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Let Us Descend

3.7(50)
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English
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About the book

Editions (6)

ISBN9781420516562
PublisherGale, a Cengage Group
Publication Date10/09/24
Pages358

Reviews & Ratings

50 ratings

12 reviews

3.7

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  • p.illepalle
    p.illepalle

    191 Followers

    "Die erste Waffe, die ich je hielt, war die Hand meiner Mutter."

    Dieses Buch war ein Vinted-Zufallskauf. Und wie stark ist bitte allein dieses Cover!? Wir begleiten den schweren Weg des fiktiven Sklaven-Mädchens Annis. Und aufgrund der Schwere des Themas lasse ich auch meine Bewertung weg. Denn das Buch ist in jedem Fall gut, ich denke nur einfach nicht, dass es meins ist. Ich habe mir einige Bewertungen durchgelesen, und viele mögen die Poesie der Geschichte. Auch die Geister sind wichtig dafür, aber vielleicht habe ich einfach nicht das richtige Gefühl für diese Art von Poesie... Ich bin dennoch froh, "So gehn wir denn hinab' von Jesmyn Ward gelesen zu haben. Und wenn du eine berührende, poetische und historische Geschichte lesen willst, dann ist dies sicher ein gutes Buch für dich :) P.S: Liebe an mein Girl - ich bin immer für Dich da!

    "Die erste Waffe, die ich je hielt, war die Hand meiner Mutter."

    Jun 8, 2026

  • simonwiener
    simonwiener

    5 Followers

    4.5

    „Du musst zuerst untergehen, um emporzusteigen“

    Kurz vorab, dieses Buch hat mich bewegt. Als Person die sehr weit entfernt von jeglicher Wasserstelle gebaut ist war es durchaus ungewöhnlich, dass ich im Verlauf des Buches einige Male stoppen und die ein oder andere Träne verdrücken musste. Meinen größten Respekt. „So gehn wir denn hinab“ begleitet Annis, ein Mädchen das in Sklaverei geboren wurde und im Verlauf des Buches eine Verbindung zu verschiedenen Geistergestalten aufbaut. Was im ersten Moment wie ein Element aus einem Fantasyroman wirkt täuscht, Jesmyn Ward schafft es diese übernatürlichen Elemente spirituell aufzuladen und mit der Umwelt zu verbinden. Diese besonderen Beziehungen stehen, neben ihrer Erfahrung als Sklavin, im Zentrum der Handlung. Bereits die ersten Seiten des Buches sind unglaublich bewegend. Die Autorin schockt. Annis und ihre Mutter kämpfen miteinander in intimer Athmosphäre, der Roman greift hier bereits Themen wie Rassismus, Feminismus und Diskriminierungserfahrungen auf bemerkenswerte Art und Weise auf. Eine große Besonderheit des Buches ist Wards bildlicher Schreibstil. Wunderschöne Metaphern reihen sich an ausgereifte und absolut passende Allegorien, meiner Meinung nach eine absolute Stärke des Romans. Besonders hat mich die queere Beziehung innerhalb Annis` Erfahrung in ihrer Heimat fasziniert. Die Protagonsitin zeigt sexuelles Interesse an einer ihrer Freundinnen und Annis erfährt zum ersten Mal Geborgenheit in einer Person, die nicht ihre Mutter ist. Jesmyn Ward webt diese Erfahrung fast nebensächlich und objektiv in die Handlung ein und öffnet eine neue Perspektive der queeren schwarzen und weiblichen Geschichte. Persönlich sinkt für mich leider das Niveau des Inhalts und Schreibstils im Verlauf des Buches etwas. Teilweise ziehen sich einzelne Kapitel in die Länge und Sachverhalte werden nicht koherent erläutert. Das Ende des Buches kann sich mit einem emotionalen Rückbezug auf den Einstieg des Romans jedoch durchaus sehen lassen, mit einer Ode an die starken Frauen in Annis` Leben. Breitbeining und selbstsicher. Zusammenfassend thematisiert „So gehn wir denn hinab“ in erster Linie Verlust. Annis`Reise ist von Anfang bis Ende eine depressive Episode. Ward zeigt hier wie übernatürliche, transzendente Konzepte in Zeiten absoluter Verlorenheit Kraft geben und integriert feministische, schwarze und queere Konzepte in ihrem Werk. „Verlust macht uns blind“ - „Ich sehe dich“.

    May 3, 2026

  • lisaanna
    lisaanna

    93 Followers

    4.5

    In dieser fesselnden Geschichte “So gehn wir denn hinab” erleben wir das Schicksal von Annis, einem jungen, versklavten Hausmädchen in Carolina, die mit ihrer Mutter unter harten Bedingungen lebt. Als beide nacheinander verkauft werden, führt Annis’ Weg sie nach einem erschöpfenden Marsch auf eine Zuckerrohrplantage in New Orleans. Doch Annis ist eine Kämpferin, die trotz unvorstellbarer Qualen unerschütterlich von einem selbstbestimmten und freien Leben träumt. Ihre Hoffnung schöpft sie aus ihrer Vorstellungskraft, ihrem Glauben und dem Vertrauen in ihre eigene Stärke. Annis’ Weg ist von Verlust geprägt, doch auch von bewegenden Begegnungen, die zeigen, wie tief der Zusammenhalt zwischen Frauen in ausweglosen Situationen sein kann. Besonders berührend ist der geschickte Einsatz von magischem Realismus: Annis findet Trost und Rat in Gesprächen mit den Elementen und einem Windgeist, der bereits ihrer Mutter und Großmutter beistand. Diese magischen Elemente fügen sich nahtlos in die Erzählung ein und verleihen Annis’ Kampf um Freiheit eine tiefere Dimension. Jesmyn Ward erzählt diese brutale Geschichte über Ungerechtigkeit, Verlust und die Verletzung der Menschenwürde mit einer poetischen Kraft, die den Leser zugleich schockiert und Hoffnung schenkt. Trotz der oft unerträglichen Härte der geschilderten Szenen, bleibt man gefesselt und hofft bis zuletzt auf ein gutes Ende. Obwohl ich aufgrund der Intensität der Brutalität immer wieder pausieren musste, hat mich diese einzigartige Erzählung tief beeindruckt. Die Realität der Sklaverei muss weiter erzählt und darf niemals vergessen werden. Ich kann dieses Buch deshalb jedem nur ans Herz legen. Zuletzt sei noch erwähnt, dass das Buch Parallelen zu Dantes „Inferno“ aufweist, Unbedingt Triggerwarnung beachten!

    Aug 25, 2024

3 of 12 reviews

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sabrina.st
sabrina.stMar 26, 2026

Dieses Buch zerbricht mein Herz 💔

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