Wenn Männer mir die Welt erklären
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Book Information
Author Description
Rebecca Solnit, Jahrgang 1961, ist eine der bedeutendsten Essayistinnen und Aktivistinnen der USA. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise.
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Gute Thematik. Uninteressante Umsetzung.
An sich fand ich die von der Autorin behandelten Thematiken sehr interessant und fand die Informationen in den Aufsätzen sogar sehr wichtig und gut. Jedoch konnte mich der Schreibstil der Autorin gar nicht überzeugen und auch Belege und Quellen waren teilweise gar nicht genügend ausgeführt. Außerdem haben sich manche Themen wiederholt so das man eigentlich ein und den selben Aufsatz zweimal gelesen hat. Im Prinzip sehr gut, leider konnte mich die Exekutierung nicht abholen.
für einsteiger ganz okay. für leute, die schon mehr in dem thema drin sind, ist das eher nichts neues 😇
da ich es als hörbuch gehört hab & nicht viel über das buch wusste, hab ich erst relativ spät erfahren, dass es mehrere essays waren. ich hab mich schon gefragt, warum die kapitel nicht so ganz zueinander gepasst haben. ich muss sagen, dass ich manchmal n bisschen schwierigkeiten hatte zuzuhören. am anfang war ich hooked, weils da um mansplaining ging. leider ging es nicht hauptsächlich darum, weshalb der titel mich im nachhinein ein wenig irritiert. man versteht aber, dass all das erklärte mit mansplaining zusammenhängt. daher find ich das buch für fortgeschrittenere eher schwierig. inhaltlich können einsteiger schon einige dinge mitnehmen, die sie schockieren werden; für mich als fortgeschrittenere in dem thema war das alles eher wiederholung. mir ist aufgefallen, dass ab und zu mal gesagt wurde, dass männer ebenfalls vom feminismus profitieren. das find ich einerseits gut für einsteiger, damit sie es mal gehört haben, weil es zeigt, dass auch männer unter dem männergemachten system leiden & hilfe brauchen, weil sie in schubladen gesteckt werden. andererseits find ich das auch immer schade, weil ich finde, dass es reichen sollte zu wissen, dass feminismus für frauen & lgbtqia* menschen ist, versteht ihr? wieso müssen erst wieder männer erwähnt werden, damit man das als 'sinnvoll' empfinden kann, versteht ihr? man hört raus, dass es nicht so gemeint ist, aber ich finde, dass männer und deren profit daraus in feministischen büchern nicht so viel verloren haben sollten. lets keep the focus on women. 💗 der schreibstil an sich war gut, weil ich es locker geschrieben fand, allerdings war es für mich im verhältnis ein bisschen zu viel meinung & auch eigenwerbung für andere werke der autorin. all in all ist es für mich eher kein mustread, weil ich schon viel tiefer in dem thema drin bin & daher keine neuen informationen rausziehen konnte. bzgl mansplaining wurde leider nur an der oberfläche gekratzt.
Empfehlenswert für Feminismus-Einsteiger, weniger für Fortgeschrittene
Es kommen Zahlen und Fakten auf, die echt schockierend sind und ich diese zuerst einmal verarbeiten musst. Leider wurden diese nicht zitiert. Die Quelle würde mich da schon interessieren. Ich finde es gut, dass die Autorin immer wieder erwähnt, dass nicht nur Frauen betroffen sind, sondern auch Männer. Dass es auch die Männer gibt, die Frauen unterstützen, für uns eintreten und die Gewalt gegen Frauen als Problem begreifen. Einige Kapitel haben mir neue Erkenntnisse vermittelt, während andere für mich schwer verständlich waren, und ich konnte den Zusammenhang nicht ganz erfassen. Ich würde es allen empfehlen, die sich mit Feminismus beschäftigen möchten. Allerdings könnten Personen, die bereits gut vertraut mit dem Thema sind, weniger Neues daraus ziehen.
⭐️⭐️ 2/5 Sterne Normalerweise bin ich ein Fan feministischer Sachbücher, doch Wenn Männer mir die Welt erklären hat mich leider enttäuscht. Für einen Essayband ist es zwar nicht ungewöhnlich, dass die Texte unterschiedlich stark sind, allerdings konnte ich mit den meisten Essays wenig anfangen. Inhaltlich blieb vieles für mich blass oder wenig zugänglich. Auch der Schreibstil hat mich nicht abgeholt und wirkte stellenweise sperrig. Zudem merkt man dem Buch sein Alter an – einige Gedanken und Beispiele fühlen sich heute nicht mehr besonders zeitgemäß oder überraschend an. Insgesamt ein Werk mit wichtigem Ansatz, das mich persönlich aber weder stilistisch noch inhaltlich überzeugen konnte.

Machtstrukturen•Geschlechterungleichheit
Rebecca Solnits „Wenn Männer mir die Welt erklären“ ist eine Sammlung von Essays, die sich mit den Themen Geschlechterungleichheit, Machtstrukturen und Feminismus auseinandersetzen. Obwohl die Thematik wichtig und zeitgemäß ist, hat mich das Buch insgesamt nur mäßig überzeugt. Ein wesentliches Problem war für mich die unterschiedliche Qualität der Essays. Einige Texte sind kraftvoll und inspirierend, während andere weniger überzeugend und oberflächlich wirken. Diese Diskrepanz trübt das Gesamterlebnis und lässt das Buch als Ganzes weniger eindrucksvoll erscheinen. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Mangel an Belegen für die aufgeführten Studien und Behauptungen. Solnits Argumente sind oft anekdotisch und basieren auf persönlichen Erfahrungen oder allgemeinen Beobachtungen, ohne dass diese ausreichend durch wissenschaftliche Daten untermauert werden. Dies mindert die Überzeugungskraft ihrer Aussagen und lässt viele ihrer Argumente schwach erscheinen. Das Lesen des Buches gestaltete sich zudem als anstrengend, was ich auf die Übersetzung aus dem Englischen zurückführe. Die Satzstruktur des Originals wurde größtenteils beibehalten, was den Lesefluss erschwert und das Lesen weniger angenehm macht. Es fehlt an sprachlicher Anpassung, die den Text im Deutschen flüssiger und zugänglicher machen würde. Trotz dieser Kritikpunkte gibt es auch positive Aspekte. Solnit besitzt die Fähigkeit, komplexe gesellschaftliche Probleme auf eine zugängliche Weise zu vermitteln. Ihre Analysen und ihr engagierter Schreibstil bieten wertvolle Einsichten und regen zum Nachdenken an. Ihrer Essays zeigen klar auf, wie tief verwurzelt und allgegenwärtig geschlechtsspezifische Ungleichheiten in unserer Gesellschaft sind. Mit einer Bewertung von 3/5 ist „Wenn Männer mir die Welt erklären“ insgesamt ein Buch mit wichtigen und relevanten Themen, das jedoch in seiner Ausführung Schwächen aufweist. Es regt zum Nachdenken an und bietet interessante Perspektiven.
Wenn Männer mir die Welt erklären von Rebecca Solnit Dieses Buch hat mich schon beim Titel innehalten lassen, weil es auf eine Erfahrung abzielt, die viele Frauen kennen: Erklärungen, die besser nicht gegeben worden wären und das oft von Männern, die glauben, alles besser zu wissen. Rebecca Solnit trifft mit ihrem Essay genau diesen Nerv. Sie zeigt, wie tief solche Verhaltensmuster in unserer Gesellschaft verankert sind und wie oft sie bei Frauen dafür sorgen, dass Selbstvertrauen untergraben wird, bevor es überhaupt aufgebaut werden kann. Ich fand besonders stark, wie Solnit persönliche Beobachtung, gesellschaftliche Analyse und politische Bedeutung miteinander verknüpft, ohne belehrend zu wirken. Es geht nicht nur um Situationen, in denen Frauen unterbrochen oder bevormundet werden, sondern auch darum, wie Sprache und Machtstrukturen zusammenhängen. Das hat mich beim Lesen mehrfach innerlich nicken lassen, weil ich so viele Beispiele aus dem eigenen Alltag wiedererkannt habe. Das Buch ist leise, klug und reflektiert. Solnit spart nicht mit Kritik, aber sie bietet keinen einfachen Feind, sondern zeigt die Mechanismen dahinter. Für mich war das Lesen nicht nur bestärkend, sondern wirklich bereichernd: Ich habe manches klarer gesehen und konnte selbstkritisch hinterfragen, wo ich unbewusst Rollen und Erwartungen reproduziert habe. ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
Erwartung nicht erfüllt
Wenn ich ein Buch mit dem Titel "Wenn Männer mir die Welt erklären" aussuche, erwarte ich mir eine Abhandlung über Mansplaining, über das Gesehen- und vor allem das Gehört-Werden im privaten aber auch beruflichen Kontext. Über Chancengleichheit im Beruf, über Frauen in Wissenschaft und Technik, etc. Gerade diese Themen werden aber kaum behandelt. Für mich passt hier Titel nicht zum Inhalt. Ist es ein wichtiges Buch mit wichtigen Inhalten und einer wichtigen Botschaft? Absolut! Erfüllt es die Erwartungen von mir als Leserin, wenn ich mich auf den Titel beziehe? Keinesfalls.
Eine wirklich aufwühlende Sammlung bereits veröffentlichter Essays mit vielen wichtigen Denkanstößen und Themen, die noch immer so viel präsenter werden müssen. Sehr gute Mischung von Fakten und Geschichten sowie Ansichten weiterer großer Stimmen der Thematik Feminismus und Gleichberechtigung. Zuweilen wurden mir zu viele Verallgemeinerungen sowie etwas viele, als Eigenwerbung wahrgenommene, Hinweise auf die anderen Werke der Autorin genannt. Da das Buch bereits vor einigen Jahren erschien und die Autorin eine spürbar starke eigene Meinung zu vielen Ansätzen vertritt, empfiehlt sich an einigen Stellen ein kurzer Check, ob die Fakten so (noch) korrekt sind. Alles in allem ein gutes Buch, um sich für das Thema Feminismus und die Stellung der Frau zu sensibilisieren.
Rebecca Solnits Essay-Sammlung "Wenn Männer mir die Welt erklären" beleuchtet auf eindrucksvolle Weise alltägliche Formen von Sexismus und die subtilen Mechanismen patriarchaler Strukturen. Der titelgebende Essay, der den Begriff Mansplaining populär machte, schildert humorvoll, aber auch erschreckend nachvollziehbar, wie Frauen in Gesprächen oft nicht ernst genommen werden – selbst, wenn sie Expertinnen auf ihrem Gebiet sind. Solnit deckt mit klarer Sprache und analytischer Schärfe auf, wie gesellschaftliche Machtverhältnisse durch Sprache und Verhalten aufrechterhalten werden. Themen wie geschlechtsspezifische Gewalt, das Silencing von Frauen und der Einfluss patriarchaler Normen auf unsere Wahrnehmung werden mit zahlreichen Beispielen verdeutlicht.

Tolles Buch was beide Geschlechter gelesen haben sollten .
📝 Inhalt und Thema Rebecca Solnit versammelt in diesem Essayband prägnante Texte über die subtilen und offenen Formen von Sexismus, denen Frauen weltweit begegnen. Der titelgebende Essay beschreibt das Phänomen des „Mansplaining“ – Männer, die Frauen ungefragt und herablassend Dinge erklären, selbst wenn die Frau Expertin ist. Was als amüsante Anekdote beginnt, entwickelt sich zu einer tiefgründigen Analyse struktureller Ungleichheiten. Solnit beleuchtet Themen wie: - Sprachlosigkeit und Unsichtbarmachung von Frauen - Gewalt gegen Frauen und „rape culture“ - Die Rolle der Familie und gesellschaftlicher Machtstrukturen - Feministische Perspektiven auf Geschichte und Gegenwart 💬 Stil und Wirkung Solnits Sprache ist klar, bissig und elegant. Sie verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlicher Analyse und schafft es, komplexe Themen zugänglich zu machen. Ihre Essays sind nicht anklagend, sondern aufklärend – sie laden zur Reflexion ein, ohne zu belehren. 🌟 Persönliche Einschätzung „Wenn Männer mir die Welt erklären“ ist ein kraftvolles Buch, das nicht nur feministische Leserinnen anspricht. Es ist ein Weckruf für alle, die sich mit Macht, Sprache und Gleichberechtigung auseinandersetzen wollen. Besonders beeindruckend ist Solnits Fähigkeit, Wut in kluge Worte zu verwandeln – und dabei Hoffnung zu stiften.
Habe erst am Schluss erfahren, dass es eine Sammlung unterschiedlicher Essays war. Es wurden viele statistische Daten gebracht, aber leider keine Belege dazu. In ihren Schlussworten hat die Autorin dies begründet & darauf verwiesen, dass die Quellen online abrufbar sind. Die Essays selbst haben mir unterschieslich gut gefallen. Bei manchen war ich mir unsicher, wie sie mit dem Thema zusammenhängen bzw. war das Anspruchslevel recht unterschiedlich. Hab mir mehr Sachbuch erwartet & war mir tw. zu philosophisch.
Ein Essay, bei dem man Feminismus, Mensplaining u.ä. erwartet und bei dem man das auch bekommt, aber noch so viel besser und Größe gedacht, als erwartet.
Es wird vor allem der Fokus auf die Systematik von Gewalt gegen Frauen gelegt. Dabei wird der Gesamtzusammenhang und nicht die Zersplitterung von einzelnen Handlungen. Dadurch wird der Blick darauf gelenkt, dass es sich nicht um Einzeltaten handelt, sondern um eine grundlegende Systematik, die zur Erhaltung der bisherigen Patriachalen Strukturen dienen soll.
Einige Essays haben mich deutlich mehr abgeholt als andere in diesem Buch. Ein sehr wichtiges Thema, an einigen Stellen habe ich mich sehr schwer getan, die Zusammenhänge zu erkennen und ihren Aussagen zu folgen, aufgrund sehr literarischer Sprache. Insgesamt jedoch gut lesbar und einige Teile haben mich wirklich gefesselt.
Leider nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt habe. Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn ich es selber gelesen und nicht gehört hätte. Muss ich vielleicht nochmal ausprobieren. So fiel es mir manchmal schwer, dem Gesagten zu folgen, da es stellenweise auch recht abstrakt ausgedrückt war.
Vollständige Rezension: http://isabellsbooks.blogspot.de/ MEINE MEINUNG Zu Beginn des Buches fiel es mir etwas schwer in den Schreibstil hineinzukommen, da die englischen Satzstrukturen nicht besonders gut eingedeutscht worden waren. Die Sätze waren extrem verschachtelt, was sich im Englischen sicher sehr viel angenehmer lesen lässt als im Deutschen. Jedoch dauerte es nicht lange, bis ich mich daran gewöhnt hatte und das Buch von da an sehr flüssig durchlesen konnte. Ich fand es toll, dass das Buch von Anfang an auf den Punkt kommt und direkt über das schreibt, was man sich vom Buchtitel auch erwartet. Es ist durchgehend klar feministisch und redet nie lange um den heißen Brei herum sondern kommt stets direkt zum Punkt. Daher kommt auch die Kürze des Buches, die allem was gesagt wird, noch mehr Ausdruck verleiht. Die Autorin ist in ihren Texten stets extrem direkt und stößt einen damit einige Male vor den Kopf, was ich jedoch als positiv und wichtig bei einem feministischen Buch empfinde. Ich will davon wachgerüttelt werden, will davon konfrontiert und provoziert werden, damit es etwas in mir bewegt und verändert. Auch wenn sich dies beim Lesen oftmals nicht angenehm anfühlt, da die Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen nunmal grausam sind, halte ich es dennoch für wichtig, dass man sich damit auseinandersetzt. Das zweite Kapitel "Der längste Krieg" war unfassbar aufwühlend und schwer zu lesen. Es fiel mir extrem schwer, Männer nicht ausnahmslos zu hassen, nachdem ich dieses Kapitel beendet hatte. Es schürt einfach einen enormen Männerhass, wenn man von all den abscheulichen Gewalttaten liest, die Männer an Frauen verübt haben, nur weil diese sich den Männern nicht beugen wollten. Und obwohl die Autorin sich das ganze Buch hindurch stets bemüht, nie zu verallgemeinern und Männer nie komplett verurteilt, machen es einem all die schrecklichen Fakten und Statistiken doch ungemein schwer, dies nicht zu tun. Dieses Kapitel hat mich so sehr mitgenommen, dass ich es nicht am Stück durchlesen konnte, und das Buch immer wieder beiseite legen musste, um das zu verdauen, was ich da gerade an Gräueltaten gelesen habe. Die Masse an Ungerechtigkeiten und Grausamkeit gegenüber Frauen hat mich vollkommen erschlagen, bedrückt und so sehr aufgewühlt, dass ich an einigen Stellen vor Entsetzen und Schock weinen musste. Obwohl ich mich selbst intensiv mit Frauenrechten befasse und daher für mich die enormen, noch immer vorherrschenden Gewalttaten an Frauen und Ungerechtigkeiten, eigentlich nichts neues sind, war es dennoch einfach furchtbar, all das innerhalb weniger Seiten so drastisch vor Augen geführt zu bekommen. Nach diesem Kapitel wurde es wieder etwas "angenehmer" das Buch zu lesen und obwohl es mich immernoch aufwühlte, war es nach dem zweiten Kapitel hauptsächlich äußerst interessant zu lesen. Es war ein Buch das ich aufgrund der Kürze nach wenigen Tagen beendet hatte, welches mir aber in dieser Zeit enorm präsent im Kopf blieb und auch nachträglich noch Eindruck und Abdruck hinterlassen hat. Es hat einen großen Diskussionsbedarf bei mir angeregt und mir die Wichtigkeit des Feminismus nur nochmals sehr direkt vor Augen geführt. Ich finde es sehr gut, dass auch die gleichgeschlechtliche Ehe in dem Buch ihre Erwähnung und Behandlung findet. Die Perspektive, die die Autorin darauf einnimmt -oder besser gesagt vorschlägt-, empfinde ich als extrem interessant und einleuchtend, obwohl ich sie so vorher noch nirgendwo gelesen habe. Es ist meiner Meinung nach wichtig, in einem feministischen Buch nicht nur über Frauenrechte zu sprechen, sondern auf Intersektionalität (=Überschneidungen von Diskriminierungsformen) aufmerksam zu machen und daher auch Rassismus und Homophobie mit einzubeziehen und zu zeigen, wie diese oftmals mit Sexismus einhergehen und/oder zusammenhängen. Denn oftmals liegt das alles recht nahe beieinander und es bringt absolut nichts, andere Diskriminierungsformen auszuschließen und sich nur auf eine zu konzentrieren. Das sechste und vorletzte Kapitel "Woolfs Dunkelheit. Das Unerklärliche bejahen" beschäftigt sich, wie der Titel schon andeutet, mit der berühmten feministischen Autorin Virginia Woolf und analysiert diese recht ausführlich. Dieses Kapitel war zwar, wie das ganze Buch, interessant und bringt einem als Leser Virginia Woolf näher, jedoch passte es meiner Meinung nach nicht so wirklich zum Rest des Buches. Dafür war es zu literarisch, zu literaturanalysierend und deshalb recht schwer greifbar, was stark im Kontrast zum Rest des Buches steht, welcher eben äußerst direkt und greifbar ist. Es las sich recht zäh, da es mir vom Inhalt her so weit weg erschien, während der Rest des Buches so brutal realitätsnah, direkt und "wach" war. Das letzte Kapitel rundete das ganze Buch sehr gut ab und griff nochmals einige Gedanken der vorherigen Essays auf und fand einen hoffnungsvollen Schlusston. Dieses Kapitel ließ sich im Vergleich zum Vorangegangenen auch wieder sehr schnell und flüssig durchlesen. Das Buch endete damit wieder deutlich und direkt feministisch zu sein und den Feminismus von einigen Seiten zu beleuchten, was mir das ganze Buch hindurch schon sehr zugesagt hatte. MEIN FAZIT "Wenn Männer mir die Welt erklären" beinhaltet sehr wichtige Aussagen und hat eine sehr optimistische feministische Grundeinstellung, die Frauen sehr ermutigt weiter für ihre Rechte zu kämpfen, und Männer nie nur eindimensional als Gegner darstellt und diese auch zu keinem Zeitpunkt verallgemeinert. Es ist daher sowohl als Lektüre für Frauen als auch für Männer geeignet und ist meiner Meinung nach in der Lage, jeden der offen dafür ist, näher an den Feminismus und dessen Grundelemente und -probleme heranzuführen. Das Buch wühlte mich definitv auf, da mir der Feminismus so unfassbar wichtig ist und mich das Leid von Frauen, welches hier sehr direkt dargestellt wird, extrem belastet. Es lässt sich rech schnell durchlesen, da es klein und dünn ist und sich nie besonders viel Text auf einer Seite befindet. Der Inhalt des Buches ist stellenweise unglaublich grausam, und es ist schrecklich, dass es sich dabei um Realität und nicht Fiktion handelt. Das Buch machte es mir stellenweise wirklich extrem schwer, Männer nicht abgrundtief zu hassen. Denn obwohl die Autorin nie verallgemeinert und dies auch stets betont, ist es einfach fürchterlich, welche grauenhaften Gewalttaten noch immer in solch großer Anzahl von Männern gegenüber Frauen verübt werden, nur weil diese sich den Männern nicht unterwerfen. Das Buch erhält nur deshalb keine volle Bewertung von mir, da mir das oben erwähnte Kapitel über Virginia Woolf zu zäh war, was in einem Buch von dieser Kürze doch viel ausmacht. MEINE BEWERTUNG Ich verleihe diesem Buch 4 von 5 Sternen.
Leider ein absoluter Fehlgriff. Statt um Mansplaining und die Überlegenheit, die Männer immer demonstrieren, geht es nur allgemein um Feminismus, Gewalt gegen Frauen und später um Philosophie. Die einzelnen Essays sind nicht aufeinander abgestimmt, sondern wirken absolut zusammenhanglos und sind noch dazu verworren geschrieben. Ich weiß nicht, ob man aus diesem Buch etwas mitnehmen kann, ich habe es jedenfalls nicht.
schon lange erschienen, haben diese essays nicht an relevanz verloren. meine lieblingstexte sind „was eheliche gleichstellung wirklich bedeutet“ und „das unerklärliche bejahen“ diese sammlung regt zum denken an und zeigt, wie weit wir im thema feminismus gekommen sind-spoiler: es gibt noch viel zu tun..,
Wie oft habe ich genickt oder gedacht „ja genauso ist es“. Und das ist traurig. Wirklich traurig. Mit den Passagen über z.b. Virginia Woolf konnte ich nicht so viel anfangen, da ich bisher nichts von der Autorin gelesen habe aber sie waren trotzdem interessant. Ein Buch das man definitiv gelesen haben sollte!
Rebecca Solnits Essayband „Wenn Männer mir die Welt erklären“ thematisiert Machtverhältnisse zwischen Männern und Frauen, insbesondere im Hinblick auf Sprache, gesellschaftliche Strukturen und Gewalt. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Darstellung von Gewalt gegen Frauen. Solnit beschreibt unterschiedliche Formen von Misshandlung und Übergriffen, die überwiegend von Männern ausgehen. Sie legt dar, wie solche Taten häufig relativiert, ignoriert oder gesellschaftlich unsichtbar gemacht werden. Dabei analysiert sie auch, wie Sprache und öffentliche Diskurse genutzt werden, um Täter zu schützen und die Perspektiven der Betroffenen zu untergraben.
Habe erst am Schluss erfahren, dass es eine Sammlung unterschiedlicher Essays war. Es wurden viele statistische Daten gebracht, aber leider keine Belege dazu. In ihren Schlussworten hat die Autorin dies begründet & darauf verwiesen, dass die Quellen online abrufbar sind. Die Essays selbst haben mir unterschieslich gut gefallen. Bei manchen war ich mir unsicher, wie sie mit dem Thema zusammenhängen bzw. war das Anspruchslevel recht unterschiedlich. Hab mir mehr Sachbuch erwartet & war mir tw. zu philosophisch.
„Wenn Männer mir die Welt erklären“ von Rebecca Solnit ist eine kluge, faktenreiche Essaysammlung und ein klarer Einstieg in Themen wie Geschlechterungleichheit, Machtstrukturen und Feminismus. Mansplaining – wie der Titel vermuten lässt – ist dabei nicht das Hauptthema, sondern ein Teil des Ganzen.
#mansplaining, schon mal gehört? Das Phänomen, wenn ein Mann meint, mir als Frau zu erklären, wie etwas funktioniert. Egal, ob ich das vielleicht selber sogar besser weiß. Genau das ist Rebecca Solnit passiert und sie schreibt darüber in ihrem Essay. Denn da hat ein Mann ihr etwas über ein Thema erklärt, über das sie selber ein Buch veröffentlicht hat https://vereinbarkeitsblog.de/rezension-rebecca-solnit-wenn-maenner-mir-die-welt-erklaeren/
Wer von uns Frauen hat es nicht schon mal erlebt, dass Männer einfach anfangen zu erklären, obwohl wir selbst sehr gut wissen um was es sich handelt und wie es funktioniert? Wenn Männer mir die Welt erklären ist ein Essay der bekannten feministischen Denkerin Rebecca Solnit. Sie beschreibt hier die Arroganz, die ein Gespräch zwischen Männern und Frauen überlagern kann und wie diese Art der Kommunikation das teilweise sexistische Weltbild verstärkt. Rebecca Solnit beleuchtet außerdem weitere Aspekte sexistischer Mechanismen in unserer Gesellschaft. Ich selbst musste schon öfter erleben, wie Männer mir probiert haben Themen oder Gegenstände versucht haben zu erklären einfach nur weil sie dachten, als Frau wüsste ich darüber nichts. Als Frau kommt man sich in solchen Situation schnell herabgewertet vor und reagiert mitunter sehr extrem. Warum gehen Männer davon aus, dass Frauen sich nicht selbst informieren können oder nicht an bestimmten Themen wie Fusball, Autos, Technik oder Handwerkern interessiert sind? Das sind Fragen, die Rebecca Solnit ebenfalls stellt. Sie beleuchtet außerdem Taten wie Vergewaltigung und Femizid. Den Essay habe ich als Hörbuch gehört und er hat mir sehr gut gefallen. Vorallem, dass nicht nur ein bestimmtes Thema behandelt worden ist, sondern auf viele Problemthemen der feministischen Gesellschaft eingegangen wird. Sie überträgt die Themen auf die derzeitige Gesellschaft und stellt somit die Anforderung in der Zukunft anders zu handeln. Der Essay ist hierbei aber kein Angriff auf die gesamte Männerwelt. Es wird distanziert betrachtet, das bei weitem nicht jeder Mann sexistisch Handeln und kommuniziert. Wer sich mit dem Thema Feminismus beschäftigt, sollte diesen Essay definitiv gelesen haben.
Ein Buch das so viel mehr ist als sein provokanter Titel! Es zeigt die Ungerechtigkeiten mit denen jeder von uns (vor allem Frauen, jedoch AUCH Männer) leben müssen und schafft es trotz allem Schrecklichen, Hoffnung zu wecken und zeigt wie wichtig Feminismus ist und wie wichtig es ist als Gesellschaft endlich umzudenken und viele unserer derzeitigen Systeme zurecht in Frage zu stellen!
Hach, ich liebe dieses Thema. Mansplaining! Was ist das? Nun, das bezeichnet das Phänomen, wenn Männer aus irgendeinem Grund ungefragt damit beginnen, mir Dinge zu erklären, von denen sie glauben, dass ich mich damit nicht auskenne, weil ich ja eine Frau bin. Ich dachte sehr lang, dass dieses Thema nur mich betrifft und habe versucht, mein Auftreten anzupassen. Denn offensichtlich wirke ich einfach nicht kompetent genug, selbst in den Fachbereichen, in denen ich mich besser auskenne als die meisten anderen Menschen in meiner Umgebung. Manchmal nimmt das wirklich absurde Ausmaße an: Ein männlicher Freund wollte mir doch glatt erklären, was denn eigentlich Literatur ist! Dabei ist das mein Studiengebiet und er hat nichts damit am Hut! Uff! Ich muss zugeben: Auf sowas reagiere ich im echten Leben teils recht ungehalten. Und ich scheine nicht die einzige zu sein, die sowas ärgert, wenn man bedenkt, dass Solnit ein ganzes Buch darüber geschrieben hat. Dieses Hörbuch musste ich mehrfach unterbrechen und habe deswegen auch mehrere Monate lang gebraucht, um es fertigzuhören. Denn natürlich geht es in diesem Buch nicht nur um Mansplaining. Zu Beginn schon, aber der Rest des Buchs dreht sich um das ganze Spektrum der Diskriminierung: blöde Kommentare, Gewalt gegen Frauen, Femizide. Und ich finde es unglaublich, dass wir uns auch 2021 noch mit diesem Thema auseinandersetzen müssen. Wann hört das endlich auf? Ich habe durch dieses Hörbuch nicht viel Neues gelernt, trotzdem war diese Lektüre spannend für mich. "Wenn Männer mir die Welt erklären" punktet vor allem durch viele Einzelbeispiele, die beschrieben und analysiert werden. Das empfand ich manchmal als recht belastend, deswegen auch die Pausen. Die Tatsache, dass das hier ein Hörbuch ist, machte dieses Buch noch belastender für mich. Es wirkte irgendwie persönlicher, falls das Sinn macht. Und dadurch eben auch schockierender. Mein Fazit? Interessantes Sachbuch über Gewalt an Frauen in all ihren Facetten.
Feminismus ist kein ruhiger Spaziergang und genau das zeigt dieses Buch auf kluge, provozierende Weise.
Dieses Buch hat mir mal wieder gezeigt, wie dringend feministische Stimmen gebraucht werden. Solnit schafft es, sachlich und reflektiert zu schreiben aber eben nicht weichgespült. Es geht hier nicht nur um Aufklärung, sondern um einen echten Kampf gegen Strukturen, die Frauen tagtäglich kleinhalten, übergehen oder unsichtbar machen. Was ich besonders gut finde: Die Essays sind zugänglich aber nicht beliebig. Sie benennen Probleme klar, zeigen Machtverhältnisse auf und schrecken auch nicht vor Provokation zurück, ganz ohne dabei in billige Polemik zu verfallen. Genau diese Mischung aus analytischer Schärfe und politischer Wut macht das Buch so kraftvoll. Ein starkes, wichtiges Buch. Feminismus darf unbequem sein und „Wenn Männer mir die Welt erklären“ ist genau das: unbequem, klug und absolut notwendig.
Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es geht nicht hauptsächlich um Mansplaining, aber um alles was dahinter steht. Es wird nochmal schön erklärt, warum wir immer noch den Feminismus brauchen, wobei auch schockierende Zahlen und Beispiele gebracht werden. Stichwort Vergewaltigungskultur. Trotzdem endet das Buch mit einem positiven Grundton.
Die Autorin hat zwar immer wieder interessante Punkte zum Feminismus aufgebracht ist dann aber nicht tiefgründig genug in der Erklärung gewesen. Außerdem wurde nach jeder nur so kleinen Kritik an Männern immer wieder betont, dass dies natürlich nicht alle Männer betrifft und das nicht alle Männer Monster sind usw. ,somit konnte sie ihre Kritik nie richtig ausführen und blieb relativ oberflächlich.
Och nö, also dieses Buch war ein Griff ins Klo. Während ich Sachbücher, und speziell die über Feminismus, liebe, legte ich dieses hier irgendwann genervt zur Seite. Solnit wirft mit Statistiken um sich, ohne sie zu belegen. Vieles hier hätte einfach von ihr erfunden worden sein können, um das Buch besser zu verkaufen. Auch wenn ich nicht glaube, dass die Zahlen unecht sind, störte es mich dennoch, nirgends Beweise dafür zu finden. Ich fand es absolut nicht gut geschrieben (was auch an der deutschen Übersetzung liegen könnte), und es erschien mir sehr basic. Es gibt weitaus bessere Bücher über Feminismus, die einen größeren Einfluss auf mich hatten. Zudem erwartete ich ganz andere Dinge von diesem Buch. Fast schon erwartete ich etwas im Sinne von [b:Alte weiße Männer: Ein Schlichtungsversuch|42854412|Alte weiße Männer Ein Schlichtungsversuch|Sophie Passmann|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1542500060l/42854412._SY75_.jpg|66625582], wo Männer wirklich versuchten, Solnit die Welt zu erklären. Naja, das war mein Fehler. Tatsächlich aber konnte ich mich nicht überwinden, die letzten zwei Essays des Buches zu lesen. Nichts war wirklich tiefsinnig, und ihr Feminismus scheint mir sehr auf eine wohlhabende, weiße, heterosexuelle Frau bezogen zu sein. Schade, dass ausgerechnet dieses Buch für den Feminismus so wichtig zu sein scheint.
3,4-4 stars started out strong with a story about mansplaining and the structural issues behind it. but as a cohesive book, it unfortunately left me disappointed. I felt the structure, the coherence, and a clear through-line were missing. a homage to Virginia Woolf and Susan Sontag is certainly fitting and I always enjoy engaging with their work, but to me it hardly connected to the overall flow and storyline of the book. toward the end, the text shifted into a broad critique of society, capitalism, and structural power, which, personally, didn’t bring much new to the table. with this wide-ranging final third, Solnit somewhat lost me. I had hoped for a more focused essay, one built around a specific theme and its interdependencies, rather than a general summary of “what is feminism and why do we need it.” still, it’s certainly a solid read for beginners.
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Rebecca Solnit, Jahrgang 1961, ist eine der bedeutendsten Essayistinnen und Aktivistinnen der USA. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise.
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Gute Thematik. Uninteressante Umsetzung.
An sich fand ich die von der Autorin behandelten Thematiken sehr interessant und fand die Informationen in den Aufsätzen sogar sehr wichtig und gut. Jedoch konnte mich der Schreibstil der Autorin gar nicht überzeugen und auch Belege und Quellen waren teilweise gar nicht genügend ausgeführt. Außerdem haben sich manche Themen wiederholt so das man eigentlich ein und den selben Aufsatz zweimal gelesen hat. Im Prinzip sehr gut, leider konnte mich die Exekutierung nicht abholen.
für einsteiger ganz okay. für leute, die schon mehr in dem thema drin sind, ist das eher nichts neues 😇
da ich es als hörbuch gehört hab & nicht viel über das buch wusste, hab ich erst relativ spät erfahren, dass es mehrere essays waren. ich hab mich schon gefragt, warum die kapitel nicht so ganz zueinander gepasst haben. ich muss sagen, dass ich manchmal n bisschen schwierigkeiten hatte zuzuhören. am anfang war ich hooked, weils da um mansplaining ging. leider ging es nicht hauptsächlich darum, weshalb der titel mich im nachhinein ein wenig irritiert. man versteht aber, dass all das erklärte mit mansplaining zusammenhängt. daher find ich das buch für fortgeschrittenere eher schwierig. inhaltlich können einsteiger schon einige dinge mitnehmen, die sie schockieren werden; für mich als fortgeschrittenere in dem thema war das alles eher wiederholung. mir ist aufgefallen, dass ab und zu mal gesagt wurde, dass männer ebenfalls vom feminismus profitieren. das find ich einerseits gut für einsteiger, damit sie es mal gehört haben, weil es zeigt, dass auch männer unter dem männergemachten system leiden & hilfe brauchen, weil sie in schubladen gesteckt werden. andererseits find ich das auch immer schade, weil ich finde, dass es reichen sollte zu wissen, dass feminismus für frauen & lgbtqia* menschen ist, versteht ihr? wieso müssen erst wieder männer erwähnt werden, damit man das als 'sinnvoll' empfinden kann, versteht ihr? man hört raus, dass es nicht so gemeint ist, aber ich finde, dass männer und deren profit daraus in feministischen büchern nicht so viel verloren haben sollten. lets keep the focus on women. 💗 der schreibstil an sich war gut, weil ich es locker geschrieben fand, allerdings war es für mich im verhältnis ein bisschen zu viel meinung & auch eigenwerbung für andere werke der autorin. all in all ist es für mich eher kein mustread, weil ich schon viel tiefer in dem thema drin bin & daher keine neuen informationen rausziehen konnte. bzgl mansplaining wurde leider nur an der oberfläche gekratzt.
Empfehlenswert für Feminismus-Einsteiger, weniger für Fortgeschrittene
Es kommen Zahlen und Fakten auf, die echt schockierend sind und ich diese zuerst einmal verarbeiten musst. Leider wurden diese nicht zitiert. Die Quelle würde mich da schon interessieren. Ich finde es gut, dass die Autorin immer wieder erwähnt, dass nicht nur Frauen betroffen sind, sondern auch Männer. Dass es auch die Männer gibt, die Frauen unterstützen, für uns eintreten und die Gewalt gegen Frauen als Problem begreifen. Einige Kapitel haben mir neue Erkenntnisse vermittelt, während andere für mich schwer verständlich waren, und ich konnte den Zusammenhang nicht ganz erfassen. Ich würde es allen empfehlen, die sich mit Feminismus beschäftigen möchten. Allerdings könnten Personen, die bereits gut vertraut mit dem Thema sind, weniger Neues daraus ziehen.
⭐️⭐️ 2/5 Sterne Normalerweise bin ich ein Fan feministischer Sachbücher, doch Wenn Männer mir die Welt erklären hat mich leider enttäuscht. Für einen Essayband ist es zwar nicht ungewöhnlich, dass die Texte unterschiedlich stark sind, allerdings konnte ich mit den meisten Essays wenig anfangen. Inhaltlich blieb vieles für mich blass oder wenig zugänglich. Auch der Schreibstil hat mich nicht abgeholt und wirkte stellenweise sperrig. Zudem merkt man dem Buch sein Alter an – einige Gedanken und Beispiele fühlen sich heute nicht mehr besonders zeitgemäß oder überraschend an. Insgesamt ein Werk mit wichtigem Ansatz, das mich persönlich aber weder stilistisch noch inhaltlich überzeugen konnte.

Machtstrukturen•Geschlechterungleichheit
Rebecca Solnits „Wenn Männer mir die Welt erklären“ ist eine Sammlung von Essays, die sich mit den Themen Geschlechterungleichheit, Machtstrukturen und Feminismus auseinandersetzen. Obwohl die Thematik wichtig und zeitgemäß ist, hat mich das Buch insgesamt nur mäßig überzeugt. Ein wesentliches Problem war für mich die unterschiedliche Qualität der Essays. Einige Texte sind kraftvoll und inspirierend, während andere weniger überzeugend und oberflächlich wirken. Diese Diskrepanz trübt das Gesamterlebnis und lässt das Buch als Ganzes weniger eindrucksvoll erscheinen. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Mangel an Belegen für die aufgeführten Studien und Behauptungen. Solnits Argumente sind oft anekdotisch und basieren auf persönlichen Erfahrungen oder allgemeinen Beobachtungen, ohne dass diese ausreichend durch wissenschaftliche Daten untermauert werden. Dies mindert die Überzeugungskraft ihrer Aussagen und lässt viele ihrer Argumente schwach erscheinen. Das Lesen des Buches gestaltete sich zudem als anstrengend, was ich auf die Übersetzung aus dem Englischen zurückführe. Die Satzstruktur des Originals wurde größtenteils beibehalten, was den Lesefluss erschwert und das Lesen weniger angenehm macht. Es fehlt an sprachlicher Anpassung, die den Text im Deutschen flüssiger und zugänglicher machen würde. Trotz dieser Kritikpunkte gibt es auch positive Aspekte. Solnit besitzt die Fähigkeit, komplexe gesellschaftliche Probleme auf eine zugängliche Weise zu vermitteln. Ihre Analysen und ihr engagierter Schreibstil bieten wertvolle Einsichten und regen zum Nachdenken an. Ihrer Essays zeigen klar auf, wie tief verwurzelt und allgegenwärtig geschlechtsspezifische Ungleichheiten in unserer Gesellschaft sind. Mit einer Bewertung von 3/5 ist „Wenn Männer mir die Welt erklären“ insgesamt ein Buch mit wichtigen und relevanten Themen, das jedoch in seiner Ausführung Schwächen aufweist. Es regt zum Nachdenken an und bietet interessante Perspektiven.
Wenn Männer mir die Welt erklären von Rebecca Solnit Dieses Buch hat mich schon beim Titel innehalten lassen, weil es auf eine Erfahrung abzielt, die viele Frauen kennen: Erklärungen, die besser nicht gegeben worden wären und das oft von Männern, die glauben, alles besser zu wissen. Rebecca Solnit trifft mit ihrem Essay genau diesen Nerv. Sie zeigt, wie tief solche Verhaltensmuster in unserer Gesellschaft verankert sind und wie oft sie bei Frauen dafür sorgen, dass Selbstvertrauen untergraben wird, bevor es überhaupt aufgebaut werden kann. Ich fand besonders stark, wie Solnit persönliche Beobachtung, gesellschaftliche Analyse und politische Bedeutung miteinander verknüpft, ohne belehrend zu wirken. Es geht nicht nur um Situationen, in denen Frauen unterbrochen oder bevormundet werden, sondern auch darum, wie Sprache und Machtstrukturen zusammenhängen. Das hat mich beim Lesen mehrfach innerlich nicken lassen, weil ich so viele Beispiele aus dem eigenen Alltag wiedererkannt habe. Das Buch ist leise, klug und reflektiert. Solnit spart nicht mit Kritik, aber sie bietet keinen einfachen Feind, sondern zeigt die Mechanismen dahinter. Für mich war das Lesen nicht nur bestärkend, sondern wirklich bereichernd: Ich habe manches klarer gesehen und konnte selbstkritisch hinterfragen, wo ich unbewusst Rollen und Erwartungen reproduziert habe. ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
Erwartung nicht erfüllt
Wenn ich ein Buch mit dem Titel "Wenn Männer mir die Welt erklären" aussuche, erwarte ich mir eine Abhandlung über Mansplaining, über das Gesehen- und vor allem das Gehört-Werden im privaten aber auch beruflichen Kontext. Über Chancengleichheit im Beruf, über Frauen in Wissenschaft und Technik, etc. Gerade diese Themen werden aber kaum behandelt. Für mich passt hier Titel nicht zum Inhalt. Ist es ein wichtiges Buch mit wichtigen Inhalten und einer wichtigen Botschaft? Absolut! Erfüllt es die Erwartungen von mir als Leserin, wenn ich mich auf den Titel beziehe? Keinesfalls.
Eine wirklich aufwühlende Sammlung bereits veröffentlichter Essays mit vielen wichtigen Denkanstößen und Themen, die noch immer so viel präsenter werden müssen. Sehr gute Mischung von Fakten und Geschichten sowie Ansichten weiterer großer Stimmen der Thematik Feminismus und Gleichberechtigung. Zuweilen wurden mir zu viele Verallgemeinerungen sowie etwas viele, als Eigenwerbung wahrgenommene, Hinweise auf die anderen Werke der Autorin genannt. Da das Buch bereits vor einigen Jahren erschien und die Autorin eine spürbar starke eigene Meinung zu vielen Ansätzen vertritt, empfiehlt sich an einigen Stellen ein kurzer Check, ob die Fakten so (noch) korrekt sind. Alles in allem ein gutes Buch, um sich für das Thema Feminismus und die Stellung der Frau zu sensibilisieren.
Rebecca Solnits Essay-Sammlung "Wenn Männer mir die Welt erklären" beleuchtet auf eindrucksvolle Weise alltägliche Formen von Sexismus und die subtilen Mechanismen patriarchaler Strukturen. Der titelgebende Essay, der den Begriff Mansplaining populär machte, schildert humorvoll, aber auch erschreckend nachvollziehbar, wie Frauen in Gesprächen oft nicht ernst genommen werden – selbst, wenn sie Expertinnen auf ihrem Gebiet sind. Solnit deckt mit klarer Sprache und analytischer Schärfe auf, wie gesellschaftliche Machtverhältnisse durch Sprache und Verhalten aufrechterhalten werden. Themen wie geschlechtsspezifische Gewalt, das Silencing von Frauen und der Einfluss patriarchaler Normen auf unsere Wahrnehmung werden mit zahlreichen Beispielen verdeutlicht.

Tolles Buch was beide Geschlechter gelesen haben sollten .
📝 Inhalt und Thema Rebecca Solnit versammelt in diesem Essayband prägnante Texte über die subtilen und offenen Formen von Sexismus, denen Frauen weltweit begegnen. Der titelgebende Essay beschreibt das Phänomen des „Mansplaining“ – Männer, die Frauen ungefragt und herablassend Dinge erklären, selbst wenn die Frau Expertin ist. Was als amüsante Anekdote beginnt, entwickelt sich zu einer tiefgründigen Analyse struktureller Ungleichheiten. Solnit beleuchtet Themen wie: - Sprachlosigkeit und Unsichtbarmachung von Frauen - Gewalt gegen Frauen und „rape culture“ - Die Rolle der Familie und gesellschaftlicher Machtstrukturen - Feministische Perspektiven auf Geschichte und Gegenwart 💬 Stil und Wirkung Solnits Sprache ist klar, bissig und elegant. Sie verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlicher Analyse und schafft es, komplexe Themen zugänglich zu machen. Ihre Essays sind nicht anklagend, sondern aufklärend – sie laden zur Reflexion ein, ohne zu belehren. 🌟 Persönliche Einschätzung „Wenn Männer mir die Welt erklären“ ist ein kraftvolles Buch, das nicht nur feministische Leserinnen anspricht. Es ist ein Weckruf für alle, die sich mit Macht, Sprache und Gleichberechtigung auseinandersetzen wollen. Besonders beeindruckend ist Solnits Fähigkeit, Wut in kluge Worte zu verwandeln – und dabei Hoffnung zu stiften.
Habe erst am Schluss erfahren, dass es eine Sammlung unterschiedlicher Essays war. Es wurden viele statistische Daten gebracht, aber leider keine Belege dazu. In ihren Schlussworten hat die Autorin dies begründet & darauf verwiesen, dass die Quellen online abrufbar sind. Die Essays selbst haben mir unterschieslich gut gefallen. Bei manchen war ich mir unsicher, wie sie mit dem Thema zusammenhängen bzw. war das Anspruchslevel recht unterschiedlich. Hab mir mehr Sachbuch erwartet & war mir tw. zu philosophisch.
Ein Essay, bei dem man Feminismus, Mensplaining u.ä. erwartet und bei dem man das auch bekommt, aber noch so viel besser und Größe gedacht, als erwartet.
Es wird vor allem der Fokus auf die Systematik von Gewalt gegen Frauen gelegt. Dabei wird der Gesamtzusammenhang und nicht die Zersplitterung von einzelnen Handlungen. Dadurch wird der Blick darauf gelenkt, dass es sich nicht um Einzeltaten handelt, sondern um eine grundlegende Systematik, die zur Erhaltung der bisherigen Patriachalen Strukturen dienen soll.
Einige Essays haben mich deutlich mehr abgeholt als andere in diesem Buch. Ein sehr wichtiges Thema, an einigen Stellen habe ich mich sehr schwer getan, die Zusammenhänge zu erkennen und ihren Aussagen zu folgen, aufgrund sehr literarischer Sprache. Insgesamt jedoch gut lesbar und einige Teile haben mich wirklich gefesselt.
Leider nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt habe. Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn ich es selber gelesen und nicht gehört hätte. Muss ich vielleicht nochmal ausprobieren. So fiel es mir manchmal schwer, dem Gesagten zu folgen, da es stellenweise auch recht abstrakt ausgedrückt war.
Vollständige Rezension: http://isabellsbooks.blogspot.de/ MEINE MEINUNG Zu Beginn des Buches fiel es mir etwas schwer in den Schreibstil hineinzukommen, da die englischen Satzstrukturen nicht besonders gut eingedeutscht worden waren. Die Sätze waren extrem verschachtelt, was sich im Englischen sicher sehr viel angenehmer lesen lässt als im Deutschen. Jedoch dauerte es nicht lange, bis ich mich daran gewöhnt hatte und das Buch von da an sehr flüssig durchlesen konnte. Ich fand es toll, dass das Buch von Anfang an auf den Punkt kommt und direkt über das schreibt, was man sich vom Buchtitel auch erwartet. Es ist durchgehend klar feministisch und redet nie lange um den heißen Brei herum sondern kommt stets direkt zum Punkt. Daher kommt auch die Kürze des Buches, die allem was gesagt wird, noch mehr Ausdruck verleiht. Die Autorin ist in ihren Texten stets extrem direkt und stößt einen damit einige Male vor den Kopf, was ich jedoch als positiv und wichtig bei einem feministischen Buch empfinde. Ich will davon wachgerüttelt werden, will davon konfrontiert und provoziert werden, damit es etwas in mir bewegt und verändert. Auch wenn sich dies beim Lesen oftmals nicht angenehm anfühlt, da die Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen nunmal grausam sind, halte ich es dennoch für wichtig, dass man sich damit auseinandersetzt. Das zweite Kapitel "Der längste Krieg" war unfassbar aufwühlend und schwer zu lesen. Es fiel mir extrem schwer, Männer nicht ausnahmslos zu hassen, nachdem ich dieses Kapitel beendet hatte. Es schürt einfach einen enormen Männerhass, wenn man von all den abscheulichen Gewalttaten liest, die Männer an Frauen verübt haben, nur weil diese sich den Männern nicht beugen wollten. Und obwohl die Autorin sich das ganze Buch hindurch stets bemüht, nie zu verallgemeinern und Männer nie komplett verurteilt, machen es einem all die schrecklichen Fakten und Statistiken doch ungemein schwer, dies nicht zu tun. Dieses Kapitel hat mich so sehr mitgenommen, dass ich es nicht am Stück durchlesen konnte, und das Buch immer wieder beiseite legen musste, um das zu verdauen, was ich da gerade an Gräueltaten gelesen habe. Die Masse an Ungerechtigkeiten und Grausamkeit gegenüber Frauen hat mich vollkommen erschlagen, bedrückt und so sehr aufgewühlt, dass ich an einigen Stellen vor Entsetzen und Schock weinen musste. Obwohl ich mich selbst intensiv mit Frauenrechten befasse und daher für mich die enormen, noch immer vorherrschenden Gewalttaten an Frauen und Ungerechtigkeiten, eigentlich nichts neues sind, war es dennoch einfach furchtbar, all das innerhalb weniger Seiten so drastisch vor Augen geführt zu bekommen. Nach diesem Kapitel wurde es wieder etwas "angenehmer" das Buch zu lesen und obwohl es mich immernoch aufwühlte, war es nach dem zweiten Kapitel hauptsächlich äußerst interessant zu lesen. Es war ein Buch das ich aufgrund der Kürze nach wenigen Tagen beendet hatte, welches mir aber in dieser Zeit enorm präsent im Kopf blieb und auch nachträglich noch Eindruck und Abdruck hinterlassen hat. Es hat einen großen Diskussionsbedarf bei mir angeregt und mir die Wichtigkeit des Feminismus nur nochmals sehr direkt vor Augen geführt. Ich finde es sehr gut, dass auch die gleichgeschlechtliche Ehe in dem Buch ihre Erwähnung und Behandlung findet. Die Perspektive, die die Autorin darauf einnimmt -oder besser gesagt vorschlägt-, empfinde ich als extrem interessant und einleuchtend, obwohl ich sie so vorher noch nirgendwo gelesen habe. Es ist meiner Meinung nach wichtig, in einem feministischen Buch nicht nur über Frauenrechte zu sprechen, sondern auf Intersektionalität (=Überschneidungen von Diskriminierungsformen) aufmerksam zu machen und daher auch Rassismus und Homophobie mit einzubeziehen und zu zeigen, wie diese oftmals mit Sexismus einhergehen und/oder zusammenhängen. Denn oftmals liegt das alles recht nahe beieinander und es bringt absolut nichts, andere Diskriminierungsformen auszuschließen und sich nur auf eine zu konzentrieren. Das sechste und vorletzte Kapitel "Woolfs Dunkelheit. Das Unerklärliche bejahen" beschäftigt sich, wie der Titel schon andeutet, mit der berühmten feministischen Autorin Virginia Woolf und analysiert diese recht ausführlich. Dieses Kapitel war zwar, wie das ganze Buch, interessant und bringt einem als Leser Virginia Woolf näher, jedoch passte es meiner Meinung nach nicht so wirklich zum Rest des Buches. Dafür war es zu literarisch, zu literaturanalysierend und deshalb recht schwer greifbar, was stark im Kontrast zum Rest des Buches steht, welcher eben äußerst direkt und greifbar ist. Es las sich recht zäh, da es mir vom Inhalt her so weit weg erschien, während der Rest des Buches so brutal realitätsnah, direkt und "wach" war. Das letzte Kapitel rundete das ganze Buch sehr gut ab und griff nochmals einige Gedanken der vorherigen Essays auf und fand einen hoffnungsvollen Schlusston. Dieses Kapitel ließ sich im Vergleich zum Vorangegangenen auch wieder sehr schnell und flüssig durchlesen. Das Buch endete damit wieder deutlich und direkt feministisch zu sein und den Feminismus von einigen Seiten zu beleuchten, was mir das ganze Buch hindurch schon sehr zugesagt hatte. MEIN FAZIT "Wenn Männer mir die Welt erklären" beinhaltet sehr wichtige Aussagen und hat eine sehr optimistische feministische Grundeinstellung, die Frauen sehr ermutigt weiter für ihre Rechte zu kämpfen, und Männer nie nur eindimensional als Gegner darstellt und diese auch zu keinem Zeitpunkt verallgemeinert. Es ist daher sowohl als Lektüre für Frauen als auch für Männer geeignet und ist meiner Meinung nach in der Lage, jeden der offen dafür ist, näher an den Feminismus und dessen Grundelemente und -probleme heranzuführen. Das Buch wühlte mich definitv auf, da mir der Feminismus so unfassbar wichtig ist und mich das Leid von Frauen, welches hier sehr direkt dargestellt wird, extrem belastet. Es lässt sich rech schnell durchlesen, da es klein und dünn ist und sich nie besonders viel Text auf einer Seite befindet. Der Inhalt des Buches ist stellenweise unglaublich grausam, und es ist schrecklich, dass es sich dabei um Realität und nicht Fiktion handelt. Das Buch machte es mir stellenweise wirklich extrem schwer, Männer nicht abgrundtief zu hassen. Denn obwohl die Autorin nie verallgemeinert und dies auch stets betont, ist es einfach fürchterlich, welche grauenhaften Gewalttaten noch immer in solch großer Anzahl von Männern gegenüber Frauen verübt werden, nur weil diese sich den Männern nicht unterwerfen. Das Buch erhält nur deshalb keine volle Bewertung von mir, da mir das oben erwähnte Kapitel über Virginia Woolf zu zäh war, was in einem Buch von dieser Kürze doch viel ausmacht. MEINE BEWERTUNG Ich verleihe diesem Buch 4 von 5 Sternen.
Leider ein absoluter Fehlgriff. Statt um Mansplaining und die Überlegenheit, die Männer immer demonstrieren, geht es nur allgemein um Feminismus, Gewalt gegen Frauen und später um Philosophie. Die einzelnen Essays sind nicht aufeinander abgestimmt, sondern wirken absolut zusammenhanglos und sind noch dazu verworren geschrieben. Ich weiß nicht, ob man aus diesem Buch etwas mitnehmen kann, ich habe es jedenfalls nicht.
schon lange erschienen, haben diese essays nicht an relevanz verloren. meine lieblingstexte sind „was eheliche gleichstellung wirklich bedeutet“ und „das unerklärliche bejahen“ diese sammlung regt zum denken an und zeigt, wie weit wir im thema feminismus gekommen sind-spoiler: es gibt noch viel zu tun..,
Wie oft habe ich genickt oder gedacht „ja genauso ist es“. Und das ist traurig. Wirklich traurig. Mit den Passagen über z.b. Virginia Woolf konnte ich nicht so viel anfangen, da ich bisher nichts von der Autorin gelesen habe aber sie waren trotzdem interessant. Ein Buch das man definitiv gelesen haben sollte!
Rebecca Solnits Essayband „Wenn Männer mir die Welt erklären“ thematisiert Machtverhältnisse zwischen Männern und Frauen, insbesondere im Hinblick auf Sprache, gesellschaftliche Strukturen und Gewalt. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Darstellung von Gewalt gegen Frauen. Solnit beschreibt unterschiedliche Formen von Misshandlung und Übergriffen, die überwiegend von Männern ausgehen. Sie legt dar, wie solche Taten häufig relativiert, ignoriert oder gesellschaftlich unsichtbar gemacht werden. Dabei analysiert sie auch, wie Sprache und öffentliche Diskurse genutzt werden, um Täter zu schützen und die Perspektiven der Betroffenen zu untergraben.
Habe erst am Schluss erfahren, dass es eine Sammlung unterschiedlicher Essays war. Es wurden viele statistische Daten gebracht, aber leider keine Belege dazu. In ihren Schlussworten hat die Autorin dies begründet & darauf verwiesen, dass die Quellen online abrufbar sind. Die Essays selbst haben mir unterschieslich gut gefallen. Bei manchen war ich mir unsicher, wie sie mit dem Thema zusammenhängen bzw. war das Anspruchslevel recht unterschiedlich. Hab mir mehr Sachbuch erwartet & war mir tw. zu philosophisch.
„Wenn Männer mir die Welt erklären“ von Rebecca Solnit ist eine kluge, faktenreiche Essaysammlung und ein klarer Einstieg in Themen wie Geschlechterungleichheit, Machtstrukturen und Feminismus. Mansplaining – wie der Titel vermuten lässt – ist dabei nicht das Hauptthema, sondern ein Teil des Ganzen.
#mansplaining, schon mal gehört? Das Phänomen, wenn ein Mann meint, mir als Frau zu erklären, wie etwas funktioniert. Egal, ob ich das vielleicht selber sogar besser weiß. Genau das ist Rebecca Solnit passiert und sie schreibt darüber in ihrem Essay. Denn da hat ein Mann ihr etwas über ein Thema erklärt, über das sie selber ein Buch veröffentlicht hat https://vereinbarkeitsblog.de/rezension-rebecca-solnit-wenn-maenner-mir-die-welt-erklaeren/
Wer von uns Frauen hat es nicht schon mal erlebt, dass Männer einfach anfangen zu erklären, obwohl wir selbst sehr gut wissen um was es sich handelt und wie es funktioniert? Wenn Männer mir die Welt erklären ist ein Essay der bekannten feministischen Denkerin Rebecca Solnit. Sie beschreibt hier die Arroganz, die ein Gespräch zwischen Männern und Frauen überlagern kann und wie diese Art der Kommunikation das teilweise sexistische Weltbild verstärkt. Rebecca Solnit beleuchtet außerdem weitere Aspekte sexistischer Mechanismen in unserer Gesellschaft. Ich selbst musste schon öfter erleben, wie Männer mir probiert haben Themen oder Gegenstände versucht haben zu erklären einfach nur weil sie dachten, als Frau wüsste ich darüber nichts. Als Frau kommt man sich in solchen Situation schnell herabgewertet vor und reagiert mitunter sehr extrem. Warum gehen Männer davon aus, dass Frauen sich nicht selbst informieren können oder nicht an bestimmten Themen wie Fusball, Autos, Technik oder Handwerkern interessiert sind? Das sind Fragen, die Rebecca Solnit ebenfalls stellt. Sie beleuchtet außerdem Taten wie Vergewaltigung und Femizid. Den Essay habe ich als Hörbuch gehört und er hat mir sehr gut gefallen. Vorallem, dass nicht nur ein bestimmtes Thema behandelt worden ist, sondern auf viele Problemthemen der feministischen Gesellschaft eingegangen wird. Sie überträgt die Themen auf die derzeitige Gesellschaft und stellt somit die Anforderung in der Zukunft anders zu handeln. Der Essay ist hierbei aber kein Angriff auf die gesamte Männerwelt. Es wird distanziert betrachtet, das bei weitem nicht jeder Mann sexistisch Handeln und kommuniziert. Wer sich mit dem Thema Feminismus beschäftigt, sollte diesen Essay definitiv gelesen haben.
Ein Buch das so viel mehr ist als sein provokanter Titel! Es zeigt die Ungerechtigkeiten mit denen jeder von uns (vor allem Frauen, jedoch AUCH Männer) leben müssen und schafft es trotz allem Schrecklichen, Hoffnung zu wecken und zeigt wie wichtig Feminismus ist und wie wichtig es ist als Gesellschaft endlich umzudenken und viele unserer derzeitigen Systeme zurecht in Frage zu stellen!
Hach, ich liebe dieses Thema. Mansplaining! Was ist das? Nun, das bezeichnet das Phänomen, wenn Männer aus irgendeinem Grund ungefragt damit beginnen, mir Dinge zu erklären, von denen sie glauben, dass ich mich damit nicht auskenne, weil ich ja eine Frau bin. Ich dachte sehr lang, dass dieses Thema nur mich betrifft und habe versucht, mein Auftreten anzupassen. Denn offensichtlich wirke ich einfach nicht kompetent genug, selbst in den Fachbereichen, in denen ich mich besser auskenne als die meisten anderen Menschen in meiner Umgebung. Manchmal nimmt das wirklich absurde Ausmaße an: Ein männlicher Freund wollte mir doch glatt erklären, was denn eigentlich Literatur ist! Dabei ist das mein Studiengebiet und er hat nichts damit am Hut! Uff! Ich muss zugeben: Auf sowas reagiere ich im echten Leben teils recht ungehalten. Und ich scheine nicht die einzige zu sein, die sowas ärgert, wenn man bedenkt, dass Solnit ein ganzes Buch darüber geschrieben hat. Dieses Hörbuch musste ich mehrfach unterbrechen und habe deswegen auch mehrere Monate lang gebraucht, um es fertigzuhören. Denn natürlich geht es in diesem Buch nicht nur um Mansplaining. Zu Beginn schon, aber der Rest des Buchs dreht sich um das ganze Spektrum der Diskriminierung: blöde Kommentare, Gewalt gegen Frauen, Femizide. Und ich finde es unglaublich, dass wir uns auch 2021 noch mit diesem Thema auseinandersetzen müssen. Wann hört das endlich auf? Ich habe durch dieses Hörbuch nicht viel Neues gelernt, trotzdem war diese Lektüre spannend für mich. "Wenn Männer mir die Welt erklären" punktet vor allem durch viele Einzelbeispiele, die beschrieben und analysiert werden. Das empfand ich manchmal als recht belastend, deswegen auch die Pausen. Die Tatsache, dass das hier ein Hörbuch ist, machte dieses Buch noch belastender für mich. Es wirkte irgendwie persönlicher, falls das Sinn macht. Und dadurch eben auch schockierender. Mein Fazit? Interessantes Sachbuch über Gewalt an Frauen in all ihren Facetten.
Feminismus ist kein ruhiger Spaziergang und genau das zeigt dieses Buch auf kluge, provozierende Weise.
Dieses Buch hat mir mal wieder gezeigt, wie dringend feministische Stimmen gebraucht werden. Solnit schafft es, sachlich und reflektiert zu schreiben aber eben nicht weichgespült. Es geht hier nicht nur um Aufklärung, sondern um einen echten Kampf gegen Strukturen, die Frauen tagtäglich kleinhalten, übergehen oder unsichtbar machen. Was ich besonders gut finde: Die Essays sind zugänglich aber nicht beliebig. Sie benennen Probleme klar, zeigen Machtverhältnisse auf und schrecken auch nicht vor Provokation zurück, ganz ohne dabei in billige Polemik zu verfallen. Genau diese Mischung aus analytischer Schärfe und politischer Wut macht das Buch so kraftvoll. Ein starkes, wichtiges Buch. Feminismus darf unbequem sein und „Wenn Männer mir die Welt erklären“ ist genau das: unbequem, klug und absolut notwendig.
Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es geht nicht hauptsächlich um Mansplaining, aber um alles was dahinter steht. Es wird nochmal schön erklärt, warum wir immer noch den Feminismus brauchen, wobei auch schockierende Zahlen und Beispiele gebracht werden. Stichwort Vergewaltigungskultur. Trotzdem endet das Buch mit einem positiven Grundton.
Die Autorin hat zwar immer wieder interessante Punkte zum Feminismus aufgebracht ist dann aber nicht tiefgründig genug in der Erklärung gewesen. Außerdem wurde nach jeder nur so kleinen Kritik an Männern immer wieder betont, dass dies natürlich nicht alle Männer betrifft und das nicht alle Männer Monster sind usw. ,somit konnte sie ihre Kritik nie richtig ausführen und blieb relativ oberflächlich.
Och nö, also dieses Buch war ein Griff ins Klo. Während ich Sachbücher, und speziell die über Feminismus, liebe, legte ich dieses hier irgendwann genervt zur Seite. Solnit wirft mit Statistiken um sich, ohne sie zu belegen. Vieles hier hätte einfach von ihr erfunden worden sein können, um das Buch besser zu verkaufen. Auch wenn ich nicht glaube, dass die Zahlen unecht sind, störte es mich dennoch, nirgends Beweise dafür zu finden. Ich fand es absolut nicht gut geschrieben (was auch an der deutschen Übersetzung liegen könnte), und es erschien mir sehr basic. Es gibt weitaus bessere Bücher über Feminismus, die einen größeren Einfluss auf mich hatten. Zudem erwartete ich ganz andere Dinge von diesem Buch. Fast schon erwartete ich etwas im Sinne von [b:Alte weiße Männer: Ein Schlichtungsversuch|42854412|Alte weiße Männer Ein Schlichtungsversuch|Sophie Passmann|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1542500060l/42854412._SY75_.jpg|66625582], wo Männer wirklich versuchten, Solnit die Welt zu erklären. Naja, das war mein Fehler. Tatsächlich aber konnte ich mich nicht überwinden, die letzten zwei Essays des Buches zu lesen. Nichts war wirklich tiefsinnig, und ihr Feminismus scheint mir sehr auf eine wohlhabende, weiße, heterosexuelle Frau bezogen zu sein. Schade, dass ausgerechnet dieses Buch für den Feminismus so wichtig zu sein scheint.
3,4-4 stars started out strong with a story about mansplaining and the structural issues behind it. but as a cohesive book, it unfortunately left me disappointed. I felt the structure, the coherence, and a clear through-line were missing. a homage to Virginia Woolf and Susan Sontag is certainly fitting and I always enjoy engaging with their work, but to me it hardly connected to the overall flow and storyline of the book. toward the end, the text shifted into a broad critique of society, capitalism, and structural power, which, personally, didn’t bring much new to the table. with this wide-ranging final third, Solnit somewhat lost me. I had hoped for a more focused essay, one built around a specific theme and its interdependencies, rather than a general summary of “what is feminism and why do we need it.” still, it’s certainly a solid read for beginners.





















































