er Hanna, einer ehrgeizigen und blitzgescheiten Studentin. Es ist die erste große Liebe seines Lebens. Wenige Wochen später tritt Franka in Erscheinung, eine Tänzerin mit unwiderstehlichem Hang, die Nächte durchzufeiern. Und dann ist da auch noch Ilse, eine füllige Bäckersfrau, in deren Backstube er sich so glücklich fühlt wie sonst nirgends. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse ist physisch und logistisch kaum zu meistern. Kann das gut gehen? Die Antwort ist: nein.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
560
Price
15.50 €

Author Description

Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, hat als Schauspieler an verschiedenen Theatern gespielt, unter anderem am Burgtheater in Wien, am Schauspielhaus in Hamburg, an der Berliner Schaubühne und den Münchner Kammerspielen. Dreimal wurde er für seine Arbeit zum Schauspieler des Jahres gewählt. 2011 begann er mit der Veröffentlichung seines mehrteiligen Zyklus »Alle Toten fliegen hoch«. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2024 mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor.

Posts

16
All
4

Die Bücher von Joachim Meyerhoff lese ich eigentlich immer gerne, nah am Leben, witzig und unterhaltsam und locker zu lesen.

4.5

Nachdenklich, witziger Schreibstil, viele tiefgründige Themen, hat mir wieder sehr gut gefallen :)

4.5

An Anfang fing mich der Wortwitz, im zweiten Drittel überlegte ich einfach aufzuhören und das Ende hinterlässt mich sprachlos.

Joachim Meyerhoff hat es wieder geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Allein die Sprache und sein Umgang damit ist es wert, dieses Buch zu lesen. Aber auch die Geschichte hat mich gefesselt. Zumindest bis zum zweiten Drittel. Ab da wurden die Schilderungen zu leblos und langatmig. Warum tauchten da plötzlich Ferien auf Elba auf? Mir hat sich der Zusammenhang mit dem Rest der Erzählung nicht erschlossen. Und dann kam das Ende - und hier versteht er es, den Leser (in dem Fall mich) komplett in Bann zu ziehen. Ich kam mir gerade vor, wie jemand den die Faszination in die dunkelblau-schwarze Meerestiefe zieht, um ihn auf der letzten Seite auszuspucken und ihn hilflos nach Luft schnappend am Ufer zappelnd zurück zu lassen.

4

Irgendwie habe ich mich in Joachim Meyerhoffs Sprache verliebt. Wenn auch dieser Band nicht zum so oft Laut Loslachen wie der vorherige war, so ist er doch wieder berührend und lustig skurril. Wie Meyerhoff Menschen bis ins kleinste Detail beobachtet und beschreibt und sich selbst oft dann doch so fremd und verloren ist, rührt irgendwie an. Seine Begegnungen mit der Bäckerin sind einfach herzerwärmend, die Episode der Meerschweinchen Zucht seines Bruders oder der ungewollte FKK Urlaub zum Schreien und vor allem die Liebesgeschichte zwischen ihm und Hanna eben bittersüß und echt. Die restlichen Bücher werde ich mir gut einteilen müssen :)

4

Ein echter Meyerhoff. Man möchte nicht glauben, dass alles in diesem autobiografischen Buch wirklich passiert ist. Zu wagemutig erscheint diese Viererkonstellation in seinem Leben. Ein Ritt auf Messers Schneide.

3.5

Unterhaltsamer 4. Band der autobiografischen Reihe

Besonders genieße ich an Joachim Meyerhoffs Büchern, wenn er über seine Kindheit in Schleswig erzählt, da ich dort selbst aufgewachsen bin.

Unterhaltsamer 4. Band der autobiografischen Reihe
4.5

Ein Berufsanfänger in der Theaterprovinz mit zwei Frauen parallel am Start. Es ist eine wilde Zeit bei "Herrn Meyerhoff", die gewohnt treffsicher, unterhaltsam und einfach berückend erzählt wird. Lesen, schmunzeln und ein wirklich schönes Buch ganz unbedingt genießen.

5

Skurriler geht’s nicht. Jedenfalls nicht im biografischen Bereich. Habe viel gelacht beim lesen. Die Hauptpersonen fand ich alle irgendwann auch nervig.

Unterhaltsam, lustig, zwischenmenschlich kreativ, erinnert an stuckrad barre s schreibstil. Viel mehr mag ich nicht sagen. Er hat die Worte . Lest es!

5

Großartig - Mehr habe ich gerade nicht dazu zu sagen. Und jetzt bin ich erst einmal traurig, dass es vorbei ist.

4

Wie schön, dass die Sprache und Erzählweise von Meyerhoff für mich immer noch funktioniert - auch wenn ich in diesem Band die Figuren besonders seltsam und eigentlich nicht sonderlich sympathisch fand, hat sein Schreibstil es zu einem Genuss gemacht. Ich liebe seinen Humor.

5

Während ich manchmal etliche Seiten brauche, um nach einem beendeten Roman in einen neuen hineinzufinden, schaffte es Meyerhoff beim vierten Teil seiner Reihe "Alle Toten fliegen hoch" wie auch bei den drei Teilen zuvor, mich sofort abzuholen. Nachdem ich mir auf @ollipolli73 Empfehlung hin den dritten und daraufhin alle, zu dem Zeitpunkt drei, weiteren Teile besorgt hatte, war ich angefixt von Meyerhoffs autobiographischen Romanen. Während mich Teil 1 und 2 nicht ganz so stark begeisterten, schafften es Teil 3 und 4, mich dermaßen emotional mitzureißen, wie es kaum ein anderer Autor schafft. In dem vierten Teil geht es um die Zeit nach der Schauspielschule, die "Josse" in seiner Jugend besuchte; um seine Zeit in Bielefeld, in der er Hanna kennenlernte, nach Dortmund wegzog, dort Franka kennenlernte und beide jungen Frauen gleichzeitig quasi eine Beziehung mit ihm führten. Ohne, dass sie voneinander wussten. Und dann war da auch noch Ilse. Aber ohne Beziehung. Auch wenn das alles erstmal wahnsinnig unsympathisch klingt, erzählt der Autor diese Geschichte mit solch einer Leidenschaft, solchen Emotionen - eben auch diesen, die man hat, wenn man quasi ein Doppelleben führt, und das Gefühl hat, den falschen Beruf erlernt zu haben - dass man über das betrügerische Verhalten, naja, fast hinwegsehen kann.

4

Vielleicht lag es an mir und meiner Stimmung, aber es dauerte eine Weile, bis die Geschichte an Fahrt aufnahm. Vor allem die zweite Hälfte des Buches fand ich mitreissend. Unterhaltsam und gut geschrieben sind die Bücher von Meyerhoff eh immer. Das Ende war für mich ein schöner, runder Abschluss. Solide.

3

Nicht so gut wie Band 1 und 3, aber besser als Band 2. Ich mochte Hanna leider nicht besonders gerne und fand sie und auch Joachim sehr anstrengend. Okay, vor allem Joachim. Am Anfang Hanna und dann Joachim. Eine anstrengende und schwer nachvollziehbare Zeit in seinem Leben. Auf Band 5 freue ich mich trotzdem.

5

Mein Lieblingsteil aus der Serie bisher

3

Die Protagonisten fand ich in diesem Fall einfach nicht sympathisch und konnte mit ihren Sonderlichkeiten nicht so richtig warm werden. Das Verhalten ist meist irrational und ziemlich überzeichnet. Insgesamt dennoch unterhaltsam.

2

Teil eins war in meinen Augen immer noch der beste. Der zweite war auch noch okay, aber drei und vier kann man sich dann leider sparen, finde ich. Die einzige Passage, die ich wirklich witzig fand, war das Résumee über Moby Dick.

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