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Manchmal muss selbst eine geliebte Reihe kurz Luft holen – und genau das tut Band 3.
Es musste ja so kommen: Nach zwei echten Highlights habe ich innerlich schon darauf gewartet, dass mich ein Teil nicht ganz so mitreißt. Und ja, Band 3 übernimmt diese Rolle mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit und darf damit gern das rebellische Mittelkind spielen, das kurz aus der Reihe tanzt. 🤣 Woran lag es diesmal? Zum einen daran, dass die beiden Hauptfiguren nun endlich zueinander gefunden haben. Die vorher so geliebte Spannung, das Knistern und die spielerischen Neckereien wurden weitgehend gegen schnulzige Liebesbekundungen und ordentlich Rambazamba eingetauscht. Genau davor hatte ich mich – rückblickend völlig zu Recht – bereits in meinen früheren Gedanken gefürchtet. 😅 Zum anderen fehlte mir etwas die erzählerische Unberechenbarkeit. Größere Plots oder überraschende Twists blieben weitgehend aus, stattdessen war die Richtung klar vorgegeben und vieles schon seit geraumer Zeit absehbar. Die Geschichte las sich dadurch zwar flüssig, aber auch deutlich geradliniger als zuvor. Positiv hervorheben möchte ich jedoch den Moment, in dem Ilara fast beiläufig ihr Existenzgeheimnis verliert. Dieses lange schwelende Thema wurde elegant angerissen, das Kind trägt nun endlich einen Namen – und ich bin sehr zuversichtlich, dass genau dieser Aspekt in Band 4 die Tiefe bekommt, die er verdient. Auch die neue „fremde“ Welt konnte bei mir punkten. Sie sorgte mehrfach für ein ehrliches Schmunzeln. Erfreulich war außerdem, dass uns diesmal kein allzu gemeiner Cliffhanger erwartet hat. Unterm Strich ein solider, unterhaltsamer Teil mit kleineren Schwächen, der nicht ganz an seine Vorgänger heranreicht, aber dennoch Lust auf mehr macht. Ich freue mich weiterhin auf Band 4 und hoffe sehr auf einen krönenden Abschluss dieser Reihe. 😅
16. Jan. 2026
Manchmal muss selbst eine geliebte Reihe kurz Luft holen – und genau das tut Band 3.
Es musste ja so kommen: Nach zwei echten Highlights habe ich innerlich schon darauf gewartet, dass mich ein Teil nicht ganz so mitreißt. Und ja, Band 3 übernimmt diese Rolle mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit und darf damit gern das rebellische Mittelkind spielen, das kurz aus der Reihe tanzt. 🤣 Woran lag es diesmal? Zum einen daran, dass die beiden Hauptfiguren nun endlich zueinander gefunden haben. Die vorher so geliebte Spannung, das Knistern und die spielerischen Neckereien wurden weitgehend gegen schnulzige Liebesbekundungen und ordentlich Rambazamba eingetauscht. Genau davor hatte ich mich – rückblickend völlig zu Recht – bereits in meinen früheren Gedanken gefürchtet. 😅 Zum anderen fehlte mir etwas die erzählerische Unberechenbarkeit. Größere Plots oder überraschende Twists blieben weitgehend aus, stattdessen war die Richtung klar vorgegeben und vieles schon seit geraumer Zeit absehbar. Die Geschichte las sich dadurch zwar flüssig, aber auch deutlich geradliniger als zuvor. Positiv hervorheben möchte ich jedoch den Moment, in dem Ilara fast beiläufig ihr Existenzgeheimnis verliert. Dieses lange schwelende Thema wurde elegant angerissen, das Kind trägt nun endlich einen Namen – und ich bin sehr zuversichtlich, dass genau dieser Aspekt in Band 4 die Tiefe bekommt, die er verdient. Auch die neue „fremde“ Welt konnte bei mir punkten. Sie sorgte mehrfach für ein ehrliches Schmunzeln. Erfreulich war außerdem, dass uns diesmal kein allzu gemeiner Cliffhanger erwartet hat. Unterm Strich ein solider, unterhaltsamer Teil mit kleineren Schwächen, der nicht ganz an seine Vorgänger heranreicht, aber dennoch Lust auf mehr macht. Ich freue mich weiterhin auf Band 4 und hoffe sehr auf einen krönenden Abschluss dieser Reihe. 😅
16. Jan. 2026







