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The Thousand Deaths of Ardor Benn

4.3(27)
Paperback€19.50E-BookAudiobook€46.95
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English
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About the book

"Mission Impossible, but with magic, dragons, and a series of heists that go from stealing a crown to saving the world" (David Dalglish).
Master con artist Ardor Benn and his crew of intrepid thieves are hired to pull off a series of wildly complex heists, from stealing a crown to saving the world, in this daring fantasy adventure.
Liar. Thief. Legend.

Ardor Benn is no ordinary thief. Rakish, ambitious, and master of wildly complex heists, he styles himself a Ruse Artist Extraordinaire.

When a priest hires him for the most daring ruse yet, Ardor knows he'll need more than quick wit and sleight of hand. Assembling a dream team of forgers, disguisers, schemers, and thieves, he sets out to steal from the most powerful king the realm has ever known.

But it soon becomes clear there's more at stake than fame and glory -- Ard and his team might just be the last hope for human civilization.

Discover the start of an epic fantasy trilogy that begins with a heist and quickly explodes into a full-tilt, last ditch plan to save humanity.

Editions (2)

ISBN9780316463232
PublisherOrbit
Publication Date10/20/20

Reviews & Ratings

27 ratings

6 reviews

4.3

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  • 4.0

    Eine dieser Überraschungen, die man völlig ungeplant findet.

    Die tausend Leben des Ardor Benn war für mich eine dieser Überraschungen, die man völlig ungeplant findet. Ohne große Erwartungen gestartet und plötzlich saß ich da, fieberte mit einem Meisterdieb mit, lernte die unterschiedlichsten Malmarten kennen und stellte fest, dass Drachen einfach immer funktionieren. 🙌 Die Prämisse allein hatte mich zwar schon neugierig gemacht: Ein Meisterdieb beschließt, den wertvollsten Schatz des Königs zu stehlen. Klingt nach einem guten Heist-Roman? Ist es auch. Aber das Buch bietet deutlich mehr als einen cleveren Raubzug. Ardor Benn ist nämlich kein gewöhnlicher Dieb. Er ist natürlich DER Meister von List und Tücke, ein wandelnder Plan innerhalb eines Plans. Dabei wird ihm sein Vorhaben natürlich alles andere als leicht gemacht, was der Geschichte zusätzliche Spannung verleiht und immer wieder zum Miträtseln einlädt. » Von all der Musik, der ich habe lauschen dürfen, ist nichts vergleichbarer mit der harmonischen Dissonanz eines Drachenschreis.« Besonders begeistert hat mich aber die Welt, die Tyler Whitesides erschaffen hat. Natürlich gibt es Drachen – und ich liebe Drachen!! 🥹 Doch hier sind sie weit mehr als imposante Fantasy-Monster. Sie sind eng mit dem Gleichgewicht der Natur verbunden und spielen eine zentrale Rolle für die gesamte Welt. Je mehr man über sie erfährt, desto faszinierender werden sie. Ich habe mich wirklich in die Darstellung dieser Kreaturen verliebt. » Diese Schwingen, wie gigantisch sie waren, groß wie Schiffsegel. Äderchen verästelten sich auf ihrer ledrigen Oberfläche, und der Schein der Sonne, der durch sie hindurchschimmerte, ließ sie halb durchsichtig wirken. Beinahe schienen sie zu zart, um zu einer solch gewaltigen Kreatur zu gehören.« Und dann wäre da noch das Magiesystem. Als ich zum ersten Mal erfahren habe, worauf das Magiesystem in dieser Welt basiert (bzw. als ich geschnallt habe, was es mit dem abtragen des Krätzstein auf sich hat)musste ich kurz lachen. 😂 Es gehört definitiv zu den ungewöhnlichsten Ideen, die mir in der Fantasy bisher begegnet sind. Eine dieser Ideen, bei denen man sofort denkt: Das kann entweder genial werden oder komplett nach hinten losgehen. Zum Glück gehört dieses Buch eindeutig zur ersten Kategorie. Je nachdem, aus welcher Quelle das Malm stammt und wie es verarbeitet wird, entstehen unterschiedliche Fähigkeiten und Effekte. Was zunächst wie eine skurrile Idee wirkt, entwickelt sich nach und nach zu einem der spannendsten Bestandteile des gesamten Worldbuildings. Nie hatte ich das Gefühl, dass das Konzept albern oder lächerlich wirkt. Im Gegenteil: Je mehr man über Malm und seine Herkunft erfährt, desto faszinierender wird das System. Gleichzeitig ist das auch mein größter Kritikpunkt. An einigen Stellen hätte ich mir wirklich ein Glossar oder eine Übersicht über die verschiedenen Begriffe und Malmarten gewünscht, um nochmal nachschlagen zu können. Dadurch wirkte es gelegentlich komplexer, als sie eigentlich hätte sein müssen. Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Im Mittelpunkt stehen vor allem Ardor, Raek und Quarrah, die alle auf ihre eigene Weise interessant sind. Besonders angenehm fand ich, dass sie weder naiv noch unfehlbare Überflieger sind. Sie machen Fehler, hinterfragen und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte spürbar weiter. Gerade diese Selbstreflexion verleiht ihnen eine gewisse Glaubwürdigkeit. » Ich schreibe diese Zeilen, ohne sehen zu können – weder mit den Augen, noch mit dem Glauben. Wäre es anders, würde ich erkennen, welche Auswirkungen meine Taten haben werden.« Besonders die Freundschaft zwischen Ardor und Raek mochte ich sehr. Ihre Dynamik verleiht der Geschichte immer wieder emotionale Momente zwischen all den Intrigen, Plänen und Explosionen von Donnermalm. Auch der Humor hat für mich hervorragend funktioniert. Das ist tatsächlich etwas, womit ich oft Schwierigkeiten habe. Übertriebene Dauer-Comedy oder Figuren, die ständig einen flapsigen Spruch nach dem anderen raushauen, sind normalerweise nicht mein Fall. Hier ist der Humor jedoch angenehm dosiert und lockert die Geschichte auf, ohne jemals die ernsten Momente zu untergraben. Besonders das letzte Drittel hat mich dann noch einmal positiv überrascht. Denn hinter dem großen Abenteuer steckt auch eine Botschaft darüber, warum manche Dinge geschützt statt ausgebeutet werden sollten – und warum manche Ressourcen vielleicht wertvoller sind, als wir zunächst denken. Ein Highlight wurde das Buch für mich zwar nicht. Dafür gab es dann doch ein paar Längen und kleinere Schwächen. Trotzdem war es eine unterhaltsame, kreative und spannende Reise, die mich begleitet hat. Warum aber dieses Buch auf Bookstagram so selten auftaucht, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Es hat definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient. Wer Lust auf einen cleveren Heist, großartige Drachen, ein interessantes Magiesystem und sympathische Charaktere hat, sollte Ardor Benn definitiv eine Chance geben. Noch ein kleiner Tipp am Rande ☝️ Falls euch beim Anblick von 800 Seiten spontan die Lesemotivation verlässt…Keine Sorge 😄 Ardor Benn gibt’s auch für die Ohren. Beim Ronin-Hörverlag sind bereits Bände als Hörbücher erhältlich. Band 3 folgt demnächst. So könnt ihr euch Ards Meisterpläne ganz bequem ins Ohr schmuggeln lassen. ✌️

    Eine dieser Überraschungen, die man völlig ungeplant findet.

    Jun 18, 2026

  • siralexfelixson
    siralexfelixson

    324 Followers

    4.0

    Gelungener Auftakt

    "Ich schreibe diese Zeilen, ohne sehen zu können - weder mit den Augen, noch mit dem Glauben. Wäre es anders, würde ich erkennen, welche Auswirkungen meine Taten haben werden." Seit Lupin bin ich ein Fan von Gentleman-Gauner-Geschichten und seit Locke Lamorra noch viel mehr. Daher stand es außer Frage, dass auch Tyler Whitesides' "Die tausend Leben des Ardor Benn" Einzug in mein Bücherregal halten musste. (Übersetzt aus dem Englischen von Bastian Ludwig.) "Ich bin nicht frei von Zweifeln, aber ich bin überzeugt, sich ihnen zu stellen, enthüllt einem die Wahrheit." Ardor Benn ist ein überaus gerissener und ehrgeiziger Gauner, der wirklich viel von sich hält. Schließlich ist er der Meister von List und Tücke - und dieser Titel ist ihm auch ungemein wichtig. Je schwieriger und komplizierter ein Coup ist, umso mehr stachelt er Ardors Ehrgeiz an. Immer an seiner Seite: Raekon, sein bester Freund seit Kindertagen. Als der Priester Halavend auf Ardor zukommt und ihm einen unglaublichen und nie dagewesenen Coup vorschlägt, ist Ardor Feuer und Flamme. Denn dieser Job ist eine Herausforderung, die man nur einmal im Leben bekommt und bringt einen ganz besonderen Nervenkitzel mit sich. Er ist riskant und könnte durchaus tödlich enden, denn er soll die Insignien des Königs stehlen. Von dem Gelingen dieses Coups hängt nicht nur das Leben von Ardor und seiner Crew ab, sondern auch das der gesamten Menschheit ... "Je mehr sich das Ende meines Auftrags nähert, desto mehr denke ich über die Entscheidungen nach, die mich bis zu diesem Punkt geführt haben. Doch ich erwehre mich auch des kleinsten Gefühls der Reue. Im Moment ist kein Platz für so etwas." Diese Geschichte war ein richtiger Spaß. Wir bekommen einen gut durchdachten Plan mit einer von langer Hand geplanten Maskerade. Ein auf chemische Reaktionen und Drachenmalm basierendes Magiesystem, und damit natürlich auch Drachen. Außerdem gibt es einen Verrat, der uns lange beschäftigt und uns manchmal in die Irre führt, wenn es darum geht herauszufinden, wer der Verräter unter Ardors Leuten ist. Und zum Ende bekommen wir sogar noch Zeitreisen. Interessant finde ich auch das Religionssystem, dass die Menschen in Reisende und Sesshafte einteilt, allerdings habe ich das System nicht ganz durchschaut. Und hierin liegt auch meine Kritik, aber dazu am Ende mehr. Die Charaktere haben mir gut gefallen. Ardor Benn ist vielleicht nicht der größte Sympathieträger - zumindest nicht für mich, denn er ist mir zu sehr von sich überzeugt und hat eine echt große Klappe - trotzdem, irgendwo in mir drin mochte ich ihn. Vielleicht, weil er für seine Freunde da ist und im Kern eigentlich ein guter Kerl ist. Raekon ist ein wirklich guter Freund und die Szenen zwischen ihm und Ardor mochte ich wirklich gern, vor allem auch den Witz und Humor, der sich aber nie aufgesetzt oder übertrieben anfühlte. Ich mag es, wenn Charaktere ihre Schwächen haben und auch die vermeintlich Bösen ihre guten Seiten haben, das ist hier auf jeden Fall gegeben. Tyler Whitesides schreibt sehr bildhaft und lässt tolle Szenen im Kopf entstehen. Besonders gut gefallen hat mir wie schön und unaufdringlich er aufzeigt, dass alles mit allem verbunden ist und die Abläufe in der Natur/Welt eine perfekte Symbiose sind. Wenn nur ein Aspekt davon fehlt, steht die ganze Welt vor dem Abgrund. Nun zu meiner Kritik: Das Magie- und Religionssystem ist nicht leicht zu durchschauen und zu verstehen, daher habe ich hier wirklich, wirklich sehr ein Glossar vermisst, das ein paar Erklärungen dazu liefert. Das machen andere Autoren ganz toll. Das hätte dem Buch und der ganzen Geschichte einfach unglaublich gut getan. Auch hat mir ein wenig Hintergrundwissen gefehlt, wie diese Welt eigentlich funktioniert, das war, denke ich, auch ein Grund, warum ich nicht vollends in diese eigentlich atemberaubende Welt eintauchen konnte. Zwar wurde "Die tausend Leben des Ardor Benn" für mich kein Highlight, aber ich hatte unglaublich viel Spaß mit diesem Abenteuer. "Ich denke, Geschichte ist das, was wir in die Vergangenheit hineininterpretieren."

    Gelungener Auftakt

    Jun 12, 2026

  • faanielibri
    faanielibri

    208 Followers

    4.5

    Ein 800-Seiten-Schmöker, den ich in aller Ruhe gelesen habe. Auch wenn die Spannung durchwegs gehalten wurde und ich die Geschichte auch schneller hätte lesen können. Aber da die Welt so neu ist, das Magiesystem, Gesellschaft, Religionen und Politik, hat es super gepasst, alles eher langsam anzugehen. Dadurch war es ein intensives, fast einen Monat andauerndes Abenteuer, voller Finten und Täuschungen, mit Verkleidungen und Rollenspielen, mit viel List und Tücke. Dabei gefiel mir vor allem die Abschnitte einer Protagonistin sehr, mit deren Häufigkeit ich überhaupt nicht gerechnet habe. Der titelgebende Ardor Benn tritt da fast ein bisschen in den Hintergrund. Aber das macht gar nichts, er drängt sich eh wieder in den Vordergrund. Mit viel Pauken und Trompeten. Hach, ich werde die Truppe schon ein bisschen vermissen. Einziger Wermutstropfen: Ein Twist zum Ende hin hat sich für mich nicht so stimmig angefühlt. So, als ob mit Gewalt nochmal dieses Fantasyelement eingebaut hätte werden müssen. Hat zwar dann schon seinen Sinn gehabt und die Story vorangebracht, gemocht habe ich diese Idee aber nicht soo sehr. Bis zum nächsten Abenteuer! 4 5 Sterne.

    Jan 27, 2023

3 of 6 reviews

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