The Mother of All Questions

The Mother of All Questions

Hardback
4.33

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Description

Following on from the success of Men Explain Things to Me comes a new collection of essays in which Rebecca Solnit opens up a feminism for all of us: one that doesn't stigmatize women's lives, whether they include spouses and children or not; that brings empathy to the silences in men's lives as well as the silencing of women's lives; celebrates the ways feminism has shifted in recent years to reclaim rape jokes, revise canons, and rethink our everyday lives.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Hardback
Pages
193
Price
19.00 €

Posts

2
All
5

Great finish to the trilogy. These essays are condensed feminism and very powerful. Solnit has this talent to talk about these issues and hit the nail on the head with precise language.

"The Mother of All Questions" (2017) von Rebecca Solnit ist eine Essaysammlung zu feministischen Themen. Viele der Fragen, die sie behandelt, sind mittlerweile feministisches Allgemeinwissen. Jedenfalls kamen mir viele ihrer Aussagen bekannt vor. Ein bisschen hat es sich angefühlt, als würde Solnit für eine andere Zeit schreiben, obwohl das Buch erst sechs Jahre alt ist. Ich denke aber, dass zum einen viele der aktuellen feministischen Themen eben schon länger bekannt sind, aber immer noch ungelöst. Gerade deshalb ist es wohl nötig, dieselben Dinge immer und immer wieder zu sagen, bis endlich alle sie gehört haben. Zum anderen ist das Faszinierende an diesem Buch die Art, wie Solnit über die Themen schreibt. Sie hat eine wunderschöne Sprache, die mich ein bisschen an die Wortgewandtheit Virgina Woolfs erinnert. Damit sind ihre Aussagen besonders ein- und nachdrücklich. Die Essays stammen aus den Jahren 2014 bis 2016. In ihnen befasst sich Solnit mit verschiedenen feministischen Themen, insbesondere aber mit sexualisierter Gewalt und dem Umgang damit durch Staat, Medien und Gesellschaft. Übergreifend sieht Solnit den Aspekt des Schweigens (silence), das sie von unterschiedlichen Blickwinkeln aus betrachtet. Es geht darum, wer die Möglichkeit und Fähigkeit hat, zu sprechen, wem zugehört wird, wer und für wen überhaupt Worte verfügbar sind, die die eigene Identität und Erfahrung beschreiben. In Anlehnung an die Philosophieprofessorin Rae Langton, die sich mit Sprechakttheorie befasst, beleuchtet Solnit, dass Äußerungen einen unterschiedlichen Aussagegehalt und eine unterschiedliche Wirkung auf die Welt haben, je nach gesellschaftlicher Position und Einfluss der sprechenden Person. Deshalb ist für Solnit die Geschichte des Feminismus wie auch des Antirassismus eine Geschichte des Schweigens und des Brechens von Schweigen. Anhand vieler Beispiele aus der jüngeren Geschichte (aus Politik, Kultur und über soziale Medien bekannt Gewordenes) spricht Solnit über Sexismus und -rassismus. So ist das Buch auch eine wertvolle Quelle an gesellschaftspolitischer Geschichte und zeichnet sie aus der Perspektive derjenigen nach, deren Stimmen bislang zu wenig gehört wurden.

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