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The Silver Star

3.9(40)
Language
English
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About the book

Editions (3)

ISBN9781476744049
PublisherSimon + Schuster LLC
Publication Date06/30/13
Pages269

Reviews & Ratings

40 ratings

6 reviews

3.9

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  • greenwitchthinks
    greenwitchthinks

    161 Followers

    4.5

    Verlorene Kindheit und die Suche nach Halt

    Ich weiß noch, wie ich als Jugendliche "Schloss aus Glas" von der Autorin an einem einzigen Tag verschlungen habe und mich komplett damit identifizieren konnte. Im Kern ging mir das mit diesem Buch ganz ähnlich. Im Zentrum der Geschichte stehen zwei Kinder, die schon immer keine stabile Beziehung zu ihrer Mutter hatten. Sie hatten nie wirklich eine Mutter vor sich, sondern eher eine fremde Freundin, die man glücklich machen möchte – und sich dabei selbst komplett verliert. Besonders die Zeit, in der man beginnt zu wachsen und sich zu entwickeln, geht dadurch verloren. Bean übernimmt daher schon von Anfang an große Verantwortung. Als die Mutter schließlich ganz verschwindet, beginnt eine unglaublich große Reise für beide Kinder. Sie beginnen, sich selbst und ihre Wurzeln kennenzulernen. Doch genau diese Wurzeln scheinen sie gleichzeitig einzuengen und am Wachsen zu hindern. Trotzdem schaffen sie es immer wieder, neue Hoffnung zu schöpfen. Die Charaktere sind meiner Meinung nach gut ausgearbeitet. Besonders Bean mochte ich sehr, da sie mit einem besonderen Schicksalsschlag zu kämpfen hat. Die Mutter hingegen wirkt immer wieder wie eine Fremde, die das Glück ihrer Kinder zerstört. Was mich besonders mitgenommen hat, war, dass sie ihren Kindern immer wieder ihre eigene Wahrheit und ihr eigenes Scheitern aufgedrückt hat. Das Ende mochte ich insgesamt sehr. Zwischen Instabilität, Frust und Verlustängsten finden beide Mädchen ihren eigenen Weg. Sie entdecken neue Lebensaufgaben und Bestimmungen für sich. Einen halben Stern ziehe ich jedoch ab. Es wird häufig über farbige Menschen im Virginia der Siebzigerjahre gesprochen. Natürlich ist das ein wichtiges Thema und vermittelt ein klares Bild eines engstirnigen und konservativen Ortes. Allerdings gab es für mich daraus keinen wirklich storybasierten Konflikt.

    Mar 24, 2026

  • vhora89
    vhora89

    111 Followers

    5.0

    Hier verbirgt sich ein kleines Highlight

    Erwartet habe ich von dem Buch nicht viel, bekam aber sehr viel. Es konnte mich total begeistern. Vom Schreibstil bis hin zur Story und dem schönen Cover. Das Buch habe ich als Buddyread gelesen und statt es in 9 Tagen zu lesen, haben wir es in vier geschafft. Das spricht für das Buch. Die Protagonistin Bean (Jean), aus deren Ich-Perspektive wir das Buch lesen, ist zwölf Jahre alt, jedoch sehr reif. Reifer als ihre große 15-jährige Schwester. Bis dahin macht sie aber einiges an Entwicklung im Buch durch. Das Buch spielt im Jahr 1969/1970 und bringt die entsprechenden Vibes gut rüber. Es werden viele Probleme angesprochen, wie Mutterversagen, Provinzkorruption, Rassismus und was für Probleme das Erwachsen werden mit sich bringt. Aber auch das Zusammenführen der Familie. Mich konnte der Roman super begeistern absolute Leseempfehlung.

    Hier verbirgt sich ein kleines Highlight

    Jan 27, 2024

  • veverena
    veverena

    2 Followers

    4.0

    Wie schon in Schloss aus Glas erzählt Jeannette Walls auch in diesem Buch eine bewegende Geschichte über das Aufwachsen in den USA der 1970er Jahre ohne viel Geld. Die beiden Schwestern und Protagonistinnen Bean und Liz wachsen bei ihrer Mutter auf, die mehr mit ihren eigenen Träumen beschäftigt ist als mit der Verantwortung für ihre Töchter. Nach einem Streit verlässt die Mutte, wie so oft, das Haus und lässt die beiden Mädchen (etwa 12 und 14 Jahre alt) allein zurück. Zunächst hoffen Bean und Liz noch auf ihre Rückkehr, doch Wochen vergehen, ohne dass sich die Mutter meldet. Schließlich fassen sie den Entschluss, sich allein auf den Weg zu ihren einzigen Verwandten in die Südstaaten zu machen. Dort beginnen sie, sich ein neues Leben aufzubauen und wieder zur Schule zu gehen. Als sie jedoch anfangen, für den Besitzer der örtlichen Fabrik als Haushaltshilfen zu arbeiten, nimmt die Geschichte eine Wendung. Was mich an dem Buch gestört hat, ist der Umgang der Autorin mit rassistischer Sprache. Einige Begriffe und Formulierungen hätte man meiner Meinung nach vermeiden können – hier hätte ich mir mehr Sensibilität und eine diskriminierungsfreie Ausdrucksweise gewünscht. Dafür ziehe ich einen Punkt ab. Insgesamt hat mir die Geschichte jedoch, wie auch Schloss aus Glas, sehr gut gefallen.

    Nov 7, 2025

3 of 6 reviews

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