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Ich habe Dreizehn bei Tisch jetzt beendet und sagen wir mal so: Ich mochte den Fall – aber die Leute darin… eher weniger 🙈 Was für mich wie immer ein Highlight ist, sind Hercule Poirot und Captain Hastings. Diese Dynamik funktioniert einfach. Poirot denkt drei Ebenen tiefer, während Hastings genau die Gedanken ausspricht, die man selbst gerade hat – nur um dann von Poirot elegant widerlegt zu werden. Ich liebe das. Inspector Japp dagegen… schwierig. Er erfüllt seinen Zweck, aber ich war mehrfach kurz davor, ihm gedanklich zu sagen: „Denk bitte einfach zwei Sekunden länger.“ 😅 Was mich aber wirklich durch das Buch begleitet hat: Ich fand fast alle Figuren im Fall ziemlich anstrengend. Eitel, unausstehlich, schwer greifbar – so eine Mischung, bei der man niemandem wirklich zuhören will, es aber trotzdem muss, weil irgendwer davon ja relevant ist. Emotional hatte ich da wenig Halt, aber vielleicht ist genau das der Punkt. Denn der Fall lebt nicht von Sympathie, sondern davon, wie leicht man sich täuschen lässt. Dinge wirken offensichtlich, werden von mehreren Leuten bestätigt – und genau deshalb hinterfragt man sie nicht mehr. Und ich musste mir mehrfach eingestehen: Ich wäre in dieser Situation wahrscheinlich genauso darauf reingefallen. Ich hatte relativ früh eine Idee, in welche Richtung es geht, was den großen „Aha-Moment“ am Ende etwas abgeschwächt hat. Aber ehrlich? Das hat mir den Spaß nicht genommen. Im Gegenteil – es war eher dieses „Okay, ich glaube ich sehe, was du da machst…“-Gefühl, und das fand ich ziemlich befriedigend. Unterm Strich ist das für mich ein richtig clever konstruierter Fall, der weniger über große Überraschungen funktioniert, sondern über ein starkes Grundprinzip. Die Figuren haben mich nicht abgeholt, aber das Gedankenspiel dafür umso mehr.
Apr 6, 2026
Ich habe Dreizehn bei Tisch jetzt beendet und sagen wir mal so: Ich mochte den Fall – aber die Leute darin… eher weniger 🙈 Was für mich wie immer ein Highlight ist, sind Hercule Poirot und Captain Hastings. Diese Dynamik funktioniert einfach. Poirot denkt drei Ebenen tiefer, während Hastings genau die Gedanken ausspricht, die man selbst gerade hat – nur um dann von Poirot elegant widerlegt zu werden. Ich liebe das. Inspector Japp dagegen… schwierig. Er erfüllt seinen Zweck, aber ich war mehrfach kurz davor, ihm gedanklich zu sagen: „Denk bitte einfach zwei Sekunden länger.“ 😅 Was mich aber wirklich durch das Buch begleitet hat: Ich fand fast alle Figuren im Fall ziemlich anstrengend. Eitel, unausstehlich, schwer greifbar – so eine Mischung, bei der man niemandem wirklich zuhören will, es aber trotzdem muss, weil irgendwer davon ja relevant ist. Emotional hatte ich da wenig Halt, aber vielleicht ist genau das der Punkt. Denn der Fall lebt nicht von Sympathie, sondern davon, wie leicht man sich täuschen lässt. Dinge wirken offensichtlich, werden von mehreren Leuten bestätigt – und genau deshalb hinterfragt man sie nicht mehr. Und ich musste mir mehrfach eingestehen: Ich wäre in dieser Situation wahrscheinlich genauso darauf reingefallen. Ich hatte relativ früh eine Idee, in welche Richtung es geht, was den großen „Aha-Moment“ am Ende etwas abgeschwächt hat. Aber ehrlich? Das hat mir den Spaß nicht genommen. Im Gegenteil – es war eher dieses „Okay, ich glaube ich sehe, was du da machst…“-Gefühl, und das fand ich ziemlich befriedigend. Unterm Strich ist das für mich ein richtig clever konstruierter Fall, der weniger über große Überraschungen funktioniert, sondern über ein starkes Grundprinzip. Die Figuren haben mich nicht abgeholt, aber das Gedankenspiel dafür umso mehr.
Apr 6, 2026







