Boo is the highly anticipated debut novel from one of the most incomparable voices in Canadian literature: Bang Crunch author Neil Smith. Oliver Dalrymple, nicknamed Boo because of his pale complexion and staticky hair, is an outcast at his Illinois middle school - more interested in biology and chemistry than the friendship of other kids. But after a tragic accident, Boo wakes up to find himself in a very strange sort of heaven: a town populated by only 13-year-old Americans. While he desperately wants to apply the scientific method to find out how this heaven works (broken glass grows back; flashlights glow without batteries; garbage chutes plummet to nowhere), he's confronted by the greatest mystery of all - his peers. With the help of his classmate, Johnny, who was killed at the same time, Boo begins to figure out what exactly happened to them (and who they really were back in America) through this story about growing up, staying young, and the never-ending heartbreak of being 13.
Die erste Hälfte fand ich tatsächlich eher langweilig. Die zweite Hälfte wartete dann aber doch mit zwei unerwarteten Wendungen auf.
Die Charaktere werden sehr schön dargestellt.
Eine leichte, gleichzeitig irgendwie melancholische Geschichte über ein potentielles Leben nach dem Tod.
Jun 11, 2025
4.0
Das war interessant.
Die erste Hälfte fand ich tatsächlich eher langweilig. Die zweite Hälfte wartete dann aber doch mit zwei unerwarteten Wendungen auf.
Die Charaktere werden sehr schön dargestellt.
Eine leichte, gleichzeitig irgendwie melancholische Geschichte über ein potentielles Leben nach dem Tod.
Gerade noch stand Oliver 'Boo' Dalrymple, dreizehn Jahre alt, hochbegabt und Außenseiter, vor seinem Spind in der Schule, als plötzlich alles schwarz wird, und er sich im Wiedergeburtsraum eines seltsamen Jenseits wiederfindet. Denn Boo ist gestorben, doch wie und warum und vor allem warum es ihn ausgerechnet an diesem seltsamen Ort verschlagen hat, das kann er nicht beantworten. Von nun an 'lebt' er im Himmel, in einer von Mauern umgebenen Stadt, in der ausschließlich verstorbene amerikanische Jugendliche seines Alters wohnen. Sie haben eine Gemeinschaft gegründet, in der jeder seine Aufgabe und seinen Platz hat, bewegen sich mit Fahrrädern fort und versorgen sich mit allem, was ihn ein geheimnisvoller Gott, namens Zig, zur Verfügung stellt.
Gerade als Boo beginnt sich mit seiner ungewöhnlichen Situation zu arrangieren, taucht plötzlich Johnny, ein ehemaliger Klassenkamarad von ihm, im Himmel auf und wirft ein neues und erschreckendes Licht auf Boo's Vergangenheit. Als die Ereignisse sich in der Stadt überschlagen, wird Boo's und Johnny's neu entdeckte Freundschaft auf eine harte Probe gestellt...
Auf meiner Jagd nach ungewöhnlichen Geschichten, die sich aus der Masse herausheben, war es mir ein emotionales Bedürfnis "Das Leben nach Boo" von Neil Smith zu lesen. Und nachdem ich nun das Glück hatte, kann ich vom ganzen Herzen verkünden, dass mich mein Gefühl nicht getäuscht hat.
Boo's Geschichte ist auf jeder einzelnen Seite besonders. Bereits nach dem ersten Satz habe ich diesen Jungen in mein Herz geschlossen. Wohl möglich schon lange bevor ich den ersten Satz gelesen habe. Dieses Buch versprüht einen unglaublichen und ganz eigenen Charme, der dich in die Handlung lockt und auf jeder Seite Einzigartigkeit verspricht - und hält.
"Das Leben nach Boo" gehört zu diesen Büchern, die dich erst neugierig machen, und dir dann, in einem unbeobachteten Moment das Herz stehlen, um es dann irgendwo zwischen den Seiten zu verstecken. Aber du suchst nicht danach. Denn es bleibt hier, in dieser ungewöhnlichen Kulisse, bei diesem besonderen, diesem einzigartigen, liebevollen und wunderbaren Protagonisten, den Nebenfiguren, die die Wortbedeutung des Begriffes 'Nebenfigur' auf jeder Seite verhöhnen und vor allem bei dieser Geschichte.
Einer Geschichte, die gleichzeitig so leicht und so schwer ist, dass sie jede Waage zum Verzweifeln bringen würde.
Einer Geschichte, die dir dein Herz bricht, um dir auf der nächsten Seite die Hand zu reichen, und zu sagen: "War doch nicht so schlimm!".
Einer Geschichte über Freundschaft, so tragisch, so zerbrechlich und so intensiv erzählt, dass es weh tut.
"Das Leben nach Boo" ist ein Buch, das noch lange nach dem letzten gelesenen Wort wirkt. Auf der einen Seite ist man der Meinung, dass manche Dinge nicht richtig zu Ende erzählt wurden, dass man gewisse Aspekte der Geschichte noch ein wenig detaillierter hätte präsentiert bekommen wollen, um im nächsten Moment der festen Überzeugung zu sein, dass es kein perfekteres Ende hätte geben können. Und obwohl so viel Ungleichgewicht auf beiden Seiten der Waage herrscht, gibt die Geschichte schlussendlich so viel: Tränen, Liebe, Freundschaft und so eine unglaubliche Menge an Lebensfreude, dass es, angesichts der Kulisse, in der das Buch spielt, schon fast absurd ist.
Kennt Ihr diese Bücher, an denen Ihr noch Jahre später im Regal vorbeigeht, und sie euch immer noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern?
"Das Leben nach Boo" gehört zu diesen Schätzen.
May 4, 2023
5.0
Gerade noch stand Oliver 'Boo' Dalrymple, dreizehn Jahre alt, hochbegabt und Außenseiter, vor seinem Spind in der Schule, als plötzlich alles schwarz wird, und er sich im Wiedergeburtsraum eines seltsamen Jenseits wiederfindet. Denn Boo ist gestorben, doch wie und warum und vor allem warum es ihn ausgerechnet an diesem seltsamen Ort verschlagen hat, das kann er nicht beantworten. Von nun an 'lebt' er im Himmel, in einer von Mauern umgebenen Stadt, in der ausschließlich verstorbene amerikanische Jugendliche seines Alters wohnen. Sie haben eine Gemeinschaft gegründet, in der jeder seine Aufgabe und seinen Platz hat, bewegen sich mit Fahrrädern fort und versorgen sich mit allem, was ihn ein geheimnisvoller Gott, namens Zig, zur Verfügung stellt.
Gerade als Boo beginnt sich mit seiner ungewöhnlichen Situation zu arrangieren, taucht plötzlich Johnny, ein ehemaliger Klassenkamarad von ihm, im Himmel auf und wirft ein neues und erschreckendes Licht auf Boo's Vergangenheit. Als die Ereignisse sich in der Stadt überschlagen, wird Boo's und Johnny's neu entdeckte Freundschaft auf eine harte Probe gestellt...
Auf meiner Jagd nach ungewöhnlichen Geschichten, die sich aus der Masse herausheben, war es mir ein emotionales Bedürfnis "Das Leben nach Boo" von Neil Smith zu lesen. Und nachdem ich nun das Glück hatte, kann ich vom ganzen Herzen verkünden, dass mich mein Gefühl nicht getäuscht hat.
Boo's Geschichte ist auf jeder einzelnen Seite besonders. Bereits nach dem ersten Satz habe ich diesen Jungen in mein Herz geschlossen. Wohl möglich schon lange bevor ich den ersten Satz gelesen habe. Dieses Buch versprüht einen unglaublichen und ganz eigenen Charme, der dich in die Handlung lockt und auf jeder Seite Einzigartigkeit verspricht - und hält.
"Das Leben nach Boo" gehört zu diesen Büchern, die dich erst neugierig machen, und dir dann, in einem unbeobachteten Moment das Herz stehlen, um es dann irgendwo zwischen den Seiten zu verstecken. Aber du suchst nicht danach. Denn es bleibt hier, in dieser ungewöhnlichen Kulisse, bei diesem besonderen, diesem einzigartigen, liebevollen und wunderbaren Protagonisten, den Nebenfiguren, die die Wortbedeutung des Begriffes 'Nebenfigur' auf jeder Seite verhöhnen und vor allem bei dieser Geschichte.
Einer Geschichte, die gleichzeitig so leicht und so schwer ist, dass sie jede Waage zum Verzweifeln bringen würde.
Einer Geschichte, die dir dein Herz bricht, um dir auf der nächsten Seite die Hand zu reichen, und zu sagen: "War doch nicht so schlimm!".
Einer Geschichte über Freundschaft, so tragisch, so zerbrechlich und so intensiv erzählt, dass es weh tut.
"Das Leben nach Boo" ist ein Buch, das noch lange nach dem letzten gelesenen Wort wirkt. Auf der einen Seite ist man der Meinung, dass manche Dinge nicht richtig zu Ende erzählt wurden, dass man gewisse Aspekte der Geschichte noch ein wenig detaillierter hätte präsentiert bekommen wollen, um im nächsten Moment der festen Überzeugung zu sein, dass es kein perfekteres Ende hätte geben können. Und obwohl so viel Ungleichgewicht auf beiden Seiten der Waage herrscht, gibt die Geschichte schlussendlich so viel: Tränen, Liebe, Freundschaft und so eine unglaubliche Menge an Lebensfreude, dass es, angesichts der Kulisse, in der das Buch spielt, schon fast absurd ist.
Kennt Ihr diese Bücher, an denen Ihr noch Jahre später im Regal vorbeigeht, und sie euch immer noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern?
"Das Leben nach Boo" gehört zu diesen Schätzen.
Der Roman ist einfach mal etwas ganz anderes. Die Herangehensweise an Themen wie Mobbing, Identität und auch Mord und Suizid, ist total speziell und gefiel mir vielleicht gerade deshalb so gut.
Durch Boos Blickwinkel und erfährt man aber vor allem zwischen den Zeilen, wie das eigentlich bei ihm ankam, als er noch gelebt hat.
Vor allem auch die Freundschaft zwischen Boo und Johnny, die ein Zentraler Punkt der Handlung ist, gefiel mir sehr. Gerade im Hinblick darauf, wie die beiden zueinander standen, als sie noch gelebt haben. Aber auch wie sie sich eigentlich anfreunden und was dahinter steckt.
Das wirft immer wieder interessante Fragen auf und regt immer wieder zum nachdenken an.
Diese Welt der Toten ist abseits und eine ganz eigene, dadurch hat der Autor aber die Möglichkeit bestimmte sehr skurrile Ereignisse zu legitimieren, ohne ständig erklären zu müssen, wie sowas möglich sein kann. Nach einer Weile hat man sich auch daran gewöhnt und kann sich auf anderes Fokussieren. Und auch wenn mir recht schnell klar war, worauf die Geschichte am Ende zusteuern würde, hat es mir einfach sehr gefallen. Für mich definitiv eine Empfehlung wert!
Aug 22, 2023
4.0
Der Roman ist einfach mal etwas ganz anderes. Die Herangehensweise an Themen wie Mobbing, Identität und auch Mord und Suizid, ist total speziell und gefiel mir vielleicht gerade deshalb so gut.
Durch Boos Blickwinkel und erfährt man aber vor allem zwischen den Zeilen, wie das eigentlich bei ihm ankam, als er noch gelebt hat.
Vor allem auch die Freundschaft zwischen Boo und Johnny, die ein Zentraler Punkt der Handlung ist, gefiel mir sehr. Gerade im Hinblick darauf, wie die beiden zueinander standen, als sie noch gelebt haben. Aber auch wie sie sich eigentlich anfreunden und was dahinter steckt.
Das wirft immer wieder interessante Fragen auf und regt immer wieder zum nachdenken an.
Diese Welt der Toten ist abseits und eine ganz eigene, dadurch hat der Autor aber die Möglichkeit bestimmte sehr skurrile Ereignisse zu legitimieren, ohne ständig erklären zu müssen, wie sowas möglich sein kann. Nach einer Weile hat man sich auch daran gewöhnt und kann sich auf anderes Fokussieren. Und auch wenn mir recht schnell klar war, worauf die Geschichte am Ende zusteuern würde, hat es mir einfach sehr gefallen. Für mich definitiv eine Empfehlung wert!