Umwege
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Description
Wie können wir eine bessere Zukunft schaffen? Wie wollen wir leben? Wie verlieren wir bei allem Realismus nicht die Hoffnung? Eine dreihundert Jahre alte Geige, die uns viel über Wälder und Klima erzählen kann, ein Lob des Tanten-Seins, das die kinderlose Frau als Stütze der Gesellschaft preist, und scharfe Kritik an Milliardären, die unsere Demokratie gefährden: Rebecca Solnit erforscht in ihrem neuen Buch, wie wir durch unser Handeln Gegenwart und Zukunft gestalten können. Anhand der drängenden Fragen unserer Zeit – Klimawandel, Bedrohung der Demokratie, Frauenrechte – blickt sie zunächst zurück und erklärt, wie wir dahin gekommen sind, wo wir heute stehen, um dann nach vorne zu blicken.
«Rebecca Solnits Prosa ist so schön wie Poesie, ihre Gedanken sind klug, forschend und voller Neugier und Staunen. Unmöglich, sich nicht auf ihre unkonventionellen philosophischen Streifzüge mitreißen zu lassen.» The Guardian
Book Information
Author Description
Rebecca Solnit, Jahrgang 1961, ist eine der bedeutendsten Essayistinnen und Aktivistinnen der USA. Sie ist Mitherausgeberin des Magazins Harper's und schreibt regelmäßig Essays für den Guardian. Für ihre Werke erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den renommierten Book Critics Circle Award. Ihr Essay «Wenn Männer mir die Welt erklären», auf dem der Begriff «mansplaining» beruht, ging um die Welt. Auf Deutsch erschien von ihr zuletzt «Orwells Rosen». Solnit gehört dem Vorstand der Klimagruppe Oil Change International an und hat kürzlich das Klimaprojekt Not Too Late ins Leben gerufen.
Posts
Mit Solnit durchs Gedankenlabyrinth – und zurück
Ich habe das Buch nicht gelesen, ich habe es durchwandert. Mal Schritt für Schritt, mal querfeldein, mal mit Stirnrunzeln, mal mit Grinsen bis hinter die Ohren. Rebecca Solnit schreibt nicht linear – sie mäandert, sie kurvt, sie tanzt mit den Gedanken wie eine Katze auf heißen Dächern, bloß philosophischer. Und ganz ehrlich: Das macht verdammt viel Spaß. Meistens. In einem Kapitel geht’s um eine Geige, und ehe man sich versieht, landet man im Wald und denkt über das Klima nach. Dann plötzlich: Tanten. Ja, Tanten! Als stille Heldinnen des Alltags. Ich war kurz davor, meiner eigenen Tante eine Dankeskarte zu schreiben. Und dann zack, wird einem ein Vortrag über Milliardäre reingeworfen, so elegant wie eine Ohrfeige mit Samthandschuh. Applaus! Solnit kann einem echt das Gefühl geben, man sei klüger geworden, einfach nur, weil man ihren Gedankenspagat mitvollzogen hat. Aber manchmal, ganz ehrlich, wäre weniger auch mehr gewesen. Ich bin ein Freund der großen Themen, aber manchmal wollte ich sie schütteln und rufen: „Rebecca, bitte, ein klitzekleines bisschen mehr Struktur!“ Trotzdem: Ihr Blick auf die Welt ist erfrischend schräg, hellwach und oft genau das Gegengift, das man braucht, wenn man zu viel Tagesschau geschaut hat. Ich hab gelacht, gestaunt, genickt, gelegentlich den Faden verloren, ihn aber meist wiedergefunden. Irgendwo zwischen Hoffnung, Wut und einem leisen "Vielleicht geht da noch was". Fazit: Kein Buch für den schnellen Happen zwischendurch, eher ein Spaziergang mit Umwegen – aber einer, der sich lohnt. Vier Sterne und ein imaginärer High-Five für diesen wilden Ritt durch die Welt der klugen Gedanken.

Solnit ist immer gut
Ich lese Rebecca Solnit einfach gern. Allein wenn man ihren Gedanken nur folgt, kommt man sich schon etwas klüger vor. Und immer gibt es so Aha-Momente, Zusammenhänge, die man so noch nicht gesehen hat. Solnit ist Spezialistin für den amerikanischen Herzschlag, die Stimmung, politische Trends … doch hierzulande ist vieles ähnlich oder kommt vielleicht bald auf uns zu.
Essays, die Mut machen, die Zukunft mitzugestalten
In 20 Essays reflektiert Rebecca Solnit über verschiedene gesellschaftliche Themen: Klimawandel und Gerechtigkeit, autoritäre Tendenzen, Feminismus und die Erkenntnis, dass Kooperation in der (menschlichen) Natur liegt. Im Mittelpunkt steht die hoffnungsvolle Erzählung, dass die Zukunft nicht feststeht, sondern von uns allen in der Gegenwart gestaltet wird. Rebecca Solnit findet im Gedächtnis bleibende, fast poetische Bilder, die uns einen längerfristigen und größeren Blickwinkel ermöglichen, um zu erkennen, dass gesellschaftliche Entwicklung keine zwangsläufige, lineare ist. Der Originaltitel „No Straight Road Takes You There“ ist hier noch treffender. Ein motivierendes, Mut machendes Buch, ein Aufruf, uns zu organisieren und gemeinsam an einer neuen Erzählung zu arbeiten.
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Wie können wir eine bessere Zukunft schaffen? Wie wollen wir leben? Wie verlieren wir bei allem Realismus nicht die Hoffnung? Eine dreihundert Jahre alte Geige, die uns viel über Wälder und Klima erzählen kann, ein Lob des Tanten-Seins, das die kinderlose Frau als Stütze der Gesellschaft preist, und scharfe Kritik an Milliardären, die unsere Demokratie gefährden: Rebecca Solnit erforscht in ihrem neuen Buch, wie wir durch unser Handeln Gegenwart und Zukunft gestalten können. Anhand der drängenden Fragen unserer Zeit – Klimawandel, Bedrohung der Demokratie, Frauenrechte – blickt sie zunächst zurück und erklärt, wie wir dahin gekommen sind, wo wir heute stehen, um dann nach vorne zu blicken.
«Rebecca Solnits Prosa ist so schön wie Poesie, ihre Gedanken sind klug, forschend und voller Neugier und Staunen. Unmöglich, sich nicht auf ihre unkonventionellen philosophischen Streifzüge mitreißen zu lassen.» The Guardian
Book Information
Author Description
Rebecca Solnit, Jahrgang 1961, ist eine der bedeutendsten Essayistinnen und Aktivistinnen der USA. Sie ist Mitherausgeberin des Magazins Harper's und schreibt regelmäßig Essays für den Guardian. Für ihre Werke erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den renommierten Book Critics Circle Award. Ihr Essay «Wenn Männer mir die Welt erklären», auf dem der Begriff «mansplaining» beruht, ging um die Welt. Auf Deutsch erschien von ihr zuletzt «Orwells Rosen». Solnit gehört dem Vorstand der Klimagruppe Oil Change International an und hat kürzlich das Klimaprojekt Not Too Late ins Leben gerufen.
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Mit Solnit durchs Gedankenlabyrinth – und zurück
Ich habe das Buch nicht gelesen, ich habe es durchwandert. Mal Schritt für Schritt, mal querfeldein, mal mit Stirnrunzeln, mal mit Grinsen bis hinter die Ohren. Rebecca Solnit schreibt nicht linear – sie mäandert, sie kurvt, sie tanzt mit den Gedanken wie eine Katze auf heißen Dächern, bloß philosophischer. Und ganz ehrlich: Das macht verdammt viel Spaß. Meistens. In einem Kapitel geht’s um eine Geige, und ehe man sich versieht, landet man im Wald und denkt über das Klima nach. Dann plötzlich: Tanten. Ja, Tanten! Als stille Heldinnen des Alltags. Ich war kurz davor, meiner eigenen Tante eine Dankeskarte zu schreiben. Und dann zack, wird einem ein Vortrag über Milliardäre reingeworfen, so elegant wie eine Ohrfeige mit Samthandschuh. Applaus! Solnit kann einem echt das Gefühl geben, man sei klüger geworden, einfach nur, weil man ihren Gedankenspagat mitvollzogen hat. Aber manchmal, ganz ehrlich, wäre weniger auch mehr gewesen. Ich bin ein Freund der großen Themen, aber manchmal wollte ich sie schütteln und rufen: „Rebecca, bitte, ein klitzekleines bisschen mehr Struktur!“ Trotzdem: Ihr Blick auf die Welt ist erfrischend schräg, hellwach und oft genau das Gegengift, das man braucht, wenn man zu viel Tagesschau geschaut hat. Ich hab gelacht, gestaunt, genickt, gelegentlich den Faden verloren, ihn aber meist wiedergefunden. Irgendwo zwischen Hoffnung, Wut und einem leisen "Vielleicht geht da noch was". Fazit: Kein Buch für den schnellen Happen zwischendurch, eher ein Spaziergang mit Umwegen – aber einer, der sich lohnt. Vier Sterne und ein imaginärer High-Five für diesen wilden Ritt durch die Welt der klugen Gedanken.

Solnit ist immer gut
Ich lese Rebecca Solnit einfach gern. Allein wenn man ihren Gedanken nur folgt, kommt man sich schon etwas klüger vor. Und immer gibt es so Aha-Momente, Zusammenhänge, die man so noch nicht gesehen hat. Solnit ist Spezialistin für den amerikanischen Herzschlag, die Stimmung, politische Trends … doch hierzulande ist vieles ähnlich oder kommt vielleicht bald auf uns zu.
Essays, die Mut machen, die Zukunft mitzugestalten
In 20 Essays reflektiert Rebecca Solnit über verschiedene gesellschaftliche Themen: Klimawandel und Gerechtigkeit, autoritäre Tendenzen, Feminismus und die Erkenntnis, dass Kooperation in der (menschlichen) Natur liegt. Im Mittelpunkt steht die hoffnungsvolle Erzählung, dass die Zukunft nicht feststeht, sondern von uns allen in der Gegenwart gestaltet wird. Rebecca Solnit findet im Gedächtnis bleibende, fast poetische Bilder, die uns einen längerfristigen und größeren Blickwinkel ermöglichen, um zu erkennen, dass gesellschaftliche Entwicklung keine zwangsläufige, lineare ist. Der Originaltitel „No Straight Road Takes You There“ ist hier noch treffender. Ein motivierendes, Mut machendes Buch, ein Aufruf, uns zu organisieren und gemeinsam an einer neuen Erzählung zu arbeiten.







