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Universality

3.4(26)
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About the book

LONGLISTED FOR THE BOOKER PRIZE - "A bold and memorable achievement."--The Booker Prize 2025 judges

Remember--words are your weapons, they're your tools, your currency a twisty, slippery descent into the rhetoric of power, hailed as "a nesting doll of satire that leaves readers uncertain where their loyalties lie" (Financial Times)

"Original, vital, and unputdownable."--Tess Gunty, National Book Award-winning author of The Rabbit Hutch

AN NPR AND PUBLISHERS WEEKLY BEST BOOK OF THE YEAR

Late one night on a Yorkshire farm, in the midst of an illegal rave, a young man is nearly bludgeoned to death with a solid gold bar.

An ambitious young journalist sets out to uncover the truth surrounding the attack, connecting the dots between an amoral banker landlord, an iconoclastic newspaper columnist, and a radical anarchist movement that has taken up residence on the farm. She solves the mystery, but her viral exposé raises more questions than it answers. Through a voyeuristic lens, and with a simmering power, Universality focuses on words: what we say, how we say it, and what we really mean.

A thrilling novel from one of the most acclaimed young novelists working today, Universality is a compelling, unsettling celebration of the spectacular, appalling force of language. It dares you to look away.

Editions (4)

ISBN9780593977316
PublisherRandom House Publishing Group
Publication Date06/02/26
Pages176

Reviews & Ratings

26 ratings

4 reviews

3.4

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  • maximus94
    maximus94

    98 Followers

    5.0

    Medien und Gesellschaft auf der Metaebene

    Beginnend als fiktiver Magazinartikel geht dieses Buch immer weiter auf die Metaebene der Medien und auch teilweise der Gesellschaft in England. Viele Leute nutzen sich gegenseitig aus, manche werden zurecht oder zu Unrecht niedergemacht. Das Buch hat bei mir den Gedanken weiter vertieft, dass bei vielen eine Agenda verfolgt wird, die man nicht unbedingt immer direkt wahrnehmen kann. Insofern regt mich dieses Buch weiter zu bewussten medialen Konsum an und ist aus meiner Sicht absolut lesenswert.

    Aug 15, 2025

  • crura
    crura

    131 Followers

    3.5

    Eine Satire über Aufmerksamkeitsindustrie, Kapitalismus und Echokammern – ein Roman, der gerne länger sein dürfte

    💳 Ein Antikapitalist schlägt einen anderen Antikapitalisten im Haus eines Bankers mit einem Goldbarren fast zu Tode. Diese bizarre Handlung bietet den Auftakt in Natasha Browns Roman. In fünf Abschnitten wird diese Situation aus unterschiedlichen Perspektiven bewertet, wobei der Schreibstil jeweils fundamental anders ist. Es geht nicht um die Aufklärung, sondern jeder Charakter projiziert etwas anderes in den Kriminalfall: Worauf können wir uns als Gesellschaft noch einigen? Natasha Brown spielt hier einerseits mit der Rolle von Journalismus und sozialen Medien, aber auch stark mit der Erwartungshaltung der Leser:innen. [Ab hier Spoiler zu übergeordneten Themen, aber nicht zur Handlung} So ist das erste Kapitel provokant schlecht geschrieben – bewusst, denn es handelt sich um eine Reportage der Journalistin Hannah, die effekthascherisch über den Goldbarren-Fall berichten will. Im weiteren Verlauf wird die dort präsentierte Wahrheit immer mehr verwässert, und plötzlich driftet der Roman immer weiter von dieser Handlung weg - und auch von Hannah, die uns im Klappentext als scheinbarer Hauptcharakter präsentiert wird. Stattdessen folgen wir plötzlich einer anti-woke Autorin, die Diversität als Verrat an der Bevölkerung und Weiße in der Minderheit sieht. Eine bewusst irritierende Entscheidung von Natasha Brown, der man als POC eigentlich einen anderen Fokus unterstellen würde. Was ist also von allgemeiner Gültigkeit, wenn wir als Leser:innen noch nicht einmal auf unsere Vorerwartungen an den Roman vertrauen können? Brown zeichnet eine Gesellschaft, die von den Wirren des Kapitalismus und Klassismus aufgerieben ist. Das einzige Ziel aller Charaktere ist es, Aufmerksamkeit und Deutungshoheit gegenüber anderen zu erreichen. Alle handeln nur für sich, eine allgemeine Gültigkeit kann es nicht mehr geben. Trotz dieser spannenden Gedankenspiele der Autorin ist das Buch leider insgesamt zu kurz und man kommt aufgrund der häufigen Stilwechsel nicht wirklich in den Fluss. Somit reicht es für mich nur als Gedankenanstoß und abwechslungsreiche Satire. Für eine intensive Auseinandersetzung mit einer spannenden Thematik reicht es aber nicht.

    Eine Satire über Aufmerksamkeitsindustrie, Kapitalismus und Echokammern – ein Roman, der gerne länger sein dürfte

    Mar 8, 2026

  • cozy__booktime
    cozy__booktime

    34 Followers

    3.5

    Ziemlich technisch

    Grundsätzlich ist der Text gut gemacht, hat eine halbwegs spannende Story und einen interessanten Aufbau. Mir persönlich fiel es jedoch schwer zu den Figuren eine Beziehung aufzubauen. Insgesamt beinhaltete der Text viele eher langatmige und theoretische Gespräche über Medien, Politik und Gesellschaft. Das hat mich persönlich nicht so abgeholt, vielleicht aber auch weil es auf Englisch als Nicht-Muttersprachlerin schwer verständlich war.

    Aug 8, 2025

3 of 4 reviews

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