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Hamnet: WINNER OF THE WOMEN'S PRIZE FOR FICTION 2020: A Novel. Winner of the Women's Prize for Fiction 2020

4.2(497)
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About the book

Editions (9)

ISBN9781472223791
PublisherTinder Press
Publication Date03/31/20
Pages384

Reviews & Ratings

497 ratings

77 reviews

4.2

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  • ro_ke
    ro_ke

    483 Followers

    5.0

    „Hamlet“ als berührendes Echo von Trauer - sprachlich sicher anfangs gewöhnungsbedürftig aber die emotionale Vielfalt wird dabei meisterhaft transportiert!

    Apr 19, 2026

  • lydik
    lydik

    196 Followers

    4.5

    Mit Worten kaum zu beschreiben .. Grandios

    Das Buch hat mich regelrecht in eine andere Welt gezogen. In das 16. Jahrhundert… hier geht es um die teils historisch, teils fiktiv belegte Lebensgeschichte von William Shakespeare, aber eigentlich um seine Ehefrau Anne Hathaway, die hier in dem Buch Agnes heißt, was historisch durchaus möglich sein könnte. Das Buch schwankt zwischen den Kapiteln immer in die Zeit, wo Hamnet und Judith, die Kinder von Shakespeare, gegen die Pest kämpfen und der Erzählung, wie Agnes und Shakespeare sich verliebten und zusammenkamen. Der Leser fiebert im wahrsten Sinne des Wortes mit. Agnes ist eine außergewöhnliche, starke Frau. Sie kennt sich unwahrscheinlich gut in der Natur aus und ist eine Art Heilerin. Sie ist sehr stur und lebt nach ihren eigenen Regeln. Das ihr Mann ständig in London ist, setzt ihr sehr zu und dann bricht über sie die schlimmste Tragödie ein. So viel Schmerz. Der Schreibstil von Maggie O‘Farrell ist einfach grandios. Sie schreibt in einer wunderschönen, metaphorischen Sprache. Ihre Worte lassen alles so intensiv wahrnehmen und haben mich völlig in ihren Bann gezogen, wie sie die Natur beschreibt, aber auch die Trauer, sehr intensiv. Ein wirklich, schönes, tragisches Lesegefühl. ▪️Shakespeare ▪️Handschuhe▪️strenger Vater ▪️Lateinlehrer▪️Agnes▪️Susanna▪️Judith und Hamnet▪️die Pest ▪️London ▪️Henley Street▪️Mary ▪️Theater ▪️Hamlet▪️trauernde Mutter▪️trauernder Vater▪️wo ist sein Geist

    Mit Worten kaum zu beschreiben .. Grandios

    Apr 5, 2026

  • alexaengel
    alexaengel

    198 Followers

    4.0

    Eindringliche Atmosphäre und die fein gezeichneten Figuren sorgen dafür, dass man tief in das Leben Familie Shakespeare eintaucht. Besonders die emotionale Darstellung von Trauer und Zusammenhalt verleiht dem Roman große Wirkung.👍 Der Roman Judith und Hamnet von Maggie O'Farrell richtet den Blick auf die Familie von William Shakespeare und erzählt die Geschichte aus einer sehr persönlichen Perspektive. Im Zentrum stehen seine Frau Agnes und ihre drei Kinder, besonders die Zwillinge Judith und Hamnet. Die Handlung bewegt sich zwischen verschiedenen Zeiten: Einerseits wird geschildert, wie sich Agnes und der junge Shakespeare kennenlernen und eine Familie gründen, andererseits rückt das Jahr 1596 in den Fokus, als eine Krankheit das Leben der Familie erschüttert. Während Judith schwer erkrankt, kommt es zu einem tragischen Verlust, der die Familie dauerhaft prägt und später mit Shakespeares berühmtem Drama Hamlet in Verbindung gebracht wird. Der Roman lebt vor allem von seiner atmosphärischen und sehr poetischen Sprache. O’Farrell beschreibt das Leben im England des 16. Jahrhunderts detailreich und schafft eindrucksvolle Bilder von Natur, Alltag und Familienleben. Besonders die Figur Agnes bleibt im Gedächtnis: eine eigenwillige, naturverbundene Frau mit einem beinahe mystischen Gespür für Menschen und Ereignisse. Auch die Beziehung der Zwillinge Judith und Hamnet wird sehr berührend dargestellt, wodurch der spätere Verlust besonders eindringlich wirkt. Allerdings verlangt das Buch Geduld. Die Handlung entwickelt sich eher ruhig und konzentriert sich stark auf Stimmungen, Erinnerungen und innere Gedanken. Wer eine klassische historische Handlung mit viel Spannung erwartet, könnte das Tempo stellenweise als langsam empfinden. Zudem springt die Erzählung zwischen verschiedenen Zeiten und Perspektiven, was anfangs etwas Orientierung erfordert. Trotz dieser ruhigen Erzählweise entsteht ein intensiver und emotionaler Roman über Familie, Verlust und die Frage, wie aus persönlichem Leid große Kunst entstehen kann. „Judith und Hamnet“ ist weniger eine Biografie Shakespeares als vielmehr ein einfühlsames Porträt einer Mutter und ihres Kindes – und gerade dadurch bleibt die Geschichte lange im Gedächtnis.

    Mar 13, 2026

3 of 77 reviews

SocialReads

Page-based comments

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jaena7
jaena7Jan 18, 2026

Ich bin gespannt was noch kommt. Bisher ist es durchaus spannend aber doch irgendwie auch etwas zäh…

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