Weihnachten auf der Lindwurmfeste
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Description
Als Walter Moers den Briefwechsel zwischen Hildegunst von Mythenmetz und dem Buchhaimer Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer sichtete, stieß er auf einen Brief, in dem der zamonische Autor ein Fest schildert, das Moers frappierend an unser Weihnachtsfest erinnert hat. Die Lindwürmer Zamoniens begehen es alljährlich und nennen es »Hamoulimepp«. Während dieser drei Feiertage steht die Lindwurmfeste ganz im Zeichen der beiden Figuren »Hamouli« und »Mepp«, die unserem Weihnachtsmann und dem Knecht Ruprecht verblüffend ähneln. Außerdem gehören zur Tradition Hamoulimeppwürmer, Hamoulimeppwurmzwerge, ungesundes Essen, ein Bücher-Räumaus, ein feuerloses Feuerwerk und vieles andere mehr. Laut Moers, kein Freund der Weihnachtsfeierei, gibt dieser Brief von Mythenmetz einen profunden Einblick in die Gebräuche einer beliebten zamonischen Daseinsform, der Lindwürmer. Nie war Weihnachten so zamonisch.
Folgende weitere Zamonienromane sind bislang erschienen:
Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär
Ensel und Krete
Rumo & die Wunder im Dunkeln
Die Stadt der Träumenden Bücher
Der Schrecksenmeister
Das Labyrinth der Träumenden Bücher
Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
Der Bücherdrache
Die Insel der Tausend Leuchttürme
Außerdem: Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte: Zwanzig zamonische Flabeln
Ausstattung: durchgehend vierfarbig illustriert
Book Information
Author Description
Walter Moers ist der Schöpfer des fantastischen Kontinents Zamonien und des dort lebenden Erfolgsschriftstellers Hildegunst von Mythenmetz, dessen Werke er vorgibt ins Deutsche zu übersetzen. Dazu gehören u.a. »Die Stadt der Träumenden Bücher«, »Die Insel der Tausend Leuchttürme« und zuletzt »Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte«. Moers ist darüber hinaus der geistige Vater von Käpt´n Blaubär, dem Kleinen Arschloch, dem Alten Sack, von Adolf, der Nazisau, dem Fönig und vieler anderer populärer Charaktere. Moers ist eines der großen Multitalente: als Zeichner, als Schriftsteller und auch als Drehbuchautor. Seine Auflagen gehen in die Millionen, die Filme nach seinen Büchern waren Blockbuster. Er hat den Grimme- und den Fantastik-Preis gewonnen und wird – weit über den deutschen Sprachraum hinaus – vom breiten Publikum ebenso geschätzt wie von den Feuilletonisten: für seine überbordende Fantasie, seine Fabulierkunst, seinen Anspielungsreichtum und seinen mal feinen, mal anarchischen Humor.
Posts
Humorvolle und düstere zamonische Weihnachtsgeschichte🎄🗡️
Groteske und skurrile Dialoge und Wortspiele, sprachlich kreativ 💭, Parodie auf Klischees, Absurdität von Traditionen und tolle Illustrationen 🎨 Die Weihnachtszeit in Zamonien ist alles andere als besinnlich. Konflikte entstehen und es kommt zu Bedrohungen, Spannungen, Intrigen und grotesken Situationen. Die Stimmung kippt von Ironie zu echter Gefahr. Eskalation und Chaos. Ein surrealer Belagerungszustand entsteht. Kann der Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz, der sich eigentlich nur nach Ruhe und seinem produktiven Schreiben sehnt, die Gefahr auf der Feste abwenden? Es ist ein Weihnachtsbuch der anderen Art und hätte gerne auch länger sein dürfen. Ich mochte die Anspielungen und versteckten Botschaften sehr. Die Kreativität von Moers ist einfach unübertroffen. Empfehlenswert ist es vorher die Insel der 1000 Leuchttürme zu lesen. Empfehlung für Fans von Fantasy Welten 🌟

"Tiefer die Tröten nie tuten"🎶🎶😂 *Bekanntes Lied zu Hamoulimepp/Weihnachten auf der Lindwurmfeste*
Dieses ist mein erstes Buch, dass ich von Walter Moers las. Mir war der Autor schon bekannt durch die Geschichten von Käpt'n Blaubär (als Serie).😊 Eines vorweg, "Weihnachten auf der Lindwurmfeste, oder Warum ich Weihnachten hasse", ist mal ein sehr schöner und lustiger Buchtitel. Selbst das Cover war interessant gestaltet, samt passenden Illustrationen, im Buch, von Lydia Rode.😍 Es ist ein sehr kurz gehaltenes Buch, in dem der berühmte Schriftsteller, namens Hildegunst von Mythenmetz aus Zamonien, seinem Brieffreund Hachmed, die Bräuche und das Fest Hamoulimepp näher bringt. Und ganz nebenbei erklärt, warum er dieses Fest, von drei Tagen, nicht mag. Der Autor selbst gibt sich in diesem Buch als den sogenannten Brieffreund aus. Es gibt viele Parallelen zu unserem Weihnachtsfest, wie ich feststellte😄. Und was ich schon über den Humor und Schreibstil von Walter Moers mitbekam, muss ich sagen... Ja, er hat eine eigene Art von Humor, an die man sich erstmal gewöhnen muss😂. Anfangs brauchte ich auch etwas, um mit seinem Schreibstil warm zu werden. Nach ein paar Seiten ging es auch damit ganz gut. Was ich merkte, als ich mit diesem Buch zu erst begann, dass Walter Moers eine ganz eigene Welt erschaffen hat, was die Lindwürmer und die Lindwurmfeste betraf, sowie auch den Ort Zamonien. Ich komme also nicht drum herum, noch ein paar andere Bücher zu lesen von ihm.😂🥰 Da ich jetzt ein bisschen mehr in diese Welt eintauchen und verstehen möchte 😄😊. Egal, ob man Weihnachtsliebhaber/-in, oder Weihnachtsskeptiker/-in, oder Fan von Walter Moers und seinen Büchern, ist. Es ist irgendwie für jede Person etwas dabei. 📖🎄🪱😄🥰
Wer eine der üblichen ausschweifenden Geschichten seitens Hildegunst von Mythenmerz erwartet, den muss ich hier enttäuschen. Es handelt sich hierbei um eine Kurzgeschichte in Briefformat. Er beschreibt darin, wie man auf der Lindwurmfeste Hamoulimepp feiert, was stark an Weihnachten erinnert um ehrlich zu sein. 🤭 Man erfährt auf knapp der Hälfte der Buchseiten in in doch ziemlich ablehnender Haltung Rituale zu oben genannten Fest. Ich fand es spannend und musste auch durchaus mehrfach Schmunzeln. Die andere Hälfte des Bucht nehmen so genannte taxonomische Tafeln ein, welche Dinge bildlich darstellen die ihm Brief erwähnt werden. Kurzweilig aber amüsant
Ein Buch, das wohl eher für diejenigen ist, denen Moers und Mythenmetz mit seinen Ausschweifungen ans Herz gewachsen sind.
+++ Rezension +++ [unbezahlte Werbung | selbst gekauft] Inhalt: Hildegunst von Mythenmetz befindet sich gerade zur Kur auf Eydernorn. Eine gute Gelegenheit um seinen Freund Hachmed Ben Kibitzer zu schreiben und über das Fest „Hamoulimepp“ aufzuklären, bzw. damit abzurechnen. Meinung: Zunächst muss gesagt werden, dass es sich um eine - ich würde schon sagen - Kurzgeschichte in Briefform handelt. Es gibt keinen direkten Plot; vielmehr beschreibt Mythenmetz das „Hamoulimepp-Fest“, das jedes Jahr für drei Tage auf der Lindwurmfeste gefeiert wird. Dabei hält er mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. Moers brilliert wieder mit Kreativität und Phantasie. Das zeigt sich, wie er verschiedene Bräuche von uns miteinander verwebt und erklärt, warum es bei „Hamoulimepp“ so unterschiedliche Wesen gibt, die beim Beschenken notwendig sind. Gerade diese Beschreibungen und die Empörungen von Mythenmetz brachten mich immer wieder zum Schmunzeln und zum Lachen. Schön fand ich auch den kleinen Verweis auf den aktuellen Aufenthaltsort von Mythenmetz. Wer „Die Insel der 1000 Leuchttürme“ gelesen hat, hat einen noch besseren Bezug zum Buch. Unübertroffen sind natürlich wieder die Illustrationen, welche die Beschreibungen noch einem wesentlich veranschaulichen. Verlag: Penguin Seiten: 112 Genre: Fantasy Veröffentlichung: 23.11.2018 Illustration: Lydia Rode Bewertung: 4,5 von 5 Sternen
So ähnlich wie Weihnachten
Ist das beschriebene Fest auf der Lindwurmfeste. Gesellschaftskritisch und voller Parallelen beschreibt Hildegunst den jährlichen Ausnahmezustand der Lindwürmer. Ein wundervoll illustriertes Buch mit wenig Seiten und kurzen Kapiteln. Auch wenn die Dramatik fehlt und es keine Wendungen in der Aufzählung der Rituale gibt, fand ich das Buch gelungen und angenehm kurzweilig.
Weihnachten in Zamonien
Walter Moers entführt uns wieder einmal in die Welt von Zamonien, diesmal mit einer weihnachtlichen Note. Wie gewohnt punktet er mit Fantasie und schmunzelwürdigen Momenten, unterstützt von seinen markanten, phantasievollen Zeichnungen. Doch trotz der Kürze des Buches wirkt es auf mich insgesamt leider etwas zäh. Die Geschichte ist weniger eine Handlung als vielmehr eine detailverliebte Beschreibung zamonischer Weihnachtstraditionen. Während das Setting und die Ideen durchaus charmant sind, fehlt es an Dynamik oder Spannung. Es liest sich eher wie ein nettes Kapitel aus einem größeren Werk, statt wie eine eigenständige Erzählung. Für Fans von Moers, die seine Fantasie und seinen Humor lieben, mag es ein schönes kleines Geschenk sein. Doch wer eine packende Geschichte erwartet, wird hier eher enttäuscht. Ein netter, aber nicht überragender Ausflug nach Zamonien.
Ein Weihnachtsbuch der anderen Art 🎄✨ Moers ist bekannt Dinge aus der Realität in seine fantastische Welt zu verpacken. Mit einer guten Prise Humor und wundervollen Illustrationen findest du hier ein kunterbuntes Weihnachtsbuch, dass nicht nur erwachsene Lesende sondern auch die kleinen Büchermäuse begeistert. Eines meiner Highlights aus diesem Jahr ☺️💚
Zu allererst einmal - Ich bin der allergrößte Moers-Fan. Ich habe seine Bücher regelmäßig verschlungen, die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär ist eines meiner Lieblingsbücher of all time und ich bin immer wieder begeistert ob der schier unendlichen Fantasie dieses Mannes. Seine Zamonien-Romane sind mit das beste was der deutsche Literaturmarkt jemals hervorgebracht hat. Punkt. Mit der Einleitung hab ich ja jetzt schon ein dickes fetter ABER provoziert und hier kommt es nun auch: Aber! Aber, Weihnachten auf der Lindwurmfeste war jetzt nicht unbedingt ein Glanzstück lieber Herr Moers. Leider nein, leider gar nicht. Zu allererst muss man sagen - Weihnachten auf der Lindwurmfeste ist ja nicht einmal ein Roman, oder bessergesagt und angesicht des eher übersichtlichen Volumens, auch keine Novelle. Es gibt keine Handlung, man sucht vergebens nach Spannung, oder nach liebenswerten und verrückten Charakteren (wenn man hier mal vom Meister selbst, Hildegunst von Mythenmetz, absieht), sprich vieles was einen Moers-Roman besonders macht ist hier einfach nicht gegeben. Es handelt sich hier um einen Brief von Mythenmetz den er an seinen Freund den Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer schreibt und in dem er die Gebräuche des Festes Hamoulimepp, welches bei ihm zu Hause auf der Lindwurmfeste gefeiert wird schildert. Hamoulimepp nun, ist ein Fest welches Weihnachten zum verwechseln ähnlich sieht und von Mythenmetz stark verachtet wird, dementsprechend objektiv ist auch seine Schilderung. Hier und da hat der großartige Moers-Witz aufgeblitzt und ich habe mir hin und wieder ein Lächeln nicht verkneifen können, aber am Schluss sitzt man halt doch da und denkt "Ok hm. Das wars jetzt? Wirklich? Da bin ich aber besseres gewohnt von dir Herr Moers. Wo ist dein Orm?" Wer mit dem (großartigen) Werk Ensel und Krete vertraut ist, dem sind die Mythenmetzschen Abschweifungen bekannt. Weihnachten auf der Lindwurmfeste ist genau das. Eine Abschweifung. Allerdings ohne großartigen Text von dem abgeschweift werden könnte. Ein bisschen traurig.
Rezension | Weihnachten auf der Lindwurmfeste von Walter Moers Meine Meinung Dieses kleine aber feine Büchlein kommt ganz in zamonischer Marnier in einem hübsch Illustrierten Kleid daher und entführt nach einem kurzen Vorwort in die Welt Zamoniens. Hildegunst von Mythenmetz schildert in einem ausführlichen Brief an seinen besten Freund, den Eydeeten Ben Kibitzer, die Feierlichkeiten rund um das Hamoulimepp Fest. Schnell lassen sich für den Leser die frappierenden Ähnlichkeiten zu unserem Weihnachtsfest, oder sollte ich lieber Weihnachtswahnsinn sagen, feststellen. Diese Kurzgeschichte in Briefform eignet sich mit den kurzen Kapiteln wunderbar als Zwischendurchlektüre. Bereits der Brief an sich ist immer wieder mit Illustrationen geschmückt. Damit jedoch nicht genug, denn Mythenmetz verweist immer wieder auf eine der Zamonischen Tafeln im Anhang. Diese fand ich zwar ganz in Ordnung, aber ich hätte sie jetzt nicht unbedingt für die Geschichte benötigt. Viel lieber hätte ich etwas mehr Brieftext gehabt, denn obwohl sich Mythenmetz bei seinem Freund Ben Kibitzer vor allem über seine Abneigung gegenüber Hamoulimepp und alles was damit zu tun hat (z. B. d auslässt, lässt das Ende des Briefes eine Wendung erkennen. Immerhin haben die Festlichkeiten auch etwas Gutes wie z. B. den Bücher-Räumaus, der im Kontrast zur kritischen Äußerung über die Tradition mit den Hamoulimeppbäumen steht. Die beigefügte Leseprobe erachte ich bei diesem wirklich kurzen Büchlein als Seitenverschwendung – stattdessen wären ein paar Seiten mehr von der eigentlichen Geschichte um ein vielfaches schöner gewesen. Trotzdem habe ich als Moers-Fan alle zusätzlichen Informationen, seien es noch so kleine Nichtigkeiten, aufgesaugt und bin mir sicher, dass ich dieses Büchlein nun öfters an Weihnachten zur Hand nehmen werde. Auch für alle die sich nun nach Weihnachten nochmal an die schönen Tage in Erinnerung rufen möchten ist “Weihnachten auf der Lindwurmfeste” bestens geeignet! Fazit Eine zamonisch-grinchmäßige Kurzgeschichte für alle eingefleischten Moers Fans.
Zu allererst einmal - Ich bin der allergrößte Moers-Fan. Ich habe seine Bücher regelmäßig verschlungen, die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär ist eines meiner Lieblingsbücher of all time und ich bin immer wieder begeistert ob der schier unendlichen Fantasie dieses Mannes. Seine Zamonien-Romane sind mit das beste was der deutsche Literaturmarkt jemals hervorgebracht hat. Punkt. Mit der Einleitung hab ich ja jetzt schon ein dickes fetter ABER provoziert und hier kommt es nun auch: Aber! Aber, Weihnachten auf der Lindwurmfeste war jetzt nicht unbedingt ein Glanzstück lieber Herr Moers. Leider nein, leider gar nicht. Zu allererst muss man sagen - Weihnachten auf der Lindwurmfeste ist ja nicht einmal ein Roman, oder bessergesagt und angesicht des eher übersichtlichen Volumens, auch keine Novelle. Es gibt keine Handlung, man sucht vergebens nach Spannung, oder nach liebenswerten und verrückten Charakteren (wenn man hier mal vom Meister selbst, Hildegunst von Mythenmetz, absieht), sprich vieles was einen Moers-Roman besonders macht ist hier einfach nicht gegeben. Es handelt sich hier um einen Brief von Mythenmetz den er an seinen Freund den Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer schreibt und in dem er die Gebräuche des Festes Hamoulimepp, welches bei ihm zu Hause auf der Lindwurmfeste gefeiert wird schildert. Hamoulimepp nun, ist ein Fest welches Weihnachten zum verwechseln ähnlich sieht und von Mythenmetz stark verachtet wird, dementsprechend objektiv ist auch seine Schilderung. Hier und da hat der großartige Moers-Witz aufgeblitzt und ich habe mir hin und wieder ein Lächeln nicht verkneifen können, aber am Schluss sitzt man halt doch da und denkt "Ok hm. Das wars jetzt? Wirklich? Da bin ich aber besseres gewohnt von dir Herr Moers. Wo ist dein Orm?" Wer mit dem (großartigen) Werk Ensel und Krete vertraut ist, dem sind die Mythenmetzschen Abschweifungen bekannt. Weihnachten auf der Lindwurmfeste ist genau das. Eine Abschweifung. Allerdings ohne großartigen Text von dem abgeschweift werden könnte. Ein bisschen traurig.
3,5 Sterne = gut, würde ich weiter empfehlen Ein sehr dünnes Büchlein, in dem es eigentlich gar nicht um Weihnachten geht. Es geht um ein Fest, welches jedes Jahr auf der Lindwurmfeste stattfindet und unserem Weihnachten in seinen Gebräuchen teilweise sehr ähnelt. Es ist ein reiner Bericht über die Festlichkeiten, also es gibt keinen Plot, der verfolgt wird. Ich mag allerdings die Art wie Walter Moers schreibt und ich finde seine kreativen Ideen immer wieder faszinierend. Besonders die Lindwurmfestschneckengedichte fand ich eine ganz zauberhafte Idee und auch das feuerlose Feuerwerk, welches die gesamte Lindwurmfeste in eine schillernde Farbenpracht verwandelt ist einfach eine schöne Vorstellung. Man verpasst aber jetzt auch nichts, wenn man das Buch nicht liest, es ist einfach eine schöne Ergänzung für Fans der Zamonienwelt bzw. der Lindwürmer.
Zu kurz aber niedlich, sagte ich gerade als man mich nach diesem Buch fragte. Ich hatte mich auf einen weiteren Moers gefreut und war ein wenig enttäuscht, über das knapp gehaltene Format. Aber in der Kürze liegt die Würze sagt man. Stimmt das hier? Ich finde nicht wirklich, obwohl ich ja wirklich sehr sehr gerne seine Bücher lese. Kurzweilig, süß , unterhaltsam, hübsche Bilder und ein schöner Brief. Vielleicht kann man es als kleine Vorbereitung auf den Inselroman von ihm sehen. Fantasie? Natürlich, mit der enttäuscht er nie sonder zaubert damit immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Ich gebe nur drei Sterne, weil ich mir so gerne mehr Zeilen und Seiten gewünscht hätte 😉
Weihnachten in der lustigen Lindwurm-Version Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden? Ich wollte für die Nachweihnachtszeit noch ein bisschen Weihnachten haben und fand den Klappentext sehr interessant. Außerdem wollte ich wissen, wie Lindwürmer feiern und was diese Feste mit unserem Weihnachten zu tun haben ;-) Cover: Das Steingebilde auf dem Cover erinnert an einen bunten Weihnachtsbaum. Es deutet schon darauf hin, dass es sich um eine lustige Art von Weihnachtsfest handeln muss, das hier thematisiert wird. Die goldene Schrift finde ich sehr schön und elegant. Inhalt: Die Lindwürmer feiern Hamoulimepp. Dieses kuriose Fest erinnert Hildegunst von Mythenmetz sehr an das menschliche Weihnachten. Er berichtet von feuerlosem Feuerwerk, Trilobitensuppe die nur diejenigen mögen, die früh genug daran gewöhnt wurden und Hamoulimeppwurmzwergen. Im CD-Case ist ein Büchlein mit Bildern mit dabei, sodass man sich besser vorstellen kann, was z.B. der zamonische Lindwurm oder Felsengeiereier sind. Handlung und Thematik: Bei diesem Hörbuch handelt es sich um das Vorlesen eines Briefes, den der Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz geschrieben hat, um sich über dieses kuriose Weihnachtsfest lustig zu machen. Es gibt keinen Handlungsstrang und keine direkten Charaktere die etwas erleben, vielmehr ist es eine witzige kurzweilige Erzählung. Hamoulimepp ist eigentlich wie Weihnachten nur auf „lindwurmisch“. Was ich nicht so toll fand ist, dass erzählt wurde, dass die Geschenke von den Lindwurmeltern kommen und das ganze drumherum nur Scharade ist. Das könnte Kindern meines Erachtens Nikolaus & Co. versauen. Die Fantasy-Elemente fand ich passend, es war mal was Neues. Sprecher: Andreas Fröhlich hat dieses Buch sehr schön vorgelesen. Er brachte die Ironie des Briefes sehr gut rüber, seine Intonation war gut und die Erzählung interessant. Es war angenehm ihm zuzuhören. Persönliche Gesamtbewertung: Ich würde es eher als Jugend-Hörbuch und nicht als Kinder-Hörbuch sehen, da es unter Umständen dazu führen könnte, Kindern den Nikolaus & Co durch die Vergleiche zu versauen, da Geheimnisse ausgeplaudert werden. Ansonsten fand ich es sehr unterhaltsam. Ich werde es mir sicher in der nächsten Weihnachtszeit wieder anhören, weil mir das Fantasy-Weihnachten sehr gefallen hat.
Dieses kleine Büchlein von Walter Moers ist keine lange Weihnachtsgeschichte in der viel Spannung aufgebaut wird. Viel mehr ist es eine wortgewandte, humorvolle und gelegentlich sarkastischen Erläuterung der Festtage auf den Lindwurmfesten in Briefform. Ein kurzes Lesevergnügen für zwischendurch für Walter Moers Fans. Wer jedoch eine längere, festliche oder abenteuerliche Weihnachtsgeschichte sucht wird mit diesem Werk nicht auf seine Kosten kommen. Wie immer ist natürlich auch dieses Buch mit einigen bunten, fantasievollen Illustrationen ausgestattet.
Hamoulimepp statt Weihnachten – Zamonien feiert anders
Hamoulimepp – allein das Wort klingt schon nach einem Fest, das man entweder lieben oder gnadenlos hassen muss. Hildegunst von Mythenmetz tut Letzteres, und genau das macht diese kleine zamonische Weihnachtssatire so köstlich. Was Walter Moers hier in Form eines Briefes „übersetzt“ hat, ist nichts weniger als eine Abrechnung mit allem, was wir an Weihnachten selbst kennen: übertriebene Bräuche, groteske Figuren, maßloses Essen, laute Musik und der ewige Zwang, sich über das angeblich Besinnliche zu freuen. Schon die Aufmachung des Buches ist ein Geschenk: schwarzer Buchschnitt, Schutzumschlag, Lesebändchen – und innen ein Brief, der aussieht, als hätte man ihn direkt aus Hildegunsts Schreibtischschublade gezogen. Gelbes, gezacktes Briefpapier, verschnörkelte Initialen, dazu jede Menge Illustrationen von Lydia Rode, die die zamonischen Hamoulimepp-Wunder mit schillernder Detailverliebtheit ins Bild setzen: Hamoulimeppbäume aus Stein, wurmförmige Trunkenbolde, absurde Instrumente und ein feuerloses Feuerwerk. Inhaltlich schwankt man ständig zwischen Schmunzeln, Stirnrunzeln und heimlichem Wiedererkennen: der Hamouli als grotesker Weihnachtsmannersatz, der Mepp als finstere Begleitfigur, dazu Hamoulimeppwürmer, Wurmzwerge und – als Highlight – der Bücher-Räumaus, bei dem die Lindwürmer ungeliebte Bücher vor die Tür stellen, damit andere sie finden können. (Ehrlich: warum haben wir diesen Brauch nicht auch bei uns?) Natürlich ist das Ganze keine klassische Geschichte, sondern eben ein Brief. Aber genau darin liegt der Reiz: man liest nicht linear, sondern stolpert von Abneigung zu Abneigung, von bissigem Seitenhieb zu liebevollem Detail. Und am Ende, wenn Hildegunst trotz allem einen Hauch von Sentimentalität zeigt, spürt man dieses typisch Moers’sche Changieren zwischen Ironie, Zynismus und echter Zamonien-Magie. Mein Fazit: „Weihnachten auf der Lindwurmfeste“ ist kurz, schräg, wunderbar illustriert und trifft mitten ins Herz aller, die sich jedes Jahr fragen: Muss das wirklich sein, dieser ganze Weihnachtswahnsinn? Moers’ Antwort: Ja – aber bitte schön zamonisch.

Zu allererst einmal - Ich bin der allergrößte Moers-Fan. Ich habe seine Bücher regelmäßig verschlungen, die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär ist eines meiner Lieblingsbücher of all time und ich bin immer wieder begeistert ob der schier unendlichen Fantasie dieses Mannes. Seine Zamonien-Romane sind mit das beste was der deutsche Literaturmarkt jemals hervorgebracht hat. Punkt. Mit der Einleitung hab ich ja jetzt schon ein dickes fetter ABER provoziert und hier kommt es nun auch: Aber! Aber, Weihnachten auf der Lindwurmfeste war jetzt nicht unbedingt ein Glanzstück lieber Herr Moers. Leider nein, leider gar nicht. Zu allererst muss man sagen - Weihnachten auf der Lindwurmfeste ist ja nicht einmal ein Roman, oder bessergesagt und angesicht des eher übersichtlichen Volumens, auch keine Novelle. Es gibt keine Handlung, man sucht vergebens nach Spannung, oder nach liebenswerten und verrückten Charakteren (wenn man hier mal vom Meister selbst, Hildegunst von Mythenmetz, absieht), sprich vieles was einen Moers-Roman besonders macht ist hier einfach nicht gegeben. Es handelt sich hier um einen Brief von Mythenmetz den er an seinen Freund den Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer schreibt und in dem er die Gebräuche des Festes Hamoulimepp, welches bei ihm zu Hause auf der Lindwurmfeste gefeiert wird schildert. Hamoulimepp nun, ist ein Fest welches Weihnachten zum verwechseln ähnlich sieht und von Mythenmetz stark verachtet wird, dementsprechend objektiv ist auch seine Schilderung. Hier und da hat der großartige Moers-Witz aufgeblitzt und ich habe mir hin und wieder ein Lächeln nicht verkneifen können, aber am Schluss sitzt man halt doch da und denkt "Ok hm. Das wars jetzt? Wirklich? Da bin ich aber besseres gewohnt von dir Herr Moers. Wo ist dein Orm?" Wer mit dem (großartigen) Werk Ensel und Krete vertraut ist, dem sind die Mythenmetzschen Abschweifungen bekannt. Weihnachten auf der Lindwurmfeste ist genau das. Eine Abschweifung. Allerdings ohne großartigen Text von dem abgeschweift werden könnte. Ein bisschen traurig.
Rezension | Weihnachten auf der Lindwurmfeste von Walter Moers Meine Meinung Dieses kleine aber feine Büchlein kommt ganz in zamonischer Marnier in einem hübsch Illustrierten Kleid daher und entführt nach einem kurzen Vorwort in die Welt Zamoniens. Hildegunst von Mythenmetz schildert in einem ausführlichen Brief an seinen besten Freund, den Eydeeten Ben Kibitzer, die Feierlichkeiten rund um das Hamoulimepp Fest. Schnell lassen sich für den Leser die frappierenden Ähnlichkeiten zu unserem Weihnachtsfest, oder sollte ich lieber Weihnachtswahnsinn sagen, feststellen. Diese Kurzgeschichte in Briefform eignet sich mit den kurzen Kapiteln wunderbar als Zwischendurchlektüre. Bereits der Brief an sich ist immer wieder mit Illustrationen geschmückt. Damit jedoch nicht genug, denn Mythenmetz verweist immer wieder auf eine der Zamonischen Tafeln im Anhang. Diese fand ich zwar ganz in Ordnung, aber ich hätte sie jetzt nicht unbedingt für die Geschichte benötigt. Viel lieber hätte ich etwas mehr Brieftext gehabt, denn obwohl sich Mythenmetz bei seinem Freund Ben Kibitzer vor allem über seine Abneigung gegenüber Hamoulimepp und alles was damit zu tun hat (z. B. d auslässt, lässt das Ende des Briefes eine Wendung erkennen. Immerhin haben die Festlichkeiten auch etwas Gutes wie z. B. den Bücher-Räumaus, der im Kontrast zur kritischen Äußerung über die Tradition mit den Hamoulimeppbäumen steht. Die beigefügte Leseprobe erachte ich bei diesem wirklich kurzen Büchlein als Seitenverschwendung – stattdessen wären ein paar Seiten mehr von der eigentlichen Geschichte um ein vielfaches schöner gewesen. Trotzdem habe ich als Moers-Fan alle zusätzlichen Informationen, seien es noch so kleine Nichtigkeiten, aufgesaugt und bin mir sicher, dass ich dieses Büchlein nun öfters an Weihnachten zur Hand nehmen werde. Auch für alle die sich nun nach Weihnachten nochmal an die schönen Tage in Erinnerung rufen möchten ist “Weihnachten auf der Lindwurmfeste” bestens geeignet! Fazit Eine zamonisch-grinchmäßige Kurzgeschichte für alle eingefleischten Moers Fans.
So richtig weiss ich nicht, was ich davon halten soll. An sich eine ganz nette Lektüre, aber dafür muss man glaube ich schob ein seeeehr großer Moers Fan sein. Was bitte sollten denn diese 40 Seiten komischer Tafeln, die mir auch nicht mehr gezeigt haben, als das was da so erklärt wurde im Text... Uch hätte wirklich mehr erwartet...
Ganz nett für einen Adventssonntag
Eine nette Geschichte über Weihnachten in Briefform geschrieben von Hildegunst von Mythenmetz an den Buchhaimer Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer. Auch in der Lindwurmfeste wird Weihnachten gefeiert nur unter dem Decknamen „Hamoulimepp“. In diesen Brief berichtet Hildegunst über das für ihn verhasste Fest und seine Bräuche. Gewohnter flüssiger Schreibstil in Walter Moers bekannter Art. Nette Geschichte für einen Advendtssonntag bei einer Tasse Tee. Schöne Illustrationen von Lydia Rode. Für mich war das Buch ein Geschenk von meiner Freundin, gekauft hätte ich es mir bei dem Preis sicher nicht. Nette Geschichte aber wenn man sie nicht gelesen hat ist es auch nicht schlimm. Das kann Walter Moers besser was er bei der Reihe um die Stadt der träumenden Bücher bewiesen hat.

Die Weihnachtsliebende wurde nicht ganz warm mit dem Hamoulimeppgrinch ...
Mein zweites Buch von Walter Moers, das mich dieses Mal zwar unterhalten, aber nicht ansatzweise so fasziniert hat wie der Bücherdrache. Hildegunst von Mythenmetz berichtet in einem Brief an seinen Freund Hachmed Ben Kibitzer von Hamoulimepp, einem zamonischen Fest, das einige Parallelen zu Weihnachten aufweist. Mit der Hilfe von taxonomischen Tafeln entsteht ein Bild von bizarren Bräuchen wie der Trilobitensuppe im eigens dafür existierenden Topf oder dem feuerlosen Feuerwerk. Ich fand das Buch ganz okay und doch wieder besonders durch Walter Moers' große Phantasie und die Welt Zamoniens. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass wir die Stimmung nicht gepasst hat. Eine Weihnachtsliebhaberin ließt einen Brief von einem Hamoulimeppgrinch...

Ein netter und kurzweiliger vorweihnachtlicher Leseschmaus. Gewohnter Moerscher Humor, was mir gut gefallen hat. Moers' Wortkreationen sind wie immer ein Leseschmaus und die Entsprechungen zu unserem Weihnachtsfest sind herrlich komisch. Das Preis-Leistungsverhältnis des Büchleins wurde bereits in ausreichend Rezensionen beklagt, daher gehe ich nicht darauf ein. Durch die vielen Rezensionen sollte mittlerweile jedem klar sein was man geboten bekommt
Eine wunderschöne, kritische Geschichte für eines der beliebtesten Feste, aus der Sicht von Walter Moers!
Walter Moers fällt für mich in die Kategorie: Mag man oder mag man nicht. Dazwischen gibt es kaum etwas. Ich persönlich falle in die erste Kategorie und liebe seine Bücher! Diese zamonische Welt gleicht in ihrem Umfang, den Details und der Hingabe an Werke wie Herr der Ringe heran. Walter Moers hat mit sehr viel Liebe zum Detail eine eigene Welt erschaffen, die den Leser nur in Staunen versetzen kann. So auch in diesem Buch, in welchem er auf einen Brauch eingeht, welcher unserem Weihnachten sehr ähnelt. Ein aufgebrachter Hildegunst von Mythenmetz bringt uns diesen Wahnsinn näher. Wie immer anschaulich mit den schönsten Illustrationen versehen von der fantastischen Lydia Rode! Für Fans ein Muss, für alle, die neu einsteigen wollen. Man muss keines der vorangegangenen Bücher gelesen haben, um die Geschichte zu verstehen. Vielleicht ist es sogar ein guter Einstieg in Zamonien.
Zur Weihnachtszeit ein bisschen walter Moers
Ich fand das Buch gut … nicht zu vergleichen mit anderen Büchern von Moers, aber trotz allem schön für zwischendurch. Ich hatte das Buch in nichtmal einer Stunde durch. Es ist lustig geschrieben und ich fand es sehr amüsant. Es geht um die „kritische“ Sicht auf haloumimepp (Weihnachten) von hildegunst von mythenmetz. Kritisch ist vielleicht etwas harmlos ausgedrückt … ich denke eher sie verabscheut es. Und das macht das ganze Buch so unterhaltsam 😊
"Das Leben ist endlich, doch ewig ist Kunst, so grüßt von fern, der Hildegunst!"
Dieses Buch ist kein klassischer Zamonienroman, wie wir sie kennen und lieben. Hierbei handelt es sich um einen Brief, den Hildegunst von Mythenmetz seinem Freund Hachmed Ben Kibitzer schreibt und sich darin über "Hamoulimepp" (also Weihnachten 😉) aufregt. Es ist sehr charmant und humorvoll geschrieben und für jeden Fan auch eine Empfehlung für seine Kollektion 👍🤭 aber es ist definitiv kein Muss.

Schöne Lektüre aber kein Weihnachtsbuch
Der Inhalt des Buches besteht aus einem langen Brief von Hildegunst von Mythenmetz an seinen Freund Hachmed und gezeichneten Tafekdbildern am Ende des Buchs. Es ließt sich sehr schnell durch, als erst Lektüre von Moers würde ich es aber nicht empfehlen, da dies sonst zur Verwirrung führt denke ich, da der Schreibstil und die eigentümlichen Zustände des Kontinents Zamonien da ansetzen wo die vielen Romane vorher wissen aufgebaut haben. Eine kurze Einführung gibt es aber natürlich trotzdem. Der Inhalt beschreibt das Fest Hamoulimepp welches Weihnachten ähneln soll. Allerdings geht es eher um die negative Einstellung des Autors dazu und nur ganz am Ende werden positive Aspekte aufgeführt. Ich war davon etwas enttäuscht da ich erhofft hatte ein weihnachtliches Gefühl durch das Buch zu bekommen, was nicht eingetreten ist. Die wenigen positiven Aspekte waren zwar schön beschrieben, haben aber nicht den weihnachtlichen “Spirit” rausgeholt sondern eher ein Gefühl von Scrooge oder dem Grinch hinterlassen - vor dem Sinneswandel.
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Als Walter Moers den Briefwechsel zwischen Hildegunst von Mythenmetz und dem Buchhaimer Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer sichtete, stieß er auf einen Brief, in dem der zamonische Autor ein Fest schildert, das Moers frappierend an unser Weihnachtsfest erinnert hat. Die Lindwürmer Zamoniens begehen es alljährlich und nennen es »Hamoulimepp«. Während dieser drei Feiertage steht die Lindwurmfeste ganz im Zeichen der beiden Figuren »Hamouli« und »Mepp«, die unserem Weihnachtsmann und dem Knecht Ruprecht verblüffend ähneln. Außerdem gehören zur Tradition Hamoulimeppwürmer, Hamoulimeppwurmzwerge, ungesundes Essen, ein Bücher-Räumaus, ein feuerloses Feuerwerk und vieles andere mehr. Laut Moers, kein Freund der Weihnachtsfeierei, gibt dieser Brief von Mythenmetz einen profunden Einblick in die Gebräuche einer beliebten zamonischen Daseinsform, der Lindwürmer. Nie war Weihnachten so zamonisch.
Folgende weitere Zamonienromane sind bislang erschienen:
Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär
Ensel und Krete
Rumo & die Wunder im Dunkeln
Die Stadt der Träumenden Bücher
Der Schrecksenmeister
Das Labyrinth der Träumenden Bücher
Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
Der Bücherdrache
Die Insel der Tausend Leuchttürme
Außerdem: Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte: Zwanzig zamonische Flabeln
Ausstattung: durchgehend vierfarbig illustriert
Book Information
Author Description
Walter Moers ist der Schöpfer des fantastischen Kontinents Zamonien und des dort lebenden Erfolgsschriftstellers Hildegunst von Mythenmetz, dessen Werke er vorgibt ins Deutsche zu übersetzen. Dazu gehören u.a. »Die Stadt der Träumenden Bücher«, »Die Insel der Tausend Leuchttürme« und zuletzt »Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte«. Moers ist darüber hinaus der geistige Vater von Käpt´n Blaubär, dem Kleinen Arschloch, dem Alten Sack, von Adolf, der Nazisau, dem Fönig und vieler anderer populärer Charaktere. Moers ist eines der großen Multitalente: als Zeichner, als Schriftsteller und auch als Drehbuchautor. Seine Auflagen gehen in die Millionen, die Filme nach seinen Büchern waren Blockbuster. Er hat den Grimme- und den Fantastik-Preis gewonnen und wird – weit über den deutschen Sprachraum hinaus – vom breiten Publikum ebenso geschätzt wie von den Feuilletonisten: für seine überbordende Fantasie, seine Fabulierkunst, seinen Anspielungsreichtum und seinen mal feinen, mal anarchischen Humor.
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Humorvolle und düstere zamonische Weihnachtsgeschichte🎄🗡️
Groteske und skurrile Dialoge und Wortspiele, sprachlich kreativ 💭, Parodie auf Klischees, Absurdität von Traditionen und tolle Illustrationen 🎨 Die Weihnachtszeit in Zamonien ist alles andere als besinnlich. Konflikte entstehen und es kommt zu Bedrohungen, Spannungen, Intrigen und grotesken Situationen. Die Stimmung kippt von Ironie zu echter Gefahr. Eskalation und Chaos. Ein surrealer Belagerungszustand entsteht. Kann der Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz, der sich eigentlich nur nach Ruhe und seinem produktiven Schreiben sehnt, die Gefahr auf der Feste abwenden? Es ist ein Weihnachtsbuch der anderen Art und hätte gerne auch länger sein dürfen. Ich mochte die Anspielungen und versteckten Botschaften sehr. Die Kreativität von Moers ist einfach unübertroffen. Empfehlenswert ist es vorher die Insel der 1000 Leuchttürme zu lesen. Empfehlung für Fans von Fantasy Welten 🌟

"Tiefer die Tröten nie tuten"🎶🎶😂 *Bekanntes Lied zu Hamoulimepp/Weihnachten auf der Lindwurmfeste*
Dieses ist mein erstes Buch, dass ich von Walter Moers las. Mir war der Autor schon bekannt durch die Geschichten von Käpt'n Blaubär (als Serie).😊 Eines vorweg, "Weihnachten auf der Lindwurmfeste, oder Warum ich Weihnachten hasse", ist mal ein sehr schöner und lustiger Buchtitel. Selbst das Cover war interessant gestaltet, samt passenden Illustrationen, im Buch, von Lydia Rode.😍 Es ist ein sehr kurz gehaltenes Buch, in dem der berühmte Schriftsteller, namens Hildegunst von Mythenmetz aus Zamonien, seinem Brieffreund Hachmed, die Bräuche und das Fest Hamoulimepp näher bringt. Und ganz nebenbei erklärt, warum er dieses Fest, von drei Tagen, nicht mag. Der Autor selbst gibt sich in diesem Buch als den sogenannten Brieffreund aus. Es gibt viele Parallelen zu unserem Weihnachtsfest, wie ich feststellte😄. Und was ich schon über den Humor und Schreibstil von Walter Moers mitbekam, muss ich sagen... Ja, er hat eine eigene Art von Humor, an die man sich erstmal gewöhnen muss😂. Anfangs brauchte ich auch etwas, um mit seinem Schreibstil warm zu werden. Nach ein paar Seiten ging es auch damit ganz gut. Was ich merkte, als ich mit diesem Buch zu erst begann, dass Walter Moers eine ganz eigene Welt erschaffen hat, was die Lindwürmer und die Lindwurmfeste betraf, sowie auch den Ort Zamonien. Ich komme also nicht drum herum, noch ein paar andere Bücher zu lesen von ihm.😂🥰 Da ich jetzt ein bisschen mehr in diese Welt eintauchen und verstehen möchte 😄😊. Egal, ob man Weihnachtsliebhaber/-in, oder Weihnachtsskeptiker/-in, oder Fan von Walter Moers und seinen Büchern, ist. Es ist irgendwie für jede Person etwas dabei. 📖🎄🪱😄🥰
Wer eine der üblichen ausschweifenden Geschichten seitens Hildegunst von Mythenmerz erwartet, den muss ich hier enttäuschen. Es handelt sich hierbei um eine Kurzgeschichte in Briefformat. Er beschreibt darin, wie man auf der Lindwurmfeste Hamoulimepp feiert, was stark an Weihnachten erinnert um ehrlich zu sein. 🤭 Man erfährt auf knapp der Hälfte der Buchseiten in in doch ziemlich ablehnender Haltung Rituale zu oben genannten Fest. Ich fand es spannend und musste auch durchaus mehrfach Schmunzeln. Die andere Hälfte des Bucht nehmen so genannte taxonomische Tafeln ein, welche Dinge bildlich darstellen die ihm Brief erwähnt werden. Kurzweilig aber amüsant
Ein Buch, das wohl eher für diejenigen ist, denen Moers und Mythenmetz mit seinen Ausschweifungen ans Herz gewachsen sind.
+++ Rezension +++ [unbezahlte Werbung | selbst gekauft] Inhalt: Hildegunst von Mythenmetz befindet sich gerade zur Kur auf Eydernorn. Eine gute Gelegenheit um seinen Freund Hachmed Ben Kibitzer zu schreiben und über das Fest „Hamoulimepp“ aufzuklären, bzw. damit abzurechnen. Meinung: Zunächst muss gesagt werden, dass es sich um eine - ich würde schon sagen - Kurzgeschichte in Briefform handelt. Es gibt keinen direkten Plot; vielmehr beschreibt Mythenmetz das „Hamoulimepp-Fest“, das jedes Jahr für drei Tage auf der Lindwurmfeste gefeiert wird. Dabei hält er mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. Moers brilliert wieder mit Kreativität und Phantasie. Das zeigt sich, wie er verschiedene Bräuche von uns miteinander verwebt und erklärt, warum es bei „Hamoulimepp“ so unterschiedliche Wesen gibt, die beim Beschenken notwendig sind. Gerade diese Beschreibungen und die Empörungen von Mythenmetz brachten mich immer wieder zum Schmunzeln und zum Lachen. Schön fand ich auch den kleinen Verweis auf den aktuellen Aufenthaltsort von Mythenmetz. Wer „Die Insel der 1000 Leuchttürme“ gelesen hat, hat einen noch besseren Bezug zum Buch. Unübertroffen sind natürlich wieder die Illustrationen, welche die Beschreibungen noch einem wesentlich veranschaulichen. Verlag: Penguin Seiten: 112 Genre: Fantasy Veröffentlichung: 23.11.2018 Illustration: Lydia Rode Bewertung: 4,5 von 5 Sternen
So ähnlich wie Weihnachten
Ist das beschriebene Fest auf der Lindwurmfeste. Gesellschaftskritisch und voller Parallelen beschreibt Hildegunst den jährlichen Ausnahmezustand der Lindwürmer. Ein wundervoll illustriertes Buch mit wenig Seiten und kurzen Kapiteln. Auch wenn die Dramatik fehlt und es keine Wendungen in der Aufzählung der Rituale gibt, fand ich das Buch gelungen und angenehm kurzweilig.
Weihnachten in Zamonien
Walter Moers entführt uns wieder einmal in die Welt von Zamonien, diesmal mit einer weihnachtlichen Note. Wie gewohnt punktet er mit Fantasie und schmunzelwürdigen Momenten, unterstützt von seinen markanten, phantasievollen Zeichnungen. Doch trotz der Kürze des Buches wirkt es auf mich insgesamt leider etwas zäh. Die Geschichte ist weniger eine Handlung als vielmehr eine detailverliebte Beschreibung zamonischer Weihnachtstraditionen. Während das Setting und die Ideen durchaus charmant sind, fehlt es an Dynamik oder Spannung. Es liest sich eher wie ein nettes Kapitel aus einem größeren Werk, statt wie eine eigenständige Erzählung. Für Fans von Moers, die seine Fantasie und seinen Humor lieben, mag es ein schönes kleines Geschenk sein. Doch wer eine packende Geschichte erwartet, wird hier eher enttäuscht. Ein netter, aber nicht überragender Ausflug nach Zamonien.
Ein Weihnachtsbuch der anderen Art 🎄✨ Moers ist bekannt Dinge aus der Realität in seine fantastische Welt zu verpacken. Mit einer guten Prise Humor und wundervollen Illustrationen findest du hier ein kunterbuntes Weihnachtsbuch, dass nicht nur erwachsene Lesende sondern auch die kleinen Büchermäuse begeistert. Eines meiner Highlights aus diesem Jahr ☺️💚
Zu allererst einmal - Ich bin der allergrößte Moers-Fan. Ich habe seine Bücher regelmäßig verschlungen, die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär ist eines meiner Lieblingsbücher of all time und ich bin immer wieder begeistert ob der schier unendlichen Fantasie dieses Mannes. Seine Zamonien-Romane sind mit das beste was der deutsche Literaturmarkt jemals hervorgebracht hat. Punkt. Mit der Einleitung hab ich ja jetzt schon ein dickes fetter ABER provoziert und hier kommt es nun auch: Aber! Aber, Weihnachten auf der Lindwurmfeste war jetzt nicht unbedingt ein Glanzstück lieber Herr Moers. Leider nein, leider gar nicht. Zu allererst muss man sagen - Weihnachten auf der Lindwurmfeste ist ja nicht einmal ein Roman, oder bessergesagt und angesicht des eher übersichtlichen Volumens, auch keine Novelle. Es gibt keine Handlung, man sucht vergebens nach Spannung, oder nach liebenswerten und verrückten Charakteren (wenn man hier mal vom Meister selbst, Hildegunst von Mythenmetz, absieht), sprich vieles was einen Moers-Roman besonders macht ist hier einfach nicht gegeben. Es handelt sich hier um einen Brief von Mythenmetz den er an seinen Freund den Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer schreibt und in dem er die Gebräuche des Festes Hamoulimepp, welches bei ihm zu Hause auf der Lindwurmfeste gefeiert wird schildert. Hamoulimepp nun, ist ein Fest welches Weihnachten zum verwechseln ähnlich sieht und von Mythenmetz stark verachtet wird, dementsprechend objektiv ist auch seine Schilderung. Hier und da hat der großartige Moers-Witz aufgeblitzt und ich habe mir hin und wieder ein Lächeln nicht verkneifen können, aber am Schluss sitzt man halt doch da und denkt "Ok hm. Das wars jetzt? Wirklich? Da bin ich aber besseres gewohnt von dir Herr Moers. Wo ist dein Orm?" Wer mit dem (großartigen) Werk Ensel und Krete vertraut ist, dem sind die Mythenmetzschen Abschweifungen bekannt. Weihnachten auf der Lindwurmfeste ist genau das. Eine Abschweifung. Allerdings ohne großartigen Text von dem abgeschweift werden könnte. Ein bisschen traurig.
Rezension | Weihnachten auf der Lindwurmfeste von Walter Moers Meine Meinung Dieses kleine aber feine Büchlein kommt ganz in zamonischer Marnier in einem hübsch Illustrierten Kleid daher und entführt nach einem kurzen Vorwort in die Welt Zamoniens. Hildegunst von Mythenmetz schildert in einem ausführlichen Brief an seinen besten Freund, den Eydeeten Ben Kibitzer, die Feierlichkeiten rund um das Hamoulimepp Fest. Schnell lassen sich für den Leser die frappierenden Ähnlichkeiten zu unserem Weihnachtsfest, oder sollte ich lieber Weihnachtswahnsinn sagen, feststellen. Diese Kurzgeschichte in Briefform eignet sich mit den kurzen Kapiteln wunderbar als Zwischendurchlektüre. Bereits der Brief an sich ist immer wieder mit Illustrationen geschmückt. Damit jedoch nicht genug, denn Mythenmetz verweist immer wieder auf eine der Zamonischen Tafeln im Anhang. Diese fand ich zwar ganz in Ordnung, aber ich hätte sie jetzt nicht unbedingt für die Geschichte benötigt. Viel lieber hätte ich etwas mehr Brieftext gehabt, denn obwohl sich Mythenmetz bei seinem Freund Ben Kibitzer vor allem über seine Abneigung gegenüber Hamoulimepp und alles was damit zu tun hat (z. B. d auslässt, lässt das Ende des Briefes eine Wendung erkennen. Immerhin haben die Festlichkeiten auch etwas Gutes wie z. B. den Bücher-Räumaus, der im Kontrast zur kritischen Äußerung über die Tradition mit den Hamoulimeppbäumen steht. Die beigefügte Leseprobe erachte ich bei diesem wirklich kurzen Büchlein als Seitenverschwendung – stattdessen wären ein paar Seiten mehr von der eigentlichen Geschichte um ein vielfaches schöner gewesen. Trotzdem habe ich als Moers-Fan alle zusätzlichen Informationen, seien es noch so kleine Nichtigkeiten, aufgesaugt und bin mir sicher, dass ich dieses Büchlein nun öfters an Weihnachten zur Hand nehmen werde. Auch für alle die sich nun nach Weihnachten nochmal an die schönen Tage in Erinnerung rufen möchten ist “Weihnachten auf der Lindwurmfeste” bestens geeignet! Fazit Eine zamonisch-grinchmäßige Kurzgeschichte für alle eingefleischten Moers Fans.
Zu allererst einmal - Ich bin der allergrößte Moers-Fan. Ich habe seine Bücher regelmäßig verschlungen, die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär ist eines meiner Lieblingsbücher of all time und ich bin immer wieder begeistert ob der schier unendlichen Fantasie dieses Mannes. Seine Zamonien-Romane sind mit das beste was der deutsche Literaturmarkt jemals hervorgebracht hat. Punkt. Mit der Einleitung hab ich ja jetzt schon ein dickes fetter ABER provoziert und hier kommt es nun auch: Aber! Aber, Weihnachten auf der Lindwurmfeste war jetzt nicht unbedingt ein Glanzstück lieber Herr Moers. Leider nein, leider gar nicht. Zu allererst muss man sagen - Weihnachten auf der Lindwurmfeste ist ja nicht einmal ein Roman, oder bessergesagt und angesicht des eher übersichtlichen Volumens, auch keine Novelle. Es gibt keine Handlung, man sucht vergebens nach Spannung, oder nach liebenswerten und verrückten Charakteren (wenn man hier mal vom Meister selbst, Hildegunst von Mythenmetz, absieht), sprich vieles was einen Moers-Roman besonders macht ist hier einfach nicht gegeben. Es handelt sich hier um einen Brief von Mythenmetz den er an seinen Freund den Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer schreibt und in dem er die Gebräuche des Festes Hamoulimepp, welches bei ihm zu Hause auf der Lindwurmfeste gefeiert wird schildert. Hamoulimepp nun, ist ein Fest welches Weihnachten zum verwechseln ähnlich sieht und von Mythenmetz stark verachtet wird, dementsprechend objektiv ist auch seine Schilderung. Hier und da hat der großartige Moers-Witz aufgeblitzt und ich habe mir hin und wieder ein Lächeln nicht verkneifen können, aber am Schluss sitzt man halt doch da und denkt "Ok hm. Das wars jetzt? Wirklich? Da bin ich aber besseres gewohnt von dir Herr Moers. Wo ist dein Orm?" Wer mit dem (großartigen) Werk Ensel und Krete vertraut ist, dem sind die Mythenmetzschen Abschweifungen bekannt. Weihnachten auf der Lindwurmfeste ist genau das. Eine Abschweifung. Allerdings ohne großartigen Text von dem abgeschweift werden könnte. Ein bisschen traurig.
3,5 Sterne = gut, würde ich weiter empfehlen Ein sehr dünnes Büchlein, in dem es eigentlich gar nicht um Weihnachten geht. Es geht um ein Fest, welches jedes Jahr auf der Lindwurmfeste stattfindet und unserem Weihnachten in seinen Gebräuchen teilweise sehr ähnelt. Es ist ein reiner Bericht über die Festlichkeiten, also es gibt keinen Plot, der verfolgt wird. Ich mag allerdings die Art wie Walter Moers schreibt und ich finde seine kreativen Ideen immer wieder faszinierend. Besonders die Lindwurmfestschneckengedichte fand ich eine ganz zauberhafte Idee und auch das feuerlose Feuerwerk, welches die gesamte Lindwurmfeste in eine schillernde Farbenpracht verwandelt ist einfach eine schöne Vorstellung. Man verpasst aber jetzt auch nichts, wenn man das Buch nicht liest, es ist einfach eine schöne Ergänzung für Fans der Zamonienwelt bzw. der Lindwürmer.
Zu kurz aber niedlich, sagte ich gerade als man mich nach diesem Buch fragte. Ich hatte mich auf einen weiteren Moers gefreut und war ein wenig enttäuscht, über das knapp gehaltene Format. Aber in der Kürze liegt die Würze sagt man. Stimmt das hier? Ich finde nicht wirklich, obwohl ich ja wirklich sehr sehr gerne seine Bücher lese. Kurzweilig, süß , unterhaltsam, hübsche Bilder und ein schöner Brief. Vielleicht kann man es als kleine Vorbereitung auf den Inselroman von ihm sehen. Fantasie? Natürlich, mit der enttäuscht er nie sonder zaubert damit immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Ich gebe nur drei Sterne, weil ich mir so gerne mehr Zeilen und Seiten gewünscht hätte 😉
Weihnachten in der lustigen Lindwurm-Version Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden? Ich wollte für die Nachweihnachtszeit noch ein bisschen Weihnachten haben und fand den Klappentext sehr interessant. Außerdem wollte ich wissen, wie Lindwürmer feiern und was diese Feste mit unserem Weihnachten zu tun haben ;-) Cover: Das Steingebilde auf dem Cover erinnert an einen bunten Weihnachtsbaum. Es deutet schon darauf hin, dass es sich um eine lustige Art von Weihnachtsfest handeln muss, das hier thematisiert wird. Die goldene Schrift finde ich sehr schön und elegant. Inhalt: Die Lindwürmer feiern Hamoulimepp. Dieses kuriose Fest erinnert Hildegunst von Mythenmetz sehr an das menschliche Weihnachten. Er berichtet von feuerlosem Feuerwerk, Trilobitensuppe die nur diejenigen mögen, die früh genug daran gewöhnt wurden und Hamoulimeppwurmzwergen. Im CD-Case ist ein Büchlein mit Bildern mit dabei, sodass man sich besser vorstellen kann, was z.B. der zamonische Lindwurm oder Felsengeiereier sind. Handlung und Thematik: Bei diesem Hörbuch handelt es sich um das Vorlesen eines Briefes, den der Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz geschrieben hat, um sich über dieses kuriose Weihnachtsfest lustig zu machen. Es gibt keinen Handlungsstrang und keine direkten Charaktere die etwas erleben, vielmehr ist es eine witzige kurzweilige Erzählung. Hamoulimepp ist eigentlich wie Weihnachten nur auf „lindwurmisch“. Was ich nicht so toll fand ist, dass erzählt wurde, dass die Geschenke von den Lindwurmeltern kommen und das ganze drumherum nur Scharade ist. Das könnte Kindern meines Erachtens Nikolaus & Co. versauen. Die Fantasy-Elemente fand ich passend, es war mal was Neues. Sprecher: Andreas Fröhlich hat dieses Buch sehr schön vorgelesen. Er brachte die Ironie des Briefes sehr gut rüber, seine Intonation war gut und die Erzählung interessant. Es war angenehm ihm zuzuhören. Persönliche Gesamtbewertung: Ich würde es eher als Jugend-Hörbuch und nicht als Kinder-Hörbuch sehen, da es unter Umständen dazu führen könnte, Kindern den Nikolaus & Co durch die Vergleiche zu versauen, da Geheimnisse ausgeplaudert werden. Ansonsten fand ich es sehr unterhaltsam. Ich werde es mir sicher in der nächsten Weihnachtszeit wieder anhören, weil mir das Fantasy-Weihnachten sehr gefallen hat.
Dieses kleine Büchlein von Walter Moers ist keine lange Weihnachtsgeschichte in der viel Spannung aufgebaut wird. Viel mehr ist es eine wortgewandte, humorvolle und gelegentlich sarkastischen Erläuterung der Festtage auf den Lindwurmfesten in Briefform. Ein kurzes Lesevergnügen für zwischendurch für Walter Moers Fans. Wer jedoch eine längere, festliche oder abenteuerliche Weihnachtsgeschichte sucht wird mit diesem Werk nicht auf seine Kosten kommen. Wie immer ist natürlich auch dieses Buch mit einigen bunten, fantasievollen Illustrationen ausgestattet.
Hamoulimepp statt Weihnachten – Zamonien feiert anders
Hamoulimepp – allein das Wort klingt schon nach einem Fest, das man entweder lieben oder gnadenlos hassen muss. Hildegunst von Mythenmetz tut Letzteres, und genau das macht diese kleine zamonische Weihnachtssatire so köstlich. Was Walter Moers hier in Form eines Briefes „übersetzt“ hat, ist nichts weniger als eine Abrechnung mit allem, was wir an Weihnachten selbst kennen: übertriebene Bräuche, groteske Figuren, maßloses Essen, laute Musik und der ewige Zwang, sich über das angeblich Besinnliche zu freuen. Schon die Aufmachung des Buches ist ein Geschenk: schwarzer Buchschnitt, Schutzumschlag, Lesebändchen – und innen ein Brief, der aussieht, als hätte man ihn direkt aus Hildegunsts Schreibtischschublade gezogen. Gelbes, gezacktes Briefpapier, verschnörkelte Initialen, dazu jede Menge Illustrationen von Lydia Rode, die die zamonischen Hamoulimepp-Wunder mit schillernder Detailverliebtheit ins Bild setzen: Hamoulimeppbäume aus Stein, wurmförmige Trunkenbolde, absurde Instrumente und ein feuerloses Feuerwerk. Inhaltlich schwankt man ständig zwischen Schmunzeln, Stirnrunzeln und heimlichem Wiedererkennen: der Hamouli als grotesker Weihnachtsmannersatz, der Mepp als finstere Begleitfigur, dazu Hamoulimeppwürmer, Wurmzwerge und – als Highlight – der Bücher-Räumaus, bei dem die Lindwürmer ungeliebte Bücher vor die Tür stellen, damit andere sie finden können. (Ehrlich: warum haben wir diesen Brauch nicht auch bei uns?) Natürlich ist das Ganze keine klassische Geschichte, sondern eben ein Brief. Aber genau darin liegt der Reiz: man liest nicht linear, sondern stolpert von Abneigung zu Abneigung, von bissigem Seitenhieb zu liebevollem Detail. Und am Ende, wenn Hildegunst trotz allem einen Hauch von Sentimentalität zeigt, spürt man dieses typisch Moers’sche Changieren zwischen Ironie, Zynismus und echter Zamonien-Magie. Mein Fazit: „Weihnachten auf der Lindwurmfeste“ ist kurz, schräg, wunderbar illustriert und trifft mitten ins Herz aller, die sich jedes Jahr fragen: Muss das wirklich sein, dieser ganze Weihnachtswahnsinn? Moers’ Antwort: Ja – aber bitte schön zamonisch.

Zu allererst einmal - Ich bin der allergrößte Moers-Fan. Ich habe seine Bücher regelmäßig verschlungen, die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär ist eines meiner Lieblingsbücher of all time und ich bin immer wieder begeistert ob der schier unendlichen Fantasie dieses Mannes. Seine Zamonien-Romane sind mit das beste was der deutsche Literaturmarkt jemals hervorgebracht hat. Punkt. Mit der Einleitung hab ich ja jetzt schon ein dickes fetter ABER provoziert und hier kommt es nun auch: Aber! Aber, Weihnachten auf der Lindwurmfeste war jetzt nicht unbedingt ein Glanzstück lieber Herr Moers. Leider nein, leider gar nicht. Zu allererst muss man sagen - Weihnachten auf der Lindwurmfeste ist ja nicht einmal ein Roman, oder bessergesagt und angesicht des eher übersichtlichen Volumens, auch keine Novelle. Es gibt keine Handlung, man sucht vergebens nach Spannung, oder nach liebenswerten und verrückten Charakteren (wenn man hier mal vom Meister selbst, Hildegunst von Mythenmetz, absieht), sprich vieles was einen Moers-Roman besonders macht ist hier einfach nicht gegeben. Es handelt sich hier um einen Brief von Mythenmetz den er an seinen Freund den Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer schreibt und in dem er die Gebräuche des Festes Hamoulimepp, welches bei ihm zu Hause auf der Lindwurmfeste gefeiert wird schildert. Hamoulimepp nun, ist ein Fest welches Weihnachten zum verwechseln ähnlich sieht und von Mythenmetz stark verachtet wird, dementsprechend objektiv ist auch seine Schilderung. Hier und da hat der großartige Moers-Witz aufgeblitzt und ich habe mir hin und wieder ein Lächeln nicht verkneifen können, aber am Schluss sitzt man halt doch da und denkt "Ok hm. Das wars jetzt? Wirklich? Da bin ich aber besseres gewohnt von dir Herr Moers. Wo ist dein Orm?" Wer mit dem (großartigen) Werk Ensel und Krete vertraut ist, dem sind die Mythenmetzschen Abschweifungen bekannt. Weihnachten auf der Lindwurmfeste ist genau das. Eine Abschweifung. Allerdings ohne großartigen Text von dem abgeschweift werden könnte. Ein bisschen traurig.
Rezension | Weihnachten auf der Lindwurmfeste von Walter Moers Meine Meinung Dieses kleine aber feine Büchlein kommt ganz in zamonischer Marnier in einem hübsch Illustrierten Kleid daher und entführt nach einem kurzen Vorwort in die Welt Zamoniens. Hildegunst von Mythenmetz schildert in einem ausführlichen Brief an seinen besten Freund, den Eydeeten Ben Kibitzer, die Feierlichkeiten rund um das Hamoulimepp Fest. Schnell lassen sich für den Leser die frappierenden Ähnlichkeiten zu unserem Weihnachtsfest, oder sollte ich lieber Weihnachtswahnsinn sagen, feststellen. Diese Kurzgeschichte in Briefform eignet sich mit den kurzen Kapiteln wunderbar als Zwischendurchlektüre. Bereits der Brief an sich ist immer wieder mit Illustrationen geschmückt. Damit jedoch nicht genug, denn Mythenmetz verweist immer wieder auf eine der Zamonischen Tafeln im Anhang. Diese fand ich zwar ganz in Ordnung, aber ich hätte sie jetzt nicht unbedingt für die Geschichte benötigt. Viel lieber hätte ich etwas mehr Brieftext gehabt, denn obwohl sich Mythenmetz bei seinem Freund Ben Kibitzer vor allem über seine Abneigung gegenüber Hamoulimepp und alles was damit zu tun hat (z. B. d auslässt, lässt das Ende des Briefes eine Wendung erkennen. Immerhin haben die Festlichkeiten auch etwas Gutes wie z. B. den Bücher-Räumaus, der im Kontrast zur kritischen Äußerung über die Tradition mit den Hamoulimeppbäumen steht. Die beigefügte Leseprobe erachte ich bei diesem wirklich kurzen Büchlein als Seitenverschwendung – stattdessen wären ein paar Seiten mehr von der eigentlichen Geschichte um ein vielfaches schöner gewesen. Trotzdem habe ich als Moers-Fan alle zusätzlichen Informationen, seien es noch so kleine Nichtigkeiten, aufgesaugt und bin mir sicher, dass ich dieses Büchlein nun öfters an Weihnachten zur Hand nehmen werde. Auch für alle die sich nun nach Weihnachten nochmal an die schönen Tage in Erinnerung rufen möchten ist “Weihnachten auf der Lindwurmfeste” bestens geeignet! Fazit Eine zamonisch-grinchmäßige Kurzgeschichte für alle eingefleischten Moers Fans.
So richtig weiss ich nicht, was ich davon halten soll. An sich eine ganz nette Lektüre, aber dafür muss man glaube ich schob ein seeeehr großer Moers Fan sein. Was bitte sollten denn diese 40 Seiten komischer Tafeln, die mir auch nicht mehr gezeigt haben, als das was da so erklärt wurde im Text... Uch hätte wirklich mehr erwartet...
Ganz nett für einen Adventssonntag
Eine nette Geschichte über Weihnachten in Briefform geschrieben von Hildegunst von Mythenmetz an den Buchhaimer Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer. Auch in der Lindwurmfeste wird Weihnachten gefeiert nur unter dem Decknamen „Hamoulimepp“. In diesen Brief berichtet Hildegunst über das für ihn verhasste Fest und seine Bräuche. Gewohnter flüssiger Schreibstil in Walter Moers bekannter Art. Nette Geschichte für einen Advendtssonntag bei einer Tasse Tee. Schöne Illustrationen von Lydia Rode. Für mich war das Buch ein Geschenk von meiner Freundin, gekauft hätte ich es mir bei dem Preis sicher nicht. Nette Geschichte aber wenn man sie nicht gelesen hat ist es auch nicht schlimm. Das kann Walter Moers besser was er bei der Reihe um die Stadt der träumenden Bücher bewiesen hat.

Die Weihnachtsliebende wurde nicht ganz warm mit dem Hamoulimeppgrinch ...
Mein zweites Buch von Walter Moers, das mich dieses Mal zwar unterhalten, aber nicht ansatzweise so fasziniert hat wie der Bücherdrache. Hildegunst von Mythenmetz berichtet in einem Brief an seinen Freund Hachmed Ben Kibitzer von Hamoulimepp, einem zamonischen Fest, das einige Parallelen zu Weihnachten aufweist. Mit der Hilfe von taxonomischen Tafeln entsteht ein Bild von bizarren Bräuchen wie der Trilobitensuppe im eigens dafür existierenden Topf oder dem feuerlosen Feuerwerk. Ich fand das Buch ganz okay und doch wieder besonders durch Walter Moers' große Phantasie und die Welt Zamoniens. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass wir die Stimmung nicht gepasst hat. Eine Weihnachtsliebhaberin ließt einen Brief von einem Hamoulimeppgrinch...

Ein netter und kurzweiliger vorweihnachtlicher Leseschmaus. Gewohnter Moerscher Humor, was mir gut gefallen hat. Moers' Wortkreationen sind wie immer ein Leseschmaus und die Entsprechungen zu unserem Weihnachtsfest sind herrlich komisch. Das Preis-Leistungsverhältnis des Büchleins wurde bereits in ausreichend Rezensionen beklagt, daher gehe ich nicht darauf ein. Durch die vielen Rezensionen sollte mittlerweile jedem klar sein was man geboten bekommt
Eine wunderschöne, kritische Geschichte für eines der beliebtesten Feste, aus der Sicht von Walter Moers!
Walter Moers fällt für mich in die Kategorie: Mag man oder mag man nicht. Dazwischen gibt es kaum etwas. Ich persönlich falle in die erste Kategorie und liebe seine Bücher! Diese zamonische Welt gleicht in ihrem Umfang, den Details und der Hingabe an Werke wie Herr der Ringe heran. Walter Moers hat mit sehr viel Liebe zum Detail eine eigene Welt erschaffen, die den Leser nur in Staunen versetzen kann. So auch in diesem Buch, in welchem er auf einen Brauch eingeht, welcher unserem Weihnachten sehr ähnelt. Ein aufgebrachter Hildegunst von Mythenmetz bringt uns diesen Wahnsinn näher. Wie immer anschaulich mit den schönsten Illustrationen versehen von der fantastischen Lydia Rode! Für Fans ein Muss, für alle, die neu einsteigen wollen. Man muss keines der vorangegangenen Bücher gelesen haben, um die Geschichte zu verstehen. Vielleicht ist es sogar ein guter Einstieg in Zamonien.
Zur Weihnachtszeit ein bisschen walter Moers
Ich fand das Buch gut … nicht zu vergleichen mit anderen Büchern von Moers, aber trotz allem schön für zwischendurch. Ich hatte das Buch in nichtmal einer Stunde durch. Es ist lustig geschrieben und ich fand es sehr amüsant. Es geht um die „kritische“ Sicht auf haloumimepp (Weihnachten) von hildegunst von mythenmetz. Kritisch ist vielleicht etwas harmlos ausgedrückt … ich denke eher sie verabscheut es. Und das macht das ganze Buch so unterhaltsam 😊
"Das Leben ist endlich, doch ewig ist Kunst, so grüßt von fern, der Hildegunst!"
Dieses Buch ist kein klassischer Zamonienroman, wie wir sie kennen und lieben. Hierbei handelt es sich um einen Brief, den Hildegunst von Mythenmetz seinem Freund Hachmed Ben Kibitzer schreibt und sich darin über "Hamoulimepp" (also Weihnachten 😉) aufregt. Es ist sehr charmant und humorvoll geschrieben und für jeden Fan auch eine Empfehlung für seine Kollektion 👍🤭 aber es ist definitiv kein Muss.

Schöne Lektüre aber kein Weihnachtsbuch
Der Inhalt des Buches besteht aus einem langen Brief von Hildegunst von Mythenmetz an seinen Freund Hachmed und gezeichneten Tafekdbildern am Ende des Buchs. Es ließt sich sehr schnell durch, als erst Lektüre von Moers würde ich es aber nicht empfehlen, da dies sonst zur Verwirrung führt denke ich, da der Schreibstil und die eigentümlichen Zustände des Kontinents Zamonien da ansetzen wo die vielen Romane vorher wissen aufgebaut haben. Eine kurze Einführung gibt es aber natürlich trotzdem. Der Inhalt beschreibt das Fest Hamoulimepp welches Weihnachten ähneln soll. Allerdings geht es eher um die negative Einstellung des Autors dazu und nur ganz am Ende werden positive Aspekte aufgeführt. Ich war davon etwas enttäuscht da ich erhofft hatte ein weihnachtliches Gefühl durch das Buch zu bekommen, was nicht eingetreten ist. Die wenigen positiven Aspekte waren zwar schön beschrieben, haben aber nicht den weihnachtlichen “Spirit” rausgeholt sondern eher ein Gefühl von Scrooge oder dem Grinch hinterlassen - vor dem Sinneswandel.






















































