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Wunderbares Wohlfühlbuch
Sie sehen sich jeden Morgen im Zug, aber wissen nichts voneinander: Eine Handvoll Londoner, unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft. Jeder von ihnen trägt seine eigenen Probleme mit sich herum, aber erst nach dem Vorfall mit der Traube, wagen sie es, die ungeschriebenen Pendlerregeln zu brechen … Nach ‚Montags bei Monica‘ hat Clare Pooley auch in ihrem zweiten Buch wieder einen wunderbaren Blick auf einige herrliche Individuen geworfen. Statt einem Café ist es diesesmal ein Londoner Zug in dem sich erst eine Zweckgemeinschaft formt, die schließlich zu Freunden wird. Jede und jeder von ihnen hat ein Päckchen zu tragen und das Schöne daran ist, dass Pooley nicht aufwiegt oder darüber richtet, welche Sorgen und Nöte schwerwiegender oder vielleicht selbstverschuldet sind. Da werden Piers Finanzprobleme ebenso ernst genommen wie Marthas Schul-Mobbing und die exzentrische Iona nimmt sich einem nach dem anderen an. Die Geschichte ist dann auch ein Hohelied auf die Freundschaft - niemand ist eine Insel, schon gar nicht in einem überfüllten Zugabteil und geteiltes Leid und Sorgen wiegen nur noch halb so schwer. Für jeden von ihnen lösen sich die Probleme in Wohlgefallen auf und was in einem anderen Buch vielleicht kitschig oder unrealistisch wäre, ist hier genau richtig. Kleine Alltagswunder (wie der Titel ja auch schon sagt), die im rauen Alltag manchmal so wichtig sind. So wird ‚Das Wunder von Bahnsteig 5‘ zu einer tröstlichen Umarmung, einer kuscheligen Decke, einer kleinen Wohlfühloase. Rundum gelungen fühlt man sich in diesen liebevollen Freundeskreis integriert und möchte am Schluss aus dieser heilen Welt gar nicht mehr auftauchen.
Oct 16, 2025
Wunderbares Wohlfühlbuch
Sie sehen sich jeden Morgen im Zug, aber wissen nichts voneinander: Eine Handvoll Londoner, unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft. Jeder von ihnen trägt seine eigenen Probleme mit sich herum, aber erst nach dem Vorfall mit der Traube, wagen sie es, die ungeschriebenen Pendlerregeln zu brechen … Nach ‚Montags bei Monica‘ hat Clare Pooley auch in ihrem zweiten Buch wieder einen wunderbaren Blick auf einige herrliche Individuen geworfen. Statt einem Café ist es diesesmal ein Londoner Zug in dem sich erst eine Zweckgemeinschaft formt, die schließlich zu Freunden wird. Jede und jeder von ihnen hat ein Päckchen zu tragen und das Schöne daran ist, dass Pooley nicht aufwiegt oder darüber richtet, welche Sorgen und Nöte schwerwiegender oder vielleicht selbstverschuldet sind. Da werden Piers Finanzprobleme ebenso ernst genommen wie Marthas Schul-Mobbing und die exzentrische Iona nimmt sich einem nach dem anderen an. Die Geschichte ist dann auch ein Hohelied auf die Freundschaft - niemand ist eine Insel, schon gar nicht in einem überfüllten Zugabteil und geteiltes Leid und Sorgen wiegen nur noch halb so schwer. Für jeden von ihnen lösen sich die Probleme in Wohlgefallen auf und was in einem anderen Buch vielleicht kitschig oder unrealistisch wäre, ist hier genau richtig. Kleine Alltagswunder (wie der Titel ja auch schon sagt), die im rauen Alltag manchmal so wichtig sind. So wird ‚Das Wunder von Bahnsteig 5‘ zu einer tröstlichen Umarmung, einer kuscheligen Decke, einer kleinen Wohlfühloase. Rundum gelungen fühlt man sich in diesen liebevollen Freundeskreis integriert und möchte am Schluss aus dieser heilen Welt gar nicht mehr auftauchen.
Oct 16, 2025








