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Heimat: A German Family Album

4.4(59)
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About the book

Nora Krug's story of her attempt to confront the hidden truths of her family's wartime past in Nazi Germany and to comprehend the forces that have shaped her life, her generation, and history.

Nora Krug was born decades after the fall of the Nazi regime, but the Second World War cast a long shadow throughout her childhood and youth in the city of Karlsruhe, Germany. For Nora, the simple fact of her German citizenship bound her to the Holocaust and its unspeakable atrocities and left her without a sense of cultural belonging. Yet Nora knew little about her own family’s involvement in the war: though all four grandparents lived through the war, they never spoke of it.

In her late thirties, after twelve years in the US, Krug realizes that living abroad has only intensified her need to ask the questions she didn’t dare to as a child and young adult. Returning to Germany, she visits archives, conducts research, and interviews family members, uncovering in the process the stories of her maternal grandfather, a driving teacher in Karlsruhe during the war, and her father’s brother Franz-Karl, who died as a teenage SS soldier in Italy. Her quest, spanning continents and generations, pieces together her family’s troubling story and reflects on what it means to be a German of her generation.

Editions (1)

ISBN9780241183564
PublisherPenguin Books Ltd (UK)
Publication Date10/04/18
Pages288

Reviews & Ratings

59 ratings

16 reviews

4.4

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  • cheap.and.cheerful
    cheap.and.cheerful

    148 Followers

    3.0

    Bei "Heimat" handelt es sich nicht um ein Graphic Novel, es ist eher eine Collage aus Erinnerungen, Zeichnungen, historischen Dokumenten und der Spurensuche der Autorin nach der eigenen Vergangenheit. Sie nimmt die Lesenden dabei mit auf eine sehr emotionale Reise, die auch mich selbst in sehr unterschiedliche Stimmungen versetzt hat. Zuerst war ich skeptisch, konnte nicht sofort Zugang finden und war mir nicht sicher, worauf das Ganze hinauslaufen soll. Mit dem Begriff "Heimat" werde ich nicht warm und finde problematisch, wie die Familie der Autorin auf ihre Heirat mit einem jüdischen Mann reagiert hat. Doch als es persönlicher wurde und Nora Krug tief eingetaucht ist in ihre eigene Familiengeschichte, hat sie mich abgeholt. Ohne Zensur erforscht sie die Geschichte ihrer Verwandten zur NS-Zeit. Sehr offen spricht sie über ihren eigenen Zwiespalt zwischen der Hoffnung, dass ihre Verwandten sich widersetzt haben könnten, und den Zweifeln daran. Sie setzt sich mit der Frage auseinander, ob man trauern darf um das Leid derer, die sich mitschuldig gemacht haben. Zeitweise fand ich den Sprung zwischen den besprochenen Personen verwirrend und habe etwas gebraucht, bis ich zuordnen konnte, welcher Opa jetzt zu wem gehört. Auch hätte ich mir gewünscht, dass die Großmütter noch mehr Aufmerksamkeit bekommen hätten - vermutlich gab es zu ihnen weniger Dokumentation. "Heimat" stellt keine neuen, aber immer noch sehr ungemütliche Fragen und macht das auf eine innovative, kreative Art und Weise. Ich halte das für einen sehr spannenden Umgang mit dem Thema, worum manche ja lieber einen Bogen machen. Vielleicht helfen Ansätze wie diese, eine Brücke zu bauen.

    Dec 12, 2023

  • nellypirelli
    nellypirelli

    33 Followers

    3.5

    Eine sehr gelungene Aufarbeitung und Darstellung der Familiengeschichte. An der ein oder anderen Stelle kam ich mit den Namen nicht hinterher und am Anfang brauchte ich etwas, um reinzukommen.

    Mar 23, 2025

  • dunkelgefunkel
    dunkelgefunkel

    102 Followers

    5.0

    Nina Krug hat sich auf die Suche und Recherche ihrer eigenen Familiengeschichte begeben. Diese ist geprägt von vielen ungesagten und ungefragten Dingen. Im Fokus stehen ihre Großeltern und Eltern und deren Positionen und Handlungen im zweiten Weltkrieg. Sie selbst ist mit starken Schuldgefühlen als Deutsche aufgewachsen und seit sie ihr Leben in den USA lebt pendelt sie zwischen Heimweh und Scham. Sie berichtet von der Geschichte Deutschlands, den Städten Kühlsheim und Karlsruhe und besonders den menschlichen Schicksalen die ihre Familie begleitet haben. Viele Familienmitglieder hat sie erst durch diese Recherchen kennengelernt, manche blieben ein Mysterium von Fotos und Erzählungen. Sie begleitet dabei der Zwiespalt zwischen Neugier und dem Drang alles zu erfahren, aber auch der Angst davor, welche Informationen damit ans Licht kommen könnten. Waren ihre Vorfahren Opfer oder Täter? Aufbereitet hat die Illustratorin diese Geschichten sehr ansprechend und abwechslungsreich mit Hilfe von Fotografien, Collagen, alten Dokumenten, Briefen, Comics und Illustrationen. Dies lässt das Ganze weniger als Sachbuch voller bitterer Fakten wirken, sondern mehr als eine spannende Entdeckungsreise. Nicht nur für Deutsche eine absolute Empfehlung zur Auseinandersetzung mit unserer Geschichte und Schuldfrage, sondern auch visuell ein Erlebnis.

    Nov 29, 2022

3 of 16 reviews

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