Bretonische Verhältnisse
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Description
Book Information
Author Description
Jean-Luc Bannalec ist ein Pseudonym; der Autor ist in Deutschland und im südlichen Finistère zu Hause. Im März 2012 erschien "Bretonische Verhältnisse", der erste Fall für Kommissar Dupin. Das Buch wird derzeit in mehrere europäische Sprachen übersetzt.
Posts
Sympathisch ist der Herr Kommissar Dupin! 😃 Ich lese seine Fälle wirklich gerne weiter – er hat einfach etwas Eigenes, das man schnell ins Herz schliesst. Manchmal geht’s Schlag auf Schlag, dann wieder wird’s etwas langatmig mit all den Details zu Räumen und Ortschaften. Aber genau das sorgt dafür, dass man sich mitten in der Bretagne fühlt – fast so, als wäre man selbst dort unterwegs. 🌊☕️ Idee: 4/5 Stil: 4/5 Charaktere: 5/5 Cover: 5/5
Der gebürtige Pariser Kommissar Dupin wurde ans Ende der Welt, in die Bretagne versetzt. Hier wurde der über 90jährige Hotelbesitzer Penee ermordet. Schnell erfasst der Kommissar, dass es hier um einen größeren Zusammenhang gehen muss. Unter Druck von Vorgesetzten und Öffentlichkeit beginnt er mit seinen beiden Kollegen zu ermitteln. Dieser erste Fall von Dupin startet flott im Urlaubssetting in den Fall. Schnell kann man sich Land, Leute und die Kommissare vorstellen. All das wird anschaulich und sehr gut beschrieben. Und dann beginnt man selbst zu rätseln und begleitet Dupin bei all den unverhofften Wendungen wobei es nicht langweilig wird. Dupin ist ein origineller Charakter, mit liebenswürdig Eigenschaften und manchmal etwas sehr eigen. Das macht seinen Charme aus. Er ist glaubhaft, verständlich und menschlich. Doch auch seine Kollegen haben ihre Eigenheiten und sind perfekt um dieser Ermittlungstruppe das gewisse Etwas zu verleihen. Alle weiteren Charaktere passen zu ihren Rollen und in diesen schönen, spannenden, humorvollen Cozy Krimi. Ich hatte eine schöne Zeit in Frankreich mit sympathischen und kriminellen Protagonisten, die mir nebenher sogar etwas Urlaubslust vermittelt haben.
Kurzweiliger Regionalkrimi der Hunger macht auf die Bretagne, aber mehr auch nicht.
Ein für mich eher mittelmäßig dahin plätschernder Krimi der aber unglaublich viel Lust auf die südliche Bretagne macht. Wir machen derzeit Urlaub ganz in der Nähe von Pont-Aven, wo der erste Mord geschieht und ich konnte mir schon ganz viele schöne Küstenorte auf Google Maps markieren. Dafür lohnt sich der Krimi bestimmt. Die Story an sich ist nicht schlecht, kam aber spannungsmäßig für mich nie so richtig in Gang. Auch die Hauptpersonen selber blieben merkwürdig flach. Für den Auftakt einer Krimireihe hat man wirklich nur wenig über das Ermittlerteam erfahren. Im Mittelpunkt steht hier eindeutig eher (irgendwie oft auch für den Monsieur le Commissaire) der Wein, das Essen, die Lebensart, und das Meer... Sollte ich hier vor Ort noch weitere Bände der Reihe finden (unwahrscheinlich da deutscher Autor mit Pseudonym) werde ich sie gerne lesen, allein schon für die Ausflugs- und Restauranttips aber wenn nicht dann verpasst man glaube ich auch nicht viel. Schade eigentlich
War überrascht dass diese Reihe so beilebt ist. Ich glaube ich hatte wegen dem Hype zuviel erwartet. Ich fand den Krimi ganz ok und gegen Schluss nahm die Spannung sehr zu. Auch der Anfang war spannend. Aber irgendwie fühlte es sich sehr in die Länge gezogen. Die Figuren waren aber ganz ok geschrieben. Der Erzähler macht einen sehr guten Job. Aber muss sagen bin froh habe ich es als Hörspiel gehabt. Als Buch zum lesen weiss ich nicht ob ich es fertig gelesen habe. Mal schauen ob ich die nächsten Bände auch hören werde.
Französische Filme und Serien sind nicht so meins, daher war ich gespannt, wie mir diese Buchreihe gefällt und ich muss sagen, gar nicht schlecht. Es sind nur 3 Sterne, weil ich mich mit dem Schreibstil schwergetan habe, auch wenn die Story an sich wirklich gut war. Ich hätte mir mehr Kapitelstruktur gewünscht, weil ich das einfacher zu lesen finde. Mit meinen paar Französischkenntnissen konnte ich auch die entsprechenden Namen ganz gut lesen und etwa ab der Hälfte des Buches fühlte sich das Alles nicht mehr so stotternd an. Ich werde den nächsten Band auch lesen, in der Hoffnung, etwas flüssiger voranzukommen. Die Protagonisten mag ich nämlich sehr gern.
Hatte ja schon viel davon gehört, ergo musste ich in der Bücherei gleich zugreifen, als das Hörbuch verfügbar war. War der erste Krimi, den ich als Hörbuch gehört habe, und ich war ein bissle skeptisch, ob mir das gefallen würde. Hat es aber - und das, obwohl ich ja nu nicht gerade frankophil bin.. Aber die Bretagne ist eben nicht Paris, und die Charaktere dort waren mir meist sympathisch, auch der brummige Ex-Pariser Dupin. Könnte mir gut vorstellen, weitere Bücher der Reihe zu lesen- aber tendenziell lieber selber als vorgelesen bekommen. Die Krimistory war dann auch eher unblutig und nicht so, dass frau Nägel kauen musste - aber ich glaub, da lohnt sich die ungekürzte Buchausgabe.
Ein solider Auftrakt der Reihe
Ich habe das Buch als Hörbuch per BookBeat gehört. Der Sprecher Gerd Wameling hat das ganz großartig gemacht. Ein schöner Auftakt der Krimireihe mit sehr interessanten Figuren. Die Bretagne wird wunderschön malerisch beschrieben. Der Leser bekommt einen guten Einblick in die kulturellen Gegebenheiten und erfährt allerhand über Land und Leute und deren Eigenheiten. Der Kriminalfall war interessant und ich mochte es mitzurätzeln. Es ging um die Malerei und Kunstgeschichte und auch dazu gab es interessante „Nice to Know“. Hab direkt mit dem zweiten Band weitergemacht. Ist was nettes für zwischendurch.

Gutes Buch, aber eher ruhig
Interessantes Buch und ein malerisches Setting und trotzdem nicht mein Fall. Ich habe das Gefühl, dass der Kommissar nur unbeliebte Arbeit von sich wegschiebt und dann mit ein bisschen Zufall auf die Lösung kommt. Das Buch ist nicht schlecht und handwerklich gut gemacht, aber trifft einfach nicht meinen persönlichen Geschmack…
Mit 91 stirbt man an einem Herzversagen, Alterschwäche oder Schlaganfall, aber wer rechnet schon mit kaltblütigem Mord in dem Alter und schon gar nicht in dem beschaulichen Örtchen Pont Aven in der Bretagne. Der hochbetagte Inhaber Pierre-Louise Pennec des legendären Hotels Central, das schon immer als Treffpunkt hochrangiger Künstler galt, wird eines Morgens brutal erstochen aufgefunden. Den Fall übernehmen muss der schrullige, aus Paris zwangsversetzte Kommissar George Dupin. Dieser muss doch sehr rätseln, denn das Motiv bleibt lange im Verborgenen. Als dann auch noch die Leiche des Sohnes ans Ufer gespült wird, wird schnell klar, dass es sich um etwas Großes handeln muss. Doch nur langsam kämpft sich Dupin durch das Schweigen der Dorfbewohner. Wer hätte geahnt, dass mit der Lösung des Falls ein kleines Stückchen Kunstgeschichte neu geschrieben werden muss? Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch durch einen Reisebericht quer durch die Bretagne und jetzt verstehe ich auch warum. Denn bei „Bretonische Verhältnisse“ handelt es sich um eine Landschaftsbeschreibung mit Krimi. Ich tat mich etwas schwer beim Lesen, weil ich kein wirklich großer Krimifan bin, sondern Thrillern eher den Vorzug gebe. Mir war die Handlung einfach einen Tick zu zäh und Kunst ist auch nicht gerade eines meiner Lieblingsthemen. Kommissar Dupin ist aber schon ein Original und auch nicht leicht zu händeln. Ich mochte den kauzigen Ermittler fast sofort, der zum Nachdenken immer Kilometer weit wandert. Ein bisschen erinnerte er mich an den legendären Inspektor Columbo, der auch immer noch eine letzte Frage hatte. Fans der Bretagne und Kunstliebhaber sind bei diesem Roman genau richtig. Ich für meinen Teil war jetzt nicht aus dem Häuschen vor Begeisterung und ich plane nicht unbedingt meinen nächsten Urlaub, um zu dem legendären Hotel zu pilgern, aber für einen entspannten Abend auf der Couch ist das Buch allemal gut.
Bretonische Schönheit trifft bretonische Kultur und alles fiebert mit
Herrlich einzigartige Charaktere, grandioses Setting und eine Schriftsprache die ihresgleichen sucht. Ich würde jetzt liebend gerne ein Entrecôte "Commissaire Dupin" im L'Amiral verspeisen. Und dieses Restaurant sowie das Gericht gibt es tatsächlich genau so in besagtem malerischen Städtchen zu ordern. Ich kann diesen superspannenden Krimi jedem ans Herz legen, der einen tollen Spagat zwischen wunderschönen Landschaftsumschreibungen und schrullig schlagfertigem Ermittler zu schätzen weiß.
Der Fall hat mir gefallen. Auch wie das Buch ausgeht hat mir sehr gut gefallen. Aber es haben mir auch ganz viele Dinge leider nicht gefallen. Kommissar Dupin, die Hauptperson des Buches, ist mir abgrundtief unsympathisch. Er wirkt unkollegial, zurückgezogen und eingebildet. Seine ihm unterstellten Inspektoren behandelt er wie Diener. Er informiert sie auch gar nicht über seine Erkenntnisse die er während des Falles gewinnt. Ich mag ihn definitiv nicht und meiner Meinung nach, lebt das Buch ein Stück weit davon, dass einem Dupin sympathisch ist. Was mich auch sehr gestört hat, waren die vielen Wiederholungen von Beschreibungen, zum Beispiel von Palmen, dem Meer, Häusern und anderen Gegenständen. Ich könnte schwören, dass Bannalec mindestens drei oder vier Mal im Buch, die im Wind wehenden Palmen auf die genau gleiche, langweilige Art beschrieben hat. Meiner Meinung nach, sind die Figuren auch nicht wirklich gut ausgearbeitet worden. Ich kann mir bis heute kein Bild von Dupin machen, zumindest vom Aussehen her. Das zieht sich durch das ganze Buch und ist bei jeder Person so. Von gewissen Personen, die doch einen beträchtlichen Teil des Buches ausmachen (Tatverdächtige, Inspektoren usw.), weiss ich gar nichts. Ich kann mir sie absolut nicht vorstellen. Die Personen sagen zwar Dinge, die für den Verlauf der Geschichte wichtig sind, aber man hat keine Vorstellung der Person selbst. Das Buch ist der erste Teil einer ganzen Reihe mit Kommissar Dupin und eigentlich hatte ich diese Reihe ins Auge gefasst um diese komplett zu lesen. Das werde ich definitiv nicht machen, da ich keine Lust habe, mich weiterhin mit einem Kommissar abzugeben der mir völlig unsympathisch ist. Das Buch habe ich zu Ende gelesen, da ich die Geschichte doch gut fand und wissen wollte wie es ausgeht. Mehr war da aber auch nicht und ich war auch froh als das Buch zu Ende war.
Ein unter Pseudonym verfasster bretonischer Krimi, der sich als Auftakt zu einer Serie herausgestellt hat. Kommissar Dupin wird ganz klassisch von Paris in die "Provinz" versetzt und landet in der Bretagne. Neben den Eigenarten der Bewohner, seines Vorgesetzten, dem Bürgermeister, seiner Alleskönnerin von Sekretärin kommt zusätzlich noch eine Mordserie hinzu. Neben der innerfranzösischen Eigenheiten dreht sich dieser Roman vor allem um Kunst, da der ermordete Hotelier schon einige Künstler bewirtet hat. Aber wo sind die Zusammenhänge? Das alles muss Dupin ermitteln. Neben der Landschaft und dem Mordfall spielen hier vor allem das Essen und das Lebensgefühl eine Rolle. Dieses Buch macht vor allem Hunger und Fernweh. Ein gelungener Auftaktroman.
Mäßig spannende Kriminalgeschichte. Verstehe den Bestseller-Status nicht.
Ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich komme mit Geschichten aus Frankreich, bzw. WIE sie erzählt werden, nicht gut klar. Zum einen liegt das an der umständlichen Sprache, die aus irgendeinem unerklärlichen Grund im Fall von Titeln und Bezeichnungen, nicht vollständig übersetzt wird und zum anderen an der merkwürdig hektischen Art, die die Protagonisten manchmal an den Tag legen. Dieses Buch verliert sich regelmäßig in landschaftlichen Beschreibungen, detaillierten Menüfolgen und scheinbar sinnlosen Wegbeschreibungen. Bis zur Hälfte kommt die Geschichte quasi nicht voran, danach nimmt sir dann endlich Fahrt auf, aber richtig spannend wird es leider nie.
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Author Description
Jean-Luc Bannalec ist ein Pseudonym; der Autor ist in Deutschland und im südlichen Finistère zu Hause. Im März 2012 erschien "Bretonische Verhältnisse", der erste Fall für Kommissar Dupin. Das Buch wird derzeit in mehrere europäische Sprachen übersetzt.
Posts
Sympathisch ist der Herr Kommissar Dupin! 😃 Ich lese seine Fälle wirklich gerne weiter – er hat einfach etwas Eigenes, das man schnell ins Herz schliesst. Manchmal geht’s Schlag auf Schlag, dann wieder wird’s etwas langatmig mit all den Details zu Räumen und Ortschaften. Aber genau das sorgt dafür, dass man sich mitten in der Bretagne fühlt – fast so, als wäre man selbst dort unterwegs. 🌊☕️ Idee: 4/5 Stil: 4/5 Charaktere: 5/5 Cover: 5/5
Der gebürtige Pariser Kommissar Dupin wurde ans Ende der Welt, in die Bretagne versetzt. Hier wurde der über 90jährige Hotelbesitzer Penee ermordet. Schnell erfasst der Kommissar, dass es hier um einen größeren Zusammenhang gehen muss. Unter Druck von Vorgesetzten und Öffentlichkeit beginnt er mit seinen beiden Kollegen zu ermitteln. Dieser erste Fall von Dupin startet flott im Urlaubssetting in den Fall. Schnell kann man sich Land, Leute und die Kommissare vorstellen. All das wird anschaulich und sehr gut beschrieben. Und dann beginnt man selbst zu rätseln und begleitet Dupin bei all den unverhofften Wendungen wobei es nicht langweilig wird. Dupin ist ein origineller Charakter, mit liebenswürdig Eigenschaften und manchmal etwas sehr eigen. Das macht seinen Charme aus. Er ist glaubhaft, verständlich und menschlich. Doch auch seine Kollegen haben ihre Eigenheiten und sind perfekt um dieser Ermittlungstruppe das gewisse Etwas zu verleihen. Alle weiteren Charaktere passen zu ihren Rollen und in diesen schönen, spannenden, humorvollen Cozy Krimi. Ich hatte eine schöne Zeit in Frankreich mit sympathischen und kriminellen Protagonisten, die mir nebenher sogar etwas Urlaubslust vermittelt haben.
Kurzweiliger Regionalkrimi der Hunger macht auf die Bretagne, aber mehr auch nicht.
Ein für mich eher mittelmäßig dahin plätschernder Krimi der aber unglaublich viel Lust auf die südliche Bretagne macht. Wir machen derzeit Urlaub ganz in der Nähe von Pont-Aven, wo der erste Mord geschieht und ich konnte mir schon ganz viele schöne Küstenorte auf Google Maps markieren. Dafür lohnt sich der Krimi bestimmt. Die Story an sich ist nicht schlecht, kam aber spannungsmäßig für mich nie so richtig in Gang. Auch die Hauptpersonen selber blieben merkwürdig flach. Für den Auftakt einer Krimireihe hat man wirklich nur wenig über das Ermittlerteam erfahren. Im Mittelpunkt steht hier eindeutig eher (irgendwie oft auch für den Monsieur le Commissaire) der Wein, das Essen, die Lebensart, und das Meer... Sollte ich hier vor Ort noch weitere Bände der Reihe finden (unwahrscheinlich da deutscher Autor mit Pseudonym) werde ich sie gerne lesen, allein schon für die Ausflugs- und Restauranttips aber wenn nicht dann verpasst man glaube ich auch nicht viel. Schade eigentlich
War überrascht dass diese Reihe so beilebt ist. Ich glaube ich hatte wegen dem Hype zuviel erwartet. Ich fand den Krimi ganz ok und gegen Schluss nahm die Spannung sehr zu. Auch der Anfang war spannend. Aber irgendwie fühlte es sich sehr in die Länge gezogen. Die Figuren waren aber ganz ok geschrieben. Der Erzähler macht einen sehr guten Job. Aber muss sagen bin froh habe ich es als Hörspiel gehabt. Als Buch zum lesen weiss ich nicht ob ich es fertig gelesen habe. Mal schauen ob ich die nächsten Bände auch hören werde.
Französische Filme und Serien sind nicht so meins, daher war ich gespannt, wie mir diese Buchreihe gefällt und ich muss sagen, gar nicht schlecht. Es sind nur 3 Sterne, weil ich mich mit dem Schreibstil schwergetan habe, auch wenn die Story an sich wirklich gut war. Ich hätte mir mehr Kapitelstruktur gewünscht, weil ich das einfacher zu lesen finde. Mit meinen paar Französischkenntnissen konnte ich auch die entsprechenden Namen ganz gut lesen und etwa ab der Hälfte des Buches fühlte sich das Alles nicht mehr so stotternd an. Ich werde den nächsten Band auch lesen, in der Hoffnung, etwas flüssiger voranzukommen. Die Protagonisten mag ich nämlich sehr gern.
Hatte ja schon viel davon gehört, ergo musste ich in der Bücherei gleich zugreifen, als das Hörbuch verfügbar war. War der erste Krimi, den ich als Hörbuch gehört habe, und ich war ein bissle skeptisch, ob mir das gefallen würde. Hat es aber - und das, obwohl ich ja nu nicht gerade frankophil bin.. Aber die Bretagne ist eben nicht Paris, und die Charaktere dort waren mir meist sympathisch, auch der brummige Ex-Pariser Dupin. Könnte mir gut vorstellen, weitere Bücher der Reihe zu lesen- aber tendenziell lieber selber als vorgelesen bekommen. Die Krimistory war dann auch eher unblutig und nicht so, dass frau Nägel kauen musste - aber ich glaub, da lohnt sich die ungekürzte Buchausgabe.
Ein solider Auftrakt der Reihe
Ich habe das Buch als Hörbuch per BookBeat gehört. Der Sprecher Gerd Wameling hat das ganz großartig gemacht. Ein schöner Auftakt der Krimireihe mit sehr interessanten Figuren. Die Bretagne wird wunderschön malerisch beschrieben. Der Leser bekommt einen guten Einblick in die kulturellen Gegebenheiten und erfährt allerhand über Land und Leute und deren Eigenheiten. Der Kriminalfall war interessant und ich mochte es mitzurätzeln. Es ging um die Malerei und Kunstgeschichte und auch dazu gab es interessante „Nice to Know“. Hab direkt mit dem zweiten Band weitergemacht. Ist was nettes für zwischendurch.

Gutes Buch, aber eher ruhig
Interessantes Buch und ein malerisches Setting und trotzdem nicht mein Fall. Ich habe das Gefühl, dass der Kommissar nur unbeliebte Arbeit von sich wegschiebt und dann mit ein bisschen Zufall auf die Lösung kommt. Das Buch ist nicht schlecht und handwerklich gut gemacht, aber trifft einfach nicht meinen persönlichen Geschmack…
Mit 91 stirbt man an einem Herzversagen, Alterschwäche oder Schlaganfall, aber wer rechnet schon mit kaltblütigem Mord in dem Alter und schon gar nicht in dem beschaulichen Örtchen Pont Aven in der Bretagne. Der hochbetagte Inhaber Pierre-Louise Pennec des legendären Hotels Central, das schon immer als Treffpunkt hochrangiger Künstler galt, wird eines Morgens brutal erstochen aufgefunden. Den Fall übernehmen muss der schrullige, aus Paris zwangsversetzte Kommissar George Dupin. Dieser muss doch sehr rätseln, denn das Motiv bleibt lange im Verborgenen. Als dann auch noch die Leiche des Sohnes ans Ufer gespült wird, wird schnell klar, dass es sich um etwas Großes handeln muss. Doch nur langsam kämpft sich Dupin durch das Schweigen der Dorfbewohner. Wer hätte geahnt, dass mit der Lösung des Falls ein kleines Stückchen Kunstgeschichte neu geschrieben werden muss? Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch durch einen Reisebericht quer durch die Bretagne und jetzt verstehe ich auch warum. Denn bei „Bretonische Verhältnisse“ handelt es sich um eine Landschaftsbeschreibung mit Krimi. Ich tat mich etwas schwer beim Lesen, weil ich kein wirklich großer Krimifan bin, sondern Thrillern eher den Vorzug gebe. Mir war die Handlung einfach einen Tick zu zäh und Kunst ist auch nicht gerade eines meiner Lieblingsthemen. Kommissar Dupin ist aber schon ein Original und auch nicht leicht zu händeln. Ich mochte den kauzigen Ermittler fast sofort, der zum Nachdenken immer Kilometer weit wandert. Ein bisschen erinnerte er mich an den legendären Inspektor Columbo, der auch immer noch eine letzte Frage hatte. Fans der Bretagne und Kunstliebhaber sind bei diesem Roman genau richtig. Ich für meinen Teil war jetzt nicht aus dem Häuschen vor Begeisterung und ich plane nicht unbedingt meinen nächsten Urlaub, um zu dem legendären Hotel zu pilgern, aber für einen entspannten Abend auf der Couch ist das Buch allemal gut.
Bretonische Schönheit trifft bretonische Kultur und alles fiebert mit
Herrlich einzigartige Charaktere, grandioses Setting und eine Schriftsprache die ihresgleichen sucht. Ich würde jetzt liebend gerne ein Entrecôte "Commissaire Dupin" im L'Amiral verspeisen. Und dieses Restaurant sowie das Gericht gibt es tatsächlich genau so in besagtem malerischen Städtchen zu ordern. Ich kann diesen superspannenden Krimi jedem ans Herz legen, der einen tollen Spagat zwischen wunderschönen Landschaftsumschreibungen und schrullig schlagfertigem Ermittler zu schätzen weiß.
Der Fall hat mir gefallen. Auch wie das Buch ausgeht hat mir sehr gut gefallen. Aber es haben mir auch ganz viele Dinge leider nicht gefallen. Kommissar Dupin, die Hauptperson des Buches, ist mir abgrundtief unsympathisch. Er wirkt unkollegial, zurückgezogen und eingebildet. Seine ihm unterstellten Inspektoren behandelt er wie Diener. Er informiert sie auch gar nicht über seine Erkenntnisse die er während des Falles gewinnt. Ich mag ihn definitiv nicht und meiner Meinung nach, lebt das Buch ein Stück weit davon, dass einem Dupin sympathisch ist. Was mich auch sehr gestört hat, waren die vielen Wiederholungen von Beschreibungen, zum Beispiel von Palmen, dem Meer, Häusern und anderen Gegenständen. Ich könnte schwören, dass Bannalec mindestens drei oder vier Mal im Buch, die im Wind wehenden Palmen auf die genau gleiche, langweilige Art beschrieben hat. Meiner Meinung nach, sind die Figuren auch nicht wirklich gut ausgearbeitet worden. Ich kann mir bis heute kein Bild von Dupin machen, zumindest vom Aussehen her. Das zieht sich durch das ganze Buch und ist bei jeder Person so. Von gewissen Personen, die doch einen beträchtlichen Teil des Buches ausmachen (Tatverdächtige, Inspektoren usw.), weiss ich gar nichts. Ich kann mir sie absolut nicht vorstellen. Die Personen sagen zwar Dinge, die für den Verlauf der Geschichte wichtig sind, aber man hat keine Vorstellung der Person selbst. Das Buch ist der erste Teil einer ganzen Reihe mit Kommissar Dupin und eigentlich hatte ich diese Reihe ins Auge gefasst um diese komplett zu lesen. Das werde ich definitiv nicht machen, da ich keine Lust habe, mich weiterhin mit einem Kommissar abzugeben der mir völlig unsympathisch ist. Das Buch habe ich zu Ende gelesen, da ich die Geschichte doch gut fand und wissen wollte wie es ausgeht. Mehr war da aber auch nicht und ich war auch froh als das Buch zu Ende war.
Ein unter Pseudonym verfasster bretonischer Krimi, der sich als Auftakt zu einer Serie herausgestellt hat. Kommissar Dupin wird ganz klassisch von Paris in die "Provinz" versetzt und landet in der Bretagne. Neben den Eigenarten der Bewohner, seines Vorgesetzten, dem Bürgermeister, seiner Alleskönnerin von Sekretärin kommt zusätzlich noch eine Mordserie hinzu. Neben der innerfranzösischen Eigenheiten dreht sich dieser Roman vor allem um Kunst, da der ermordete Hotelier schon einige Künstler bewirtet hat. Aber wo sind die Zusammenhänge? Das alles muss Dupin ermitteln. Neben der Landschaft und dem Mordfall spielen hier vor allem das Essen und das Lebensgefühl eine Rolle. Dieses Buch macht vor allem Hunger und Fernweh. Ein gelungener Auftaktroman.
Mäßig spannende Kriminalgeschichte. Verstehe den Bestseller-Status nicht.
Ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich komme mit Geschichten aus Frankreich, bzw. WIE sie erzählt werden, nicht gut klar. Zum einen liegt das an der umständlichen Sprache, die aus irgendeinem unerklärlichen Grund im Fall von Titeln und Bezeichnungen, nicht vollständig übersetzt wird und zum anderen an der merkwürdig hektischen Art, die die Protagonisten manchmal an den Tag legen. Dieses Buch verliert sich regelmäßig in landschaftlichen Beschreibungen, detaillierten Menüfolgen und scheinbar sinnlosen Wegbeschreibungen. Bis zur Hälfte kommt die Geschichte quasi nicht voran, danach nimmt sir dann endlich Fahrt auf, aber richtig spannend wird es leider nie.































