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Self-Help & Non-Fiction

Heimat

4.4(59)
Language
English
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About the book

The German bestseller - a powerful and deeply affecting graphic memoir that explores identity, guilt and the meaning of home

Winner of Moira Gemmill Illustrator of the Year
Winner of Book Illustration prize at the V&A Illustration Awards
Winner of the The National Book Critics Circle Award for Autobiography
Winner of the Lynd Ward Graphic Novel Prize
Shortlisted for the Orwell Prize for Political Writing
Shortlisted for the Longman History Today Prize

One of the Guardian's '50 Biggest Books of Autumn 2018'
The New York Times Critics' Top Books of 2018

Nora Krug grew up as a second-generation German after the end of the Second World War, struggling with a profound ambivalence towards her country's recent past. Travelling as a teenager, her accent alone evoked raw emotions in the people she met, an anger she understood, and shared.

Seventeen years after leaving Germany for the US, Nora Krug decided she couldn't know who she was without confronting where she'd come from. In Heimat, she documents her journey investigating the lives of her family members under the Nazi regime, visually charting her way back to a country still tainted by war. Beautifully illustrated and lyrically told, Heimat is a powerful meditation on the search for cultural identity, and the meaning of history and home.

Editions (1)

ISBN9780141980102
PublisherPenguin Books Ltd (UK)
Publication Date09/17/19
Pages288

Reviews & Ratings

59 ratings

16 reviews

4.4

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  • cheap.and.cheerful
    cheap.and.cheerful

    148 Followers

    3.0

    Bei "Heimat" handelt es sich nicht um ein Graphic Novel, es ist eher eine Collage aus Erinnerungen, Zeichnungen, historischen Dokumenten und der Spurensuche der Autorin nach der eigenen Vergangenheit. Sie nimmt die Lesenden dabei mit auf eine sehr emotionale Reise, die auch mich selbst in sehr unterschiedliche Stimmungen versetzt hat. Zuerst war ich skeptisch, konnte nicht sofort Zugang finden und war mir nicht sicher, worauf das Ganze hinauslaufen soll. Mit dem Begriff "Heimat" werde ich nicht warm und finde problematisch, wie die Familie der Autorin auf ihre Heirat mit einem jüdischen Mann reagiert hat. Doch als es persönlicher wurde und Nora Krug tief eingetaucht ist in ihre eigene Familiengeschichte, hat sie mich abgeholt. Ohne Zensur erforscht sie die Geschichte ihrer Verwandten zur NS-Zeit. Sehr offen spricht sie über ihren eigenen Zwiespalt zwischen der Hoffnung, dass ihre Verwandten sich widersetzt haben könnten, und den Zweifeln daran. Sie setzt sich mit der Frage auseinander, ob man trauern darf um das Leid derer, die sich mitschuldig gemacht haben. Zeitweise fand ich den Sprung zwischen den besprochenen Personen verwirrend und habe etwas gebraucht, bis ich zuordnen konnte, welcher Opa jetzt zu wem gehört. Auch hätte ich mir gewünscht, dass die Großmütter noch mehr Aufmerksamkeit bekommen hätten - vermutlich gab es zu ihnen weniger Dokumentation. "Heimat" stellt keine neuen, aber immer noch sehr ungemütliche Fragen und macht das auf eine innovative, kreative Art und Weise. Ich halte das für einen sehr spannenden Umgang mit dem Thema, worum manche ja lieber einen Bogen machen. Vielleicht helfen Ansätze wie diese, eine Brücke zu bauen.

    Dec 12, 2023

  • nellypirelli
    nellypirelli

    33 Followers

    3.5

    Eine sehr gelungene Aufarbeitung und Darstellung der Familiengeschichte. An der ein oder anderen Stelle kam ich mit den Namen nicht hinterher und am Anfang brauchte ich etwas, um reinzukommen.

    Mar 23, 2025

  • dunkelgefunkel
    dunkelgefunkel

    102 Followers

    5.0

    Nina Krug hat sich auf die Suche und Recherche ihrer eigenen Familiengeschichte begeben. Diese ist geprägt von vielen ungesagten und ungefragten Dingen. Im Fokus stehen ihre Großeltern und Eltern und deren Positionen und Handlungen im zweiten Weltkrieg. Sie selbst ist mit starken Schuldgefühlen als Deutsche aufgewachsen und seit sie ihr Leben in den USA lebt pendelt sie zwischen Heimweh und Scham. Sie berichtet von der Geschichte Deutschlands, den Städten Kühlsheim und Karlsruhe und besonders den menschlichen Schicksalen die ihre Familie begleitet haben. Viele Familienmitglieder hat sie erst durch diese Recherchen kennengelernt, manche blieben ein Mysterium von Fotos und Erzählungen. Sie begleitet dabei der Zwiespalt zwischen Neugier und dem Drang alles zu erfahren, aber auch der Angst davor, welche Informationen damit ans Licht kommen könnten. Waren ihre Vorfahren Opfer oder Täter? Aufbereitet hat die Illustratorin diese Geschichten sehr ansprechend und abwechslungsreich mit Hilfe von Fotografien, Collagen, alten Dokumenten, Briefen, Comics und Illustrationen. Dies lässt das Ganze weniger als Sachbuch voller bitterer Fakten wirken, sondern mehr als eine spannende Entdeckungsreise. Nicht nur für Deutsche eine absolute Empfehlung zur Auseinandersetzung mit unserer Geschichte und Schuldfrage, sondern auch visuell ein Erlebnis.

    Nov 29, 2022

3 of 16 reviews

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