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Book of Night: Holly Black

3.5(885)
Language
English
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About the book

Editions (6)

ISBN9781250864956
PublisherMacmillan USA
Publication Date05/03/22
Pages306

Reviews & Ratings

885 ratings

232 reviews

3.5

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  • anha
    anha

    399 Followers

    4.5

    Charlie Hall ist eine Diebin in einer Welt von Schattenmagie, die in ihrem Leben eine Menge schlechte Entscheidungen trifft. Zumindest ist das ihre Meinung über sich selbst. Und obwohl Vince der erste stabile Mann in ihrem Leben ist, ist sie sich sicher, dass sie auch diese Beziehung in eine Katastrophe verwandeln wird. Wer hätte gedacht, dass sogar Charlie noch überrascht werden kann… Mich hat die Geschichte von Anfang an gefangen genommen. Trotz des eher „alltäglichen“ Starts hat mich Charlie fasziniert und ich war sehr neugierig, was als Nächstes passiert. Die Rückblenden waren einerseits zwar eine Unterbrechung, andererseits haben sie mir geholfen Charlie und später auch Vince besser zu verstehen. Das hat den Figuren mehr Tiefe verliehen und mich mitfühlen lassen. Und dann kam das Ende! Das hat mich mehr als alles andere überrascht und ziemlich ungläubig zurückgelassen. Zum Glück gibt es ja noch einen zweiten Band!

    Feb 28, 2026

  • heartfullofcoffee
    heartfullofcoffee

    560 Followers

    3.0

    Die Nacht hatte Ideen – ich hatte Geduld.

    Mit Book of Night betritt Holly Black erwachseneres Terrain und das merkt man sofort. Statt Feenromantik wie in The Folk of the Air bekommen wir düstere Urban Fantasy, in der Schatten Magie tragen und Moral eher Verhandlungssache ist. Im Zentrum steht Charlie Hall, Barkeeperin mit Vergangenheit im kriminellen Schattenmilieu – wortwörtlich. Denn in dieser Welt kann man Schatten manipulieren, verändern, stehlen. Die Grundidee? Richtig stark. Düster, kreativ, mit einem Worldbuilding, das sofort Lust auf mehr macht. Gerade das Magiesystem rund um Schatten ist originell und atmosphärisch dicht. Man spürt: Hier steckt eine Menge Potenzial drin. Und trotzdem – ich bin irgendwie nicht ganz reingekommen. Der Einstieg fühlt sich stellenweise sperrig an. Viele Informationen, Zeitsprünge, Andeutungen. Die Geschichte entfaltet sich nicht organisch, sondern eher in Fragmenten. Das passt zwar zur gebrochenen Protagonistin und zur noirhaften Stimmung, erschwert aber den emotionalen Zugang. Ich mochte Charlie – vor allem ihre Ambivalenz und ihre ungeschönte Art – aber so richtig gepackt hat mich das Ganze lange nicht. Was ich sehr mochte, war die Atmosphäre. Dieses leicht kaputte, magische Großstadtgefühl. Alles wirkt ein bisschen schmutzig, gefährlich, melancholisch. Beziehungen sind kompliziert, Loyalitäten brüchig, Vertrauen rar. Das hat Stil und bleibt im Gedächtnis. Am Ende zieht die Spannung deutlich an, einige Twists sitzen, und man merkt: Die Geschichte hat noch einiges vor. Vielleicht ist Book of Night auch einfach ein Auftakt, der stärker von seinem Versprechen lebt als von seiner unmittelbaren Sogwirkung. Unterm Strich: Eine spannende Idee, eine faszinierende Welt – aber für mich emotional etwas auf Distanz. Solide 3 von 5 Sternen. Und weil ein Rezensionsexemplar des zweiten Bandes schon auf mich wartet (und ich ja neugierig bin, wohin das alles führt), werde ich definitiv weiterlesen. Vielleicht zündet es beim nächsten Mal so richtig.

    Feb 22, 2026

  • scolardy
    scolardy

    674 Followers

    4.0

    „Book of Night“ von Holly Black ist der Auftakt der „The Charlatan“-Dilogie. Düstere Urban Fantasy für Erwachsene. Gefühlt ist es mein erster Roman von Holly Black. Tatsächlich habe ich in meinem Leben bestimmt sogar schon mehr als eines ihrer Bücher gelesen, aber das ist lange her und ich erinnere mich nicht einmal mehr an die Titel. So oder so hat ihr Name Gewicht und ich hatte mich schon sehr auf „Book of Night“ gefreut. Zum Glück wurde ich auch nicht enttäuscht. Ja, die kritischen Stimmen kommen nicht von ungefähr, denn „Book of Night“ braucht ein wenig, um so richtig in Fahrt zu kommen. Die Immersion setzte für mich so nach etwas weniger als der Hälfte ein, da die Handlung aber von Anfang an interessant war, ist das für mich schon so in Ordnung. Abzubrechen ist für mich bekanntlich generell keine Option, also bin ich es gewohnt, ein bisschen Arbeit zu investieren, bevor ich mit dem richtigen Lesevergnügen belohnt werde. Charlie Hall ist eine dynamische Antiheldin mit dieser gewissen Resignation eines Menschen, der einfach schon zu viel Leid gesehen hat. Sie hat eine prägnante Erzählstimme – so außergewöhnlich, dass ich mir lange Zeit nicht sicher war, ob wir es hier nicht doch mit einem allwissenden Erzähler zu tun haben. Tatsächlich bin ich immer noch nicht ganz davon überzeugt, dass Black hier den üblichen personalen Erzähler gewählt hat, da dieser für mich doch stellenweise sehr distanziert ist. Wir lernen eine große Anzahl an Nebencharakteren kennen, deren Relevanz sich nicht immer gleich ergibt. Black gelingt es allerdings bei jedem Einzelnen, dessen Essenz in wenigen Worten einzufangen, sodass diese neue Person für uns zum Leben erwacht, statt nur ein Name auf dem Papier zu sein. Die Geschichte spielt im heutigen Amerika und Black ist sich auch nicht zu schade, uns mit allerlei Referenzen daran zu erinnern. Die einzige Abweichung zu unserer realen Welt ist die hier porträtierte Schattenmagie. Diese ist kein Geheimnis mehr, sondern hat jeden Aspekt dieser Welt infiltriert. Über Modetrends, bei denen Dein Schatten zum neuesten Accessoire wird; über Wissenschaft und Forschung mitsamt neuen Studiengängen, neuen Berufen; bis zu einem Regierungszweig extra für die magisch Begabten und die magischen Kriminellen. Endlich ein durchdachtes Konzept, wie Schatten „realistisch“ benutzt und modifiziert werden können. Keine hohlen „Shadowdaddys“, die bar jeder Logik funktionieren. Wenn ich noch einmal irgendwo lese, dass die Schatten im Dunklen mächtiger werden, drehe ich durch – denn ohne Licht gibt es keine Schatten… Die Liebesgeschichte ist genau nach meinem Geschmack: Charlie befindet sich schon zu Beginn der Geschichte in einer Beziehung. Die beiden verbinden zwar tiefe Gefühle, aber auch noch abgründigere Geheimnisse. Daraus resultiert ein Konflikt, der im direkten Zusammenhang mit der Handlung steht. Das Eine funktioniert nicht ohne das Andere. Genauso sollte es sein. Alles in allem hat mir „Book of Night“ in allen Belangen wirklich gut gefallen. Lediglich dem etwas langsamen Start stimme ich als Kritik zu. Es war sehr erfrischend, endlich mal wieder eine Fantasygeschichte für Erwachsene zu lesen. Das deutsche Hörbuch dazu kann ich wirklich nur empfehlen, insbesondere wenn man Startschwierigkeiten hat. Vanida Kurun ist die perfekte Besetzung für Charlie Hall. Ein unvergesslicher Name, so oft wie er erwähnt wird…ich freue mich schon darauf, dass er mir nächsten Monat bei „Thief of Night“ wieder zu den Ohren rauskommt – auf die bestmögliche Art und Weise. Gute 4 Sterne!

    Jan 11, 2026

3 of 232 reviews

SocialReads

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monikagr13
monikagr13Oct 25, 2025

Lucipurrr 🐈‍⬛ ich liebe diesen Namen für eine Katze

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