Middletide – Was die Gezeiten verbergen
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
»Ich würde alles für dich tun. Und wenn ich sage, ich würde alles für einen geliebten Menschen tun, dann meine ich wirklich alles .«
Die Rückkehr in die kleine Küstenstadt Point Orchards im malerischen Puget Sound ist der bisherige Tiefpunkt in Elijah Leiths Leben. Vor vielen Jahren kehrte er seiner Heimat und auch seiner Jugendliebe Nakita den Rücken, um seinen großen Traum zu verwirklichen: ein erfolgreicher Schriftsteller zu werden. Doch nun steht er vor einem Scherbenhaufen. Sein verfallenes Elternhaus, umgeben von moosbewachsenen Tannen und glitzernden Wasserläufen, wird zu seinem Rückzugsort. Und zu dem Platz, an dem er sich an der wilden Küste des Pazifik ein neues Leben aufbauen muss. Als auch Nakitas Weg eine schicksalhafte Wendung nimmt, nähern sich die beiden wieder an. Elijah schöpft Hoffnung, aber schon bald droht eine grausame Entdeckung alles zu zerstören. Und er muss nicht nur für seine große Liebe, sondern auch für seine Unschuld kämpfen.
Ein Liebesbrief an die Schönheit des Pazifischen Nordwestens, an die Kraft der Freundschaft und an die Bereitschaft, für die zu kämpfen, die uns alles bedeuten
»Sarah Crouchs brillantes Debüt ist eine Geschichte über Liebe, Rache und Wiedergutmachung, die vor der atemberaubenden Kulisse des Puget Sound spielt. Sie werden dieses Buch nicht aus der Hand legen können.« Tarryn Fisher, New York Times-Bestsellerautorin
»Ein raffiniertes Debüt mit lebendiger Prosa und einem eindrucksvollen Gespür für die Natur. Leser werden gespannt sein, was Crouch als Nächstes tut.« Publishers Weekly
Book Information
Author Description
Sarah Crouch ist vor allem für ihre Leistungen im Bereich der Leichtathletik als Profi-Marathonläuferin bekannt. Die Autorin ist im Pazifischen Nordwesten der USA aufgewachsen und lebt momentan mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern im Süden. ›Middletide – Was die Gezeiten verbergen‹ ist ihr Debütroman.
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Elijah kehrt nach seiner gescheiterten Schriftstellerkarriere in die Hütte am See zurück. Zurück zu seinen Kindheitserinnungen, der Trunksucht seines mittlerweile verstorben Vaters und zu seiner Jugendliebe Nakita. Es dauert Jahre bis er und Nikita, die um ihren Mann trauert, wieder ein Paar werden. Doch dann erschüttert ein Mord die Gemeinde und Elijah rückt in das Zentrum der Ermittlungen.
Ein wundervolles Debütroman über verlorenen Träume, Verlust und alte Wunden. Sehr einfühlsamen Erzählung über einen Mann, dessen Seele in seiner alten Heimat langsam wieder wieder zu heilen beginnt. Man spürt beim Lesen wie die Natur, das Arbeiten auf seinem Land und die Freundschaft zu Chitto helfen, dass Elijah wieder in die Zukunft blicken kann.
Packende Mischung aus Kriminal – und Liebesgeschichte
Als auf Elijah Leiths Grundstück die Leiche der Ärztin Erin Landry gefunden wird, scheint alles für Selbstmord zu sprechen, doch schnell kommen Zweifel auf. Elijah war erst kürzlich nach vielen Jahren in die Hütte seines verstorbenen Vaters zurückgekehrt, nachdem er beruflich gescheitert ist, seinen Traum vom erfolgreichen Schriftsteller zu verwirklichen. Auf dem Grundstück mitten im Wald hat er mühevoll die verfallende Hütte renoviert und drumherum alles wieder aufgebaut und bewirtschaftet, um sich mit allem selbst zu versorgen. Nun wird er zum Hauptverdächtigen, denn vor Jahren hat er in seinem einzigen Roman genau diesen Mord bis ins letzte Detail beschrieben und sämtliche Indizien sprechen gegen ihn. Doch es gibt Menschen, die zu ihm halten und mit ihm versuchen, seine Unschuld zu beweisen. In Zeitsprüngen, die zwischen Jahrzehnten wechseln, kristallisiert sich zunächst langsam und dann immer schneller die Entwicklung der Zusammenhänge und Charaktere heraus. Das letzte Drittel ist so spannend, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag. Ein fesselnder Genremix aus spannendem Krimi und berührender Liebesgeschichte, eingebettet in die grandiose Landschaft des Pazifischen Nordwesten. Große Leseempfehlung!
Schönes Sommerbuch Schon das Cover mit dem perfekten Sonnenuntergang zog mich magisch an. Die Geschichte, eine Kombination aus Liebesroman und Kriminalfall erinnert vage an „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens. Auch hier gibt es wunderbare Naturbeschreibungen. Das Setting in der Kleinstadt Point Orchards am pazifischen Puget Sound, in der Nachbarschaft zu Seattle gelegen, könnte schöner nicht sein. Es geht um Elijah Leith und seine Jugendliebe Nakita Mills. Elijah kehrt als Gescheiterter in seine Heimatstadt zurück. Das Buch, dass er hat schreiben wollen, das sogar verlegt wurde, ist gefloppt, sein Traum ein Schriftsteller zu werden, geplatzt. In der Zwischenzeit ist sein Vater gestorben und hat ihm seine Waldhütte hinterlassen. Elias versucht sich eine neue Existenz aufzubauen und Nakita, die er immer noch liebt zurückzuerobern. Die Leiche der ortsansässigen Ärztin wird ausgerechnet auf seinem Grundstück gefunden und macht ihn zum Hauptverdächtigen, denn das Drehbuch zu diesem Mord liefert die Handlung aus seinem Buch. Die Geschichte ist flüssig und atmosphärisch geschrieben, und ich bin mehr oder weniger durch das Buch geflogen. Die Charaktere waren gut gezeichnet, und ich fühlte mich schnell mit ihnen verbunden. Bei den Nebencharakteren ist der väterliche Freund Chitto , der sich nach Elijah‘s Rückkehr um ihn kümmert, wie um einen Sohn, besonders zu erwähnen. Das Buch legt im letzten Drittel des Buches an Tempo und Spannung nochmal deutlich zu. Man wusste gar nicht mehr was man noch glauben sollte. Die Geschichte kratzt aber zugegebenermaßen oft auch an die Kitschgrenze. Ich mochte es trotzdem. Für mich ist es ein tolles Sommer-Sonnen-Freibadbuch , dass auch gut in den Urlaubskoffer passt.
Elijah kehrt nach vielen Jahren in seine Heimatstadt, die kleine Küstenstadt Point Orchards zurück. Sein großer Traum Schriftsteller zu werden, ist leider gescheitert. Als er seiner Heimatstadt damals den Rücken kehrte, verlies er auch seine Jugendliebe Nakita. Nun hofft er sich ihr wieder annähern zu können. Als Erin Landry, eine Ärztin, tot aufgefunden wird gerät Elijah unter Mordverdacht und muss jetzt um seine Jugendliebe und seine Unschuld kämpfen. Ein wunderbar atmosphärischer Roman mit tollen Landschaftsbeschreibungen. Als Elijah in seine Heimat zurückkehrt sieht man das verfallene Elternhaus und die wilde Natur direkt vor sich. Eine wunderschöne bildhafte Sprache zieht sich wie auch eine leise Melancholie durch das Buch. Leise, sanft und ohne große, inszenierte Dramen kommt dieses Buch daher und entwickelt einen Sog, dem ich gern verfallen bin. Später ging es mehr um den Mordfall. Ich bin absolut kein Krimileser aber hier hat es für mich gepasst. Wir bekommen hier viele Rückblicke und nach und nach klärt sich alles auf. Ein tolles Buch, besticht für mich durch die wunderbare Sprache und ich empfehle es gern weiter.
Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass mir das Buch so sehr gefallen würde. Ich war von der ersten Seite an drin und bis zur letzten gefesselt. Vor allem am Anfang hat die Story leichte Gesang-der-Flusskrebse-Vibes, was ich einerseits mochte und was sich andererseits nach einer Weile legte. Hätte die Autorin durchgehend das Selbstversorger-Dasein romantisiert, hätte es mich irgendwann genervt. Das Buch spielt auf mehreren Zeitebenen, so dass die Geschichte zeitweise von hinten aufgerollt wird und dabei dennoch für die eine oder andere Überraschung gesorgt hat. Zum Ende hin habe ich bei der Gerichtsverhandlung richtig mitgefiebert. Ich denke, dass Buch gehört mit zu den Highlights in diesem Jahr.
Ein schöner Debütroman der auf persönlichen Erfahrungen der First nations Lummi und Navajo beruht. Hier in dem Roman, der an einem fiktiven Ort spielt, heißen sie Squalomah und ist die Geschichte von indigenen Kulturen inspiriert. Dies und die schönen Naturbeschreibungen haben mir den Einstieg in das Buch sehr leicht gemacht. Elijah lässt seine große Liebe Nikita und die Hütte seines Vaters hinter sich um in San Francisco Schrifsteller zu werden. Nach 17 Jahren kehrt er resigniert und gescheitert zurück. Sein Vater inzwischen verstorben, seine große Liebe verheiratet und er quasi mittellos. "...im Schmerz baden. So hatte er dieses Gefühl getauft, diese Nostalgie, die so scharf war, das sie ihm körperlich weh tat." Mit viel Kraft baut er sein Leben im Einklang mit der Natur wieder auf und ernährt sich von dem, was sein Land ihm ermöglicht. Dies und der väterlichen Freund Chitto geben Elijah neue Zuversicht. Was als Liebes- und Naturroman begann wandelt sich nun in eine Art Krimi, der auch mit Winkelzügen Punkten kann. Alles in allem hat mich der Roman jedoch irgendwie kalt gelassen. War mir an vielen Stellen dann doch auch zu kitschig. Das ist jedoch mein Empfinden, für andere kann es eine berührende Story mit einem spannenden Thrill sein.
⭐️⭐️⭐️(⭐️) Roman im Stil von "Der Gesang der Flusskrebse" - leider nicht ganz z so gut umgesetzt.
Nach vielen Jahren kommt Elijah in seinen Heimatort zurück. Hier ließ er seinen alkoholsüchtigen Vater zurück, seine Kindheit und seine erste große Liebe, die indigene Nakita. Ein gefeierter Schriftsteller wollte er werden – doch er kommt zurück, nachdem sein Buch floppte und die Geldmittel nicht mehr reichen, um sein Leben in San Francisco zu finanzieren. Nach dem Tod des Vaters zieht er in dessen Hütte mitten in der Natur und baut sich ein bescheidenes, aber fast unabhängiges Leben auf. Doch dann wird auf seinem Grundstück die Ärztin des Ortes erhängt aufgefunden – und die Umstände ihres Todes gleichen haargenau dem Verbrechen, das Elijah in seinem Roman geschildert hatte. Für ihn beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn alle Indizien sprechen gegen ihn… Sarah Crouch versucht in ihrem Roman dem Beispiel von „Der Gesang der Flusskrebse“ zu folgen. Das Buch lebt von ausladenden Naturbeschreibungen, der Protagonist versucht sich inmitten dieser Natur ein weitgehend autarkes Leben aufzubauen. Mit einem mysteriösen Todesfall kommt Spannung in den Roman und der Protagonist wird zum Verdächtigen. Die Zutaten sind also die gleichen, nur der Schauplatz – in diesem Fall die Westküste der USA nahe Seattle – ist ein anderer. Doch gelingt es Sarah Crouch genau so gut wie Delia Owens, diese Zutaten zu einem „perfekten Dinner“ zu verarbeiten? Aus meiner Sicht nicht ganz. Eigentlich sollte man Bücher nicht vergleichend bewerten, aber da die Vergleichbarkeit hier scheinbar sehr bewusst gewählt wurde, muss das Buch dem auch standhalten... Während ich an Delia Owens Protagonistin Kya ganz nah dran war und mit ihr mitgefiebert und -gelitten habe, blieb ich zu Elijah aus irgendeinem Grund auf Distanz. Er hat mich einfach nicht so für sich einnehmen können. Die Nebenfigur der Nakita fand ich wiederum sehr gut getroffen – hier hätte ich mir gewünscht, noch mehr über das Leben indigener Personen in einem Reservat in den USA zu erfahren. Auch Elijahs väterlicher Freund Chitto war eine wunderbare Figur, die ich sehr gemocht habe. Umso mehr ärgert es mich, dass es mir nicht gelang, die gleiche Verbundenheit zu Elijah aufzubauen. Spannendes Lesevergnügen stellte sich bei mir leider erst im letzten Drittel ein, als es um den Mordprozess gegen Elijah ging. Da nahm die Dramatik noch mal richtig Fahrt auf und hat für einen Abschluss des Buches gesorgt, der mich teilweise mit der etwas behäbigen Handlung zwischendurch versöhnt hat. Als Leser sollte man noch wissen, dass der Roman viele Zeitsprünge beinhaltet, und zwar nicht nur in eine Richtung. Dieses Hin- und Herspringen innerhalb der Jahre 1988 bis 1994 könnte es Hörbuch-Hörern schwer machen, die Geschichte zu verfolgen. Ich würde daher zum Lesen, nicht zum Hören raten. Insgesamt war es eine Geschichte, die von Inhalt und Aufbau sehr deutlich an „Der Gesang der Flusskrebse“ erinnert, ohne jedoch dessen grandioses Lesegefühl vermitteln zu können. Wer das Buch aber vorbehaltlos zur Hand nimmt und Nature Writing mit einem Hauch Spannung mag, wird an dem Buch sicher Freude haben.

Leise Töne
Ein Mord wird aufgeklärt, aber auf eine ganz andere Art und Weise wie ich es bisher gelesen habe. Leise und ganz unaufgeregt. Damit will ich nicht sagen das es nicht spannend war, das war es. Aber eben ohne dauernde Wendungen und Verstrickungen. Die Atmosphäre zieht einen von Seite 1 an ihren Bann und die Naturbeschreibungen sind wunderschön.
Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil ich großer Fan des "Gesangs der Flusskrebse" bin. Das Buch hatte auf jeden Fall Ähnlichkeiten. Die Beschreibungen der Natur und des Reservats sowie der Waldhütte waren wirklich schön und ich konnte mir alles gut vorstellen. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, vor allem der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der die Spannung immer weiter gesteigert hat. Schade fand ich nur, dass mir die Auflösung recht schnell klar wurde und die Handlung deswegen sehr vorhersehbar war.
Ein atmosphärischer, dramatischer Roman
Elijah hatte vor Jahren nur ein Ziel, seinen Traum, ein berühmter Schriftsteller zu werden, zu verwirklichen. Dafür verließ er seine Heimat und seine Jugendliebe Nakita. Nach langer Zeit kehrt er jedoch in die malerische Küstenstadt Point Orchards am Pazifik zurück – eine Rückkehr, die ernüchternder kaum sein könnte. Der Tod seines Vaters und das heruntergekommene Elternhaus, das nun sein neuer Rückzugsort wird, fordern ihn stark. Als auch Nakita einen schweren Schicksalsschlag erleidet, finden die beiden langsam wieder zueinander. Doch ein schreckliches Ereignis droht ihre Liebe zu zerstören, und Elijah sieht sich gezwungen, um seine Unschuld zu kämpfen. Sarah Crouch präsentiert in ihrem Debütroman "Middletide" eine packende Geschichte, die mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen hat. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, zugleich aber fesselnd und emotional. Die häufigen Rückblenden und unterschiedlichen Handlungsstränge machen die Geschichte komplex und verlangen etwas Konzentration. Die Naturbeschreibungen schaffen eine stimmungsvolle Kulisse, die die Handlung perfekt untermalt, ohne jemals überladen zu wirken. Die abwechslungsreiche Erzählung über Heimkehr, Verluste, Liebe und einen Mordfall bietet eine tiefgründige und bewegende Story. Die Charaktere sind stark ausgearbeitet und wirken authentisch, wodurch man als Leser mit ihnen mitfiebert. Besonders Elijahs Leben wird so lebendig und bewegend dargestellt, dass man ihn und seinen Weg hautnah miterlebt. "Middletide" ist ein atmosphärischer, emotionaler und hintergründiger Roman, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Eine klare Leseempfehlung für alle, die tiefgehende Geschichten lieben.

Wirklich sehr gutes Buch nach meinem Geschmack!
Roman, Liebesgeschichte und Krimi - hier kriegt man eine super Mischung Die Liebesgeschichte war authentisch und die Charaktere sympathisch Als Roman erzählt das Buch uns viel vom autarken Leben, also ein Leben, wo man aus seinem eigenen Garten lebt und mit der Natur verbunden ist - fande ich als Stadtkind mega interessant und inspirierend! Auch der Krimi Teil lässt uns nicht enttäuscht zurück: mit der Auflösung hätte ich nicht gerechnet. Schreibstil war durchgängig super flüssig und einfach! Nur keine 5⭐️, weil mir noch ein kleines Ticken mehr Spannung für meinen Geschmack gefehlt hätte, aber ansonsten Mega tolles Buch!! Sehr empfehlenswert!
Die Erzählstimme in diesem Buch ist wirklich super! Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart durch Rückblenden war gut gemacht und hat die Geschichte spannend aufgebaut. Es hat mich sehr gepackt, vor allem weil man wissen will, was vorher geschah, und wie es zu diesem Ende kam. Ich mochte das Setting und die Stimmung der Geschichte. Elijah ist ein einsamer Charakter und seine Geschichte hat mich bewegt, auch sein Leben in der Hütte wo er sich mühevoll aufgebaut hat. Nakitas Geschichte wird nur ein bisschen angeschnitten, ich hätte gerne mehr über sie und ihre Kultur erfahren. Das Ende war mir dann in der Verteidigung "zu simpel" gestrickt, man hätte hier gerne noch ein paar Seiten mehr schreiben können und es ausführlicher beschreiben sollen. Insgesamt war es aber ein interessante Geschichte und schön zu lesen.

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? Als mir dieses Buch vorgestellt wurde, gab es einen Vergleich mit "Der Gesang der Flusskrebse". Ich habe dieses Buch zwar nicht gelesen, habe aber mitbekommen, dass viele es sehr gefeiert haben. Den Film dazu kenne ich allerdings und mochte ihn auch. Jetzt bin ich natürlich gespannt, ob diese Geschichte mich auch begeistern kann. 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Elijah kehrt in sein leer stehendes Elternhaus in Washington zurück, wo immer noch seine große Liebe Nakita wohnt, die er nie vergessen konnte. Als jedoch eine Leiche auf seinem Grundstück gefunden wird, muss Elijah nun für seine Gerechtigkeit kämpfen. 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Sehr atmosphärisch erzählt die Autorin diese Geschichte, sodass die Bilder, die dabei vor meinen Augen erzeugt wurden, mir vermittelten, ich sei selbst ein Teil davon. Mit diesen Bildern in meinem Kopf habe ich gegoogelt, um zu schauen, wie ich mir den See und den Ort tatsächlich vorstellen kann. Ich war ganz erstaunt, dass ich etwas vorgefunden habe, was eigentlich nur in meinen Kopf existiert und nur durch eine Erzählung entstanden ist. Es wurde ja der Vergleich zu "Der Gesang der Flusskrebse" gezogen und ich möchte noch ein weiteres Buch hinzufügen. Und zwar "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert". Wir haben hier nämlich eine Lovestory, ein Buch in einem Buch, einen Mord, eine Kleinstadt und jede Menge Ungereimtheiten, die diesen Roman zu einer spannenden Geschichte formen. Ich hatte wirklich Spaß am Lesen und meinen Seelenfrieden erst mit Beenden der Geschichte gefunden, als sich alle fügte. Ich war oft hin- und hergerissen, mit meinem Verdacht. Das Ende fand ich gut gelöst, nur zwischendurch gab es für mich die ein oder andere Länge. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Atmosphärisch, spannend und ich hatte viel Spaß am Miträtseln, kurz... ICH BIN BEGEISTERT!

Kinoreif mit kleinen Abzügen!
**** Worum geht es? **** Die Rückkehr in die Küstenstadt seiner Kindheit ist für Elijah der absolute Tiefpunkt. Sein Leben ist ein Scherbenhaufen und seine Karriere nicht existent. Dabei hat er damals alles dafür zurückgelassen – auch seine große Liebe Nakita. Ungewöhnliches ereignet sich zwischen den Gezeiten, und so muss er bald nicht nur um seine Liebe kämpfen, sondern auch um seine Existenz in Freiheit. Ist er wirklich unschuldig? **** Mein Eindruck **** Sarah Crouch hat ein absolutes Händchen dafür, eine Geschichte vielschichtig, interessant und nuanciert aufzubauen. Ihre Art zu schreiben erzeugte in mir sofort Bilder, und ich hatte das Gefühl, auf eine Art in einen Kinofilm einzutauchen. Die Gespräche erklangen in meinen Ohren und die Umgebung erwachte zum Leben – wirklich großartig. Das Buch ist ein Hochgenuss! Dennoch ziehe ich einen Stern ab, weil mich der Erzählstil, die Lebensweise der Figuren sowie die Umstände des Todes und dessen Untersuchung an vielen Stellen stark an *Gesang der Flusskrebse* erinnert haben. Ich denke nicht, dass das Buch bewusst daran angelehnt ist, vielleicht ist es einfach so entstanden – dennoch konnte ich einiges vorhersagen und wurde nicht vom Gegenteil überrascht. Aber – und das muss man dem Buch wirklich lassen – es ist fabelhaft geschrieben und, wie gesagt: absolut kinoreif! **** Empfehlung? **** Wer *Gesang der Flusskrebse* geliebt hat, wird auch dieses Buch lieben. Vielleicht der nächste Kinofilm? Mich haben die Bilder, die die Autorin mit ihren Worten malt, tief berührt.
Richtig spannend! Eines meiner Highlights bisher !
Eine Jugendliebe die vorerst endet weil die Wege sich trennen. Gefolgt von Schicksalsschlägen bis hin zum Wiedersehen! Elijah ist jung und in Nakita, ein der Squalomah zugehörigen Stammesmitglied, verliebt. Doch bevor diese junge Liebe überhaupt eine Chance bekommt, trennen sich Ihre Wege. Elijah träumt von einer Zukunft als Schriftsteller in einer Großstadt. Nakita aber ist ihrem Stamm, dem Reservat treu und würde Ihr Zuhause niemals verlassen. Es folgen Schicksalsschläge und Jahre später kommt es zu einem Wiedersehen mit Höhen und Tiefen. Die ersten Seiten machten es mir schwer einen Überblick zu bekommen. Die Geschichte wurde aus Erzählersicht erzählt. Seite 24 gab dann den Auslöser und ab da an war es nur noch spannend. Man springt zwischen den Zeiten hin und her, auch zwischen den Figuren. Die Titel der Kapitel verraten aber nur das Datum, die Zeit in der man sich gerade befindet. Meines Erachtens wurde diese Geschichte super erzählt. Das Setting war perfekt. Ich fühlte mich, als wäre ich Vor Ort. Auch wenn ich die Protagonisten, vor allem Elijah und Nakita, manchmal als "komisch" empfand, finde ich die Geschichte absolut gelungen. Die Gefühle zwischen den Protagonisten Elijah und Nakita wurden eher lau rüber gebracht, dennoch war ich emotional berührt. Die Beziehung zwischen Elijah und Chitto, oder die Gedanken und Gefühle der Sherrifs hingegen wurde gut vermittelt. Also Liebe = 👎 dafür aber alles andere 👍 Wirklich spannender Krimi! Ich wurde so oft in die irre geführt dass ich schon fast gedanklich irre wurde und gar nicht mehr wusste was jetzt los war 😅 das war aber nicht zu viel und die Spannung hielt wirklich die ganze Zeit an.

Ganz nett aber mit Schwächen
Das Cover verspricht mit einem rotflammenden Himmel über einem See eine kraftvolle Geschichte. Auch die Lobeshymnen im Buchumschlag überschlagen sich fast. So war ich von der Geschichte selbst recht ernüchtert, denn sie beginnt nett mit einer jungen Teenagerliebe zwischen der Native American Nakita und dem jungen Elijah. Sie versprechen sich ihre Liebe und wollen sich fünf Jahre später am gleichen Ort, dem See, analog zum Cover, wieder treffen. Aber es kommt alles ganz anders. Die Geschichte springt zeitlich jedes Kapitel hin und her, mal sind wir im Jahr 1994, dann wieder zwei Jahre zuvor, dann 10 Jahre zuvor. Das hat mich beim Lesen sehr irritiert und ich musste immer wieder zurück blättern, um zu verstehen, wo wir jetzt gerade sind. Ab Seite 300 nahm der Roman für mich Fahrt auf, als es einen spannenden Plottwist gab. Das Ende ist dann wieder versöhnlich. Ärgerlich fand ich auch ein Detail, das ich als Polizistin so nicht stehen lassen kann: die DNA einer Person wird nicht einfach durch eine Blutentnahme beim Arzt in der Datenbank für Verbrechet gespeichert. Das wird in den USA vermutlich nicht anders sein.
Atmosphärisch.
Alles was mit Natur an sich und Wald/Meer/Seen im Besonderen zu tun hat, schreit ja meinen Namen. Dieses Buch habe ich auch laut rufen hören und ich kann Euch sagen, es hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Leute, ich habe dieses Setting so sehr geliebt. Elijah, ein junger Mann, der praktisch als Einsiedler lebt, nachdem sein Traum in der Großstadt Schriftsteller zu werden, geplatzt ist. Wir begleiten ihn beim Gemüseanbau, bei der Renovierung der alten Familienhütte, bei einem Leben fern von Hektik. Das Leben wieder reduziert auf das Einfachste. Doch eines Tages wird eine Frauenleiche auf seinem Grundstück entdeckt und Elijahs leben gerät ins wanken. Dieses Buch war genau mein Fall. Es war spannend und interessant erzählt. Auf mehreren Zeitebenen erzählt, habe ich einen ziemlich guten Draht zu unseren Protagonisten bekommen. Was mich aber am meisten gefangen genommen hat, was die Gesamtheit von Setting und den Charakteren darin. Ich war praktisch beim Holzfällen dabei, habe beim Angeln geholfen und bei der Aussaat. Und diese rundum Wohlfühlatmosphäre war eingebettet in eine richtig spannende Kriminalgeschichte. Mit einem unheimlich tollen Schreibstil, den man flott lesen kann, mit ihren so wunderbaren Persönlichkeiten im Buch, hat Sarah Crouch für mich genau ins schwarze getroffen. Soweit ich weiss, ist das hier ihr Debütroman und holla, was soll da noch auf uns zukommen?! Dieses Buch ist absolut atmosphärisch und es wird zuweilen sogar philosophisch. Ihr merkt, diese Geschichte konnte mich einfach packen. Diese Ruhe die das Buch und auch die meisten Protagonisten ausstrahlen, hat mir unheimlich gefallen. Es gab trotz der Umstände kaum Hektik. Und trotzdem hat es an Spannung nicht missen lassen. Dieses Buch ist keine hochtrabende Lektüre, aber das möchte es auch gar nicht sein. Es möchte unterhalten, es möchte auch zum inne halten aufrufen und daran erinnern, dass das „einfache“ Leben nicht unbedingt etwas schlechtes sein muss, sondern sehr erfüllend sein kann. Ein ganz wunderbares Werk, das für mich keine Wünsche offen ließ. Eine große Leseempfehlung von mir.

Mein Wochenendbuch. Die Beschreibung der Natur & des autarken Lebens des Protagonisten war wirklich gelungen. Den Kriminalfall fand ich leider zu einem frühen Zeitpunkt durchschaubar und ich hatte Schwierigkeiten mit den Zeitsprüngen. Gute Unterhaltung, die mich aber nicht vollständig mitreißen konnte.

Bildhaft und poetisch – aber reicht das, wenn Herzklopfen und Gänsehaut ausbleiben?
Als der gescheiterte Schriftsteller Elijah in sein Elternhaus im pazifischen Nordwesten zurückkehrt, trifft er nicht nur auf die Schatten seiner Vergangenheit, sondern auch auf seine Jugendliebe Nakita. Doch gerade, als Hoffnung auf einen Neuanfang aufkeimt, wird auf seinem Grundstück eine Leiche entdeckt. Bald schon steht Elijah selbst unter Verdacht – und muss nicht nur um seine Zukunft, sondern auch um seine Freiheit kämpfen. Schon nach wenigen Seiten war ich verzaubert vom Schreibstil. Die bildhafte Sprache und vor allem die atmosphärischen Naturbeschreibungen rund um Point Orchards und den Pazifik haben mich sofort abgeholt – sie erinnerten mich an die Wälder auf Vancouver Island, die ich selbst so liebe. Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebenen, was grundsätzlich spannend ist, aber mir im Lesefluss manchmal Schwierigkeiten bereitet hat. Die Übergänge zwischen den Abschnitten waren für mich nicht immer klar genug, sodass ich öfter zurückblättern musste, um mich zeitlich zu orientieren. Wir erleben in diesem Buch eine dichte Atmosphäre und eine Mischung aus Liebesgeschichte, Krimi und Gerichtsdrama. Die Handlung wird mit zunehmender Seitenzahl spannender, und auch wenn ich mit Elijah als Figur nicht ganz warm geworden bin – seine Naivität, seine Erwartungen gegenüber Nakita, sein Umgang mit Kritik – bleibt der Schreibstil der Autorin ein absolutes Highlight. Es hat mich ein wenig an "Der Gesang der Flusskrebse" erinnert ... kommt an dieses Buch in meinen Augen aber nicht heran. Schlussendlich bin ich ein wenig zwiegespalten: Die Geschichte wollte vieles gleichzeitig sein – eine Liebesgeschichte, ein Krimi, ein Prozessdrama. Für mich fehlte in all diesen Bereichen etwas die Tiefe. Es war gut, unterhaltsam, aber nicht herausragend. Ich hatte nicht das Gefühl, komplett mitzufiebern – die ganz großen Emotionen oder Überraschungen blieben aus. 📚 Fazit: Ein atmosphärischer Roman mit grandiosen Naturbeschreibungen und einem besonderen Erzählstil. Für mich blieb am Ende dennoch ein kleiner Funke aus.

Das Hörbuch strahlt eine wohltuende Ruhe aus, ohne dabei langweilig zu sein. Das liegt am Schreibstil der Autorin, aber auch am Vortragsstil des Interpreten. Eine andere Rezension bringt es so auf den Punkt: Ein "atmosphärischer und ruhiger Roman, der durch seine malerischen Landschaftsbeschreibungen und den poetischen Schreibstil besticht". Er ist eine gelungene Mischung von Kriminal- und Liebesroman, eingerahmt von wunderschönen Landschaftsbeschreibungen.
Ein sich stetig aufbauender, fesselnder Roman
en in dem alten, abgelegenen Haus seiner verstorbenen Eltern. Seine große Liebe Nakita, die er damals ebenfalls zurückgelassen hat, scheint ihm eine zweite Chance zu gewähren. Doch dann passiert etwas, das Elijah‘s Leben nun komplett zerstören könnte und er muss dafür kämpfen seine Unschuld zu beweisen… Mir fiel „Middletide - Was die Gezeiten verbergen“ von Sarah Crouch (Übersetzung: Lena Kraus) auf, als der dtv Verlag ihn auf seiner Seite vorgestellt hat und ich habe mir den Roman umgehend gekauft. Von der ersten Zeile an war ich gefesselt und in weniger als 24h habe ich das Buch durchgelesen, weil die Geschichte so spannend war, dass ich wissen musste wie es weitergeht. Einige Spekulationen habe ich angestellt und sie gingen in die falsche Richtung…die Auflösung war für mich überraschend und ein guter Plottwist. Der Spannungsbogen der Story hält sich, das Drumherum ist gekonnt ausgeklügelt und erzählt nebenbei noch so manch andere Geschichte und am Ende findet alles einen Abschluss ohne wichtige Fragen offen zu lassen. Genau so mag ich das! Ich fand das Setting sehr besonders und hatte vor meinem inneren Auge einen sehr detaillierten Film während ich immer tiefer in die Geschichte eingetaucht bin. Trotz der Spannung ist der Roman besonnen, ja sogar eher langsam. Das wird nicht jedem gefallen, aber ich fand es sehr passend und angenehm beim Lesen. Es ist ein sehr lesenswerter, spannender, sich stetig aufbauender und fesselnder Roman, der mich überrascht und überzeugt hat. Die Geschichte ist ganz anders als ich es erwartet habe und dabei noch sehr viel besser! Ich bin begeistert! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Spannend und atmosphärisch
Gibt es eine zweite Chance? Ich muss ehrlich sagen, dass "Middletide" mich angenehm überrascht hat. Ich hatte gedacht, dass mich als Handlung die Aufklärung eines Kriminalfalls erwartet, die zwischendurch von kurzen Rückblicken unterbrochen wird. Was statt dessen auf mich wartete war ein atmosphärischer Roman mit zwei sich abwechselnden Handlungssträngen. Zum einen der Mord, zum anderen die Liebesgeschichte zwischen Elijah und Nakita. In wieweit beides zusammen hängt ergibt sich erst im Laufe der Geschichte. Neben der Handlung kann auch der Schreibstil überzeugen. Sowohl die Wortwahl als auch das Erzähltempo sind gut gewählt. Es gibt keine langweiligen oder langatmigen Passagen. Stattdessen gibt es einige unvorhersehbare Wendungen und Überraschungen. Alles in allem ist "Middletide" ein Buch, das ich voll und ganz weiter empfehlen kann.

tolles Buch
Auf „Middletide“ habe ich mich sehr gefreut, da mich das Buch an „Der Gesang der Flusskrebse“ erinnert hat, das ich geliebt habe. Der Einstieg geht spannend los und man wird förmlich in die Geschichte geworfen, als gleich im ersten Kapitel die Leiche von Erin Landry gefunden wird. Wer sie ist und warum sie gestorben ist, erfahren wir im Laufe der Geschichte. Dort wird auch Elijah Leith vorgestellt, der nach einer erfolglosen Autorenkarriere wieder in seinen Heimatort zurückkehrt. Die Figuren waren sehr interessant geschrieben und hatten alle ihre Eigenheiten, was mich bis zum Schluss zweifeln lassen hat, was denn nun die Wahrheit ist und ob nicht doch von jemandem noch andere Ziele verfolgt werden. Bei der Auflösung zum Schluss hat mir ein bisschen der große "Knall" gefehlt, den ich erwartet hatte. Es gab zwar einige unerwartete Wendungen, aber ich hätte gedacht, dass ich komplett sprachlos zurückgelassen werde. Das war zwar nicht ganz der Fall, aber das Buch mochte ich dennoch sehr gern. Ich werde mit Sicherheit noch mehr von Sarah Crouch lesen. Ihr Schreibstil und besonders die Liebesbekundungen zur Natur haben mir sehr gut gefallen.
Für Elijah fühlt es sich wie Scheitern an, als er nach Jahren in seine verschlafene Heimatstadt Point Orchard zurückkehrt. Ausgezogen, um einen Bestseller zu schreiben, hat er nach all den Jahren nur ein geflopptes Buch vorzuweisen. Seine Jugendliebe Nakita hat er damals verlassen um seinen großen Träumen hinterherzujagen und bereut es nun. Langsam versucht sich Elijah wieder in die Gemeinschaft einzufinden und auch Nakita näher zu kommen. Doch ein Verbrechen in der sonst so beschaulichen Kleinstadt rückt Elijah in den Fokus der Ermittlungen. Middletide hat mich positiv überrascht. Sarah Crouch hat mich mit ihrer unaufgeregten und gleichzeitig aber sehr feinfühligen Erzählweise beeindruckt. Protagonist Elijah ist nicht immer ein sympathischer Charakter, aber er entwickelt eine tiefe Verbundenheit zur Natur und seiner Heimat und die konnte man auf jeder Seite spüren. Der Kriminalfall selbst nimmt weniger Raum ein, als ich zunächst vermutet habe. Er ist eher eine Randbedingung und auch relativ schnell durchschaubar. Der Fokus liegt eher auf dem Beziehungsgeflecht und der Entwicklung der Charaktere, die zu dem Verbrechen geführt haben. Der Fall ist sehr geschickt in die Geschichte eingeflochten. Durch Zeitsprünge sind wir beim Lesen den Protagonisten immer einen Schritt voraus und erfahren die genauen Begebenheiten, die zum Ermittlungsstand geführt haben, dann immer erst in den folgenden Kapiteln. Alles in allem ein ruhiger aber berührender Spannungsroman, der mir wirklich gut gefallen hat.
Auf der Suche nach der Wahrheit
Mir hat das Buch gut gefallen. Die Handlungsstränge sind perfekt durchdacht und die Charaktere hervorragend ausgearbeitet. An manchen Stellen zieht sich die Geschichte etwas, was aber nicht allzu schwer ins Gewicht fällt. Man kann als Leser sehr gut mit rätseln und kommt auf diese Weise der Wahrheit mit jeder Seite näher. Jedoch geht es in diesem Buch nicht nur um die Aufklärung eines Todes, sondern um so viel mehr. Es werden Thema wie Hoffnung, Selbstvertrauen, Liebe und Freundschaft angesprochen. Besonders schöne Zitate bereichern das eigene Denken und Empfinden. Besonders gefällt mir auch das Zusammentreffen zweier Kulturen. Für mein Empfinden hätte dieses sogar noch deutlicher beschrieben werden können. Insgesamt ein schönes Buch, das mich gut unterhalten und mich zum Nachdenken angeregt hat. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter.
Die Rückkehr des verlorenen Sohnes
Der Roman „Middletide - Was die Gezeiten verbergen“ von der Autorin Sarah Crouch erzählt die Geschichte von Elijah Leith, der nach einer gescheiterten Karriere als Schriftsteller in seinen Heimatort im US-Bundesstaat Washington zurückkehrt. Dort trifft er auf seine Jugendliebe Nakita, welche er nie vergessen konnte. Als jedoch eine Leiche auf seinem Grundstück entdeckt wird, die auf mysteriöse Weise mit seinem eigenen Roman in Verbindung steht, gerät Elijah unter Mordverdacht und muss um seine Unschuld und seine Liebe kämpfen. Sarah Crouch zeichnet durch ihre Worte eine fesselnde Atmosphäre, welche die Schönheit des Pazifischen-Nordwestens malerisch einfängt. Durch die zeitlichen Sprünge innerhalb der Erzählung bekommt der Leser ein komplexes Bild der Geschichte. Das Leben des Protagonisten Elijah durch diese Art des Erzählens greifbar und man hat teilweise das Gefühl das man zusammen mit seinen Gedankengängen in die Vergangenheit reist. Mich hat die Mischung aus Liebesgeschichte und Krimi sehr begeistert. Besonders gut hat mir die meiner Meinung nach authentische Darstellung des Kleinstadtlebens gefallen. Ich muss zwar sagen, dass ich zu Beginn etwas gebraucht habe um mit dem Buch warm zu werden, mich die tiefgründigen Charaktere und die spannende Handlung jedoch letztendlich überzeugt haben. Ein Muss für Leser, die Geschichten lieben, die Herz und Verstand gleichermaßen ansprechen.
Mord oder Selbstmord?! Ein imperfekter, perfider Plan, die Frage ist, wessen und warum!
Die erste Liebe - ist sie nur Träumerei oder können zwei Menschen doch über alle Widrigkeiten hinweg miteinander verbunden bleiben, auch wenn sie sich seit Jahren nicht einmal mehr gesehen haben? Alles nicht so einfach, denn das Leben steht nicht einfach still, sondern geht immer weiter. Auch wenn dieser eine Mensch für immer im Herzen sein mag, so ist es doch verständlich, dass man sich während dessen Abwesenheit nicht anderen Avancen verschließt und schließlich jemand anderen heiratet. Das Leben ist da, um gelebt zu werden und nicht einem Hirngespinst hinterher zu trauern. Und doch kommt alles anders. Die Karten werden neu gemischt, alles ist wieder möglich. Aber kann der Mensch vergessen, kann er sich auf das Positive fokussieren oder stehen alte Verletzungen immer zwischen einer möglichen Versöhnung?
Der Roman erzählt die Geschichte von Elijah Leith, der nach einer gescheiterten Schriftstellerkarriere in seine Heimatstadt zurückkehrt. Als eine Frau tot auf seinem Grundstück gefunden wird, gerät sein Leben abermals aus den Fugen. Das Buch verbindet eine spannende Kriminalgeschichte mit einer berührenden Erzählung über Schuld, Liebe, falsche Entscheidungen und die Möglichkeit eines Neuanfangs. Besonders beeindruckt hat mich die dichte Atmosphäre des Handlungsortes. Die Landschaft und die Umgebung werden so eindrucksvoll beschrieben, dass ich sofort mitten im Geschehen war. Von der ersten Seite hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Trotz der eher ruhigen, unaufgeregten Erzählweise bleibt die Handlung durchgehend spannend und kommt ohne unnötige Längen aus, sodass ich wirklich richtig Spaß beim lesen hatte.
Das Buch ist interessant, gut zu lesen und wird richtig spannend. Ich finde allerdings, dass Nakita ein wenig unkonturirt bleibt und ihr Vater zu einseitig positiv gezeichnet wird. Die Entwicklung von Erin ist erschreckend und faszinierend zugleich. Was ich überflüssig fand, war die Abwendung vom alten Glauben hin zum Christentum am Ende des Buches und ich frage mich, ob hier eine versteckte Botschaft transportiert wird.
Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, aber als ich dann erstmal drin war, konnte ich nicht mehr aufhören. Die Mischung aus Vergangenheit und Gegewart hat mir gut gefallen. Die Handlung vor und nach dem Tod von Erin zu lesen war einfach spannend. Nach und nach herauszufinden, wie es zu allem gekommen ist und sich eigene Gedanken zum Fall zu machen, hat Spaß gemacht. Allerdings muss ich sagen, dass es mich schon manchmal frustriert hat, wenn es gerade so spannend war und dann wieder in did Vergangenheit gesprungen wurde. Die Auflösung hatte ich die meiste Zeit über im Hinterkopf, das Motiv hat mich dann aber doch überrascht.
Schwer zu bewerten. Guter Start, atmosphärisch geschrieben. Ab dem Beginn des Prozess jedoch spätestens ziemlich unglaubwürdig - seltsam mal wieder wo der Lektor abblieb? Das Schlusskapitel und die Liebesgeschichte allgemein ist etwas kitschig und die Auflösung des Falles dafür ziemlich unspektakulär. Mit ein paar Änderungen wäre es ein sehr gutes Buch - so einfach Unterhaltung für zwischendurch.
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
»Ich würde alles für dich tun. Und wenn ich sage, ich würde alles für einen geliebten Menschen tun, dann meine ich wirklich alles .«
Die Rückkehr in die kleine Küstenstadt Point Orchards im malerischen Puget Sound ist der bisherige Tiefpunkt in Elijah Leiths Leben. Vor vielen Jahren kehrte er seiner Heimat und auch seiner Jugendliebe Nakita den Rücken, um seinen großen Traum zu verwirklichen: ein erfolgreicher Schriftsteller zu werden. Doch nun steht er vor einem Scherbenhaufen. Sein verfallenes Elternhaus, umgeben von moosbewachsenen Tannen und glitzernden Wasserläufen, wird zu seinem Rückzugsort. Und zu dem Platz, an dem er sich an der wilden Küste des Pazifik ein neues Leben aufbauen muss. Als auch Nakitas Weg eine schicksalhafte Wendung nimmt, nähern sich die beiden wieder an. Elijah schöpft Hoffnung, aber schon bald droht eine grausame Entdeckung alles zu zerstören. Und er muss nicht nur für seine große Liebe, sondern auch für seine Unschuld kämpfen.
Ein Liebesbrief an die Schönheit des Pazifischen Nordwestens, an die Kraft der Freundschaft und an die Bereitschaft, für die zu kämpfen, die uns alles bedeuten
»Sarah Crouchs brillantes Debüt ist eine Geschichte über Liebe, Rache und Wiedergutmachung, die vor der atemberaubenden Kulisse des Puget Sound spielt. Sie werden dieses Buch nicht aus der Hand legen können.« Tarryn Fisher, New York Times-Bestsellerautorin
»Ein raffiniertes Debüt mit lebendiger Prosa und einem eindrucksvollen Gespür für die Natur. Leser werden gespannt sein, was Crouch als Nächstes tut.« Publishers Weekly
Book Information
Author Description
Sarah Crouch ist vor allem für ihre Leistungen im Bereich der Leichtathletik als Profi-Marathonläuferin bekannt. Die Autorin ist im Pazifischen Nordwesten der USA aufgewachsen und lebt momentan mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern im Süden. ›Middletide – Was die Gezeiten verbergen‹ ist ihr Debütroman.
Posts
Elijah kehrt nach seiner gescheiterten Schriftstellerkarriere in die Hütte am See zurück. Zurück zu seinen Kindheitserinnungen, der Trunksucht seines mittlerweile verstorben Vaters und zu seiner Jugendliebe Nakita. Es dauert Jahre bis er und Nikita, die um ihren Mann trauert, wieder ein Paar werden. Doch dann erschüttert ein Mord die Gemeinde und Elijah rückt in das Zentrum der Ermittlungen.
Ein wundervolles Debütroman über verlorenen Träume, Verlust und alte Wunden. Sehr einfühlsamen Erzählung über einen Mann, dessen Seele in seiner alten Heimat langsam wieder wieder zu heilen beginnt. Man spürt beim Lesen wie die Natur, das Arbeiten auf seinem Land und die Freundschaft zu Chitto helfen, dass Elijah wieder in die Zukunft blicken kann.
Packende Mischung aus Kriminal – und Liebesgeschichte
Als auf Elijah Leiths Grundstück die Leiche der Ärztin Erin Landry gefunden wird, scheint alles für Selbstmord zu sprechen, doch schnell kommen Zweifel auf. Elijah war erst kürzlich nach vielen Jahren in die Hütte seines verstorbenen Vaters zurückgekehrt, nachdem er beruflich gescheitert ist, seinen Traum vom erfolgreichen Schriftsteller zu verwirklichen. Auf dem Grundstück mitten im Wald hat er mühevoll die verfallende Hütte renoviert und drumherum alles wieder aufgebaut und bewirtschaftet, um sich mit allem selbst zu versorgen. Nun wird er zum Hauptverdächtigen, denn vor Jahren hat er in seinem einzigen Roman genau diesen Mord bis ins letzte Detail beschrieben und sämtliche Indizien sprechen gegen ihn. Doch es gibt Menschen, die zu ihm halten und mit ihm versuchen, seine Unschuld zu beweisen. In Zeitsprüngen, die zwischen Jahrzehnten wechseln, kristallisiert sich zunächst langsam und dann immer schneller die Entwicklung der Zusammenhänge und Charaktere heraus. Das letzte Drittel ist so spannend, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag. Ein fesselnder Genremix aus spannendem Krimi und berührender Liebesgeschichte, eingebettet in die grandiose Landschaft des Pazifischen Nordwesten. Große Leseempfehlung!
Schönes Sommerbuch Schon das Cover mit dem perfekten Sonnenuntergang zog mich magisch an. Die Geschichte, eine Kombination aus Liebesroman und Kriminalfall erinnert vage an „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens. Auch hier gibt es wunderbare Naturbeschreibungen. Das Setting in der Kleinstadt Point Orchards am pazifischen Puget Sound, in der Nachbarschaft zu Seattle gelegen, könnte schöner nicht sein. Es geht um Elijah Leith und seine Jugendliebe Nakita Mills. Elijah kehrt als Gescheiterter in seine Heimatstadt zurück. Das Buch, dass er hat schreiben wollen, das sogar verlegt wurde, ist gefloppt, sein Traum ein Schriftsteller zu werden, geplatzt. In der Zwischenzeit ist sein Vater gestorben und hat ihm seine Waldhütte hinterlassen. Elias versucht sich eine neue Existenz aufzubauen und Nakita, die er immer noch liebt zurückzuerobern. Die Leiche der ortsansässigen Ärztin wird ausgerechnet auf seinem Grundstück gefunden und macht ihn zum Hauptverdächtigen, denn das Drehbuch zu diesem Mord liefert die Handlung aus seinem Buch. Die Geschichte ist flüssig und atmosphärisch geschrieben, und ich bin mehr oder weniger durch das Buch geflogen. Die Charaktere waren gut gezeichnet, und ich fühlte mich schnell mit ihnen verbunden. Bei den Nebencharakteren ist der väterliche Freund Chitto , der sich nach Elijah‘s Rückkehr um ihn kümmert, wie um einen Sohn, besonders zu erwähnen. Das Buch legt im letzten Drittel des Buches an Tempo und Spannung nochmal deutlich zu. Man wusste gar nicht mehr was man noch glauben sollte. Die Geschichte kratzt aber zugegebenermaßen oft auch an die Kitschgrenze. Ich mochte es trotzdem. Für mich ist es ein tolles Sommer-Sonnen-Freibadbuch , dass auch gut in den Urlaubskoffer passt.
Elijah kehrt nach vielen Jahren in seine Heimatstadt, die kleine Küstenstadt Point Orchards zurück. Sein großer Traum Schriftsteller zu werden, ist leider gescheitert. Als er seiner Heimatstadt damals den Rücken kehrte, verlies er auch seine Jugendliebe Nakita. Nun hofft er sich ihr wieder annähern zu können. Als Erin Landry, eine Ärztin, tot aufgefunden wird gerät Elijah unter Mordverdacht und muss jetzt um seine Jugendliebe und seine Unschuld kämpfen. Ein wunderbar atmosphärischer Roman mit tollen Landschaftsbeschreibungen. Als Elijah in seine Heimat zurückkehrt sieht man das verfallene Elternhaus und die wilde Natur direkt vor sich. Eine wunderschöne bildhafte Sprache zieht sich wie auch eine leise Melancholie durch das Buch. Leise, sanft und ohne große, inszenierte Dramen kommt dieses Buch daher und entwickelt einen Sog, dem ich gern verfallen bin. Später ging es mehr um den Mordfall. Ich bin absolut kein Krimileser aber hier hat es für mich gepasst. Wir bekommen hier viele Rückblicke und nach und nach klärt sich alles auf. Ein tolles Buch, besticht für mich durch die wunderbare Sprache und ich empfehle es gern weiter.
Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass mir das Buch so sehr gefallen würde. Ich war von der ersten Seite an drin und bis zur letzten gefesselt. Vor allem am Anfang hat die Story leichte Gesang-der-Flusskrebse-Vibes, was ich einerseits mochte und was sich andererseits nach einer Weile legte. Hätte die Autorin durchgehend das Selbstversorger-Dasein romantisiert, hätte es mich irgendwann genervt. Das Buch spielt auf mehreren Zeitebenen, so dass die Geschichte zeitweise von hinten aufgerollt wird und dabei dennoch für die eine oder andere Überraschung gesorgt hat. Zum Ende hin habe ich bei der Gerichtsverhandlung richtig mitgefiebert. Ich denke, dass Buch gehört mit zu den Highlights in diesem Jahr.
Ein schöner Debütroman der auf persönlichen Erfahrungen der First nations Lummi und Navajo beruht. Hier in dem Roman, der an einem fiktiven Ort spielt, heißen sie Squalomah und ist die Geschichte von indigenen Kulturen inspiriert. Dies und die schönen Naturbeschreibungen haben mir den Einstieg in das Buch sehr leicht gemacht. Elijah lässt seine große Liebe Nikita und die Hütte seines Vaters hinter sich um in San Francisco Schrifsteller zu werden. Nach 17 Jahren kehrt er resigniert und gescheitert zurück. Sein Vater inzwischen verstorben, seine große Liebe verheiratet und er quasi mittellos. "...im Schmerz baden. So hatte er dieses Gefühl getauft, diese Nostalgie, die so scharf war, das sie ihm körperlich weh tat." Mit viel Kraft baut er sein Leben im Einklang mit der Natur wieder auf und ernährt sich von dem, was sein Land ihm ermöglicht. Dies und der väterlichen Freund Chitto geben Elijah neue Zuversicht. Was als Liebes- und Naturroman begann wandelt sich nun in eine Art Krimi, der auch mit Winkelzügen Punkten kann. Alles in allem hat mich der Roman jedoch irgendwie kalt gelassen. War mir an vielen Stellen dann doch auch zu kitschig. Das ist jedoch mein Empfinden, für andere kann es eine berührende Story mit einem spannenden Thrill sein.
⭐️⭐️⭐️(⭐️) Roman im Stil von "Der Gesang der Flusskrebse" - leider nicht ganz z so gut umgesetzt.
Nach vielen Jahren kommt Elijah in seinen Heimatort zurück. Hier ließ er seinen alkoholsüchtigen Vater zurück, seine Kindheit und seine erste große Liebe, die indigene Nakita. Ein gefeierter Schriftsteller wollte er werden – doch er kommt zurück, nachdem sein Buch floppte und die Geldmittel nicht mehr reichen, um sein Leben in San Francisco zu finanzieren. Nach dem Tod des Vaters zieht er in dessen Hütte mitten in der Natur und baut sich ein bescheidenes, aber fast unabhängiges Leben auf. Doch dann wird auf seinem Grundstück die Ärztin des Ortes erhängt aufgefunden – und die Umstände ihres Todes gleichen haargenau dem Verbrechen, das Elijah in seinem Roman geschildert hatte. Für ihn beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn alle Indizien sprechen gegen ihn… Sarah Crouch versucht in ihrem Roman dem Beispiel von „Der Gesang der Flusskrebse“ zu folgen. Das Buch lebt von ausladenden Naturbeschreibungen, der Protagonist versucht sich inmitten dieser Natur ein weitgehend autarkes Leben aufzubauen. Mit einem mysteriösen Todesfall kommt Spannung in den Roman und der Protagonist wird zum Verdächtigen. Die Zutaten sind also die gleichen, nur der Schauplatz – in diesem Fall die Westküste der USA nahe Seattle – ist ein anderer. Doch gelingt es Sarah Crouch genau so gut wie Delia Owens, diese Zutaten zu einem „perfekten Dinner“ zu verarbeiten? Aus meiner Sicht nicht ganz. Eigentlich sollte man Bücher nicht vergleichend bewerten, aber da die Vergleichbarkeit hier scheinbar sehr bewusst gewählt wurde, muss das Buch dem auch standhalten... Während ich an Delia Owens Protagonistin Kya ganz nah dran war und mit ihr mitgefiebert und -gelitten habe, blieb ich zu Elijah aus irgendeinem Grund auf Distanz. Er hat mich einfach nicht so für sich einnehmen können. Die Nebenfigur der Nakita fand ich wiederum sehr gut getroffen – hier hätte ich mir gewünscht, noch mehr über das Leben indigener Personen in einem Reservat in den USA zu erfahren. Auch Elijahs väterlicher Freund Chitto war eine wunderbare Figur, die ich sehr gemocht habe. Umso mehr ärgert es mich, dass es mir nicht gelang, die gleiche Verbundenheit zu Elijah aufzubauen. Spannendes Lesevergnügen stellte sich bei mir leider erst im letzten Drittel ein, als es um den Mordprozess gegen Elijah ging. Da nahm die Dramatik noch mal richtig Fahrt auf und hat für einen Abschluss des Buches gesorgt, der mich teilweise mit der etwas behäbigen Handlung zwischendurch versöhnt hat. Als Leser sollte man noch wissen, dass der Roman viele Zeitsprünge beinhaltet, und zwar nicht nur in eine Richtung. Dieses Hin- und Herspringen innerhalb der Jahre 1988 bis 1994 könnte es Hörbuch-Hörern schwer machen, die Geschichte zu verfolgen. Ich würde daher zum Lesen, nicht zum Hören raten. Insgesamt war es eine Geschichte, die von Inhalt und Aufbau sehr deutlich an „Der Gesang der Flusskrebse“ erinnert, ohne jedoch dessen grandioses Lesegefühl vermitteln zu können. Wer das Buch aber vorbehaltlos zur Hand nimmt und Nature Writing mit einem Hauch Spannung mag, wird an dem Buch sicher Freude haben.

Leise Töne
Ein Mord wird aufgeklärt, aber auf eine ganz andere Art und Weise wie ich es bisher gelesen habe. Leise und ganz unaufgeregt. Damit will ich nicht sagen das es nicht spannend war, das war es. Aber eben ohne dauernde Wendungen und Verstrickungen. Die Atmosphäre zieht einen von Seite 1 an ihren Bann und die Naturbeschreibungen sind wunderschön.
Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil ich großer Fan des "Gesangs der Flusskrebse" bin. Das Buch hatte auf jeden Fall Ähnlichkeiten. Die Beschreibungen der Natur und des Reservats sowie der Waldhütte waren wirklich schön und ich konnte mir alles gut vorstellen. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, vor allem der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der die Spannung immer weiter gesteigert hat. Schade fand ich nur, dass mir die Auflösung recht schnell klar wurde und die Handlung deswegen sehr vorhersehbar war.
Ein atmosphärischer, dramatischer Roman
Elijah hatte vor Jahren nur ein Ziel, seinen Traum, ein berühmter Schriftsteller zu werden, zu verwirklichen. Dafür verließ er seine Heimat und seine Jugendliebe Nakita. Nach langer Zeit kehrt er jedoch in die malerische Küstenstadt Point Orchards am Pazifik zurück – eine Rückkehr, die ernüchternder kaum sein könnte. Der Tod seines Vaters und das heruntergekommene Elternhaus, das nun sein neuer Rückzugsort wird, fordern ihn stark. Als auch Nakita einen schweren Schicksalsschlag erleidet, finden die beiden langsam wieder zueinander. Doch ein schreckliches Ereignis droht ihre Liebe zu zerstören, und Elijah sieht sich gezwungen, um seine Unschuld zu kämpfen. Sarah Crouch präsentiert in ihrem Debütroman "Middletide" eine packende Geschichte, die mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen hat. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, zugleich aber fesselnd und emotional. Die häufigen Rückblenden und unterschiedlichen Handlungsstränge machen die Geschichte komplex und verlangen etwas Konzentration. Die Naturbeschreibungen schaffen eine stimmungsvolle Kulisse, die die Handlung perfekt untermalt, ohne jemals überladen zu wirken. Die abwechslungsreiche Erzählung über Heimkehr, Verluste, Liebe und einen Mordfall bietet eine tiefgründige und bewegende Story. Die Charaktere sind stark ausgearbeitet und wirken authentisch, wodurch man als Leser mit ihnen mitfiebert. Besonders Elijahs Leben wird so lebendig und bewegend dargestellt, dass man ihn und seinen Weg hautnah miterlebt. "Middletide" ist ein atmosphärischer, emotionaler und hintergründiger Roman, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Eine klare Leseempfehlung für alle, die tiefgehende Geschichten lieben.

Wirklich sehr gutes Buch nach meinem Geschmack!
Roman, Liebesgeschichte und Krimi - hier kriegt man eine super Mischung Die Liebesgeschichte war authentisch und die Charaktere sympathisch Als Roman erzählt das Buch uns viel vom autarken Leben, also ein Leben, wo man aus seinem eigenen Garten lebt und mit der Natur verbunden ist - fande ich als Stadtkind mega interessant und inspirierend! Auch der Krimi Teil lässt uns nicht enttäuscht zurück: mit der Auflösung hätte ich nicht gerechnet. Schreibstil war durchgängig super flüssig und einfach! Nur keine 5⭐️, weil mir noch ein kleines Ticken mehr Spannung für meinen Geschmack gefehlt hätte, aber ansonsten Mega tolles Buch!! Sehr empfehlenswert!
Die Erzählstimme in diesem Buch ist wirklich super! Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart durch Rückblenden war gut gemacht und hat die Geschichte spannend aufgebaut. Es hat mich sehr gepackt, vor allem weil man wissen will, was vorher geschah, und wie es zu diesem Ende kam. Ich mochte das Setting und die Stimmung der Geschichte. Elijah ist ein einsamer Charakter und seine Geschichte hat mich bewegt, auch sein Leben in der Hütte wo er sich mühevoll aufgebaut hat. Nakitas Geschichte wird nur ein bisschen angeschnitten, ich hätte gerne mehr über sie und ihre Kultur erfahren. Das Ende war mir dann in der Verteidigung "zu simpel" gestrickt, man hätte hier gerne noch ein paar Seiten mehr schreiben können und es ausführlicher beschreiben sollen. Insgesamt war es aber ein interessante Geschichte und schön zu lesen.

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? Als mir dieses Buch vorgestellt wurde, gab es einen Vergleich mit "Der Gesang der Flusskrebse". Ich habe dieses Buch zwar nicht gelesen, habe aber mitbekommen, dass viele es sehr gefeiert haben. Den Film dazu kenne ich allerdings und mochte ihn auch. Jetzt bin ich natürlich gespannt, ob diese Geschichte mich auch begeistern kann. 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Elijah kehrt in sein leer stehendes Elternhaus in Washington zurück, wo immer noch seine große Liebe Nakita wohnt, die er nie vergessen konnte. Als jedoch eine Leiche auf seinem Grundstück gefunden wird, muss Elijah nun für seine Gerechtigkeit kämpfen. 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Sehr atmosphärisch erzählt die Autorin diese Geschichte, sodass die Bilder, die dabei vor meinen Augen erzeugt wurden, mir vermittelten, ich sei selbst ein Teil davon. Mit diesen Bildern in meinem Kopf habe ich gegoogelt, um zu schauen, wie ich mir den See und den Ort tatsächlich vorstellen kann. Ich war ganz erstaunt, dass ich etwas vorgefunden habe, was eigentlich nur in meinen Kopf existiert und nur durch eine Erzählung entstanden ist. Es wurde ja der Vergleich zu "Der Gesang der Flusskrebse" gezogen und ich möchte noch ein weiteres Buch hinzufügen. Und zwar "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert". Wir haben hier nämlich eine Lovestory, ein Buch in einem Buch, einen Mord, eine Kleinstadt und jede Menge Ungereimtheiten, die diesen Roman zu einer spannenden Geschichte formen. Ich hatte wirklich Spaß am Lesen und meinen Seelenfrieden erst mit Beenden der Geschichte gefunden, als sich alle fügte. Ich war oft hin- und hergerissen, mit meinem Verdacht. Das Ende fand ich gut gelöst, nur zwischendurch gab es für mich die ein oder andere Länge. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Atmosphärisch, spannend und ich hatte viel Spaß am Miträtseln, kurz... ICH BIN BEGEISTERT!

Kinoreif mit kleinen Abzügen!
**** Worum geht es? **** Die Rückkehr in die Küstenstadt seiner Kindheit ist für Elijah der absolute Tiefpunkt. Sein Leben ist ein Scherbenhaufen und seine Karriere nicht existent. Dabei hat er damals alles dafür zurückgelassen – auch seine große Liebe Nakita. Ungewöhnliches ereignet sich zwischen den Gezeiten, und so muss er bald nicht nur um seine Liebe kämpfen, sondern auch um seine Existenz in Freiheit. Ist er wirklich unschuldig? **** Mein Eindruck **** Sarah Crouch hat ein absolutes Händchen dafür, eine Geschichte vielschichtig, interessant und nuanciert aufzubauen. Ihre Art zu schreiben erzeugte in mir sofort Bilder, und ich hatte das Gefühl, auf eine Art in einen Kinofilm einzutauchen. Die Gespräche erklangen in meinen Ohren und die Umgebung erwachte zum Leben – wirklich großartig. Das Buch ist ein Hochgenuss! Dennoch ziehe ich einen Stern ab, weil mich der Erzählstil, die Lebensweise der Figuren sowie die Umstände des Todes und dessen Untersuchung an vielen Stellen stark an *Gesang der Flusskrebse* erinnert haben. Ich denke nicht, dass das Buch bewusst daran angelehnt ist, vielleicht ist es einfach so entstanden – dennoch konnte ich einiges vorhersagen und wurde nicht vom Gegenteil überrascht. Aber – und das muss man dem Buch wirklich lassen – es ist fabelhaft geschrieben und, wie gesagt: absolut kinoreif! **** Empfehlung? **** Wer *Gesang der Flusskrebse* geliebt hat, wird auch dieses Buch lieben. Vielleicht der nächste Kinofilm? Mich haben die Bilder, die die Autorin mit ihren Worten malt, tief berührt.
Richtig spannend! Eines meiner Highlights bisher !
Eine Jugendliebe die vorerst endet weil die Wege sich trennen. Gefolgt von Schicksalsschlägen bis hin zum Wiedersehen! Elijah ist jung und in Nakita, ein der Squalomah zugehörigen Stammesmitglied, verliebt. Doch bevor diese junge Liebe überhaupt eine Chance bekommt, trennen sich Ihre Wege. Elijah träumt von einer Zukunft als Schriftsteller in einer Großstadt. Nakita aber ist ihrem Stamm, dem Reservat treu und würde Ihr Zuhause niemals verlassen. Es folgen Schicksalsschläge und Jahre später kommt es zu einem Wiedersehen mit Höhen und Tiefen. Die ersten Seiten machten es mir schwer einen Überblick zu bekommen. Die Geschichte wurde aus Erzählersicht erzählt. Seite 24 gab dann den Auslöser und ab da an war es nur noch spannend. Man springt zwischen den Zeiten hin und her, auch zwischen den Figuren. Die Titel der Kapitel verraten aber nur das Datum, die Zeit in der man sich gerade befindet. Meines Erachtens wurde diese Geschichte super erzählt. Das Setting war perfekt. Ich fühlte mich, als wäre ich Vor Ort. Auch wenn ich die Protagonisten, vor allem Elijah und Nakita, manchmal als "komisch" empfand, finde ich die Geschichte absolut gelungen. Die Gefühle zwischen den Protagonisten Elijah und Nakita wurden eher lau rüber gebracht, dennoch war ich emotional berührt. Die Beziehung zwischen Elijah und Chitto, oder die Gedanken und Gefühle der Sherrifs hingegen wurde gut vermittelt. Also Liebe = 👎 dafür aber alles andere 👍 Wirklich spannender Krimi! Ich wurde so oft in die irre geführt dass ich schon fast gedanklich irre wurde und gar nicht mehr wusste was jetzt los war 😅 das war aber nicht zu viel und die Spannung hielt wirklich die ganze Zeit an.

Ganz nett aber mit Schwächen
Das Cover verspricht mit einem rotflammenden Himmel über einem See eine kraftvolle Geschichte. Auch die Lobeshymnen im Buchumschlag überschlagen sich fast. So war ich von der Geschichte selbst recht ernüchtert, denn sie beginnt nett mit einer jungen Teenagerliebe zwischen der Native American Nakita und dem jungen Elijah. Sie versprechen sich ihre Liebe und wollen sich fünf Jahre später am gleichen Ort, dem See, analog zum Cover, wieder treffen. Aber es kommt alles ganz anders. Die Geschichte springt zeitlich jedes Kapitel hin und her, mal sind wir im Jahr 1994, dann wieder zwei Jahre zuvor, dann 10 Jahre zuvor. Das hat mich beim Lesen sehr irritiert und ich musste immer wieder zurück blättern, um zu verstehen, wo wir jetzt gerade sind. Ab Seite 300 nahm der Roman für mich Fahrt auf, als es einen spannenden Plottwist gab. Das Ende ist dann wieder versöhnlich. Ärgerlich fand ich auch ein Detail, das ich als Polizistin so nicht stehen lassen kann: die DNA einer Person wird nicht einfach durch eine Blutentnahme beim Arzt in der Datenbank für Verbrechet gespeichert. Das wird in den USA vermutlich nicht anders sein.
Atmosphärisch.
Alles was mit Natur an sich und Wald/Meer/Seen im Besonderen zu tun hat, schreit ja meinen Namen. Dieses Buch habe ich auch laut rufen hören und ich kann Euch sagen, es hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Leute, ich habe dieses Setting so sehr geliebt. Elijah, ein junger Mann, der praktisch als Einsiedler lebt, nachdem sein Traum in der Großstadt Schriftsteller zu werden, geplatzt ist. Wir begleiten ihn beim Gemüseanbau, bei der Renovierung der alten Familienhütte, bei einem Leben fern von Hektik. Das Leben wieder reduziert auf das Einfachste. Doch eines Tages wird eine Frauenleiche auf seinem Grundstück entdeckt und Elijahs leben gerät ins wanken. Dieses Buch war genau mein Fall. Es war spannend und interessant erzählt. Auf mehreren Zeitebenen erzählt, habe ich einen ziemlich guten Draht zu unseren Protagonisten bekommen. Was mich aber am meisten gefangen genommen hat, was die Gesamtheit von Setting und den Charakteren darin. Ich war praktisch beim Holzfällen dabei, habe beim Angeln geholfen und bei der Aussaat. Und diese rundum Wohlfühlatmosphäre war eingebettet in eine richtig spannende Kriminalgeschichte. Mit einem unheimlich tollen Schreibstil, den man flott lesen kann, mit ihren so wunderbaren Persönlichkeiten im Buch, hat Sarah Crouch für mich genau ins schwarze getroffen. Soweit ich weiss, ist das hier ihr Debütroman und holla, was soll da noch auf uns zukommen?! Dieses Buch ist absolut atmosphärisch und es wird zuweilen sogar philosophisch. Ihr merkt, diese Geschichte konnte mich einfach packen. Diese Ruhe die das Buch und auch die meisten Protagonisten ausstrahlen, hat mir unheimlich gefallen. Es gab trotz der Umstände kaum Hektik. Und trotzdem hat es an Spannung nicht missen lassen. Dieses Buch ist keine hochtrabende Lektüre, aber das möchte es auch gar nicht sein. Es möchte unterhalten, es möchte auch zum inne halten aufrufen und daran erinnern, dass das „einfache“ Leben nicht unbedingt etwas schlechtes sein muss, sondern sehr erfüllend sein kann. Ein ganz wunderbares Werk, das für mich keine Wünsche offen ließ. Eine große Leseempfehlung von mir.

Mein Wochenendbuch. Die Beschreibung der Natur & des autarken Lebens des Protagonisten war wirklich gelungen. Den Kriminalfall fand ich leider zu einem frühen Zeitpunkt durchschaubar und ich hatte Schwierigkeiten mit den Zeitsprüngen. Gute Unterhaltung, die mich aber nicht vollständig mitreißen konnte.

Bildhaft und poetisch – aber reicht das, wenn Herzklopfen und Gänsehaut ausbleiben?
Als der gescheiterte Schriftsteller Elijah in sein Elternhaus im pazifischen Nordwesten zurückkehrt, trifft er nicht nur auf die Schatten seiner Vergangenheit, sondern auch auf seine Jugendliebe Nakita. Doch gerade, als Hoffnung auf einen Neuanfang aufkeimt, wird auf seinem Grundstück eine Leiche entdeckt. Bald schon steht Elijah selbst unter Verdacht – und muss nicht nur um seine Zukunft, sondern auch um seine Freiheit kämpfen. Schon nach wenigen Seiten war ich verzaubert vom Schreibstil. Die bildhafte Sprache und vor allem die atmosphärischen Naturbeschreibungen rund um Point Orchards und den Pazifik haben mich sofort abgeholt – sie erinnerten mich an die Wälder auf Vancouver Island, die ich selbst so liebe. Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebenen, was grundsätzlich spannend ist, aber mir im Lesefluss manchmal Schwierigkeiten bereitet hat. Die Übergänge zwischen den Abschnitten waren für mich nicht immer klar genug, sodass ich öfter zurückblättern musste, um mich zeitlich zu orientieren. Wir erleben in diesem Buch eine dichte Atmosphäre und eine Mischung aus Liebesgeschichte, Krimi und Gerichtsdrama. Die Handlung wird mit zunehmender Seitenzahl spannender, und auch wenn ich mit Elijah als Figur nicht ganz warm geworden bin – seine Naivität, seine Erwartungen gegenüber Nakita, sein Umgang mit Kritik – bleibt der Schreibstil der Autorin ein absolutes Highlight. Es hat mich ein wenig an "Der Gesang der Flusskrebse" erinnert ... kommt an dieses Buch in meinen Augen aber nicht heran. Schlussendlich bin ich ein wenig zwiegespalten: Die Geschichte wollte vieles gleichzeitig sein – eine Liebesgeschichte, ein Krimi, ein Prozessdrama. Für mich fehlte in all diesen Bereichen etwas die Tiefe. Es war gut, unterhaltsam, aber nicht herausragend. Ich hatte nicht das Gefühl, komplett mitzufiebern – die ganz großen Emotionen oder Überraschungen blieben aus. 📚 Fazit: Ein atmosphärischer Roman mit grandiosen Naturbeschreibungen und einem besonderen Erzählstil. Für mich blieb am Ende dennoch ein kleiner Funke aus.

Das Hörbuch strahlt eine wohltuende Ruhe aus, ohne dabei langweilig zu sein. Das liegt am Schreibstil der Autorin, aber auch am Vortragsstil des Interpreten. Eine andere Rezension bringt es so auf den Punkt: Ein "atmosphärischer und ruhiger Roman, der durch seine malerischen Landschaftsbeschreibungen und den poetischen Schreibstil besticht". Er ist eine gelungene Mischung von Kriminal- und Liebesroman, eingerahmt von wunderschönen Landschaftsbeschreibungen.
Ein sich stetig aufbauender, fesselnder Roman
en in dem alten, abgelegenen Haus seiner verstorbenen Eltern. Seine große Liebe Nakita, die er damals ebenfalls zurückgelassen hat, scheint ihm eine zweite Chance zu gewähren. Doch dann passiert etwas, das Elijah‘s Leben nun komplett zerstören könnte und er muss dafür kämpfen seine Unschuld zu beweisen… Mir fiel „Middletide - Was die Gezeiten verbergen“ von Sarah Crouch (Übersetzung: Lena Kraus) auf, als der dtv Verlag ihn auf seiner Seite vorgestellt hat und ich habe mir den Roman umgehend gekauft. Von der ersten Zeile an war ich gefesselt und in weniger als 24h habe ich das Buch durchgelesen, weil die Geschichte so spannend war, dass ich wissen musste wie es weitergeht. Einige Spekulationen habe ich angestellt und sie gingen in die falsche Richtung…die Auflösung war für mich überraschend und ein guter Plottwist. Der Spannungsbogen der Story hält sich, das Drumherum ist gekonnt ausgeklügelt und erzählt nebenbei noch so manch andere Geschichte und am Ende findet alles einen Abschluss ohne wichtige Fragen offen zu lassen. Genau so mag ich das! Ich fand das Setting sehr besonders und hatte vor meinem inneren Auge einen sehr detaillierten Film während ich immer tiefer in die Geschichte eingetaucht bin. Trotz der Spannung ist der Roman besonnen, ja sogar eher langsam. Das wird nicht jedem gefallen, aber ich fand es sehr passend und angenehm beim Lesen. Es ist ein sehr lesenswerter, spannender, sich stetig aufbauender und fesselnder Roman, der mich überrascht und überzeugt hat. Die Geschichte ist ganz anders als ich es erwartet habe und dabei noch sehr viel besser! Ich bin begeistert! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Spannend und atmosphärisch
Gibt es eine zweite Chance? Ich muss ehrlich sagen, dass "Middletide" mich angenehm überrascht hat. Ich hatte gedacht, dass mich als Handlung die Aufklärung eines Kriminalfalls erwartet, die zwischendurch von kurzen Rückblicken unterbrochen wird. Was statt dessen auf mich wartete war ein atmosphärischer Roman mit zwei sich abwechselnden Handlungssträngen. Zum einen der Mord, zum anderen die Liebesgeschichte zwischen Elijah und Nakita. In wieweit beides zusammen hängt ergibt sich erst im Laufe der Geschichte. Neben der Handlung kann auch der Schreibstil überzeugen. Sowohl die Wortwahl als auch das Erzähltempo sind gut gewählt. Es gibt keine langweiligen oder langatmigen Passagen. Stattdessen gibt es einige unvorhersehbare Wendungen und Überraschungen. Alles in allem ist "Middletide" ein Buch, das ich voll und ganz weiter empfehlen kann.

tolles Buch
Auf „Middletide“ habe ich mich sehr gefreut, da mich das Buch an „Der Gesang der Flusskrebse“ erinnert hat, das ich geliebt habe. Der Einstieg geht spannend los und man wird förmlich in die Geschichte geworfen, als gleich im ersten Kapitel die Leiche von Erin Landry gefunden wird. Wer sie ist und warum sie gestorben ist, erfahren wir im Laufe der Geschichte. Dort wird auch Elijah Leith vorgestellt, der nach einer erfolglosen Autorenkarriere wieder in seinen Heimatort zurückkehrt. Die Figuren waren sehr interessant geschrieben und hatten alle ihre Eigenheiten, was mich bis zum Schluss zweifeln lassen hat, was denn nun die Wahrheit ist und ob nicht doch von jemandem noch andere Ziele verfolgt werden. Bei der Auflösung zum Schluss hat mir ein bisschen der große "Knall" gefehlt, den ich erwartet hatte. Es gab zwar einige unerwartete Wendungen, aber ich hätte gedacht, dass ich komplett sprachlos zurückgelassen werde. Das war zwar nicht ganz der Fall, aber das Buch mochte ich dennoch sehr gern. Ich werde mit Sicherheit noch mehr von Sarah Crouch lesen. Ihr Schreibstil und besonders die Liebesbekundungen zur Natur haben mir sehr gut gefallen.
Für Elijah fühlt es sich wie Scheitern an, als er nach Jahren in seine verschlafene Heimatstadt Point Orchard zurückkehrt. Ausgezogen, um einen Bestseller zu schreiben, hat er nach all den Jahren nur ein geflopptes Buch vorzuweisen. Seine Jugendliebe Nakita hat er damals verlassen um seinen großen Träumen hinterherzujagen und bereut es nun. Langsam versucht sich Elijah wieder in die Gemeinschaft einzufinden und auch Nakita näher zu kommen. Doch ein Verbrechen in der sonst so beschaulichen Kleinstadt rückt Elijah in den Fokus der Ermittlungen. Middletide hat mich positiv überrascht. Sarah Crouch hat mich mit ihrer unaufgeregten und gleichzeitig aber sehr feinfühligen Erzählweise beeindruckt. Protagonist Elijah ist nicht immer ein sympathischer Charakter, aber er entwickelt eine tiefe Verbundenheit zur Natur und seiner Heimat und die konnte man auf jeder Seite spüren. Der Kriminalfall selbst nimmt weniger Raum ein, als ich zunächst vermutet habe. Er ist eher eine Randbedingung und auch relativ schnell durchschaubar. Der Fokus liegt eher auf dem Beziehungsgeflecht und der Entwicklung der Charaktere, die zu dem Verbrechen geführt haben. Der Fall ist sehr geschickt in die Geschichte eingeflochten. Durch Zeitsprünge sind wir beim Lesen den Protagonisten immer einen Schritt voraus und erfahren die genauen Begebenheiten, die zum Ermittlungsstand geführt haben, dann immer erst in den folgenden Kapiteln. Alles in allem ein ruhiger aber berührender Spannungsroman, der mir wirklich gut gefallen hat.
Auf der Suche nach der Wahrheit
Mir hat das Buch gut gefallen. Die Handlungsstränge sind perfekt durchdacht und die Charaktere hervorragend ausgearbeitet. An manchen Stellen zieht sich die Geschichte etwas, was aber nicht allzu schwer ins Gewicht fällt. Man kann als Leser sehr gut mit rätseln und kommt auf diese Weise der Wahrheit mit jeder Seite näher. Jedoch geht es in diesem Buch nicht nur um die Aufklärung eines Todes, sondern um so viel mehr. Es werden Thema wie Hoffnung, Selbstvertrauen, Liebe und Freundschaft angesprochen. Besonders schöne Zitate bereichern das eigene Denken und Empfinden. Besonders gefällt mir auch das Zusammentreffen zweier Kulturen. Für mein Empfinden hätte dieses sogar noch deutlicher beschrieben werden können. Insgesamt ein schönes Buch, das mich gut unterhalten und mich zum Nachdenken angeregt hat. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter.
Die Rückkehr des verlorenen Sohnes
Der Roman „Middletide - Was die Gezeiten verbergen“ von der Autorin Sarah Crouch erzählt die Geschichte von Elijah Leith, der nach einer gescheiterten Karriere als Schriftsteller in seinen Heimatort im US-Bundesstaat Washington zurückkehrt. Dort trifft er auf seine Jugendliebe Nakita, welche er nie vergessen konnte. Als jedoch eine Leiche auf seinem Grundstück entdeckt wird, die auf mysteriöse Weise mit seinem eigenen Roman in Verbindung steht, gerät Elijah unter Mordverdacht und muss um seine Unschuld und seine Liebe kämpfen. Sarah Crouch zeichnet durch ihre Worte eine fesselnde Atmosphäre, welche die Schönheit des Pazifischen-Nordwestens malerisch einfängt. Durch die zeitlichen Sprünge innerhalb der Erzählung bekommt der Leser ein komplexes Bild der Geschichte. Das Leben des Protagonisten Elijah durch diese Art des Erzählens greifbar und man hat teilweise das Gefühl das man zusammen mit seinen Gedankengängen in die Vergangenheit reist. Mich hat die Mischung aus Liebesgeschichte und Krimi sehr begeistert. Besonders gut hat mir die meiner Meinung nach authentische Darstellung des Kleinstadtlebens gefallen. Ich muss zwar sagen, dass ich zu Beginn etwas gebraucht habe um mit dem Buch warm zu werden, mich die tiefgründigen Charaktere und die spannende Handlung jedoch letztendlich überzeugt haben. Ein Muss für Leser, die Geschichten lieben, die Herz und Verstand gleichermaßen ansprechen.
Mord oder Selbstmord?! Ein imperfekter, perfider Plan, die Frage ist, wessen und warum!
Die erste Liebe - ist sie nur Träumerei oder können zwei Menschen doch über alle Widrigkeiten hinweg miteinander verbunden bleiben, auch wenn sie sich seit Jahren nicht einmal mehr gesehen haben? Alles nicht so einfach, denn das Leben steht nicht einfach still, sondern geht immer weiter. Auch wenn dieser eine Mensch für immer im Herzen sein mag, so ist es doch verständlich, dass man sich während dessen Abwesenheit nicht anderen Avancen verschließt und schließlich jemand anderen heiratet. Das Leben ist da, um gelebt zu werden und nicht einem Hirngespinst hinterher zu trauern. Und doch kommt alles anders. Die Karten werden neu gemischt, alles ist wieder möglich. Aber kann der Mensch vergessen, kann er sich auf das Positive fokussieren oder stehen alte Verletzungen immer zwischen einer möglichen Versöhnung?
Der Roman erzählt die Geschichte von Elijah Leith, der nach einer gescheiterten Schriftstellerkarriere in seine Heimatstadt zurückkehrt. Als eine Frau tot auf seinem Grundstück gefunden wird, gerät sein Leben abermals aus den Fugen. Das Buch verbindet eine spannende Kriminalgeschichte mit einer berührenden Erzählung über Schuld, Liebe, falsche Entscheidungen und die Möglichkeit eines Neuanfangs. Besonders beeindruckt hat mich die dichte Atmosphäre des Handlungsortes. Die Landschaft und die Umgebung werden so eindrucksvoll beschrieben, dass ich sofort mitten im Geschehen war. Von der ersten Seite hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Trotz der eher ruhigen, unaufgeregten Erzählweise bleibt die Handlung durchgehend spannend und kommt ohne unnötige Längen aus, sodass ich wirklich richtig Spaß beim lesen hatte.
Das Buch ist interessant, gut zu lesen und wird richtig spannend. Ich finde allerdings, dass Nakita ein wenig unkonturirt bleibt und ihr Vater zu einseitig positiv gezeichnet wird. Die Entwicklung von Erin ist erschreckend und faszinierend zugleich. Was ich überflüssig fand, war die Abwendung vom alten Glauben hin zum Christentum am Ende des Buches und ich frage mich, ob hier eine versteckte Botschaft transportiert wird.
Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, aber als ich dann erstmal drin war, konnte ich nicht mehr aufhören. Die Mischung aus Vergangenheit und Gegewart hat mir gut gefallen. Die Handlung vor und nach dem Tod von Erin zu lesen war einfach spannend. Nach und nach herauszufinden, wie es zu allem gekommen ist und sich eigene Gedanken zum Fall zu machen, hat Spaß gemacht. Allerdings muss ich sagen, dass es mich schon manchmal frustriert hat, wenn es gerade so spannend war und dann wieder in did Vergangenheit gesprungen wurde. Die Auflösung hatte ich die meiste Zeit über im Hinterkopf, das Motiv hat mich dann aber doch überrascht.
Schwer zu bewerten. Guter Start, atmosphärisch geschrieben. Ab dem Beginn des Prozess jedoch spätestens ziemlich unglaubwürdig - seltsam mal wieder wo der Lektor abblieb? Das Schlusskapitel und die Liebesgeschichte allgemein ist etwas kitschig und die Auflösung des Falles dafür ziemlich unspektakulär. Mit ein paar Änderungen wäre es ein sehr gutes Buch - so einfach Unterhaltung für zwischendurch.














































