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Lord Edgware Dies

4.0(140)
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English
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About the book

Poirot had been present when Jane bragged of her plan to 'get rid' of her estranged husband. Now he is dead and Jane had a cast-iron alibi, she was dining with friends at the time and after all he had granted her a divorce, so what motive did she have?

Editions (7)

ISBN9780006165392
PublisherHarperCollins Publishers Ltd
Publication Date10/23/95
Pages224

Reviews & Ratings

140 ratings

14 reviews

4.0

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  • mateicee
    mateicee

    322 Followers

    4.0

    Ich habe Dreizehn bei Tisch jetzt beendet und sagen wir mal so: Ich mochte den Fall – aber die Leute darin… eher weniger 🙈 Was für mich wie immer ein Highlight ist, sind Hercule Poirot und Captain Hastings. Diese Dynamik funktioniert einfach. Poirot denkt drei Ebenen tiefer, während Hastings genau die Gedanken ausspricht, die man selbst gerade hat – nur um dann von Poirot elegant widerlegt zu werden. Ich liebe das. Inspector Japp dagegen… schwierig. Er erfüllt seinen Zweck, aber ich war mehrfach kurz davor, ihm gedanklich zu sagen: „Denk bitte einfach zwei Sekunden länger.“ 😅 Was mich aber wirklich durch das Buch begleitet hat: Ich fand fast alle Figuren im Fall ziemlich anstrengend. Eitel, unausstehlich, schwer greifbar – so eine Mischung, bei der man niemandem wirklich zuhören will, es aber trotzdem muss, weil irgendwer davon ja relevant ist. Emotional hatte ich da wenig Halt, aber vielleicht ist genau das der Punkt. Denn der Fall lebt nicht von Sympathie, sondern davon, wie leicht man sich täuschen lässt. Dinge wirken offensichtlich, werden von mehreren Leuten bestätigt – und genau deshalb hinterfragt man sie nicht mehr. Und ich musste mir mehrfach eingestehen: Ich wäre in dieser Situation wahrscheinlich genauso darauf reingefallen. Ich hatte relativ früh eine Idee, in welche Richtung es geht, was den großen „Aha-Moment“ am Ende etwas abgeschwächt hat. Aber ehrlich? Das hat mir den Spaß nicht genommen. Im Gegenteil – es war eher dieses „Okay, ich glaube ich sehe, was du da machst…“-Gefühl, und das fand ich ziemlich befriedigend. Unterm Strich ist das für mich ein richtig clever konstruierter Fall, der weniger über große Überraschungen funktioniert, sondern über ein starkes Grundprinzip. Die Figuren haben mich nicht abgeholt, aber das Gedankenspiel dafür umso mehr.

    Apr 6, 2026

  • annie110
    annie110

    91 Followers

    4.0

    Wie immer ein Vergnügen

    Einmal Agatha Christie, immer Agatha Christie Ich habe schon viele Bücher von ihr gelesen und kann nur sagen, es macht immer wieder Spaß. Dieses Buch befasst sich mit einem Fall für M. Poirot und seinen liebsten Freund Hastings. Mit einem Schmunzeln gelesen und wieder gut unterhalten worden 😊

    Wie immer ein Vergnügen

    Apr 28, 2026

  • evgi95
    evgi95

    48 Followers

    3.5

    Gutes Rätsel, etwas zu viele Gäste am Tisch!

    Was soll ich sagen: Ich wollte ein Buch mit ein bisschen Krimi. Bekommen habe ich einen klassischen Agatha-Christie-Krimi mit allem Drum und Dran – inklusive britischer Höflichkeit, verdächtiger Tischgesellschaft und natürlich einem Mord, der höflich wartet, bis alle Platz genommen haben. Der Anfang war ehrlich gesagt richtig stark. Das Buch liest sich flott, man ist sofort drin und denkt sich: Ah ja, genau dafür liest man Agatha Christie. Doch irgendwo im Mittelteil… hat es mich ein bisschen verloren. Warum genau? Schwer zu sagen. Es wurde stellenweise zäh, leicht verwirrend und ich ertappte mich dabei, dass ich eigentlich nur noch wissen wollte, wer es denn jetzt war, statt den Weg dorthin genüsslich zu verfolgen. Was es nicht besser machte: Man ahnt relativ früh, wie sich das Ganze abgespielt haben könnte. Statt Spannung kam dann eher das Gefühl auf, dass alles nur noch ein bisschen komplizierter gemacht wird, als nötig – inklusive einiger Figuren, bei denen ich mich fragte, ob sie wirklich wichtig sind oder einfach nur da sind, um die Seitenzahl zu füllen. ABER (und das ist ein großes Agatha-Christie-Aber): Was ich an ihren Büchern liebe, zeigt sich auch hier wieder. Wenn man aufmerksam liest, sich Zeit nimmt und nicht einfach durchhetzt, kann man auf die Lösung kommen. Und wenn die Auflösung dann da ist, ist sie – wie fast immer bei Christie – plausibel. Man versteht im Nachhinein genau, wie Poirot (bzw. der Ermittler) darauf gekommen ist, und denkt sich: Ja gut… eigentlich hätte ich’s wissen müssen. In meinem Fall hatte ich tatsächlich von Anfang an eine Idee, wer der Täter war – und lag damit richtig. Nicht alles lässt sich vorhersehen, klar, aber vieles wird einem beim genauen Lesen schon bewusst. Unterm Strich ist Dreizehn bei Tisch ein solider, klassischer Christie-Krimi. Kein absolutes Highlight, aber eine gute, kurzweilige Lektüre für zwischendurch. Perfekt, wenn man Lust auf Mord, Rätsel und britischen Charme hat – und bereit ist, den etwas zäheren Mittelteil geduldig zu überstehen. Fazit: Kein Meisterwerk, aber typisch Agatha Christie. Und genau deshalb: eine nette Abwechslung mit Mordgarantie.

    Jan 25, 2026

3 of 14 reviews

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