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Zwischendurch lese ich gern mal was anderes.
Review: „Notes from the Underground“ by Fjodor Dostoyevsky Genre: Classic Deutscher Titel: „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ Werbung, selbst gekauft Inhalt und Meinung ohne Spoiler Der Titel sagt im Prinzip schon alles aus, denn das Buch handelt von den Tagebucheinträgen eines namenlosen Protagonisten. Dieser ist wahrhaftig in seinem Keller und denkt über den Menschen als solches und die Gesellschaft in Russland des späten 19. Jahrhunderts nach. Das Buch ist eingeteilt in 2 Teile, der erste Teil mit dem Titel „Underground“ beschäftigt sich mit Konzepten wie „Rache“ und „der Lust am Leiden“ während der zweite Teil „Apropos of the wet snow“ seine „Beziehung“ zu der Prostituierten Liza zum Thema hat. Das war mein drittes Buch von Dostoyevsky und mein vorläufiges Fazit ist: ich mag seine großen Romane lieber als die Novellas wie diese hier. Auch sind seine Bücher alle „ähnlich“ in dem Sinn, dass es immer einen „kaputten“ männlichen Protagonisten gibt, der dann irgendwie eine Prostituierte findet (oder eine andere junge Frau in Not, die noch die Wahl hat zwischen „anschaffen gehen“ oder aber mit dem mehr als fragwürdigen Protagonisten zusammen zu sein). „Notes from the underground“ ist bitter, zynisch, böse und relativ schwer zu lesen. Ich empfehle es, wenn Interesse an solchen Büchern besteht. Rating 3/5 ⭐️⭐️⭐️

Sep 24, 2023
Zwischendurch lese ich gern mal was anderes.
Review: „Notes from the Underground“ by Fjodor Dostoyevsky Genre: Classic Deutscher Titel: „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ Werbung, selbst gekauft Inhalt und Meinung ohne Spoiler Der Titel sagt im Prinzip schon alles aus, denn das Buch handelt von den Tagebucheinträgen eines namenlosen Protagonisten. Dieser ist wahrhaftig in seinem Keller und denkt über den Menschen als solches und die Gesellschaft in Russland des späten 19. Jahrhunderts nach. Das Buch ist eingeteilt in 2 Teile, der erste Teil mit dem Titel „Underground“ beschäftigt sich mit Konzepten wie „Rache“ und „der Lust am Leiden“ während der zweite Teil „Apropos of the wet snow“ seine „Beziehung“ zu der Prostituierten Liza zum Thema hat. Das war mein drittes Buch von Dostoyevsky und mein vorläufiges Fazit ist: ich mag seine großen Romane lieber als die Novellas wie diese hier. Auch sind seine Bücher alle „ähnlich“ in dem Sinn, dass es immer einen „kaputten“ männlichen Protagonisten gibt, der dann irgendwie eine Prostituierte findet (oder eine andere junge Frau in Not, die noch die Wahl hat zwischen „anschaffen gehen“ oder aber mit dem mehr als fragwürdigen Protagonisten zusammen zu sein). „Notes from the underground“ ist bitter, zynisch, böse und relativ schwer zu lesen. Ich empfehle es, wenn Interesse an solchen Büchern besteht. Rating 3/5 ⭐️⭐️⭐️
Sep 24, 2023







