
121 Followers
Als ich im Dezember „Pride and Prejudice und Pittsburgh“ von Rachel Lippincott beendet habe, musste ich das Buch erst einmal zur Seite legen. Was mich von Anfang an berührt hat, ist Audreys Ausgangslage. Ich habe mich sofort in ihr wiedergefunden. Dieses Gefühl, dass gerade alles schiefgeht – die erste große Liebe zerbricht, der Traum von der Wunsch-Uni platzt, und man steht plötzlich an einem Punkt im Leben, an dem man nicht weiß, wie es weitergehen soll. Audrey ist keine großartige Heldin, sondern eine junge Frau, die müde ist vom Kämpfen und trotzdem weitermacht. Ihre Verletzlichkeit, ihr Sarkasmus, aber auch ihre stille Hoffnung haben sie für mich greifbar gemacht. Und dann ist da dieser Moment, in dem ihr Leben buchstäblich aus der Zeit fällt. Die Reise ins England des Jahres 1812 ist nicht nur ein fantastisches Element, sondern fühlt sich wie ein emotionaler Gegenpol zu Audreys moderner Überforderung an. Genau hier tritt Lucy Sinclair in ihr Leben – und mit ihr eine zweite Hauptfigur, die mich tief beeindruckt hat. Die Beziehung zwischen Audrey und Lucy entwickelt sich nicht über große Gesten, sondern über Blicke, Gespräche, vorsichtige Annäherungen. Genau das hat mich so sehr berührt. Ihre Liebe fühlt sich echt an, behutsam, manchmal schmerzhaft, immer mutig. Was Rachel Lippincott für mich besonders gut gelingt, ist der respektvolle Umgang mit beiden Zeitwelten. Audrey bringt moderne Gedanken, Zweifel und Selbstironie mit, während Lucy mich daran erinnert hat, wie viel Mut es früher – und oft auch heute noch – braucht, um zu sich selbst zu stehen. Fazit: „Pride and Prejudice und Pittsburgh“ ist für mich weit mehr als eine Zeitreise-Romance. Dieses Buch hat mich daran erinnert, dass wahre Liebe nicht immer laut sein muss. Manchmal reicht es, dass zwei Herzen sich erkennen – selbst über Jahrhunderte hinweg.
Feb 5, 2026
Als ich im Dezember „Pride and Prejudice und Pittsburgh“ von Rachel Lippincott beendet habe, musste ich das Buch erst einmal zur Seite legen. Was mich von Anfang an berührt hat, ist Audreys Ausgangslage. Ich habe mich sofort in ihr wiedergefunden. Dieses Gefühl, dass gerade alles schiefgeht – die erste große Liebe zerbricht, der Traum von der Wunsch-Uni platzt, und man steht plötzlich an einem Punkt im Leben, an dem man nicht weiß, wie es weitergehen soll. Audrey ist keine großartige Heldin, sondern eine junge Frau, die müde ist vom Kämpfen und trotzdem weitermacht. Ihre Verletzlichkeit, ihr Sarkasmus, aber auch ihre stille Hoffnung haben sie für mich greifbar gemacht. Und dann ist da dieser Moment, in dem ihr Leben buchstäblich aus der Zeit fällt. Die Reise ins England des Jahres 1812 ist nicht nur ein fantastisches Element, sondern fühlt sich wie ein emotionaler Gegenpol zu Audreys moderner Überforderung an. Genau hier tritt Lucy Sinclair in ihr Leben – und mit ihr eine zweite Hauptfigur, die mich tief beeindruckt hat. Die Beziehung zwischen Audrey und Lucy entwickelt sich nicht über große Gesten, sondern über Blicke, Gespräche, vorsichtige Annäherungen. Genau das hat mich so sehr berührt. Ihre Liebe fühlt sich echt an, behutsam, manchmal schmerzhaft, immer mutig. Was Rachel Lippincott für mich besonders gut gelingt, ist der respektvolle Umgang mit beiden Zeitwelten. Audrey bringt moderne Gedanken, Zweifel und Selbstironie mit, während Lucy mich daran erinnert hat, wie viel Mut es früher – und oft auch heute noch – braucht, um zu sich selbst zu stehen. Fazit: „Pride and Prejudice und Pittsburgh“ ist für mich weit mehr als eine Zeitreise-Romance. Dieses Buch hat mich daran erinnert, dass wahre Liebe nicht immer laut sein muss. Manchmal reicht es, dass zwei Herzen sich erkennen – selbst über Jahrhunderte hinweg.
Feb 5, 2026






