Muss es denn gleich für immer sein?
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Description
Book Information
Author Description
Sophie Kinsella, eine ehemalige Wirtschaftsjournalistin, eroberte mit ihren romantischen Komödien jahrzehntelang die internationalen Bestsellerlisten und war eine der beliebtesten und meistgefeierten Stimmen in der modernen Frauenunterhaltung. Ihre Shopaholic-Romane um die liebenswerte Chaotin und Schnäppchenjägerin Becky Bloomwood wurden von einem Millionenpublikum verschlungen und mit Isla Fisher verfilmt. Sophie Kinsella lebte mit ihrer Familie in London, ehe sie 2025 mit nur 55 Jahren einem Krebsleiden erlag.
Posts
Zuerst langatmig, dann eine echte Überraschung
Sophie Kinsellas Bücher sind eigentlich stets geprägt von einer absoluten Leichtigkeit und einem ganz eigenen Witz. In den ersten zwei Dritteln des Buches hatte ich echt zu kämpfen. Ich fand die Protagonistin zu eintönig. Den Witz zu erkämpft. Die Geschichte an sich zu langatmig. Wer hätte gedacht das am Ende alles Sinn ergibt?! Etwa nach zwei Dritteln gab es so einen richtigen OMG-Moment und ab da, hat mich das Buch gepackt und plötzlich machte irgendwie alles Sinn. Es ist schwer zu beschreiben ohne zu Spoilern, aber wer das Buch angefangen hat und sich denkt: „puh, vielleicht sollte ich es lieber weglegen?!“ Tu es nicht. Es lohnt sich. Ich liebe das Ende. Man konnte die Liebe spüren und ich wünschte es gäbe viel mehr Menschen die so mutig sind. Die so sehr lieben. Die sich auf die Liebe, die Ehe und auf einem anderen Menschen so sehr einlassen. In dem Sinne war das Ende sogar eine echte Inspiration. Es war schön. Ohne zu kitschig zu sein. ♥️
Ich habe wie ich es von Sophie Kinsella gewohnt bin, eine lustige, leichte und somit auch flotte Geschichte erwartet. Leider hat es sich für mich doch alles sehr gezogen, es war ständig das gleiche und vieles wiederholte sich ständig. Die eigentliche Geschichte rückte irgendwann dann auch noch in den Hintergrund, da es nur noch um 'Daddy' gang. Die "Daddy" Thematik ging mir auch schon sehr schnell auf die Nerven, die Protagonistin ist schließlich Ü30. Für mich also nicht die gewohnte Qualität und bisher das schwächste Buch der Autorin.

Amüsanter Roman!
Dem Ehepaar Sylvie und Dan wird bei einem Check-up von ihrem Hausarzt vorhergesagt, dass noch weitere 68 gemeinsame Jahre auf die beiden warten. Doch statt sich zu freuen, werden die sie eher panisch, denn wie sollen sie diese lange Zeit ohne Langeweile hinbekommen? Das Paar beschließt, mit spontanen und neuen Erlebnissen ihre Ehe am Laufen zu halten - Chaos vorprogrammiert. Dieser Roman ist so mega amüsant und unterhaltsam, dass ich ihn kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe so oft lachen müssen, ein typische Sophie Kinsella-Schmöker. Wer einen humorvollen, leichten Roman für Sommernachmittage am Strand sucht, dem kann ich „Muss es denn gleich für immer sein" nur wärmstens empfehlen.

Ein wunderbares Buch! Es ist kein Liebesroman im eigentlichen Sinne. Sondern ein Roman über die Ehe. Über Höhen und Tiefen, Vertrauen, Missverständnisse, Familie und natürlich über Liebe. Wie würdest du reagieren, wenn jemand dir sagte, du hättest noch 68 Jahre mit deinem Ehemann vor dir? Wärest du glücklich? Oder geschockt? Genau darum geht es in diesem Roman. Es gibt viele Überraschungen und Wendungen, die man nicht geahnt hätte. Auf jeden Fall ist es ein lesenswertes Buch, und auf keinen Fall langweilig.
Es ist sehr lustig. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mit den beiden Protagonisten, weil sie meiner Meinung nach viel zu wenig kommuniziert haben. Gegen Ende wurde es zum Glück besser. Dennoch hätte es ein wenig kürzer sein können und die Thematik mit den Überraschungen hätte man gut weglassen können. Es wäre auch so noch spannend gewesen.
3.5 Sterne Das Buch hat im Mittelteil einige Längen, wohingegen das Ende fast überstürzt geschrieben wirkt. Den Schluss fand ich schön, jedoch hatte ich teilweise wirklich Mühe, mich durch das Buch zu kämpfen. (In meinen Augen) Unnötiges wurde seitenweise ausgeführt und die Auflösung wurde gefühlt in zehn Seiten beschrieben. Nichtsdestotrotz ein schönes, leichtes Buch für zwischendurch.
Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar Preis: € 9,99 [D] Verlag: Goldmann Seiten: 480 Format: Taschenbuch Altersempfehlung: keine Angabe Reihe: - Erscheinungsdatum: 16.07.2018 Inhalt: Sylvie und Dan sind seit zehn Jahren zusammen. Sie führen eine glückliche Ehe, haben zwei Kinder, ein hübsches Zuhause und wissen stets, was der andere denkt. Beim jährlichen Check-up-Termin prognostiziert ihr Hausarzt außerdem hocherfreut: Beide sind so kerngesund, dass sie sich bestimmt noch auf 68 gemeinsame Jahre freuen können. Erfreulich? Sylvie und Dan packt die blanke Panik. Wie zum Kuckuck sollen sie diese Ewigkeit überstehen, ohne einander zu langweilen? Sie beschließen, sich gegenseitig im Alltag zu überraschen. Doch das ist leichter gesagt als getan ... Design: Der hellblaue Hintergrund passt gut zu dem großen Strauß Blumen, hinter denen sich die Frau versteckt. Der Titel und der Name der Autorin heben sich gut ab. Inhaltlich verrät dieses Cover allerdings nichts. Es lässt höchstens auf einen leichten Liebesroman schließen. Meine Meinung: Ich liebe Sophie Kinsella. Ich habe schon so viele ihrer Bücher verschlungen, sodass es überhaupt nicht zur Debatte stand ob ich dieses Buch lese oder nicht. Die Inhaltsbeschreibung las sich auch amüsant. Ein Ehepaar, das nach Schätzung des Arztes noch 68 Jahre gemeinsam leben wird? Wie füllt man diese Zeit? Direkt nachdem diese Feststellung getroffen wurde, fragen sich sowohl Sylvie, als auch Dan, ob sie sich voneinander trennen werden. Das fand ich schon einmal total schlecht und vermieste mir etwas die Laune. Hey, ihr habt ein langes, gemeinsames Leben zusammen. Hilfe! Das wird langweilig. Wie sollen wir diese Zeit nur interessant gestalten? Ein Leben mit dem Partner ist schließlich nach spätestens 10 Jahren langweilig. Was sich im Ansatz lustig anhörte, nervte mich nach kurzer Zeit enorm. Anstatt sich zu schätzen, denken beide irgendwie durch die Blume doch nur an sich selbst. Mit den beiden Protagonisten bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Sie waren zu negativ eingestellt und haben viel herumgekrittelt. Ich konnte ihre Beweggründe oft einfach nicht nachvollziehen. Ich persönliche wünsche mir ein möglichst langes, gemeinsames Leben mit meinem Mann und schätze jeden Tag! Inhaltlich war der Anfang des Buches noch am besten, in der Mitte zog es sich dann leider und das Ende war zwar wieder etwas spannender, aber trotzdem insgesamt gemischt. Ich habe tatsächlich mehrere Monate gebraucht um dieses Buch zu lesen, da es mich einfach nicht richtig fesseln konnte. Es ist nett für mal zwischendurch, aber definitiv kein Must-Read, selbst nicht für eingefleischte Kinsella Fans. Der Schreibstil war für mich der Große Pluspunkt des Buches. Er war so, wie ich es von Sophie Kinsella gewohnt bin: locker und leicht. Daher eignete es sich auch dazu, dass ich es immer nur häppchenweise gelesen habe. Fazit: Ein Buch, bei dem ich mich etwas schwergetan habe. Ich habe etwas anderes erwartet, mehr Humor und weniger Drama. Leider konnte die Geschichte ihr Potential nicht zeigen. Für die Idee, die kleinen Lacher und den guten Schreibstil vergebe ich drei Sterne.
Das Buch hat sich wirklich für mich von einem Augenroll-Buch zu einem Augenöffnen-Buch entwickelt. Alles beginnt damit, das wir das super glückliche Pärchen Sylvie und Dan kennenlernen. Sie ergänzen sich perfekt, kennen den anderen anscheinend in und auswendig und sind zuckersüß mit ihren zwei kleinen Töchtern. Wegen einer Versicherung gehen sie zum Arzt und bekommen von diesem eine absolut großartige Gesundheit bescheinigt. Er machte ihnen deutlich, dass sie noch viele, viele gemeinsame Jahre vor sich haben. Er sagt ihnen sogar eine ungefähre Zeit voraus – 68 gemeinsame Jahre. Bereits als man liest, dass die beiden da beim Arzt saßen, dachte „Oh nein, da stirbt jetzt aber bitte keiner, oder?“ und als sie dann diese Nachricht bekamen, dachte ich, „Oh mein Gott, jetzt sagt man denen doch nicht so etwas und dann stirbt einer bei einem Unfall“. Da ich mir Klappentexte grundsätzlich nicht durchlese, wusste ich so gar nicht was auf mich zukam. Nun es kam alles anders als ich es befürchtet oder gedacht habe. Im ersten Drittel des Buch hätte ich die beiden gern so richtig geschüttelt und ihnen gesagt, sie sollen doch glücklich sein und ihr Leben genießen. Die beiden bekamen nämlich eine Art Sinnkrise nach der extrem positiven Diagnose des Arztes. Um aus dieser wieder herauszukommen, versuchten sie eine Art Spiel. Sich gegenseitig zu überraschen. Das sorgte für gute Unterhaltung bei mir und bei den beiden eher für weitere Komplikationen. Schnell kam dann das Thema Eifersucht, Geheimnisse und Zukunftsängste auf. Als Leser versucht man ständig ein paar Schritte voraus zu denken und ich hatte lange Zeit einen bestimmten Verdacht, aber die Autorin schaffte es wirklich geschickt, mich immer wieder daran zweifeln zu lassen. Schlussendlich lag ich nur halb richtig und Sophie Kinsella schaffte es wirklich mich so komplett in den Bann zu ziehen und teilweise zu überraschen, dass ich hin und weg war. Auch diese ganze Beziehung zwischen den Ehepartnern war einfach zu etwas besonderes. Auch die Nebencharaktere haben mich begeistert. Angefangen von der besten Freundin Tilda und ihrem Sohn. (mit dem es zu einer extrem witzigen Szenen kommt) Aber auch die Arbeitskollegen, die Kinder, die Schwiegereltern von Sylvie und ihre Mutter, ja sogar die Nachbarn waren interessant. Jeder war individuell und machte diese Geschichte zu dem was sie war – eine absolut unterhaltsame Geschichte, in die ich nach und nach richtig abgetaucht bin. Neben der Beziehung, die eindeutig im Vordergrund stand, gab es aber auch genug drumherum, so das es nie langweilig oder eintönig wurde. Sylvies Arbeit, die Familien, die Nachbarn... Es gibt jetzt hier keine Thriller-Elemente (Gott sei Dank), aber ich empfand das Buch von vorn bis hinten sehr unterhaltsam. Als sich dann alles, um das Beziehungsdrama und das Geheimnis zuspitzte war ich richtig gefesselt und auch teilweise überrascht. Vor allem regt es zum Nachdenken an, was man selbst vom Leben hat, wie man zu seinem Partner steht... Für mich ist „Muss es denn gleich für immer sein“ eines dieser Bücher, bei denen ich das Gefühl habe, sie wurden genau für mich geschrieben. Die Sprecherin, Tanja Fornaro, hat ihre Arbeit großartig gemacht. Ich fand es sehr angenehm ihr zuzuhören. Sowohl das Lesetempo als auch die Betonung fand ich super. *Fazit:* 5 von 5 Sternen Für mich war „Muss es denn gleich für immer sein“ ein super unterhaltsames Buch. Ich mochte das Drama, die Freundschaften, das Familienleben, die Geheimnisse und das Mitraten, was nun genau hier los ist. Einfach klasse.
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Sophie Kinsella, eine ehemalige Wirtschaftsjournalistin, eroberte mit ihren romantischen Komödien jahrzehntelang die internationalen Bestsellerlisten und war eine der beliebtesten und meistgefeierten Stimmen in der modernen Frauenunterhaltung. Ihre Shopaholic-Romane um die liebenswerte Chaotin und Schnäppchenjägerin Becky Bloomwood wurden von einem Millionenpublikum verschlungen und mit Isla Fisher verfilmt. Sophie Kinsella lebte mit ihrer Familie in London, ehe sie 2025 mit nur 55 Jahren einem Krebsleiden erlag.
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Zuerst langatmig, dann eine echte Überraschung
Sophie Kinsellas Bücher sind eigentlich stets geprägt von einer absoluten Leichtigkeit und einem ganz eigenen Witz. In den ersten zwei Dritteln des Buches hatte ich echt zu kämpfen. Ich fand die Protagonistin zu eintönig. Den Witz zu erkämpft. Die Geschichte an sich zu langatmig. Wer hätte gedacht das am Ende alles Sinn ergibt?! Etwa nach zwei Dritteln gab es so einen richtigen OMG-Moment und ab da, hat mich das Buch gepackt und plötzlich machte irgendwie alles Sinn. Es ist schwer zu beschreiben ohne zu Spoilern, aber wer das Buch angefangen hat und sich denkt: „puh, vielleicht sollte ich es lieber weglegen?!“ Tu es nicht. Es lohnt sich. Ich liebe das Ende. Man konnte die Liebe spüren und ich wünschte es gäbe viel mehr Menschen die so mutig sind. Die so sehr lieben. Die sich auf die Liebe, die Ehe und auf einem anderen Menschen so sehr einlassen. In dem Sinne war das Ende sogar eine echte Inspiration. Es war schön. Ohne zu kitschig zu sein. ♥️
Ich habe wie ich es von Sophie Kinsella gewohnt bin, eine lustige, leichte und somit auch flotte Geschichte erwartet. Leider hat es sich für mich doch alles sehr gezogen, es war ständig das gleiche und vieles wiederholte sich ständig. Die eigentliche Geschichte rückte irgendwann dann auch noch in den Hintergrund, da es nur noch um 'Daddy' gang. Die "Daddy" Thematik ging mir auch schon sehr schnell auf die Nerven, die Protagonistin ist schließlich Ü30. Für mich also nicht die gewohnte Qualität und bisher das schwächste Buch der Autorin.

Amüsanter Roman!
Dem Ehepaar Sylvie und Dan wird bei einem Check-up von ihrem Hausarzt vorhergesagt, dass noch weitere 68 gemeinsame Jahre auf die beiden warten. Doch statt sich zu freuen, werden die sie eher panisch, denn wie sollen sie diese lange Zeit ohne Langeweile hinbekommen? Das Paar beschließt, mit spontanen und neuen Erlebnissen ihre Ehe am Laufen zu halten - Chaos vorprogrammiert. Dieser Roman ist so mega amüsant und unterhaltsam, dass ich ihn kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe so oft lachen müssen, ein typische Sophie Kinsella-Schmöker. Wer einen humorvollen, leichten Roman für Sommernachmittage am Strand sucht, dem kann ich „Muss es denn gleich für immer sein" nur wärmstens empfehlen.

Ein wunderbares Buch! Es ist kein Liebesroman im eigentlichen Sinne. Sondern ein Roman über die Ehe. Über Höhen und Tiefen, Vertrauen, Missverständnisse, Familie und natürlich über Liebe. Wie würdest du reagieren, wenn jemand dir sagte, du hättest noch 68 Jahre mit deinem Ehemann vor dir? Wärest du glücklich? Oder geschockt? Genau darum geht es in diesem Roman. Es gibt viele Überraschungen und Wendungen, die man nicht geahnt hätte. Auf jeden Fall ist es ein lesenswertes Buch, und auf keinen Fall langweilig.
Es ist sehr lustig. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mit den beiden Protagonisten, weil sie meiner Meinung nach viel zu wenig kommuniziert haben. Gegen Ende wurde es zum Glück besser. Dennoch hätte es ein wenig kürzer sein können und die Thematik mit den Überraschungen hätte man gut weglassen können. Es wäre auch so noch spannend gewesen.
3.5 Sterne Das Buch hat im Mittelteil einige Längen, wohingegen das Ende fast überstürzt geschrieben wirkt. Den Schluss fand ich schön, jedoch hatte ich teilweise wirklich Mühe, mich durch das Buch zu kämpfen. (In meinen Augen) Unnötiges wurde seitenweise ausgeführt und die Auflösung wurde gefühlt in zehn Seiten beschrieben. Nichtsdestotrotz ein schönes, leichtes Buch für zwischendurch.
Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar Preis: € 9,99 [D] Verlag: Goldmann Seiten: 480 Format: Taschenbuch Altersempfehlung: keine Angabe Reihe: - Erscheinungsdatum: 16.07.2018 Inhalt: Sylvie und Dan sind seit zehn Jahren zusammen. Sie führen eine glückliche Ehe, haben zwei Kinder, ein hübsches Zuhause und wissen stets, was der andere denkt. Beim jährlichen Check-up-Termin prognostiziert ihr Hausarzt außerdem hocherfreut: Beide sind so kerngesund, dass sie sich bestimmt noch auf 68 gemeinsame Jahre freuen können. Erfreulich? Sylvie und Dan packt die blanke Panik. Wie zum Kuckuck sollen sie diese Ewigkeit überstehen, ohne einander zu langweilen? Sie beschließen, sich gegenseitig im Alltag zu überraschen. Doch das ist leichter gesagt als getan ... Design: Der hellblaue Hintergrund passt gut zu dem großen Strauß Blumen, hinter denen sich die Frau versteckt. Der Titel und der Name der Autorin heben sich gut ab. Inhaltlich verrät dieses Cover allerdings nichts. Es lässt höchstens auf einen leichten Liebesroman schließen. Meine Meinung: Ich liebe Sophie Kinsella. Ich habe schon so viele ihrer Bücher verschlungen, sodass es überhaupt nicht zur Debatte stand ob ich dieses Buch lese oder nicht. Die Inhaltsbeschreibung las sich auch amüsant. Ein Ehepaar, das nach Schätzung des Arztes noch 68 Jahre gemeinsam leben wird? Wie füllt man diese Zeit? Direkt nachdem diese Feststellung getroffen wurde, fragen sich sowohl Sylvie, als auch Dan, ob sie sich voneinander trennen werden. Das fand ich schon einmal total schlecht und vermieste mir etwas die Laune. Hey, ihr habt ein langes, gemeinsames Leben zusammen. Hilfe! Das wird langweilig. Wie sollen wir diese Zeit nur interessant gestalten? Ein Leben mit dem Partner ist schließlich nach spätestens 10 Jahren langweilig. Was sich im Ansatz lustig anhörte, nervte mich nach kurzer Zeit enorm. Anstatt sich zu schätzen, denken beide irgendwie durch die Blume doch nur an sich selbst. Mit den beiden Protagonisten bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Sie waren zu negativ eingestellt und haben viel herumgekrittelt. Ich konnte ihre Beweggründe oft einfach nicht nachvollziehen. Ich persönliche wünsche mir ein möglichst langes, gemeinsames Leben mit meinem Mann und schätze jeden Tag! Inhaltlich war der Anfang des Buches noch am besten, in der Mitte zog es sich dann leider und das Ende war zwar wieder etwas spannender, aber trotzdem insgesamt gemischt. Ich habe tatsächlich mehrere Monate gebraucht um dieses Buch zu lesen, da es mich einfach nicht richtig fesseln konnte. Es ist nett für mal zwischendurch, aber definitiv kein Must-Read, selbst nicht für eingefleischte Kinsella Fans. Der Schreibstil war für mich der Große Pluspunkt des Buches. Er war so, wie ich es von Sophie Kinsella gewohnt bin: locker und leicht. Daher eignete es sich auch dazu, dass ich es immer nur häppchenweise gelesen habe. Fazit: Ein Buch, bei dem ich mich etwas schwergetan habe. Ich habe etwas anderes erwartet, mehr Humor und weniger Drama. Leider konnte die Geschichte ihr Potential nicht zeigen. Für die Idee, die kleinen Lacher und den guten Schreibstil vergebe ich drei Sterne.
Das Buch hat sich wirklich für mich von einem Augenroll-Buch zu einem Augenöffnen-Buch entwickelt. Alles beginnt damit, das wir das super glückliche Pärchen Sylvie und Dan kennenlernen. Sie ergänzen sich perfekt, kennen den anderen anscheinend in und auswendig und sind zuckersüß mit ihren zwei kleinen Töchtern. Wegen einer Versicherung gehen sie zum Arzt und bekommen von diesem eine absolut großartige Gesundheit bescheinigt. Er machte ihnen deutlich, dass sie noch viele, viele gemeinsame Jahre vor sich haben. Er sagt ihnen sogar eine ungefähre Zeit voraus – 68 gemeinsame Jahre. Bereits als man liest, dass die beiden da beim Arzt saßen, dachte „Oh nein, da stirbt jetzt aber bitte keiner, oder?“ und als sie dann diese Nachricht bekamen, dachte ich, „Oh mein Gott, jetzt sagt man denen doch nicht so etwas und dann stirbt einer bei einem Unfall“. Da ich mir Klappentexte grundsätzlich nicht durchlese, wusste ich so gar nicht was auf mich zukam. Nun es kam alles anders als ich es befürchtet oder gedacht habe. Im ersten Drittel des Buch hätte ich die beiden gern so richtig geschüttelt und ihnen gesagt, sie sollen doch glücklich sein und ihr Leben genießen. Die beiden bekamen nämlich eine Art Sinnkrise nach der extrem positiven Diagnose des Arztes. Um aus dieser wieder herauszukommen, versuchten sie eine Art Spiel. Sich gegenseitig zu überraschen. Das sorgte für gute Unterhaltung bei mir und bei den beiden eher für weitere Komplikationen. Schnell kam dann das Thema Eifersucht, Geheimnisse und Zukunftsängste auf. Als Leser versucht man ständig ein paar Schritte voraus zu denken und ich hatte lange Zeit einen bestimmten Verdacht, aber die Autorin schaffte es wirklich geschickt, mich immer wieder daran zweifeln zu lassen. Schlussendlich lag ich nur halb richtig und Sophie Kinsella schaffte es wirklich mich so komplett in den Bann zu ziehen und teilweise zu überraschen, dass ich hin und weg war. Auch diese ganze Beziehung zwischen den Ehepartnern war einfach zu etwas besonderes. Auch die Nebencharaktere haben mich begeistert. Angefangen von der besten Freundin Tilda und ihrem Sohn. (mit dem es zu einer extrem witzigen Szenen kommt) Aber auch die Arbeitskollegen, die Kinder, die Schwiegereltern von Sylvie und ihre Mutter, ja sogar die Nachbarn waren interessant. Jeder war individuell und machte diese Geschichte zu dem was sie war – eine absolut unterhaltsame Geschichte, in die ich nach und nach richtig abgetaucht bin. Neben der Beziehung, die eindeutig im Vordergrund stand, gab es aber auch genug drumherum, so das es nie langweilig oder eintönig wurde. Sylvies Arbeit, die Familien, die Nachbarn... Es gibt jetzt hier keine Thriller-Elemente (Gott sei Dank), aber ich empfand das Buch von vorn bis hinten sehr unterhaltsam. Als sich dann alles, um das Beziehungsdrama und das Geheimnis zuspitzte war ich richtig gefesselt und auch teilweise überrascht. Vor allem regt es zum Nachdenken an, was man selbst vom Leben hat, wie man zu seinem Partner steht... Für mich ist „Muss es denn gleich für immer sein“ eines dieser Bücher, bei denen ich das Gefühl habe, sie wurden genau für mich geschrieben. Die Sprecherin, Tanja Fornaro, hat ihre Arbeit großartig gemacht. Ich fand es sehr angenehm ihr zuzuhören. Sowohl das Lesetempo als auch die Betonung fand ich super. *Fazit:* 5 von 5 Sternen Für mich war „Muss es denn gleich für immer sein“ ein super unterhaltsames Buch. Ich mochte das Drama, die Freundschaften, das Familienleben, die Geheimnisse und das Mitraten, was nun genau hier los ist. Einfach klasse.






















