Wolfsblut

Wolfsblut

Softcover
3.8151
ZivilisationskritikGaunerKinderklassikerAbenteuer Für Jugendliche

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Description

Geboren in der Wildnis des Nordens, als Jungtier von Indianern gefangen und zum Schlittenhund abgerichtet, für Schnaps an einen skrupellosen Menschen verkauft, der ihn zur Belustigung von Neugierigen in einem Käfig zur Schau stellt und zu seiner eigenen Bereicherung gegen Hunde und Wölfe kämpfen läßt, im letzten Augenblick vor dem sicheren Tod gerettet und schließlich ergebener Diener seines neuen Herrn: das ist der Lebenslauf von Wolfsblut. Früh lernt Wolfsblut eine Reihe von Gesetzen zu beachten und sich gegen seine feindliche Umgebung zu behaupten. Doch eines Tages macht der junge Wolf eine Entdeckung: er sieht zum erstenmal Menschen und fühlt instinktiv, daß er sich ihnen unterwerfen muß.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Adventure
Format
Softcover
Pages
N/A
Price
7.80 €

Author Description

Jack London (eigentlich John Griffith Chaney) wurde am 12. Januar 1876 als uneheliches Kind in San Francisco geboren. Er wuchs in Armut auf und musste bereits früh zum Einkommen der Familie beitragen. Nach einer Zeit, in der er sich als Fabrikarbeiter, Robbenjäger und Landstreicher durchschlug, holte er das Abitur nach und begann 1896 ein Studium, das er jedoch schon nach einem Semester abbrach. Er ließ sich vom Goldrausch anstecken und schürfte in Alaska selbst nach dem Edelmetall. Zurück in Kalifornien stellten sich mit seinen Tiergeschichten und Erzählungen über das harte Leben einfacher Menschen der Arbeiterklasse erste literarische Erfolge ein. In kurzer Zeit wurde London sehr wohlhabend. Seine plötzliche Popularität überforderte ihn jedoch. Alkohol und ein extravaganter Lebensstil führten den Schriftsteller in den Ruin. Jack London starb am 22. November 1916 im Alter von nur 40 Jahren auf seiner Farm in Glen Ellen an Nierenversagen.

Posts

24
All
5

Bittersüßer Wolfshundroman

Die Bilderbuchversion war eins meiner Lieblingsbücher in meiner Kindheit. Die Originalfassung ist umso schöner. Es ist zwar brutal gegenüber den Tieren aber dahinter versteckt sich eine wunderschöne Geschichte über den besten Wolfshund der Welt!

„Das Buch, welches mich, vor vielen Jahren, zum lesen brachte!“

3

Zum Ende hin wurde es interessanter, aber kein Buch, das man meiner Meinung nach gelesen haben muss. Außerdem ein paar echt problematische und schwierige Themen im Buch, vllt ist es deswegen als Schullektüre so beliebt. Der Schreibstil/die Erzählperspektive war leider auch nicht meins.

4.5

Eine Geschichte über einen Wolf der zum treuem Gefährten eines Menschen wird.

Auch wenn ich anfangs etwas verwirrt war, da es erst um Menschen ging und dann um eine Wölfin. War die Geschichte über Wolfsblut doch sehr interessant. Man bekommt einen anderen Blickwinkel über Hund und Wolf. Das Buch hat grausame aber auch schöne seiten. Man erfährt wie grausam doch die Natur ist, und wie der Mensch sich das nimmt was er will. Das Buch hat mich zum nachdenken gebracht.

4

Jack London erzählt in diesem Klassiker die Geschichte des jungen Wolfsblut. Aus der Wildnis in die Zivilisation geraubt, dort mehrfach misshandelt und als Kampfhund missbraucht, bis ihn ein junger Richter findet und rettet. Ich brauchte eine Weile, um mit dem Erzählstil und der ungewöhnlichen Perspektive warm zu werden, auch war es sehr schwer für mich, das Leid zu ertragen, was Wolfsblut widerfahren ist. Doch Jack London lässt die Liebe siegen und zeigt deren Macht auf einen einsamen Wolf in einer bildgewaltigen, poetischen Sprache. Trotzdem muss ich jetzt erstmal meine Katzen kuscheln

5

Liebe es

Ich fand das Buch anfangs etwas verwirrend, da es erst um Menschen und dann um eine Wölfin ging, aber ich fand es sehr spannend, schön und traurig zugleich. Am besten gefallen hat mir, dass ich die Welt durch die Augen und Sichtweise eines Wolfes gesehen, mit ihm über das (Über)Leben gelernt und ihn von seiner Geburt bis zu seinem Tod begleiten und mit ihm "altern" durfte.

5

Ich glaub ich hab ein neues Lieblingsbuch und ich glaub ich brauch jetzt sofort einen Wolfswelpen!!! 😍 Das Buch war sooo toll. Ich wünschte ich könnte es ewig weiterlesen. Das beste Buch, dass ich bisher von London gelesen habe. 🐺

3

Interessante Gesellschaftsbeschreibung des 19. Jhrds in den USA aus Sicht eines Wolfs. Ich habe ein Kinderbuch erwartet, aber weit gefehlt. Sprachlich richtung Huckleberry Finn.

3.5

Interessante Geschichte aber Schwieriger Schreibstil

Die Geschichte ist an sich spannend, jedoch hatte Anfangs Probleme, da der Schreibstil für mich recht ungewöhnlich war. Dadurch hatte ich manchmal ein durcheinander aus welcher sicht es jetzt geschrieben ist. Jedoch nach gewisser Zeit war ich sozusagen im Schreibstil drin und dadurch war es dann auch einfacher und angenehmer zum lesen. Die Geschichte des Wolfes „Wolfsblut“ finde ich aufregend, spannend aber auch traurig. Alles im ganzen finde ich das Buch gut und kann es jedem weiterempfehlen der gerne mal was „anderes“ und „spezielleres“ liest. Für mich ist dieses Buch eher „speziell“, da ich sonst andere Bücher, Geschichten und Genres lese.

3

Nachdem ich bereits einige der kürzeren Texte Londons gelesen habe, wurde es auch mal Zeit für einen seiner längeren Romane. Per Zufall kam mir "Wolfsblut" in die Hände und so war es dann auch entschieden. Dieses Buch liest sich wie ein Bruder von "In die Wildnis" und laut des aufschlussreichen Nachwortes in meiner Ausgabe war dies von London tatsächlich so gedacht. In vielen Teilen ähneln sich die Titel auch ein wenig, wobei ich bei "Wolfsblut" aufgrund des längeren Umfangs der Brutalität irgendwann leid wurde. London beschreibt das Leben in der Wildnis jedoch sehr genau und man merkt, dass er selbst sehr viel Zeit in den kalten Gefilden verbracht hat. Dass sein Wissen über tierisches Verhalten unterdessen überholt ist, kann ihm keiner vorwerfen. Die tiefere Beschäftigung mit Flora und Fauna ging damals noch in Kinderschuhen. Dass Jack London mit seinen Büchern vieles zum Verständnis der Tierwelt beigetragen hat, kann man ihm ebenfalls nicht absprechen. Für zarte Gemüter sind diese Bücher Londons weniger empfehlenswert, weder "Into The Wild", und "White Fang" (so der Originaltitel) schon gar nicht. Auch ich hatte, wie schon gesagt, oftmals Mühe mit den Szenen. Leider sind viele noch immer so aktuell wie damals, als die Geschichte erschien... "Wolfsblut" ist ein intensives Buch, hart wie die Wildnis, in welcher es spielt. Eine weitere Begegnung mit Jack London und ich hoffe, dass es für mich nicht die letzte war.

5

What a captivating literary work! I am SO grateful to have read this adventurous novel by Jack London. Beware, some passages are certainly not for the faint hearted! Look who is talking! I weeped when reading those passages looking at my dog at times, who enjoys having his loved ones around him 24/7 nowadays, dozing off and giving me an awkward look tilting his head to one side. So, let me start off my review by giving you the core message of this novel that resonated 100% with me: Human beings as well as animals are influenced by their environments: If you treat them with cruelty and unfairness, they become ‘evil’, however, if you treat them with love and fairness, they become ‘good’. I know ‘being good’ can be interpreted in 1001 ways, but let us imagine for a split second that wars, racism, and all cruelties can be avoided by ‘being good’ nurtured with infinite love that we experience in our environments and replicate the same towards all living beings. Now, let me recap the story of White Fang whose story is in consonance with the quintessential message above: White Fang stems from a mixed race, a wolf and a dog, and is exposed to a relentless fight in wilderness of the Arctic’s against hunger and various dangers by nature. Nevertheless, nothing compares to the torture he experiences from humankind as a hard-working sled dog or in captivity by Beauty Smith, aka Jim Hall. Jim is described by an antithesis as he is ugly to his core torturing animals and, unfortunately, born at disadvantage by birth, he is intellectually underdeveloped and mistreated by his surrounding. Finally, saved by Weedon Scott, White Fang leaves his phase as a fighting dog behind him and shows his new true colours of loyalty and attachment to his owner, who instills him with affection and support. By nature, White Fang is a quick-learner and very adaptable to his environment, whilst he enjoys his new life in California at the estate of Scott’s family called Sierra Vista. White Fang is now at the peak of his life! Thankfully!! This is the passage of the book when I had a smile all over my face. Yes, he ran into some unapologetic incidents coined by his previous experiences, but Scott is determined to re-educate White Fang with love and support to become ‘good’. In the meantime, Beauty Smith broke out of San Quentin after much torture and is chasing after Scott’s father, the judge who had unknowingly become part of a police conspiracy and passed a verdict of 50 years of imprisonment on Beauty Smith. As Beauty Smith breaks into the Sierra Viesta, unconscious of White Fang’s presence there, he gets to surrender to his fate by White Fang’s deadly attack, whilst White Fang suffers from injuries of Smith’s gun shots. Ultimately, White Fang will survive and the story will end to my utmost satisfaction as he recovers and falls in awe with his offspring by the Collie belonging to the estate of Sierra Viesta. ❤️ Jack London’s well-researched novel is a complete new experience to me whilst I indulged myself in his eloquent writing style.

5

Was für ein toller Roman, eine schöne Geschichte die viel Wahrheit enthält. Zu dieser Zeit ein Meisterwerk. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich angenehm weg lesen. Teilweise ist das Buch sehr berührend aber es zeigt auch die Brutalität des Menschen. Zusammenfassend bekommt das Buch 5 von 5 Sterne. Ein Buch was man gelesen haben muss.

4

From a writer's perspective, London's masterful use of POV alone makes this book work reading. He begins the story from the vantage-point of two men traveling in the wild, charged with the task of delivering a coffin...and then dramatically shifts perspective to the part-wolf, part-dog who is one of their tormentors. This she-wolf will later become White Fang's mother. The majority of the book is told through White Fang's eyes and although White Fang is a dog, he is very much a character in London's hands. Make no mistake, White Fang is a killer and not a cuddly, likeable protagonist. Yet he is intelligent, resourceful, and difficult to tear your eyes away from, even if not really sympathetic. London is very clear that although White Fang's savagery is in part due to the fact he is of the Wild (always capitalized in London's novel) and is 3/4ths wolf, the dog's treatment at the hands of human beings is responsible for the hardening and coarsening of White Fang's natural character. The scenes in which White Fang is forced into dog-fighting are particularly horrific and disturbing in the grotesqueness of their detail. Although it's impossible to say how an animal would really tell his own story, London's prose at least "feels" very real. It is unsentimental and completely lacking in the anthropomorphism we've come to expect in animal stories today. London also wisely doesn't take a side on the nature versus nurture debate--he clearly believes that both contribute to who White Fang becomes. This is not a book for people who like sentimental stories about animals. But it is a reminder of the responsibility we human beings have to treat animals and nature itself with respect. Or it will bite back.

Post image
4

The novel White Fang is quite different from the movie. Basically only the very heart of the story is kept: a dog/wolf who doesn't know live until he finally comes to a good master. The movie was one of my childhood favourites but I really enjoyed the book as well.

5

Was für ein toller Roman, eine schöne Geschichte die viel Wahrheit enthält. Zu dieser Zeit ein Meisterwerk. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich angenehm weg lesen. Teilweise ist das Buch sehr berührend aber es zeigt auch die Brutalität des Menschen. Zusammenfassend bekommt das Buch 5 von 5 Sterne. Ein Buch was man gelesen haben muss.

3

This was unexpectedly dark and brutally realistic for a book often marketed to children. Not like that`s a bad thing, but if its framed as it is here (with main characters showing bahaviour that would not be considered "good" for humans and that younger children may have problem understanding as a natural behaviour of a certain animal) I wouldn`t have recognized it as a book for young readers. Children`s literature changes and this is definitely a product of its time, in more than one way. I actually liked how the animals in this book behave as such and aren`t made overly human as they often are in modern literature. While this was interesting and the story progressed through several steps towards a positive way of dog ownership, I wasn´t always a huge fan of the writing style and the book as a whole just didn´t hook me as much as it could have. I never really rooted for White Fang or any of the characters and I felt the book was a little short to really leave an impact on me. Still, I recommend it for the story told and for how honest it deals with its topics.

4

Allein die Übersetzung ist etwas nervig. Das Buch ansich ist aber gut, ich habe dasselbe sehr gern gelesen. Allein es hat wenig mit dem gleichnamigen Film zutun. Oder? Lange her...

4

My mom forced me to read this book when I was younger. I remember it was the only book I brought on our summer vacation. I gotta say I hated the first half of the book due to boredom. I complained to my mom about it, but she promised it'd get better. But then it started to get interesting and I ended up loving it. Will reread it soon to find out whether I just hated the first half because I was a kid.

4

As I have mentioned in my review of The Call of the Wild, I have waited some time after reading to review London's Dog Books, because they bear sitting with. London has stated that, of the two, White Fang was his favourite, but i have to confess a disagreement, here. As with The Call of the Wild, White Fang is really excellently written - The Yukon peninsula is brought to life through another's umwelt, and if such thing is impossible to do accurately, at least London achieves it believably. However, I think White Fang suffers from some serious flaws compared to The Call of the Wild; while short, White Fang is longer than it needs to be, and at times is somewhat repetitive, as if on occasion the narrative arc was pushed back a moment, and proceeds at a much more leisurely pace than it's predecessor. Ignoring this, however, White Fang contains all that made The Call of the Wild good, and while the story is reversed, the deep theme of love and friendship is preserved, although I must admit I found White Fang both less compelling, and less moving, than Call of the Wild, I still enjoyed reading it. Especially as a 'companion' to The Call of the Wild, where their opposing treatment of the same arc with the same themes creates a synergy between them. I would be tempted to treat them as two parts to one volume, and would suggest that if you read the one, you should follow up with the other.

4

4,5 Sterne Jack London hat mit "Wolfsblut" bewiesen dass er sich meisterlich in ein Tier hineinversetzen kann. Ich bin selbst ein Hundemensch wie es so schön heißt und einige Punkte der Geschichte haben mich emotional sehr mitgenommen. Besonders die Schilderungen der Misshandlungen durch den schönen Schmitt. Jack London verhamlost weder die Grausamkeiten des Menschen, noch die Grausamkeiten der Wildnis. Beide sind sie tödlich und qualvoll, während erstere jedoch das Ziel zu quälen und sich daran zu ergötzen beinhaltet und letztere einfach willkürlich auftritt. Jack London zeigt aber ebenso die guten Seiten des Menschen und die Vorteile des Lebens in der Wildnis. Während für Wolfsblut in der Natur das Töten um Fleisch zu fressen an erster Stelle steht, ist in der Obhut des Menschen zwar kein eigenes Töten mehr notwendig, dafür muss er die Herrschaft des Menschen anerkennen und sich unterjochen. Dass Jack London die Bedingungen in der Natur nicht romantisiert, ist ihm hoch anzurechnen. "Wolfsblut" ist somit keine Fabel, die Tiere werden nicht vermenschlicht, obwohl aus der Sicht des Tieres erzählt wird. Das ist schon wirklich eine Glanzleistung, die ich so bisher noch nicht gelesen habe. Einzig und allein der Teil in dem Wolfsblut sich mit Scott anfreundet und das erste mal Zuneigung kennenlernt, ging mir etwas zu schnell. Ein derart misshandeltes Tier fasst nicht so schnell Vertrauen. Auch ein paar Schilderungen zu Anfang über das Verhalten der Wölfe waren nicht ganz korrekt. Daher habe ich ein halbes Pünktchen abgezogen.

2

It just wasn’t my type of books. I mean the ending was so much better than the beginning but it wasn’t worth more than two stars. I’m sorry.

5

Ich kann es nur empfehlen. Man lernt die Welt aus den Augen eines Wolfhundes kennen. Man begleitet ihn, als er als ein Welpe die Welt kennenlernt und beginnt, sich in der Natur zurecht finden zu wollen. Man wird aber auch mit den Eigenheiten der Menschen konfrontiert, und wie sie ihre eigenen Probleme an den Hunden auslassen. Aber viel mehr wird noch ergründet, wie Vertrauen verloren und aufgebaut werden kann; wie sich blinde Wut entwickelt, wie Bestien zu Bestien werden. Natürlich wird dies aus der Sicht eines Wolfhundes geschildert, aber oftmals doch nur stellvertretend für das menschliche Verhalten. Auch wenn das Buch keine wirkliche Spannungskurve aufbaut, war ich doch so sehr im Bann dieser Geschichte und wollte mehr erfahren, weiterlesen. I simply love it.

5

Ich kann es nur empfehlen. Man lernt die Welt aus den Augen eines Wolfhundes kennen. Man begleitet ihn, als er als ein Welpe die Welt kennenlernt und beginnt, sich in der Natur zurecht finden zu wollen. Man wird aber auch mit den Eigenheiten der Menschen konfrontiert, und wie sie ihre eigenen Probleme an den Hunden auslassen. Aber viel mehr wird noch ergründet, wie Vertrauen verloren und aufgebaut werden kann; wie sich blinde Wut entwickelt, wie Bestien zu Bestien werden. Natürlich wird dies aus der Sicht eines Wolfhundes geschildert, aber oftmals doch nur stellvertretend für das menschliche Verhalten. Auch wenn das Buch keine wirkliche Spannungskurve aufbaut, war ich doch so sehr im Bann dieser Geschichte und wollte mehr erfahren, weiterlesen. I simply love it.

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