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Empire of Hate

3.8(135)
Hardcover€29.20Paperback€14.00
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English
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About the book

Editions (5)

ISBN9781807830304
PublisherCentury
Publication Date02/02/27
Pages368

Reviews & Ratings

135 ratings

15 reviews

3.8

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  • 5.0

    Nicole deserves the world.

    Feb 23, 2025

  • bookswithchristina
    bookswithchristina

    151 Followers

    4.0

    Wer sich nach Cruel King gefragt hat, was aus Astrids Erzfeindin Nicole geworden ist, hier ist ihre Geschichte:

    Und ganz ehrlich? Ich hätte niemals gedacht, dass ausgerechnet sie einmal meine absolute Lieblingsprotagonistin aus dem Rinaverse wird. 🫶🏻 Ich finde sogar, dass genau das eine der größten Stärken des Buches ist: Rina Kent nimmt eine Figur, die man in den vorherigen Bänden eher als oberflächliche Antagonistin wahrnimmt, und zeigt, dass wir ihre Geschichte nie kannten. Plötzlich ergibt ihr Verhalten Sinn, ohne dass es entschuldigt wird. Dadurch wirkt Nicole unglaublich menschlich und vielschichtig. Diese Perspektivverschiebung gehört für mich zu den gelungensten Aspekten des gesamten Rinaverse. Es folgt nun eine herzergreifende Buchanalyse und ja: Vorsicht vor Spoilern! Die eigentliche Hauptfigur von Empire of Hate ist für mich nämlich nicht Daniel, sondern Nicoles Trauma. Eigentlich erzählt Rina Kent die Geschichte einer Frau, die seit ihrer Jugend mit den Folgen schwerster traumatischer Erfahrungen lebt. Nicole wurde nicht nur Opfer sexualisierter Gewalt, sondern verlor durch Gerüchte, Victim Blaming und gesellschaftliche Verurteilung nahezu ihre gesamte Identität. Das Beeindruckende ist, dass Rina Kent die eigentliche Gewalterfahrung gar nicht in den Mittelpunkt stellt. Stattdessen zeigt sie deren langfristige Folgen: • Scham • Selbstzweifel • Bindungsprobleme • emotionale Isolation • ein dauerhaft vermindertes Selbstwertgefühl Nicole ist für mich die stärkste weibliche Figur des gesamten Rinaverse. Besonders ihre Fürsorge für ihren jüngeren Bruder trotz ihrer eigenen psychischen Belastung ist einfach bemerkenswert. Sie erträgt Daniels dumme Launen auf der Arbeit, weil sie Verantwortung übernehmen muss. Sie besitzt keine Unlimited-Mastercard mehr, lebt plötzlich mit deutlich weniger Geld und muss sich alles selbst erarbeiten. Und genau das macht sie. Sie jammert nicht. Sie kämpft. Sie fällt hin und steht immer wieder auf. Für mich hat Rina Kent keine stärkere Frauenfigur geschrieben als Nicole. Ihre Charakterentwicklung ist einfach großartig. ❤️ Daniel dagegen ist kein klassischer Dark-Romance-Held. Er funktioniert völlig anders. Über weite Strecken handelt er aus verletztem Stolz und einem komplett verzerrten Weltbild. Weil er Nicole jahrelang für ihre angebliche Untreue verantwortlich macht, begegnet er ihr mit emotionaler Grausamkeit. Er wirkt verbittert, gefangen in Schwarz-Weiß-Denken, emotional unreif und häufig erschreckend empathielos. Seine Wut dient letztlich als Schutzmechanismus vor seinem eigentlichen Schmerz. Was ich besonders spannend fand: Daniel steckt bis fast zum Schluss in seiner Vergangenheit fest. Er ist regelrecht von Nicole besessen und schafft es gleichzeitig nicht, sein Bild von ihr zu hinterfragen. Stattdessen stellt er Astrid immer wieder über Nicole und kann sich nie wirklich öffentlich zu ihr bekennen - obwohl Nicole längst ein anderer Mensch geworden ist und ihre Fehler ehrlich bereut. Man nimmt ihr diese Reue vollkommen ab. Sie wollte im Grunde immer nur Daniel. Daniel dagegen konnte sich nie von seinem alten Weltbild lösen. Deshalb ist der stärkste Aspekt des Romans für mich auch gar nicht die Liebesgeschichte, sondern Nicoles unfassbare Stärke und ihre Opferbereitschaft für ihren Bruder. ❤️ Nicole verliert praktisch alles, weil andere Menschen ihre Geschichte falsch interpretieren. Der Roman zeigt eindrücklich, wie Gerüchte und gesellschaftliche Vorurteile ein Leben zerstören können. Besonders erschütternd fand ich, dass selbst Menschen, die Nicole eigentlich nahestehen, ihr keinen Glauben schenken. Das Buch macht deutlich, dass oft nicht nur das eigentliche Trauma einen Menschen verletzt, sondern auch das spätere Nicht-Glauben, Verurteilen und Beschuldigen. Rina Kent beschreibt Traumafolgen für mein Empfinden sehr glaubwürdig. Die Heilung dagegen wirkte auf mich deutlich weniger überzeugend. Viele Konflikte lösen sich letztlich dadurch auf, dass endlich die Wahrheit ausgesprochen wird. Für mich reichte das allerdings nicht aus. Traumatische Erfahrungen verschwinden schließlich nicht einfach, nur weil plötzlich alle die Wahrheit kennen. Gerade Nicole hätte vermutlich Jahre gebraucht, um Daniel wieder vertrauen zu können, ihre Schuldgefühle zu verarbeiten und ihre Identität neu aufzubauen. Stattdessen entscheidet sich das Buch für den klassischen Romance-Weg, bei dem Liebe einen großen Teil der Heilung übernimmt. Das funktioniert innerhalb des Genres, wirkte auf mich psychologisch aber etwas zu einfach. Alles in allem hat mich das Buch trotzdem unglaublich beeindruckt. Nicht wegen Daniel. Sondern wegen Nicole. Für mich ist sie die stärkste Frau, die Rina Kent je geschrieben hat, und der Hauptgrund, warum Empire of Hate zu meinen absoluten Favoriten aus dem Rinaverse gehört. PS: Daniel, du bist trotzdem ein Idiot.

    Wer sich nach Cruel King gefragt hat, was aus Astrids Erzfeindin Nicole geworden ist, hier ist ihre Geschichte:

    Jun 29, 2026

  • itsjustmeve_
    itsjustmeve_

    326 Followers

    5.0

    THATS WHAT I‘M TALKING ABOUT WHEN I‘M ASKING FOR AN HATERS TO LOVERS BOOK

    2 days ago

3 of 15 reviews

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