Der Ruf der Wildnis
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Description
Jack London, der 1876 in San Francisco geboren wurde und 1916 mit nur 40 Jahren starb, schrieb über seine eigenen Erfahrungen auf See und über das, was er im Yukon Territory sowie auf den Feldern und in den Fabriken Kaliforniens erlebte. Es sind Geschichten, die stets den harten Überlebenskampf von Mensch und Tier in den Blick nehmen und zu Klassikern der Abenteuerliteratur wurden.
Die bekannteste ist die des Haus- und Hofhundes Buck, der aus dem sonnenverwöhnten Tal von Santa Clara in Kalifornien ins eisige Alaska verschleppt wird. Es ist die Zeit des Goldrauschs, widerstandsfähige Hunde werden gebraucht, und Buck leidet unter den extremen Bedingungen der Natur und der brutalen Behandlung seiner Besitzer. Er erlebt die barbarische Seite der Menschen sowie den harten Kampf gegen die Natur. Doch mit der Zeit erwachen seine Instinkte, die lange im Verborgenen gelegen haben. Buck vernimmt den »Ruf der Wildnis«. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.
Book Information
Posts
Ich wollte fast das ganze Buch über schreien und das hatte ich sehr lange nicht. Auf diesen doch recht wenigen Seiten zeigt dieser Klassiker wie Buck, der anfangs ein zutraulicher Haushund war durch die Brutalität und Grausamkeit der Menschen in die Wildnis getrieben wird. Das Ende des Buches fand ich total richtig und es lässt mich sehr nachdenklich zurück. Allein dadurch dass man wirklich beim Lesen in Buck steckt und alles durch seine Augen sieht und erlebt macht das Buch wahnsinnig eindringlich und mir kamen sehr oft die Tränen. Für mich jetzt einer der ganz großen Klassiker und ich muss mir doch nun mehr von dem Autor ansehen.
Abenteuer für Tierfreunde
Wer das Buch nicht kennt, kennt vielleicht die Verfilmung aus dem Jahr 2020. Es gibt gar nicht so viel zu sagen. Ist ein schönes, atmosphärisches Buch. Ich denke gerade für Tierfreunde, da der Hund ein Hauptprotagonist ist ist das noch mal ein besonderes Schmankerl. Dadurch, dass das Buch auch nicht dick ist, kann man es gemütlich an einem Abend durchlesen und man wird mit einer schönen Geschichte belohnt. Ich persönlich habe den Film nicht gesehen und kenne nur das Buch deswegen kann ich keine Aussage dazu machen, welches nun besser ist. Ich denke man hat mit beiden seine Freude.
Schonungslos, emotional und grandios geschrieben
Ich durfte Buck auf seinem beschwerlichen Weg begleiten. Nachdem er aus seinem wohlbehüteten Zuhause entführt wurde, wird Buck als Schlittenhund zu sehr harter Arbeit gezwungen. Er wird nicht immer gut behandelt und das Buch erzählt auch von den vielen Kämpfen und Misshandlungen, die Buck und seine Gefährten ertragen müssen. Das Buch ist super flüssig, aus Sicht des Hundes, geschrieben. Es war sehr schonungslos und als absolute Tierliebhaberin manchmal schwer zu ertragen. Ich musste aber unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, wie es mit Buck weitergeht. Die Menschen sind hier definitiv nicht im Mittelpunkt, auch wenn einige Begleiter doch näher beschrieben werden. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie war spannend, emotional und sehr bildlich umgesetzt. Für alle Tier- und Naturliebhaber eine absolute Empfehlung.
Ich finde Abenteuerromane einfach Klasse! Genau wie "die Schatzinsel" oder " Robinson Crusoe" gehört "Ruf der Wildnis" von Jack London einfach zu einer Reihe von großartigen Abenteuererzählungen. Aufgrund der realistischen, einfachen Erzählweise von London konnte man sich vor allem die Wildnis und die Landschaften die Buck während seines Abenteuers durchreist vollkommen klar und detailliert vorstellen. Wie als wäre man selbst dabei gewesen. Die Brutalität und Gewalt die Buck erleben muss ging mir wirklich ans Herz. Wer es also nicht ertragen kann, wenn Tieren in Büchern Gewalt angetan wird, sollte sich mit Vorsicht an dieses wirklich großartige Buch heranwagen.
Jack London, der 1876 in San Francisco geboren wurde und 1916 mit nur 40 Jahren starb, schrieb über seine eigenen Erfahrungen auf See und über das, was er im Yukon Territory sowie auf den Feldern und in den Fabriken Kaliforniens erlebte. Es sind Geschichten, die stets den harten Überlebenskampf von Mensch und Tier in den Blick nehmen und zu Klassikern der Abenteuerliteratur wurden. Die bekannteste ist die des Haus- und Hofhundes Buck, der aus dem sonnen verwöhnten Tal von Santa Clara in Kalifornien ins eisige Alaska verschleppt wird. Es ist die Zeit des Goldrauschs, widerstandsfähige Hunde werden gebraucht, und Buck leidet unter den extremen Bedingungen der Natur und der brutalen Behandlung seiner Besitzer. Er erlebt die barbarische Seite der Menschen sowie den harten Kampf gegen die Natur. Doch mit der Zeit erwachen seine Instinkte, die lange im Verborgenen gelegen haben. Buck vernimmt den »Ruf der Wildnis«. https://www.reclam.shop/detail/978-3-15-020646-1/London__Jack/Der_Ruf_der_Wildnis
Herzzerreißend.
Klondike-Goldrausch. Gefährliche Zeiten, raues Land, grausame Regeln des Lebens. Ein verwöhnter Bernhardiner namens Beck lebt in Kalifornien, bis sich sein Leben eines Tages völlig verändert. Er wird von Hundehändlern gekidnappt und nach Kanada verkauft, wo die Nachfrage nach robusten, widerstandsfähigen Hunden groß ist. Beck sieht zum ersten Mal Schnee und lernt zum ersten Mal das Gesetz des Überlebens in dieser fremden, wilden Welt kennen. Er kämpft um sein Essen, er kämpft um sein Revier, er kämpft um der stärkste zu sein. ... aber was hat es mit dem Ruf der Wildnis auf sich, den er immer öfter hört? Da ich die Werke von Jack London liebe, war ich mir ziemlich sicher, dass mir auch dieses Buch gefallen würde. & es hat mich nicht enttäuscht! Eine sehr tiefgründige Geschichte über einen Hund, der uralte Instinkte entwickelt. 4,5/5 ⭐
The Call of the Wild 🐶🐺
The book "The Call of the Wild" by Jack London is about the story of the dog Buck, a simple domestic dog who develops into a tomboy as a result of the book. Books and stories that are about animals are always very well received by young and old, but as soon as the protagonist himself is an animal, that is always a different question. This is where the book really took me away. Gripping, captivating and excitingly written, I can now understand why Jack London's Call of the Wild is a classic of American literature.
Kurz, prägnant, bewegend
So schlicht so einfach. Geschichten wie diese bräuchte es mehr. Tiefsinnig ohne ausschweifend zu sein, eine klares, frisches Stück Leben auf Papier gebannt. Das ist wahre Literatur nach der ich mich sehne und für die ich lese. Leider muss man eine Menge Mist lesen um sich an solch einem Juwel erfreuen zu können.
Nicht was ich mir erhofft hatte...
Ich erinnere mich noch daran wie ich 2020 in der Morgenpost meines Vaters eine zerreißende Kritik über "Ruf der Wildnis" mit Harrison Ford las. Ich speicherte mir damals schon ab, dass das ganze auf einem berühmten Roman basierte aber dann vergaß ich auch wieder den Rest. Vor zwei Jahren machte ich dann ein Zweiwöchiges Schulpraktikum in der lokalen Buchhandlung und bakam von dem Besitzer dieses Buch geschenkt. Jetzt habe ich mich, sechs Jahre nachdem ich das erste Mal die Inhaltsangabe las, diesen nur 130 legendären Seiten der Abenteuerliteratur gewidmet. Ich war bereit mich auf den Weg eines Hundes zu begeben, der aus seiner Heimat entführt, abgehärtet und geliebt wird nur um letztendlich zum Wolf zu werden... Was würde ich enttäuscht! Die Handlung ist nett und Buck ist ein guter Protagonist aber ich habe ein riesiges Problem mit dem Buch. Es mag an der 2013er Übersetzung von Lutz Wolff liegen aber dieses Buch ist furchtbar geschrieben. Charakterentwicklung werden ausgesprochen, jegliche Exposition ist trocken und langweilig und die Handlung fühlt sich zu kurz und gestreckt zugleich an. Es ist als würde man einen Wikipedia Artikel lesen. Hier wird nichts der Fantasie überlassen, keine Eigenleistung der Leserschaft durch Metaphern o.Ä. gefordert sondern nur stumpf beschrieben was wie passiert. Ich hatte wirklich keinen Spaß mit diesem Buch. Die 130 Seiten haben mich etwa zwei Wochen gekostet. Wäre es nicht so kurz hätte ich es abgebrochen.

Was anderes war zu erwarten?
Jack London ist, oder vielmehr war, schon seit ich Wolfsblut gelesen habe mein absoluter Lieblingsautor. Keiner versteht es so gut, mit Kaptiteln völlig absent jeglichen Dialoges reines unberührtes Gefühl darzustellen. So wild und ehrlich, dass es einen in die Geschichte zieht und ohne dass es den Hauptcharakter in irgendeiner Weise vermenschlicht. Buck ist ein Hund, ein Wolf, ein einfach grandioser Protagonist, der vom Leben gebeutelt wird, und am Ende zwar nicht glücklich, aber frei wird. Eine Charakterentwicklung, die keine Entwicklung, sondern ein Freulegen von Eigenschaften ist, die den Leser völlig in ihren Bann zieht. Absolute Leseempfehlung!
Ich liebe es
Der Ruf der Wildnis ist ein so tolles Buch. Ich bin durch die Seiten geflogen und habe jedes Wort genossen. Bis jetzt der beste Klassiker, den ich gelesen habe. Wunderschön. Die Geschichte von Buck, einem Bernhardinder-Mischling, der im Haus eines Richters aufwächst und in den Norden verschleppt wird. Buck entdeckt seine wilden Instinkte und startet eine "Karriere " als Schlittehund. Er muss Kälte, Hunger und Grausamkeit trotzen um zu überleben und wird dabei stärker. Seine uralten Instinkte übernehmen immer mehr die oberhand. Ich liebe es einfach. Absolute Leseempfehlung für alle Abenteurer.
Ein Bestseller, ein Abenteuerroman ein Buch über einen Mann und seinen Hund aufeinander angewiesen in der Wildnis von Alaska. Ich hatte eine romantische Vorstellung von dieser besonderen Freundschaft zwischen Mensch und Hund. Mit dieser Erwartung hab ich dieses Buch begonnen. Ich wurde maßlos enttäuscht... in den ca. 120 Seiten die meine Ausgabe fasste, habe ich 90 Seiten quergelesen da sie nur von Tierquälereien mit Knüppel und Peitsche sowie Keilereien zwischen den Hunden bis aufs Blut oder bis auf den Tod handelten. Eine Freundschaft, Zusammenhalt oder Abenteuer in den weiten Alaskas, gab es nicht. Buck der Hund um den es in diesem Buch geht, musste eine Menge ertragen und erst auf den letzten 30 Seiten lernt er Zuneigung und Freundschaft kennen. Denn dann hat er einen ‚Besitzer‘ der ihn streichelt und nicht mit einem Knüppel züchtigt. Auch wenn dieses Buch vor mehr als 100 Jahren geschrieben wurde, lehne ich diese immense Gewaltdarstellungen gegen Tiere ab. Das Buch kann ich leider überhaupt nicht empfehlen, schon gar nicht als Abenteuerroman.
"Der Ruf der Wildnis" gibt uns Einblicke in das Leben und die Gefühle von Buck. Buck ist jedoch kein Mensch, sondern ein Hund. Ein Hund, der in seinem Leben viel durchmachen musste. Buck ist in einem Herrenhaus groß geworden und musste sich nie große Gedanken um sein Leben machen. Als Buck jedoch von Hundefängern entführt wird, ändert sich das schnell und plötzlich ist Buck ein Schlittenhund und muss lernen zu gehorchen und bei Wind und Wetter zu arbeiten... Die Geschichte ist sehr gefühlvoll erzählt und obwohl ich selbst keinen Hund habe, konnte ich mich wunderbar in Buck hineinversetzen und habe mich mit ihm gefreut, mit ihm gelitten und auch mit ihm getrauert. Jack London war wirklich ein bemerkenswerter Autor und hat es geschafft das Leben eines Hundes zu einem literarischen Meisterwerk zu formen. Von mir gibt es daher 5 Sterne.
Dieser Klassiker kann auf die unterschiedlichste Art gelesen werden: als philosophische Idee, des Schmetterlings, der einen Sturm auslöst (man findet Gold, Bucks Leben ändert sich schlagartig) oder als psychologische Studie darüber, was alles in uns steckt. Natürlich kann man es auch als Geschichte über die Natur und ihre Kräfte lesen - wer bezüglich Tieren und Tierquälerei empfindsam ist, dem rate ich jedoch von dieser Lesart ab. Dazu gibt es zu viele Szenen, die einfach nur brutal sind. Doch genau diese Szenen machen das Buch greifbar, real. Im hohen Norden ist jeder sich selbst der Nächste, das muss auch Buck feststellen. Hier wird einem nichts geschenkt. Umso berührender die Szenen, die diese Rauheit aufzubrechen vermögen. Auch wenn sie rar gesät sind. "Ruf der Wildnis" ist ein kurzes, aber intensives Werk, das uns vor Augen führt, wie gemütlich wir hierzulande eigentlich leben.
So schlicht so einfach so bewegend. Geschichten wie diese bräuchte es mehr. Tiefsinnig ohne ausschweifend zu sein, eine klares, frisches, echtes Stück Leben auf Papier gebannt. Das ist wahre Literatur nach der ich mich sehne seit ich lebe und lese. Leider muss man eine Menge Mist lesen um sich an solch einem Juwel erfreuen zu können.
“It was heartbreaking, only Buck’s heart was unbreakable.“ (p. 62) What I took from this book: mankind is a piece of shit and doesn’t deserve the greatness that is dogs. For reals, that was an incredibly heartbreaking story. The writing style was a bit too flowery for my taste at times, but then again added to the truly moving and impactful nature of this book. Especially with phrases like that: “The two mongrels were without spirit at all; bones were the only things breakable about them.“ (p. 57) Adding this book to my ginourmous list of why I want to have to share my life with (a) dog(s) asap.
The Call of the Wild is the classic dog novella, the book to check out if you want to know how dogs were portrayed in classic literature. Nobody could deny Jack London's reputation in his genre, and thousands of readers seem to love his dog stories. He was certainly a good author, as it is almost impossible to think of any other author who might have been able to paint such a dark, realistic and captivating picture of the Alaskan landscape, of nature's rudeness and the frameworks of the laws of nature. This is the story of Buck, a dog who has suffered through almost everything a dog could have to suffer through in his life. He is a dog born to luxury and kidnapped into wilderness, who has to learn to adapt himself to the rules of nature in order to survive, who has to realize that Charles Darwin's quote from Origin of Species is not merely a quote: "In the struggle for survival, the fittest win out at the expense of their rivals because they succeed in adapting themselves best to their environment." The point of this novel completely forgot to make its presence felt to me, however. Maybe London wrote about how you have to accept the rules of nature, maybe he wrote about the strong connections between human beings and dogs, maybe he wrote about the cruelty of humans, maybe even about the cruelty of nature - all those are motifs certainly recognizable in this novel. To me, they appeared as if they were randomly interspersed into the book just for the sake of being included. However, that doesn't mean this book doesn't earn its classic status. It is a good book after all, I just didn't care about it as much as I did about [b:White Fang|43035|White Fang|Jack London|https://d.gr-assets.com/books/1348472847s/43035.jpg|2949952]. In my opinion, White Fang is way more intriguing than this novel, yet for some reason, The Call of the Wild is the more popular and beloved one, so I recommend reading this first and White Fang afterwards as it seems like I was let down by my high expectations after having read and loved White Fang years ago.
I have waited a long time to complete my Reviews of London's Dog Books because it is difficult to do them justice. The Call of the Wild is as close to a perfect book as I've read - not despite it being a short and simple story, but because of. The novella sets out to do something specific, and does it extremely well. The Call of the Wild is written in an engaging, readable style - characteristic of Early American fiction, and unfortunately not seen much anymore. The main character is a dog and, although we don't really know what dog thoughts are like, London does a fantastic job of capturing something believable in his writing. And in doing so, London has turned Buck into a very admirable, understandable, and even relatable character at the centre of a very moving narrative. The setting of the novel is tangible through London's text (I would recommend reading this book on a cold night, for the multi-sensory symbiosis), the supporting cast is as developed as it needs to be, and the plot proceeds at a sled-dogs pace - fast, but tempered. What surprised me most is that The Call of the Wild is a book about deep love, friendship, and camaraderie, as well as a sort of 'coming of age' story about personal growth and the harshness of the world. I wish I had read it 15 years earlier. There is little I feel motivated to criticise here. I've already praised the writing perhaps more than is necessary, but I also want to make special note of London's attention to detail in dog behaviour. Although somewhat archaic by modern behavioural science standards, it is clear London studied the dogs he lived his life with as beings in their own right. Buck is not a human dressed as a dog for the story, but London has poured all his experience working with dogs on the Yukon himself and a keen, if unknowing, ethologist's mind into the book, and it is all the more authentic for it. The occasional misunderstanding of dog and wolf behaviour can be easily forgiven in the light of the time London was writing. I thoroughly enjoyed reading this book, and I will be reading it again.
Description
Jack London, der 1876 in San Francisco geboren wurde und 1916 mit nur 40 Jahren starb, schrieb über seine eigenen Erfahrungen auf See und über das, was er im Yukon Territory sowie auf den Feldern und in den Fabriken Kaliforniens erlebte. Es sind Geschichten, die stets den harten Überlebenskampf von Mensch und Tier in den Blick nehmen und zu Klassikern der Abenteuerliteratur wurden.
Die bekannteste ist die des Haus- und Hofhundes Buck, der aus dem sonnenverwöhnten Tal von Santa Clara in Kalifornien ins eisige Alaska verschleppt wird. Es ist die Zeit des Goldrauschs, widerstandsfähige Hunde werden gebraucht, und Buck leidet unter den extremen Bedingungen der Natur und der brutalen Behandlung seiner Besitzer. Er erlebt die barbarische Seite der Menschen sowie den harten Kampf gegen die Natur. Doch mit der Zeit erwachen seine Instinkte, die lange im Verborgenen gelegen haben. Buck vernimmt den »Ruf der Wildnis«. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.
Book Information
Posts
Ich wollte fast das ganze Buch über schreien und das hatte ich sehr lange nicht. Auf diesen doch recht wenigen Seiten zeigt dieser Klassiker wie Buck, der anfangs ein zutraulicher Haushund war durch die Brutalität und Grausamkeit der Menschen in die Wildnis getrieben wird. Das Ende des Buches fand ich total richtig und es lässt mich sehr nachdenklich zurück. Allein dadurch dass man wirklich beim Lesen in Buck steckt und alles durch seine Augen sieht und erlebt macht das Buch wahnsinnig eindringlich und mir kamen sehr oft die Tränen. Für mich jetzt einer der ganz großen Klassiker und ich muss mir doch nun mehr von dem Autor ansehen.
Abenteuer für Tierfreunde
Wer das Buch nicht kennt, kennt vielleicht die Verfilmung aus dem Jahr 2020. Es gibt gar nicht so viel zu sagen. Ist ein schönes, atmosphärisches Buch. Ich denke gerade für Tierfreunde, da der Hund ein Hauptprotagonist ist ist das noch mal ein besonderes Schmankerl. Dadurch, dass das Buch auch nicht dick ist, kann man es gemütlich an einem Abend durchlesen und man wird mit einer schönen Geschichte belohnt. Ich persönlich habe den Film nicht gesehen und kenne nur das Buch deswegen kann ich keine Aussage dazu machen, welches nun besser ist. Ich denke man hat mit beiden seine Freude.
Schonungslos, emotional und grandios geschrieben
Ich durfte Buck auf seinem beschwerlichen Weg begleiten. Nachdem er aus seinem wohlbehüteten Zuhause entführt wurde, wird Buck als Schlittenhund zu sehr harter Arbeit gezwungen. Er wird nicht immer gut behandelt und das Buch erzählt auch von den vielen Kämpfen und Misshandlungen, die Buck und seine Gefährten ertragen müssen. Das Buch ist super flüssig, aus Sicht des Hundes, geschrieben. Es war sehr schonungslos und als absolute Tierliebhaberin manchmal schwer zu ertragen. Ich musste aber unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, wie es mit Buck weitergeht. Die Menschen sind hier definitiv nicht im Mittelpunkt, auch wenn einige Begleiter doch näher beschrieben werden. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie war spannend, emotional und sehr bildlich umgesetzt. Für alle Tier- und Naturliebhaber eine absolute Empfehlung.
Ich finde Abenteuerromane einfach Klasse! Genau wie "die Schatzinsel" oder " Robinson Crusoe" gehört "Ruf der Wildnis" von Jack London einfach zu einer Reihe von großartigen Abenteuererzählungen. Aufgrund der realistischen, einfachen Erzählweise von London konnte man sich vor allem die Wildnis und die Landschaften die Buck während seines Abenteuers durchreist vollkommen klar und detailliert vorstellen. Wie als wäre man selbst dabei gewesen. Die Brutalität und Gewalt die Buck erleben muss ging mir wirklich ans Herz. Wer es also nicht ertragen kann, wenn Tieren in Büchern Gewalt angetan wird, sollte sich mit Vorsicht an dieses wirklich großartige Buch heranwagen.
Jack London, der 1876 in San Francisco geboren wurde und 1916 mit nur 40 Jahren starb, schrieb über seine eigenen Erfahrungen auf See und über das, was er im Yukon Territory sowie auf den Feldern und in den Fabriken Kaliforniens erlebte. Es sind Geschichten, die stets den harten Überlebenskampf von Mensch und Tier in den Blick nehmen und zu Klassikern der Abenteuerliteratur wurden. Die bekannteste ist die des Haus- und Hofhundes Buck, der aus dem sonnen verwöhnten Tal von Santa Clara in Kalifornien ins eisige Alaska verschleppt wird. Es ist die Zeit des Goldrauschs, widerstandsfähige Hunde werden gebraucht, und Buck leidet unter den extremen Bedingungen der Natur und der brutalen Behandlung seiner Besitzer. Er erlebt die barbarische Seite der Menschen sowie den harten Kampf gegen die Natur. Doch mit der Zeit erwachen seine Instinkte, die lange im Verborgenen gelegen haben. Buck vernimmt den »Ruf der Wildnis«. https://www.reclam.shop/detail/978-3-15-020646-1/London__Jack/Der_Ruf_der_Wildnis
Herzzerreißend.
Klondike-Goldrausch. Gefährliche Zeiten, raues Land, grausame Regeln des Lebens. Ein verwöhnter Bernhardiner namens Beck lebt in Kalifornien, bis sich sein Leben eines Tages völlig verändert. Er wird von Hundehändlern gekidnappt und nach Kanada verkauft, wo die Nachfrage nach robusten, widerstandsfähigen Hunden groß ist. Beck sieht zum ersten Mal Schnee und lernt zum ersten Mal das Gesetz des Überlebens in dieser fremden, wilden Welt kennen. Er kämpft um sein Essen, er kämpft um sein Revier, er kämpft um der stärkste zu sein. ... aber was hat es mit dem Ruf der Wildnis auf sich, den er immer öfter hört? Da ich die Werke von Jack London liebe, war ich mir ziemlich sicher, dass mir auch dieses Buch gefallen würde. & es hat mich nicht enttäuscht! Eine sehr tiefgründige Geschichte über einen Hund, der uralte Instinkte entwickelt. 4,5/5 ⭐
The Call of the Wild 🐶🐺
The book "The Call of the Wild" by Jack London is about the story of the dog Buck, a simple domestic dog who develops into a tomboy as a result of the book. Books and stories that are about animals are always very well received by young and old, but as soon as the protagonist himself is an animal, that is always a different question. This is where the book really took me away. Gripping, captivating and excitingly written, I can now understand why Jack London's Call of the Wild is a classic of American literature.
Kurz, prägnant, bewegend
So schlicht so einfach. Geschichten wie diese bräuchte es mehr. Tiefsinnig ohne ausschweifend zu sein, eine klares, frisches Stück Leben auf Papier gebannt. Das ist wahre Literatur nach der ich mich sehne und für die ich lese. Leider muss man eine Menge Mist lesen um sich an solch einem Juwel erfreuen zu können.
Nicht was ich mir erhofft hatte...
Ich erinnere mich noch daran wie ich 2020 in der Morgenpost meines Vaters eine zerreißende Kritik über "Ruf der Wildnis" mit Harrison Ford las. Ich speicherte mir damals schon ab, dass das ganze auf einem berühmten Roman basierte aber dann vergaß ich auch wieder den Rest. Vor zwei Jahren machte ich dann ein Zweiwöchiges Schulpraktikum in der lokalen Buchhandlung und bakam von dem Besitzer dieses Buch geschenkt. Jetzt habe ich mich, sechs Jahre nachdem ich das erste Mal die Inhaltsangabe las, diesen nur 130 legendären Seiten der Abenteuerliteratur gewidmet. Ich war bereit mich auf den Weg eines Hundes zu begeben, der aus seiner Heimat entführt, abgehärtet und geliebt wird nur um letztendlich zum Wolf zu werden... Was würde ich enttäuscht! Die Handlung ist nett und Buck ist ein guter Protagonist aber ich habe ein riesiges Problem mit dem Buch. Es mag an der 2013er Übersetzung von Lutz Wolff liegen aber dieses Buch ist furchtbar geschrieben. Charakterentwicklung werden ausgesprochen, jegliche Exposition ist trocken und langweilig und die Handlung fühlt sich zu kurz und gestreckt zugleich an. Es ist als würde man einen Wikipedia Artikel lesen. Hier wird nichts der Fantasie überlassen, keine Eigenleistung der Leserschaft durch Metaphern o.Ä. gefordert sondern nur stumpf beschrieben was wie passiert. Ich hatte wirklich keinen Spaß mit diesem Buch. Die 130 Seiten haben mich etwa zwei Wochen gekostet. Wäre es nicht so kurz hätte ich es abgebrochen.

Was anderes war zu erwarten?
Jack London ist, oder vielmehr war, schon seit ich Wolfsblut gelesen habe mein absoluter Lieblingsautor. Keiner versteht es so gut, mit Kaptiteln völlig absent jeglichen Dialoges reines unberührtes Gefühl darzustellen. So wild und ehrlich, dass es einen in die Geschichte zieht und ohne dass es den Hauptcharakter in irgendeiner Weise vermenschlicht. Buck ist ein Hund, ein Wolf, ein einfach grandioser Protagonist, der vom Leben gebeutelt wird, und am Ende zwar nicht glücklich, aber frei wird. Eine Charakterentwicklung, die keine Entwicklung, sondern ein Freulegen von Eigenschaften ist, die den Leser völlig in ihren Bann zieht. Absolute Leseempfehlung!
Ich liebe es
Der Ruf der Wildnis ist ein so tolles Buch. Ich bin durch die Seiten geflogen und habe jedes Wort genossen. Bis jetzt der beste Klassiker, den ich gelesen habe. Wunderschön. Die Geschichte von Buck, einem Bernhardinder-Mischling, der im Haus eines Richters aufwächst und in den Norden verschleppt wird. Buck entdeckt seine wilden Instinkte und startet eine "Karriere " als Schlittehund. Er muss Kälte, Hunger und Grausamkeit trotzen um zu überleben und wird dabei stärker. Seine uralten Instinkte übernehmen immer mehr die oberhand. Ich liebe es einfach. Absolute Leseempfehlung für alle Abenteurer.
Ein Bestseller, ein Abenteuerroman ein Buch über einen Mann und seinen Hund aufeinander angewiesen in der Wildnis von Alaska. Ich hatte eine romantische Vorstellung von dieser besonderen Freundschaft zwischen Mensch und Hund. Mit dieser Erwartung hab ich dieses Buch begonnen. Ich wurde maßlos enttäuscht... in den ca. 120 Seiten die meine Ausgabe fasste, habe ich 90 Seiten quergelesen da sie nur von Tierquälereien mit Knüppel und Peitsche sowie Keilereien zwischen den Hunden bis aufs Blut oder bis auf den Tod handelten. Eine Freundschaft, Zusammenhalt oder Abenteuer in den weiten Alaskas, gab es nicht. Buck der Hund um den es in diesem Buch geht, musste eine Menge ertragen und erst auf den letzten 30 Seiten lernt er Zuneigung und Freundschaft kennen. Denn dann hat er einen ‚Besitzer‘ der ihn streichelt und nicht mit einem Knüppel züchtigt. Auch wenn dieses Buch vor mehr als 100 Jahren geschrieben wurde, lehne ich diese immense Gewaltdarstellungen gegen Tiere ab. Das Buch kann ich leider überhaupt nicht empfehlen, schon gar nicht als Abenteuerroman.
"Der Ruf der Wildnis" gibt uns Einblicke in das Leben und die Gefühle von Buck. Buck ist jedoch kein Mensch, sondern ein Hund. Ein Hund, der in seinem Leben viel durchmachen musste. Buck ist in einem Herrenhaus groß geworden und musste sich nie große Gedanken um sein Leben machen. Als Buck jedoch von Hundefängern entführt wird, ändert sich das schnell und plötzlich ist Buck ein Schlittenhund und muss lernen zu gehorchen und bei Wind und Wetter zu arbeiten... Die Geschichte ist sehr gefühlvoll erzählt und obwohl ich selbst keinen Hund habe, konnte ich mich wunderbar in Buck hineinversetzen und habe mich mit ihm gefreut, mit ihm gelitten und auch mit ihm getrauert. Jack London war wirklich ein bemerkenswerter Autor und hat es geschafft das Leben eines Hundes zu einem literarischen Meisterwerk zu formen. Von mir gibt es daher 5 Sterne.
Dieser Klassiker kann auf die unterschiedlichste Art gelesen werden: als philosophische Idee, des Schmetterlings, der einen Sturm auslöst (man findet Gold, Bucks Leben ändert sich schlagartig) oder als psychologische Studie darüber, was alles in uns steckt. Natürlich kann man es auch als Geschichte über die Natur und ihre Kräfte lesen - wer bezüglich Tieren und Tierquälerei empfindsam ist, dem rate ich jedoch von dieser Lesart ab. Dazu gibt es zu viele Szenen, die einfach nur brutal sind. Doch genau diese Szenen machen das Buch greifbar, real. Im hohen Norden ist jeder sich selbst der Nächste, das muss auch Buck feststellen. Hier wird einem nichts geschenkt. Umso berührender die Szenen, die diese Rauheit aufzubrechen vermögen. Auch wenn sie rar gesät sind. "Ruf der Wildnis" ist ein kurzes, aber intensives Werk, das uns vor Augen führt, wie gemütlich wir hierzulande eigentlich leben.
So schlicht so einfach so bewegend. Geschichten wie diese bräuchte es mehr. Tiefsinnig ohne ausschweifend zu sein, eine klares, frisches, echtes Stück Leben auf Papier gebannt. Das ist wahre Literatur nach der ich mich sehne seit ich lebe und lese. Leider muss man eine Menge Mist lesen um sich an solch einem Juwel erfreuen zu können.
“It was heartbreaking, only Buck’s heart was unbreakable.“ (p. 62) What I took from this book: mankind is a piece of shit and doesn’t deserve the greatness that is dogs. For reals, that was an incredibly heartbreaking story. The writing style was a bit too flowery for my taste at times, but then again added to the truly moving and impactful nature of this book. Especially with phrases like that: “The two mongrels were without spirit at all; bones were the only things breakable about them.“ (p. 57) Adding this book to my ginourmous list of why I want to have to share my life with (a) dog(s) asap.
The Call of the Wild is the classic dog novella, the book to check out if you want to know how dogs were portrayed in classic literature. Nobody could deny Jack London's reputation in his genre, and thousands of readers seem to love his dog stories. He was certainly a good author, as it is almost impossible to think of any other author who might have been able to paint such a dark, realistic and captivating picture of the Alaskan landscape, of nature's rudeness and the frameworks of the laws of nature. This is the story of Buck, a dog who has suffered through almost everything a dog could have to suffer through in his life. He is a dog born to luxury and kidnapped into wilderness, who has to learn to adapt himself to the rules of nature in order to survive, who has to realize that Charles Darwin's quote from Origin of Species is not merely a quote: "In the struggle for survival, the fittest win out at the expense of their rivals because they succeed in adapting themselves best to their environment." The point of this novel completely forgot to make its presence felt to me, however. Maybe London wrote about how you have to accept the rules of nature, maybe he wrote about the strong connections between human beings and dogs, maybe he wrote about the cruelty of humans, maybe even about the cruelty of nature - all those are motifs certainly recognizable in this novel. To me, they appeared as if they were randomly interspersed into the book just for the sake of being included. However, that doesn't mean this book doesn't earn its classic status. It is a good book after all, I just didn't care about it as much as I did about [b:White Fang|43035|White Fang|Jack London|https://d.gr-assets.com/books/1348472847s/43035.jpg|2949952]. In my opinion, White Fang is way more intriguing than this novel, yet for some reason, The Call of the Wild is the more popular and beloved one, so I recommend reading this first and White Fang afterwards as it seems like I was let down by my high expectations after having read and loved White Fang years ago.
I have waited a long time to complete my Reviews of London's Dog Books because it is difficult to do them justice. The Call of the Wild is as close to a perfect book as I've read - not despite it being a short and simple story, but because of. The novella sets out to do something specific, and does it extremely well. The Call of the Wild is written in an engaging, readable style - characteristic of Early American fiction, and unfortunately not seen much anymore. The main character is a dog and, although we don't really know what dog thoughts are like, London does a fantastic job of capturing something believable in his writing. And in doing so, London has turned Buck into a very admirable, understandable, and even relatable character at the centre of a very moving narrative. The setting of the novel is tangible through London's text (I would recommend reading this book on a cold night, for the multi-sensory symbiosis), the supporting cast is as developed as it needs to be, and the plot proceeds at a sled-dogs pace - fast, but tempered. What surprised me most is that The Call of the Wild is a book about deep love, friendship, and camaraderie, as well as a sort of 'coming of age' story about personal growth and the harshness of the world. I wish I had read it 15 years earlier. There is little I feel motivated to criticise here. I've already praised the writing perhaps more than is necessary, but I also want to make special note of London's attention to detail in dog behaviour. Although somewhat archaic by modern behavioural science standards, it is clear London studied the dogs he lived his life with as beings in their own right. Buck is not a human dressed as a dog for the story, but London has poured all his experience working with dogs on the Yukon himself and a keen, if unknowing, ethologist's mind into the book, and it is all the more authentic for it. The occasional misunderstanding of dog and wolf behaviour can be easily forgiven in the light of the time London was writing. I thoroughly enjoyed reading this book, and I will be reading it again.
























