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Es hätte an sich ein so guter Thriller sein können, aber er hat mich dann doch wieder verloren. Es ist halt des Thrillers Eigenschaft, dass er dumme Menschen erschafft. Denn ohne diese und vor allem zig Zufälle ließe sich da so vieles gar nicht bewerkstelligen. Und dann erfolgt noch der Hohn, dass der Täter sich auf das ach so große Planungsgeschick beruft. Na ja, das erforderte eine Polizistin, die einfach einpennt (und die man dann entspannt umbringen kann, obwohl sie eigentlich trainierte Reflexe haben sollte bzw. Auch einfach wegen dem Kindchen wach bleiben sollte), die Möglichkeit, einen perfekten Schuss zu erzielen mit einer Waffe, die man in einem Ofenhandschuh hat. Spoiler, so leicht ist das dann auch wieder nicht. Dazu kommt noch, dass manches überhaupt nicht aufgelöst wird. Wie die Person es geschafft hat, ein Opfer zu entführen, zu foltern und dann doch wieder direkt da zu sein? Und die Leiche ja nebenbei noch zu entsorgen. Es ist halt alles so anstrengend. Und was ich auch überhaupt nicht leiden kann, sind dusselige Rache Geschichten, wo eben nicht nur der Täter bestraft wird, sondern eben alle drumherum und das noch als ach so gerecht gefeiert wird -.- Das soll natürlich auch die Moral der Geschichte sein, aber das ist dennoch für mich super anstrengend:'D Da hätte ich als Gebot der Rache eher was anderes gesagt. Und was ich auch nicht verstanden habe, war dieser Unsinn mit der Ratte. Greift eine ausgehungerte Ratte wirklich einen Menschen an, ohne dass man sie quasi dazu zwingt? Ich kenne diese Rattenfoltermethode, aber das ist ja hier was ganz anderes... würde die Ratte nicht eher zubeißen und fliehen? Woher weiß die Person überhaupt, wie lange man eine Ratte aushungern kann, ohne dass sie verhungert. Ah ja, Triggerwarnung übrigens, weil ca. Die ersten 100 Seiten irgendwie nur der Tod des Hundes thematisiert wird. Das aber wieder und wieder. Also ich fand die Auflösung rund um das Opfer noch okay spannend, aber bleibe bei: dann macht was bei ihm. Alles in allem kann man das Buch lesen, muss man aber auch nicht. Es war dann doch in vielen Teilen ziemlich vorhersehbar:'D
Mar 13, 2026
Es hätte an sich ein so guter Thriller sein können, aber er hat mich dann doch wieder verloren. Es ist halt des Thrillers Eigenschaft, dass er dumme Menschen erschafft. Denn ohne diese und vor allem zig Zufälle ließe sich da so vieles gar nicht bewerkstelligen. Und dann erfolgt noch der Hohn, dass der Täter sich auf das ach so große Planungsgeschick beruft. Na ja, das erforderte eine Polizistin, die einfach einpennt (und die man dann entspannt umbringen kann, obwohl sie eigentlich trainierte Reflexe haben sollte bzw. Auch einfach wegen dem Kindchen wach bleiben sollte), die Möglichkeit, einen perfekten Schuss zu erzielen mit einer Waffe, die man in einem Ofenhandschuh hat. Spoiler, so leicht ist das dann auch wieder nicht. Dazu kommt noch, dass manches überhaupt nicht aufgelöst wird. Wie die Person es geschafft hat, ein Opfer zu entführen, zu foltern und dann doch wieder direkt da zu sein? Und die Leiche ja nebenbei noch zu entsorgen. Es ist halt alles so anstrengend. Und was ich auch überhaupt nicht leiden kann, sind dusselige Rache Geschichten, wo eben nicht nur der Täter bestraft wird, sondern eben alle drumherum und das noch als ach so gerecht gefeiert wird -.- Das soll natürlich auch die Moral der Geschichte sein, aber das ist dennoch für mich super anstrengend:'D Da hätte ich als Gebot der Rache eher was anderes gesagt. Und was ich auch nicht verstanden habe, war dieser Unsinn mit der Ratte. Greift eine ausgehungerte Ratte wirklich einen Menschen an, ohne dass man sie quasi dazu zwingt? Ich kenne diese Rattenfoltermethode, aber das ist ja hier was ganz anderes... würde die Ratte nicht eher zubeißen und fliehen? Woher weiß die Person überhaupt, wie lange man eine Ratte aushungern kann, ohne dass sie verhungert. Ah ja, Triggerwarnung übrigens, weil ca. Die ersten 100 Seiten irgendwie nur der Tod des Hundes thematisiert wird. Das aber wieder und wieder. Also ich fand die Auflösung rund um das Opfer noch okay spannend, aber bleibe bei: dann macht was bei ihm. Alles in allem kann man das Buch lesen, muss man aber auch nicht. Es war dann doch in vielen Teilen ziemlich vorhersehbar:'D
Mar 13, 2026






