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Into Thin Air: A Personal Account of the Mt. Everest Disaster

4.4(217)
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English
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About the book

When Jon Krakauer reached the summit of Mt. Everest in the early afternoon of May 10,1996, he hadn't slept in fifty-seven hours and was reeling from the brain-altering effects of oxygen depletion. As he turned to begin the perilous descent from 29,028 feet (roughly the cruising altitude of an Airbus jetliner), twenty other climbers were still pushing doggedly to the top, unaware that the sky had begun to roil with clouds...

Into Thin Air is the definitive account of the deadliest season in the history of Everest by the acclaimed Outside journalist and author of the bestselling Into the Wild. Taking the reader step by step from Katmandu to the mountain's deadly pinnacle, Krakauer has his readers shaking on the edge of their seat. Beyond the terrors of this account, however, he also peers deeply into the myth of the world's tallest mountain. What is is about Everest that has compelled so many poeple--including himself--to throw caution to the wind, ignore the concerns of loved ones, and willingly subject themselves to such risk, hardship, and expense?

Written with emotional clarity and supported by his unimpeachable reporting, Krakauer's eyewitness account of what happened on the roof of the world is a singular achievement.

Editions (7)

ISBN9780385492089
PublisherAnchor
Publication Date04/06/98
Pages416

Reviews & Ratings

217 ratings

27 reviews

4.4

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  • serial.booker
    serial.booker

    324 Followers

    5.0

    🌄🕖🗻⛏️🥾🧭

    In eisige Höhen 🗻 In eisige Höhen ist kein Buch, das man einfach liest, man erlebt es. & zwar mit klammen Fingern, pochendem Herzen & ständigem Gedanken: Das ist wirklich passiert. Das Buch schildert die tragische Mount-Everest-Expedition von 1996 & trifft einen dabei völlig unvorbereitet. Obwohl ich mich schon lange für den Mount Everest begeistere, den Film Everest gesehen habe & unzählige Dokus kenne, hat mich dieses Buch komplett aus den Socken gehauen. Man denkt, man weiß, was kommt & dann trifft es einen trotzdem mit voller Wucht. Besonders krass fand ich die Erzählweise aus mehreren Perspektiven. Viele Beteiligte kommen zu Wort, viele Schicksale, viele Entscheidungen & jede einzelne fühlt sich real, menschlich & unfassbar intensiv an. Genau das macht das Buch so unglaublich fesselnd. Man vergisst beim Lesen ständig, dass man „nur“ ein Buch in der Hand hält, weil alles so nahbar und authentisch beschrieben ist. Wenn man sich vorstellt, dass diese Menschen wirklich dort oben waren, in der Todeszone, 8000 Meter über dem Meeresspiegel, im Sturm, in der Kälte, mit Sauerstoffmangel & völliger Erschöpfung… Wahnsinn. Einfach unbeschreiblich. Dieses Buch zeigt gnadenlos, wie klein der Mensch gegenüber der Natur ist & wie dünn die Grenze zwischen Triumph und Tragödie sein kann. Für mich ist In eisige Höhen ein absolutes Highlight. Spannend, schockierend, bewegend & lange nachwirkend. Mega, krass, unvergesslich. Definitiv ein Muss für alle, die sich für den Mount Everest, Extremsituationen & wahre Geschichten interessieren.

    🌄🕖🗻⛏️🥾🧭

    Dec 26, 2025

  • isabellas
    isabellas

    244 Followers

    5.0

    Sehr fesselndes Buch um das Darma am Mount Everest im Mai 1996.

    Ich war damals noch etwas zu jung um diese Katastrophe mitzubekommen. Aber einige Jahre später habe ich das Buch gelesen und nun nochmal gehört. Es ist kaum zu glauben, dass das wirklich passiert ist. Dass eine Kette von Ereignissen zu diesem Drama geführt hat. Jon Krakauer schildert seine Sicht und hat auch viele Gespräche und Interviews geführt, trotzdem konnten einige Dinge nie geklärt werden.

    Mar 7, 2026

  • fraumarsupilami
    fraumarsupilami

    187 Followers

    4.5

    Ein Drama 8848m über dem Meeresspiegel ⛏️❄️🌫️

    Jon Krakauers Bericht über die Mount-Everest-Katastrophe von 1996 ist kein Abenteuerbuch im klassischen Sinn – auch wenn es sich manchmal so liest. Es ist vielmehr ein Tatsachenbericht im Ausnahmezustand, eine dokumentarische Grenzerfahrung, so packend geschrieben wie ein Roman. Und genau das macht ihn so stark. Krakauer war selbst dabei, als Journalist in einer kommerziellen Expedition – mittendrin im Chaos, das sich am 10. Mai 1996 auf über 8000 Metern Höhe abspielt. Zwölf Menschen sterben, darunter erfahrene Bergführer, vermeintlich gut vorbereitete Kunden; Männer und Frauen mit großer Kraft und viel Erfahrung. Krakauer überlebt, gerade so. Und schreibt – präzise, mit Schuldgefühl, reflektiert. Und manchmal auch brutal ehrlich. Das Buch lebt von dieser Mischung: Detailgenauigkeit trifft auf Erschütterung. Krakauer erklärt Höhenmedizin, Sauerstoffmangel, Fixseile, Steigeisen, Windgeschwindigkeiten – aber immer im Kontext der konkreten, atemraubenden Situation. Man versteht plötzlich, was es heißt, wenn auf 8500 Metern ein Schritt zur Ewigkeit wird. Oder wenn eine vermeintlich banale Entscheidung über Leben und Tod entscheidet. Was mich beeindruckt hat: Krakauer macht sich nicht größer als er ist. Er gibt seine Irrtümer zu, hinterfragt seine Perspektive, benennt seine Schuldgefühle. Gleichzeitig gelingt ihm ein fast schon literarischer Zugang zur Katastrophe – ohne Pathos, ohne Sensation. Wer hier heldenhafte Übersteigerungsprosa erwartet, wird enttäuscht. Was bleibt, ist der leise Horror einer Kälte, die nicht nur meteorologisch ist. Natürlich bleibt es ein persönlicher Blick – trotz aller Recherche, trotz aller Akribie. Wahrnehmungen und Erinnerungen sind immer auch subjektiv gefärbt; das liegt in der Natur der Sache. Andere Überlebende schildern den Ablauf der Ereignisse teilweise anders – nicht aus Widerspruchsgeist, sondern weil sich Katastrophen in extremer Höhe nicht objektiv erfassen lassen. Doch gerade diese Perspektive macht Krakauers Buch so lesenswert: „In eisige Höhen“ ist nicht nur der Versuch, ein kaum fassbares Geschehen erzählbar zu machen – es ist auch eine kritische Reflexion über die absurde Kommerzialisierung eines der lebensfeindlichsten Orte der Erde. Wer es nicht glaubt, möge einmal „Everest death map“ googeln: Man findet eine makabrere Übersichtskarte zu eingefrorenen Körpern, die nie geborgen wurden, weil es schlicht nicht möglich ist. Und trotzdem zahlen jedes Jahr hunderte Menschen fünfstellige Summen dafür, genau diesen Weg nach oben zu gehen – einen Weg, der buchstäblich über Leichen führt. Oder in den Worten Krakauers: „Der Everest war schon immer ein Magnet für Verrückte, Publicity-Süchtige, hoffnungslose Romantiker und andere mit einem gestörten Verhältnis zur Realität“ (S. 125). Fazit: Kein Buch für Höhenromantik, aber für alle, die verstehen wollen, was es heißt, sich dem Limit zu nähern – körperlich, psychisch, menschlich. Krakauer gelingt ein stilles, eindrückliches Mahnmal der Überforderung und der menschlichen Grenzen bei der Bezwingung der Natur. ⭐️⭐️⭐️⭐️,5

    Ein Drama 8848m über dem Meeresspiegel  ⛏️❄️🌫️

    Jun 21, 2025

3 of 27 reviews

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